Jenny Blackhurst , Anke Angela Grube Die stille Kammer

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Inhaltsangabe zu „Die stille Kammer“ von Jenny Blackhurst

Susan Webster hat keinerlei Erinnerung an den schrecklichsten Abend ihres Lebens: Sie soll ihren eigenen Sohn erstickt haben. Jahre später entdeckt sie Fotos, die die Hoffnung schüren, dass ihr geliebter Sohn noch lebt. Auf eigene Faust versucht Susan, den rätselhaften Bildern und ihrer eigenen Erinnerung auf den Grund zu gehen - und kommt dabei einem anderen grauenvollen Verbrechen auf die Spur, das sich vor zwanzig Jahren an einem Elite-College im Norden Englands ereignete ...

Insgesamt ein spannender Psycho-Thriller voller Wendungen und Täuschungen. Absolut Lesenswert.

— untiitled1

Ein so unglaublich spannender und herzzerreißender Thriller, den man leider viel zu schnell durchgelesen hat. Eine klare Leseempfehlung!!

— SophieMueller

Ein leichter, sehr spannender Thriller

— Luelue83

Wahrheit oder Täuschung.. ? Sehr spannender Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Top!

— mareike91

Gekonnt kombinierte parallele Erzählstränge, die unfassbare Geschehnisse öffentlich machen.

— Nadl17835

Von der ersten bis zur letzten Seite spannend

— Avalee

Psychothriller mit spannender Geschichte, den man nicht so schnell wieder aus der Hand legt

— Lieschen87

Lesenswertes, spannendes und wendungsreiches Buch mit angenehmen Schreibstil.

— bookvamp

Spannend, fesselnd, einfach gut!

— engel-07

Mehr Spannung als Logik

— Sabine_Hartmann

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  • Ein zu leichter Psychothriller

    Die stille Kammer

    Donatha_Czichy

    29. November 2017 um 17:58

    Cover: Das Cover finde ich wirklich sehr gut gelungen. Das dunkle Blau in Kombination dem Schwarz und der Tapete im Hintergrund schaffen eine schaurige Atmosphäre. Der Schmetterling, den man sonst mit Natur und Freude in Verbindung bringt, ist hier ein besonderer Eyecatcher. Schreibstil: Die Seiten flogen praktisch einfach nur so dahin. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Was das Lesen sehr erleichtert. Auch hat ihr Stil etwas sehr fesselndes und man hat das Gefühl ein Teil der Handlungen zu sein. Als stiller Beobachter. Die Story: Susan Webster soll vor drei Jahren ihren Sohn Dylan getötet haben. Ihr Baby, so kurz nach der Geburt. Sie selbst hat keine Erinnerungen an diesen Tag, ist aber trotzdem überzeugt davon die Tat begangen zu haben.Nach ihrer Freilassung trifft ein Brief bei ihr ein. Mit einem Foto von einem kleinen Jungen, der möglicherweise Dylan ist.Ihre Welt gerät wieder total aus den Fugen. Zur Seite steht ihr Nick. Ein Reporter und scheinbar der Einzige dem sie noch trauen kann. Er will ihr helfen und die Wahrheit über den Tod ihres Sohnes herausfinden. Susan versucht seinen guten Absichten Glauben zu schenken. Doch tiefe Abgründe tuen sich auf und alle Hoffnungen scheinen zu verpuffen. Meine Meinung: Blackhurst schafft eine spannende und sehr interessante Situation, die für viele Menschen unvorstellbar und keine Gnade erlaubt: Eine Mutter tötet ihr Kind. In jeder Gesellschaft meidet oder hasst man solche Mütter. Jedoch weiß niemand wie und ob es dazu gekommen ist. Sind vielleicht nur Opfer der Justiz? Auch hier soll eine Frau ihren Sohn umgebracht haben und saß ihre Strafe ab. Von Ängsten und Panikattacken geplagt, versucht Susan sich ein neues Leben aufzubauen.Dabei finde ich sie Umsetzung ihrer "Sozialisierung" gut gelungen. Es wird anschaulich beschrieben wie sich fühlt, wie ihre Umgebung auf sie reagiert und wie sie selbst andere wahrnimmt. Die Charaktere wurden sehr anschaulich beschrieben und auch die Entwicklung ist gut gelungen. Man merkt, dass sich immer etwas verändert und die sowohl Haupt- als auch Nebencharaktere an ihren Aufgaben und Erlebnissen wachsen. Die Handlungen laufen nicht einfach linear ab. Die Autorin baut immer wieder neue Spannungselemente und Wendungen ein, die einen selbst immer auf Irrwege führen. Man fühlt mit Susan und will ihr helfen. Das klassische Motiv des Wahnsinns wird hier sehr gut dargestellt und man hat wieder das Gefühl das alles ganz anders kommt. Abschließend: Für einen Psychothriller hat mir hier, aber das gewisse Etwas gefehlt. Der Nervenkitzel und die besondere Aufregung waren einfach nicht vorhanden. Sowohl der Psycho- als auch der Thrilleranteil waren mir nicht hoch genug. Zwar hat das Buch mich gefesselt, aber umhauen konnte es mich nicht. 

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  • Die stille Kammer

    Die stille Kammer

    untiitled1

    16. November 2017 um 16:20

    Susan Webster hat keinerlei Erinnerung an den schrecklichsten Abend ihres Lebens: Sie soll ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet haben. Nach drei Jahren in der Forensischen Psychiatrie, beginnt sie ein neues Leben unter einem neuen Namen, in einer neuen Stadt. Doch heute erhielt sie einen Brief adressiert an Susan Webster, darin befand sich das Foto eines Jungen und auf der Rückseite stand: Dylan - Januar 2013. Auf der Suche nach der Wahrheit, muss sie nicht nur ihrer eigenen Erinnerung auf den Grund gehen, sondern kommt auch noch, einem Verbrechen vor zwanzig Jahren auf die Spur.   Die Geschichte wird aus der Sicht von Susan erzählt. Zudem gibt es immer wieder Rückblenden aus der Vergangenheit, beginnend im Jahr 1987, eines Mannes namens Jack. Zunächst hat diese nichts mit der Geschichte von Susan gemeinsam, erst später laufen die Geschehnisse ineinander. Durch die vielen Wendung und Täuschungen konnte die Spannung nur noch gesteigert werden, bis die ganze Wahrheit ans Licht kommt. Angenehmer Schreibstil und gut charakterisierte Protagonisten.   Spannender Psycho-Thriller mit überraschendem Ende. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

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  • Ein leichter, sehr spannender Thriller

    Die stille Kammer

    Luelue83

    30. October 2017 um 10:52

    Susan Webster ist eine kranke Frau und die verurteilte Mörderin ihres 3 Monate alten Sohnes. Für diese Tat muss Sie 3 Jahre in der psychiatrischen Anstalt absitzen wo Sie Ihre beste Freundin Cassie kennenlernt die ebenfalls wegen Mordes sitzt. Nachdem Susan Ihre Strafe abgesessen hat versucht sie unter dem Namen Emma Cartwright ein neues Leben, ohne Vorurteile und Erinnerungen anzufangen. Cassie ist an Ihrer Seite als eines Tages ein Bild eines ca. 3 jährigrn Jungen auf Ihrer Fussmatte gelegt wird. Auf der Rückseite steht: Dylan - Januar 2013Susan alias Emma und Cassie versuchen das als Zufall und dummen Streich abzutun allerdings passieren immer mehr "Zufälle". Die Frauen beginnen die suche nach dem angeblich toten DylanDas Buch ist in 64, nicht zu langen  Kapiteln, unterteilt. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Es wird aus der Sicht von Susan Webster in der ICH Form geschrieben und es gobt noch Rückblenden in die 80iger. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und die Spannung stieg bis zum wirklich überraschenden Ende kontinuierlich. Die Figur Susan Webster ist mir sehr sympatisch obwohl Sie ein bisschen verquer und unüberlegt, manchnal sogar naiv ist. Cassie ist ein super Gegenpol dazu. Die Geschichte und die Idee hat mir sehr gut gefallen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen so spannend war es. Es gibt viele Puzzelteile die den Leser zum Mitdenken anregen. Sie Charaktere sind gut durchdacht, auch wenn sie nicht inmer Nachvollziehbar handeln und Emotionen von Angst bis hin zur Trauer zeichnen die Geschichte aus. Allerdings finde ich, auch wenns gut aussieht, das Cover und auch den Titel nicht mehr sehr passend was dem Buch ansicht aber keinen Abbruch tut.

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  • Was geschah wirklich in der Nacht vor 3 Jahren?

    Die stille Kammer

    mareike91

    29. October 2017 um 19:05

    Inhalt:Vor drei Jahren soll Susan Webster ihre Sohn Dylan getötet haben. Doch sie hat keinerlei Erinnerungen an die Nacht, in der es geschah. Nun hat sie ihre Strafe verbüßt und versucht sich unter neuem Namen zurück ins Leben zu kämpfen. Bis sie per Post Bilder erhält, die angeblich Dylan zeigen und in ihr die Hoffnung wecken, dass ihr Kind doch noch am Leben sein könnte. Auf der Suche nach der Wahrheit muss sie sich nicht nur ihren eigenen Erinnerungen stellen, sondern kommt einem 20 Jahre altem Verbrechen auf die Spur...Meine Meinung:"Die stille Kammer" ist das Debüt der brittischen Autorin Jenny Blackhurst - auch wenn man beim Lesen alles andere als das Gefühl hat, ein Debüt in der Hand zu halten. Der Plot ist ausgereift, ebenso wie die Charaktere. Und auch der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.Zu Beginn hatte ich aufgrund des Mordes ihres Sohnes Vorbehalte gegenüber der Protagonistin Susan. Doch nach und nach gab ich diese auf und sie wurde mir immer sympathischer. Sie ist zwar recht naiv und regiert bzw. handelt nicht immer so wie man es normalerweise erwarten würde, allerdings hat sie ja auch jahrelang nicht am sozialen Leben teilgenommen. Die Zeit im Gefängnis hat sie sehr geprägt und der Mord an ihrem Sohn lässt sie verständlicherweise nicht los, ebenso wie die Schuld, die sie mit sich herum trägt.Bei der Suche nach der Wahrheit stehen ihr sowohl ihre sehr spezielle Freundin Cassie, die sie im Gefängnis kennengelernt hat, und der Journalist Nick, den sie eigentlich überhaupt nicht kennt und bei dem nicht nur Susan sich fragt, wieso er ihr hilft. Doch wem kann Susan wirklich trauen..? Diese Frage habe ich mir im Laufe des Buches mehr als einmal und bei annähernd jedem Charakter gestellt. Kein Wunder also, dass es bis zum bitteren Ende spannend bleibt....Der Plot ist gut durchdacht und fesselnd. Susan fehlen die Erinnerungen an die unheilvolle Nacht, in der sie ihren Sohn getötet haben soll. Und auch als Leser fragt man sich, was damals wirklich geschehen ist - und ob Susan trotz all der Umstände wirklich zu einem Mord in der Lage ist. Des weiteren gibt es in unregelmäßigen Abständen Rückblicke in die Vergangenheit eines Mannes namens Jack. Lange fragt man sich als Leser, was dieser unsympathische, berechnende Typ sowie die damaligen Geschehnisse mit Susan und insbesondere mit Dylans Tod zu tun hat. Dieser zweite Strang macht die Geschichte vielschichtig und sorgt zusätzlich für Spannung.Fazit:Was ist in der unheilvollen Nacht vor drei Jahren wirklich passiert? Ein spannender und packender Thriller voller Wendungen und Täuschungen. Und mit tollen, charismatischen Charakteren! 

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  • Die stille Kammer

    Die stille Kammer

    schlumeline

    29. October 2017 um 19:00

    Susan Webster hat ihren zwölf Wochen alten Sohn umgebracht. An die Tat hat sie keine Erinnerung. Von einem Gericht wurde sie allerdings für schuldig befunden und hat fast drei Jahre in der Psychiatrie verbracht. Nun ist sie wieder frei und dabei sich als Emma Cartwright ein neues Leben aufzubauen. Dabei behilflich ist ihr ihre beste Freundin Cassie, die sie in der Psychiatrie kennen und schätzen gelernt hat. Nur leider läuft es noch nicht richtig gut und dann erhält Emma plötzlich Post, die an Susan adressiert ist. Wer weiß, dass sie nun unter einer anderen Identität lebt? Und wie kann es sein, dass man ihr die Babydecke ihres Sohnes schickt und ein Foto, das ihn im Alter von ca. drei Jahren zeigt. Susan beginnt zu verzweifeln. Sie weiß nicht mehr was sie denken soll. Zum Glück ist da Nick, ein Journalist, der erst vor kurzem in Susans Leben getreten ist, der ihr aber nun zur Seite steht. „Die stille Kammer“ wird dem Leser zum größten Teil in der Ich Form aus der Perspektive von Susan geschildert. So ist der Leser ganz nah dran an dieser verzweifelten Frau, die doch eigentlich wirklich sympathisch scheint und der man auch den Mord am eigenen Kind nicht zutraut. Man erlebt alles was die Protagonistin erlebt als durchweg spannend, wenngleich das eine oder andere Detail etwas zu ausführlich dargestellt wird. In Rückblicken darf der Leser in die Vergangenheit blicken. Zunächst geht es auch noch um einen Handlungsstrang der auf den ersten Blick nicht zu Susan und ihrer Geschichte passt, der sich aber nachher perfekt in die Geschehnisse einreiht. Insgesamt gesehen ist „Die stille Kammer“ ein wirklich gelungener Psychothriller, der den Leser nicht loslässt und stetig zum Weiterlesen animiert. Dabei sollte man sich von den vielen Personen, die in den Handlungssträngen in der Vergangenheit auftauchen nicht verwirren lassen. Es lohnt sich bis zum Ende durchzuhalten. Copyright © 2017 by Iris Gasper

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  • Was ist wahr und was eine Lüge?

    Die stille Kammer

    Nadl17835

    29. October 2017 um 15:17

    Nach knapp drei Jahren wird Susan Webster aus der forensischen Psychiatrie entlassen, nachdem sie angeblich ihren drei Monate alten Sohn Dylan umgebracht haben soll. Mit ihrer besten Freundin aus der Psychiatrie Cassie baut sie sich ein neues Leben als Emma Cartwright auf. Doch schon bald erhält sie ein seltsames Foto, welches ihren Sohn zeigen soll. Doch wie kann das sein, wenn sie ihn doch damals tötete? Mit dem plötzlich auftauchenden Journalisten Nick und Cassie macht sich Susan auf die Suche nach der Wahrheit, die ein schreckliches längst vergangenes Verbrechen aufdecken wird... Die Geschichte beginnt gleich spannungsgeladen, da man die angebliche Tat Susans erschreckend findet und andererseits relativ schnell das Foto von Dylan auftaucht, welches alles durcheinanderwirbelt. Die parallelen Stränge zwischen heute und den Geschehnissen von damals in Durham greifen gut ineinander und verknüpfen die beiden Geschehnisse gekonnt und logisch strukturiert miteinander, sodass ein einheitliches Bild entsteht. Die Spurensuche geht eher schleppend voran und es gibt so einige Passagen, die etwas Langweilig und Spannungslos gestaltet sind. Einige der Protagonisten hätte ich zwischendurch gerne mal geschüttelt und sie gefragt warum sie so blöd und leichtgläubig gehandelt haben. Das alles hätte verhindert werden können, wenn sie nicht immer wieder in Fallen des Strippenziehers getappt wären, der die ganze Katastrophe erst heraufbeschwört hat und wirklich manipulativ und bösartig ist. Im Laufe der Geschichte ahnt man schon Einiges und das Puzzle aller Informationen setzt sich zusammen. Alles aus dem Mund der Beteiligten zu hören macht es umso schockierender und unfassbarer. Tolle Geschichte mit erschreckend realistischen Elementen, die manchmal etwas langatmig erscheinen, sonst aber perfekt kombiniert werden.

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  • Fesselnde Suche

    Die stille Kammer

    Avalee

    29. October 2017 um 11:17

    Dieser Thriller handelt von einer Frau, Susan, die frisch aus einer psychiatrischen Anstalt entlassen wurde, in die sie kam, weil sie ihren Sohn im Alter von drei Monaten ermordete. Nun – vier Jahre später – erhält sie ein Foto, das ihren Sohn im Alter von drei Jahren zeigen soll. Lebt Dylan möglicherweise noch? Nachdem jemand ihr zudem Dylans alte Babydecke zuschickt und in ihr Haus einbricht und es verwüstet, beginnt sie gemeinsam mit ihrer besten Freundin Cassie und dem Journalisten Nick Nachforschungen anzustellen und enthüllt dabei eine schreckliche Vergangenheit. Die stille Kammer ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Als Leser verfolgt man gefesselt, wie Susan ihren Sohn sucht und dabei längst vergangene Geheimnisse zutage bringt. Die Charaktere sind sehr authentisch gestaltet. Man kann sich gut in Susan hineinversetzen, kann die eigene Schuld und den neu gewonnenen Zweifel daran gleichermaßen nachvollziehen. Cassie ist ein starker, interessanter Charakter mit einer kaltblütigen und einer liebevollen Seite. Allerdings kommt sie meiner Meinung nach ein bisschen zu kurz in dieser Geschichte und hätte eine noch größere Rolle verdient. Nick wirkt sympathisch, doch kommt schnell die Frage auf, weshalb er sich so für diesen Fall engagiert. Es wird früh klar, dass er auch eigene Interessen verfolgt, die aber weder für Susan noch für den Leser greifbar sind. Diese Unklarheit trägt ebenfalls zur Spannung bei. Gesamt betrachtet kann ich die stille Kammer jedem Thrillerfan weiterempfehlen.

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  • Guter Thriller

    Die stille Kammer

    _dieliebezumbuch

    29. October 2017 um 10:01

    Handlung: Mein Name ist Emma Cartwright. Noch vor drei Jahren war ich Susan Webster – jene Susan Webster, die ihren zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet hat. Fast drei Jahre verbrachte ich in der Forensischen Psychiatrie. Seit vier Wochen bin ich wieder draußen. Unter neuem Namen lebe ich nun in einer Stadt, wo niemand von meiner dunklen Vergangenheit weiß. Doch heute Morgen erhielt ich einen Brief, adressiert an Susan Webster. In dem Umschlag befand sich das Foto eines etwa dreijährigen Jungen, auf der Rückseite standen die Worte:Dylan – Januar 2013.Kann es sein, dass mein geliebter Sohn noch lebt? Cover: Das Cover finde ich für einen Thriller gut gewählt. Es ist einfach & schlicht & beinhaltet dunkle Farben. Darauf ist zwar ein Schmetterling oder eine Motte zu sehen, jedoch hat dies keinen Bezug zur Geschichte. Mehr kann man meiner Meinung nach hierzu nicht sagen. Zu diesem Buch jedoch finde ich es nicht passend gewählt. Meinung: Das Buch „Die stille Kammer“ hat mir ganz gut gefallen. Es ist in der Ich-Perspektive geschrieben, sodass man sich in die Hauptprotagonistin gut hineinversetzen kann. Es ist an manchen Stellen auch sehr spannend beschrieben, sodass man dieses Buch einfach bis zum Ende lesen muss. Das Ende fand ich wiederum sehr merkwürdig & das hätte ich mir anders vorgestellt. Das Genre Thriller trifft auf dieses Buch auf jeden Fall zu. Der Titel des Buches gefällt mir gar nicht, denn ich frage mich, was diese Geschichte mit einer stillen Kammer zutun hat? Das wird wohl nur die Autorin wissen. Das Buch an sich hat mir jedoch gut gefallen, deswegen gebe ich diesem Buch 4/5 Sterne

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  • Was ist wirklich passiert?

    Die stille Kammer

    Lieschen87

    28. October 2017 um 13:11

    Susan Webster möchte ein neues Leben beginnen und nimmt eine neue Identität an. Sie wird aus dem Gefängnis entlassen, nachdem sie eine Haftstrafe verbüßt hat, da sie ihren drei Monate alten Sohn umgebracht haben soll. Sie selbst hat keine Erinnerungen an die Tat. Doch bald tauchen mysteriöse Fotos und Pakete auf, in dem jemand versucht, Susan zu zeigen, dass ihr Sohn noch lebt. Susan möchte die Wahrheit  herausfinden, doch wem kann sie vertrauen?„Die stille Kammer“ ist von der ersten Seite an spannend geschrieben. Die Autorin erzählt den Thriller aus der heutigen Zeit sowie mit Rückblenden, die noch wichtig für das Verständnis des Thrillers  sind. Durch die Rückblenden konnte man schon relativ schnell erahnen, wer etwas mit der tragischen Geschichte von Susan zu tun hat. Trotzdem blieb der Verlauf spannend. Susan wird teilweise sehr naiv dargestellt. Sie vertraut fremden Leuten blind, was ihr nicht unbedingt zu gute kommt. Meiner Meinung nach hätte sie stärker dargestellt werden können, was der Geschichte gut getan hätte .Das Cover und der Titel passen meiner Meinung nicht zur Story. Beides wurde etwas unglücklich gewählt.Insgesamt hat mir der Psychothriller gefallen. Das Buch ist flüssig geschrieben und liest sich schnell. 

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  • Wem soll man trauen?

    Die stille Kammer

    bookvamp

    27. October 2017 um 20:35

    Cover: Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Der Schmetterlin ist ein wenig hervorgehoben. Über die Story verrät er aber nicht viel. Inhalt: Susan Webster war die letzten drei Jahre in der Psychatrie, weil sie ihren Baby Dylan getötet hat. Jetzt versucht sie sich als Emma Cartwright ein neues Leben aufzubauen. Immer wieder von ihren Schuldgefühlen eingeholt, denkt sie niemand würde sie erkennen. Bis zu dem Tag als plötzlich ein Umschlag mit ihrem richtigen Namen und einem Foto von einem kleinen Jungen mit der Aufschrift "Dylan Januar 2013". Zuerst glaubt sie noch an einen gemeinen Streich, aber dann wird es immer merkwürdiger. Unverhofft bekommt sie Hilfe von einem fremden Reporter, doch kann sie ihm wirklich trauen? Und hat es vielleicht doch was zu bedeuten, dass sie sich nicht an den Mord erinnern kann? Dies ist das zweite Buch der Autorin und es hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Der Schreibstil lässt sich flüssig und schnell lesen und die Autorin versteht es den Leser in die Geschichte zu ziehen. Eigentlich möchte man das Buch gar nicht mehr weglegen. Die Charaktere wirken überzeugend, ich konnte mich von Beginn an sehr gut in Susan hineinversetzten. Cassie fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber sie ergänzt Susan als Freundin sehr gut. Im Laufe der Geschichte kommen auch weitere Charaktere hinzu, bei vielen kommt es immer wieder zu Momenten in denen man nicht weiß wer zu den Guten oder Bösen gehört. Was mich ein wenig gestört hat waren die Rückblenden zu Jack und seinen Freunden, da ich hier sehr lange nicht wusste wie es sich in die Geschichte einfügen würde. Zum Schluss hat es sich dann aber in den Verlauf der Geschichte gut eingefügt. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss sehr wendungsreich und spannend. Fazit: Lesenswertes, spannendes und wendungsreiches Buch mit angenehmen Schreibstil.

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  • Wem kannst du trauen?

    Die stille Kammer

    SummseBee

    27. October 2017 um 17:38

    Susan Webster wurde verurteilt, weil sie ihren zwölf Woche alten Sohn Dylan getötet hat. Fast 3 Jahre war sie in der Forensischen Psychiatrie. Unter dem Namen Emma Cartwright lebt sie jetzt ein neues Leben in einer Stadt, wo niemand von ihrer Vergangenheit weiß. Und dann erhält sein einen Brief, in dessen Umschlag sich ein Foto befindet und auf der Rückseite die Worte stehen: "Dylan Januar 2013". Ist es möglich das ihr Sohn noch lebt? Susan litt damals als ihr Sohn starb an Depressionen und konnte sich nicht an die Tat erinnern. Daher hielt ich es von Anfang an für wahrscheinlich, dass ihr Sohn Dylan noch lebte. Und diese Hoffnung, die Susan nach dem sie das Foto erhalten hatte war mit jeder Seite spürbar. Auch wenn sie sich selbst nicht mehr vertraute klammerte sie sich an diese Hoffnung. Und das konnte ich total verstehen. Susan begegnet in diesem Buch einigen Personen, die ihr auf der Suche nach der Wahrheit halfen oder letztlich im Wege standen. Direkt an Susan Seite ist Cassie, die sie während ihrer Zeit im Gefängnis kennen gelernt hat und der Journalist Nick. Cassie fand ich eine total tolle Protagonistin und Freundin für Susan. Doch bei jeder Figur kam mal der Punkt an dem ich ihr misstraut hatte. Letztlich konnte man nie sicher sein wer zu "den Guten" gehörte. Aber ich war mir immer sicher, dass mit Susan etwas ganz schlimmes angestellt wurde und ich war gespannt was mit Dylan wirklich passiert ist. Bis zum Schluss war nicht ganz klar worauf dies alles hinauslaufen würde und das hat die Spannung beim lesen erhalten. Ich wollte dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und kann es nur jedem wärmstens empfehlen der gern Spannungsliteratur liest.

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  • Spannung pur!

    Die stille Kammer

    Cora19

    27. October 2017 um 17:01

    Susan Webster hat ihren drei Monate alten Sohn Dylan umgebracht. Nachdem sie drei Jahre in einer Psychiatrie verbracht hat, beginnt sie unter dem Namen Emma Cartwright ein neues Leben. Doch bereits kurz nach ihrer Entlassung erhält sie ein Foto von einem dreijährigen Jungen, auf dessen Rückseite die Worte „Dylan – Januar 2013“ stehen. Ist Dylan noch am Leben?Jenny Blackhurst lässt den Plot aus Susans Sicht in der Ich-Form erzählen. Parallel handeln einige Kapitel aus der Vergangenheit beginnend im Jahr 1987 von einem Jungen namens Jack. Die Verflechtung der beiden Erzählstränge erschließt sich dem Leser im späteren Verlauf des Buches. Durch die kurzen Kapitel erhält die Geschichte einen kontinuierlichen Spannungsaufbau. Als Leser ist man dadurch sehr gefesselt und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Viele psychologische Kicks sorgen für Nervenkitzel. Susan wirkt sehr naiv und man fragt sich oft, warum sie trotz ihrer Erfahrung in der Vergangenheit gegenüber einigen Personen so leichtgläubig ist. Ihre Freundin Cassie, die sie in der Psychiatrie kennen gelernt hat, ist das genaue Gegenteil. Die weiteren Figuren sind psychologisch gut gezeichnet. Nachdem sich die Puzzleteile nach und nach zusammensetzen, bleibt man als Leser am Ende überwältigt zurück, wie sich solche Verstrickungen durch reine Manipulation und Erpressung ergeben können. Fazit: Meiner Meinung nach ist dies ein äußerst gelungener Psychothriller, der alle wichtigen Elemente für einen Roman dieser Art enthält. Lediglich die deutsche Übersetzung des Titels lässt zu wünschen übrig. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung mit fünf Sternen. Abschließend danke ich der Lesejury für die Zurverfügungstellung des Buches im Rahmen einer Leserunde. 

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  • Spannend, fesselnd, einfach gut!

    Die stille Kammer

    engel-07

    27. October 2017 um 14:34

    Susan Webster wurde verurteilt, weil sie ihren 12 Wochen alten Sohn Dylan umgebracht hat. Fast 3 Jahre verbrachte sie in der Psychatrie. Nun ist sie endlich wieder frei und fängt als Emma Cartwright ein neues Leben an. Aber eines Tages bekommt sie einen Brief mit einem Foto eines 3jährigen Jungen. Auf der Rückseite steht Dylan Januar 2013. Adressiert ist dieser an Susan Webster.Aber wer kennt sie in dieser neuen Stadt und schickt ihr ein Foto? In Susan keimt die Hoffnung, dass ihr Sohn doch noch lebt. Aber wie kann das sein? Sie hat ihn doch umgebracht???Dieses Foto löst eine Menge an Ereignissen aus. Immer mehr Fragen tauchen auf und Susan beschließt sich ihrer Vergangeheit zu stellen.Ein spannender Thriller, der dem Leser im Verlauf der Geschichte immer mehr Puzzelteile an die Hand gibt. Erzählt wird aus der Sicht von Susan. Aber es gibt immer wieder Rückblenden in die Vergangheit. Diese handeln von Jack und seinen Freunden. Aber wie hängt das alles zusammen? Am Anfang der Geschichte ist dies noch nicht ersichtlich. Nur langsam kristaliesiert sich ein Bild heraus. Die Verküpfungen finde ich sehr gelungen und am Ende löst sich alles logisch auf. Jenny Blackhurst streut immer wieder Andeutung ein, bei denen man sich denkt: "aha der könnte dahinter stecken", nur um dann festzustellen, dass man in einer Sackgasse angekommen ist. Ich liebe solche Thriller! Spannend, fesselnd, irreführend, einfach gut!

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  • Spannend geschrieben

    Die stille Kammer

    EddysFrauchen

    27. October 2017 um 10:02

    Das Buch war wirklich spannend geschrieben und es hat mir gut gefallen. Wenn da nicht diese kleinen logischen Fragen immer wieder in meinem Kopf aufgetaucht wären.. Dinge wie: Warum vertraut sie ihm einfach so? Wieso hinterfragt sie ihn nicht... Wären diese kleinen Punkte besser ausgefeilt gewesen, dann hätte mir die Geschichte rund um Susan noch besser gefallen. Das Ende an sich war zwar nicht wirklich etwas Neues, aber die Autorin hat es geschafft, die verschiedenen Puzzleteile, die sie dem Leser mit auf den Weg gegeben hat, am Ende zu einem Ganzen zusammenzufügen. Das hat mir gut gefallen, da ich offene Enden bei solchen Büchern nicht bevorzuge. Schön fand ich, dass die Charaktere alle sehr unterschiedlich in ihrer Art und Weise waren, auch wie sie auf das Geschehene reagiert haben. Außerdem zeigt die Autorin hier deutlich, wie leicht sich Menschen oder sogar kleinere Gruppen beeinflussen lassen und etwas tun, obwohl sie wissen, dass es falsch ist. Sehr schön dargestellt. Die Kapitel wurden alle recht kurz gehalten, das hat dafür gesorgt, dass man förmlich durch das Buch gerast ist. Auch der Schreibstil der Autorin hat für Spannung gesorgt und war flüssig zu lesen. Wer bei Thrillern auf Teile der Logik verzichten kann wird mit dieser Geschichte spannende Lesestunden haben. Da die Geschichte für mich leider kleinere Mankos hatte  und mich nicht komplett begeistern konnte vergebe ich 3,5 von 5 Sternen. 

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  • Mehr Spannung als Logik

    Die stille Kammer

    Sabine_Hartmann

    26. October 2017 um 10:18

    Susan Webster verbrachte viel Zeit in der Psychiatrie, weil sie ihr drei Monate altes Baby, Dylan, umgebracht haben soll. Sie selbst kann sich nicht erinnern. Nun mehren sich die Anzeichen, dass ihr Sohn doch noch leben könnte. Sie beginnt, nach ihm zu suchen und nimmt dabei die Unterstützung ihrer Freundin Cassie und des Reporters Nick an. Die in der Ich-Perspektive, von Susan, erzählten Passagen beschäftigen sich durchgehend mit der aktuellen Handlung. Dazwischen gibt es zahlreiche Einschübe in einer anderen Erzählperspektive aus den 80er/90er Jahren, in denen (verwirrend) viele Personen vorkommen. Viele sind irgendwie verwandt oder verbandelt, genau lässt sich das, auch wegen der vielen Spitznamen, nicht zuordnen. Die Geschichte ist spannend erzählt, arbeitet aber durchgehend mit Versatzstücken der Spannungsliteratur und reiht diese aneinander, bzw. verwebt sie zu einem Thriller mit starken Spannungsmomenten, bei denen die Logik allerdings auf der Strecke bleibt. Für eine echte, tiefergehende Figurenzeichnung, die Handlungen und Wirkungen, nachvollziehbar werden ließen, fehlt wohl die Zeit. Etwa ab der Hälfte hat mich das im Lesefluss gestört, das Ende war dann wieder überraschend, sodass ich mich gefreut habe, dass ich durchgehalten habe.

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