Jenny Bond An einem Tag im Mai

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Inhaltsangabe zu „An einem Tag im Mai“ von Jenny Bond

Amerika, Anfang der Dreißigerjahre. Iris McIntosh hat alles verloren:
ihren Job, ihre Freunde, ihr Zuhause. Doch eine zufällige Begegnung
mit der mächtigsten Frau des Landes, Eleanor Roosevelt, gibt ihrem
Leben eine neue Richtung. Sie verschafft Iris Zugang zum innersten
Zirkel des Weißen Hauses – in einer Zeit, als die Welt kurz vor einem
neuen Krieg steht. Iris steigt zur Beraterin des Präsidenten auf, genießt
den Glanz der Macht und die neuen Möglichkeiten, die sich ihr
eröffnen. Als sie zwei besondere Männer trifft, muss sie sich entscheiden
… ›An einem Tag im Mai‹ erzählt von Liebe und Verlust in einer
bewegten Epoche und entwirft dabei das Porträt einer außergewöhnlichen
Frau, deren Schicksal einen nicht mehr loslässt.

Gefühlvoller Schreibstil gepaart mit einer Menge geschichtlichen Hintergründen. Ich bin verliebt in Jenny Bond.

— nonamed_girl

Interessante Figuren, anspruchsvoll aber sehr gut zu lesen.

— Buchraettin

Klasse Idee, nur leider schwach umgesetzt

— chipie2909

Leider zu viel Handlung ohne roten Faden...

— nicigirl85

Die Geschichte einer Frau, deren Leben sich durch die Begegnung mit Eleonor Roosevelt,vollkommen veränderte.

— Langeweile

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  • Charakter der 30iger jahre ging leider verloren

    An einem Tag im Mai

    Rebel_Heart

    30. August 2016 um 20:43

    Amerika, Anfang der Dreißigerjahre: Iris McIntosh ist am Ende. Nicht nur, dass sie ihren Job und ihr Zuhause verloren hat, nein.. sie steht auch komplett ohne Freunde da.  Eine eher zufällige Begegnung mit der zu diesem Zeitpunkt mächtigsen Frau des Landes, Eleanor Roosevelt, verändert ihr Leben plötzlich und lenkt es in eine Bahn, die sie selbst am wenigsten erwartet hätte.  Eleanor verschafft Iris Zugang zum weissen Haus und dessen innersten Zirkel, gerade in den Zeiten, in denen die Welt vor einem neuen Krieg steht.  Iris wird bald Beraterin des Präsidenten, Eleanors Mann - Teddy Roosevelt und genisst ihren neue Position in vollsten Zügen.  Machtspiele und neue Möglichkeiten, die sich ihr eröffnen, prägen von nun an ihr Leben. Als sie gleich zwei Männer kennenlernt, die sie umgarnen, muss sie sich entscheiden, was ihr wirklich wichtig ist.  Ich muss sagen, dass ich mich mit dem Schreibstil doch etwas.. schwerer getan habe. Ich kann nicht mal genau benennen, woran es lag, aber ich bin schwer in das Buch gekommen, auch wenn ich es innerhalb weniger Tage durchgelesen habe.  Aber das heisst ja meist nichts.  Ich fand es besonders toll, dass die Geshichte zu Zeiten der Roosevelts angesiedelt war, denn die Geschichte darum habe ich schon länger verfolgt und wer kennt ihn nicht, den Präsidenten Teddy Roosevelt.  Ich habe das Geschehen darum und die Zeit, in welcher auf den zweiten Weltkrieg zugesteuert wird, wirklich sehr genossen.  Iris ist Anfang ganz unten angekommen und nur mit Hilfe von Eleanor kommt sie wieder etwas auf die Beine. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass ihr diese Begegnung und die Möglichkeiten, die sich ihr erschließen irgendwann zu Kopf steigen.  Sie fühlt sich zu höherem berufen und manchmal hat man das ihrem Verhalten auch wirklich angemerkt.  Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte im Storyverlauf nicht fehlen. Im ersten Moment hat es mir schon gefallen, aber irgendwann hatte ich das Gefühl, dass es nur noch um diese beidne Männer geht, die Iris kennen - und liebegelernt hat. Eine typische Dreiecksgeschichte eben und ihr ewiges Hin und Her ging mir ein wenig auf die Nerven. Ich hätte mir echt ein wenig mehr aus der Historie zu dieser Zeit gewünscht. Mehr darüber, was Iris in ihrer Initiative zugunsten alleinstehender, arbeitsloser Frauenerlebt, denn das hätte mich wirklich interessiert. Das Buch an sich war sprachmäßig wirklich nicht zu verachten und auch stilistisch das Lesen wert, aber dadurch, dass das Buch sich irgendwann nur noch auf diese Dreiecksgeschichte konzentriert hat, ging der Charakter der Dreißiger Jahre, wie man ihn kennt oder sich vorstellt, leider ein wenig verloren.

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  • An einem Tag im Mai

    An einem Tag im Mai

    nonamed_girl

    Gefühlvoller Schreibstil gepaart mit einer Menge geschichtlichen Hintergründen. Ich bin nach wie vor verliebt in Jenny Bond.Nachdem ich "Unter dem Nordlicht" verschlungen und geliebt habe, war es für mich selbstverständlich, dass ich den neuen Roman von Jenny Bond lesen muss. Iris McIntosh steht im Amerika der Dreißigerjahre vor den Trümmern ihrer Existenz: Sie hat nicht nur ihren Job verloren, sondern auch ihre Freunde und ihr zu Hause. An einem Tag im Mai begegnet Iris zufällig Eleanor Roosevelt, der amtierenden First Lady, und bekommt eine außergewöhnliche Chance. Kurz vor dem zweiten Weltkrieg bekommt Iris Zugang zu einem völlig neuen Leben - mit einer Arbeit im Weißen Haus. In Washington lernt sie zwei Männer kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und Iris muss sich entscheiden...Was erst einmal, wie eine klassische Liebesgeschichte vor einem historischen Hintergrund klingt, stellt sich als tiefgründig recherchierter Roman mit einer ebenso cleveren, wie menschlichen Protagonistin heraus. Jenny Bond schreibt bildlich und mit viel Gefühl. Ich hatte zu jeder Zeit ein Bild des Ortes und der Szene vor Augen ohne das Gefühl zu haben, nur Beschreibungen gelesen zu haben. Der Leser fühlt mit den Figuren und kann sich zeitweise sogar aussuchen, auf welcher Seite er stehen möchte. Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten mit den Geschehnissen, da ich doch eher die deutsche, als die amerikanische Geschichte in der Schule mitbekommen habe. Allerdings stehen alle relevanten Dinge im Text und für alles weitere gibt es das Internet (oder noch mehr Bücher).Alles in allem ein anspruchsvoller Roman, nicht nur für Fans von historischen Geschichten. Ich habe mich mit diesem Roman noch einmal in Jenny Bond und ihren Schreibstil verliebt und hoffe sehr, dass das Warten auf das nächste Buch nicht allzu lange dauert. 

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  • Mehr Liebesdrama als historische Fakten

    An einem Tag im Mai

    Spatzi79

    22. January 2016 um 13:25

    Amerika, Anfang der 30er Jahre. Iris MacIntosh hat alles verloren, ihre Familie, ihre Zuhause, ihren Beruf. Mitten in der Weltwirtschaftskrise reist sie durchs Land, ohne wirkliches Ziel vor Augen und ohne einen Plan, was nun aus ihrem Leben werden soll. An einer Tankstelle begegnet sie zufällig Eleanor Roosevelt, der Frau des Präsidenten. Mrs. Roosevelt bietet Iris Hilfe und eine Stelle im Weißen Haus an. Nach kurzer Überlegung ergreift Iris die Chance und befindet sich damit auf einmal mitten in der Schaltzentrale der Macht. Zuerst ist sie nur Sekretärin, doch sowohl Eleanor als auch ihr Mann erkennen das Potential der intelligenten, ehrgeizigen jungen Frau. Iris erhält ungeahnte Chancen und ihr Leben entwickelt sich in eine Richtung, die sie sich nie erträumt hätte. Auch ihr Privatleben wird spannend, als sie nicht nur einen, sondern gleich zwei interessante Männer kennenlernt, zwischen denen sie sich eines Tages vielleicht entscheiden muss. Ich muss gestehen, ich habe zwei Anläufe gebraucht, um das Buch zu lesen. Die ersten Seiten machen den Einstieg nicht unbedingt leicht, hier springt die Erzählung zwischen Zeiten und den noch unbekannten Figuren hin und her und man kann sich auf vieles erstmal keinen Reim machen. Das erste Drittel empfand ich so als ziemlich zäh, aber irgendwann habe ich mir die Zeit genommen und das Buch dann in einem Rutsch durchgelesen, weil es eben doch irgendwie interessant und spannend ist. Über Amerika in den 30er Jahren habe ich bisher noch nicht viel gelesen und die Roosevelts waren mir zwar ein Begriff, er als Präsident des New Deal und natürlich während des Zweiten Weltkriegs, sie als vielseitig engagierte First Lady. Aber wirklich viel wusste ich nicht über die beiden, ihre Ehe, die politischen Umstände und die Zeit damals allgemein in den Vereinigten Staaten. Durch die fiktive Figur Iris erfährt der Leser all das. Natürlich ist manches hierbei auch der Phantasie der Autorin entsprungen, im Nachwort geht sie aber auch darauf ein, dass sie die realen Personen möglichst originalgetreu gemäß der Quellen geschildert hat. Allerdings bleibt das Weiße Haus im Roman streckenweise eher der Rahmen und spielt zwar eine wichtige, aber nicht ganz so große Rolle, wie ich erwartet hatte. Iris‘ persönliches Schicksal zeigt viel über die damaligen Verhältnisse, teilweise stand mir aber ihr Liebesleben zu sehr im Vordergrund und ihre diesbezüglichen Entscheidungsschwierigkeiten fand ich irgendwann ziemlich nervig. Viel spannender fand ich da eben die Szenen im Weißen Haus und dessen Umgebung. Die Autorin zeigt das schwierige Verhältnis der Roosevelts recht ausführlich, geht aber leider eher knapp auf die interessanten Figuren im persönlichen Umfeld des Paares ein. Sie schildert die politischen Verhältnisse und wie so manche Entscheidung getroffen und durchgesetzt wurde. Obwohl es natürlich ein Roman ist und kein Geschichtsbuch, hätte ich mir hiervon mehr gewünscht. Da ich beim Lesen oft dazu neige, Überschriften zu ignorieren, waren für mich die häufigen Zeitsprünge im Buch etwas schwierig. Auch werden immer wieder Zwischenkapitel eingeschoben, in denen Henriette Nesbitt, die damalige Haushälterin und Köchin im Weißen Haus, von der Zeit der Roosevelts erzählt. So ganz erschlossen hat sich mir der Sinn dieser Einschübe nicht, außer natürlich, um noch eine andere Perspektive zu zeigen. Die Geschichte hätte für mich aber auch ohne diese Kapitel funktioniert, sie haben mich besonders zu Beginn eher irritiert. Später störten sie mich zwar nicht mehr, aber sie waren für mich eben auch nicht nötig. Insgesamt bin ich ein wenig zwiespältig, nach dem schwierigen Start hat sich das Buch durchaus gut lesen lassen, inhaltlich war ich allerdings etwas enttäuscht.

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  • Anspruchsvoll, aber ich fand es dennoch sehr gut zu lesen....

    An einem Tag im Mai

    Buchraettin

    Anfangs musste ich mich erst einlesen in die Geschichte. Im Jahr 1933 beginnt die Geschichte um Iris und das Weiße Haus. Als Leser nimmt man Anteil an Iris Leben und verfolgt ihren Weg, der sie nach dem Verlust von Wohnung und Arbeit durch einen Zufall ins Weiße Haus führt. Sie lernt die First Lady, Elenor Roosevelt, kennen und diese bietet ihr eine Stelle dort an. Was mir auffiel waren die Zeitsprünge. Über jedem Kapitel finden sich Zeitangaben, das fand ich gut. Die Geschichte wird ab 1933 weiter erzählt. Einige Kapitel spielen aber in der Zukunft im Jahr 1962. Hier kommt immer wieder die Köchin und Haushälterin des Weißen Hauses zu Wort und berichtet aus der vergangenen Zeit. Sie spricht mich als Leser scheinbar direkt an. Das mag ich sehr gern. Mir hat die Entwicklung von Iris sehr gut gefallen. Ebenso die Einblicke, die die Geschichte in das Leben im Weißen Haus gibt. Natürlich ist die Geschichte fiktiv, aber ich finde macht mich neugierig auf die historischen Fakten. Ich fand es schon anspruchsvoll zu lesen. Aber dennoch fesselte mich die Geschichte. Was mir manchmal etwas viel war, waren die vielen politischen Diskussionen, die dort geführt wurden. Interessant war aber auch diese eigentlich Nebenfigur, der Köchin, die aber auch ihre eigenen Erzählkapitel hatte und die immer wieder mit ihrem Essen irgendwie in der Geschichte auftauchte. Das ließ mich manchmal etwas schmunzeln, die Streitereien und Reibereien in Bezug auf das Essen. Im Mittelpunkt stand für mich aber klar Iris. Ihr beruflicher Ehrgeiz, ihr Leben und Wirken im Weißen Haus, aber auch ihre Gefühle für 2 so verschiedene Männer. Ich fand die Figuren hier sehr gelungen. Sie haben Tiefe und wirken sehr lebendig. Im Anhang erklärt die Autorin dann noch ein wenig die fiktiven, wie historischen Aspekte, die in die Geschichte eingeflossen sind und auch ein wenig die Rolle der Köchin. Anspruchsvoll, möchte Aufmerksamkeit, aber ich fand es gut zu lesen.

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    • 3
  • Liebesroman-Challenge 2016: Die Liebe von Stadt zu Stadt

    lesebiene27

    Liebesroman-Challenge: Die Liebe von Stadt zu Stadt Seid ihr in eurem tiefsten Inneren hoffnunglose Romantiker? Fiebert ihr gerne mit den verschiedensten Protagonistinnen um den Mann ihrer Träume? Dann seid ihr bei unserer Liebesroman-Challenge genau richtig! Denn wir wollen 2016 gemeinsam verschiedenste Städte und Schauplätze von Liebesromanen besuchen und herausfinden: wo ist die Liebe am schönsten? Ist es wirklich die Hauptstadt der Liebe oder doch die Stadt, die niemals schläft? Macht euch bei der Liebesroman-Challenge auf die Reise durch die romantischsten Städte weltweit! Wer am Ende des Jahres die meisten Städte entdeckt, hat die Chance auf einen tollen Preis, der von dem lovelybooks-Team gestiftet wird. Damit die Challenge in diesem Jahr wieder stattfinden kann, übernehme ich die Betreuung. Da ich dies zum ersten Mal mache, bitte ich euch, ein wenig nachsichtig mit mir zu sein.Ablauf der Challenge:1. Meldet euch mit einem Kommentar zur Challenge an - man kann jederzeit einsteigen! Erstellt doch bitte einen Sammelbeitrag mit all euren Angaben, den ich dann diesen Beitrag unter eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste verlinke. 2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. 3. Ihr könnt so viele Liebesromane lesen (oder auch als Hörbuch hören), wie ihr möchtet - aber ihr solltet bis zum Ende der Challenge mindestens 15 verschiedene Städte erkunden.  4. Unter den "bereisten" Städten sollten folgende Städte dabei sein: - Paris - New York - London - Außerdem noch jeweils 2 beliebige Städte jeweils in Deutschland und den USA (zusätzlich zu NY) 5. Es zählen die Städte, in der sich die Protagonistin während der Handlung des Liebesromans hauptsächlich aufhält. 6. Es zählen alle Bücher, die hier bei LovelyBooks im Genre "Liebesroman" gelistet sind. (Falls ihr Liebesromane habt, welche unter "Romane" gelistet sind, fragt doch einfach kurz nach, ob sie als Liebesromane gelten.) Jugendbücher, Erotik-Literatur und Historische Romane zählen nicht! 7. Zum Beweis, dass ihr ein Buch gelesen habt, postet ihr hier bitte immer den Link zur Rezension. (Eine Rezension ist ein ehrlich gemeintes Feedback und sollte mehr als nur einen Satz enthalten.)Falls ihr noch Fragen oder Anmerkungen zur Challenge habt - immer her damit! Gerne könnt ihr in diesem Thread auch munter über eure Leseerfahrungen, Lieblingsautoren und Büchertipps plaudern.Ansonsten wünsche ich uns viel Spaß und Erfolg bei der Challenge!______________________________Teilnehmer:     (Stand: 22.06.2016) Ajana → (0/15) Annika_70 → (5/15) Bambisusuu → (11/15) ban-aislingeach → (13/15) Bjjordison → (0/15) BookW0nderland → (12/15) [Buchraettin → im März ausgestiegen] buecherwurm87 → (2/15) Curly84 → (18/15) czytelniczka73 → (11/15) Dancun → (1/15) Danni89 → (7/15) DieBerta → (0/15) divergent → (0/15) Emotionen → (3/15) fraeulein_lovingbooks → (6/15) jala68 → (6/15) Julia127 → (0/15) JuliB → (4/15) LadySamira091062 → (2/15) lenicool11 → (6/15) Lese-Krissi → (6/15) lesebiene27 → (6/15) Lesefeuer → (7/15) naddooch → (0/15) Nele75 → (10/15) Queenelyza → (2/15) robberta → GESCHAFFT! :-) saskiaundso → (0/15) schafswolke → (5/15) schokoloko29 → (1/15) Shikira88 → (2/15) Silvia22 → (0/15) sollhaben → (2/15) suggar → (4/15) Tamilein → (0/15) TanteEvi → (3/15) Thala → (9/15) TheBookWorm → (7/15) tintentraumwelt → (1/15) Traubenbaer → (1/15)  Turtlestar → (4/15) UlliAnna → (0/15) valle87 → (0/15) yafall → (0/15) ---------------------------------------------------------------------------------------- Bücher, die bei lovelybooks als Roman gekennzeichnet sind, in dieser Challenge aber als Liebesroman anerkannt werden: Andrews, Mary Kay: alle Bücher Banerjee, Anjali: "Die Bücherflüsterin" Barnett, Laura: "Drei mal wir" Bennet, Juli: "Der Liebesschuft" Berger, Jo: "Leonardos Zeichen" Bornée, Giulia,: "Kat Smith - Liebe auf Spitzenschuhen" Cairns, Dawn: "Männer und andere Glücksbringer" Carr, Robyn: Virgin-River-Reihe Colgan, Jenny: "Die kleine Bäckerei am Strandweg" Dell, T. J.: "Her Best Friend's Brother" Ernst, Susanna: "Immer wenn es Sterne regnet" Evans, Jessie: "Melt with you" Fabry, Chris: "Das Lied der Liebe" Greifeneder, Anke: "Fremd flirten" Gruber, Birgit: "Der Mann im Kleiderschrank" Hertz, Anne: alle Bücher Jasmina, Lisa: "Kopfkirmes" Johannson, Lena: "Liebesquartett auf Usedom" Jones, Christina: "Aszendent zauberhaft" Krüger, Hardy: "tango africano" Lange, Bea: "Kaktusblüte - Café au Lait und ganz viel Liebe" Leciejewski, Barbara: "Liebe auf den ersten Chat" Lin, Ann: "Unwissend verliebt" Llewellyn, Julia: "Amy's Honeymoon" Madsen, Cindi: "Sie dürfen die Braut jetzt verlassen" McAdams, Molly: "Taking Chances - Im Herzen bei dir" McFarlane, Mhairi: "Es muss wohl an dir liegen" McHugh, Christa: "Heiße Küsse à la carte McLaughlin, Emma: "Liebe auf eigene Gefahr" McPartlin, Anna: "So was wie Liebe" Mitchell, Mary E.: "Seitensprung ins Glück" Morton, Mira: "Seeigel küsst man nicht" Moyes, Jojo: alle Bücher Paul, Janette: "Mann oder Mantra?" Pigisch, Carola: "Die Liebe kommt im Karohemd" Posch, Carina: "Erzähl mir was von Liebe", Potter, Alexandra: "Träumst du noch oder küsst du schon?", Riley, Lucinda: "Helenas Geheimnis", "Das Orchideenhaus", "Das italienische Mädchen" Roberts, Nora: "Der Ruf der Wellen", "Die Sehnsucht der Pianistin" (und ähnliche) Rose, Emma S.: "Stolperfalle Liebe" Schmitz, Annette: "Diese eine Liebe - Wellentänzer" Sibley, Priscille: "Ich versprach dir die Liebe" Simses, Mary: "Der Sommer der Sternschnuppen" Simsion, Greame: "Das Rosie-Projekt" Sparks, Nicholas: alle Bücher Swan, Karen: "Winterküsse im Schnee" Timber, Katharina: "Hühner an der Stange" Truelove, Violet: "Ein Cop zum Verlieben" Tullis, Heather: "A perfect fit" Wilde, Lori: "Traumhaft verliebt" Winter, Claudia: "Aprikosenküsse" Zöbeli, Alexandra: "Die Rosen von Abbotswood Castle"

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    • 779
  • Aufstieg im Weißen Haus

    An einem Tag im Mai

    Nora_S

    14. January 2016 um 16:22

    Dieser Roman erzählt die Geschichte der jungen Amerikanerin Iris, deren Schicksal mit den Roosevelts und dem politischen Washington der 30er und 40er Jahre verwoben ist. Aus diesem Grund darf man keine sachliche Erzählung erwarten, die sich primär mit der Amtszeit des Präsidenten, der Wirtschaftskrise oder den politischen Figuren dieser Zeit auseinandersetzt. Obwohl all diese Aspekte in die Geschichte einfließen, steht immer noch die Lebens- und vor allem die Liebesgeschichte von Iris im Vordergrund. Die Geschichte ist entlang zweier Erzählperspektiven aufgebaut. Zum einen wird die Handlung rund um die Protagonistin Iris berichtet, zum anderen werden die Geschehnisse rückblickend aus dem Jahr 1962 aus der Perspektive der Haushälterin Henrietta Nesbitt - ebenfalls eine historisch reale Figur - beleuchtet. Das Buch kann vor allem durch zwei Aspekte glänzen. Erstens gelingt es Jenny Bond auf interessante und spannende Weise, historische Ereignisse und das politische sowie private Leben im Weißen Haus in die Erzählung einzubauen. Zum Zweiten kreiert sie nicht nur neue Charaktere, sondern bringt dem Leser auch historisch reale Figuren auf vielfältige Art und Weise näher. Besonders Eleanor Roosevelt hat mich von Anfang bis Ende fasziniert. Der einzige Kritikpunkt liegt ganz klar in der Liebesgeschichte zwischen Iris und den fiktiven Figuren Sam und Monty. Es ist eine dieser Dreiecksgeschichten, bei denen man sich wünscht, dass die Protagonistin doch endlich eine Entscheidung treffen möge. Gerade bei diesem Handlungsstrang konnte mich die Hauptfigur Iris überhaupt nicht überzeugen. Ein politisch und historisch relevanter, aber eben auch unterhaltsamer Roman, den ich gerne und schnell gelesen habe. Dieses Buch hat mich letztendlich auf den Geschmack gebracht, mehr über Eleanor und Franklin Roosevelt zu lesen!

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  • Grundidee grandios, Umsetzung leider nicht gelungen

    An einem Tag im Mai

    chipie2909

    31. December 2015 um 11:57

    Dieser Roman spielt in Amerika und wir befinden uns gerade am Anfang der Dreißigerjahre. Iris McIntosh, eine junge Lehrerin, verliert in der Wirtschaftskrise plötzlich ihren Job und ihr Zuhause und muss zusehen, wie sie ohne Geld und ohne Dach über den Kopf über die Runden kommt. Da begegnet sie auf einer Tankstelle Eleanor Roosevelt, der First Lady und sie kann es kaum fassen, als genau diese ihr einen Job im Weißen Haus anbietet. So kommt es, dass Iris als Bürohilfe in die Kreise des Weißen Hauses aufgenommen wird und sich immer weiter hocharbeitet, bis sie eines Tages direkt für den Präsidenten arbeitet. Und auch in ihrem Gefühlsleben kommt keine Langeweile auf, denn im Weißen Haus trifft sie auf Monty Chapel, der sie mit seiner Selbstsicherheit und seinem charismatischen Auftreten sofort in seinen Bann zieht. Aber da gibt's auch noch Sam Jacobson, den Journalisten, der ebenso im Weißen Haus ein willkommener Gast ist und zu dem sich Iris ebenso hingezogen fühlt... Mein Eindruck zu dem Buch: Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und am Anfang versprach es sehr unterhaltsam zu werden. Leider konnte es aber im Verlauf das Versprechen nicht halten. Die Charaktere wurden meiner Meinung nach super dargestellt, anfangs mochte ich sowohl Iris, als auch Monty und Sam sehr und ich war gespannt, wie sich die Dinge entwickeln. Und auch der Schreibstil von Jenny Bond gefiel mir. Jedoch war sehr schnell das hin und her von Iris ziemlich nervig und ich konnte manchmal kaum glauben, wie rücksichtslos Iris im Handeln und Denken war. Ich hab' mich öfter gefragt: "und das soll die junge Frau sein, die Anfangs um ihr Überleben während der Wirtschaftskrise kämpfte?". Irgendwie konnte ich das schon nach dem ersten Viertel des Buches nicht mehr vereinen und ich habe es einige Tage weggelegt mit der Hoffnung, dass mich das Buch später dann doch noch fesselt. Aber leider war dem nicht so. Iris flog alles zu, man hatte jedoch nicht wirklich das Gefühl, dass sie das auch zu schätzen wusste. Und ich konnte absolut nicht verstehen, was Monty und Sam an Iris fanden. Im Grunde hat sie sich immer denjenigen geschnappt, der grad greifbar war und je länger sie im Weißen Haus war, umso farbloser wurde Iris für mich. Was meiner Meinung das Buch etwas gerettet hat, war der Hintergrund der Geschichte. Ich fand es sehr interessant zu erfahren, wie es hinter den Mauern des Weißen Hauses aussah. Zudem erfährt man auch einiges über die Persönlichkeit des Präsidenten und seiner Gefolgschaft und dieses Buch hat mich dazu gebracht, dass ich unbedingt eine Biografie von Eleanor Roosevelt lesen möchte. Deshalb, und leider wirklich nur deshalb, vergeb' ich zwei Sterne für dieses Buch, denn ich muss gestehen, dass ich viel lieber mehr über den Präsidenten und über die First Lady gelesen hätte. Iris und ihre Liebschaften hätte man meiner Ansicht nach getrost aus dem Buch streichen können, aber dann wäre das Buch wohl nie entstanden ;-) Mein Fazit: Die Grundidee einen Roman zu schreiben, der in den Dreißigerjahren spielt und darin eine Liebesgeschichte einzuflechten, fand ich klasse. Nur leider war die Umsetzung meiner Meinung nach gar nicht gelungen und ich hatte desöfteren das Gefühl, einen unheimlich schlechten Groschenroman zu lesen. Sehr schade, diese Geschichte hätte viiiiiiiiiieeeel mehr Potenzial gehabt.  

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  • Ganz grausige Dreiecksgeschichte!

    An einem Tag im Mai

    Zalira

    29. December 2015 um 13:31

    Meine Meinung: Ich bin voller Vorfreude in dieses Buch gestartet, weil mich der Inhalt und vor allem die Einbettung der Geschichte in die 30er Jahre sehr interessiert haben. In puncto Schreibstil bin ich auch gut in das Buch rein gekommen und gerade der gefiel mir wirklich sehr gut. An die kleinen Zeitsprünge muss man sich am Anfang zwar etwas gewöhnen, aber das fand ich nicht störend. Auch der geschichtliche Hintergrund um die Lebenssituation in Amerika zu der damaligen Zeit fand ich sehr spannend. Auch die späteren politischen Entwicklungen und Ereignisse waren interessant zu lesen und ich habe gemerkt, dass mein Wissen in diesem Bereich doch sehr dünn ist. Worüber ich mich allerdings im Verlauf des Buches immer mehr aufgeregt habe ist die Dreiecksbeziehung um die Hauptprotagonistin Iris. Auch ihr Charakter, der sie mir zu Beginn eigentlich sehr sympathisch machte und ihre ärmliche Situation ließen mich sehr mit ihr mitfühlen. Jedoch nachdem sie von Mrs Roosevelt aufgesammelt und ins Weiße Haus gebracht wird, beginnt für sie ein neues Leben. Anfangs freut man sich noch mit ihr, allerdings nervt Iris mit der Zeit einfach nur noch. Man hat das Gefühl, dass ihr alles wie zufällig in den Schoß fällt und sie weiß es nicht einmal zu schätzen, was für ein Glück und wie leicht sie es hat. Sie steht dann irgendwann zwischen zwei Männern (Monty und Sam) zwischen denen sie sich einfach nicht entscheiden kann. Vor allem dieses Hin und Her und Iris Verhalten beiden gegenüber ist zum Schluss hin unrealistisch und lächerlich.  Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt (Iris McIntosh, Eleanor Roosevelt, Hick, Henrietta Nesbitt), wobei der Erzählstrang von Henrietta Nesbitt, der Haushälterin, der spätest gewählte ist. Ihre kleinen Anekdoten über Geschichten aus dem Weißen Haus finde ich sogar ganz amüsant, nur hören ihre Monologe einfach irgendwann auf, und es wird in keiner Weiße ein Abschluss zu ihrer Geschichte gefunden. Das führt auch zu einem weiteren Problem, weil das Buch an sich leider kaum klare Strukturen hat. Bei mir hat sich der Eindruck abgewechselt ob bei dem Buch Iris Beziehung zu Mrs Roosevelt, oder deren Beziehung zum Präsidenten oder aber die Dreiecksbeziehung im Vordergrund stehen?! Der deutsche Titel "An einem Tag im Mai" würde mehr für das Treffen und die Beziehung von Iris und Mrs Roosevelt stehen, der englische Titel "The President's Lunch" allerdings eher für Iris Verbindung zum Präsidenten Roosevelt. Aber in Wirklichkeit geht es nur um Iris Liebes-/Sexleben, wobei gelegentlich politische Fakten eingeworfen werden. Auch das Ende des Buches und die Auflösung von Iris' Unentschlossenheit bezüglich ihrer "Lover" haben mir nicht gefallen. Fazit: Das Buch startet ganz gut, auch der Erzählstil und der geschichtliche Hintergrund haben mir gefallen, allerdings verdirbt die Dreiecksgeschichte (vor allem Iris) alles!

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  • Ein Zufallstreffen an einer Tankstelle

    An einem Tag im Mai

    TochterAlice

    verändert das Leben der jungen Lehrerin Iris McIntosh grundlegend. Dabei hatte es sich vor einigen Monaten gerade erst geändert und zwar im Zuge der Weltwirtschaftskrise zum Schlechteren, leider zum viel, viel Schlechteren. Iris hatte nämlich nicht nur ihren Job verloren, nein, sie war auch obdachlos und ohne Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Aber nachdem sie an der Tankstelle die First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika, Eleanor Roosevelt höchstpersönlich traf, ging es steil aufwärts. Die hohe Dame bot ihr nämlich gleich einen Job im Weißen Haus an, zunächst als Aushilfe, aber Iris machte sich rasch unentbehrlich und stieg weiter auf, bis zur Beraterin des Präsidenten. Doch das ist noch nicht alles, denn trotz dieser beruflichen Einbindung hat Iris noch genügend Zeit, um gleich zwei Männer in ihren Bann zu bringen, den lebenslustigen Monty, ebenfalls ein Berater des Präsidenten - auch schon lange vor ihrer Zeit und den eher nachdenklichen Sam, einen Journalisten. Der amerikanische Traum? Durchaus, wenn auch ein ausgesprochen unglaubwürdiger und einer, der während der Lektüre auch schon mal zum Alptraum mutierte. Aber nicht durchgehend, denn die Gesellschaftstudien der Autorin und die Einblicke in die amerikanische Politgesellschaft der 1930er und 40er Jahre waren schon sehr interessant und durchaus nicht unatmosphärisch. Doch im Nachwort stellte sich heraus, dass das Augenmerk der Autorin zu einem nicht unerheblichen Teil auf die überaus eigenwillige, tatsächlich exisierende Haushälterin des Weißen Hauses, Henrietta Nesbitt, gerichtet war - diese kam zwar zu Wort, spielte jedoch in der Handlung, wenn überhaupt, dann eine sehr marginale Rolle. Komisch irgendwie, der Roman - vieles passte nicht zusammen, war nicht stimmig. Und das männermordende Weib Iris mit seinem kometenhaften Aufstieg passte schon ganz und gar nicht. Auch wenn ich nicht alles schlecht fand: nein, dieses Buch mag ich nicht weiterempfehlen!

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    • 3
  • Spannender Unterhaltungsroman!

    An einem Tag im Mai

    Petris

    14. December 2015 um 10:04

    Erster Eindruck: Optisch hat mich das Buch richtiggehend gerufen! Nimm mich, nimm mich, nimm mich. Ein wunderschönes Cover, perfekt gesetzte Schrift. Einfach einladend. Definitiv ein Buch, nach dem ich in der Buchhandlung greifen würde! Geschichte: Iris McIntosh, gebildet, mit einem Job als Lehrerin, wird zum Opfer der Wirtschaftskrise, Job weg, am Ende auch Wohnung weg, arbeitslos, alleine, völlig mittellos,… Eine typische Geschichte einer alleinstehenden Frau in den Dreißigerjahren Amerikas. Doch das Glück meint es gut mit ihr, sie trifft, am Tiefpunkt angekommen, zufällig auf Eleanor Roosevelt, die ihr einen Job im Weißen Haus verschafft. Damit beginnt der steile Aufstieg der jungen Frau. Die Liebe: Natürlich gibt es auch ein (eigentlich zwei) Liebesgeschichten. Zwei sehr unterschiedliche Männer, beide oft abwesend, aber unglaublich faszinierend. Und Iris kann sich nicht entscheiden. Meine Meinung: Ich muss sagen, dass ich das Buch mit Begeisterung verschlungen habe, ich fand den historischen Hintergrund total spannend und habe mir vorgenommen, demnächst auch noch eine Biographie oder die Autobiographie Eleanor Roosevelts zu lesen. Der leicht zu lesende Stil und auch die Dreiecksgeschichte rund um Iris, die sehr viel Raum einnahm, gefielen mir als Gegenpol zur Politik, zur Krise und zu den Wirtschaftsthemen sehr gut. Ich fand den Spagat gelungen. Für mich hat das Buch genau das gehalten, was ich erwartet hatte: einen gut recherchierten Unterhaltungsroman mit Hintergrund. Und genau das war er auch! Interessantes Thema, aber halt in erster Linie Unterhaltung. Résumé: Ein Buch, das ich mit großer Begeisterung und Spannung gelesen habe, nicht mehr aus der Hand legen konnte und das ich auch zu Weihnachten verschenken werde! Mir hat’s gefallen!

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  • Von der Straße ins Weiße Haus...

    An einem Tag im Mai

    nicigirl85

    13. December 2015 um 17:27

    Von der Autorin hatte ich bis dato noch nichts gelesen. Da ich noch nie etwas zur Zeit der 30er Jahre in Amerika gelesen hatte, aber schon immer mal wollte, war ich doch recht gespannt und begann zu Lesen. In der Geschichte selbst geht es um drei Frauen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Zum Einen ist da die junge Lehrerin Iris, die aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage ihren Job verliert. Am Ende der Gesellschaft angekommen, versucht sie ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Zum Glück trifft sie auf die Gattin des Präsidenten, Eleanor Roosevelt. Diese ist von Iris sehr angetan und greift ihr unter die Arme. Wird sie zur Besserung von Iris Leben beitragen können oder verkompliziert sie nur alles? Und dann gibt es da noch die Köchin Henrietta. Wie wird ihr Leben verlaufen? Die gesamte Handlung wird uns aus drei Perspektiven näher gebracht, nämlich aus der Sicht der jeweiligen Protagonistin, die wir begleiten, wobei das Leben der Köchin sehr wenig Raum einnimmt und Iris als Akteurin am präsentesten ist. Am meisten hat mich fasziniert, dass wir am Leben der Präsidentengattin teilhaben dürfen, denn sonst erfährt man ja eher etwas aus dem Leben eines Präsidenten, aber nie aus dem Leben seiner Gattin. Eleanor hat das Herz am rechten Fleck und sie weiß was sie will. Zwar muss sie sich der Gesellschaft anpassen, kann aber aufgrund ihrer Stellung viel Gutes tun. War ich anfänglich von Iris noch sehr angetan, so nervte sie mich im Verlauf der Geschichte immer mehr, da sie einfach nicht wusste, was sie wollte. Ihr ewiges Hin und Her zwischen den Männern war für mich absolut unverständlich. Henrietta kommt so selten vor, dass ich gar keinen richtigen Eindruck von ihr gewinnen konnte. Mich hätte es nicht gestört, wenn der Handlungsstrang zu ihr ganz gefehlt hätte. Und das ist arg verwunderlich, hat die Autorin aufgrund dieser Person überhaupt erst das Buch geschrieben. Für mein Empfinden hat die Autorin zu viel gewollt. Der Inhalt des Romans hätte auch drei Bücher füllen können, so viel möchte sie uns mitteilen. Weniger wäre hier wirklich mehr gewesen und dann hätte die Story vielleicht auch einen roten Faden gehabt. Die große Schwäche des Romans ist einfach, dass zu viel Handlung in das Buch gepackt wurde, die nur kurz angerissen, aber nicht ausführlich dargestellt wird, so dass mir als Leser vieles fremd und teilweise nicht nachvollziehbar erschien. Fazit: Leider kann ich hier keine Leseempfehlung aussprechen. Wohl nur etwas für Leute, die durch geschichtliche Fakten gehetzt werden wollen. Sehr schade...

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  • Das Weiße Haus zur Zeit des New Deals

    An einem Tag im Mai

    dubh

    12. December 2015 um 13:08

    Für mich war - als ich die Inhaltsangabe von "An einem Tag im Mai" gelesen habe - sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss: es spielt zur Zeit des New Deal hauptsächlich im Weißen Haus. Dabei steht nicht Franklin Delano Roosevelt, seine Visionen und wegweisenden, modernen Entscheidungen im Fokus, sondern vor allem seine Frau Eleanor Roosevelt geborene Roosevelt und einige Bedienstete des Präsidentenpaares. So erfährt man während der Lektüre einiges aus dem Privatleben FDRs und der First Lady - aus hartnäckigen Gerüchten, die sich bis heute halten, werden im Roman hier Gewissheiten: beispielsweise pflegt Eleanor Roosevelt eine Liebesbeziehung mit der Journalistin Lorena Hickok, genannt Hicks. Immerhin hatte sie ihrem Ehemann die Scheidung angeboten, nachdem sie herausgefunden hatte, dass dieser längst Affären hatte. Doch nachdem er ablehnte, hat sie sich sehr gut arrangiert - wenngleich wir auch erfahren, dass sie sich durchaus zu rächen wusste, indem sie zum Beispiel eine Haushälterin eingestellt hat, die alles andere als kochen konnte. Diese Szenen im Buch fand ich sehr interessant und davon hätte ich durchaus viel mehr lesen können: diese Details - historisch belegt oder narrativ, die uns am Leben im Weißen Haus teilhaben lassen. Zu einer für mich überaus interessanten Zeit, die vor allem durch die wirtschaftlichen und sozialen Reformen zur Bekämpfung der Weltwirtschaftskrise, aber auch dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg geprägt sind. Nicht umsonst gilt FDR als einer der prägendsten und besten US-Präsidenten überhaupt. Doch das Buch macht deutlich, dass von 1933 bis 1945 zwei Politiker im Weißen Haus lebten, denn Eleanor Roosevelt stand ihrem Ehemann in nichts nach. Sie war eine beeindruckende Menschenrechtsaktivistin, die durchaus auch gegen FDR argumentativ bestehen konnte. Ebenso wie ihr Mann hat auch sie einen bis heute andauernden wirklich guten Ruf, der sie als engagiert und sehr einflussreich beschreibt. Aber damit komme ich auch zu meinem Hauptkritikpunkt: für mich hätte es so viel mehr Eleanor Roosevelt, mehr vom New Deal und FDR sein können - stattdessen verliert sich die Autorin Jenny Bond in Beschreibungen einer Dreiecksbeziehung rund um Iris, die zweite Hauptfigur neben Eleanor Roosevelt. Anfangs mit einer sehr interessanten Geschichte ausgestattet - immerhin kommt die ehemalige Lehrerin, zwischenzeitlich durch die Wirtschaftskrise im Elend gestrandet, durch die First Lady ins Weiße Hau und findet durch diese Entscheidung ihren Weg zurück oder besser gesagt nach oben. Doch die Möglichkeit des in Iris verkörperten amerikanischen Traums vergibt die Autorin, indem sie die junge Frau nicht nur zwischenmenschlich schwierig gestaltet, sonders sich in den Beschreibungen ihres ewigen Hin und Hers verliert. In meinen Augen wurde hier immens viel Potential verschenkt - stattdessen habe ich  ermüdende Bettgeschichten gelesen und mich über die Unfähigkeit der Protagonistin, bei der Wahrheit zu bleiben und einmal niemanden zu verletzen, geärgert. Mir hätte die Schilderung, dass Iris einfach nicht alleine sein kann, genügt. Vor allem nachdem ich das Nachwort Jenny Bonds gelesen hatte, wurde mir bewusst, dass ich lieber mehr von Henrietta gelesen hätte. Auch hier verstehe ich das Konzept der Autorin schlicht und ergreifend nicht. So bleibt schlußendlich zu sagen, dass mit den Ausschweifungen um die zaudernde und egoistische Iris viel Fokus auf die für mich viel spannenderen und tollen Elemente des Romans verloren ging. Letzten Endes bin ich der Meinung, dass man entweder "An einem Tag im Mai" rigoros hätte kürzen sollen oder - was mir noch besser gefallen hätte - das Augenmerk auf deutlich interessantere Punkte lenken hätte können: mehr Henrietta, mehr historische Fakten und Details der realen Figuren. Denn sehr häufig ging es mir so, dass ich von einer bestimmten Szene gefesselt war, die dann abrupt abbrach und von für mich unwichtigen Sequenzen ersetzt wurde. Fazit: Selten habe ich ein Buch gelesen, das meine Erwartungen so dermaßen enttäuscht hat. Das Traurige dabei ist, dass die Autorin durchaus erzählerisch auf dem - in meinen Augen - richtigen Weg war, dann aber auch immer wieder etwas gefunden hat, was sie vom Weg abgebracht hat. Sprachlich gibt es bei Jenny Bond nichts auszusetzen. Kurzum, enorm viel verschenktes Potential.

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  • Am Ziel vorbei

    An einem Tag im Mai

    Avila

    09. December 2015 um 11:58

    Iris McIntosh, Lehrerin, ist ein Opfer der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren in Amerika. Arbeitslos, ohne Verwandte gibt sie sich auf den Weg durch Amerika in eine ungewisse Zukunft. Bis sie Eleanor Roosevelt zufällig trifft und von ihr einen Job angeboten bekommt. Eleanor Roosevelt, First Lady, nutzt die ihr gegebenen Chancen und schafft es zusammen mit ihrem Mann Amerika aus der Krise herauszubugsieren. Dabei vertritt das Ehepaar häufig verschiedene Standpunkte, doch in Partnerschaft verbunden, wollen sie das beste für ihr Land. Die Buchbeschreibung und auch der Anfang des Buches machen Hoffnung und lassen einen auf einen interessanten historischen Roman mit politischen Ansätzen freuen. Doch sind die Kapitel kurz, wechseln häufig die Perspektive und es gibt oft große Zeitsprünge, so dass man sich immer wieder neu in die Handlung hineinfinden muss. Bei manchen Büchern kein Problem, bei diesem führte es dazu, dass ich oft den Faden verlor und manche Verknüpfungen nicht herstellen konnte. Da konnte die Leserunde, in der ich das Buch las, immerhin hin und wieder Abhilfe schaffen. Woran liegt das? Zum einen sind die Figuren sehr blass dargestellt. Vor allem Iris McIntosh springt so oft hin und her, kann keine Entscheidungen treffen und der Grund ihres Handelns war mir oftmals nicht klar. Anfangs wird ihre innere Gefühlswelt sehr deutlich beschrieben, aber später bleibt davon nicht mehr viel übrig, vor allem da sie mehr oder weniger versucht, ihre Herkunft und die harte Zeit zu vertuschen. Prägend für ihre weitere Handlung war da nichts. Und leider wird die Protagonistin dadurch auch immer unsympathischer. An sich kein Grund für ein schlechtes Buch, aber bei den eh schon schwierigen Voraussetzungen, hilft das dem Leser nicht gerade weiter. Die Nebenfiguren sind teilweise etwas deutlicher gezeichnet, nehmen aber zu wenig Raum ein, um das auszugleichen. Zumal ich keine Entwicklung bei denen sehe und durch die Zeitsprünge sind die Figuren auch immer nur hin und wieder auf der Bildfläche. Bei den historischen Figuren, wie Eleanor, Franklin, Hicks etc. hat die Autorin sich ein wenig mehr Mühe gegeben. Die Kapitel mit diesen Figuren und die dazugehörige Politik waren immer sehr interessant und spannend. Doch leider wurden die komplexen Themen meist nur einmal angesprochen, so dass eine Entwicklung nicht verfolgt werden konnte - mit Ausnahme von ein oder zwei Sachen. Die Autorin schaffte es zwar, die komplexen Themen in einfachen Sätzen gut darzustellen, doch da sie meist eher beiläufig erwähnt worden, habe ich die fast alle wieder vergessen. Zum anderen liegt ein großer Fokus auf einer Dreiecksbeziehung zwischen der Protagonistin und zwei anderen Männern. An sich könnte das vielleicht eine interessante Bereicherung sein, aber da die Probleme nur aufgrund der Entscheidungslosigkeit von Iris' auftauchten, war mehr sehr schnell, sehr genervt davon und wollte entweder eine Entscheidung haben und keinen Entscheidungsprozess über 50 Seiten oder einfach gar nichts mehr davon lesen und dafür mehr zB über die Politik erfahren. Denn in dem Buch arbeitet Iris durchaus an interessanten Projekten, über die ich mich gefreut hätte, mehr zu erfahren, als ihr immer wieder beim Entscheiden zu zu gucken. Leider habe ich von diesem Buch nicht viel mitgenommen. Normalerweise prägen historische Romane ein wenig mein Empfinden dieser Zeit oder diesen Personen gegenüber. Außer der Umgang mit den Japanern ist mir nicht viel im Gedächtnis und noch weniger im Gefühl geblieben. Schade. In ihrem Nachwort erwähnt die Autorin, dass sie durch Zufall von der Köchin im Weißen Haus, Henriette Newbitt, inspiriert wurde, dieser Figur werden auch Rückblendekapitel gewidmet, die ich am Anfang noch amüsant, aber später überflüssig und langweilig fand, weil sie nichts zur Handlung beitrugen. Die Idee von ihr gefällt mir und man hätte da tolle Sachen draus machen können, aber leider ist ihr das hier überhaupt nicht gelungen. Auch ich hätte das Buch abgebrochen, wenn ich nicht in einer Leserunde gebunden gewesen wäre...

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  • Der Tag , der alles veränderte

    An einem Tag im Mai

    Langeweile

    08. December 2015 um 17:57

    Die Geschichte spielt zwischen den Jahren 1933-1945 in Amerika. Die Protagonistin Iris McIntosh, verlor zehn Jahre vorher ihre Mutter. Ihr Vater, der mit dem Tod seiner Frau nicht fertig wurde, verfiel vollends dem Alkohol . Als sie ihre Stelle als Lehrerin verliert, ist Ihr Leben nur noch ein Scherbenhaufen. Sie hat keine Wohnung, keine Freunde und kein Geld. Einige Tage überlebt sie in einem Lager, danach ist sie obdachlos. Als sie an einer Tankstelle zufällig die Frau des amerikanischen Präsidenten trifft, ändert sich ihr Leben komplett. Eleonor Roosevelt bietet ihr ihre Hilfe an, sie gibt ihr ihre Visitenkarte mit der Zusicherung, dass Sie sich jederzeit an Sie wenden kann. Zuerst zögert Iris, dann macht sie sich auf dem Weg zum Weißen Haus. Von da an ändert sich ihr komplettes Leben. Sie ist zuerst Gesellschafterin der First Lady, bald schon steigt sie zur Beraterin des Präsidenten auf. In Schwierigkeiten gerät sie durch die Liebe zu zwei Männern. Mit Unterstützung des Präsidenten absolviert sie ein Studium. Obwohl sie Präsident Roosevelt treu ergeben ist, kann sie eines Tages seine Entscheidungen mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren und verlässt das weiße Haus. Ich will den Rest der Geschichte nicht verraten Der Schreibstil hat mir überwiegend gut gefallen, nur fand ich es streckenweise zu langatmig. Außerdem hätte ich mir mehr geschichtlichen Hintergrund gewünscht.

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