Jenny Colgan Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

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Inhaltsangabe zu „Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ von Jenny Colgan

Es weihnachtet sehr an Cornwalls Küste, und Polly hat nur ein Ziel: Dieses Fest der Liebe muss das Beste aller Zeiten werden. Aber wann verläuft das Leben schon nach Plan? Prompt schneit ihre Freundin in der Bäckerei vorbei und vertraut ihr ein heikles Geheimnis an, das bald nicht mehr zu verbergen sein wird. Wird es Polly trotzdem gelingen, mit ihrem Freund Huckle und Papageientaucher Neil das fröhlichste aller Feste zu feiern?

Nette Charaktere, aber mehr leider nicht. Für mich kein typischer Weihnachts-Wohlfühl-Roman.

— unfabulous

Romantische kleine Geschichte mit einigen überraschenden Wendungen. Ideal für kalte Winterabende.

— Bluely

Ein für mich wirklich schöner Abschluss dieser Reihe. Ein bisschen Spannung und eine große Portion Herz. Wunderbar.

— Susas_Leseecke

Ein wunderschönes Ende der Trilogie

— Curly84

Kann nicht ganz mit Teil 1 und 2 mithalten.

— Tintenklex

Das Buch hat mich wieder etwas an den ersten Teil erinnert, doch an den reicht er leider nicht heran

— CorinaPf

Cornwall, lecker Gebäck und Vorweihnachtszeit …

— GabiR

Fand ich jetzt nicht so ganz überzeugend...

— Bjjordison

Band 1 hatte noch Charme, Band 2 war schon schwach, aber Band 3 ist nun wirklich keine Leseempfehlung mehr!

— tinstamp

Nette Geschichte, die mich leider nicht ganz überzeugen konnte.

— Jashrin

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  • Der letzte Teil der Trilogie

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    Curly84

    05. January 2018 um 07:47

    Nun ist der letzte Teil erschienen und dieser wirbelt nochmal alles auf. Polly ist mit Huckle verlobt, kann sich aber nicht überwinden, ein Datum festzusetzen. Obwohl Huckle ihr so wichtig ist und sie ihn über alles liebt, zweifelt sie an dem  Konzept der Ehe. Von zu Hause aus kennt sie das ja nicht. Sie kennt ja nicht mal ihren Vater. Dann taucht Kernesa plötzlich auf- hochschwanger und mit einem Geheimnis. Wer ist der Vater ihres ungeborenen Kindes? Pollys Welt wird etwas durcheinander gewirbelt, als dann Huckle noch auf die Idee kommt, statt zu heiraten könnten sie ja auch ein Kind bekommen. Mir hat der letzte Teil gut gefallen. Ich finde nur, dass die Inhaltsanhabe auf dem Buch eigentlich weniger mit dem Inhalt zu tun hat. Es geht nicht eine Sekunde darum, wer die Bäckerei weiter führt und Polly hat auch nicht die Ambitionen das Weihnachtsfest perfekt zu gestalten. Sie sehnt sich einfach nur nach Ruhe. Im Buch wird teilweise auch auf das zweite Buch zurück geblickt, aber ich finde das nicht so störend und übertrieben, wie manch einer das in seiner Rezi festgestellt hat. Ich mag Jenny Colgan's Schreibweise einfach sehr, freue mich auf ihre weiteren Bücher und freue mich, dass Polly am Ende ihr Happy End bekommen hat. Und so auch ich als Leserin :)

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  • Rezension: "Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg"

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    UnendlicheGeschichte

    03. January 2018 um 09:47

    InhaltPolly lebt mit ihrem Verlobten Huckle und ihrem zahmen Papageientaucher Neil in einem alten Leuchtturm auf der Insel Mount Polbearne. Obwohl Polly sich nichts sehnlicher wünscht, als ruhige und entspannte Weihnachten, bricht in der Vorweihnachtszeit ein totales Chaos aus. In ihrer kleinen Bäckerei versinkt Polly förmlich in Arbeit, kann jedoch keine Aufträge ablehnen, weil sie und Huckle knapp bei Kasse sind. Pollys beste Freundin Kerensa ist schwanger, weiß jedoch nicht, ob ihr Ehemann Reuben, Huckles bester Freund, der Vater ist oder ein unverbindliches One-Night-Stand. Außerdem drängt Huckle immer öfter, dass er bald heiraten und Kinder bekommen möchte, was bei Polly jedoch eher Panik auslöst, da sie ihre eigene familiäre Vergangenheit noch nicht aufgearbeitet hat. Wird es am Ende für alle doch noch ein schönes Weihnachtsfest geben? Meine Meinung„Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ ist der dritte Band der „Bäckerei“-Reihe von Jenny Colgan, kann jedoch problemlos auch unabhängig von Band 1 und 2 gelesen werden. Das Cover ist zeigt die kleine Bäckerei in winterlicher Umgebung. Es passt zum weihnachtlichen Inhalt, wirkt jedoch ein bisschen zusammenkopiert und nicht ganz harmonisch. Die Atmosphäre der Geschichte ist gemütlich und die adventlich-weihnachtliche Stimmung steigt von Seite zu Seite. Trotzdem wird es nie zu kitschig, sondern bleibt authentisch und lebensnah. Die Handlung ist gut ausgearbeitet und ereignisreich. Die Auflösungen sind nicht zu vorhersehbar, sondern es bleibt bis zum Schluss unterhaltsam. Das Ende ist schön und zufriedenstellend. Es gibt viele Haupt- und Nebencharaktere, ohne dass dadurch Verwirrung entsteht. Jeder Bewohner von Mount Polbearne ist einem schnell vertraut und bereichernd für die Geschichte. Polly ist eine angenehme Protagonistin. Ihre Probleme wachsen ihr über den Kopf, und trotzdem denkt sie kaum an sich selbst, sondern versucht nur, es allen anderen recht zu machen.Auch Huckle ist ein absoluter Sympathieträger und sehr nachsichtig mit Polly. Die Liebe zwischen den beiden steht in keinem Moment in Frage. Und dennoch hinterlassen die Probleme des Alltags ihre Spuren bei ihnen. Die Liebesgeschichte ist nicht zu präsent, sodass genug Raum für andere Handlungsstränge bleibt. Wenn es um Weihnachten mal stressig wird und man nicht viel Zeit zum Lesen hat, ist die Kürze der Kapitel sehr angenehm. Sprache und Schreibstil sind bildlich und flüssig zu lesen. FazitInsgesamt kann ich das Buch absolut empfehlen. Eine Reise auf die gemütliche Insel Mount Polbearne ist perfekt, um sich auf die Advents- /Weihnachtszeit einzustimmen und bereitet einige schöne Lesestunden!

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  • Besser wie der zweite Teil

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    CorinaPf

    02. January 2018 um 21:46

    Inhalt:Polly lebt noch immer auf der kleinen Insel und es steht endlich Weihnachten auf den Programm. Ein paar Tage ohne die Bäckerei würde ihr und Huckle gut tun, doch dann kommt es anders. Kerensa ihre beste Freundin vertraut ihr ein Geheimnis an, dass Polly sehr belastet. Es scheint dass dieses Geheimnis die Beziehung von Huckle und Polly langsam aber sicher zerfrisst. Auch die Bäckerei macht ihr keinen Spaß, da sie von Ruben eine großen Auftrag bekommen hat, genau in den Weihnachtstagen.Schreibstil:Der Schreibstil war wieder gut. Auch wenn nicht viel passiert kommt man schnell voran. Man in diesem Buch zwei Sichtweisen von Huckle und von Polly. Das ganze Buch wurde jedoch im über Ich geschrieben. Das Ende sowie die Mitte konnten mich wieder nicht ganz überzeugen.Protagonistin:Polly war immer so mit Kerensa beschäftigt dass sie gar nicht auf ihre Beziehung achtete. In diesem Teil erfahren wir mehr über Pollys Kindheit. Auch wie es ist mit einer Mutter ist die keine Freunde hat und Angst vor dem  rausgehen. Ich fand das man Polly durch diesen Teil besser kennen lernt. Auch wieso so große Bindungsänste hat wird in diesem Buch aufgeklärt.Fazit:Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen, doch zwischendurch ist es ganz ok. Für mich gab es das richtige Weihnachtsgefühl nicht in diesem Buch. Weihnachtsstimmung kam erst zum Schluss auf. Ich gebe dem Buch 3 Sterne 

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  • Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    MarySophie

    02. January 2018 um 21:43

    Handlung: Auch in dem kleinen Örtchen Mount Polbearne ist der Winter angekommen und Weihnachten steht vor der Tür. Polly steckt so in der Arbeit, dass sie erst nicht bemerkt, dass schon der 1.Dezember ist und somit der Countdown für das Weihnachtsfest beginnt. Ihr großes Ziel ist es nun, das Fest mit ihren Liebsten in vollkommener Ruhe zu verbringen, wo sie nichts tun muss und den ganzen Tag mal nicht arbeiten muss. Jedoch ist dies natürlich immer einfach gesagt. Urplötzlich muss sich Polly von einigen Problemen und Missverständnissen auseinandersetzen. Ihre beste Freundin Kerensa eröffnet der Bäckerin ein Geheimnis, welches große und schwerwiegende Folgen haben kann. Und auch in der Beziehung mit Huckle gibt es kleine Krisen zu überwinden. Wird es Polly letztendlich gelingen, ein schönes Weihnachtsfest mit ihren Liebsten zu verbringen? Meinung: Auf den dritten Teil der Trilogie war ich sehr gespannt, nicht nur auf die winterlichen Beschreibungen der kleinen Insel, sondern auch, ob mich dieser Teil wieder mehr überzeugen kann, als der zweite. Leider muss ich sagen, dass meine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Das Buch war sehr nett und leicht zu lesen, jedoch wirkte es auf mich etwas schlaff und ich hatte das Gefühl, als wäre die Luft aus der Geschichte rund um Polly, Huckle und Neil raus. Ich hatte mich sehr auf einen winterlichen Roman gefreut, in dem eine weihnachtliche Grundstimmung herrscht und der auch bei dem Leser eine winterliche Stimmung verbreitet. Dies wurde leider in keinster Weise erfüllt. Es gab immer mal wieder Hinweise auf die Jahreszeit oder auf weihnachtliche Dekoration, diese waren jedoch recht sporatisch und wirkten recht lieblos. Es hat also den Anschein, dass der Begriff der „Weihnacht“ nur in den Titel genommen wurde, damit dem Leser eine neue Jahreszeit geboten wird, nachdem die anderen beiden Teile der Reihe zu sommerlichen Temperaturen stattgefunden haben. Ansonsten hatte die Einbindung der neuen Jahreszeit scheinbar keinen wirklichen Grund und dies hat mich sehr enttäuscht. Komischerweise war ich diesmal auch von der Schreibweise nicht wirklich begeistert. Das Buch ließ sich zwar sehr flüssig und fix lesen, jedoch fand ich diesmal einige Sätze recht verworren und kastig. Das ist mir von den anderen Teilen so nicht in Erinnerung geblieben und hat mich sehr überrascht. Leider hat sich dies nicht nur auf Beschreibungen, sondern auch auf Dialoge erstreckt. Diese wirkten auf mich teilweise recht unrealistisch und ich konnte mir nur schwer vorstellen, dass ein Mensch wirklich so auf bestimmte Neuigkeiten reagieren würde. Sehr gut gefallen hat mir, dass aufgezeigt wurde, dass jeder Mensch sein Päckchen zu tragen hat und niemand frei von Sorgen ist. In Romanen wird dies natürlich häufig recht überspitzt dargestellt, um mehr Spannung in die Handlung zu bekommen, jedoch sind die Probleme der Menschen im Roman sehr realistisch und einige können auch wirklich in dieser Verbindung auftreten. Dieser recht realistische Aspekt hat bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen. Schon im ersten und zweiten Teil hatte ich ein paar Probleme mit fast allen Charaktern, was sich auch auf diesen Teil erstreckt hat. Daran war ich jedoch schon gewohnt, weshalb dies nicht als negativer Aspekt in die Bewertung des Buches einfließt. Jedoch will ich trotzdem ein paar Worte dazu hinterlassen. Schon von ihrem Auftreten finde ich es schwierig, die Charaktere einzuschätzen. Sie wirken für mich alle recht stereotyp und es scheint keine Entwicklung stattzufinden. Sie erleben zwar krasse Situationen oder stehen vor schwerwiegenden Entscheidungen, jedoch scheinen sie im Verlauf der Handlung nur älter geworden zu sein und nicht reifer oder haben etwas dazugelernt. Positiv fand ich hierbei, dass es immer wiederkehrende Charaktere gab, die man schon vom ersten Teil kennt und welche immer wieder einen kleinen Auftritt haben. Dadurch hatte ich beim Lesen direkt wieder ein vertrautes Gefühl und mir sind die Zusammenhänge eingefallen, in denen sie im ersten Teil aufgetreten sind. Fazit: Auch wenn ich dem Buch so gerne eine bessere Bewerung gegeben hätte, ist es mir leider nicht möglich. Es ist eine nette Unterhaltung für nebenbei, man muss nicht unglaublich konzentriert lesen, um ja nichts zu verpassen. Jedoch hat mich das Buch leider nicht mitgerissen und konnte mich noch weniger überzeugen, als die Vorgängerbände.

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  • Es weihnachtet bei Polly

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    Tintenklex

    01. January 2018 um 10:53

    "Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg" ist (vorraussichtlich) der letzte Teil der "Bäckerei am Strandweg"-Trilogie. Meiner Meinung nach reicht er leider nicht an die beiden Vorgänger heran, die mit sehr viel mehr Optimismus und Lebensfreude gefüllt waren. Das soll nicht heißen, dass es ein schlechtes Buch ist! Auf gar keinen Fall. Aber der herzerwärmende Feel-good-Faktor geriet hier etwas ins Hintertreffen.Aber im Leben läuft nun einmal nicht immer alles nach Plan und genau das zeigt uns dieses Buch. Aber es zeigt uns auch noch etwas anderes: Das immer ein Grund zur Hoffnung besteht und man nie aufgeben sollte, weil am Horizont eben doch immer ein helles Licht scheint. Auch wenn man es manchmal nicht sieht.In diesem Buch wird das Augenmerk nicht so sehr auf die Bäckerei, sondern auf ihre Betreiberin und deren zwischenmenschliche Probleme und Beziehung gelegt. Auch besoneres auf ihre Freundin Kerensa, die man in diesem Buch noch besser kennen lernen darf. Ebenso wie ihren lauten Partner Reuben.Aber keine Sorge: Auch Huckle und Neil sind natürlich mit von der Partie und während der eine doch für den ein oder anderen Riss in Pollys Herz verantwortlich ist, ist der andere einfach ein Gute-Laune-Garant.Fazit: Kommt nicht ganz an seine Vorgänger heran, gehört aber einfach dazu, wenn man sie gelesen hat!

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  • >>Das Leben war nun mal keine Buttercremetorte<<

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    GabiR

    25. December 2017 um 15:00

    Polly hat einen Plan für Weihnachten, doch wie so oft, während wir Pläne schmieden, kommt das Leben dazwischen. Ihre beste Freundin hat ein Geheimnis, ihr Verlobter will unbedingt heiraten, ihr bis dahin unbekannter Vater taucht auf …..Cornwall, lecker Gebäck und Vorweihnachtszeit … genau richtig, um dieses Buch in der Adventszeit zu lesen. Abgesehen davon, dass Band 1 schon lange auf meiner Wunschliste steht, allein wegen des Covers, in das ich mich auf den ersten Blick verliebt habe. Da mir der Verlag über netgalley.de ein Exemplar des dritten Bandes als Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte, rolle ich das Feld, Entschuldigung, die Bäckerei von hinten auf.Was es mir anfangs nicht ganz leicht machte, den Draht zu finden, auch wenn die Autorin in ihrem Vorwort schreibt, dass es nicht notwendig ist viel zu wissen und das Wenige dann auch erläutert. Nach ca 50 Seiten war ich aber voll drin, roch die Backwaren von Polly, sah den Weg aufs Festland vor mir und erlebte die ganze Geschichte, als ob ich dabei wäre.Jenny schreibt flüssig und bildhaft und ich werde mir jetzt endlich die anderen beiden Bände auch holen.Ein Zitat habe ich auch noch mitgebracht, das mich sehr nachdenklich gemacht hat:>>Aber eins lehrt uns das Leben eindeutig: Gerade bei den Menschen, die wir wirklich lieben, kann so vieles falsch verstanden oder übersehen werden.<

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  • Nicht so ganz nach meinem Geschmack

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    Bjjordison

    22. December 2017 um 13:41

    Nun, sind wir bereits beim letzten Teil um die tolle Strandbäckerei angelangt und ich habe mich echt darauf gefreut, denn die beiden Vorgänger fand ich wirklich sehr unterhaltsam. Leider konnte mich dieser Teil jetzt nicht unbedingt überzeugen. Wie schon im Titel ersichtlich, spielt die Geschichte um Polly nun zur Weihnachtszeit und sie freut sich auf eine ruhige Zeit it ihrem Freund Huckle. Allerdings überrascht die Autorin mit einigen Ereignisse, die doch sehr überraschend auf mich gewirkt haben. Zum Beispiel gibt es einen Anruf, einer unbekannten Frau, dann gibt es Probleme mit der Bäckerei oder sie muss sich um die Kolonie der Papageientaucher kümmern. Ich fand die Handlung eigentlich ganz in Ordnung, allerdings fand ich mache Abschnitte doch recht zäh zu lesen, wie zum Beispiel die Abschnitte mit der unbekannten Frau. Irgendwie wirkte es auch mich auch eher unrealistisch, auch die ganzen Konsequenzen, die daraus während der Handlung folgen. Das Weihnachtsfeeling ist bei mir jetzt nicht wirklich aufgekommen, obwohl ich mich gerade darauf doch gefreut hatte, denn ich liebe Geschichten, die zu der Zeit spielen. Ich fand aber auch, dass das Reizende an der Geschichte, welches doch die Vorgänger geprägt hatte, einfach weg war. Aus meiner Sicht, passiert es aber sehr oft, dass in Reihen einfach die Fortsetzungen irgendwann doch nachlassen. Die Charaktere waren recht toll beschrieben. Natürlich gibt es wieder einige alte Bekannte, aber auch ein paar neue Gesichter. Polly fand ich wieder sehr sympathisch und authentisch. Die Schreibweise war wieder sehr flüssig und locker. Das Buch hat sich trotz der zähen Abschnitte, doch sehr gut lesen lassen. Ich fand das Setting und die Beschreibungen der Gegend oder auch des Leuchtturms sehr schön und gut vorstellbar. Das Cover gefällt mir sehr gut in seiner Gestaltung.   Fazit: 3 von 5 Sterne. Konnte mich leider nicht ganz überzeugen, dennoch freue ich mich auf neue Bücher der Autorin.  

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  • Wo bleibt der Weihnachtsgedanke?

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    tinstamp

    20. December 2017 um 16:14

    Bewertung: 2 1/2 SterneIm dritten Band der Reihe rund um Polly, Huckle und dem Papageientaucher Neil freuen sich die Drei auf ein ruhiges Weihnachtsfest. Doch mit der gewünschten stillen Vorweihnachtszeit ist es bald vorbei, denn in Mount Polbearne wird ein Weihnachtsbazar veranstaltet, bei dem alle Betreiber unentgeltlich ihre Ware verkaufen sollen. Für Polly und Huckle nicht sehr einfach, da sowohl die Bäckerei, als auch das Honiggeschäft viel zu wenig abwirft. Außerdem benötigen die Beiden jeden Cent für die Restaurierung des Leuchtturms. So sagt Polly zögerlich zu, als sie Reuben zu den Weihnachtsfeiertagen für ein Catering benötigt. Außerdem bringt ein folgenschweres Geheimnis rund um Kerensa Polly viel zu viel zum Grübeln. Vorbei ist es mit der erhofften Ruhe....Die ersten Kapitel der Story konnten mich diesmal nicht sofort fesseln und ich benötigte einige Zeit um mich wieder in Mount Polbearne wohlzufühlen. Die positive Ausstrahlung und der Charme des ersten Bandes fehlte auch diesmal wieder, auch wenn die allgemeine Stimmung nicht ganz so negativ war, wie in Band 2.Gleich zu Beginn gibt es sehr viele Rückblicke und Wiederholungen, die mir zu viel Raum einnahmen. Auch für alle Erstleser der Reihe erübrigt sich nach dem Lesen von Band 3 ein Kauf der beiden ersten Bücher der Reihe, da viel zu viel verraten wird.Jenny Colgan's Schreibstil lässt sich wieder schnell und flüssig lesen. Der Fokus dieses dritten Teils liegt eindeutig beim Thema Familie und Pollys nicht intakte Beziehung zu ihrer Mutter.Als größten Schnitzer sehe ich allerdings, dass sich die Autorin die Freiheit genommen hat Pollys Lebenslauf umzuschreiben! Verliert Polly im ersten Band ihren Vater mit 20 Jahren an einem Herzinfarkt, ist sie diesmal seit ihrer Geburt "vaterlos". Ihre Mutter Doreen hingegen ist eine verbitterte sitzengelassene Frau, die Polly alleine aufgezogen hat und durch die Schande eines unehelichen Kindes vollkommen isoliert lebt. Diese Story benötigte Jenny Colgan anscheindend, um ihre Geschichte rund um Pollys Zweifel gegenüber einer Ehe und Kinder mit Huckle besser darstellen zu können. Dieser Schuss geht hier aber gehörig nach hinten los!Auch in allen anderen Bereichen kann der 3. Band, wie schon Band 2, nicht mit dem ersten Teil der Reihe mithalten. Nicht nur der fehlende Charme des ersten Buches, als auch der seiner Protagonisten, lassen mich enttäuscht zurück. Polly ist wieder etwas weinerlich gestimmt und Reuben benimmt sich diesmal wie ein echter Kotzbrocken. Sein Verhalten gegenüber der schwangeren Kerensa und seine Aussagen über sie, sind allesamt unter der Gürtellinie. Neil, der Papageientaucher und unser aller Liebling, kommt diesmal leider viel zu wenig vor, genauso wie die titelgebende kleine Bäckerei am Strandweg. Ebenso fehlt es an besinnlichen Momenten, die den Leser in vorweihnachtliche Stimmung versetzen sollte. Die ganze Story erscheint mir viel zu konstruiert und kratzt nur an der Oberfläche.Einzig das Wiedersehen mit den altbekannten Charakteren und der bezaubernden Gezeiteninsel machen diesen dritten Roman noch lesenswert. Der Rest ist leider eine große Enttäuschung!Fazit:Leider kann auch der dritte Band nicht mit dem ersten Buch mithalten. Die weihnachtliche Stimmung fehlt, das Ganze kratzt viel zu sehr an der Oberfläche und auch die meisten Charaktere verlieren zunehmend ihren Charme.Was jedoch gar nicht geht ist, dass die Autorin anscheinend nicht mehr den Lebenslauf ihrer Protagonistin kennt. Ein absolutes NO-GO! Meine 2 1/2 Sterne gebe ich für das Wiedersehen mit altbekannten Charakteren und dem einmaligen Setting. Leseempfehlung kann ich leider keine abgeben. Schade!

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    • 2
  • Rückkehr nach Polbearne

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    cyrana

    17. December 2017 um 13:42

    Es wird weihnachtlich auf Polbearne und der Leser darf sich über ein letztes Wiedersehen mit Polly, Neil und Co freuen. Es ist empfehlenswert, die beiden Vorgängerbände gelesen zu haben, denn es wird doch sehr darauf Bezug genommen, auch wenn es zu Beginn des Buches eine Einleitung für Nichtkenner gibt.Polly ist überarbeitet, Huckle hat zu wenig Arbeit und die beiden haben finanzielle Sorgen. Einzig dem Papageientaucher Neil geht es gut, denn er verbringt seine Zeit vor dem warmen Ofen und wird ordentlich verhätschelt. Im Hintergrund immer wieder das Thema Heirat, das Polly jedoch gerne verdrängt und so kommt es zu Differenzen oder eher Missverständnissen zwischen ihr und Huckle.Kerensa hat ganz andere Probleme, denn sie ist schwanger. Reuben schwebt im 7. Himmel. Aber ist das Kind wirklich von ihm?Ein schönes Wiedersehen mit den Charakteren und ein rühriger Abschluss. Doch für mich war es ein wenig zu viel, da es sich hier oft um dieselben Themen wie in den ersten beiden Bänden ging. Auch empfand ich diese Geschichte oberflächlicher als die Vorgänger. Dennoch ein schönes Weihnachtsbuch und es bleiben keine Fragen offen.

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  • Nicht ganz überzeugend

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    Jashrin

    15. December 2017 um 12:03

    Kurz vor Weihnachten laufen die Vorbereitungen für das Fest auf Hochtouren, doch von Besinnlichkeit ist bislang bei Polly nicht viel zu spüren. Für den anstehenden Weihnachtsmarkt – an dem sie nichtmals etwas verdienen wird – muss noch allerhand gebacken werden, der Leiter der Papageientaucher-Station braucht Hilfe und obendrein vertraut ihr ihre beste Freundin ein großes Geheimnis an. Dass ihr Verlobter Huckle sich ein ruhiges Weihnachtsfest zu zweit wünscht, obwohl die beiden auf eine riesige Feier eingeladen sind, vereinfacht die Sache auch nicht gerade. Daher hat Polly alle Hände voll zu tun, damit alle doch noch ein schönes Weihnachtsfest verbringen können. Nachdem ich irgendwie nie dazu gekommen bin „Die kleine Bäckerei am Strandweg“ zu lesen, habe ich die Gelegenheit beim Schopf ergriffen, als ich die Möglichkeit hatte über Netgalley ein Rezensionsexemplar des dritten und vermutlichen letzten Bandes über Polly und ihre Bäckerei zu bekommen. Polly ist ein sehr hilfsbereiter und liebenswürdiger Charakter, der fast immer versucht, es allen recht zu machen. Dass sie in einem zugigen, alten Leuchtturm zusammmen mit ihrem Verlobten und einem Papageientaucher namens Neil wohnt, ist eine wunderbar kreative Idee. Doch nicht nur die Beschreibung von Pollys Zuhause, auch ihre Bäckerei und die Gezeiteninsel Mount Polbearne konnte ich mir gut vorstellen und würde nur zu gern einmal hinfahren und mir eine der berühmten heißen Schokoladen gönnen. Leider hat mich der Beginn der Geschichte trotz der spannenden und liebevoll beschriebenen Kulisse kaum zu fesseln vermocht, so dass ich für mich ungewohnt lange für dieses Buch gebraucht habe. Ich hatte eine Weihnachtsgeschichte mit liebenswerten Charakteren, einigen spannenden und amüsanten Verwirrungen vor Weihnachten und ein schönes Happy End erwartet. Im Großen und Ganzen kommt das auch hin, dennoch war es einfach nicht so ganz mein Buch. Der zusammenfassend erzählende Schreibstil der ersten beiden Kapitel lag mir gar nicht, glücklicherweise ging es in dem Stil nicht weiter, ansonsten hätte ich das Buch sicher nicht beendet. Die Probleme, die es vor Weihnachten noch zu klären gibt, sind zahlreich, und ab und an hätte ich mir einfach einen besinnlichen Moment gewünscht, in dem ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommt. Neben dem anstehenden Weihnachtsfest geht es vor allem auch viel um Pollys Gefühle bezüglich ihrer Hochzeit mit Huckle und der damit einhergehenden Familienplanung. Da konnte ich Polly leider bei Weitem nicht immer verstehen, auch nicht mit Rücksicht auf ihre Familiengeschichte, die der Leser nach und nach erfährt. Vor allem habe ich mich gefragt, weshalb sie nicht einfach mal versucht mit Huckle über ihre Bedenken zu sprechen. Sie geht einfach davon aus, dass es ihm nichts ausmacht, wenn sie konkreten Zukunftsplänen immer ausweicht. Das hat mich furchtbar genervt, auch wenn ich Polly ansonsten sympathisch fand. Abgesehen von diesen ganzen Kritikpunkten lies sich das Buch nach den anfänglichen Schwierigkeiten letztlich gut lesen und vor allem die Beschreibungen der Charaktere haben mir gut gefallen. Ob ich allerdings die beiden Vorgängerbände noch lesen werde, wage ich zu bezweifeln. Mein Fazit: Viele gute Ideen, authentische Charaktere, aber mich konnte die Geschichte leider nicht ganz überzeugen.

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  • Leider ein wenig enttäuschend

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    RickysBuchgeplauder

    11. December 2017 um 15:29

    RezensionWeihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg von Jenny ColganGenre: FrauenromanSeiten: 357Verlag: PiperKlappentext:Willkommen zurück in Pollys wunderbarerBäckerei!Es weihnachtet sehr an Cornwalls Küste, und Polly hat nur ein Ziel: Dieses Fest der Liebe muss das Beste aller Zeiten werden. Aber wann verläuft das Leben schon nach Plan? Prompt schneit ihre Freundin in der Bäckerei vorbei und vertraut ihr ein heikles Geheimnis an, das bald nicht mehr zu verbergen sein wird. Außerdem ist das noch die leidige Frage, wer die Bäckerei weiterführen darf. Wird es Polly trotzdem gelingen, mit ihrem Freund Huckle und Papageientaucher Neil das fröhlichste aller Feste zu feiern?Meine Meinung:Geschichte:Dies ist Band 3 und vermutlich der Letze. Ich bin eigentlich der absolute Fan der Trilogie. Hier wurden meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllt. Irgendwie hatte ich das Gefühl es fehlt etwas, der gewisse Charme der die Bücher für mich so unwiderstehlich gemacht hat. Die Geschichte an sich war gut zu lesen und hat mich auch in ihren Bann gezogen, nur eben leider weniger als die vorhergegangenen Bände. Auch das weihnachtliche Gefühl wollte sich bei mir nicht einstellen. Es waren einfach viel zu viele Dinge die davon abgelenkt haben.Hier gibt es 3 von 5 Gryffindor – PunktenCharaktere:Im Grunde sind wieder alle altbekannten Figuren mit dabei. Nur leider haben sie dieses Mal echt hart zu kämpfen, nicht nur mit ihren Problemen sondern auch sich in mein Herz zu schleichen. Oft kamen mir die Charaktere sehr weinerlich vor. Reuben, der ja eine ganz spezielle Art an sich hat, ging mir tierisch auf die Nerven und ließ mich in negativem Erstaunen zurück. Auch neue Charaktere gab es. Diese waren gut ausgearbeitet aber ich konnte nicht mit ihnen sympathisieren.Hier gibt es 1 von 2 Hufflepuff – PunktenEmotionen:Die Emotionen wurden soweit gut rübergebracht und ich konnte sie auch nachvollziehen. Es war auch wirklich spannend. Man konnte mit den Charakteren gut mitfühlen.Hier gibt es 2 von 2 Slytherin – PunktenAufmachung/ Design:Das Cover sowie die Innengestaltung sind wieder hervorragend gelungen. Es harmoniert sehr gut mit den anderen Bänden der Reihe.Hier gibt es 1 von 1 Ravenclaw – PunktenFazit:Leider bin ich etwas enttäuscht von dem Band. Der Charme der mich in den anderen Büchern so verzaubert hat war in diesem Buch nicht zu spüren. Dennoch bin ich froh es gelesen zu haben.Insgesamt gibt es: 7 von 10 Buchplaudis

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  • Leichte Weihnachtslektüre

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    Hermione27

    11. December 2017 um 09:39

    Im dritten Band der kleinen Bäckerei am Strandweg bereitet sich Polly, die mit ihrem Verlobten Huckle und Papageientaucher Neil im zugigen Leuchtturm lebt, auf das Weihnachtsfest vor.   Sie steht in aller Herrgottsfrühe im Dunkeln auf, um ihr köstliches Brot und weihnachtliche Leckereien zu backen, bereitet den Weihnachtsmarkt der Gemeinde mit vor und soll dann auch noch das Catering für die Weihnachtstage bei ihren reichen Freunden Kerensa und Reuben übernehmen. Dennoch plagen Polly und Huckle Geldsorgen und Polly kann sich nicht wirklich damit anfreunden, die Hochzeit mit Huckle zu planen und weitere nächste Schritte zu gehen.   Dann stellt sich noch heraus, dass Kerensa ein pikantes Geheimnis hat, was schließlich einen Schatten über Pollys Beziehung wirft.   Auch der dritte Teil der Reihe ist in einem lockeren Stil geschrieben, der sich leicht lesen lässt. Mitunter gingen mir die zahlreichen Wiederholungen in den Formulierungen und die benutzte Umgangssprache allerdings etwas auf die Nerven.   Die handelnden Personen sind zwar nach wie vor sympathisch, aber eher sehr flach gehalten und wenig differenziert beschrieben. Pollys innere Monologe sind nicht sehr anspruchsvoll, sondern drehen sich immer wieder um dieselben Themen.   Die Geschichte an sich geht erst einmal sehr langsam los, nimmt dann etwas an Fahrt auf, als Polly von Kerensas Geheimnis erfährt, um dann allerdings zum Ende hin auch wieder abzuflachen.   Schön ist das Thema der Bäckerei: Es sind einige Rezepte eingefügt, über die ich mich sehr gefreut habe, denn beim Lesen bekommt man - gerade in der Vorweihnachtszeit - große Lust selbst zu backen.   Insgesamt ist der Roman eine entspannende Lektüre in der Vorweihnachtszeit, jedoch kein absolutes Must-Read.

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  • Einfach nur schoen

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    Muschel

    07. December 2017 um 19:44

    ...seufz...ach, war das wieder schoen. Diese Triologie von Jenny Colgan verzaubert mit ganz wunderbaren Charakteren und einem charmanten Setting.

  • Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    Klusi

    23. November 2017 um 15:27

    Dies ist nun der dritte und letzte Band um die kleine Bäckerei am Strandweg. Wie auch schon beim zweiten Band, so empfehle ich auch diesmal dringend, mit Band 1 zu beginnen, denn sonst versäumt man meiner Meinung nach den besten Teil! Die Protagonisten sind die gleichen wie schon in den vorherigen Bänden. Wer Band 1 und 2 nicht gelesen hat, dies aber noch vor hat, dem empfehle ich, diese Rezension vorerst nicht weiter zu verfolgen, da es unumgänglich ist, Dinge zu erwähnen, die zu viel über die Vorgeschichte verraten könnten. Wer wirklich nur diesen dritten Band lesen möchte, für diejenigen verrate ich nicht zuviel, wenn ich sage, dass ja eigentlich Polly mit Huckle und auch ihre Freundin Kerensa mit dem Millionär Reuben schon ihr Glück gefunden haben. Nun aber passiert etwas, das alle Pläne und Wünsche über den Haufen wirft und das Leben der zwei befreundeten Paare ganz schön durcheinander wirbelt. Zusätzlich ergeben sich in Pollys Familie so einige Neuigkeiten, die sie nicht so leicht verdauen kann. Näher gehe ich gar nicht auf die Handlung ein. Beim zweiten Band hatte ich gehofft, dass der Abschlussband wieder etwas vom Charme des ersten Buches haben würde. Leider konnte mich auch dieser letzte Teil nicht so recht begeistern. Zum einen waren da die vielen Rückblicke und Erklärungen zur Handlung der ersten beiden Bände. Die Informationen erschienen mir aber recht widersprüchlich, wenn ich mich an die Ereignisse ganz am Anfang erinnere. Vieles erscheint mir an den Haaren herbeigezogen und so manche Sache recht unglaubwürdig. Die Protagonisten haben sich verändert, aber alle in eine Richtung, die ich wenig überzeugend finde. Auch die besondere Stimmung, die ich von einem Roman erwarte, der schon das Wort „Weihnachten“ im Titel hat, kam leider nicht auf, was weniger an den teilweise unumgänglichen Ereignissen lag, sondern eher an der Umsetzung. Mir drehte sich die Handlung zu sehr um Reuben und Kerensa in ihrem pompösen Haus. Die kleine Bäckerei und auch der Papageientaucher Nils, das Maskottchen der Romane, kommen diesmal für mein Empfinden zu kurz. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass dieser dritte Teil unbedingt noch entstehen musste, ohne ein wirklich gutes Konzept. Der Schreibstil der Autorin ist locker, und der Roman hat sich insgesamt flüssig lesen lassen, nur bei der Handlung habe ich von vorne bis hinten den roten Faden vermisst. Es gab durchaus ein paar schöne Abschnitte, die auf der Insel, in der Bäckerei oder im Leuchtturm spielten, aber insgesamt betrachtet hat es für mich leider nur zu einer durchschnittlichen Bewertung gereicht.

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  • Roman über Freundschaft, Familie und Beziehungen mit persönlichen Dramen zur Weihnachtszeit

    Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

    schnaeppchenjaegerin

    15. November 2017 um 18:25

    "Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg" ist der letzte Teil der Trilogie um Polly Waterfords Bäckerei auf der Insel Polbearne in Cornwall und der erste Roman, den ich von Jenny Colgan gelesen habe. Mit ein paar einleitenden Worten führt die Autorin in die Geschichte ein, so dass es zum Verständnis dieses Romans nicht unbedingt nötig ist, die beiden Vorgänger gelesen zu haben. Polly hat sich inzwischen mit ihrem amerikanischen Freund Huckle und dem Papageientaucher Neil in dem kleinen Dorf Mount Polbearne in dem alten Leuchtturm der Insel niedergelassen und führt die kleine Dorfbäckerei, die sie von der alten Mrs. Marne übernommen hatte. Polly hat zwar einen Angestellten, aber als Selbstständige bleibt die meiste Arbeit an ihr hängen und auch wenn sie ihren Beruf liebt, ist sie ein wenig frustriert, dass die Bäckerei - gerade im Winter, wenn wenig Touristen auf der Insel sind - so wenig abwirft. Huckle ist leidenschaftlicher Imker und trägt damit kaum zum Haushaltseinkommen bei. So lässt sich Polly von Ehemann ihrer besten Freundin Kerensa, Reuben, der mehrfacher Millionär ist dazu überreden, einen Teil des Caterings für seine Weihnachtsfeierlichkeiten zu übernehmen, obwohl sich Polly fest vorgenommen hatte, die Feiertage frei zu machen und diese nur gemeinsam mit Huckle zu verbringen, der auf eine Heirat drängt. Gleichzeitig möchte Polly mit ihrem Verdienst die Papageientaucherstation vor dem Ruin retten. Neben finanziellen Sorgen, ist Polly wegen Kerensa beunruhigt, die ihr ein Geheimnis anvertraut hat, das auch ihre Beziehung zu Huckle belastet. Der dritte Teil der Reihe um die "kleine Bäckerei am Strandweg" ist die ideale Lektüre zur Adventszeit. Es ist kalt und ungewöhnlich verschneit in Cornwall und Polly und ihre Freunde sind mit den Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest beschäftigt, so dass man als Leser auch in diese weihnachtliche Stimmung, die im Vorfeld oft mit Stress verbunden ist, versetzt wird. Polly ist eine sympathische junge Frau, die trotz ihrer eigenen Probleme - seien es die Kosten für die Sanierung des Leuchtturms oder die Suche nach ihrem Vater, den sie nie kennengelernt hat - sich Zeit für ihre Freunde nimmt und sich dabei in ihrer Gutmütigkeit schon fast ausnutzen lässt. Es ist ein Roman über Freundschaft, Familie und Beziehungen mit persönlichen Dramen, aber auch mit einer gehörigen Portion Leichtigkeit und Witz, die insbesondere durch den sorgenfreien und großspurigen Reuben in die Geschichte gebracht wird, der unverschämt reich ist, dies auch bei jeder Gelegenheit betont, dabei aber nicht unsympathisch wirkt. Der Roman ist weder besonders tiefgründig, noch überzeugt er durch überraschende Wendungen. Er schafft jedoch eine Weihnachtsatmosphäre und sorgt dabei für eine lockerleichte Unterhaltung mit Happy-End-Garantie. Freunde der beiden ersten Teile dürften allerdings damit zu kämpfen haben, dass der Roman insbesondere auf die Herkunft und Vergangenheit von Polly nicht ganz schlüssig ist, was aber in meine Bewertung nicht einfließen kann. 

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