Jenny Downham Die Ungehörigkeit des Glücks

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Inhaltsangabe zu „Die Ungehörigkeit des Glücks“ von Jenny Downham

Aktuell und zeitlos zugleich, zutiefst menschlich und authentisch – einfach große Frauenunterhaltung.

Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …

Wow. So eine Art Roman hatte ich bisher noch nicht gelesen. 3 Frauen, 3 Geschichten und eine Familie.

— vanessaaaxx

Zwischenzeitlich etwas zäh, aber alle mal lesenswert

— Tensiar

Fand es leider nicht so gut. War leider sehr langatmig!

— Buecherwurm1309

Ein sensibles Thema gut behandelt ♥

— magische_zeilen

Ein sehr emotionales Buch mit einer schönen Geschichte und tollen Charakteren.

— herzgespenster

Defintiv kein Tatsachenbericht über demenzielle Erkrankungen, aber eine nette fiktive Geschichte!

— Sumsi1990

Ein wundervolles Buch, über das ich sicherlich noch eine Weile nachdenken werde

— JessiBuechersuchti

Ich habe eine andere Umsetzung erwartet

— Ayleen256

Ist mit Sicherheit nicht Jedermans Geschmack. Aber für mich war die Thematik Demenz sehr interessant

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  • Die Ungehörigkeit des Glücks - von Jenny Downham

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    Nele75

    29. April 2018 um 14:36

    Als die siebzehnjährige Katie erfährt, dass ihre Großmutter bei ihrer kleinen Familie einziehen wird, ist sie alles andere als begeistert. Denn eigentlich kennt sie diese kaum, ihre Mutter Caroline hatte nie wirklich viel Kontakt mit der eigenen Mutter. Doch Katie fühlt sich nach und nach immer wohler in der Anwesenheit ihrer Großmutter und die gemeinsamen, wenn auch nicht immer einfachen Gespräche, tun ihr gut. Dabei kommt ein Familiengeheimnis heraus, welches die kleine Familie von Grund auf verändert. Zu Beginn dieses Buches musste ich mich erst so langsam mit dem Schreibstil der Autorin Jenny Downham anfreunden. Aber mit jeder gelesenen Seite wurde es besser und ich kam immer mehr in der Geschichte an. Es ist – trotz der Kategorie Jugendbuch – eine Geschichte, die nicht nur jüngere Leser lesenswert finden. Denn es geht eben nicht nur vordergründig um die Probleme der siebzehnjährigen Tochter, sondern durch die Gespräche mit der an Alzheimer erkrankten Großmutter Mary kommen immer mehr in Vergessenheit geratene Erinnerungen zurück, welche das gesamte Familienleben durcheinanderwirbeln. Jenny Downham war eigentlich Schauspielerin, bevor sie anfing zu schreiben. „Die Ungehörigkeit des Glücks“ ist ihr zweites veröffentlichtes Buch. Mit ihrem ersten Buch „Bevor ich sterbe“ hat sie bereits einen Weltbestseller veröffentlicht. Diese Geschichte habe ich bis jetzt noch nicht gelesen, allerdings hat mir „Die Ungehörigkeit des Glücks“ so gut gefallen, dass ich dies nachholen werde. Denn wenn man sich erstmal auf den Schreibstil und die Geschichte eingelassen hat, bekommt man bis zum Ende eine unglaublich lesenswerte Geschichte, die zum Einen gut unterhält, durch die immer weiter aufkommenden kleinen Geheimnisse auch immer wieder ein wenig Spannung aufbaut, und zum Anderen auch bis zum Ende hin immer wieder überrascht. Die Kapitellänge ist meiner Meinung nach ziemlich kurz gehalten, was allerdings beim Lesen auch ein schönes Tempo vorgibt. Erschienen ist „Die Ungehörigkeit des Glücks“ im C.Bertelsmann-Verlag.

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  • Die Ungehörigkeit des Glücks

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    Fantasie_und_Träumerei

    21. March 2018 um 05:37

    Mit wenig Erwartungen bin ich an "Die Ungehörigkeit des Glücks" heran gegangen. Dem zweiten Roman der Schauspielerin Jenny Downham, die mit "Bevor ich sterbe" einen weltweit verkauften Bestseller schrieb. Die Überraschung welch tiefgründige Geschichte sie geschrieben hat, war dafür umso größer.Im Mittelpunkt stehen drei Generationen, die aus unterschiedlichen Gründen Distanz zueinander aufgebaut haben. Mary ist schon sehr jung schwanger geworden, hat ihre Tochter Caroline geboren und ist dann abgehauen. Caroline ist bei ihrer Tante aufgewachsen, hat den einige Jahre jüngeren Steven kennengelernt und mit ihm die Kinder Katie und Chris bekommen. Caroline ist alleinerziehend, ihr Mann hat eine neue Frau, ein weiteres Kind. Katie lernt brav, macht das, was ihre Mutter von ihr verlangt, denn eine gute schulische Bildung bewahren sie vor dem Schicksal einem Mann zum Opfer zu fallen und außerdem ist ihr Bruder Chris durch eine Erkrankung schon anstrengend genug. Katie muss das ausgleichen.Dann tritt unverhofft Mary in das Leben der kleinen Familie. Wirbelt mit ihrer "Blaupause", den Lücken in ihrem Gehirn, den Zeitsprüngen durch ihr Leben, alles durcheinander. Sie schwört Erinnerungen herauf, die vergessen werden sollten und zeigt Katie, dass das Leben alles andere als berechenbar ist.Die Schwierigkeit eine Bindung einzugehen, Nähe zuzulassen, anderen, aber vor allem sich selbst zu vertrauen, zieht sich durch die drei Generationen hindurch. Angefangen bei Mary, die so viel Feuer hat, dass jeder Junge die Sehnsucht verspürt sich an ihr zu verbrennen, und die erst sehr spät in der Lage ist eine realistische, echte Bindung einzugehen und erst dann in der Lage ist ein starkes Fundament zu bauen. Über Caroline, die ihr Leben lang Schuldgefühle in sich trägt und diese nicht loswerden kann, auch wenn sie zum größten Teil von ihr selbst konzipiert wurden. Bis hin zu Katie, die nicht so recht weiß, wer sie ist, was auch daran liegt, dass sie keine Wurzeln hat bzw. nicht kennt, so dass sie nichts hat, worauf sie bauen kann.Jenny Downham kann sehr gut mit Worten umgehen. Schreibt schöne, kluge Sätze. Konstruiert eine tiefgründige Geschichte, die nachdenklich stimmt und das in einem lockeren Erzählton, der dafür sorgt, dass ich regelrecht durch die Seiten fliege.Neben den sehr authentisch gezeichneten Personen (ich kann allerdings nicht einschätzen wie realistisch Marys Alzheimer Erkrankung dargestellt ist, weil ich mich damit nicht auskenne), mag ich ganz besonders das Ende. Es ist schön, aber es ist nicht Friede, Freude, Eierkuchen, wir vergeben und vergessen und alle Probleme sind gelöst, weil Mary krank ist. Es gibt tiefsitzende Verhaltensmuster und die können nicht von einer Woche auf die andere gelöst werden, was Downham meines Erachtens gut herausarbeitet. Trotzdem oder gerade deswegen kann ich das Buch mit einem Lächeln schließen.

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  • [Rezension] Die Ungehörigkeit des Glücks - Jenny Downham

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    vanessaaaxx

    03. January 2018 um 20:42

    Infos zum Buch: Titel: Die Ungehörigkeit des Glücks, Originaltitel: Unbecoming, Autorin: Jenny Downham, Erscheinungstermin: 22.02.2016, Verlag: C. Bertelsmann Verlag, ISBN: 978-3570102923, Taschenbuch: 480 Seiten, Preis: € 19,99,99 [D] | € 20,60 [A] Klappentext: Drei Frauen – Drei Generationen – Drei Lebensgeschichten Die Begegnung der drei lässt alte Wunden aufbrechen und Lebenslügen zerbrechen. Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück … Infos über die Autorin: Jenny Downham war Schauspielerin, bevor sie mit ihrem ersten Roman Bevor ich sterbe einen Weltbestseller schrieb. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in London. Meine Meinung:  „Ich bin ungehörig. Was ihr sehr passend vorkam, denn Mary’s Vater hatte damals immer zu ihr gesagt, sie benehme sich „ungehörig“, wenn sie über die Stränge schlug. etwas gehörte sich nicht, hieß, es war unnatürlich, verkehrt und unschicklich. All das, was ein Mädchen nicht sein sollte.“ – Katie auf Seite 456, Z. 26-31 Wow. So eine Art Roman hatte ich bisher noch nicht gelesen. 3 Frauen, 3 Geschichten und eine Familie. Aber fange ich zu erst mal am Anfang an. Der Titel finde ich passend. Am Anfang habe ich noch gerätselt warum dieser gewählt wurde aber mit dem Zitat oben habe ich dann den Zusammenhang verstanden. Das Cover finde ich durch die harmonierenden Farben und das Mädchen mit den schönen Augen auch sehr ansprechend. Nun zum Inhalt. Sonst lese ich eigentlich Dramen oder Thriller. Aber mal wieder ein „ruhiges Buch“ zu lesen fand ich ganz gut. Die Story hat nicht gerade spannend angefangen und es hat sich etwas gezogen aber dann wurde es interessanter, als man mehr über die 3 Frauen erfährt. Mary hat Demenz und verliert ihren Mann Jack . Da sie nun alleine ist kommt sie zu ihrer Tochter Caroline, mit der sie nicht so ein gute Verhältnis hat. Dieses Thema wird innerhalb des Romans aufgeklärt und man erfährt warum Caroline so zu ihrer Mutter steht und ich finde es auf den ersten Blick nachvollziehbar. Katie verbringt in der Zeit von Mary’s Anwesenheit viel Zeit mit ihrer Großmutter und beginnt die Erinnerungen, die Mary zu frühen Morgenstunden noch hat aufzuschreiben. So lernen wir Mary’s Sicht der Dinge und zu ihrer Vergangenheit mit Tochter Caroline kennen. Der Schreibstil gefällt mir richtig gut. Die Geschichte ist einfach so berührend und Mary tut mir richtig leid. Der Roman ist so lebendig erzählt. Mit Katies Geschichte konnte ich mich besonders gut identifizieren. Sie findet nicht nur die Dinge über die Vergangenheit ihrer Mutter & Großmutter raus sondern lernt auch viel über sich selbst. Sie lernt nämlich Simona kennen und muss sich klar darüber werden was sie fühlt. Auch diese Geschichte ist so toll geschrieben ich konnte mich richtig gut hineinversetzten und dass nicht nur weil ich es so ähnlich erlebt habe. Ich fand es genau richtig beschrieben, die Ängste von Katie über die Reaktionen ihrer Freundinnen. So habe ich früher auch gedacht und ich finde gut, wie Katie am Ende damit umgeht. Fazit: Sehr gefühlvoller Roman, mit 3 starken Frauen und 3 unterschiedlichen Themen die behandelt werden. Ich habe den Roman gerne gelesen.  

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  • Wenn du vergisst, dass du vergisst...

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    Tensiar

    20. September 2017 um 19:03

    Gleicht zu Beginn sei gesagt, dass ich ein großer Fan von Jenny Downham bin und auch ihre anderen Romane nur empfehlen kann. Die Autorin zeichnet sich für mich vor allem dadurch aus, dass sie sensible Theman aufgreift, auf denen sie in der Regel unheimlich mitfühlend und authentisch in ihre Geschichten aufbaut. Das nur vorweg. Also, worum geht's? Katies Familie sieht sich mit einer Ausnahmesituation konfrontiert, als ihre Großmutter Mary, der sie zuvor noch nie begegnet war, bei ihnen einziehen muss. Die Diagnose: Demenz. Katies Mutter Caroline ist davon alles andere als begeistert. Warum das so ist, möchte sie ihrer Tochter allerdings nicht erklären. Während Katie jedoch gefallen an ihrer Großmutter findet und herauszufinden versucht, was vor all den Jahren den Bruch innerhalb der Familie ausgelöst hat, sieht sich die Familie mit den Problemen konfrontiert, die es mit sich bringt, wenn man eine demenziell erkrankte Frau bei sich aufnimmt. Die Geschichte war insgesamt sehr rührend und zumindest der grobe Verlauf, den die Erkrankung Demenz nimmt, wurde korrekt dargestellt. Im Vordergrund stehen vor allem die Mutter-Tochter Beziehungen der einzelnen Charaktere und diese wurden meiner Meinung nach hervorragend umgesetzt. Die Handlung war linear und trotz kleinerer Durststrecken in der Mitte des Buches kam ich flüssig durch. Besonders gut hatten mir die Rückblicke in Marys Vergangenheit gefallen, da die Geschehnisse aus früherer Zeit so aus verschiedenen Perspektiven dargestellt wurden, sodass ich als Leserin die Möglichkeit hatte mir eine eigene Meinung zu bilden. Mit den Charakteren konnte ich mich auch gut arrangieren. Besonders die Protagonistin Katie hat mich angesprochen. Sie war vielseitig, sympathisch und zeigt im Verlauf eine deutliche, aber nicht minder realistische Charakterentwicklung. Mary wurde trotz ihrer Fehler ebenfalls zu einem meiner Lieblingscharaktere. Carloine bildete eine unangenehmen Antagonistin, die jedoch nötig für den Hauptplot. Katies Bruder (mir ist der Name entfallen, weil er ziemlich belanglos war) hingegen hat mir überhaupt nicht gefallen. Er hat in den meisten Szenen nur gestört, die Geschichte kein bisschen voran getrieben und wurde unheimlich oberflächlich dargestellt. Dass er eine geisitge Behinderung hat wird zwar kurz angeschnitten, jedoch hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, wenn das Thema schon angesprochen wird. Auch das Thema Homosexualität wurde meiner Meinung nach viel zu oberflächlich und leider wenig authentisch angegangen. Mir gefällt zwar der Aspekt, dass der Roman verschiedene Probleme anspricht und diese behandeln möchte, allerdings hat dies leider dazu geführt, dass manche Aspekte untergegangen sind. Fazit: Trotz der Kritikpunkte hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Außerdem bin ich der Meinung, dass Themen wie Homosexualität und Demenz durchaus öfter in Romanen behandelt werden sollten, da sie nun mal wichtig sind und generell auch einiges an Potanzial zu bieten haben.

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  • Viel zu langatmig

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    Sunnywonderbookland

    13. September 2017 um 11:27

    Autorin: Jenny Downham Verlag: C. Bertelsmann VerlagSeitenanzahl: 480Preis: 11, 99 Euroerschienen am 22. Februar 2017InhaltDas Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …Meine MeinungNachdem ich de Klappentext von dem Buch gelesen habe, war ich begeistert. Es klingt nach einer tollen Geschichte, die so ganz anderes ist als alle, die ich bereits gelesen habe. Aber leider wurde ich gründlich enttäuscht. Katie macht eine schwere Zeit durch: erst küsst sie ihre beste Freundin Esme, die danach nichts mehr mit ihr zu tun haben will und dann müssen sie auch noch ihre Oma bei sich wohnen lassen, wobei ihre Mutter und ihre Oma ein sehr schlechtes Verhältnis zueinander haben. Einzig und allein Katie freundet sich mit ihrer Oma Mary an und lernt mit ihr umzugehen.Die Geschichte an sich ist zwar spannend, aber viel zu lang. Teilweise sitzt man einfach da und überfliegt einige Sätze in der Hoffnung, dass endlich mal was passiert und auch der Wechsel der Erzähler zwischen Katie und Mary und den verschiedenen Zeitebenen ist manchmal schwer zu nachzuvollziehen. Manchmal ist man sich am Anfang eines Kapitels gar nicht sicher, worum es jetzt überhaupt geht.Die Charaktere konnten mich auch überhaupt nicht überzeugen. Katie ist eine farblose Erscheinung, die keinen Mut hat und von der man auch kaum irgendwelche Eigenschaften erfährt. Obwohl sie die Hauptperson bleibt von ihr kein bleibender Eindruck. Auch ihre Versiertheit, was ihre sexuelle Orientierung angeht ist sehr farblos und nicht wirklich verständlich. Es macht eher den Eindruck, als würde sie keinem von beiden Geschlechter sonderlich zugetan und wirkt in der Handlung einfach erzwungen.Ihre Mutter ist auch ein Charakter, der einfach nur unsympathisch ist und die ganze Zeit nur genervt hat. Sie kann nicht anderes als meckern und macht das den ganzen Tag lang.Einzig allein Mary schafft es manchmal ein bisschen Schwung in die Geschichte zu bringen und die Kapitel, die ihre Vergangenheit behandelt sind mehr als interessant. An der Stelle schafft die Autorin es auch ihren geistigen und vergesslichen Zustand perfekt darzustellen, sodass man sich in sie hineinversetzen kann.FazitEine wunderbare Idee, die leider nicht gut umgesetzt wurde. Die Handlung zieht sich stellenweise extrem hin, bevor endlich mal etwas spannendes passiert. Die Charaktere konnten mich auch nicht überzeugen, da sie sehr farblos sind.Insgesamt 2 von 5 Sternen. 

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  • Schlecht, langweilig, abgebrochen

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    Worldofdreamingbooks

    25. June 2017 um 12:16

    Das Buch: Titel: Die Ungehörigkeit des Glücks Autor: Jenny Downham Seiten: 479 Verlag: c.Bertelsmann Erscheinungsjahr: 2016 Englischer Originaltitel: Unbecoming Einbandart: Hardcover --------auf S.101 abgebrochenes Rezensionsexemplar----------- Worum geht’s? (Klappentext vom Bloggerportal) "Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …" Wie war's? Das Cover: Das Cover ist meiner Meinung nach wunderschön. Es ist in Lila mit rosaner und weiser Schrift und einem sehr hellen Mädchen am unteren Rand. Insgesamt sehr ansprechend, auch wenn ich den Bezug zum Buch eher weniger herstellen kann Leseeindruck und Schreibstil: Um ehrlich zu sein... Das Buch ist schrecklich. Auf den ersten Blick hatte mir die Leseprobe eigentlich ziemlich gut gefallen und das obwohl ich die Erzählung aus der "ER-Perspektive" eigentlich überhaupt nicht leiden kann. Aber als es dann nach einigem Hin- und Her bei mir ankam hat es mich schon nach 50 Seiten in die größte Leseflaute meines Lebens gestürzt. Ich kann den Charakteren einfach überhaupt nichts abgewinnen. Katie ist einfach nur unglaublich langweilig, Mary schwankt zwischen völlig klarem Verstand und nix-peilen und die Mutter hat sowieso den größten Knall ihres Lebens. Als ich dann nach weiteren 50 Seiten Quälerei keinen wirklichen packenden Handlungsstrang ausmachen konnte und den Grundkonflikt nach einem viertel des Buchs nicht wirklich finden konnte, habe ich mich entschlossen das Buch abzubrechen. Das einzige, was für mich einigermaßen interessant gewesen wäre ist, was genau Mary für eine Krankheit hat, aber nachdem dies im Klappentext schon verraten wurde (Alzheimer) konnte mich auch diese Fragestellung fesseln. Was ebenfalls dazu beitrug, dass ich es abgebrochen habe, ist, dass mich die ständigen plötzlichen Sichtwechsel einfach nur genervt und immer wieder aus dem Lesefluss rausgebracht haben, da ich immer wieder überlegen musste, aus wessen Sicht den nun eigentlich gerade erzählt wird. Fazit: Das Buch ist unglaublich langweilig, sodass ich es nach den ersten 100 Seiten abgebrochen habe. Daher bekommt das Buch einen Mitleidsstern von mir, auch wenn es diesen nicht verdient hätte    

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  • Rezension zu "Die Ungehörigkeit des Glücks"

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    Buecherwurm1309

    22. June 2017 um 11:45

    Meine Meinung zu diesem Buch ist leider sehr zwiegespalten. Zunächst zähle ich jedoch die positiven Faktoren auf und gehe dann auf die Dinge ein, welche mir nicht gefallen haben.Am meisten haben mir die Figuren in dieser Geschichte gefallen. Vor allem die Hauptperson Katie ist sehr liebevoll und detailreich beschrieben. Katies liebevolle Art mit ihrer ihr noch unbekannten und kranken Großmutter umzugehen ist bemerkenswert und regt zum nachdenken an. Sie lässt nichts unversucht Mary zu helfen und scheut sich nicht davor sich ihrer eigenen Mutter in den Weg zu stellen um den richtigen Weg zu gehen. Desweiteren finde ich die Figur der Großmutter Mary wundervoll. Ihre Abenteuerlust trotz ihrer Krankheit ist bemerkenswert und man gewinnt diese Person während dem lesen sehr lieb. Ein weiterer positiver Faktor ist die Idee hinter dieser Geschichte, da sie auf vielen verschiedenen Ebenen spielt und am Ende zu einem Großem Ganzen zusammen geknüpft wird. Leider fiel es mir sehr schwer in das Buch hineinzukommen und mir hat über 400 von 479 Seiten die Spannung gefehlt. Ich muss den Schreibstil leider beinahe schon als langweilig bezeichnen und man hätte ,meiner Meinung nach, mehr aus der Idee bzw der Geschichte machen können. Alles in allem eine schöne Idee, jedoch nicht allzu gut umgesetzt. 

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  • Ein Buch über das Vergessen

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    magische_zeilen

    15. June 2017 um 19:16

    Am 22. Februar 2016 erschien "Die Ungehörigkeit des Glücks" von Jenny Downham beim C. Bertelsmann Verlag als Hardcover. Das Taschenbuch ist am 03. April 2017 beim cbt Verlag unter dem Titel "Obwohl es mir das Herz zerreißt" erschienen. Wenn ihr dieses Buch also lesen wollt, habt ihr die Möglichkeit, euch für euren Lieblingstitel zu entscheiden. Das Taschenbuch erhaltet ihr für 14,99€ und die Ausgabe als Hardcover ist für 19,99€ zu haben, dafür erwarten euch dann aber auch 480 Seiten. Katie ist 17, als sie erfährt, dass sie eine Großmutter hat. Bisher hat ihre Mutter Caroline dieses kleine Detail nämlich vor ihr geheim gehalten, denn Caroline und ihre Mutter sind in der Vergangenheit nicht besonders gut miteinander ausgekommen. Zwischen den beiden Frauen gab es viele Streitereien, bei denen sie sich gegenseitig sehr verletzt haben. Doch eines Tages findet Mary ihren Weg zurück ins Leben ihrer Tochter und ihrer Enkeltochter. Caroline stellt schnell fest, dass mit ihrer Mutter etwas nicht stimmt, denn Mary hat Demenz und deswegen viele Dinge vergessen. Während das für Caroline einem Albtraum gleicht, nutzt Katie die klaren Momente ihrer Großmutter, um sich mit ihr anzufreunden. Gemeinsam mit ihrer Oma ergründet Katie die Geheimnisse ihrer Familiengeschichte, über die ihre Mutter nicht mit ihr spricht. Doch dem jungen Mädchen ist nicht bewusst, was sie mit ihren Bemühungen alles ins Rollen bringt. Ich muss ja ehrlich zugeben, dass für mich bei diesem Buch das Cover tatsächlich sehr ausschlaggebend war, es mir ins Regal zu stellen. Abgesehen von der Thematik. Ich finde es total faszinierend, wie das Mädchen da auf der Seite liegt und den Leser aus ihren blauen Augen ansieht. Wegen des Covers gefällt mir auch das Hardcover deutlich besser als das Paperback.An diesem Punkt muss ich aber auch zugeben, dass ich das Buch nur mit auf Reisen hatte und dementsprechend den Schutzumschlag immer zu Hause im Regal stehen hatte. Bei mir gehen diese Schutzumschläge leider viel zu leicht kaputt... Aber auch der Teil zwischen den Buchdeckeln hat mich gefesselt. Jenny Downham versteht sich darauf, Charaktere zu schaffen, die man nur sympathisch finden kann. Da wäre Mary, die putzige Oma, der dank ihrer Krankheit nicht immer all ihre Erinnerungen zugänglich sind, was sie irgendwie noch niedlicher macht. Ach, wir lieben doch alle niedliche Großmütter! Vor allem, wenn sie so schöne Geschichten wie Mary erzählen. Am liebsten würde ich mir auch mal Tee und Kekse schnappen und mich zu ihr setzen und ihrer interessanten Lebensgeschichte lauschen. Dann wäre da noch Katie, die sich mit jeder Seite immer weiter entwickelt und am Ende des Buches ganz anders auf Dinge reagiert als noch zu Beginn. Sie macht einem Mut, dass es einem selber irgendwann genauso ergehen kann. Außerdem ist sie für ihren kleinen Bruder die perfekte große Schwester, denn sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihre kleine Familie und stellt auch schon mal ihre eigenen Bedürfnisse hinten an.  Auch Caroline ist ein Teil dieser Familie. Sie war mir anfangs eher unsympathisch, denn sie hat Katie und Katies Bruder ziemlich herumkommandiert und bevormundet. Katie musste Kochen, Katie musste auf Chris aufpassen und Katie musste Sonderkurse belegen. Als gegen Ende aber ihre Beweggründe klar wurden, hat sich mein Bild von ihr geändert und ich konnte ihre Handlungen zumindest nachvollziehen. So sind sie alle auf ihre ganz eigene Art total sympathisch und mir während des Lesens ans Herz gewachsen. Dass mir die Personen so ans Herz gewachsen sind, war unter anderem dafür verantwortlich, dass mich diese sowieso schon so emotionsgeladene Geschichte an der einen oder anderen Stelle so richtig kalt erwischt hat. Das Buch ist eine emotionale Achterbahn. Man freut sich mit den Protagonisten, man leidet mit ihnen, man ist gemeinsam mit ihnen frustriert und man versucht mit ihnen zusammen alles zu ertragen. Stellt euch drauf ein, dass ihr beim Lesen Taschentücher brauchen werdet. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und sie leitet einen sehr sicher durch das Geschehen. Da Jenny Downham sich dazu entschieden hat, über Demenz zu schreiben, ist das Grundgerüst der Geschichte ziemlich ernst. Die Autorin versucht, nichts zu beschönigen. Sie schildert das Geschehen aus der Sicht von Katie, die alles von außen erlebt, und aus der von Mary, die das alles durchmachen muss. Der Leser erfährt, wie Katie sich fühlt, wenn ihre Großmutter vergisst, und wie es Mary ergeht, wenn sie nicht mehr weiß, wo sie ist und was vor sich geht. Ich finde, dass ihr das sehr gut gelungen ist, denn ich hab selber schon in der Rolle von Katie gesteckt und es ist wirklich nicht leicht. Doch Mary schildert ihre Lebensgeschichte auf eine so liebenswerte Weise, dass es dem Ganzen den Ernst etwas nimmt. Das Thema Demenz steht trotzdem noch im Vordergrund, ist durchgehend präsent und der aufmerksame Leser nimmt trotzdem noch was zu dem Thema mit. Ich finde es einfach gut gemacht, wie sie uns diese Krankheit näher bringt, die erst dadurch entstanden ist, dass wir Menschen immer älter und älter werden. Ich war einfach begeistert. Doch auch dieses tolle Buch hat einige Macken. Als erstes gab es viel zu viele Menschen mit Problemen. Da war nicht nur Mary mit ihrer Demenz, sondern auch Katies Bruder ist krank und Katie selber weiß auch nicht, was mit ihr los ist. Auch Caroline ist durch ihre Kindheit sehr vorbelastet und verhält sich in vielen Situationen dementsprechend. Für mich persönlich ergeben diese vier zusammen etwas viel Krise für eine Familie. An diesem Punkt hat die Autorin eindeutig übertrieben und der Familie zu viele Probleme aufgehalst. Carolines Probleme sind wichtig für die Geschichte, aber Katie hätte keine Probleme mit ihrer Persönlichkeit gebraucht und Katies Bruder hätte auch keine Probleme haben müssen. Dadurch, dass jede der Personen seine ganz eigenen Probleme hat, überschlagen sich in vielen Kapiteln die Ereignisse. Es geht vordergründig um Katie, Mary und Caroline, die immer mal wieder eine kleine Krise durchleben und das in einem ziemlich rasanten Tempo. Hin und wieder hatte ich als Leser das Gefühl, ich würde von den Ereignissen überrannt werden. Ich wurde an manchen Stellen einfach durch die vielen Ereignisse überfordert und fühlte mich verloren und alleingelassen. Ich hatte kaum das eine überstanden, da kam die Autorin schon mit der nächsten Katastrophe um die Ecke.Trotz allem muss ich diesem Buch 4/5 Sternchen geben, denn es hat mich begeistert, mich gefesselt und ich finde die Message einfach viel zu wichtig. Ich möchte euch dieses Buch also unbedingt ans Herz legen, denn ich hoffe, dass ihr dann mehr Verständnis für Demenz habt. Nicht jeder von uns, hat das Pech, einen Fall in der Familie oder im Bekanntenkreis zu haben, aber wenn man mal auf jemanden trifft, der erkrankt ist, ist man vielleicht nicht ganz so hilflos. Tut mir also den Gefallen und verschließt eure Augen nicht vor dieser Krankheit, denn die Medizin ermöglicht uns zwar ein langes, gesundes leben, aber gegen Demenz kann man noch nichts machen und wir werden noch eine ganze Weile damit umgehen müssen...

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  • Rezension Die Ungehörigkeit des Glücks

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    lilliansbookshelf

    01. June 2017 um 20:28

    Als ich den Klappentext las, sprach mich das Buch sofort an. Es klang spannend und die Idee hat mich direkt angesprochen. Dennoch muss ich sagen, dass mir der Einstieg in das Buch eher schwer gefallen ist, da Jenny Downhams Schreibstil nicht ganz so mein Ding war. Trotzdem las ich weiter und war schon nach einigen Kapiteln sehr von der starken Persönlichkeit der Protagonistin Katie begeistert. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und ich konnte trotz einiger Meinungsverschiedenheiten keinen Charakter nicht ins Herz schließen. Im Laufe der Geschichte haben sowohl Katie, ihr Bruder und deren Mutter, als auch Mary (Katies an Alzheimer erkrankte Großmutter) mit schweren Situationen zu kämpfen, die alle sehr berührend geschrieben sind. Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch mich zum Nachdenken angeregt hat und ich es nicht einfach mal schnell durchzischen konnte. Auch das Cover und das Design des Buches gefallen mir sehr gut und die immer wieder eingeschobenen Rückblicke in Marys Vergangenheit lassen das Buch nie langweilig werden. Leider muss ich auch erwähnen, dass sich das Buch in der ersten Hälfte sehr zog, da nicht viel passierte und es einige Wiederholungen gab. Von mir bekommt „Die Ungehörigkeit des Glücks“ eine drei, da mich der Schreibstil leider nicht so packen konnte, doch das Thema sehr interessant und die Aufmachung sehr schön ist.

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  • Die Ungehörigkeit des Glücks - Jenny Downham

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    herzgespenster

    23. May 2017 um 13:25

    Meine Meinung:Die Idee hinter "Die Ungehörigkeit des Glücks" hat mich wirklich sehr fasziniert, weil dieses Buch einen in verschiedene Generationen, und in ihre Verbindungen untereinander, eintauchen lässt. Hierbei haben mir besonders die wunderbar ausgearbeiteten Charaktere gefallen. Jenny Downham schafft es mit ihrem Schreibstil, dass man mit den Charakteren sympathisiert und sich sofort in die Gefühlswelt der Charaktere hineinversetzen kann. Außerdem hat mir besonders gut die starke Persönlichkeit der Protagonistin Katie gefallen. Ich finde, dass dieses Buch, besonders durch Katie, viele Leser zum nachdenken anregen kann, weil Katie mit ihrer Art fasziniert und als Vorbild angesehen werden kann. Des Weiteren hat mir die Thematik sehr gut gefallen, weil ich noch nie ein Buch gelesen habe, in dem es um das Thema Demenz geht. Hier hat es Jenny Downham geschafft die Problematik der Krankheit anschaulich darzustellen, diese aber auch mit einer spannenden und wunderschönen Lebensgeschichte zu verknüpfen. Die an Demenz erkrankte Mary, die Großmutter von Katie, war mir von Anfang an sympathisch und ihre Lebensgeschichte ist einfach nur herzerwärmend. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, dass dieses Buch es geschafft hat wichtige Themen wie Verzeihen, Liebe und Sexualität, aber auch eine Reise durch die Zeit zu verbinden. Außerdem haben mir die Perspektivwechsel zwischen Katie und Mary sehr gut gefallen, sodass man in beide Welten eintauchen konnte. Somit spielen sich zwei Parallelhandlungen ab, die beide sehr spannend sind. Katie ist nämlich nicht nur in einem Zwiespalt zwischen ihrer Mutter und Mary, sondern auch dabei sich selbst zu finden. Allgemein verbindet das Buch somit nicht nur eine wirklich emotionale Geschichte, sondern ist mit sympathischen Charakteren, Humor und einer spannenden Reise durch die Familiengeschichte von Mary, ihrer Tochter, und Katies Mutter, Caroline und Katie ausgestattet. Fazit:Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich absolut begeistert von diesem Buch bin, weil es mich zum nachdenken angeregt hat und wunderschön geschrieben ist. Des Weiteren habe ich die Charaktere sofort ins Herz geschlossen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es spannend und interessant zugleich ist. Somit bin ich wirklich froh das Buch gelesen zu haben, spreche eine absolute Empfehlung aus und vergebe fünf von fünf Sternen.

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  • Meine Meinung zu Die Ungehörigkeit des Glücks

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    Schlauri

    12. May 2017 um 06:49

    Autor: Jenny Downhams Verlag: C. Bertelsmann VerlagGenre: Belletristik - GegenwartsliteraturSeitenzahl: 180 Seiten (Gebundene Ausgabe)   Inhalt Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück … Meine Meinung3 Frauen, 3 Generationen und alle unter einem Dach.Katie ist 17 Jahre alt und die Protagonistin im Buch. Ihre komplette Freizeit besteht eigentlich nur aus Lernen. Zusätzlich kümmert sie sich um ihren jüngeren Bruder Chris und ihrer Großmutter, von der sie bis vor kurzem nicht mal wusste das sie existiert. Katie dachte immer ihre Familie bestehe nur aus ihrer Mutter, Chris und ihr und vielleicht, genau genommen, noch aus ihrem Vater. Der hat sich aber eine neue Familie besorgt, also fällt er für Katie, aus dem Konzept Familie raus. Katie befindet sich mit ihren 17 Jahren einem schwierigen Alter. Sie versucht sich selber zu finden, wer sie eigentlich ist und was sie will. Auch auf ihre Sexualität liegt in der Geschichte ein Fokus. Für sie ist das Leben zu Hause und auch in der Schule nicht leicht. Sie hat keine Freunde, wird in der Schule gemieden und zu Hause verbringt sie die meiste Zeit nur mit Prüfungsbögen und Hausaufgaben. Ihre Großmutter Mary leidet an Demenz und braucht Unterstützung im Alltag. Bis vor kurzem hat sich ihr Ehemann Jack um all die kleinen Hürden im Alltag gekümmert. Doch Jack erlitt einen plötzlichen Schlaganfall. So kommt es, dass Mary von einer Sozialarbeiterin, zu ihrer Tochter Caroline und ihren Enkelkindern vermittelt wird. Das Verhältnis zwischen Mary und Caroline ist schwer zerrüttet. Mary scheint sich aber nicht daran erinnern zu können, warum das so ist. Caroline umso mehr. Für sie war Mary nie eine Mutter, daher fällt es ihr schwer jetzt die einzige Person zu sein, die sich um Mary kümmern kann. Probleme sind also vorprogrammiert. Nicht nur allein deswegen, weil Mary immer wieder größere Wissenslücken hat, sondern sie sorgt durch ihre Demenz für viel Ärger und Trubel.   Der Erzählstil von Jenny Downham hat mir sehr gefallen. Die Autorin gibt uns immer wieder Einblicke in Marys Vergangenheit. So hat man sich ein Bild machen können, wie Mary vor ihre Krankheit war, was sie für ein Leben hatte und was sie für eine Person war. Das war besonders schön, weil man nicht mehr nur die „alte, kranke Frau“ vor Augen hatte.Gestört hat mich Katies Mutter. Die Vergangenheit von Caroline ist ein Tabuthema für ihre Kinder. Sie schweigt über ihre Kinder- und Jugendzeit und das macht das Zusammenleben der vieren nicht leicht. Sie hat nicht einen Schritt in Richtung Versöhnung auf Mary gemacht, war stur und hat sich nur an der Vergangenheit festgehalten. Ich konnte nicht verstehen warum man nicht nach all den Jahren, Frieden mit einander finden konnte um die eigene Mutter jetzt Tatkräftig zu unterstützen.Warum Caroline nicht versucht die Vergangenheit, auch wenn es schwer fällt, hinter sich zu lassen. Das Buch umfasst einige wichtige Themen. Leider bin ich mir nicht sicher ob die Autorin mit den Themen, Alzheimer, Homosexualität, Erwachsen werden und das Weggeben müssen des eigenen Kindes, vielleicht ein wenig zu viel in ihrem Buch behandelt hat und dadurch nicht immer genauer auf die einzelnen Problematiken eingehen konnte. Fazit Ein Roman mit viel Tiefgang und einer Geschichte die einem auch noch nach Beenden des Buches im Gedächtnis bleibt. Für mich war die Geschichte absolut lesenswert und ich empfehle das Buch für Jung und Alt. Es hat sich 4 Sternen verdient, Abzug nur deshalb weil sich manche Kapitel zogen und nur mühsam dahin plätscherten.

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  • Die Ungehörigkeit des Glücks

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    JessiBuechersuchti

    10. May 2017 um 14:48

    Cover Ich mag das Cover total gerne. Es ist zwar einerseits irgendwie schlicht, jedoch auf der anderen Seite auch total aussagekräftig und besonders. Das Mädchen hat auch irgendwie etwas, obwohl ja Mädchen auf Covern momentan etwas 0815 ist - jedoch sieht das hier etwas besonders aus. Schwierig zu beschreiben.Erster Satz "Als ob ein Alien gelandet wäre."Meinung  Mich hat der Klappentext einfach total neugierig gemacht, da ich mal wieder etwas mit dieser Thematik lesen wollte. Das ansprechende Cover war natürlich auch ein Grund - aber am meisten hat mich wirklich der Klappentext interessiert und mich total gespannt auf die Geschichte gemacht.Der Schreibstil von Jenny Downham ist wirklich angenehm zu lesen und man kann sich schnell in die Geschichte und die Charaktere hineinversetzen. Außerdem schreibt sie sehr emotional und einfach wunderschön, sodass mir mehrmals die Tränen gekullert sind (was schon wirklich lang nicht mehr vorkam..).Katie ist ein total mutiger und starker Charakter, der mir sofort ans Herz gewachsen ist. Sie hat's im Leben nicht grad leicht, aber macht das Beste aus ihrer Situation - was einfach klasse zum mitverfolgen ist. Ich mag es sehr, welche Wandlung sie in diesem Buch durchmacht und auch welche Entscheidungen sie trifft. Aber auch wie sie sich um Mary und ihren Bruder kümmert ist grandios geschildert und absolut authentisch. Mary ist eine wundervolle alte Dame, die ich auch gerne kennenlernen würde. Ihren Erzählungen zu lauschen hat einfach Spaß gemacht und gleichzeitig waren diese teilweise so emotional, dass ich das Buch erstmal beiseite legen musste um das Gelesene zu verdauen. Ich hätte gerne noch viel mehr aus ihrer Vergangenheit erfahren, vor allem aus ihrem Leben mit Jack - der anscheinend absolut umwerfend war.Die Geschichte war so emotionsgeladen - insbesondere das Ende - das mir mehrmals die Tränen gekommen sind. Die Erlebnisse von Mary auf der einen und Katies Probleme auf der anderen Seite waren einfach perfekt dargestellt und haben das Buch zu etwas Besonderem gemacht. Ich bin wirklich sehr, sehr froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn die Geschichte ist absolut schön geschrieben und könnte jederzeit genau so passieren. Zuletzt ist noch zu sagen, dass 'Die Ungehörigkeit des Glücks' eines der Bücher ist, die ich auf jeden Fall irgendwann nochmal lesen möchte.       Fazit     Jenny Downham hat mit 'Die Ungehörigkeit des Glücks' ein wirklich wundervolles Buch geschrieben, dass mir einige tolle Lesestunden beschert hat und über das ich wahrscheinlich noch eine Weile nachdenken werde weil es mich so berührt hat. Ich kann das Buch einfach jedem empfehlen - aber packt vor allem gegen Ende des Buches ein paar Taschentücher in eure Nähe, denn ihr könntet diese eventuell gebrauchen ;)

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  • Herzzerreißendes Buch!

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    Thrillerkiste

    28. April 2017 um 15:17

    Ich war so gespannt auf dieses Buch, weil mein Opa auch an Demenz erkrankt ist und ich gehört habe, dass im Buch auch die Gedanken der erkrankten Person beschrieben wurden. Zuerst muss ich etwas zu dem tollen Cover sagen! Es ist so schön, das man gar wegschauen kann, wenn man dieses Buch im Buchhandel sieht. Ich hatte das Glück, dass ich die Ungehörigkeit des Glücks als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe.  Der Anfang war für mich etwas holprig und mich hat dich Geschichte und auch der Schreibstil nicht besonders begeistert. Je mehr ich dann aber gelesen habe, desto mehr gefiel mir das Buch. Katie ist für ihr junges Alter so selbstständig und stark, sie kümmert sich wirklich rührend um ihre Oma und das ist nicht einfach, wenn sie immer vergisst wer vor ihr steht. Ich weiß aus eigener Erahrung, dass es schwierig ist mir dementen Personen umzugehen. Deshalb großen Respekt an Katie. Ganz im Gegenteil zu Caroline, ich meine, ja, sie hat viel durchgemacht, aber irgendwie bin ich mir ihr nicht warm geworden und mochte sie bis zum Ende nicht.. Zum Schluss noch Mary, die einfach liebenswert ist und ja, sie hat auch viel falsch gemacht, aber ich konnte ihr das verzeihen, weil ich sie unglaublich sympathisch fand. Insbesondere die kurzen Strünge in die Vergangenheit fand ich toll und auch die Abschnitte in denen Marys Gedanken beschrieben wurden. Ob das alles wirklich so im Kopf einer Demenz kranken Person ablauft weiß ich nicht und irgendwie bezweifel ich es auch. Trotzdem auch ein starkes Ende mit einem wirklich starken Statement von Katie. Tolles Buch über ein Thema, welches, meiner Meinung nach viel zu selten angesprochen wird.  Von mir bekommt das Buch 4/5 Punkten. 

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  • Ich habe eine andere Umsetzung erwartet

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    Ayleen256

    07. April 2017 um 19:16

    Das Familienleben der 17-jährigen Katie wird mit einem Anruf durcheinander geworfen. Ihre Großmutter muss für einige Zeit bei der Familie unterkommen, dem stimmt Katies Mutter nur äußerst widerwillig zu, da sie in den vergangenen Jahren keinen Kontakt zueinander hatten. Katie soll sich mit ihrer fremden Großmutter Mary das Zimmer teilen. Die Zeit nutzt sie, indem sie sich von ihrer Oma alte Familiengeschichten erzählen lässt. Allerdings gestaltet sich das als sehr schwierig, denn Mary leidet an Alzheimer...Ich hatte richtig Lust auf eine Familiengeschichte dreier Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen. Da ich schon gute Rezensionen zu den Büchern der Autorin gelesen habe, habe ich mich gern ans Lesen gemacht. Allerdings konnte mich diese Geschichte nicht wirklich überzeugen. Das Buch ist recht schnell erzählt: Die Großmutter kommt unter und sorgt für mächtig Streit. Katies Mutter möchte nicht über die Vergangenheit reden, aber es ist offensichtlich, dass es einige unausgesprochene Probleme gibt. Katie geht mit Mary häufig spazieren (ja, das wiederholt sich sehr oft) und sucht neben der Vergangenheit auch ihr eigenes persönliches Glück. Wie Katies homosexuelle Neuausrichtung da aufeinmal reinpasste, konnte ich mir nicht erklären. Katties Selbstfindung wirkte leider sehr aufgesetzt bzw, so, als bräuchte die Autorin noch ein weiteres Thema zu der Demenz. Es fehlt einfach an Spannung, zu wenig Momente, an denen man einfach weiterlesen musste. Dadurch ist das Buch sehr langatmig und auch die Familiengeschichte machte wenig neugierig. Das Thema der Demenz fand ich interessant, es macht einen auch mitunter kirre, also hat die Autorin ja einiges richtig gemacht. Aber das Lesen des Buches ist auch einfach super anstrengend, vor allem wenn die Aktivitäten auch noch so wiederholend sind. Keine der Protagonisten konnnte mich auch nur ansatzweise überzeugen, mir blieben sie  bis zum Ende fremd. Obwohl einige wichtige Fragen behandelt werden, wie "Was macht eine gute Mutter aus?" und "Wie lebt es sich, wenn Angehörige Alzheimer haben" konnte mich das Buch nicht berühren. Da ich dies aber bei solchen Themen voraussetze, kann ich nicht mehr als 2 Sterne vergeben.

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  • Eine wunderschöne Geschichte aus drei Generationen

    Die Ungehörigkeit des Glücks

    Zeilentraumfaenger

    03. April 2017 um 17:35

    Anfangs hatte ich große Bedenken, weil ich einige negative Rezensionen zu dem Buch gelesen hatte und das Buch eher nicht dem entspricht, was ich sonst so lese, aber als ich es dann zugeklappt hatte war ich unendlich traurig, dass es vorbei war.Es passiert mir nicht oft, dass ich mich so in die Charaktere hineinversetzen kann und dass jeder Charakter wirklich einfach.. fertig wirkt. Ich konnte Katie, Caroline und Mary kennen lernen und habe einiges gelernt. Alle hatten ihr eigenes Päckchen zu tragen und haben trotzdem nie ihre Menschlichkeit verloren. Aber nicht nur die Charaktere waren fantastisch, auch der Schreibstil hat mir total gut gefallen. Es gab wunderschöne Metaphern und besondere Beschreibungen, die ich so noch nie gelesen hatte. Trotzdem wirkte es nicht kitschig, oder überladen.Im Großen und ganzen lässt sich sagen, dass das Buch auf keinen Fall etwas kleines für zwischendurch ist. Es werden viele ernste Themen behandelt, aber trotzdem lässt es sich leicht lesen und zieht einen nicht komplett runter. (SPOILERWARNUNG)Ich muss gestehen: Ich hab auf den letzten Seiten ein paar Tränchen verdrückt. Dieses Happy End hat einfach komplett in die Geschichte gepasst und die Protagonisten sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich mich wirklich mitgefreut habe.Besonders gefreut habe ich mich auch über Katie. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie solche Probleme mit ihrer Sexualität hat und im Nachhinein finde ich es einfach toll, dass da nicht schon im Klappentext ein riesen Drama drum gemacht wurde, sondern dass es einfach mit in die Geschichte eingeflossen ist.Leider kann ich gar nicht viel mehr über das Buch sagen, da ich es einfach von vorne bis hinten gelungen fand. Absolute Leseempfehlung!

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