Die Liebe, die uns bleibt

von Jenny Eclair 
3,5 Sterne bei39 Bewertungen
Die Liebe, die uns bleibt
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Positiv (19):
M

Eine gefühslvolle, emotionale, dramatische Familiengeschichte mit vielen Höhen&Tiefen, die ich sehr spannend fand

Kritisch (6):
vicky_1990s avatar

Konnte mich leider nicht überzeugen!

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Inhaltsangabe zu "Die Liebe, die uns bleibt"

Als Edwina beschließt, das Haus zu verkaufen, in dem sie mehr als fünfzig Jahre gelebt hat, werden Erinnerungen wach: an jene glücklichen Tage ihrer ersten großen Liebe und ihre Zeit als junge Mutter. Wehmütig erinnert sie sich auch an ihren Stiefsohn, dessen Namen sie noch immer nicht auszusprechen wagt. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen an jene Nacht, die das Schicksal ihrer Familie bis heute überschattet. Doch Edwina kennt nicht die ganze Wahrheit - und die wird sie nur erfahren, wenn sie bereit ist, dem Menschen gegenüberzutreten, den sie niemals wiedersehen wollte -

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404175321
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:25.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    BeaSurbecks avatar
    BeaSurbeckvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Leider wurden meine Erwartungen an das Buch nicht erfüllt.
    Die Liebe die uns bleibt - hat mich leider nicht so erreicht wie gedacht

    Die Liebe die uns bleibt

    hat mich persönlich etwas enttäuscht zurückgelassen. Obwohl mir der Schreibstil gefallen hat und es auch viele schöne Momente gegeben hat, wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.

    Das Cover ist wirklich gut gelungen und auch der Titel klingt vielversprechend. Beides, aber auch die Leseprobe, haben mich sofort in den Bann gezogen und ich war gespannt auf Edwinas Geheimnis und wie am Schluss alles zusammen passen würde. 

    Die Geschichte wird in drei Handlungssträngen erzählt und zwar aus Sicht von Edwina, Fern und Lukas. Der Handlungsstrang rund um Edwina hat mich am meisten gefesselt, ich konnte von Anfang an mit ihr fühlen und mich in sie rein versetzen. Man spürt die Liebe zu ihren Kindern, aber auch die Liebe zu ihrem Haus von dem sie sich nun trennen möchte. Beim Rundgang mit dem Makler kommen viele Erinnerungen zurück, schöne Momente, traurige Momente, tragische Momente. Man spürt wie alleine sie ist und wie sehr es sie mitnimmt sich von dem Haus, von ihren Erinnerungen zu trennen. Teilweise sind diese Erinnerungen etwas zäh zum Lesen was dazu führt das man sich lange Zeit kein so richtiges Bild von ihrem Leben machen kann. Es dauert lange bis man diese einzelnen Bruchstücke aus ihrem Leben zu einem Ganzen zusammensetzen kann. Schön hingegen fand ich das die Autorin einem ein Bild vor Augen zauberte, ich konnte mir das Haus und seine einzelnen Zimmer bildlich vorstellen.

    Die Handlungsstränge rund um Fern und Lukas fand ich nicht so prickelnd. Mit den beiden wurde ich einfach nicht warm und ich brauchte meine Zeit bis ich auch sie verstand und ihren Anteil in die Geschichte einbauen konnte. Lukas war mir anfangs absolut nicht sympathisch, aber mit der Zeit konnte ich ihn besser verstehen und auch nachvollziehen warum er so war, wie er war.

    Alles in allem war es eine traurige Geschichte, von Anfang bis Ende. Der Handlungsstrang rund um Edwina war eigentlich der Beste, aber meines Erachtens viel zu lang. Ich glaube der Geschichte hätte es gut getan wenn sie nicht ganz so lang gewesen wäre. Sie wäre einfacher zum Lesen gewesen, denn vieles war mit dabei das man nicht so ausschweifend erzählen hätte müssen.


    Obwohl die Geschichte einige Überraschungen und Wendungen bereit hielt, sie  konnte sie mich nicht wirklich packen. So toll die Leseprobe auch war, das Buch selbst konnte in meinen Augen nicht mithalten. Es zog mich einfach nicht in den Bann, konnte mich immer nur phasenweise fesseln. Schade, ich hatte mich so auf diese Geschichte gefreut.

    Von mir bekommt das Buch drei Sterne.

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    ConnyZ.s avatar
    ConnyZ.vor 10 Monaten
    Zu getrübte Stimmung, die einen sehr mitnimmt ...

    Jenny Eclairs Werk „Die Liebe, die uns bleibt“ erschien im Bastei Lübbe Verlag im August 2017. 493 Seiten beschäftigen sich mit einer Familiengeschichte, deren Dramatik erst nach und nach ans Tageslicht kommen.

    Edwina hat sich dazu entschlossen, ihr Haus zu verkaufen. In jedem Raum hat sie Erinnerung gespeichert, die sie nun ereilen und diese wieder durchlebt …

    Durch das ansprechend gestaltete Cover bin ich auf Jenny Eclairs Werk aufmerksam geworden.
    Doch leider muss ich hier schon bemerken, dass es mich absolut nicht unterhalten konnte.
    Edwina, die Protagonistin, erzählt ihre Geschichte mit extrem vielen Lücken. Die Handlung fühlte sich wie ein großes Puzzle an, welches man sich erst zum Ende hin zusammensetzen sollte.
    Auch gefiel mir die ständig melancholische Stimmung nicht. Sie passte so gar nicht zum ausgewählten Coverdesign.
    Ebenso ist es die zerstörte Familiengeschichte, die mich tief betrübt zurückließ.
    Dies alles, im Gesamten betrachtet, machte Jenny Eclairs Werk nicht zu einem Buch, mit dem ich gern Zeit verbrachte, da es mich immer wieder in ein tiefes Loch zog.
    Die Autorin hatte zwar eine tolle Idee, doch die Umsetzung klappte in meinen Augen so gar nicht.
    Da wünschte ich mir mehr Ordnung in den Abhandlungen.

    „Die Liebe, die uns bleibt“ konnte mich mit keinem Kapitel von sich überzeugen – zu melancholische Stimmung zwischen den Seiten.

    Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de
    Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog

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    Bjjordisons avatar
    Bjjordisonvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Recht nett...
    Die Liebe, die uns bleibt

    „Die Liebe, die uns bleibt“ ist die erste Geschichte der Autorin, die ich nun gelesen habe. Wegen des Covers und des Klappentextes war ich schon sehr gespannt darauf, denn ich fand beides sehr viel versprechend.

    Die Handlung des Buches fand ich recht unterhaltsam  und gerade die erste Hälfte fand ich recht faszinierend. Die Autorin hat stellenweise einen tollen Humor bewiesen und so war es sehr interessant einen Teil über Edwinas Leben zu erfahren. Diese wirkte, wie aus dem realen Leben gegriffen, allerdings hatte ich jetzt nicht groß das Gefühl, dass es in der Geschichte einen Höhepunkt gibt.

    Edwina fand ich einen sehr sympathischen Charakter. Sie wirkte auf mich sehr authentisch und ich konnte ihre Handlung gut verstehen. Ich hatte auch das Gefühl, dass sie von der Autorin eine gewisse Tiefe verpasst bekommen hat. Wirklich toll.

    Das Problem hatten aus meiner Sicht die anderen Charaktere, diese wirkten auf mich stellenweise sehr oberflächlich und man erfährt, als Leser leider nicht viel aus deren Vergangenheit und so habe ich dann immer das Problem, dass ich mir die Personen nicht unbedingt gut vorstellen kann, was dann wiederum meinen Lesefluss stören kann.

    Der Schreibstil war sehr flüssig und hat sich gut lesen lassen. Sie schreibt sehr detailliert, was ich recht toll finde, denn man kann sich so dann doch ein Setting sehr gut vorstellen. Das Buch hat sich aber sehr gut lesen lassen.

    Das Cover ist sehr ansprechend und schön gestaltet.

     

    Fazit:

    3 von 5 Sterne. Das Buch kann ich leider nur bedingt weiterempfehlen.

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    M
    malinsbookworldvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine gefühslvolle, emotionale, dramatische Familiengeschichte mit vielen Höhen&Tiefen, die ich sehr spannend fand
    Eine gefühlsvolle Liebesgeschichte

                                                     Inhalt
    Als Edwina auf unerwarteter Weise beschließt, das Haus zu verkaufen, in dem sie mehr als fünfzig Jahre gelebt hat, werden Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit  wach: an die glücklichen Tage ihrer ersten großen Liebe und ihrer Zeit als junge Mutter und an ihre einzigartigen Kinder.
    Bedrückt und aufgewühlt erinnert sie sich auch an ihren Stiefsohn, dessen Namen sie nicht erinnern möchte, so schmerzlich sind die Erinnerungen an die schreckliche Nacht, die das Schicksal beide Familie auseinander geworfen hat. Doch Edwina kennt nicht die ganze Wahrheit  und sie beginnt danach zu suchen, aber dies geht nur, wenn sie bereit ist, dem Menschen gegenüberzutreten, den sie niemals wiedersehen wollte


                                            Meine Meinung
    Cover:  Das Cover ist  traumhaft. Mit diesem hellen rosa und dem Glitzer wirkt das Cover nochmal doppelt so schön.

    Handlung:  Die Geschichte wird hintereinander aus drei Perspektiven erzählt, die nichts miteinander zu haben. So schaffte die Autorin auf wunderbarer Weise jeden einzelnen Charaktere eine eigene und einzigartige Persönlichkeit Weise. So hat man Kapitelweise erfahren wie es dazu kam dass Edwina keinen Kontakt zu ihren Kindern hat Erst wird sie aus der Sicht von Edwina erzählt und dann aus der Sicht von den anderen Personen, was ich sehr gut fand, da man die genauen Zusammenhänge erfährt

    Schreibstil/Sprache:  Mir hat der Schreibstil der Autorin Jenny Eclair sehr gefallen. Die Geschichte liest sich sehr flüssig und der feine Humor ist eine gute Kombination dazu und bringt Schwung in die Geschichte. Besonders in Edwinas Leseabschnitten ist der Schreibstil sehr melancholisch, bewegend und humorvoll. Das beeindruckte mich sehr.

    Charaktere:  Einmal gibt es ddie Zwillinge Rowena und Charlie, die sehr verschieden sind. Rowena ist klug und fleißig, während Charlie das Sorgenkind in der Familie ist.
    Dann gibt es noch Lucas, der Sohn ihres zweiten Mannes, der den anderen durch sein Neid und seiner Eifersucht das Leben schwer macht. Auch Lucas Verrat war der Auslöser, dass die Familie auseinander gegangen ist.


                                                    Fazit
    „Die Liebe, die uns bleibt“ von der britischen  Autorin, Jenny Eclair  ist ein tolles Buch mit einer  dramatischen, außergewöhnlichen und ergreifenden Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Ich habe es geliebt das Buch zu lesen und mit den Charakteren  mit zu fühlen und zu fiebern. Ich war von der ersten Seite an mitten im Geschehen und konnte es kaum erwarten das nächste Kapitel zu lesen. Ich bin begeistert von dem Buch und kann es nur wärmsten empfehlen. Das Buch bekommt von mir 5 Sterne                                                                                                   

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    Manja82s avatar
    Manja82vor einem Jahr
    konnte nicht halten was der Klappentext verspricht

    Kurzbeschreibung
    Als Edwina beschließt, das Haus zu verkaufen, in dem sie mehr als fünfzig Jahre gelebt hat, werden Erinnerungen wach: an jene glücklichen Tage ihrer ersten großen Liebe und ihre Zeit als junge Mutter. Wehmütig erinnert sie sich auch an ihren Stiefsohn, dessen Namen sie noch immer nicht auszusprechen wagt. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen an jene Nacht, die das Schicksal ihrer Familie bis heute überschattet. Doch Edwina kennt nicht die ganze Wahrheit – und die wird sie nur erfahren, wenn sie bereit ist, dem Menschen gegenüberzutreten, den sie niemals wiedersehen wollte …
    (Quelle: Bastei Entertainment)

    Meine Meinung
    Der Roman „Die Liebe, die uns bleibt“ stammt von der Autorin Jenny Eclair. Für mich war dies der erste Roman der Autorin und ich sehr gespannt darauf was mich wohl erwarten würde. Der Klappentext und auch das Cover versprachen mir viel und so begann ich neugierig mit dem Lesen.

    Die Charaktere haben es mir hier nicht unbedingt einfach gemacht sie zu mögen. Sie sind zwar alle recht gut beschrieben, dennoch aber kam ich nicht unbedingt wirklich an jeden von ihnen ran.
    Edwina gefiel mir gut. Sie ist eine liebenswerte alte Dame, die jedoch ihr Heim verlassen muss. Sie will es nicht, will nicht wirklich zugeben, dass sie den Alltag aufgrund ihres Alters nicht mehr ganz alleine bewältigen kann. Edwina ist eher zurückhaltend und immer wieder wird sie von Erinnerungen eingeholt. Diese lassen sie zum Teil sehr hilflos und schuldbewusst wirken.
    Ihr Stiefsohn Luca hat es mir verdammt schwer gemacht. Er wirkte auf mich irgendwie doch kalt und ziemlich oberflächlich gezeichnet. Ich mochte ihn nicht sonderlich gerne.

    Auch die anderen Charaktere sind doch sehr oberflächlich gehalten. Man erfährt als Leser nicht so viel über sie, kann sich so nur sehr schwer einen richtigen Eindruck über sie verschaffen.

    Der Schreibstil der Autorin ist gut und angenehm zu lesen. Gerade zu Anfang war es mir doch etwas zu viel mit den ganzen Beschreibungen der Räume. Sonst aber bin ich gut durch die Geschichte gekommen.
    Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. So bekommt man als Leser verschiedene Einblicke und lernt auch die Vergangenheit besser kennen.
    Die Handlung wirkte auf mich sehr realitätsnah und auch glaubhaft. Es ist eine Geschichte, die das Leben so schreiben kann. Allerdings mir fehlte hier doch die Spannung, der Wow-Effekt, der mich überrascht hätte. Manche Dinge sind zu lang beschrieben, während andere doch ein wenig zu kurz kommen. Ds fand ich doch sehr schade, die Autorin verschenkt hier sehr viel an Potenzial, hält alles doch sehr oberflächlich.

    Das Ende ist versöhnlich gehalten. Es passt zur Gesamtgeschichte, schließt sie doch gut ab und macht alles rund.

    Fazit
    Zusammengefasst gesagt ist „Die Liebe, die uns bleibt“ von Jenny Eclair ein Roman, der leider nicht so ganz halten kann was er verspricht.
    Charaktere, die es mir nicht unbedingt einfach gemacht haben, da sie doch irgendwie recht oberflächlich gehalten sind, ein leicht und gut zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die eine Familiengeschichte beinhaltet, der es aber meiner Meinung nach an Spannung und Überraschungen gefehlt hat, haben mich leider nicht so unterhalten wie ich es erwartet hatte. Die Autorin verschenkt hier reichlich Potenzial.
    Schade!

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    lucia93s avatar
    lucia93vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine emotionale, dramatische Familiengeschichte, die ich sehr spannend fand. An manchen Stellen jedoch etwas zu langatmig.
    Spannende und dramatische Familiengeschichte, die mich berühren konnte

    Kurze Zusammenfassung:

    Edwina möchte das Haus verkaufen, indem sie über 50 Jahre gelebt hat. Denn nun ist sie allein und das Haus ist viel zu groß für sie allein. Als sie dem Makler das Haus zeigt, werden viele Erinnerungen wach, sowohl die glücklichen, als auch die schmerzhaften Erinnerungen. Sie erinnert sich auch an ihren Stiefsohn, an den sie am liebsten gar nicht denken möchte. Denn er hat etwas getan, das das Leben ihrer Familie komplett verändert und überschattet hat. Allerdings kennt Edwina nicht die komplette Wahrheit. Sie wird sie nur erfahren können, wenn sie es schafft ihrem Stiefsohn wieder gegenüberzutreten. Das Problem ist nur, dass sie ihn nie wiedersehen wollte, da es zu schmerzhaft für sie wäre. Was hat er Schlimmes getan und wird Edwina mit ihm reden?

    Meine Meinung:

    Das Cover hatte mich sofort angesprochen, da ich es sehr schön finde. Allerdings erweckt es einen etwas falschen Eindruck über das Buch. Ich hätte anfangs nicht gedacht, dass es sich um eine dramatische Familiengeschichte handeln würde. Erst der Klappentext hat etwas in die Richtung angedeutet.

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, da er locker, flüssig und humorvoll ist. Jedoch hat die Autorin durch ihren Schreibstil auch ermöglicht, sich in die Charaktere einzufühlen. Das Buch ist aus mehreren Sichten geschrieben. Das fand ich sehr gut, denn dadurch hatte man einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle von mehreren Charakteren. Dadurch wurden die Geschehnisse Stück für Stück aus mehreren Perspektiven aufgeklärt. Das fand ich sehr gelungen. Die Kapitel waren recht kurz, was ich sehr angenehm fand.

    Die Handlung fand ich spannend, da nach und nach die Geheimnisse aufgedeckt wurden. Ich wollte immer erfahren, was denn nun Schlimmes passiert ist und auch, ob die erwähnten Kinder noch leben. An manchen Stellen fand ich das Buch zwar nicht ganz so spannend, jedoch war ich größtenteils gefesselt, da ich wissen wollte, was vorgefallen ist und weil die Geschichte mich sehr berühren konnte. Ich fand es schön, dass man miträtseln konnte, was passiert sein könnte. Dafür hat die Autorin sehr viel Spielraum gelassen. Ich fand die Handlung nicht wirklich vorhersehbar. Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, musste ich noch eine gewisse Zeit über die Handlung nachdenken, was ich gut finde.

    Die Charaktere haben mir ganz gut gefallen. Viele Charaktere waren mir sympathisch und in einige konnte ich mich gut hineinversetzen. Ich konnte mich in Edwina und Fern sehr gut einfühlen und daher konnte ich gut in die Geschichte eintauchen. Jeder Charakter hatte eine eigene Persönlichkeit, jeder von ihnen hatte seine Stärken und Schwächen. Ich fand die Charaktere vielseitig, interessant, lebendig und authentisch dargestellt. Die Charaktere konnte ich mir sehr gut vorstellen, da sie sehr gut beschrieben wurden. Natürlich gibt es auch in dem Buch einige Charaktere, die eher unsympathisch sind, die jedoch auch Spannung mit reinbringen und die gesamte Geschichte abrunden.

    Fazit:

    Das Buch war sehr spannend und ich wollte wissen, was vorgefallen ist. Ich konnte gut in das Buch eintauchen und die Geschichte konnte mich sehr berühren. Auch wenn das Buch an manchen Stellen etwas langatmig war, konnte es mich größtenteils überzeugen. Am Ende hätte ich gerne noch etwas mehr über einige Charaktere erfahren. Ich kann das Buch allen empfehlen, die dramatische Familiengeschichten mögen. Ich habe mir vorgenommen, mehrere Bücher der Autorin zu lesen.

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    R
    roman_tisch_vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Was tun, wenn man begreift, dass es zu spät ist und das Einzige, das einem bleibt, die Frage nach dem „was wäre wenn“ ist?
    Doch was wäre, wenn...

    Rezension: Die Liebe, die uns bleibt

    „Die Liebe, die uns bliebt“ erschien 2017 im Bastei Lübbe Verlag. Es ist ein Buch der Autorin Jenny Eclair, die vor allem als britische Komikerin bekannt ist.

    Was tun, wenn man im Rückblick erkennt, dass alles schiefgelaufen ist und es niemals so hätte enden sollen? Was tun, wenn man begreift, dass es zu spät ist und das Einzige, das einem bleibt, die Frage nach dem „was wäre wenn“ ist.

    Fast ihr ganzes Leben verbrachte Edwina in diesem Haus. Hier gründete sie ihre Familie und schien glücklich. Hier spürte sie, wie das Schicksal ihr den Boden unter den Füßen entriss und sie jeglichen festen Halt in ihrem Leben verlor.  Und nun, nach fast mehr als 50 Jahren ist sie alleine und stellt fest, dass die Zeit gekommen ist, dem Haus den Rücken zuzukehren. Jegliche Erinnerungen an ein Leben, das so viel mehr hätte seien können, beginnen.

     

    „Die Liebe, die uns bleibt“ ist eine Geschichte, die mich persönlich sehr zum Nachdenken brachte. Was mit einem wundervollen Familienglück begann, endete in einem großen Albtraum ohne Ende. Doch die wahrscheinlich schrecklichste Erkenntnis an all dem, ist die Tatsache, dass es zu spät ist.

    Wie in einem Film erfährt der Leser an Hand einer Menge Flashbacks über die Ereignisse aus Edwinas Vergangenheit und wird so selbst ein Teil des Unaufhaltsamen. Man lernt Edwina sowohl als junge glückliche Frau kennen aber auch ihre alte und einsame Persönlichkeit bleibt dem Leser nicht verborgen.

    Zu Beginn der ersten Seiten erschien mir die Grenze zwischen Gegenwart und Vergangenheit nicht immer ganz eindeutig zu sein, sodass ich mich erst einmal an die auftauchenden Flashbacks gewöhnen musste. Auch war der Schreibstil für mich sehr überraschend, da ich bisher noch kein Buch der Autorin gelesen hatte. Sehr sarkastisch und humorvoll darf der Leser über die Zeilen blicken, was die Geschichte, in einem für mich positiven Sinne, sehr eigen macht. Sehr früh lief Edwinas Leben aus den Bahnen. Man erfährt viel über die Vergangenheit ihrer beiden Zwillinge, Rowena und Charlie, aber auch ihr Stiefsohn Lukas spielt eine zentrale Rolle in ihrer Vergangenheit. Wirklich lange muss der Leser darauf warten, bis er erfährt was nun wirklich passiert ist und was heute aus ihren Kindern geworden ist. Ob sie noch leben oder eventuell sogar verunglückt seien könnten, waren daher Fragen, die ich mir sehr lange stellen musste.

    Nicht immer war die Geschichte wirklich spannend und es gab auch Momente, an denen sich die Seiten ein bisschen dahingezogen haben, doch gerade, weil man bis zum Ende nicht genau weiß, was wirklich alles passiert ist, konnte mich die Geschichte dennoch fesseln. Jeder einzelne Charakter hat eine ganz eigene Art und wird dadurch zu einer unvergesslichen Persönlichkeit. Nie hätte ich ahnen können, wie sich die ganze Geschichte entwickelt.

     

    „Die Liebe, die uns bleibt“ erhält von mir vier von fünf Sternen. Mich hat das Buch sehr berührt, da es mir zeigt, wie schnell es doch zu spät seien kann und wie wichtig es ist im Hier und Jetzt zu leben. Den Umfang von fast 500 Seiten empfand ich beim ersten Lesen als nicht störend, doch weiß ich jetzt schon, dass mir die Geschichte für ein zweites Lesen zu lang ist. Sowohl der Schreibstil als auch die Art der Geschichte haben mir sehr gut gefallen und auf jeden Fall möchte ich noch weitere Bücher von Jenny Eclair lesen.

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    Lemas_Buecherwelts avatar
    Lemas_Buecherweltvor einem Jahr
    Tiefergreifend, berührend schön

    Nach 50 Jahren als Hausbesitzerin entschließt sich Edwina Treadaway dazu ihr Haus zu verkaufen. Denn nach dem Tod ihres zweiten Mannes Dickie, verkommt das große Anwesen immer mehr. Nicht zuletzt, weil es Edwina immer wieder an eine Zeit erinnert, die sie sehr schmerzt und welche ihr man auch nicht mehr wiederbringen kann. Der schwarze Schatten der Tragödie die sich abgespielt ab, zieht sich durch jeden Raum des Hauses. Dabei wirkte alles so leicht und lebenswert, als sie gemeinsam mit Ollie, ihrem ersten Mann, das Haus bezog. Sie sah ihre Zwillinge aufwachsen, die Probleme mit Rowena und Charlie und, durch die zweite Heirat, auch mit Stiefsohn Lucas. Doch es wird alles durch ein schreckliches Familiengeheimnis überdeckt und Edwina muss sich mit jemanden auseinandersetzen den sie nie wiedersehen wollte.

    Denn als Leser erfährt man aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Enthüllung und erfährt ebenfalls viel über die Hintergründe der Familie.


    Jenny Eclair hat einen ganz eigenen Stil Dramatik und Witz zu verpacken ohne den Ernst dabei zu verlieren. Des Weiteren beleuchtet sie ganz explizit aus unterschiedlichen Perspektiven ihre Charaktere, so gibt sie jedem genügend Raum und Platz zum entfalten. Das alles hat dazu beigetragen, dass ich das Buch bzw. Manuskript echt gern gelesen hab.

    Mein Dank geht an Bastei Lübbe für die Zusendung dieses wunderschönen Manuskripts und der Losfee von der Lesejury, das ich dabei sein durfte.

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    FlotterAntons avatar
    FlotterAntonvor einem Jahr
    Nicht das, was ich erwartet hatte

    Edwina lebt inzwischen alleine in ihrem Haus. Zwei Ehemänner sind verstorben und die Kinder haben das Elternhaus schon länger verlassen. Das Haus ist viel zu groß für die betagte Frau und sie beschließt, es zu verkaufen.

    Bei ihrem Rundgang durch die einzelnen Zimmer kommen die Erinnerungen an viele Begebenheiten in ihr hoch und so erfährt man bereits einiges aus ihrem Leben. Edwina habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Ihre Einsamkeit quillt förmlich aus jeder Seite des Buches und am liebsten hätte ich sie in den Arm genommen und getröstet. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt was denn mit ihren Kindern ist, aber es werden immer nur Andeutungen gemacht und so blieb nur weiterlesen.

    Plötzlich und für mich völlig überraschend wechselt die Perspektive und das nächste Kapitel widmet sich Fern. Ein völlig anderer Charakter, der mich aber nicht so sehr berühren konnte – vielleicht weil ich mittlerweile von dieser Generation altersmäßig weit entfernt bin. Nach und nach wird klar wie diese beiden Geschichten zusammenhängen.

    Im dritten Teil rückt wieder eine andere Person in den Mittelpunkt und die Perspektive wechselt damit erneut.

    Die abrupten Wechsel der Protagonisten und Perspektiven hemmten meinen Lesefluss erheblich. Außerdem war ich enttäuscht, dass Edwina in den beiden anderen Teilen keine große Rolle mehr gespielt hat, denn sie war für mich der am besten dargestellte Charakter in dieser Geschichte. Der Schluss hat mich dann etwas versöhnt, weil sich der Kreis schließt und alle offenen Fragen geklärt wurden.

    An den etwas speziellen Schreibstil muss man sich vielleicht erstmal gewöhnen, aber ich empfand ihn nicht als störend. Mir gefielen der unterschwellige Humor und die gut eingesetzte Ironie.

    Nach der Leseprobe hatte ich mehr und was anderes erwartet, daher bekommt das Buch von mir nur 3 Sterne.

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    vicky_1990s avatar
    vicky_1990vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Konnte mich leider nicht überzeugen!
    Wenn nur die Liebe bleiben würde

    Das verspielte Cover wirkt nett gestaltet, es sieht irgendwie richtig 'mädchenhaft' aus mit der rosa Farbe und den Akzenten in Gold und Weiß :-) Ich persönlich finde es total schön. Die Widmung gefällt mir auch sehr gut und hat mir bereits am Anfang einen positiven Eindruck über die Autorin Jenny Eclair vermittelt. Allerdings musste ich bei diesem Namen dauernd an Süßspeisen denken und bekam immer einen Heißhunger auf ebendiese.

    Der Schreibstil von Jenny Eclair ist etwas gewöhnungsbedürftig erst nach einiger Zeit kam ich mit ihm zurecht, als 'richtig' angenehm würde ich ihn allerdings nicht bezeichnen. Ich finde es nett dass jedes Kapitel auch eine Bezeichnung hat - da kann ich immer schon am Anfang immer so schön überlegen was in jedem davon denn passieren wird (mein Kopfkino spielt bei solchen Titel immer gleich etwas ab).

    Ich habe mich mit Freude und Spannung auf die Zeitreise mit Edwina begeben um mit ihr das Geheimnis hinter diesem Roman zu lüften! Allerdings wurden meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Zum einen war ich etwas überrascht, dass der Roman in drei 'Teile' gegliedert ist. Es gab zu Anfang einige Kapitel aus Sicht von Edwina, danach wurde zu Fern gewechselt und geendet wurde mit Lucas. An und für sich fand ich die Idee gut aber die Gestaltung hat mir leider nicht so zugesagt.

    Die gestreuten Andeutungen im Laufe der Geschichte bei den verschiedensten Personen haben mir gut gefallen, ich fand diese hat die Autorin gut eingebaut. Aber mir waren einige Kapitel bei Edwina zu langatmig und dadurch zu anstrengend zum Lesen, außerdem haben mir bei ihrem Teil an einigen Stellen die wirklichen Emotionen gefehlt. Allgemeint habe ich beim Edwina-Teil den Biss/Schwung bzw. das gewisse Etwas vermisst. Einige Kapitel haben sich leider sehr stark dahin gezogen und stellenweise kam es mir so vor als würde eine (ToDo-)Liste abgearbeitet werden. Der Fern-Teil, welcher in der Vergangenheit spielt, hat mir zu Beginn besser gefallen - allerdings war ich mir zwischendurch nicht sicher ob ich nicht doch lieber wieder beim 'langweiligen' Edwina-Teil gewesen wäre. Erst in der zweiten Hälfe des Romans kommt die Geschichte endlich in Schwung und auch ich fand endlich in das Buch hinein und lernte Fern wirklich zu mögen. Der Wechsel zu Lucas war wieder eher enttäuschend - da gefiel mir der Fern-Teil besser, allerdings ist der Lucas-Teil doch um einiges besser als der Edwina-Teil.

    Das Ende gefällt mir hingegen wieder sehr, es ist nett und schließt die Dinge gut ab. Aufgrund der vielen Kritikpunkte kann ich für dieses Buch leider nur zwei Sterne geben - leider, denn ich hatte mir von 'Die Liebe, die uns bleibt' so viel versprochen.

    Fazit: Die wenigen guten Stellen konnten mich leider nicht soweit davon überzeugen dass ich dieses Buch bedenkenlos weiterempfehlen kann. Hier muss man sich stellenweise schon sehr durchkämpfen, also definitiv keine leichte Lektüre für 'Schnell-mal-Zwischendurch'.

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