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aba

vor 3 Monaten

Und es geht weiter mit Buchraettins Leserunden im Rahmen ihres "SuB-Aufbaus mit Niveau".

Leider schon wieder ganz schön verspätet lesen wir im Juni "Gehen, ging, gegangen" von Jenny Erpenbeck.

Jede/r, die/der mitmachen möchte, ist herzlich willkommen!

Ich wünsche uns viel Spaß!

Autor: Jenny Erpenbeck
Buch: Gehen, ging, gegangen

Buchraettin

vor 3 Monaten

Plauderecke

Danke schön Aba... ich teile es gleich ein. Ich würde aber erst nöchste Woche anfangen.

aba

vor 3 Monaten

Plauderecke
@Buchraettin

Super, das passt. Ich lese auch mein aktuelles Buch zu Ende und fange mit diesem an.

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Gwenliest

vor 2 Monaten

Fazit / Rezension

ich bin sehr froh, dass ich es gelesen habe...ja man erfährt nichts neues, aber das Flüchtlingsthema ist ein so großes und hier hat Jenny Erpenbeck es auf wenige persönliche Einzelebenen runtergebrochen. Sie spielt mit dem Leser, viele Gedanken und Gesprächsfetzen kennt man aus Gesprächen aus dem Alltag... jetzt kann man sagen ja es ist ein sehr idealisiertes idyllisches Ende aber irgendwie hat es zum Buch gepasst. wenn ich über etwas kritisches nachdenke ... ich hätte gerne auch ein paar Frauen "gehört" wisst ihr warum sich die Autorin auf Männerschicksale konzentriert hat? Das Buch hat mich gefordert und war dem thema entsprechend alles andere als leicht... aber dennoch hat es sich sehr gut gelesen.

aba

vor 2 Monaten

Fazit / Rezension

Gwenliest schreibt:
wenn ich über etwas kritisches nachdenke ... ich hätte gerne auch ein paar Frauen "gehört" wisst ihr warum sich die Autorin auf Männerschicksale konzentriert hat?

Die meisten Flüchtlinge aus Afrika und aus arabischen Ländern sind Männer oder sehr junge Männer, nicht selten Minderjährige. Oft sind es die Mütter, die sie nach Europa schicken, um ihnen etwas Schlimmes zu ersparen, wie z.B., dass sie von der Armee (egal aus welcher Seite) eigezogen werden.

In solchen Heimen, wie bei Erpenbeck beschrieben, sind nur Männer untergebracht. Solche Heime, eigentlich Asylbewerberunterkünfte, kenne ich. Längst nicht alle sind so, wie in diesem Buch beschrieben. Die meisten haben nur eine winzige Küche, in der sie alle kochen müssen, einen kleinen Aufenthaltsraum mit einem super alten Fernseher, und wenn sie Glück haben, gibt es freies Wlan, und es kommen nur Freiwillige, die bei Behördengängen helfen. Psychologen, Sozialarbeiter, Deutschlehrer, keine Spur davon.

Aber lange Rede, kurzer Sinn, das sind die Menschen, die sie kannte, mit denen sie Kontakt hatte (Erpenbeck). Frauen gibt es einfach nicht in solchen Unterkünften, wie in der, in der Richards Männer untergebracht waren.

Gwenliest

vor 2 Monaten

Fazit / Rezension
@aba

das macht dann natürlich Sinn. aber irgendwie hätte mir zb die Geschcihte der Äthiopischen Deutschlehrerin oder von mir aus auch eine starke Frau in Richards Leben was weiß ich vielleicht Anne oder oder oder irgendeine starke präsente Frau hätte ich schön gefunden... irgendwie waren sie nur so Randerscheinungen. aber vielleicht auch gut so, sonst hätte es den Schwerpunkt verlegt... hast schon recht.

aba

vor 2 Monaten

Fazit / Rezension
@Gwenliest

Ja, es waren alle nur Männer. Die Frauen waren die Abwechslung.

Gwenliest

vor 2 Monaten

Fazit / Rezension

https://www.lovelybooks.de/autor/Jenny-Erpenbeck/Gehen-ging-gegangen-1200136894-w/rezension/1475785761/ hab jetzt auch eine geschrieben bin nicht ganz überzeugt von meiner Rezi aber ...hmmm

Gwenliest

vor 2 Monaten

Plauderecke

Danke an euch ich hätte das buch ohne die runde wahrscheinlich noch länger auf dem sub liegen gehabt :)

aba

vor 2 Monaten

Plauderecke

Gwenliest schreibt:
Danke an euch ich hätte das buch ohne die runde wahrscheinlich noch länger auf dem sub liegen gehabt :)

Es ging mir genau so.

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