Jenny Fagerlund

 4,2 Sterne bei 284 Bewertungen
Autor*in von 24 gute Taten, 24 Wege nach Hause und weiteren Büchern.

Lebenslauf

JENNY FAGERLUND wurde 1979 geboren und lebt mit ihrem Ehemann und vier Kindern in Stockholm. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat bereits sechs Romane veröffentlicht, bei DuMont erschienen ›24 gute Taten‹ (2020) und ›Briefe an Moa‹ (2022).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jenny Fagerlund

Cover des Buches 24 gute Taten (ISBN: 9783832165895)

24 gute Taten

(139)
Erschienen am 17.09.2021
Cover des Buches 24 Wege nach Hause (ISBN: 9783755805175)

24 Wege nach Hause

(103)
Erschienen am 17.09.2024
Cover des Buches Briefe an Moa (ISBN: 9783832166762)

Briefe an Moa

(26)
Erschienen am 17.05.2023
Cover des Buches Triff das Glück auf halbem Weg (ISBN: 9783956497094)

Triff das Glück auf halbem Weg

(12)
Erschienen am 08.05.2017
Cover des Buches 24 gute Taten & 24 Wege nach Hause (ISBN: 9783755811701)

24 gute Taten & 24 Wege nach Hause

(0)
Erschienen am 01.02.2026
Cover des Buches 24 Wege nach Hause (ISBN: 9783832160562)

24 Wege nach Hause

(3)
Erschienen am 19.09.2023
Cover des Buches Briefe an Moa (ISBN: 9783832160296)

Briefe an Moa

(1)
Erschienen am 17.05.2022

Neue Rezensionen zu Jenny Fagerlund

Cover des Buches 24 Wege nach Hause (ISBN: 9783755805175)
Karola_Dahls avatar

Rezension zu "24 Wege nach Hause" von Jenny Fagerlund

Karola_Dahl
Vorweihnachtliche Unterhaltung!

Das Handlungsgerüst, das sich um die 24 Türchen eines ganz besonderen Adventskalenders rankt, umfasst weitere Einführungskapitel im November, die zunächst das winterliche Ambiente in dem fiktiven Dorf Nyponviken in Südschweden (Schonen) und die aktuelle belastende Lebenssituation der Hauptfiguren Petra und Charlie beschreiben. Entlang dieser einzelnen Türchen entwickelt sich die Beziehung zwischen beiden nachvollziehbar, während die Liebesgeschichte mit Nick und das Familiendrama um die verstorbene Schwester Alice nicht wirklich überzeugen. Schnee, Glühwein, passende weihnachtliche Bachwaren, Weihnachtsschmuck, traditionelle Festivitäten inmitten sympathischer Mitmenschen  bilden zwar einen angenehmen Rahmen, doch die Figurenzeichnung verläuft im weiteren Verlauf ohne mitreißende Tiefe, Spannung oder Überraschung bei der Bewältigung von Trauer, Existenzangst und Verlust. Erst das 18. Adventskalendertürchen überrascht mit wichtigen Fakten zur Künstlerin Lilly mit einem Touch von Mistery. Diese unerwarteten Enthüllungen suggerieren zwar eine Auseinandersetzung mit weitreichenden Gefühlen, die aber im Schreibstil nicht wirklich tief greifen.  

Leichte, vorweihnachtliche Lektüre!   3*

Cover des Buches Briefe an Moa (ISBN: 9783832166762)
Buchspinats avatar

Rezension zu "Briefe an Moa" von Jenny Fagerlund

Buchspinat
Briefe an Moa

Zum Inhalt:
Moa erbt nach dem Tod ihrer Großmutter Elsa ihre Eigentumswohnung in Stockholm. Eigentlich will sie sie verkaufen und nur für den Verkauf vorbereiten. Denn der eigentliche Plan ist es, sich gemeinsam mit ihrem Freund Ruben eine hippe Eigentumswohnung in einem der angesagteren Viertel von Stockholm zu kaufen. Das will auch Moa. Denkt sie zumindest. Doch während Ruben sich aufgrund beruflicher Gründe oft außerhalb von Schweden aufhält und Moa sich ganz allein mit der Wohnungsauflösung beschäftigt und ihre Großmutter nochmal ein Stück weit dadurch kennenlernt, verändert sich etwas in Moa… 

Meine Meinung:

Bisher habe ich von Jenny Fagerlund zwei Weihnachtsromane gelesen, die mich hellauf begeistert haben und umso mehr gespannt war ich auf den Roman „Briefe an Moa“.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die man findet als Leser sehr schnell in die Geschichte. Das finde ich immer sehr angenehm.

Moa ist eine junge Frau, die vor einiger Zeit in einem Auktionshaus angestellt wurde. Nicht ihr gelernter Beruf und auch nicht der Traumjob, aber hauptsache nichts arbeitslos. Und eigentlich macht es ihr auch großen Spaß. Auch wenn es nicht der gelernte Beruf ist. Einziger Wehrmutstropfen: die Chefin ist oftmals unberechenbar in ihren Launen und Anforderungen. Aber die Kollegen sind toll.

Moa hatte keine leichte Kindheit. Ihre Mutter ist bei einem Unfall ums Leben gekommen, der Vater hat schnell wieder geheiratet und so hat Moa viel Zeit bei ihrer Großmutter verbracht. Umso mehr trifft sie der plötzliche Tod. Das Ausräumen der Wohnung hilft ihr, sich ihrer Großmutter nah zu fühlen und sich zu verabschieden. Das sie sich dabei um den Hund der Großmutter kümmern muss, der erst in ein paar Wochen zu ihrem Vater umziehen kann, stellt sie allerdings vor ungeahnte Schwierigkeiten.

Ruben ist überhaupt nicht davon begeistert, dass Moa so viel Zeit in der Wohnung der Großmutter verbringt und sich dann auch noch um den blöden Hund namens Iris kümmern muss. Er versucht zwar, dass nicht allzu offensichtlich auszusprechen, aber gelingen tut ihm das nicht wirklich gut. Er hat – zum Glück für ihn – die meiste Zeit in Mailand zu tun – und ist ohnehin kaum anwesend.

Das ist etwas, was mich schon von Beginn an gestört hat. Er lässt Moa komplett allein mit allem. Das Einzige, was er tut, ist sie permanent zu drängen, schneller mit der Wohnungsauflösung fertig zu werden, damit sie endlich diese hippe Eigentumswohnung kaufen können. Ansonsten glänzt er durch Abwesenheit. Körperlich nur temporär, seelisch die ganze Zeit. Er nimmt Moa überhaupt nicht wahr und wenn er mal da ist, dann geht es nur um seine Bedürfnisse.

Moa lässt sich da zu Beginn auch durchaus beeinflussen, doch je mehr Zeit sie in der Wohnung und mit dem Hund Iris verbringt, umso mehr spürt sie selbst und ihre eigenen Bedürfnisse werden zunehmend lautet. Sie lernt die Nachbarn kennen und erfährt Freundschaft, Zuneigung und Hilfestellung. Als plötzlich Briefe ihrer verstorbenen Großmutter auftauchen, die Moa helfen sollen, sich selbst wieder zu finden und Moa gleichzeitig etwas über das Leben ihrer Großmutter zu offenbaren, bekommt die Geschichte nochmal eine ganz besondere Note.

Als ihr letztendlich klar wird, dass sie die Wohnung nicht verkaufen will, weil ihr Herz daran hängt, ist schnell klar, dass diese Entscheidung innerhalb ihrer Beziehung zu Ruben zu einem großen Knall führen wird.

Das Ruben sich für Moa entscheidet, scheint ungewiss. Aber ich werde Euch das natürlich nicht verraten, wie das ausgeht. Müsst ihr selber lesen.

Moa dabei zu begleiten, wie sich selbst findet und beginnt, für ihre eigenen Wünsche, Träume und Bedürfnisse einzustehen, hat mir große Freude bereitet. Da habe ich mich selbst  auch ein Stück weit an manchen Stellen wieder gefunden.

„Briefe an Moa“ ist ein wunderbarer Roman, den ich Euch nur weiterempfehlen kann.

Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.de


Cover des Buches 24 Wege nach Hause (ISBN: 9783755805175)
Martina1964s avatar

Rezension zu "24 Wege nach Hause" von Jenny Fagerlund

Martina1964
Sehr authentische Geschichte

Der Titel und das Cover erinnern sehr stark an einen Adventskalender und hat mir gut gefallen. Die Autorin schreibt sehr flüssig, so dass ich gut mit dem Buch vorankam. Die Geschichte als solche ist sehr spannend geschrieben und geht auch ans Herz. Ich habe mit den Personen mitgefühlt. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und empfehle dieses Buch jedem, der Geschichten mag, die ans Herz gehen und geheimnisumwoben sind.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches 24 Wege nach Hause
DUMONT_Verlags avatar
DUMONT_Verlag

Im Rahmen dieser Aktion suchen wir 45 Leser*innen, die Lust haben, Jenny Fagerlunds neuen Roman (›24 Wege nach Hause‹) zu lesen und bis zum 24.11. zu rezensieren (sowohl hier als auch auf mindestens drei weiteren Plattformen).

350 BeiträgeVerlosung beendet

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks