Der 11-jährige Mans weiß einfach, dass er ein Junge ist und kein Mädchen, wie es in seinem Pass steht. Leider sieht sein Umfeld das oft anders. Als er die Ferien mit seiner Mutter in Malmö verbringen darf, ist es für ihn erstmal eine Erleichterung. Jeder akzeptiert ihn dort direkt als Jungen und er freundet sich schnell mit dem Gleichaltrigen Mikkel an. Dann aber kommt Mikkel hinter sein Geheimnis, was ihre Freundschaft gefährdet.
Die Geschichte ist aus der Sicht von Mans geschrieben, was ich sehr schön fand. Dadurch erlebt man alles aus seiner Perspektive und kann sich gut in ihn hineinversetzen. Wirklich schön fand ich auch, dass die Tatsache, dass Mans trans ist, erstmal gar nicht zur Sprache kommt. Man lernt ihn als ganz normalen Jungen mit alltäglichen Problemen kennen. Erst nach und nach erfährt man mehr über die Hintergründe. Das ist richtig gut gemacht. Auch die Reaktionen auf Mans fand ich sehr realistisch und nachvollziehbar.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen und es hat gut zur gesamten Geschichte gepasst. Dieses Buch behandelt ein sehr sensibles Thema auf wirklich wunderbare Weise.























