Jenny Karpe Zwei Kontinente auf Reisen

(18)

Lovelybooks Bewertung

  • 11 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 12 Rezensionen
(3)
(7)
(2)
(6)
(0)

Inhaltsangabe zu „Zwei Kontinente auf Reisen“ von Jenny Karpe

Auf einem Felsen mitten im Meer liegt Kiras und Aarons Heimat. Nichts geht hier mit rechten Dingen zu: Die Sterne bewegen sich nie, täglich bebt der Boden und die Bewohner leben in ständiger Angst, dass ihre Insel zerbricht.
Ausgerechnet die verfeindeten Völker Ruan und Amerika müssen sich dieses Stück Land teilen. Als sie eine Grenze ziehen, trennen sie auch die Freunde Kira und Aaron. Für die Rettung ihrer Heimat müssen die beiden alle Regeln brechen und eine Reise ins Ungewisse auf sich nehmen, von der jede Wiederkehr ausgeschlossen scheint.

Man ahnt wirklich nicht was man da liest, bis man es komplett fertig gelesen hat!

— MelanieN

Hat mir leider nicht ganz so gefallen

— MissSweety86

Eine frische Liebesgeschichte, futuristische Abenteuer und eine wankende Insel - so könnte man "Zwei Kontinente auf Reisen" beschreiben!

— Paulina_Hiddleston

Wunderbar originell und mit glaubhaften Charakteren ausgerüstet! Was will man mehr?

— kirailarya

Wirklich gute Ideen! Viel Potenzial!

— BooksBunny

schöne neue Idee

— doodle_books

Etwas zu wirre Struktur, Idee an sich ganz gut.

— schenaina

Nette Idee, wenn auch mehr ScienceFiction, als Dystopie.

— Nefertari35

Ein Science Fiction Roman, der meinen Geschmack nicht ganz getroffen hat.

— catly

Faszinierend, hoffnungsvoll, individuell - definitiv eine Empfehlung!

— Tasmetu

Stöbern in Science-Fiction

Die Mission

Nicht die erhoffte Offenbarung

Chorchill

QualityLand

Zukunftssatire mit erschreckenden Parallelen zur Gegenwart und mit einem Schuss Känguru ;-) Den Stempel "witzig" hat sich das Buch verdient

Fernweh_nach_Zamonien

Die Granden von Pandaros

Ein gelungenes Weltraumabenteuer mit dem Fokus auf den Gefühlswelten der Protagonisten. Für Sci-Fi Fans zu empfehlen!

Nenatie

Die Verlorenen

Science-Fiction-Romane beschreiben nicht nur die Faszination des Unbekannten, manchmal sind es mehr die Charaktere...

einz1975

Enceladus

Geniale Hard Science-Fiction

Brivulet

Superior

Ich fand es genial!

Edition_S

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Sehr überraschend!

    Zwei Kontinente auf Reisen

    MelanieN

    03. October 2017 um 21:23

    Man ahnt wirklich nicht was man da liest, bis man es komplett fertig gelesen hat!Zwei Kontinente, eine zarte Liebe und verwobene Ereignisse. Immer wenn ich dachte ich wüsste wie es weitergeht, hat sie mich auf´s Glatteis getrieben. Ich war irritiert werden den Bewohnern, hatte das Gefühl, dass ich gewisse Verknüpfungen gut zusammenfügen konnte; warum was geschah; aber als dann die Wende und das Große und Ganze im Hintergrund ... passierte ...Ich mag nicht Spoilern, darum lasse ich es. Ich war wirklich, wirklich, wirklich überrascht! Wirklich! Mein eigenes Weltbild stand kurz schief! Und dann dieses ENDE! Ich möchte mehr über die Welt wissen (die, die es gelesen haben, werden wissen was ich meine), wie es weitergeht. Ob sie eine Chance haben ...Liebe Jenny,ich freue mich schon auf Teil 2.  ,

    Mehr
  • Zwei Kontinente auf Reisen

    Zwei Kontinente auf Reisen

    MissSweety86

    28. May 2017 um 07:33

    InhaltKira ist Amerikanerin und lebt auf einer Insel. Diese Insel ist in zwei Teile geteilt. Auf der einen Seite wohnen die Amerikaner und auf der anderen Seite die Ruaner. Doch irgend etwas stimmt mit dieser Insel nicht. Immer wieder kommt es zu Erdbeben wenn sich die Erwachsenen streiten.. Eines Tages steht sie an der Kante der Insel und beobachtet die Nachbarinsel die außereinander bricht. Sie ist so fasziniert davon das sie garnicht bemerkt wie sich ein Junge an sie herran schleicht . Es ist Aaron ein Ruaner.Als er auch erkennt was auf der Nachbarinsel passiert bittet er einen Freund schnell zu den Erwachsenen zu laufen und ihnen das mitzuteilen. Als Kira etwas zu weit sich nach vorne beugt verliert sie das Gleichgewicht und fällt in die Tiefe. In letzter Sekunde kann Augustin Aarons Vater sie retten und schenkt ihr ein Teleskop damit sie auch aus der Ferne beobachten kann und sich nicht mehr in Gefahr begeben braucht.Augustin stirbt wenig später bei dem Versuch herauszufinden was unter der Insel ist.Die jeweiligen Anführer der Völker Khan Elliott und Hana Basillisa bestimmen das die Kinder nicht mehr über die Insel laufen dürfen und ziehen eine Grenze.Diese Grenze hält die Kinder aber nicht auf. Sie schleichen sich regelmäßig rüber. Zwischen Kira und Aaron entwickelt sich eine Freundschaft die allerdings von der Basillisa verhindert wird in dem sie Aaron bei sich auf nimmt und ihn in die Schule schickt.Jahre später sehen sich die beiden endlich wieder aber Aaron hat vor bei dem Khan und der Basillisa einzubrechen um herraus zu finden was die beiden verschweigen.Bei diesem Vorhaben kommt alles anders wie gedacht denn Augustin der eigentlich tot sein sollte lebt und hat es was schier unglaubliches herraus gefunden. Ihm gelingt es Kira davon zu überzeugen und auch sie stürzt sich vor Aarons Augen in die Tiefe. Von nun an kommen die drei immer weiteren Geheimnissen auf die Spur und können nicht glauben wie die Realität in Wirklichkeit aussieht.MeinungMich hat dieses Buch nicht ganz so begeistern können. Die Handlung an sich mit zwei verschiedenen Länder hat zwar etwas aber mir hat das gewisse etwas gefehlt. Zwischenzeitlich hab ich die Handlung nicht ganz nachvollziehen können wie zum Beispiel am Ende in dem Labor. Auch die Zeitsprünge fand ich nicht gut gemacht mir kam es etwas zu abgehackt vor.Nichts desto trotz ist es das Debüt der Autorin und man sollte nicht so hart ins Gericht gehen. Ich hoffe das noch ein weiteres Buch von ihr raus kommt um zu vergleichenFazit: "Zwei Kontinente auf Reisen" von Jenny Karpe ist im neobooks Verlag erschienen. Hat 252 Seiten und kostet ebook 2,99€Für zwischendurch ist das Buch ganz ok. Man sollte aber nicht zu viel erwarten.

    Mehr
  • Inseln, feige Hühner und Cowboy Hüte

    Zwei Kontinente auf Reisen

    Paulina_Hiddleston

    10. May 2017 um 16:23

    Eine frische Liebesgeschichte, futuristische Abenteuer und eine wankende Welt - so kann man den Roman »Zwei Kontinente auf Reisen« von Jenny Karpe am besten beschreiben. In ihrem Romandebüt erzählt Karpe von einer Insel inmitten des tödlichen Ozeans, die jeden Moment zu kippen droht und gleichzeitig mit zwei zerstrittenen Völkern belastet ist. Innerhalb dieses Setting trifft der Leser auf die zwei Protagonisten Aaron und Kira, die das Schicksal ihrer Insel in ihre Hände nehmen müssen. Der Roman untersteht seinem ganz eigenen Schreibstil. Geladen mit Wortmalerei und bildlichen Vergleichen, die ab und an Überhand ergreifen können, gibt Karpe der Geschichte alleine durch Sprache und Wortwahl ihre ganz eigene Note. Der Text ist angenehm, zu lesen, und man muss immer wieder über den angewandten Humor schmunzeln, die die Autorin sowohl in wörtlicher Rede, wie aber auch im Erzählerischen hervorbringt. Eine der wahrscheinlich am besten gelungensten Teile dieses Buches sind die Charaktere. Jeder untersteht seinem ganz eigenen Universum und Niemand handelt wie in einem Charakter-Hivemind. Sogar die Nebencharaktere erhalten von Karpe einen Hauch von Besonderheit, womit man sogar Eugene, Emilia, Marv und Co. ins Herz zu schließen wagt. Im Vordergrund stehen natürlich die grandios ausgearbeiteten Hauptcharaktere. Kira, als Perspektive durch die der Leser größtenteils alles erlebt, ist immer authentisch und ihrem Charakter treu. Man erkennt den Unterschied zwischen ihrem Charakter im aktuellen Kapitel im Vergleich zu den früheren und sieht, dass sie sich durch die Geschichte hindurch verändert hat. Das Gleiche gilt für Aaron und ebenso für die Beziehung, die die beiden führen. Als würde man zwei echte Kinder vor sich altern sehen, werden die beiden vor den Augen des Lesers erwachsen und man zweifelt nicht an ihrem aktuellen Alter. Die Geschichte trägt ihren Charme auch darin, dass sie so früh beginnt und noch zwei junge Kinder als Grundbasis hat. Gerade dadurch, dass ein großer Teil des Liebes-Suplots in der Kindheit der Beiden stattfindet, erhält diese Liebesgeschichte eine gewisse Leichtigkeit. Das Setting von »Das-Mädchen-von-Nebenan« wird von Karpe hierbei perfekt umgewandelt und man fleht im Laufe der Geschichte teilweise mit, dass die beiden einander wieder näher kommen. Auch die Antagonisten dieser Geschichte sind tadellos in Szene gesetzt. Während meines Leseprozesses hat sich gezeigt, dass jeder Geschmack seinen Liebling hier findet. Die Antagonisten sind ausgearbeitet, haben einen amüsanten und doch auch ernst zu nehmenden Charakter. Obwohl gerade bei einem der Antagonisten immer stark mit etwas Schrulligkeit gespielt wurde, konnte der Ernst der Situationen (wenn vorhanden) immer noch durch gesetzt werden. Das Buch folgt einem strikten Spannungsbogen, quasselt nicht unbedingt lange um den heißen Brei herum, sondern kommt stets auf den Punkt, ohne sich zu schnell abzurollen. Mein Problem fand sich allerdings darin, dass gerade in den finalen Szenen alles sehr schnell geschah und man teilweise den Handlungen nur stolpernd folgen konnte (was, ganz ehrlich aber auch an meiner Lesesituation zu jenem Zeitpunkt liegen kann). Dennoch setzt die Autorin jede Szene ganz eigen in sein Bild und erreicht mit Dialog und Handlung das Herz des Lesers, um letztendlich auch ein paar Tränchen heraus zu locken die Welt hinter den »Zwei Kontinenten« ist gut ausgedacht und auch durchgeplant. Nichts wirkt unbewusst irgendwo platziert und, wenn man die Seiten zu schlägt, hat man eine Antwort auf die Frage, was mit der seltsamen Insel mitten im Meer passiert ist. Die Welt, in der die Geschichte spielt, spielt auch etwas mit unserer heutigen Zeit. Auch wenn wir nicht auf einer zu Kippen drohenden Insel leben, haben wir so gut wie täglich mit Völker- und Rassen-begründeten Streiterein zu tun. Das, was Aaron und Kira so nervt, und zwar diese Völkerkultur, die auch auf der Insel herrscht, reflektiert ein wenig die momentane Einstellung unserer Gesellschaft und, wenn wir uns manchmal besinnen, ähnelt die Sicherheit unserer Welt auch etwas einer unsicher platzierten Insel. Alles in allem ist »Zwei Kontinente auf Reisen« ein fantastisches Buch in meinen Augen. Es erzählt eine robuste Geschichte, die auch gerne zum Weiterlesen in möglichen Fortsetzungen einlädt. Ich persönlich freue mich darauf, die Charaktere (vor allem Elliott) noch einmal wieder zu treffen, wenn es auch nur bei einem weiteren ReRead sein wird. 

    Mehr
  • Wunderbar originell und glaubhafte Charaktere, yay! ♥

    Zwei Kontinente auf Reisen

    kirailarya

    04. May 2017 um 21:51

    Ich hatte ja keine Ahnung, was mich erwartet! Seit ein paar Wochen hab ich Zwei Kontinente auf Reisen jetzt immer auf den U-Bahn-Fahrten und Wartezeiten am Bahnhof gelesen und bin seit ein paar Stunden durch. Und neben einem tiefen Verlangen nach Teil 2 bin ich vor allem davon überrascht, wie wenig ich von dem geahnt habe, was mich erwartet hat.Jenny Karpe gibt uns eine Welt, die unserer ähneln könnte, drehte man an einigen Schalter, von denen ich hoffe, dass niemand an ihnen dreht. Gerade, weil man sich als Leser aber bewusst ist, dass es Schalter sind, die in unserer Wirklichkeit existieren, erhält den Roman eine gewisse Dringlichkeit, die sich bloß noch steigert, wenn man im Verlaufe des Romans erfährt, was es mit jener Welt wirklich auf sich hat. Karpe gelingt damit eine Dystopie, wie ich sie noch nie bis selten (und da nur modifiziert) gelesen habe, ohne dass sie den Schrecken verliert, den düstere Zukunftsversionen mit sich bringen müssen.Ebenso innovativ ist der Schreibstil der Autorin. Obwohl mich die Menge der sprachlichen Bilder regelmäßig beinahe erschlagen hat, ist doch absolut lobend zu erwähnen, dass es Bilder sind, die ich sonst nie/kaum je irgendwo gelesen habe. Sie schmücken Beschreibung wie Gefühls- und Gedankendarstellungen und regen den Leser unablässig dazu an, sich ein Bild von den Dingen zu machen, die vor seinem inneren Auge entstehen, ohne dabei allzu sehr einzuengen.Größte Stärke des Romans ist für mich dennoch die Charakterzeichnung. Gerade die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere von Kindern zu jungen Erwachsenen ist wunderbar gelungen. Auch die Liebesgeschichte, die eben ganz klar die von zwei Kindern / jungen Erwachsenen ist, hatte einen unsagbaren Charme, weil sie nicht erzwungen oder gestellt wirkte. Sie war auch - und das ist für das Genre erfrischend - nie Priorität. Wir bekommen von einem Weltuntergang erzählt und es gibt keine großen Monologe, die ewige Liebe schwören, sondern authentische Gefühlsregungen, authentische Gedankengänge, authentische Handlungen. Für jemanden wie mich, der Authentizität begrüßt und nicht viel schlimmer findet als Beziehungen, die per Fingerschnipsen des Autoren/der Autorin zum Leben erwachen, ist das eine unglaubliche Stärke dieser Geschichte.Aber auch jenseits von Kira und Aaron gelingt Karpe mit Figuren wie Augustin, Hana und Elliot eine vielfältige, tiefe Charakterzeichnung, die - was für Dystopien selten genug der Fall ist - es schwer macht, Gut und Böse so strikt voneinander abzutrennen.Schon die Prämisse, die man aus Klappentext und Romananfang extrahieren kann, ist erfrischend, neu und spannend. Die Prämisse aber, die einem im Verlaufe des Romans offenbart wird (denn ja, es gibt Twists! Gute, gelingende Twists!), ist noch um ein Vielfaches spannender und macht diesen Roman vielschichtig und gehaltvoll. Große, bedeutende Fragen werden aufgeworfen, über das Mensch Sein, seine Implikationen und Beschränkungen, aber auch über den Umgang mit unserer Umwelt. (Und ganz viele tolle Dinge, über die ich nicht sprechen kann, weil Spoiler!)Den Prämissen (und dem Genre!) treu bleibend fesselt das Ende und entwickelt eine ganz eigene Emotionalität, die mich sehr ergriffen und bewegt hat. Und schafft eine ganz wunderbare Überleitung zu Band 2 der Reihe, der noch aussteht und auf den ich von nun an ungeduldig warten werde.

    Mehr
  • Faszinierend, hoffnungsvoll, individuell

    Zwei Kontinente auf Reisen

    Tasmetu

    26. March 2017 um 13:18

    Ich ging ohne jede Erwartungen und ohne jedes Wissen an dieses Buch heran und das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Denn ich wurde absolut geflasht von all den Plottwists und einfach der Geschichte des Buches. So etwas wie "Zwei Kontinente auf Reisen" habe ich noch nie gelesen. Es ist dystopisch, ja. Aber es ist auch voller Hoffnung und interessanten Ideen und futuristischen Überlegungen, die ich so nicht erwartet habe und die dieses Buch zu etwas sehr Besonderem machen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man schließt sie ins Herz. Der Schreibstil ist flüssig, spannend und gut zu lesen, auch wenn man hier merkt dass es im Lektorat teilweise etwas gehapert hat. Aber das sind nur Kleinigkeiten, die der Geschichte an sich eigentlich keinen Abbruch tun. Ich hatte es super schnell gelesen, weil ich fasziniert war und immer wieder überrascht wurde. Außerdem gab es mir viel zum Nachdenken mit auf den Weg. Wer hochwertige Indie Autoren sucht, sollte sich Jenny Karpe definitiv merken. Ich denke, da werden uns noch einige großartige Bücher erwarten, weshalb ich mich auch schon sehr auf Band Zwei freue. :)

    Mehr
  • Zwei Kontinente auf Reisen

    Zwei Kontinente auf Reisen

    doodle_books

    13. December 2016 um 17:55

    Zwei Kontinente auf Reisen hat mir sehr gefallen. Zu Beginn war mir nicht ganz klar, in welche Richtung die Geschichte gehen wird, aber nach einem Drittel des Buches wird dre rote Faden gut erkennbar und man verfolgt die Geschehnisse mit Spannung. Das anfänglich noch junge Alter der beiden Protagonisten hat mich nicht gestört, im Gegenteil, ich fand es interessant so nahe an der Entwicklung der beiden dran zu sein. Das macht auch ihre spätere Handlungen nachvollziehbarer. Der Mix von verschiedenen Elementen aus Dystopie, Science Fiction und Jugendbuch hatte etwas neues ungewohntes, man hatte nicht, wie sonst oft, das Gefühl, dassselbe zum zigsten Mal zu lesen. Lob an die Autorin!Mit dem Ende bin ich noch nicht wirklich zufrieden, aber da ein Band zwei kommen wird warte ich ab :)

    Mehr
  • Leider nicht ganz meinem Geschmack zutreffend

    Zwei Kontinente auf Reisen

    schenaina

    03. November 2016 um 14:28

    Inhalt: Auf einem Felsen mitten im Meer liegt Kiras und Aarons Heimat. Nichts geht hier mit rechten Dingen zu: Die Sterne bewegen sich nie, täglich bebt der Boden und die Bewohner leben in ständiger Angst, dass ihre Insel zerbricht. Ausgerechnet die verfeindeten Völker Ruan und Amerika müssen sich dieses Stück Land teilen. Als sie eine Grenze ziehen, trennen sie auch die Freunde Kira und Aaron. Für die Rettung ihrer Heimat müssen die beiden alle Regeln brechen und eine Reise ins Ungewisse auf sich nehmen, von der jede Wiederkehr ausgeschlossen scheint. (Klappentext) Zuerst muss ich ein großes Lob an die Autorin Jenny Karpe aussprechen, für die Geduld, das Durchhaltevermögen und den Mut ein Buch zu veröffentlichen. Für mich ist es immer wieder bewundernswert, wie man für ein kleines bedrucktes Viereck mit beispielsweise ca. 230 Seiten so viel Zeit opfern kann, um anderen Menschen ein kleines Leseabenteuer zu bereiten. Umso trauriger macht es mich, dass mir das Buch nicht sehr gut gefallen hat. Die eigentliche Idee dahinter finde ich eigentlich gar nicht so schlecht, dass die Insel sozusagen nur ein Programm ist und von Robotern überwacht wird. Die Hauptprotagonisten fande ich am Anfang nicht sehr authentisch, da sie sehr jung waren. Nach mehreren Zeitsprüngen waren sie in einem Alter in das man sich schon besser hineinversetzen kann, aber gerade zum Ende hin war dann nicht klar, wie alt sie genau sind. Für manche Leser ist es vielleicht nicht wichtig zu wissen, wie alt die Charaktere sind aber ich weiß das immer ganz gerne:) Auch die Idee, dass sich Menschen für die Wissenschaft geopfert haben und ihre Seele im Speicher drin ist fand ich anfänglich ganz nett, wurde dann aber sehr wirr und unverständlich. Was für mich aber das größte Problem war, ist die Tatsache, dass ich mich beim Lesen ständig gefragt hab, welche Altersgruppe dieses Buch lesen sollte. Für Acht -bis Zwölfjährige ist der Gedanke hinter der Geschichte zu komplex und nich leicht genug zu verstehen. Und die Kinder ab 13 werden sich wahrscheinlich bei den ersten 100 Seiten etwas langweilen, weil die Charaktere so viel jünger sind als sie und es nicht "cool" genug sind. Ich denke da könnte es beim Verkauf des Buchs Schwierigkeiten geben...Um nicht die ganze Zeit gegen das Buch zu wettern, muss man der Autorin lassen, dass sie einen sehr schönen Schreibstil hat, dem man sehr gut folgen kann. Ich denke, dass das Genre nicht recht passend ist und das Frau Jenny Karpe  vielleicht mit "Erwachsenenromane" oder Literatur für junge Erwachsene größere Erfolge feiern könnte, denn das Potential ist da!

    Mehr
  • SciFi

    Zwei Kontinente auf Reisen

    Micha1985

    23. October 2016 um 09:18

    Inhalt: Kira lernt in jungen Jahren Aaron kennen. Doch dann werden sie getrennt da ihre Insel gemäß den zwei Völkern getrennt wird, welche die damalige Katastrophe als einzige überlebt haben, Ruaner und Amerikaner... Doch die Insel wird zunehmend instabiler. Es muss gehandelt werden...   Fazit:Vom Klappentext habe ich mehr mit einer Dystopie gerechnet., welches sich aber letztendlich als SciFi entpuppt hat. Die Geschichte hat sehr langsam begonnen. Es gab zwar immer wieder kleine Spannungsbögen, aber generell plätschert sie einfach vor sich hin. Erst gegen Ende wird es richtig spannend. Die Charaktere haben mir gut gefallen. Aber einzelne Handlungen sind mir etwas fragwürdig erschienen. Im Prinzip steckt dahinter eine tolle Geschichte, dich ich aber genau anders herum aufgebaut hätte um den Leser von Anfang an an das Buch zu fesseln. Denke nicht jeder wird bis zu dem guten Ende durchhalten. Generell eine gute Geschichte wenn man Ausdauer besitzt!

    Mehr
  • Zwei Kontinente auf Reisen von Jenny Karpe

    Zwei Kontinente auf Reisen

    Nefertari35

    16. October 2016 um 14:17

    Kurze Inhaltsangabe:Auf einem Felsen mitten im Meer liegt Kiras und Aarons Heimat. Nichts geht hier mit rechten Dingen zu: Die Sterne bewegen sich nie, täglich bebt der Boden und die Bewohner leben in ständiger Angst, dass ihre Insel zerbricht. Ausgerechnet die verfeindeten Völker Ruan und Amerika müssen sich dieses Stück Land teilen. Als sie eine Grenze ziehen, trennen sie auch die Freunde Kira und Aaron. Für die Rettung ihrer Heimat müssen die beiden alle Regeln brechen und eine Reise ins Ungewisse auf sich nehmen, von der jede Wiederkehr ausgeschlossen scheint.(Quelle: Klappentext "Zwei Kontinente auf Reisen" von Jenny Karpe)Schreibstil, Protagonisten, Sonstiges:Die Autorin besticht durch einen flüssigen und rasanten Schreibstil, leider fehlt der Story aber jegliche Art von Struktur, einen roten Faden, der durch die Geschichte führt, gibt es nicht. Der Leser landet mitten im Geschehen und muß sich mühselig Informationen zusammensuchen, die so nach und nach eingespielt werden. Leider sehr unzureichend. Hier wäre ein Prolog sehr hilfreich gewesen. Die Protagonisten sind am Anfang im Kindesalter von acht und elf Jahren, der Stil ist hier kindlicher, was es dem Leser nicht unbedingt leichter macht. Etwas später gibt es einen Zeitsprung von einigen Jahren und die Charaktere sind nun Teenager, ab hier ist der Stil reifer. Leider sind die Dialoge sehr flach und oft abgehakt geschrieben. Etwas mehr Tiefe würde den Unterhaltungen gut tun, denn so empfindet der Leser das Buch schnell als oberflächlich. Auch die Genre Einteilung "Dystopie" paßt so gar nicht, da die Geschichte eher in den Bereich des Science Fiction gehört.Der Schluß ist sehr abrupt und endet ohne weitere Erklärungen, auch hier wäre ein Epilog gut gewesen.Es ist zwar der erste Band einer Trilogie, aber es gibt zu wenig Hinweise auf das weitere Geschehen, was sehr schade ist.Das Cover wiederum ist sehr gut gelungen und erfreut das Auge mit warmen Farben, die aber dennoch die Gefahr der Umgebung hervorheben.Eigene Meinung:Es tut mir wirklich leid, das meine Rezension nicht besser ausfällt, aber an diesem Buch muß noch viel gearbeitet und verbessert werden. Mir war hier vieles zu durcheinander, zu wenig ausgearbeitet und viel zu wenig erklärt. Es gibt einfach fast keine Informationen über das vorherige und auch jetzige Geschehen. Auch wenn eventuell einiges in den Folgebänden aufgeklärt werden sollte, war der erste Band nicht mitreissend genug. Die Autorin hätte mehr Hinweise auf das weitere Geschehen geben müssen, damit ich als Leser weiß, das da noch was Interessantes kommt. Wie gesagt, vielleicht wäre da ein Epilog überlegenswert gewesen. Ich würde trotzdem gerne den zweiten Band lesen, um herauszufinden, ob sich die Struktur der Erzählung bessert. Ich gebe zwei Sterne.

    Mehr
  • Geschmackssache

    Zwei Kontinente auf Reisen

    catly

    14. October 2016 um 20:13

    Das Buch handelt von einem anfangs achtjährigem Mädchen namens Kira und ihrem Freund Aaron. Die beiden gehören den verfeindeten Völkern Amerika und Ruan an und leben auf einer Insel, die nach einer weltweiten Katastrophe als einziges übrig geblieben ist. Das sich die beiden Völker den kleinen Lebensraum teilen müssen, führt natürlich zu zahlreichen Konflikten. Weiters droht die Insel auch noch auseinander zu brechen. Kira und Aaron setzen es sich zum Ziel die beiden Völker zu versöhnen und ihre Insel zu retten.Als erstes springt einem sofort das wunderschön gestaltete Cover ins Auge. Die schwarzen, sehr vertraut wirkenden Figuren, vor den warmen rot und blau Töne versprechen eine spannende Geschichte. Diese Erwartung wurde jedoch nur zum Teil erfüllt.Ich habe einige Kapitel gebraucht, um mit dem Buch warm zu werden. Die Dialoge sind oft langgezogen und vor allem anfangs etwas holprig geschrieben. Auch zu den Protagonisten konnte ich durch das ganze Buch hindurch in weiten Teilen keine "persönliche Bindung" aufbauen. Das Hineinversetzen fiel mir vor allem anfangs schwer, als die Protagonisten noch Kinder waren. Dies änderte sich durch einige sehr überraschend kommende Zeitsprünge. Doch auch in weiterer Folge hatte ich Schwierigkeiten mit den Protagonisten, die sich in manchen Szenen nicht ganz altersgerecht verhielten, vor allem von der Sprache der Dialoge her. Das Handeln der Figuren war allerdings schon schlüssig und in weiten Teilen auch für mich nachvollziehbar.Zur Mitte hin wurde das Buch spannender. Die Geschichte wird immer komplexer und es stellten sich mir immer mehr Fragen über die Hintergründe und den Sinn und Zweck der Insel. Sehr lange tappt man als Leser im Dunkeln und stellt Spekulationen an, von denen sich einige am Ende des Buches dann bewahrheiteten. Diese Unklarheiten, kombiniert mit einigen sehr spannenden und actionreichen Szenen zwischendurch, brachten frischen Wind in die Geschichte und haben bei mir etwas Spannung und Neugier aufgebaut. Zu Ende hin wurde es jedoch wieder etwas enttäuschender, aber das ist Geschmackssache.Der Schreibstil und die Sprache der Autorin haben mir gut gefallen. Man merkt, dass sie viel Leidenschaft, Zeit und Bemühen in das Buch gesteckt hat. Die Geschichte ist flüssig und mit einer sehr bildhaften und lockeren Sprache geschrieben.Fazit: Ich bin mit der Handlung und den Charakteren nicht ganz warm geworden. Aber das ist reine Geschmackssache. Ich würde dieses Buch Lesern empfehlen, deren Interesse im Bereich Science Fiction liegt und die verstrickte Geschichten mögen. Weiters würde ich das Buch eher jüngeren Lesern empfehlen, da ihnen das Hineinversetzen in die Charaktere sicherlich leichter fällt.

    Mehr
  • Leserunde zu "Zwei Kontinente auf Reisen" von Jenny Karpe

    Zwei Kontinente auf Reisen

    SpreadandRead

    Zwei Kontinente auf Reisen (Band 1) Begleitet Kira und Aaron auf ihrem Abenteuer und freut euch darauf, Autorin Jenny Karpe mit Fragen rund um ihr Abenteuer löchern zu dürfen.Klappentext: Auf einem Felsen mitten im Meer liegt Kiras und Aarons Heimat. Nichts geht hier mit rechten Dingen zu: Die Sterne bewegen sich nie, täglich bebt der Boden und die Bewohner leben in ständiger Angst, dass ihre Insel zerbricht.Ausgerechnet die verfeindeten Völker Ruan und Amerika müssen sich dieses Stück Land teilen. Als sie eine Grenze ziehen, trennen sie auch die Freunde Kira und Aaron. Für die Rettung ihrer Heimat müssen die beiden alle Regeln brechen und eine Reise ins Ungewisse auf sich nehmen, von der jede Wiederkehr ausgeschlossen scheint. Hier könnt ihr einen Blick in die Leseprobe werfen. Über die Autorin: Jenny Karpe wurde 1996 in Bad Oeynhausen geboren und lebt seither dort. Derzeit studiert sie Medienproduktion und arbeitet bei einer regionalen Tageszeitung. Die Liebe zum Wort begleitet sie fast ihr ganzes Leben lang, mit sechs Jahren schrieb sie erste Geschichten und mit zwölf ihren ersten Roman. Von niedlichen Gruseltexten über zeitreisende Delfine und majestätische Drachen gelangte sie schließlich ins Genre der Dystopien, Thriller und Fantasy, wo sie sich am liebsten austobt. »Zwei Kontinente auf Reisen« ist ihr Debütroman. Seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbt euch doch einfach für die Leserunde!Wir suchen 10 interessierte Leserinnen und Leser, die Lust auf einen regen Austausch haben und sich mit Lob, Kritik und Anregungen aktiv einbringen. Wer also in den nächsten 4 Wochen Zeit hat, sich hier auszutauschen und am Ende eine Rezension zu verfassen, ist herzlich eingeladen, sich auf eines von 10 Ebooks im Wunschformat zu bewerben.Was müsst ihr dafür tun? Beantwortet doch einfach folgende Frage: Welche Person (nur eine) würdet ihr auf eine einsame Insel mitnehmen, wenn ihr die Wahl hättet? Der Erhalt eines Leseexemplares verpflichtet euch zur zeitnahen Teilnahme an der Leserunde und zum Posten von Leseabschnitten und Rezension. Es werden keine Bücher an Leute vergeben, welche bereits in der Vergangenheit durch Nichtteilnahme aufgefallen sind oder deren Rezensionsprofil nicht öffentlich einsehbar ist.Eure Daten werden nach Versand des Ebooks wieder gelöscht.

    Mehr
    • 111
  • Reine Geschmackssache

    Zwei Kontinente auf Reisen

    Brunhildi

    12. October 2016 um 20:37

    Meine Meinung:Die Farben des Covers finde ich wunderschön. Es sieht sehr außergewöhnlich aus und spricht mich direkt an.Hier geht es um die Geschichte des jungen Mädchens Kira. Zu Beginn der Geschichte ist sie acht Jahre alt und lebt auf einer Insel, auf der es zwei Völker gibt - Ruaner und Amerikaner. Die restliche Welt gibt es nicht mehr und die Insel droht auseinander zu brechen. Beide Völker mögen sich gegenseitig nicht und das macht die ganze Situation nicht einfacher. Kira und ihr Freund Aaron machen es sich zur Aufgabe die Völker zu versöhnen und die Insel samt ihrer Bewohner zu retten.Vorab möchte ich sagen, dass dieses Buch reine Geschmackssache ist. Ich habe mich besonders zu Beginn des Buches mit den Charakteren sehr schwer getan. Kira ist ja erst acht Jahre alt und verhält sich oft trotzig und aufmüpfig. Oftmals kam sie mir sehr verzogen vor. Das änderte sich auch nach einem Zeitsprung von sechs Jahren kaum. Die Momente, in den sie auch Erwachsenen gegenüber ziemlich respektlos war, haben mir nicht gefallen. Sie hat zwar doch eine charakterliche Entwicklung durchlebt, aber zum Ende des Buches ging sie mir sogar ein wenig unter. Die Nebencharaktere sind alle sehr verschieden und bringen immer mal wieder frischen Wind rein. Alle Charaktere haben für mich nachvollziehbar gehandelt.Der Schreibstil der Autorin hat mir ganz gut gefallen. Er ist flüssig und bildgewaltig. Man merkt auf jeden Fall, dass sie viel Herzblut in diese Geschichte gesteckt hat. Trotzdem habe ich leider eine gewisse Zeit gebraucht, um ins Buch zu finden. Einige Szenen und Gespräche hätten gern etwas kürzer sein dürfen, ein paar Zeitsprünge hätten hingegen vielleicht nicht sein müssen. In der Mitte des Buches war ich kurzzeitig in einen Bann gezogen, weil es einfach so spannend war, mir die Charaktere besser gefallen haben und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.Ich hätte das Buch eher als Sci-Fi eingestuft und nicht als Fantasy. Mir persönlich war es dann doch irgendwie zu abgedreht.FazitBei "Zwei Kontinente auf Reisen" handelt es sich um eine außergewöhnliche Dystopie, in die die Autorin viel Herzblut gesteckt hat. Mir haben die Charaktere und die Handlung leider nicht zugesagt, was jedoch reine Geschmackssache ist.2/5 Punkte(Geht so! Das war nicht meins!)Vielen Dank an die Autorin Jenny Karpe und an die Agentur Spread an Read zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares für die Leserunde auf Lovelybooks.

    Mehr
  • Eine originelle Dystopie

    Zwei Kontinente auf Reisen

    Gwee

    07. October 2016 um 11:33

    Das Cover erinnert im ersten Moment eher an einen Fantasyroman mit Wüstensetting, passt aber gut zum Buch, wenn man es erstmal gelesen hat. Das Cover an sich ist jedenfalls wunderschön und man wünscht sich fast, dass das Buch nicht nur als Ebook erschienen wäre, damit man es sich auch ins Regal stellen kann. Inhaltlich ist es, anders als andere Ebooks, aufs Nötigste beschränkt. Es werden hier keine zusätzlichen Seitenzahlen durch Werbung erschummelt. Die Kurzbeschreibung ist echt passend zum Buch, vor allem im Nachhinein merkt man wie zutreffend sie ist, wo man anfangs noch grübelt. Gleichzeitig macht sie neugierig auf die Handlung.Und diese ist nicht ohne. Wir begleiten Kira und Aaron auf einem Abenteuer, das nicht nur von Freundschaft erzählt, sondern auch viele Überraschungen birgt. Schon lange konnte mich ein Roman nicht mehr so extrem überraschen. Die Handlung kommt zwar erst langsam in Gang und es gibt auch nicht viel Action, aber dafür hilft gerade die langsame Entwicklung der Geschichte dem Leser alles zu verdeutlichen. Und die Spannung bleibt trotzdem nicht aus. Mir war es zugegeben etwas arg lang bis die Handlung in Fahrt gekommen ist, aber dafür ist sie dann auch umso spektakulärer. Generell bleibt die Geschichte zwar recht passiv, die Charaktere erleben mehr als dass sie handeln, aber das fehlt nicht unbedingt. Das einzige, was mich nicht ganz erreichen konnte, war die Freundschaft zwischen Kira und Aaron. Ihre Beziehung am Anfang des Buches wird für meinen Geschmack zu knapp behandelt, um eine so intensive Freundschaft zu rechtfertigen, die sie füreinander empfinden. Allerdings bin ich bei solchen Dingen auch immer sehr penibel. Da der Roman mit einem Cliffhanger endet, darf man wohl auf eine Fortsetzung gespannt sein.Die Charaktere des Romans sind eigentlich alle sympathisch und die Autorin verzichtet hier bewusst auf Schwarzweißmalerei. Generell werden die Figuren hier vor allem auch durch wenige Attribute charakterisiert, wodurch der Wiedererkennungswert steigt. Kira ist die Protagonistin des Romans und die meiste Zeit auch Perspektivträgerin. Neben Augustin mochte ich sie eigentlich am meisten, auch wenn ihr Charakter leider nicht ganz greifbar wurde über ihre Entwicklung zur jungen Frau hinweg. Gerade Augustin fand ich auch einen spannenden Charakter, zumal er im Gegensatz zu den anderen Inselbewohnern vernünftige Gedanken hegt. Zu Aaron fehlte mir ein bisschen der Draht, da man ihn erst spät richtig kennenlernt und dann mehr mit der eigentlichen Handlung beschäftigt ist. Dennoch war auch er liebenswürdig, selbst wenn er im Gegensatz zu Kira manchmal etwas auf dem Schlauch steht. Auch sehr interessant fand ich Hana und Elliott.Der Schreibstil von Karpe ist in erster Linie malerisch. Außerdem versteht sie sich sehr gut darauf, dem Leser das Geschehen zu zeigen anstatt nur davon zu erzählen. Das Buch hat sich an keiner Stelle gezogen, sondern war immer flüssig zu lesen, auch wenn sich noch ein paar kleine Schnitzer am Lektoratsauge vorbei hineingeschlichen haben.Am Anfang des Romans war noch nicht ganz klar, wohin genau die Geschichte streben würde, aber sie weiß sehr schnell zu fesseln und vor allem der Hintergrund der Welt, die sich die Autorin hier ausgedacht hat, ist originell und macht neugierig auf mehr. So enttäuscht das Cliffhanger-Ende gleichzeitig wie es auch Lust auf mehr macht, da noch einige Fragen unbeantwortet bleiben und die Fortsetzung neue Abenteuer erwarten lässt. Man rauscht durch das Buch nahezu durch und wird vom abrupten Ende absolut überrascht. Dieses Buch zu lesen war wirklich ein Vergnügen und zeigt, dass es doch möglich ist, originell zu schreiben.Fazit: Karpes Debütroman führt den Leser in eine besondere Art von Dystopie und versteht sich darauf mit ausgereiftem Schreibstil eine Geschichte zu erzählen, die viele Wendungen und Überraschungen bereithält.Gesamt: 4/5Inhalt: 4/5Charaktere: 4/5Lesespaß: 5/5Schreibstil: 4/5

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks