Jenny Lawson Irre glücklich

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Inhaltsangabe zu „Irre glücklich“ von Jenny Lawson

Auf ihre unnachahmlich liebenswürdige und verrückte Art beschreibt Jenny Lawson ihren Kampf mit Depressionen und Angststörungen. Indem sie »Ja« zu absurden Möglichkeiten sagt und so alltägliche Momente wundervoll macht, findet sie ihre ganz persönliche Waffe gegen die Krankheit. Ja zu der Liebe zu einem ausgestopften Waschbären, ja zu einer Australienreise, obwohl es sie oft überfordert, auch nur das Haus zu verlassen, ja zu Voodoo-Vaginas, Ponys im Flugzeug und mitternächtlichen Katzenrodeos. In den dunklen Stunden zehrt sie von diesen Erinnerungen – eine Einstellung, die ihr Leben gerettet hat. Mit unendlich viel Humor, Mut und Ehrlichkeit will die Autorin zeigen, dass wir nicht allein sind, und uns die Stärke geben, trotz Depressionen das Leben auszukosten.

Ein tolles, humorvolles Buch, das das Leben feiert.

— Isabella_

Eine nette Sammlung von Kurzgeschichte, schön für zwischendurch. Allerdings zieht es sich auch ziemlich und ist recht chaotisch aufgebaut

— leyax

Mich hat das Buch nicht gepackt. Ich fand es leider weder irre lustig, noch irre berührend. Habe mit etwas anderes erhofft.

— Croeli

Ich war zu Anfang des Buches noch etwas skeptisch

— nickypaula

Niemals hätte ich erwartet, dass mich ein Buch über psychische Krankheiten so zum Lachen bringen kann! Ein mutiges, wichtiges Buch!

— wunderliteratur

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    Irre glücklich

    Isabella_

    18. October 2017 um 15:15

    Auf Irre Glücklich bin ich wegen der Autorin Veronica Schwab aufmerksam geworden, die dieses Buch schon öfters empfohlen hat und es auch auf Goodreads mit This book is everything kommentiert. Außerdem bin ich immerzu interessiert, mehr über Mental Health, insbesondere über Depressionen und Angststörungen wie in Lawsons Fall, zu lernen. Gerade da sind Berichte von Betroffenen unglaublich wichtig.Leider hatte ich eine andere Erwartung von dem Buch – ich erwartete etwas Kohärenteres, nicht die episodenartigen Erzählungen, die nach jedem Kapitel in sich abgeschlossen sind. Dafür ermöglichen diese, im Notfall ein Kapitel zu überspringen (es gibt bspw. ein Kapitel mit einer Trigger-Warnung) oder das Buch über einen längeren Zeitraum zu lesen, ohne etwas zu verpassen oder zu vergessen. Grundsätzlich lässt sich Irre Glücklich aber sehr leicht lesen, einerseits vom Schreibstil her, aber auch in Hinsicht darauf, wie Lawson mit der Thematik umgeht.Der Titel sagt eigentlich schon alles: Es ist wirklich ein Buch, das das Leben feiert. Es gibt nur zwei, drei Kapitel, in denen Lawson wirklich ihre Krankheiten im Detail erwähnt oder ohne eine humoristische Note, wo sie von den Zeiten spricht, in denen es ihr schlechter geht. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch daher für Betroffene sehr gut geeignet ist – wenn nötig, spricht Lawson eine Trigger-Warnung aus, aber abgesehen davon zeigt sie mit Irre Glücklich einfach, wie lebenswert das Leben ist. Die Autorin bildet quasi einen gewaltigen, bunten Hoffnungsschimmer ab, und das schätze ich unglaublich.Zugegeben: Jenny Lawson lebt das alles oft auf sehr exzentrische Weise aus. Die Versprechungen von Ausflügen nach Australien und haufenweisen ausgestopften Tieren und absurden Dialogen mit ihrem Ehemann Victor sind nicht übertrieben. Ich kann nicht einmal sagen, dass Lawson sich überspitzt ausdrückt, denn die beschriebenen Erfahrungen entsprechen einfach der Prämisse, ihr Leben an den guten Tagen zu 200% zu leben – und dass daraus Ereignisse resultieren, die auf den Leser alles andere als alltäglich wirken, ist rückblickend eine logische Konsequenz.Auch Lawsons Humor ist sehr speziell, hat aber in den meisten Fällen bei mir genau den richtigen Nerv getroffen. Es ist eine gesunde Mischung aus Sarkasmus und schlichtweg der Fähigkeit, die eigene Krankheit fast schon gesondert zu betrachten und sie als Quelle von Humor zu gebrauchen. Dabei bezeichnet Lawson sich zum Beispiel auch selbst als Irre – was ich okay finde, da sie die Selbstbezeichnung wählt; falls es auch aber stören sollte, würde ich euch von dem Buch eher abraten.Im Großen und Ganzen hat mir Irre Glücklich gut gefallen – während mir die einzelnen Kapitel manchmal etwas zu überdreht und auch zu ausführlich waren, ohne einen wirklichen roten Faden aufzuweisen, schätze ich doch die Aussage des Buches, dass man sein Leben feiern soll. Das hat Jenny Lawson sich zu ihrer Mission gemacht – ob auf Twitter, Instagram, ihrem Blog oder eben in diesem Buch.

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  • Ich war zu Anfang des Buches noch etwas skeptisch

    Irre glücklich

    nickypaula

    30. November 2016 um 20:21

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Die Autorin Jenny Lawson erzählt in ihrem Buch „Irre Glücklich“ ganz schonungslos von ihrem Leben mit Depressionen. Gleich zu Anfang teilt Sie dem Leser aber mit, dass es sich hierbei nicht um einen Ratgeber oder dergleichen handelt, sondern um ihre subjektive Art das Leben mit dieser Krankheit zu meistern. Außerdem erklärt sie, dass dies ein lustiges Buch über das Leben mit einer psychischen Störung ist, denn schließlich geht es darum, ein Gegengewicht zu all den dunklen Tagen zu schaffen und wenn man das Buch nicht mag, dann ist man vielleicht einfach nicht gestört genug ;-)   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Auf ihre unnachahmlich liebenswürdige und verrückte Art beschreibt Jenny Lawson ihren Kampf mit Depressionen und Angststörungen. Indem sie »Ja« zu absurden Möglichkeiten sagt und so aus alltäglichen Ereignissen wundervolle Momente macht, findet sie ihre ganz persönliche Waffe gegen die Krankheit. Ja zu der Liebe zu einem ausgestopften Waschbären, ja zu einer Australienreise, obwohl es sie oft überfordert, auch nur das Haus zu verlassen, ja zu Ponys im Flugzeug und mitternächtlichen Katzenrodeos. In den dunklen Stunden zehrt sie von diesen Erinnerungen - eine Einstellung, die ihr Leben gerettet hat. Mit unendlich viel Humor, Mut und Ehrlichkeit will die Autorin zeigen, dass wir nicht allein sind, und uns die Stärke geben, trotz Depressionen das Leben auszukosten.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Ich gebe zu, dass mich das Cover erst ein wenig abgeschreckt hat, denn es ist schon ein wenig over the top. Ein Waschbär der irre fröhlich guckt, das Ganze auf einem goldenen Hintergrund und mit goldenen Glittern übersät. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, muss ich aber gestehen, dass es einfach passt. Das Coverbild wirkt einfach SO übertrieben glücklich, wie Jenny Lawson es manchmal einfach in ihrem Leben ist, denn man muss all diese glücklichen Momente schätzen, damit Sie die schlechten in ihrem Leben ausgleichen. Und auch der Waschbär auf dem Cover ist stammt nicht von ungefähr ;-) Die Kapitel sind meist eher kurz gehalten und vom Stil auch gern unterschiedlich, so schildert Lawson mal eine Szene aus ihrem Leben aus der Ich-Perspektive, dann gibt es auch Kapitel die komplett aus wörtlicher Rede bestehen, dafür aber vielleicht auch nur 3 Seiten lang sind. Zudem war Lawson bei der Wahl ihrer Überschriften sehr kreativ und so heißt es auch mal „ Ich bin nicht psychotisch. Ich habe nur das zwingende Bedürfnis, vor Ihnen in der Schlange zu stehen“. Zudem sind die Kapitel immer mal wieder mit kleinen Erinnerungsbildern gespickt, die das Geschehen ein wenig untermalen. Lawson weist den Leser zu Beginn auch darauf hin, dass es in diesem Buch keinen roten Faden geben wird, man kann die einzelnen Kapitel also auch gern in einer etwas anderen Reihenfolge lesen J   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Ich war zu Anfang des Buches noch etwas skeptisch, denn mich hat es interessiert, wie ein Leben mit Depressionen wirklich ist, mit seinen Schattenseiten und all den Abgedrehtheiten, die man sich vielleicht gar nicht vorstellen kann. Lawsons Idee, dass Menschen mit Depressionen Glück und Freude vielleicht viel intensiver fühlen können, da sie eben auch lange Phasen der Traurigkeit und Hilflosigkeit durchschreiten, teile ich auf jeden Fall. Nach diesem Buch werden bestimmt noch mehr Menschen zu dieser Einsicht kommen. Jedoch war ich zu Beginn etwas zurückhaltend beim Lesen, denn man wird sofort mit dem kleinen Wahnsinn von Lawson überrannt und ihrer Art Dinge einfach zu erzählen, die ihr so in den Sinn kommen und ihr passiert sind, dass ich das Buch erstmal wieder zur Seite legen musste. Nachdem ich jedoch darauf gefasst war, habe ich mir Geschichte für Geschichte durchgelesen, manchmal lachend, aber auch oft mit einem Weinenden Auge. Wenn es aber um Themen wie Selbstverletzung in einem Kapitel geht, dass weist Lawson auch freundlich daraufhin, was ich lobenswert finde, da sich der Leser so kurz darauf einstellen kann, was gleich folgen wird (oder man überspringt das Kapitel, wenn es einem zu viel ist). Ich gebe zu, von Ihrem ausgestopften Waschbären (ja, Sie haben richtig gelesen) bin ich immer noch etwas verschreckt, aber ihre Art zu leben und zu den Dingen manchmal einfach „Ja“ zu sagen oder sich in realitätsfernen Gedanken zu verstricken, kann ich nur befürworten.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Man sollte das Buch auf jeden Fall mit dem Wissen lesen, dass man manchmal viel Humor benötigt, auch schwarzen und teils morbiden Humor, wenn man über solche bedrückenden Themen wie Depressionen schreibt. Lawson schreibt so und über das, was ihr gerade durch den Kopf schießt und so sollte man bei diesem Buch nicht erst nach einem roten Faden suchen, denn es gibt ihn nicht. Das mag den ein oder anderen vielleicht beim Lesen stören, jedoch kann man so auch gerade die Geschichte aus dem Buch herausgreifen, die gerade vom Titel her am interessantesten klingt. Und eins sollte man bei diesem Buch ebenfalls bedenken, wenn man viele dunkle Tage durchlebt und es nur wenig gute gibt, dann müssen diese einfach irre glücklich machen, damit sie über die schlechten Phasen hinweghelfen. Also stellen Sie sich auf diese Extreme beim Lesen ein.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Menschen, die unter Depressionen leider, kann dieses Buch vielleicht verdeutlichen, dass Sie damit nicht alleine sind und dass Depressionen wirklich sind und man sich dieses Problem nicht nur einbildet. Vielleicht kennt man aber auch jemanden, der unter Depressionen leidet und wenn man diese Person besser verstehen möchte. Wenn man zu einen den beiden Kategorien gehört oder sich auch nur pro forma mit dem Thema aus der Sicht einer betroffenen Person befassen möchte, dann sollte man sich „Irre Glücklich“ gern durchlesen. Man muss es dazu aber auch ein wenig verrückt mögen, denn langweilig-normal schreibt Lawson keinesfalls.   Simone von Nickypaulas Bücherwelt   4/5 Sternen

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  • Macht irre glücklich!

    Irre glücklich

    Tatze

    29. November 2016 um 14:56

    Meine Meinung: Was für ein tolles, tolles Buch! Ich bin wirklich schwer begeistert, man könnte sagen, das Buch hat mich irre glücklich gemacht. Dabei würde man das bei der Thematik vielleicht nicht unbedingt annehmen. Die Autorin und Bloggerin Jenny Lawson erzählt in „Irre glücklich“ Geschichten aus ihrem Leben, manchmal geht es aber auch nur um ihre Gedanken oder kleine Streitereien in ihrer Ehe. Es ist praktisch eine Sammlung von vielen Essays, alle unter der Überschrift „psychische Störungen“, denn die Autorin leidet unter anderem an Depressionen und einer Angststörung. Trotzdem hat sie eine fantastische Lebenseinstellung, sie will „irre glücklich“ sein, in den Momenten, in denen die Krankheiten nicht dominieren. Aus diesen Momenten will sie alles rausholen. Und, wie sie sagt, ist „verrückt sein“ manchmal auch genau das Richtige. Dieses Buch ist vielleicht das witzigste, das ich jemals gelesen habe. Denn Jenny Lawson lebt ihr „verrückt sein“ richtig aus. Und wie! Und davon zu lesen ist einfach fantastisch! Von ihren ausgestopften Waschbären oder den kreativsten Katzennamen oder ihrer Reise nach Australien, natürlich unmöglich ohne Känguru-Kostüm! Für mich gab es in jedem Kapitel etwas zu lachen. Gleichzeitig ist es an manchen Stellen auch sehr berührend. Wenn es um ihre Krankheiten geht und darum, wie diese sich äußern. Das hat mir dann teilweise durchaus auch die Tränen in die Augen getrieben. In dem Buch geht es nicht um eine fortlaufende Geschichte (man wird schon im Vorwort darauf hingewiesen, dass man keinen roten Faden erwarten sollte). Es ist einfach so, als ob die Autorin ihre Gedanken für uns aufgeschrieben hätte. Und in diesem Fall reicht das auch schon für ein ganz besonderes und wundervolles Buch, das einen zum Lachen bringt und einen tief berührt. Für mich ist es definitiv eines meiner Jahreshighlights! Fazit: „Irre glücklich“ hat mich beim Lesen ganz einfach irre glücklich gemacht. Es ist unheimlich witzig und kreativ und gibt dennoch einen guten Einblick in das Leben mit psychischen Störungen. Für mich ist das Buch ein absolutes Highlight!

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