Angstmädchen

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Inhaltsangabe zu „Angstmädchen“ von Jenny Milewski

Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …

Angstmädchen erfindet das Rad nicht neu, ist aber dennoch ein gelungener Horror Thriller für Jugendliche

— Kagali
Kagali

Mehr Mysterie als Thriller aber trotzdem spannend!

— Luiline
Luiline

Für mich kein Thriller, sondern eher ein Jugendbuch mit einem leichten Gruselfaktor

— SillyT
SillyT

Für mich war es kein Thriller, eher eine Gruselgeschichte, für mich enttäuschend

— lenisvea
lenisvea

Für mich war es völlig in Ordnung. Aber eher im Jugendbereich angesiedelt

— isabel28
isabel28

"Show, don`t tell" ...

— Unzertrennlich
Unzertrennlich

Weder unheimlich noch spannend ... das einzige gruselige war der Schreibstil

— Aleshanee
Aleshanee

Zum Gruseln gut geeignet, aber mehr auch nicht ...

— MissNorge
MissNorge

Mit Gruselfaktor

— brauneye29
brauneye29

Grusel- oder gar Horroreffekt nur in sehr bescheidenen Dosierungen.

— JulesBarrois
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    Angstmädchen
    Susi180

    Susi180

    22. February 2017 um 12:46

    Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht … Die Autorin: Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö. Meine Meinung: Ich habe die letzte Seite zugeschlagen und bin immer noch atemlos. All die negativen Stimmen zu diesem Buch kann ich nicht nachvollziehen. Ich fand den Schreibstil der Autorin klasse und sehr anschaulich. Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an gefangen genommen. Eine Story die mich fesseln konnte. Ich mochte auch die Charaktere sehr gerne. Die Seiten sind nur so geflogen und ich habe auch keinen Vergleich zu einem Film gezogen.. Es ist hier kein harter Gruselfaktor aber dennoch schaurig und wenn man sich wirklich richtig auf die Geschichte einlässt, dann ist Gänsehaut vorprogramiert. Ein Buch was ich wirklich jedem empfehlen kann. Es hat Spaß gemacht und war spannend. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Erzählstil und auch die Ausdrucksweise mochte ich sehr. Ich kann an dem Buch nichts schlechtes finden. Natürlich darf man hier nicht den ultimativen Gruselroman erwarten, aber gelungen ist das Buch auf jeden Fall. Von mir gibt es die volle Empfehlung und Sterneanzahl. Ein Schätzchen in meinem Bücherregal und ich werde die Autorin im Auge behalten. Ihren ersten Roman möchte ich nun auch unbedingt lesen. Tolles Buch und lesenswert.

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  • Ich hatte mehr erwartet

    Angstmädchen
    Lesemaus-M

    Lesemaus-M

    19. February 2017 um 19:03

    Klappentext/Inhalt: Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht … Meine Meinung: Als ich das erste Mal den Klappentext gelesen habe, dachte ich nur so, ich muss es unbedingt lesen. Es hört sich total genial an und kann eine gruselige Geschichte werden. Allerdings wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Malin zieht wegen ihrem Studium in eine WG. Auf der einen Seite freut sie sich darauf aber auf der anderen Seite ist dies alles für sie fremd. Schnell merkt sie, dass in dem Wohnheim kuriose Dinge vorgehen. Dann erfährt sie auch noch, dass sich in ihrer Badewanne jemand das Leben genommen hat. Darüber ist sie total erschüttert und will dem Ganzen auf den Grund gehen. Auf einmal findet sie Haare, die auf keinen Fall von ihr sein können und andere merkwürdige Dinge passieren. Was ihr dann widerfährt, wird ihr Leben für immer verändern. Malin hat anfangs ein wenig Angst in diese WG zu ziehen. Sind die Leute dort nett, kommt sie mit allen klar usw. Schnell merkt sie, wie die anderen Mitbewohner sind und kann sich langsam auf diese WG einlassen. Als sie eines Tages Haarbüschel findet, ist sie total verwirrt. Sie zerbricht sich immer mehr den Kopf darüber. Als sie dann noch erfährt, was in der Badewanne passiert ist, ist sie total schockiert. Sie kann es nicht fassen aber dennoch will sie mehr darüber herausfinden. Mit der Zeit kommen ihr einige Theorien und dann überschlagen sich die Ereignisse. Sie hat Angst, Zweifel und muss um ihr Leben fürchten. Als ich die ersten Kapitel gelesen habe, fand ich die Geschichte schon sehr merkwürdig. Als ich weitergelesen habe, wurde es nicht besser. Ich konnte mit dem Schreibstil überhaupt nichts anfangen und mit Marlin bin ich nicht warm geworden. Dennoch hat mich die Geschichte interessiert. Der weitere Verlauf konnte mich aber auch nicht überzeugen. Ich fand manche Dinge übertrieben und an den Haaren herbeigezogen. Ich konnte dem Buch einfach nichts abgewinnen. Es hat mich total enttäuscht und ratlos zurückgelassen. Es gab ein paar aufregende Momente aber das war es auch schon. Fazit: Ich habe mich auf eine spannende, gruslige und aufwühlende Geschichte gefasst gemacht. Leider fand ich die Geschichte total langweilig, der Schreibstil war nichts für mich und mit Marlin bin ich auch nicht warm geworden. Manche Dinge fand ich so kurios und verwirrend, dass ich das Buch am liebsten abgebrochen hätte. Dennoch wollte ich ja wissen, wie es am Ende ausgehen wird. Das Ende war in Ordnung aber mehr auch nicht. Das Buch hat mich sehr enttäuscht. Bewertung: Cover: 4/5 Klappentext: 4/5 Inhalt: 2/5 Schreibstil: 2/5 Gesamtpaket: 2/5 2 von 5 Sterne

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  • Yuko wird dich finden! Ein Horrror-Thrillerr für Jugendliche

    Angstmädchen
    Kagali

    Kagali

    11. February 2017 um 20:09

    > Die Ganze Rezension, mit zusätzlichem Deutsch/Originalen Coververgleich findet hier auf Miss PageTurner: Die Inhaltsangabe findet ihr oben, daher wiederhole ich sie hier nicht. Meine Meinung Was Grusel und Horror angeht bin ich persönlich ja leicht besaitet. Besonders wenn es sich um Paranormales handelt. Mein Herz fürchtet sich eher vor dem Unbekannte, als vor Serienkiller, so absurd das mein Gehirn auch findet. Dennoch habe ich eine Schwäche für ebensolche Horror Bücher, was auch der Grund war, weswegen ich auf Angstmädchen so neugierig war. Mit diesem Buch, zog ein schaurig spannender Roman bei mir ein. Nach einem sehr neugierig machenden Prolog (über den ich aber nichts verrate ;) startet die Handlung unvermittelt mit Malins Einzug im Wohnheim. Für mich ganz nostalgisch, da ich auch zwei Jahre in einem ähnlichen Studentenwohnheim gelebt habe. Was mich überrascht hat ist, dass d Buch in den 90er spielt, genauer gesagt 1993. Das ein oder andere mal musste ich schmunzeln. Das waren noch Zeiten ohne Handys und als Informatik noch ein ganz neues Studienfach war. Auf den ersten 50 Seiten bekommt man einen Einblick in Malins Welt und vor allem in das WG Leben. Man lernt die einzelnen Bewohner kennen, wovon jeder eine gut ausgearbeitete, individuelle Persönlichkeit hat, das fand ich gut. Auch Malin selbst war mir, wenn auch etwas schüchtern und unsicher sehr sympathisch. Umso mehr fiebert man dann mit, wenn die unheimlichen Ereignisse ihren Gang nehmen. Denn auch wenn die Bewohner alle ihre Macken und Schwächen haben, gibt im Gegensatz zu vielen Horrorfilmen keinen wo man sagt: Der hat es nicht anders verdient. Es sind ganz normale Studenten, wie man sie in jeder x beliebigen Stadt antreffen kann. Junge Leute wie du und ich. Das macht das ganze gruseliger. Über Yuko selbst, möchte ich nichts verraten, aber ein bisschen hat das Ganze was von Ring, was aber nicht weiter verwunderlich ist, gehen sowohl dieses Buch als auch besagter Film auf den selben japanischen Mythos zurück. Sehr interessant fand ich die Einbindung japanischer Folklore und die Hinweise auf kulturelle Unterscheide und die Probleme die sich dabei ergeben eine fremde Kultur verstehen zu wollen. Das Ende regt ein wenig zum Nachdenken über Sinn und Zweck von Globalisierung an. Einziger Wermutstropfen: Ich hätte gerne mehr über Yuko und ihre Hintergründe erfahren. Warum ist sie so geworden wie sie ist? Welche Motive, Wünsche Ziele hatte sie? Das kam mir ein wenig zu kurz, deswegen nur 5/6 Dreiecken. Fazit Ein gelungener Horror/Thriller Roman für ugendliche, der zwar nicht das Rad neu erfindet, aber trotzdem spannend und gruselig ist.

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  • Sehr gutes Mystery-Buch!

    Angstmädchen
    Luiline

    Luiline

    11. February 2017 um 11:00

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Thriller  "Angstmädchen" von Jenny Milewski.  Verlag: Heyne / Seitenzahl: 336 / Erscheinungsjahr: Januar 2017 / Originaltitel: "Yuko" / Übersetzung: Maximilian Stadler / ISBN: 978-3-453-43880-4 / Preis: 13,99€ Inhalt:     Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht … Meine Meinung: Trotz vieler gemischter Meinungen hat mich dieser Thriller sehr interessiert.  Die Geschichte wird aus der Sich von Malin erzählt, die als Baby aus Südkorea adoptiert wurde und in Schweden aufgewachsen ist. Als sie 1992 zum studieren nach Linköping in ein Studentenwohnheim zieht, wird sich ihr Leben für immer verändern. Schon im Prolog, der zehn Jahre in der Zukunft spielt, wird angedeutet dass Malin einige verstörende Erlebnisse hatte.  Malin ist mir als Protagonistin sehr sympatisch gewesen, denn sie hat einen ruhigen Charakter und wirkt sehr unschuldig. Besonders am Anfang der Geschichte merkt man, dass sie sich in der WG erst zurecht finden muss. Ihre Mitbewohner haben ganz unterschiedliche Charakterzüge und für Malin ist es auch nicht leicht sich in die Gruppe zu integrieren.   Ich würde das Buch nicht unbedingt als Thriller bezeichnen, sondern eher als Mysterie-Roman mit leichten Horrorelementen. Besonderns gut hat mir das Setting gefallen, ein Studentenwohnheim an einer Universität. Die Autorin hat die Atmosphäre sehr gut eingefangen und auch der Schreibstil hat mir gefallen. Der Selbstmord von der vorherigen Bewohnerin Yuko, eine japanische Austauschstudentin, wirft für Malin viele Fragen auf und auf einmal passieren in der WG und in ihrem Zimmer merkwürdige und unerklärliche Dinge. Die Entwicklung der Handlung hat mir sehr gut gefallen und man weiß beim Lesen nicht genau, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Besonders zum Ende hin hat mich die Autorin positiv überrascht. Trotzdem bleiben für mich Fragen offen, aber das ist bei diesem Buch denke ich gewollt und man muss als Leser selbst überlegen, was am Ende passiert sein könnte. Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen und besonders die Mystery-Elemente haben die Geschichte sehr interessant gemacht. Das gewisse Etwas hat noch gefehlt, daher ziehe ich einen Stern ab. Daher gibt es von mir 4 Sterne!

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  • Eher Jugendbuch als Thriller

    Angstmädchen
    SillyT

    SillyT

    05. February 2017 um 20:33

    Als die junge Malin ein Zimmer in einer Studentenwohnung ergattern kann, ist sie zunächst einfach nur überglücklich etwas gefunden zu haben. Auch ihre Mitbewohner scheinen soweit alle ganz in Ordnung zu sein, doch zwischendurch verhalten sie sich doch merkwürdig. Dann beginnt es mit unheimlichen Vorkommnissen in ihrem Bad und nach kurzer Zeit erfährt Malin, was passiert ist. Die vorherige Bewohnerin des Zimmers, eine junge Japanerin namens Yuko, hat sich in dem Bad die Pulsadern aufgeschnitten. Die mysteriösen Geschehnissen nehmen immer mehr zu und Malin begibt sich auf die Suche nach dem, was mit Yuko wirklich geschehen ist. Meine Meinung:  Dieses Buch wurde als Thriller eingestuft und so habe ich vorher auch die Erwartungen an eine ordentliche Portion Thrill gehabt, doch das Buch beginnt noch recht langsam und der Thrill läßt deutlich zu lange auf sich warten. Der Schreibstil hingegen hat mir recht gut gefallen, sprachlich einfach und verständlich, läßt es sich durchaus flüssig lesen. Allerdings würde ich es sowohl vom sprachlichen als auch von den Ereignissen her, eher in eine Sparte Richtung Jugendbuch mit leichtem Gruselfaktor einordnen. Dazu würden dann auch die Charaktere und auch das Setting perfekt passen, so bin ich hier wohl mit völlig falschen Voraussetzungen ans Lesen gegangen. So beginnt das Buch eher mit einer Aneinanderreihung des gewöhnlichen Tagesablaufs der Studentin Malin. Dieser ist wenig spektakulär und dadurch viel zu detailreich erzählt, ich hatte einfach nicht das Gefühl, ins Geschehen gezogen zu werden. Auch wenn es gruselig wurde, fehlte mir einfach die Atmosphäre, denn ich hatte weder Gänsehautfeeling noch beklemmende Gefühle, die ja eigentlich gerade bei einer Geistergeschichte aufkommen müssten. Dementsprechend plätscherte die Handlung doch eine ganze Weile nur so vor sich hin. Ich hätte mir hier gewünscht, dass viel mehr Details über die Studentin, die sich das Leben genommen hat, zum Vorschein kommen, denn ich hatte den Eindruck, dass da einiges im Argen lag. Doch das bleibt hier lediglich nebensächlich und die Nachforschungen, die Malin beginnt, sind nicht allzu intensiv. Trotzdem hier in der Ich-Perspektive durch Malin erzählt wird, blieb diese mir doch zu unscheinbar. Auch ihre Erlebnisse sind selten spannend, da immer wieder Details erzählt werden, die zum Grundgerüst nicht passen. Die Besuche des Clubs oder den Liebeskummer der Freundin bremsten den Lesefluss immer wieder aus und wenn es denn spannend wurde, kam wieder ein Ereignis aus dem Studentenleben, das hier so gar nicht reinpassen sollte. Malin war mir schon auf einer gewissen Ebene recht sympathisch, ein eher schüchternes Mädchen, das nun auf sich gestellt ist und anfangen muss, sich zu behaupten. Das ist durchaus glaubhaft, doch trotzdem fiel es mir schwer, mich in sie hineinzuversetzen, denn sie blieb doch immer recht oberflächlich. Selbst wenn es zu den unheimlichen Ereignissen kam, schien sie mir diese doch eher nüchtern zu betrachten. Ich konnte zumindest nicht allzu oft Angst und Schrecken spüren und genau das hätte ich hier eher erwartet. Die Nebencharaktere entsprechen alle dem typischen Studentenklischees, die Schönheit mit den vielen Männerbekanntschaften, der nette Typ, der ruhige Streber, der Erfolgreiche mit Zukunftsperspektive und die Sportlerin, alle passen hier zwar gut hinein, brachten aber keine allzu großen Überraschungen. Zum Ende nimmt die Geschichte dann doch noch Schwung auf, doch das alles kam mir dann zu plötzlich, die vorangegangenen Ereignisse bereiteten mich zu wenig auf den Showdown vor und somit konnte mich auch dieser nicht völlig überzeugen. Mein Fazit: Leider konnte mich dieser Thriller nicht überzeugen, da mir hier einfach die unheimlich Atmosphäre und die Spannung fehlten. Durch viel zu viele Details des Studentenlebens wurde das Tempo zu oft ausgebremst und blieb zu oberflächlich. Sprachlich gefiel es mir ganz gut, da es sich immerhin flüssig lesen ließ und auch die Protagonistin war soweit sympathisch, wenn ich mir hier auch einfach mehr Tiefgang gewünscht hätte. Mich konnte dieser Thriller leider nicht überzeugen, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass jugendliche Leser hier durchaus mehr Spannung finden könnten.

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  • Angstmädchen

    Angstmädchen
    lenisvea

    lenisvea

    05. February 2017 um 19:15

    € 13,99 [D] inkl. MwSt. € 14,40 [A] | CHF 19,50* (* empf. VK-Preis) Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-43880-4 NEU Erschienen: 09.01.2017 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Paperback/Angstmaedchen/Jenny-Milewski/Heyne/e504691.rhd Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht … Meine Meinung: Ich bin durch das tolle Cover auf das Buch aufmerksam geworden, der Titel hat meine Neugier auf einen neuen Thriller geweckt. Allerdings muss ich sagen, dass das Buch meiner Meinung nicht wirklich in das Genre Thriller passt. Wenn ich vorher gewusst hätte, dass es so dermaßen in eine andere Richtung geht, hätte ich nicht zu diesem Buch gegriffen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir durchaus leicht gelungen, es fing auch direkt sehr spannend an. Es hat dann aber eine Wendung genommen, die mir so gar nicht gefallen hat. Es hat sich mehr zu einem Jugend-Geister-Roman entwickelt als zu einem Thriller. Die Hauptprotagonistin Malin hat mir leider auch gar nicht gefallen, sie war ständig so in Selbstmitleid versunken, dass es schon genervt hat. Ich bin mit der Geschichte einfach nicht warm geworden, so dass ich sagen muss, dass ich mir auf jeden Fall mehr von dem Buch versprochen hatte. Auch das Ende konnte mich nicht begeistern. Alles in allem muss ich leider sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Von daher kann ich hier leider auch keine wirkliche Kauf- und Leseempfehlung geben. Wer aber gerne über etwas gruselige Geistergeschichten lesen möchte, wird vielleicht seine Freude an dem Buch haben. Ich habe einen Thriller erwartet und diesen leider nicht bekommen. Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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  • Gruselig gut

    Angstmädchen
    Sandra1978

    Sandra1978

    04. February 2017 um 21:09

    Inhalt Malin ist eine Exotin - als koreanisches Baby nach Schweden adoptiert. Deshalb fühlt sie sich auch als junge Frau immer noch wie eine Fremde im eigenen Land, da sie jeder für eine Außenseiterin hält statt für eine in Schweden aufgewachsene Studentin. Zum Glück hat sie an der Uni wenigstens ihre beste Freundin Johanna, von der sie sich aber entfremdet, nachdem sie endlich ein Zimmer in einer der begehrten Studenten - WGs bekommen hat.  Doch Ihre Mitbewohner verhalten sich ihr gegenüber irgendwie merkwürdig. Sie scheinen etwas zu verschweigen, und in der WG und vor allem in Malins Zimmer geschehen immer öfter merkwürdige Dinge und sie sieht Dinge, die nicht real sind. Nur langsam findet Malin heraus, was die Ursache des Ganzen sein könnte - und als sie Hilfe sucht, stößt sie zuerst auf wenig Verständnis. Doch schon bald häufen sich die Ereignisse derart, dass auch die Personen in Malins Umgebung nicht mehr vorgeben können, nichts davon mitzubekommen. Malin beginnt tiefer zu graben und stößt auf ein uraltes Mysterium, dass ihr klar macht, dass manche Dinge einfach Böse sind. Beurteilung Dieses Buch ließ mir - im positiven Sinn- wirklich beim Lesen die Haare zu Berge stehen. Ich will nicht spoilern und sage daher nur: Wenn Ihr Gruselfilme wie "the Ring", "paranormal activity" oder "the Grudge" gut gefunden habt, dann MÜSST ihr dieses Buch lesen. Erstaunlich, wie die Autorin es geschafft hat, ohne die Möglichkeit einer visuellen Darstellung die Ereignisse so gruselig und plastisch in Worten wiederzugeben, dass man die Szenerie wie im Kino vor sich sieht beim Lesen. Malin ist dazu die perfekte Protagonistin, die man einfach gern haben muss - auf der einen Seite tut sie einem leid, unverstanden wie sie ist, auf der anderen Seite kann man sie aber nur bewundern, da sie trotz ihrer Probleme auf andere Menschen zugeht und daran glaubt, jedes Problem lösen und den Dingen auf den Grund gehen zu können.  Auch die verschiedenen Charaktere, die die Autorin in die Wohngemeinschaft eingebaut hat, lassen jeden Leser seinen "Seelenverwandten" finden - auch wenn die Zusammenstellung schon ziemlich klischeehaft ist. Aber das stört nicht. Die Spannung baut sich sehr schnell auf und steigert sich kontinuierlich bis ins fast Unerträgliche. Bis kurz vor Schluss denkt man, dass der Roman wie die klassischen Horrorfilme ausgeht - doch weit gefehlt, lasst Euch von dem etwas typischen und bekannt vorkommenden Verlauf am Anfang nicht einlullen!  Wer sich gruseln will, ist hier definitiv richtig, und man legt das Buch am Ende schon noch irgendwie mit dem unguten Gefühl zur Seite, sich einmal mehr umzuschauen und beim Blick in den Spiegel auch in die dunklen Ecken hinter einem schauen zu wollen. Grusel: 5 Punkte Spannung: 5 Punkte Charaktere: 5 Punkte  Lesefluss: 5 Punkte Fazit: Klare Leseempfehlund mit 5 von 5 Rezisternchen!

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  • So schlecht ist es auch nicht...

    Angstmädchen
    isabel28

    isabel28

    01. February 2017 um 02:38

    Über den Klappentext wurde hier schon genug erzählt. Zuerst einmal möchte ich sagen, für mich ist dieses Buch eher ein Jugendthriller, was dem Ganzen, wenn man sich drauf einlässt aber keinen Abbruch tut. Ich lese hier ständig, dass sich nicht gegruselt wurde. Stimmt. Ich habe mich auch nicht gegruselt. Warum auch? Es ist ein Thriller in erster Linie und kein Grusel Roman. Ich persönlich hatte auch nicht den Anspruch mich zu gruseln, nur, weil es um eine Art Geist geht in der Geschichte. Vielleicht sind meine Ansprüche nicht hoch genug, aber für mich las sich das Buch flüssig und auch der Schreibstil war für mich in Ordnung. Die Charaktere hätte man etwas sympathischer gestalten können meiner MEINUNG nach, dann hätte ,an besser mitfiebern können. Die Mitstudenten von Martin waren doch etwas zickig, anstrengend, hochnäsig...Aber mit Dr Zeit konnte man sich schon an ihre Art gewöhnen und Rebecca wurde beinahe schon sympathisch :-D Mir hat das Buch gefallen. Ich bin nicht vor Spannung geplatzt, aber weglegen wollte ich es auch zu keinem Zeitpunkt. Für mich eine feine kleine Geistesgeschichte im Bereich Jugendthriller.

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  • Hier hat mir leider so ziemlich alles gefehlt ...

    Angstmädchen
    Aleshanee

    Aleshanee

    30. January 2017 um 18:12

    Ja, wo fange ich da jetzt an ... ich weiß ehrlich gesagt nicht, wer den Büchern den Genre-Stempel aufdrückt und gerade "Thriller" sieht man sehr oft, die sich dann als etwas völlig anderes entpuppen. Thrill steht für mich für atemlose Spannung, eine fesselnden Handlung, Schockmomente! Das alles hat hier gefehlt und leider auch noch mehr. Ich hab schon einige begeistere Rezensionen zu dem Buch gelesen und kann leider nichts davon nachvollziehen. Schon der Schreibstil war für mich von der ersten Seite an sehr gewöhnungsbedürftig. Malin erzählt ihre Geschichte mit sehr einfachen, ja fast schon spröden Worten, die mich eher an einen Schulaufsatz erinnern. Liegts an der Übersetzung? Ich weiß es nicht und ich konnte mir auch nicht vorstellen, wie man das in dieser Art überhaupt veröffentlichen konnte. Das ganze wirkte so aufgesetzt und holprig, dass es für mich keine Freude zu lesen war. Die Handlung beginnt langsam und steigert das Tempo leider auch nicht. Während Malin, die frisch in ein Zimmer eines Studentenwohnheims in Schweden eingezogen ist, immer mehr seltsame Vorkommnisse bemerkt, die mit dem Selbstmord der vorherigen Studentin zusammenhängen, schweift die Autorin immer wieder ab. Unwichtige Details über das Campusleben, Ausflüge in einen Club oder in Beziehungstreitigkeiten bremsen immer wieder den Fluss und haben eher genervt, als neugierig zu machen. Malin selber ist mir auch nicht wirklich sympathisch geworden - ihr Selbstmitleid ist ermüdend und ihre verkorksten Gefühle kann selbst ich nicht nachvollziehen. Ihre Mitbewohner, ein sehr bunt gemischter Haufen, bleibt leider durchweg relativ blass. Grusel, Horror, Spannung? Fehlanzeige! Ich war oft nah dran, Seiten zu überblättern, weil es einfach nicht vorwärts ging, aber ich habe immer noch gehofft, dass sich noch was rührt, dass noch ein Gänsehauteffekt kommt. Es gab einige typische und das Klischee bedienende Elemente aus der asiatischen Horrorecke, die aber leider so schlecht in Szene gesetzt wurden bzw. so kurz und unbeteiligt dargestellt wurden, dass es mich nicht packen konnte. Da hatte ich bei jedem Horror-College-C-Movie mehr Angst. Ich hatte mich auf ein unheimliches und spannendes Leseerlebnis gefreut und leider nur ein paar zähe Stunden bekommen, wo das einzig gruselige der Schreibstil war. © Aleshanee Weltenwanderer

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    • 3
  • Übersinnliche Erscheinungen im Studentenwohnheim - leider weder spannend noch besonders gruselig

    Angstmädchen
    ClaudiasWortwelten

    ClaudiasWortwelten

    29. January 2017 um 18:31

    Ich liebe Thriller aus Skandinavien und bin immer auf der Suche nach neuen skandinavischen Thrillerautoren. Dass es sich bei Jenny Milewski um eine schwedische Autorin handelt, wusste ich nicht, der Schauplatz ihres Thrillers Angstmädchen geht aus dem Klappentext auch nicht hervor, und da ich ihr Debüt Skalpelltanz nicht gelesen habe, hatte ich mich sehr gefreut, durch Zufall auf einen skandinavischen Thriller gestoßen zu sein und eine neue schwedische Autorin entdecken zu dürfen. Nach dem ersten Kapitel, das eigentlich ein Prolog ist und bereits Schlimmes erahnen lässt, springt die Geschichte im zweiten Kapitel in das Jahr 1992 zurück, als Malin in ihr Zimmer im Studentenwohnheim in Linköpping einzieht und zunächst voller Vorfreude auf ihr bevorstehendes Studentenleben ist. Das ganze Buch wird aus Malins Ich-Perspektive geschildert, sodass man sich sehr gut in das schüchterne Mädchen einfühlen kann, das erst kürzlich aus ihrem behüteten Elternhaus auszog, zwar voller Tatendrang und Enthusiasmus in einen neuen Lebensabschnitt startet, aber dennoch ein wenig ängstlich und unsicher ist, nun auf eigenen Beinen stehen zu müssen. Sie bemüht sich, Anschluss zu finden, will sich mit ihren neuen Mitbewohnern gut verstehen, fühlt sich allerdings etwas verloren und alleingelassen. Schon kurz nach ihrem Einzug ereignen sich recht mysteriöse Vorfälle, aber ansonsten passiert auf den ersten hundert Seiten leider nahezu nichts – zumindest nichts, was nur ansatzweise spannend wäre. Das erste Drittel des Buches plätschert also recht gemächlich und vor allem nahezu vollkommen ereignislos vor sich hin, und obwohl ich Malins Startschwierigkeiten in der neuen Umgebung sehr gut nachvollziehen konnte und sich das Unheimliche, das in ihr Leben tritt, bereits ankündigt, musste ich mich regelrecht zum Weiterlesen zwingen. Da Jenny Milewski ihre Hauptprotagonistin allerdings sehr gut ausgearbeitet hat und Malin eine liebenswürdige junge Frau ist, die mir sehr sympathisch war und in die ich mich gut einfühlen konnte, wollte ich dennoch wissen, wie es ihr im weiteren Verlauf der Geschichte ergehen wird. Alle anderen Figuren bleiben jedoch recht blass und konturlos, sind allerdings auch nur Staffage, da die Handlung überwiegend auf Malin fokussiert ist. Glücklicherweise nimmt die Geschichte nach dem recht langwierigen Einstieg dann auch endlich Fahrt auf. Die Ereignisse überschlagen sich sogar förmlich. Malin macht dabei eine erstaunliche Entwicklung durch, wächst über sich hinaus und wird mutiger. Bedauerlicherweise erhält der Leser jedoch bereits im ersten Kapitel so konkrete Hinweise darauf, wie die Geschichte für sie enden wird, dass einfach keine Spannung mehr aufkommen will. Wenn man ohnehin weiß, welches Schicksal die Protagonistin ereilen wird, fällt es eben recht schwer, noch mit ihr mitzufiebern, auch wenn man sich wünschen würde, dass sich alles doch noch zum Guten wendet. Trotz des bereits bekannten Ausgangs der Geschichte wollte ich aber wissen, was Malin denn nun genau widerfahren ist. Leider kann ich paranormalen Phänomenen nur wenig abgewinnen und hätte mir gewünscht, dass aus dem Klappentext hervorgegangen wäre, dass es sich bei Angstmädchen eigentlich um einen Mystery-Thriller mit Horrorelementen handelt. Ich will ja nicht abstreiten, dass übersinnliche Erscheinungen durchaus ihren Reiz haben und für schaurige Schockmomente sorgen können, aber ich habe mich leider auch nur sehr selten gegruselt. Man muss der Autorin zugutehalten, dass sie sich offenbar intensiv mit der japanischen Kultur und Mythologie beschäftigt hat, was am Ende des Buches auch deutlich wird, aber leider konnte mich Angstmädchen weder fesseln noch schockieren. Dazu ist die Idee, die diesem Buch zugrunde liegt, eben leider auch nicht innovativ genug und zu abgedroschen, um noch für Gänsehaut zu sorgen. Die wenigen gruseligen Momente und die gut ausgearbeitete Hauptprotagonistin konnten das Buch leider auch nicht mehr retten, sodass Angstmädchen für mich eine ziemliche Enttäuschung war.

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  • Mischung aus The Grudge und The Ring

    Angstmädchen
    melanie_reichert

    melanie_reichert

    29. January 2017 um 13:45

    Mit „Angstmädchen“ legt die Autorin eher eine Grusellektüre als einen Thriller im Stil von Stephen King (wie vom Verlag versprochen) vor, die aber mit einer authentischen Protagonistin und gut ausgearbeiteten Nebencharakteren überzeugen kann. Wer kein Fan von Das-Ende-zu-Beginn-Geschichten ist, sollte gleich zu einem anderen Buch greifen, denn hier ist nach dem ersten Kapitel schon klar, auf was das Ganze hinauslaufen wird. Auch verwundert bleibe ich bei der Wahl des Covers zurück, da es um ein japanisches Mädchen geht, das schwarze Haare hat, und wir hier blonde Locken gezeigt bekommen. Falls es hier eine Message zu entdecken gibt, habe ich sie leider nicht gefunden. Wir bekommen diese Story direkt aus Sicht von Malin, der Protagonistin, erzählt. Der Erzählstil ist geradlinig und einfach gehalten, was gerade in den spannenden Szenen von Vorteil ist, weil die Autorin so direkt zur Sache kommt. Auch die Wahl der Perspektive ist goldrichtig, da Malin doch eher ein verschlossener Charakter ist, der viel mit sich selbst ausmacht. Generell positiv möchte ich die Darstellung der Personen hervorheben. Egal, ob Haupt- oder Nebencharakter, man hatte immer ein klares Bild vor Augen, wie sich ein Mensch gibt oder ist. Malin war mir zu Beginn noch etwas befremdlich, da wir – wie schon erwähnt – erst eine ganz andere Protagonistin vor Augen geführt bekommen. Eine, die schon die ganze Geschichte hinter sich hat und sich natürlich deutlich anders verhält als dieses schüchterne Mädchen, das sie eigentlich einmal war. Die Wandlung an sich ist nachvollziehbar dargestellt und authentisch. Die Nebencharaktere haben mir fast noch besser gefallen, da wir es hier zwar auch mit Stereotypen zu tun haben, aber manche eben doch herausragende Individuen sind. Gerade Pelle – einer der Mitbewohner – hat mir sehr gut gefallen, weil er sich nicht immer so verhalten hat, wie man es eigentlich von ihm erwartet hätte. Aber auch die anderen Charaktere haben immer eine Portion Menschlichkeit mit auf den Weg bekommen, sodass sie durchweg authentisch waren und man emotional mit ihnen mitfiebern konnte. Der größte Kritikpunkt geht wohl an die Spannung. Erst einmal muss ich deutlich sagen, dass es sich nicht um einen Thriller im klassischen Sinne handelt. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass wir es mit einem Remake aus „The Grudge“ und „The Ring“ zu tun hatten. Klar, die japanische Geistersage stand ganz eindeutig im Mittelpunkt des Geschehens, aber ich würde die Lektüre doch eher unter leichtem Grusel bzw. Horror einordnen. Noch dazu kam, dass in der ersten Hälfte nicht wirklich Spannung aufkam. Die Geschichte war generell sehr vorhersehbar, was an vielen Stellen den Überraschungsmoment genommen hat. Lediglich im letzten Drittel konnte ich doch noch halbwegs gefesselt werden, was aber vor allem an der Entwicklung der zwischenmenschlichen Beziehungen lag. Das Ende war durch das erste Kapitel schon bekannt und hat leider auch keine neuen Erkenntnisse gebracht. Insgesamt eine solide Story, die vor allem durch gut ausgearbeitete Charaktere überzeugen kann, allerdings viel Boden im Bereich der Spannung und Individualität der Geschichte verliert. Kein Vergleich mit anderen großartigen Horrorautoren, aber vielleicht kann die Autorin mit ihren eigenen Geschichten überzeugen, wenn sie beim nächsten Mal etwas mehr im Bereich der Spannung ausbaut.

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  • Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen

    Angstmädchen
    TheBelladonnaEyes

    TheBelladonnaEyes

    25. January 2017 um 22:13

    Kritik:   Als ich das Buch bis zur Hälfte durch hatte, erinnerte es mich stark an Stephen King´s Romane, denn die beginnen meistens auch interessant und mysteriös, bis sie vom Realistischen ins Fantasy rübergehen. Ich wusste genau, was mich in etwa erwartet, doch es ging zu sehr in Richtung Paranormal.     Die junge Studentin, Malin, ahnt nichts, als sie ein Zimmer im Studentenheim mietet. Anstatt sich voll und ganz ihrem Studium zu widmen, merkt sie, dass etwas nicht stimmt. Genau dann fängt der Albtraum für sie an. Obwohl die Autorin die Handlung aus Malins Sicht erzählt hat, konnte ich ihre Angst und Emotionen nicht nachempfinden. Ich habe viele Horrorfilme gesehen, in denen mysteriöse Ereignisse passieren. Und die konnten mich mehr überzeugen, als dieses Buch, obwohl man bei Büchern in die Gedankenwelt der Protagonisten eintauchen kann. Die junge Asiatin wirkte auf mich lieb und nett, aber mehr erfuhr ich nicht über sie als Person. Da wünschte ich mir mehr Hintergrundwissen über die Hauptprotagonistin.     Der Schreibstil war relativ flüssig und die Autorin kam gleich zum Punkt. Die 5 Mitbewohner im Heim wurden authentisch beschrieben. Das Setting war vorstellbar und realistisch.   Leider hat es mir an Spannung gefehlt, denn das macht einen guten Thriller oder in diesem Fall Horror aus. Auch wenn vieles zu Anfang vorhersehbar war, schaffte es die Autorin leider nicht, mich noch am Ende zu packen und von ihrem Werk zu überzeugen     Fazit:   "Angstmädchen" ist ein Buch, welches man lesen kann, aber nicht unbedingt tun muss. Mich konnte die Handlung leider nicht fesseln, denn es beinhaltete keine Spannung. Dennoch mochte ich die Grundidee und die Protagonisten.

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  • Ein Geistermädchen ...

    Angstmädchen
    Unzertrennlich

    Unzertrennlich

    25. January 2017 um 09:40

    Schreibstil "Angstmädchen" hat mich bereits vom Cover und Klapentext her angesprochen. Ich liebe Geistergeschichten, besonders jene aus Japan, die oft sehr subtil wirken. Bei diesem Buch habe ich mich genau darauf eingestellt, eine schöne Mysterygeschichte, die mir einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Leider muss ich sagen, dass ich enttäuscht wurde. Schon der Klappentext auf dem Buch hat einen Rechtschreibfehler. (Statt "eine Badewanne" steht dort "ein Badewanne") und leider zog sich dieser Stil auch durchs Buch. Es gab eine Stelle, in der Namen vertauscht wurden und wiederum viele Sätze, die einfach nicht flüssig wirkten und leider das Gesamtbild gestört haben.  Zum Schreibstil der Autorin kann ich nicht direkt viel sagen. Er wirkt einfach, aber sie macht einen großen Fehler: Sie erzählt nur und zeigt dem Leser nichts. Nicht umsonst heißt es:"Show, don`t tell" und hier habe ich wieder einiges lernen können. Besonders im Gruselbereich reicht es nicht aus, die Atmosphäre einfach nur zu Beschreiben, nein, der Leser soll in das Geschehen abtauchen und alles selbst spüren. Das hat Jenny Milewski meiner Meinung nach nicht geschafft. Charaktere - Malin - Malin ist ein junges Mädchen, das in das Studentenheim zieht und dort mit seltsamen Ereignissen konfrontiert wird. Schade ist hier, dass Malin, obwohl das Geschehen aus der "Ich"-Perspektive verfasst ist, sehr blass bleibt. Wir erfahren kaum etwas zu ihren Hintergründen, außer dass sie ursprünglich aus Korea kommt, aber in Schweden aufgewachsen ist. Aus diesem Grund blieb sie recht bedeutungslos für mich und ihre Ängste waren für mich nicht greifbar! - Nebencharaktere - Neben Malin stehen auch noch die anderen Studenten. die auf ihrer Etage wohnen, im Zentrum der Geschichte. Ich fand sie teilweise besser charakterisiert als unsere Protagonistin. Meine Meinung Leider muss ich gestehen, dass mich "Angstmädchen" enttäuscht hat. Die Geschichte erinnert stark an typische Horrorfilme, allerdings kann sie mit dem Grusel aus Korea nicht mithalten. Hier mal ein Haarbüschel und dort mal eine Pfütze macht halt noch keinen echten Horror aus! Bei mir kam jedenfalls keine unheimliche Spannung auf, obwohl ich es mir mit dem Buch extra abends im Bett gemütlich gemacht habe ...  Zur Story kann ich nicht viel sagen, für mich war "Angstmädchen" kein Thriller, sondern viel mehr eine nette Jugend-Geister-Geschichte. Es gab keine Gruselmomente, nur die typischen Geisterbegnungen, die aber leider kaum Gefahr ausstrahlten. Für mich hatte das Buch leider kaum Atmosphäre und deswegen hat es sich beinahe ins unerträgliche gezogen. Auch die Protagonistin Malin ließ mich leider nicht mitfiebern, sie blieb bis zum Schluss blass und wurde beinahe durch die ganze Handlung gelenkt. An und für sich ist die Geschichte solide, aber sie bietet kaum Spannung, denn wie ich bereits oben erwähnt habe, erzählt die Autorin die Geschehnisse zwar, aber ich als Leser hatte kein genaues Bild vor Augen. Yuko, das Geistermädchen, hat mir leider nicht einmal den Hauch einer Gänsehaut über den Rücken gejagt, ganz im Gegenteil, eher fand ich sie sterbenslangweilig. Es fehlte halt an dem Geheimnisvollen, eben das, was Filme wie "the Ring" oder "the Grudge" ausmacht! Es reicht eben nicht aus, einfach nur ein Mädchen zu erschaffen, dass lange Haare hat und durch die Gegend rennt! Das Ende war nett, aber leider auch nicht mehr. Es lief plötzlich alles sehr schnell ab und sehr typisch. Überraschungen bietet das Buch keine, ich denke aber, dass es vielleicht sehr jungen Lesern gefallen könnte, die vielleicht eher zartbesaitet sind und sich schnell gruseln! Fazit "Angstmädchen" von Jenny Milewski konnte mich leider nicht überzeugen. Hier wird wieder einmal deutlich, wie wichtig der Spruch "Show, don`t tell" ist, denn für mich kam keinerlei Atmosphäre oder Spannung auf und die Protagonistin blieb bis zum Ende farblos. Leider konnte mich die Geschichte, die wohl eher für jüngere Leser ist, nicht begeistern!

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  • Angstmädchen

    Angstmädchen
    Kitsune87

    Kitsune87

    22. January 2017 um 13:57

    Rezension zu Angstmädchen von Jenny Milewski Titel: Angstmädchen Autor: Jenny Milewski Übersetzer: Maximilian Stadler Verlag: Heyne Genre (laut Verlag): Thriller Genre (eigene Einschätzung): Mystery/Horror Preis: 13,99 € Erscheinungsdatum: 09.01.2017 Isbn: 978-3453438804 Dies ist ein Rezensionsexemplar des Bloggerportals der Random House Verlagsgruppe. Ich bedanke mich für die Bereitstellung des Buchs zu Rezesionszwecken. Klappentext: Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht Meinung: Mag man dem Klappentext glauben, handelt es sich bei diesem Buch um einen Thriller mit mystischen Einschlägen. Dementsprechend habe ich eine „reale“ Aufklärung der Ereignisse erwartet. Deswegen direkt zu Anfang der Hinweis: Es handelt sich hierbei nicht um einen Thriller im klassischen Sinne. Nicht nur aufgrund der übernatürlichen Vorkommnisse. Auch im Weiteren fehlen der Handlung die Bausteine, um zu einem Thriller zu werden. Ordnet man den Roman also direkt dem Genre „Horror“ zu, sind die Erwartungen gleich ganz andere. Nichts desto trotz bin ich mit der Geschichte nicht warm geworden. Die Grundidee „gruseliges japanisches Mädchen treibt in einem scheinbar verfluchten Haus ihr Unwesen“ ist nicht neu und wurde sowohl in Büchern, als auch in Filmen unzählige Male verarbeitet. Und an letztere erinnerte mich das Buch auch stark. Obwohl das Setting in Schweden angesiedelt worden ist, schwebte die Atmosphäre eines amerikanischen Teenager-Horrofilms mit. Dazu trugen die leider sehr platten und stereotypisch gezeichneten Figuren - einschließlich der Protagonistin Malin - ihren Teil bei. Malin blieb mir recht undurchsichtig. Obwohl sie als das schüchterne, einfache Mädchen vom Land dargestellt wurde (und sie sich selbst als solche beschrieb) stand ihr Handeln im Gegensatz dazu. Neben den paranormalen Elementen, wurde ein großes Augenmerk auf das Studentenleben von Malin geworfen. Eigentlich ein schönes Mittel, nicht alleine die Horrorelemente plump herunter zu erzählen. In diesem Fall waren sie doch leider sehr störend und warfen immer wieder, wie oben bereits erwähnt, das Gefühl auf, in einem Roman für Teenager gelandet zu sein. Mir fehlte es eindeutig an einer bedrohenden und gruseligen Atmosphäre. Auch wurde nicht auf das typische Fehlverhalten von Personen in solchen Büchern/Filmen verzichtet, dass einen den Kopf schütteln lässt. Von den Logikfehlern möchte ich erst gar nicht anfangen. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten. Am allermeisten hat mich jedoch der teilweise sehr abstruse Satzbau gestört. Es ging sogar soweit, dass ich einige Sätze ein zweites Mal lesen musste, um mir über ihren Sinn klar zu werden. Ob dies nun an der Übersetzung oder generell des Stils der Autorin liegt, kann ich leider nicht sagen. Fazit: „Angstmädchen“ ist eine paranormale Geschichte, wie wir sie aus vielen Filmen kennen, die einen netten Kinoabend versprechen - mehr aber auch nicht. Man sollte weder einen Thriller erwarten, noch eine tiefgreifende und atmosphärische Story. Wer Horrorromane mag, die einen nicht in Angst und Schrecken versetzen, kann sicher nichts falsch machen. Dieses Buch ist ein solides Werk, dass meine Erwartungen jedoch leider nicht erfüllen konnte.

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  • Leider habe ich mich nicht gegruselt

    Angstmädchen
    Nirena

    Nirena

    22. January 2017 um 13:10

    Die Geschichte beginnt mit vielen Fragezeichen, da der Prolog eher einem Ende als einem Anfang gleicht. Und das stimmt auch, denn die Handlung zeigt auf, warum Malin am Ende der Geschichte dort hingelangt, wo wir sie am Anfang treffen.Man kommt gut in die Geschichte hinein und anfangs gleicht sie mehr einem unterhaltsamen Roman als einem Thriller, ist aber durchweg interessant geschrieben. Gut gefallen hat mir, dass die Autorin wichtige Puzzleteile, die zum Verständnis des Gesamtkontexes notwendig sind, wie nebenbei einstreut. Auch positiv fand ich die japanische Mythologie, die hier zum Zuge kommt und in Ansätzen erklärt wird.Generell ist der Lesefluss gut, es wird nicht langweilig, was anfangs daherrührt, dass man auf das, was im Klappentext angekündigt wird, wartet und später, dass man wissen will, wie es weiter geht. Die unterschiedlichen Charaktere sind nachvollziehbar, wenn auch meist recht oberflächlich angelegt.Enttäuscht hat mich allerdings der paranormale Part. "Jenny Milewski schreibt im Geist von Stephen King" hat eine Zeitung geschrieben. Es mag entsprechend an meiner Erwartungshaltung gelegen haben, aber bei Stephen King kommt der Punkt, wo man beinahe angstvoll die Seiten umblättert und gleichzeitig gar nicht anders kann, als weiterzulesen, obwohl man weiß, dass das Grauen einen weiter umfangen halten wird. Genau diesen Punkt konnte die Autorin bei mir nicht erreichen. Ja, es ist furchtbar, was im Wohnheim vor sich geht, aber ich habe mich einfach nicht gegruselt! Und genau das habe ich gewollt und erwartet - es war eher ein "versucht und gewollt" als ein "gekonnt", was ich sehr schade fand.

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