Jenny Milewski Angstmädchen

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Inhaltsangabe zu „Angstmädchen“ von Jenny Milewski

Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht …

Konnte mich nicht ganz überzeugen

— gedankenbuecherei
gedankenbuecherei

Eine Tote weilt unter den Lebenden und droht dein Leben zu zerstören. Was würdest du tun?

— Majainwonderland
Majainwonderland

zu lasch

— kidcat283
kidcat283

Horrorfilm in Buchform mit klischeebesetzter Handlung und sehr guter Erzählstimme.

— chochi_rain
chochi_rain

Angstmädchen erfindet das Rad nicht neu, ist aber dennoch ein gelungener Horror Thriller für Jugendliche

— Kagali
Kagali

Mehr Mysterie als Thriller aber trotzdem spannend!

— Luiline
Luiline

Für mich kein Thriller, sondern eher ein Jugendbuch mit einem leichten Gruselfaktor

— SillyT
SillyT

Für mich war es kein Thriller, eher eine Gruselgeschichte, für mich enttäuschend

— lenisvea
lenisvea

Für mich war es völlig in Ordnung. Aber eher im Jugendbereich angesiedelt

— isabel28
isabel28

"Show, don`t tell" ...

— Unzertrennlich
Unzertrennlich

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  • Gruselmomente zwar vorhanden, jedoch fehlt die Spannung in der Geschichte

    Angstmädchen
    Malibu

    Malibu

    28. April 2017 um 11:28

    Ein Geist, der rumspukt, da wo man wohnt? Eigentlich unvorstellbar - doch, was wäre wenn? Und was tut man dagegen? Die Protagonistin hat damit zu kämpfen, erst damit, dass ihr jemand glaubt und dann, damit der Geist endgültig verschwindet.Die junge Studentin Malin bekommt endlich ein Zimmer in einem Wohnheim. Dort hat sie eine Badewanne, was ihr zwar nicht behagt, aber sie hat es als einzige in diesem Wohnheim. Doch dann erfährt sie, dass vor einigen Tagen ein Mädchen namens Yuko genau in ihrem Zimmer, in ihrer Badewanne Selbstmord gemacht hat, indem sie sich die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet sie auch noch ein schwarzes Haarbüschel, das nicht ihres ist und auch eine blasse Gestalt erscheint ihr nachts. Da wird ihr klar, dass Yukos Geist noch immer in diesem Wohnheim spukt und es immer schlimmer wird. Gemeinsam mit den anderen Bewohnern versucht sie, diesen loszuwerden.Ganz ehrlich? Der Klappentext hat viel mehr versprochen, als der Inhalt hergibt. Malin ist eigentlich recht sympathisch und man fiebert auch mit ihr mit und steht in allem hinter ihr. Man hätte wohl nicht anders gehandelt. Auch die anderen Charaktere sind gut gewählt, jeder hat seine eigenen Macken und seine ganz eigene Persönlichkeit. Dennoch versteht man nicht ganz, was Yuko eigentlich will und warum sie gerade dann auftaucht, als Malin einzieht und nicht schon vorher.Das Buch an sich fängt mit dem Ende an, als Malin in Tokyo auf einem Hochhaus ist. Dann erzählt sie ihre Geschichte. Man erwartet nun eine spannende, Gänsehaut erregende Story. Gänsehaut hatte ich in der Tat öfters, da ich aber auch ein sehr ängstlicher Mensch angeht, was Geister angeht. Vor allem, wenn man das Buch abends liest und dann im Bett liegt und im Bad etwas umfällt, einfachso. Da traut man sich (wenn man wie ich ein Angsthase ist) dann gar nicht mehr raus, nicht mal mehr auf die Toilette. Trotzdem überzeugt die Autorin nicht ganz, es ist ein ständiges Auf und Ab und es passiert doch nichts originelles. Es gibt Momente, die lassen einen in einem Höchsttempo lesen, nur um dann wieder abgeflaut zu werden.Der Schreibstil und die Dialoge sind gut ausgearbeitet und lassen, trotzdem fehlt der Geschichte die Spannung und der Schliff. Vor allem das Ende lässt doch noch einiges offen und Fragen stehen, die man doch gerne beantwortet gehabt hätte. Man weiß ja eigentlich am Anfang schon, wie es endet - erfährt aber nie ganz, wieso das so ist. Entweder habe ich nicht genug zwischen den Zeilen gelesen oder es war einfach nur sinnfrei.Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen, weswegen ich es auch nicht weiterempfehlen kann an die Gruselfans unter uns, da es ehrlich gesagt doch einige viel bessere Grusellektüren gibt. Dadurch dass die Geschichte zwischendrin spannend war, was aber wieder abflaut und man die ganze Zeit bangt, den Grund für Malins Tun zu erfahren und wie sich das alles entwickelt bis dahin, konnte ich doch nicht aufhören zu lesen.

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  • Ein spannender Thriller

    Angstmädchen
    lyydja

    lyydja

    07. April 2017 um 13:20

    Ich habe Angstmädchen ganz zufällig endeckt und da mir der Klappentext zugesagt hat und ich gerade sowieso nicht soviel Bücher für das Ebook zum lesen hatte, es also auch zeitnah lesen konnte (hätte können, ein kleiner Ausfug hat mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht) habe ich es einfach mal beim Bloggerportal angefragt. Da ich vorher nichts von der Autorin gelesen habe, bin ich ohne Erwartungen an die Geschichte gegangen, war natürlich trotzdem gespannt darauf. Die Geschichte hat gleich vorausblickend angefangen, was zwar ein etwas schwieriger Einstieg war, aber auch sehr interessant und gleich spannend, welcher Lust zum weiterlesen macht. Die ganze Atmosphäre ist ziemlich mysteriös und durch komische Zufälle und viele Fragen, wie z.B. "haben die Mitbewohner Geheimnisse?" und das unvorhersehbare und trotz einiger Längen hält sich die Spannung auch die ganze Zeit durch. Ebenfalls gut gefallen haben mir die Wendungen in der Geschichte und der Verlauf der Geschichte. Bei der man auch merkt, dass die Autorin gut rechachiert hat, zumindest kam es mir so vor und auch hat die Autorin sich wohl Gedanken gemacht, den es war nicht nur grussel sondern auch eine Geschichte dahinter. Mit Malin bin ich jedoch nicht so richtig warm geworden, da sie zwar schon durch ihre Gedankengänge interessant war, doch insgesamt eher unscheinbar und von den eher schwächer charakterisierten Nebencharakteren überschattet wurde, was natürlich auch daran liegen kann, dass mir diese einfach mehr zugesagt haben. Geschrieben fand ich das ganze super, der Schreibstil war einfach zu lesen, trotzdem nicht zu trivial und macht einfach Spaß und ist fesselnd. Auch sind die Beschreibungen sehr ausschweifend, was die Dinge schön verbildlicht, waren mir jedoch manchmal etwas zuviel, so dass es auch mal vorgekommen ist, das ich mit den Gedanken abgeschweift bin. Insgesamt hat Jenny Milewski einen sehr guten Thriller geschaffen, der zwar anders war, als ich erwartet habe, aber sehr spannend, schön düster und aufgregend ist, trotz mehrerer Längen und Lust auf mehr von der Autorin macht.

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  • Naja..

    Angstmädchen
    gedankenbuecherei

    gedankenbuecherei

    04. April 2017 um 15:41

    MEINE MEINUNG: Besonders angesprochen hat mich die Tatsache, dass es sich bei der Autorin um eine Schwedin handelt und auch die Handlung in Schweden platziert ist. Durch mein Skandinavistik Studium interessiere ich mich sehr für die skandinavischen Länder und damit auch für die daraus stammende Literatur. Allerdings muss man erwähnen, dass man hiervon nicht allzu viel mitbekommt. Viel präsenter sind die japanischen Elemente, die sich durch den Thriller hindurchziehen, da ja die Protagonistin ein aus Asien nach Schweden adoptiertes Kind ist und auch Yuko war eine aus Japan stammende Austauschstudentin in Schweden. Was mir aber hierbei sehr positiv aufgefallen ist, ist die detaillierte Recherche der Autorin, da alle diese japanischen Elemente sehr gut ausgearbeitet sind und man einen sehr guten Einblick in die japanische Mythologie bekommt. Beim Lesen des Buches war ich immer wieder hin und hergerissen, ob es mir denn jetzt gefällt oder nicht. Irgendwie konnte es mich nicht ganz überzeugen, es hat mich nicht mitgerissen. Das lag wahrscheinlich auch an den Charakteren, die mir sehr platt erschienen. Auch für die Protagonistin Malin konnte ich keine wirkliche Sympathie aufbringen, ich war teilweise richtig genervt von dem ständigen Selbstmitleid. Dauernd fühlt sie sich angegriffen und als Außenseiter, aufgrund ihrer asiatischen Herkunft. Das war für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Und auch ihre Mitbwohner Torbjörn, Camilla, Rebekka, Pelle und Richard waren für mich nicht wirklich ernst zu nehmende Charaktere. Die Handlung beginnt mit Malins Einzug in das Studentenwohnheim. Sie zieht in Yukos altes Zimmer und schnell erfährt sie auch von dem schrecklichen Ereignis, das sich in der Badewanne des Zimmers ereignet hat. Yuko hatte sich selbst die Pulsadern aufgeschnitten. Malin ist schockiert über diese Tatsache und fühlt sich selbstverständlich nicht mehr wirklich wohl. Sie fühlt sich mit Yuko verbunden und setzt es sich zum Ziel, die tragischen Hintergründe herauszufinden, die Yuko zu diesem Schritt getrieben haben. Nach und nach häufen sich die seltsamen Eregnisse auf ihrem Stockwerk im Wohnheim, seien es Schuhe, die im ganzen Flur verteilt wurden, oder auch ein komplett zerstörtes Wohnzimmer. Das ganze hat mich immer mehr an asiatische Horrorfilme erinnert, weshalb ich auch der Meinung bin, dass das Genre Thriller hier nicht wirklich zutrifft. Nach einem ziemlich langwierigen Einstieg eskaliert die Situation auf einmal, als die Bewohner des Stockwerks Kontakt zu Yukos Geist aufnehmen und herausfinden, dass diese sich an ihnen rächen möchte. Malin befindet ich dann im Wetllauf gegen die Zeit, da die Vorfälle immer agressiver und brutaler werden. Sie muss dringend herausfinden, was Yuko so wütend gemacht hat. Die Auflösung dieser Frage empfand ich als unbefriedigend und etwas lächerlich. FAZIT: Im Großen und Ganzen muss ich also sagen, dass mich dieses Buch nicht wirlich überzeugen konnte. Es wirkt irgendwie wie ein netter Versuch, der missglückt ist. Vielleicht lag das aber auch an meinen Erwartungen, da mich der Klappentext sehr angesprochen hat. Dieses Buch war meiner Meinung nach schwer zu bewerten, weil es wirklich nicht schlecht war, aber irgendwie auch nichts besonderes. Deswegen gebe ich eine mittlere Bewertung

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  • Angst

    Angstmädchen
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    19. March 2017 um 10:36

    Meine Meinung zum Thriller:AngstmädchenAufmerksamkeit und Erwartung:Diesen Punkt erwähne ich euch auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten:Als Studentin möchte man auch seine eigene Bude, und dafür nimmt man gerne fast alles in Kauf, doch Malin stellt immer mehr fest, irgendwas stimmt mit ihrem Studentenzimmer nicht, denn warum erscheinen immer wieder Pfützen auf dem Boden, warum stehen Dinge, die man wo an seinen Platz stellte, wo anders und was bedeutet es, das fremde schwarze Haare immer wieder aufkreuzen? Als dann auch noch ein Foto von jemanden auftaucht, der ihr fast aus dem Gesicht geschnitten wirkt, wir alles irgendwie mysteriöser.Wird sie das Rätsel lösen und mit heiler Haut davon kommen?Wie ich diese Geschichte empfunden habe:Dieses Buch konnte mich erst ab der 177 Seite fesseln. Vorher fragte ich mich ständig, wohin will die Autorin mich führen, und was ist denn nun der wirkliche Kern der Geschichte und was hat das mit Thriller auf sich, normalerweise würde ich nach mindestens 150 Seiten das Buch weglegen, aber irgendwas wollte, das ich es nicht aus der Hand lege und weiter lesen werde. Ab der 177 Seite wusste ich warum, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und musste es in einem Schritt durchlesen.Jedoch mit Thriller hat das Buch in meinen Augen nichts zutun, es ist für mich eher in dem Bereich Horror zu Hause.Dafür aber unendlich spannend und ziemlich Gänsehautfeeling.Gerade ab der Seite 200 kam irgendwie noch mehr Spannung auf und somit war es einfach durchzulesen.Schreibstil:Anfangs war er mir etwas zu ausufernd und ich fragte mich aufgrund der vielen Details, wo mich die Autorin hinführen möchte, gerade am Ende sehe ich zum Anfang des Buches keinen Sinn, dass 177 Seiten verschenkt worden sind, andererseits hat mich die Autorin dadurch an die Hand genommen und mich langsam in ihre Geschichte hineinweben können. Also auch wenn ich den Anfang etwas kritisch sehe, finde ich es allgemeinen sehr gut, wie mich die Geschichte in Beschlag genommen hat.Geschichte:Eine Geschichte die unter Studenten passieren könnte, natürlich nicht mit diesem Horror, jedoch wie man sich fremd in einer Stadt fühlen kann, und langsam in das Studium hineinfinden darf, und sich auch noch mit fremden Menschen auseinandersetzen darf, das findet man als junger Erwachsener sehr häufig, damit können sich junge Leser gut mit Malin identifizieren.Die ersten Liebesbewegungen und die ersten Hoffnungen und Enttäuschungen fängt die Autorin hier sehr gut ein. Jedoch hebt sich das Buch dann doch wieder ab, weil wo findet man einen Geist, der es schafft Chaos anzurichten und sich nicht vertreiben lässt, nachts eine Beerdigung abhält und zugleich noch den Tod knapp vor Augen zu haben?Für mich war jedoch am Ende das Ende etwas zu übertrieben und das fand ich etwas schade. Denn gerade am Ende hätte ich mir gewünscht die Autorin überrascht mich noch einmal. So wie sie es immer wieder während dem Buch geschafft hatte.Was man dem Buch übrigens wirklich gut anmerkte ist, dass die Autorin sich wirklich mit ihrem Buch auseinander gesetzt hat und gut recherchieren konnte und dadurch wirklich lebhaft davon schreiben konnte, was ich mit Malin gerade erleben durfte.Thema im Buch:Wenn man das Buch aus der Autorinnen Sicht herunter bricht, geht es ihr vor allem um das Thema Sinn, und das wir zu sehr hinter dem Sinn der Dinge hinterherjagen, anstatt zu erkennen, nicht alles macht immer und unbedingt einen Sinn. Manches ist einfach so wie es ist.Diesen Punkt an sich fand ich sehr spannend und finde es auch interessant wie Sie diesen Punkt in diesem Buch herausgeformt hatte.Für mich stand aber auch noch im Vordergrund die ersten Schritte im Erwachsenen Leben zu betrachten und wie man sich gut damit auseinander setzen kann, ohne das man den Halt verliert. Auch zeigte Sie hier gut auf, dass nicht jeder junge Mensch die gleichen Bedingungen hat, wie ein anderer und doch auf der gleichen Stufe steht und es wirklich in jedem einzelnen liegt, was er mit seinem Leben anfängt.Bewertung:Ich bin von diesem Buch wirklich positiv überrascht, auch wenn ich das Buch einmal gerne auf die Seite gelegt hätte. Zum Glück hielt ich durch und konnte dadurch eine wahnwitzige und verrückte Malin begleiten durch ihr Leben zu laufen. Einziger Punkt der mich störte, dass die Einstufung die auf dem Buch steht in meinen Augen nicht wirklich realistisch wieder gibt, was das für ein Buch ist. Es ist eben KEIN Thriller in dem Sinne, es ist ein Buch das eher in die Horrorabteilung eingestuft gehört. Deswegen gebe ich hier auch einen Stern Abzug. Ansonsten bekommt das Buch vier Sterne. Es ist spannend gewesen, es hat meine Nerven gekitzelt und mir Gänsehautmomente beschert.

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  • Eine Tote unter Lebenden

    Angstmädchen
    Majainwonderland

    Majainwonderland

    17. March 2017 um 09:50

    Als die schüchterne Malin endlich ein Zimmer im Studentenwohnheim beziehen kann, ahnt sie noch nicht, welches Grauen dort bereits auf sie wartet und sie bis zum bitteren Ende verfolgt.Die Studentin Malin bezieht wie gesagt ein Zimmer im Studentenwohnheim, in das niemand außer ihr einziehen wollte. Nach einigem Nachfragen findet die gebürtige Koreanerin heraus, dass sich nur eine Woche vor ihrem Einzug die japanische Austauschschülerin Yuko in eben jenem Zimmer das Leben genommen hat. Kurz darauf nehmen seltsame Ereignisse ihren Lauf. Türen schlagen unvermittelt zu, Schritte ertönen im Flur, obwohl niemand außer ihr in der Wohnung ist und sie beginnt ein blasses Gesicht im Spiegel zu sehen. Weilt der Geist einer Toten etwa noch unter den Lebenden?Die Idee des Buches hat mich sofort angesprochen und mein Interesse geweckt. Ich liebe japanische Geisterlegenden und fand, dass diese gut in die Geschichte eingebettet wurden. Allerdings störte mich ein Faktor ganz besonders: Es war nichts Neues, nichts Fesselndes und Aufregendes. Besonders wenn man die Horrorfilmklassiker "The Ring" oder "The Grudge" kennt. Ich hätte mir von der Geschichte einfach mehr Individualität gewünscht, anstatt dass auf altbewährte Taktiken wie das Mädchen mit langem schwarzen Haar, blasser Haut und Nachtkleid zurückgegriffen wird. Natürlich versprüht die Geschichte dennoch einen gewissen Nervenkitzel besonders zum Schluss hin, denn im letzten Drittel stieg die Spannung rapide an. Die ersten zwei Drittel verliefen im Gegensatz dazu geradezu langsam und ein bisschen zäh. Die Handlung wollte einfach nicht ins Rollen kommen, doch das packende Finale machte das Ganze wieder ein bisschen Wett.Die Charaktere waren mir manchmal ein bisschen schleierhaft, wie ich leider zugeben muss. Es wurden geradezu zwanghaft die Klischees vertreten: Ein Nerd, ein Draufgänger, eine Zicke, ein reicher Schnösel, eine Nymphomanin und natürlich das schüchterne Mädchen.Malin spielte wie gesagt die Hauptrolle und durchschaute die ganze Angelegenheit ziemlich schnell. Allerdings war mir ihr Charakter alles andere als sympathisch. Ihre koreanische Herkunft war oft Gesprächsthema und sie kritisierte immer wieder die Tatsache, dass die Menschen nur auf Äußerlichkeiten achteten. Sobald sie jedoch selbst jemand fremden gegenüberstand, waren ihr eigenes Denken und Handeln nur so von Vorurteilen gespickt. Ein Beispiel: Sie fand es seltsam, dass der Dozent für Japanologie gar nicht wie ein Japaner aussah, sondern wie ein Schwede. Darüber konnte ich oftmals nur den Kopf schütteln.Auch die Entscheidungen, die die einzelnen Personen oder in der Gruppe zusammen trafen, schienen in meinen Augen vollkommen übereilt und unüberlegt. Es wirkte beinahe so, als wolle die Autorin zwanghaft Spannung erzeugen, indem sie ihre Charaktere etwas Dummes tun ließ.Der Schreibstil war flüssig zu lesen, wenn auch sehr einfach gehalten. Er hat mich nicht wirklich gefesselt, aber doch dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht aus der Hand lege.Fazit:Insgesamt ein spannender Thriller mit einem Hauch japanischer Mythologie, dem es jedoch leider an Individualität fehlt aufgrund der vielen vertretenen Klischees. Die Grundidee ist absolut genial, keine Frage, doch die Umsetzung hat mich leider ein wenig enttäuscht.Vielen, vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

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  • Gewollt aber nicht gekonnt

    Angstmädchen
    kidcat283

    kidcat283

    12. March 2017 um 14:08

    Als Malin in das Zimmer des Studentenwohnheims zieht, weiß sie noch nicht, dass sich dort ein chinesisches Mädchen, namens Yuko das Leben genommen hat. Es passieren merkwürdige Dinge in dem Zimmer und auch im Flur des Heims. Malin ist sich sicher, dass Yukos Geist umhergeht. Doch warum bekommt ihr Geist keine Ruhe? Wie kann man diese Gruselgeschichte beenden und Yukos Geist befreien? Meine Meinung: Dieses Cover verspricht sehr viel und auch der Klappentext ist sehr interessant. Jedoch ist die Geschichte sehr schleppend. Meiner Meinung nach kommt die Autorin viel zu spät zum eigentlichen Punkt. Wir erfahren zunächst einiges von Malin und ihre Mitbewohner des Studentenwohnheims und außerdem hat sie eine beste Freundin. Erst nach Mitte des Buches kommt man endlich auf Yuko zu sprechen und sie wird Hauptteil des Buches, wie gesagt, finde ich es echt zu spät. Man denkt während des Lesen...Mensch, da muss doch endlich mal was kommen. Und als es endlich kommt, hats ganz schön in sich. Ich habe noch nie ein Horror-Buch gelesen. Manche meinen, dass es nur bisschen Grusel hatte, aber ich wollte abends nicht mehr weiterlesen. Was die Spannung angeht, war sie stellenweise mal da und dann wieder weg. Leider war das Buch mehr ohne Spannung als mit. Es hat mich ein wenig an den Film "The Grudge" erinnert. Diesen Film hatte ich während des Mittagessens geschaut und als die erste Grusel/Horrorszene kam, ist mir vor Schreck der Löffel aus der Hand gefallen. (Das ist kein Scherz) Hab dann sofort abgebrochen und einen anderen Film geschaut. Das letzte Mal wo ich dann diesen Film geschaut hatte, waren noch mehr Leute dabei und ich lag unter einer Decke, mein Kopf meistens auch. Deswegen habe ich den Film schon komplett mitbekommen, daher würde ich sagen, dass es bisschen von dem Film hat, aber irgendwie nicht so gut umgesetzt. Ich fand das Buch also nicht so dolle.

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  • vergisst man so schnell nicht wieder

    Angstmädchen
    Blacksally

    Blacksally

    09. March 2017 um 14:59

    Ich mag das Cover des Buches sehr gerne, aber ich finde es sehr schade das der Hintergrund nicht eine andere Farbe hat und die Haare schwarz sind wie im Buch, ich glaube dann hätte das Cover noch mehr Wirkung gezeigt.Die Protagonistin Malin ist eine adoptiere Koreanerin, die als sie 3 Monate als war nach Schweden kam. Sie bekommt plötzlich eine Studentenbude, obwohl die Wartelisten für sowas ewig lang sind. Erst später erfährt sie das sich 1 Woche zuvor dort ein japanisches Mädchen umgebracht hat.Malin mochte ich gerne, sie will den Sachen auf den Grund gehen, ist jedoch etwas schüchtern und traut sich nicht so schnell an andere Personen heran, weshalb sie auch nur eine Freundin hat. Jedoch wird sie in ihrer neuen bleibe sehr schnell gut angenommen, was mich sehr für sie gefreut hat. Man merkt bei ihr während des Storyverlaufes eine positive Entwicklung was ihr Selbstbewusstsein angeht.Die anderen Mitbewohner spielen mehr oder weniger große Rollen in dem Roman. Da haben wir zum einen den coolen Pelle, der auf Grunge steht (man beachte, das ganze spielt in den 90ern) und der typische Kerl ist zu dem man anfangs aufschaut. Richard ist ein totaler Angeber, der immer alles besser weißt, wohingegen Torbjörn ein sehr ruhiger Genosse ist. Die beiden Mädels die dort noch wohnen heißen Rebecka - ein Mädchen das bei den Kerlen sehr gut im Umlauf ist und Camilla, die leicht Sportbesessen erscheint und sehr auf ihr Aussehen achtet.Der Schreibstil des Buches ist einfach zu lesen, man kommt im Buch sehr gut mit und auch schnell voran. Für mich hat sich die Geschichte komplett anders entwickelt als ich Anfangs gedacht habe. Das fand ich persönlich aber nicht schlimm, denn diese Art von Geschichten mag ich eigentlich besonders gerne und es war unfassbar Spannend was alles passiert und wie es überhaupt dazu gekommen ist. Man erfährt bereits im Ersten Kapitel was am Ende passieren wird, denn hier sehen wir die Protagonistin bereits 10 Jahre später. Ich mag sowas gerne, könnte mir aber vorstellen das es viele Leute stören könnte. Die Autorin:Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.Mein Fazit:Eine atemberaubende Geschichte, die ich nicht so schnell vergesse.

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  • Angstmädchen: Du kannst ihr nicht entkommen

    Angstmädchen
    chochi_rain

    chochi_rain

    28. February 2017 um 19:07

    Was wäre, wenn du wüsstest, dass in deiner Badewanne ein Mensch gestorben ist? Nicht vor Wochen, Monaten, Jahren, sondern gerade erst, vor ein paar Tagen? Und wie würdest du dich verhalten, wenn dieser Mensch dich plötzlich heimsuchen würde? Im Grunde handelt es sich bei Angstmädchen um eine klassische Horrorgeschichte. Ein sonderbarer Ort, merkwürdige Ereignisse, eine Tote, die Rache nehmen möchte und ein Haufen junger Menschen, die versuchen das Probleme alleine zu lösen. Dennoch ist dieses Buch sehr gut erzählt und eine bis zur letzten Seite spannende Geschichte, die ich zum Schluss gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Vollständige Rezension auf Chochi in Wonderland lesen

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  • "Angstmädchen" von Jenny Milewski

    Angstmädchen
    Jacynthe

    Jacynthe

    26. February 2017 um 15:00

    Klappentext Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht … ( Quelle) Meine Meinung Erst letztes Jahr habe ich angefangen, mich etwas mehr für Thriller zu interessieren. Nach einem eher ruhigen Roman wollte ich es dann mit etwas Anderem probieren und wurde kurz darauf auf Angstmädchen aufmerksam. Der Klappentext klang wie die Kurzbeschreibung eines Horrorfilms, was auch den Ausschlag dazu gab, das Buch zu lesen. Angstmädchen liest sich leicht und schnell. Nach einem dramatischen Prolog wird man in die Handlung hineingeworfen und muss sich gemeinsam mit der Protagonistin Malin im Studentenwohnheim einleben. Sie trifft dabei auf übliche Schwierigkeiten wie Rivalitäten mit und unter den Mitbewohnern, doch schnell sind es auch ungewöhnliche Dinge, die Malins Aufmerksamkeit auf sich ziehen: Schuhe, die im Gang durcheinander geworfen wurden, Haarbüschel in ihrer Badewanne, die nicht von ihr stammen können, Wasser auf dem Boden, das verschwunden ist, sobald sie das Licht anknipst... Kenner des Genres in Literatur und Film werden die Anzeichen schnell erkannt haben: Malin hat es mit etwas Übernatürlichem zu tun. Natürlich beginnt sie, Nachforschungen anzustellen und stößt dabei auf den tragischen Tod des Mädchens, das vor ihr in dem Zimmer gewohnt hat: Yuko. Doch was will der Geist von ihr? Soll sie ihren Tod aufklären? Die Zeichen sprechen dafür, doch als sich der Spuk nach und nach auch auf ihre Mitbewohner ausweitet, beginnt Malin zu ahnen, dass es nicht so leicht werden wird, Yukos Geist loszuwerden. Milewskis Schreibstil ist angenehm locker und passt sehr gut zu dem Studentenleben der Figuren. Inhaltlich spielt sie mit den typischen Stilmitteln des Genres, was in diesem Fall leider auch eine ganze Reihe ausgelutschter Horror-Elemente mit sich bringt: überflutete Badezimmer, mysteriöse Tagebücher, von alleine zufallende Türen und so weiter. Hier hätte ich mir etwas mehr Innovation gewünscht. Auch, dass der Prolog bereits viel über das Ende aussagt, hat mich gestört und dem Roman einiges an Spannung genommen. Dennoch habe ich Angstmädchen gerne gelesen und ich habe mich stellenweise schon ein wenig unwohl gefühlt. Wirklich gegruselt habe ich mich jedoch nicht, dafür habe ich wohl einfach schon zu viele Filme dieser Art gesehen und blutigere Horrorromane gelesen. Es war jedoch eine schöne Erfahrung, eine solche Geschichte, die ich von der Art her bisher nur aus Filmen kannte, einmal zu lesen und mir die gruseligen Momente selbst vorstellen zu müssen. Da mir buchige Vergleiche in diesem Genre fehlen möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass ich Angstmädchen von der Atmosphäre und den Charakteren her als eine Mischung aus den Filmen Ring und Unfriend empfand. Wer diese Filme mochte, wird sicherlich auch mit diesem Buch etwas anfangen können.   Ich selbst habe es schnell gelesen und noch einige Zeit düber die Figuren nachdedacht, doch insgesamt hat mich der Roman nur mäßig überzeugt. Er ist etwas Nettes für zwischendurch, doch ich denke, dass es in der Welt der Thriller und Horrorromane noch Spannenderes zu entdecken gibt. Ich vergebe daher gute 3 von 5 Wolken und danke dem Bloggerportal und dem Verlag sehr für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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  • Für mich super

    Angstmädchen
    Susi180

    Susi180

    22. February 2017 um 12:46

    Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht … Die Autorin: Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö. Meine Meinung: Ich habe die letzte Seite zugeschlagen und bin immer noch atemlos. All die negativen Stimmen zu diesem Buch kann ich nicht nachvollziehen. Ich fand den Schreibstil der Autorin klasse und sehr anschaulich. Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an gefangen genommen. Eine Story die mich fesseln konnte. Ich mochte auch die Charaktere sehr gerne. Die Seiten sind nur so geflogen und ich habe auch keinen Vergleich zu einem Film gezogen.. Es ist hier kein harter Gruselfaktor aber dennoch schaurig und wenn man sich wirklich richtig auf die Geschichte einlässt, dann ist Gänsehaut vorprogramiert. Ein Buch was ich wirklich jedem empfehlen kann. Es hat Spaß gemacht und war spannend. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Erzählstil und auch die Ausdrucksweise mochte ich sehr. Ich kann an dem Buch nichts schlechtes finden. Natürlich darf man hier nicht den ultimativen Gruselroman erwarten, aber gelungen ist das Buch auf jeden Fall. Von mir gibt es die volle Empfehlung und Sterneanzahl. Ein Schätzchen in meinem Bücherregal und ich werde die Autorin im Auge behalten. Ihren ersten Roman möchte ich nun auch unbedingt lesen. Tolles Buch und lesenswert.

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  • Mini-Challenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    querleserin_102

    querleserin_102

    Hier könnt ihr euch für die Jahreschallenge anmelden. Die Anmeldebeiträge bitte folgendermaßen gestalten:           Ich nehme mit 12 Büchern Teil. 1/12 beendet: Buchtitel, Autor 2/12 beendet: Buchtitel, Autor 3/12 beendet: Buchtitel, Autor 4/12 beendet: Buchtitel, Autor … Danke und viel Spaß! Teilnehmer: ChattysBuecherblog (12/200)xxlxsa (4/50)Hortensia13 (6/100)YaBiaLina (7/75)FrauSchafski (4/50)Yolande (6/70)misery3103 (15/200)annlu (23/250)Tina2803 (0/90)Ayda (8/100)Buchgespenst (15/200)Kuhni77 (10/100)samea (2/50)YvetteH (8/100)Meine_Magische_Buchwelt (8/70) LadySamira091062 (19/180)QueenSize (8/80)Kodabaer (7/30)Iris_Fox (5/24)Amy_de_la_Soleil (3/35)tigerbea (10/150)Lucinda4 (4/25)Bellis-Perennis (34/360)Leseratte2007 (12/100)hannelore259 (8/65)pamN (11/104)leucoryx (9/11)KruemelGizmo (9/95) Seelensplitter (15/150) Shanlira (2/30) Argentumverde (20/200) dreamily1 (4/30) Mali133 (8/50) aufgehuebschtes (19/40) MrsCorina (0/17) MelE (17/200) dia78 (26/180) BeaSurbeck (16/100) MissTalchen (2/43) DieBerta (9/50) walli007 (18/168) paschsolo (12/80) Ascardia (1/30)  Dominic32 (0/20)  book_lover_6 (1/40) kathi_liebt_buecher (3/90) kleine_welle (5/70) Mausimau (4/40) fantafee (2/25) loralee (1/40) steinchen80 (9/60) Sxndy_03 (10/50) janaka (13/144) haTikva (5/12)  MaLaPe (5/55) kalestra (3/30 )                

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    Lesemaus-M

    19. February 2017 um 19:03

    Klappentext/Inhalt: Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht … Meine Meinung: Als ich das erste Mal den Klappentext gelesen habe, dachte ich nur so, ich muss es unbedingt lesen. Es hört sich total genial an und kann eine gruselige Geschichte werden. Allerdings wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Malin zieht wegen ihrem Studium in eine WG. Auf der einen Seite freut sie sich darauf aber auf der anderen Seite ist dies alles für sie fremd. Schnell merkt sie, dass in dem Wohnheim kuriose Dinge vorgehen. Dann erfährt sie auch noch, dass sich in ihrer Badewanne jemand das Leben genommen hat. Darüber ist sie total erschüttert und will dem Ganzen auf den Grund gehen. Auf einmal findet sie Haare, die auf keinen Fall von ihr sein können und andere merkwürdige Dinge passieren. Was ihr dann widerfährt, wird ihr Leben für immer verändern. Malin hat anfangs ein wenig Angst in diese WG zu ziehen. Sind die Leute dort nett, kommt sie mit allen klar usw. Schnell merkt sie, wie die anderen Mitbewohner sind und kann sich langsam auf diese WG einlassen. Als sie eines Tages Haarbüschel findet, ist sie total verwirrt. Sie zerbricht sich immer mehr den Kopf darüber. Als sie dann noch erfährt, was in der Badewanne passiert ist, ist sie total schockiert. Sie kann es nicht fassen aber dennoch will sie mehr darüber herausfinden. Mit der Zeit kommen ihr einige Theorien und dann überschlagen sich die Ereignisse. Sie hat Angst, Zweifel und muss um ihr Leben fürchten. Als ich die ersten Kapitel gelesen habe, fand ich die Geschichte schon sehr merkwürdig. Als ich weitergelesen habe, wurde es nicht besser. Ich konnte mit dem Schreibstil überhaupt nichts anfangen und mit Marlin bin ich nicht warm geworden. Dennoch hat mich die Geschichte interessiert. Der weitere Verlauf konnte mich aber auch nicht überzeugen. Ich fand manche Dinge übertrieben und an den Haaren herbeigezogen. Ich konnte dem Buch einfach nichts abgewinnen. Es hat mich total enttäuscht und ratlos zurückgelassen. Es gab ein paar aufregende Momente aber das war es auch schon. Fazit: Ich habe mich auf eine spannende, gruslige und aufwühlende Geschichte gefasst gemacht. Leider fand ich die Geschichte total langweilig, der Schreibstil war nichts für mich und mit Marlin bin ich auch nicht warm geworden. Manche Dinge fand ich so kurios und verwirrend, dass ich das Buch am liebsten abgebrochen hätte. Dennoch wollte ich ja wissen, wie es am Ende ausgehen wird. Das Ende war in Ordnung aber mehr auch nicht. Das Buch hat mich sehr enttäuscht. Bewertung: Cover: 4/5 Klappentext: 4/5 Inhalt: 2/5 Schreibstil: 2/5 Gesamtpaket: 2/5 2 von 5 Sterne

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  • Yuko wird dich finden! Ein Horrror-Thrillerr für Jugendliche

    Angstmädchen
    Kagali

    Kagali

    11. February 2017 um 20:09

    > Die Ganze Rezension, mit zusätzlichem Deutsch/Originalen Coververgleich findet hier auf Miss PageTurner: Die Inhaltsangabe findet ihr oben, daher wiederhole ich sie hier nicht. Meine Meinung Was Grusel und Horror angeht bin ich persönlich ja leicht besaitet. Besonders wenn es sich um Paranormales handelt. Mein Herz fürchtet sich eher vor dem Unbekannte, als vor Serienkiller, so absurd das mein Gehirn auch findet. Dennoch habe ich eine Schwäche für ebensolche Horror Bücher, was auch der Grund war, weswegen ich auf Angstmädchen so neugierig war. Mit diesem Buch, zog ein schaurig spannender Roman bei mir ein. Nach einem sehr neugierig machenden Prolog (über den ich aber nichts verrate ;) startet die Handlung unvermittelt mit Malins Einzug im Wohnheim. Für mich ganz nostalgisch, da ich auch zwei Jahre in einem ähnlichen Studentenwohnheim gelebt habe. Was mich überrascht hat ist, dass d Buch in den 90er spielt, genauer gesagt 1993. Das ein oder andere mal musste ich schmunzeln. Das waren noch Zeiten ohne Handys und als Informatik noch ein ganz neues Studienfach war. Auf den ersten 50 Seiten bekommt man einen Einblick in Malins Welt und vor allem in das WG Leben. Man lernt die einzelnen Bewohner kennen, wovon jeder eine gut ausgearbeitete, individuelle Persönlichkeit hat, das fand ich gut. Auch Malin selbst war mir, wenn auch etwas schüchtern und unsicher sehr sympathisch. Umso mehr fiebert man dann mit, wenn die unheimlichen Ereignisse ihren Gang nehmen. Denn auch wenn die Bewohner alle ihre Macken und Schwächen haben, gibt im Gegensatz zu vielen Horrorfilmen keinen wo man sagt: Der hat es nicht anders verdient. Es sind ganz normale Studenten, wie man sie in jeder x beliebigen Stadt antreffen kann. Junge Leute wie du und ich. Das macht das ganze gruseliger. Über Yuko selbst, möchte ich nichts verraten, aber ein bisschen hat das Ganze was von Ring, was aber nicht weiter verwunderlich ist, gehen sowohl dieses Buch als auch besagter Film auf den selben japanischen Mythos zurück. Sehr interessant fand ich die Einbindung japanischer Folklore und die Hinweise auf kulturelle Unterscheide und die Probleme die sich dabei ergeben eine fremde Kultur verstehen zu wollen. Das Ende regt ein wenig zum Nachdenken über Sinn und Zweck von Globalisierung an. Einziger Wermutstropfen: Ich hätte gerne mehr über Yuko und ihre Hintergründe erfahren. Warum ist sie so geworden wie sie ist? Welche Motive, Wünsche Ziele hatte sie? Das kam mir ein wenig zu kurz, deswegen nur 5/6 Dreiecken. Fazit Ein gelungener Horror/Thriller Roman für ugendliche, der zwar nicht das Rad neu erfindet, aber trotzdem spannend und gruselig ist.

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  • Sehr gutes Mystery-Buch!

    Angstmädchen
    Luiline

    Luiline

    11. February 2017 um 11:00

    Heute gibt es eine Rezension zu dem Thriller  "Angstmädchen" von Jenny Milewski.  Verlag: Heyne / Seitenzahl: 336 / Erscheinungsjahr: Januar 2017 / Originaltitel: "Yuko" / Übersetzung: Maximilian Stadler / ISBN: 978-3-453-43880-4 / Preis: 13,99€ Inhalt:     Die junge, schüchterne Malin zieht in ein Studentenwohnheim ein. Zu ihrer großen Freude bekommt sie das einzige Zimmer, das über eine Badewanne verfügt. Doch dann erfährt sie, dass sich darin ein Mädchen namens Yuko die Pulsadern aufgeschnitten hat. Kurz darauf findet Malin Haarbüschel, die nicht von ihr stammen können, und als sie eines Nachts eine blasse Gestalt sieht, wird ihr klar, dass etwas in ihr Leben getreten ist, das sie nicht mehr loswird. Etwas, das ihr Angst macht – das auf sie wartet – wo immer sie auch hingeht … Meine Meinung: Trotz vieler gemischter Meinungen hat mich dieser Thriller sehr interessiert.  Die Geschichte wird aus der Sich von Malin erzählt, die als Baby aus Südkorea adoptiert wurde und in Schweden aufgewachsen ist. Als sie 1992 zum studieren nach Linköping in ein Studentenwohnheim zieht, wird sich ihr Leben für immer verändern. Schon im Prolog, der zehn Jahre in der Zukunft spielt, wird angedeutet dass Malin einige verstörende Erlebnisse hatte.  Malin ist mir als Protagonistin sehr sympatisch gewesen, denn sie hat einen ruhigen Charakter und wirkt sehr unschuldig. Besonders am Anfang der Geschichte merkt man, dass sie sich in der WG erst zurecht finden muss. Ihre Mitbewohner haben ganz unterschiedliche Charakterzüge und für Malin ist es auch nicht leicht sich in die Gruppe zu integrieren.   Ich würde das Buch nicht unbedingt als Thriller bezeichnen, sondern eher als Mysterie-Roman mit leichten Horrorelementen. Besonderns gut hat mir das Setting gefallen, ein Studentenwohnheim an einer Universität. Die Autorin hat die Atmosphäre sehr gut eingefangen und auch der Schreibstil hat mir gefallen. Der Selbstmord von der vorherigen Bewohnerin Yuko, eine japanische Austauschstudentin, wirft für Malin viele Fragen auf und auf einmal passieren in der WG und in ihrem Zimmer merkwürdige und unerklärliche Dinge. Die Entwicklung der Handlung hat mir sehr gut gefallen und man weiß beim Lesen nicht genau, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Besonders zum Ende hin hat mich die Autorin positiv überrascht. Trotzdem bleiben für mich Fragen offen, aber das ist bei diesem Buch denke ich gewollt und man muss als Leser selbst überlegen, was am Ende passiert sein könnte. Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen und besonders die Mystery-Elemente haben die Geschichte sehr interessant gemacht. Das gewisse Etwas hat noch gefehlt, daher ziehe ich einen Stern ab. Daher gibt es von mir 4 Sterne!

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  • Eher Jugendbuch als Thriller

    Angstmädchen
    SillyT

    SillyT

    05. February 2017 um 20:33

    Als die junge Malin ein Zimmer in einer Studentenwohnung ergattern kann, ist sie zunächst einfach nur überglücklich etwas gefunden zu haben. Auch ihre Mitbewohner scheinen soweit alle ganz in Ordnung zu sein, doch zwischendurch verhalten sie sich doch merkwürdig. Dann beginnt es mit unheimlichen Vorkommnissen in ihrem Bad und nach kurzer Zeit erfährt Malin, was passiert ist. Die vorherige Bewohnerin des Zimmers, eine junge Japanerin namens Yuko, hat sich in dem Bad die Pulsadern aufgeschnitten. Die mysteriösen Geschehnissen nehmen immer mehr zu und Malin begibt sich auf die Suche nach dem, was mit Yuko wirklich geschehen ist. Meine Meinung:  Dieses Buch wurde als Thriller eingestuft und so habe ich vorher auch die Erwartungen an eine ordentliche Portion Thrill gehabt, doch das Buch beginnt noch recht langsam und der Thrill läßt deutlich zu lange auf sich warten. Der Schreibstil hingegen hat mir recht gut gefallen, sprachlich einfach und verständlich, läßt es sich durchaus flüssig lesen. Allerdings würde ich es sowohl vom sprachlichen als auch von den Ereignissen her, eher in eine Sparte Richtung Jugendbuch mit leichtem Gruselfaktor einordnen. Dazu würden dann auch die Charaktere und auch das Setting perfekt passen, so bin ich hier wohl mit völlig falschen Voraussetzungen ans Lesen gegangen. So beginnt das Buch eher mit einer Aneinanderreihung des gewöhnlichen Tagesablaufs der Studentin Malin. Dieser ist wenig spektakulär und dadurch viel zu detailreich erzählt, ich hatte einfach nicht das Gefühl, ins Geschehen gezogen zu werden. Auch wenn es gruselig wurde, fehlte mir einfach die Atmosphäre, denn ich hatte weder Gänsehautfeeling noch beklemmende Gefühle, die ja eigentlich gerade bei einer Geistergeschichte aufkommen müssten. Dementsprechend plätscherte die Handlung doch eine ganze Weile nur so vor sich hin. Ich hätte mir hier gewünscht, dass viel mehr Details über die Studentin, die sich das Leben genommen hat, zum Vorschein kommen, denn ich hatte den Eindruck, dass da einiges im Argen lag. Doch das bleibt hier lediglich nebensächlich und die Nachforschungen, die Malin beginnt, sind nicht allzu intensiv. Trotzdem hier in der Ich-Perspektive durch Malin erzählt wird, blieb diese mir doch zu unscheinbar. Auch ihre Erlebnisse sind selten spannend, da immer wieder Details erzählt werden, die zum Grundgerüst nicht passen. Die Besuche des Clubs oder den Liebeskummer der Freundin bremsten den Lesefluss immer wieder aus und wenn es denn spannend wurde, kam wieder ein Ereignis aus dem Studentenleben, das hier so gar nicht reinpassen sollte. Malin war mir schon auf einer gewissen Ebene recht sympathisch, ein eher schüchternes Mädchen, das nun auf sich gestellt ist und anfangen muss, sich zu behaupten. Das ist durchaus glaubhaft, doch trotzdem fiel es mir schwer, mich in sie hineinzuversetzen, denn sie blieb doch immer recht oberflächlich. Selbst wenn es zu den unheimlichen Ereignissen kam, schien sie mir diese doch eher nüchtern zu betrachten. Ich konnte zumindest nicht allzu oft Angst und Schrecken spüren und genau das hätte ich hier eher erwartet. Die Nebencharaktere entsprechen alle dem typischen Studentenklischees, die Schönheit mit den vielen Männerbekanntschaften, der nette Typ, der ruhige Streber, der Erfolgreiche mit Zukunftsperspektive und die Sportlerin, alle passen hier zwar gut hinein, brachten aber keine allzu großen Überraschungen. Zum Ende nimmt die Geschichte dann doch noch Schwung auf, doch das alles kam mir dann zu plötzlich, die vorangegangenen Ereignisse bereiteten mich zu wenig auf den Showdown vor und somit konnte mich auch dieser nicht völlig überzeugen. Mein Fazit: Leider konnte mich dieser Thriller nicht überzeugen, da mir hier einfach die unheimlich Atmosphäre und die Spannung fehlten. Durch viel zu viele Details des Studentenlebens wurde das Tempo zu oft ausgebremst und blieb zu oberflächlich. Sprachlich gefiel es mir ganz gut, da es sich immerhin flüssig lesen ließ und auch die Protagonistin war soweit sympathisch, wenn ich mir hier auch einfach mehr Tiefgang gewünscht hätte. Mich konnte dieser Thriller leider nicht überzeugen, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass jugendliche Leser hier durchaus mehr Spannung finden könnten.

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