Jenny Milewski Skalpelltanz

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Inhaltsangabe zu „Skalpelltanz“ von Jenny Milewski

Carl Cederfeldt ist Chirurg. Und Mörder. Sein Instrument ist das Rasiermesser. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut, sondern der Fantasie des Horrorautors Jonas Lerman entsprungen, umstrittener Star der schwedischen Literaturszene. Die Figur des Carl Cederfeldt hat ihn reich gemacht. Aber Lerman hat genug von Blut und Gewalt und beschließt, kein weiteres Cederfeldt-Buch mehr zu schreiben. Doch so einfach ist das nicht. Lerman kann mit dem Schreiben nicht aufhören, und in seiner Umgebung geschehen plötzlich mehrere grausame Morde an jungen Mädchen. Begangen mit einem Rasiermesser. Präzise und brutal. Genau so, wie Carl Cederfeldt vorgehen würde. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut ...

War ein guter Thriller. Spannend und schnell zu lesen, allerdings hat mir das Ende leider nicht so gut gefalllen. Trotzallem lesenswert.

— Maren84
Maren84

Blutig, düster und psychologisch sehr gut durchdacht! Die Skandinavier können es einfach!

— Rpunkt99
Rpunkt99

Super spannend👍👍👍👍

— Hamster50
Hamster50

War sprachlich und von der Umsetzung her leider nicht mein Fall. Schade, der Titel klang so vielversprechend für einen Thriller.

— Floh
Floh

Irgendwie hat das Buch schon was.

— Lesemama
Lesemama

Solider Thriller, der Hoffnung auf einen weiteren Teil macht.

— Kathey
Kathey

Hätte mir ein weniger offensichtlicheres Ende gewünscht. So war die Spannung schnell weg.

— Maja_44
Maja_44

Ein Thriller-Debüt, das nach vielen Längen am Ende doch noch einen fulminanten Showdown aus Brutalität und Nervenkitzel für den Leser bereit

— justitia
justitia

Blutig, erstaunlich gut durchdacht und unterschwelliger Vorhersehbarkeit unterhaltsam!

— Schattenkaempferin
Schattenkaempferin

Luft nach oben, dennoch gut gelungen!

— LifeStyleCheck
LifeStyleCheck

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    Skalpelltanz
    Buecher-Liebe-de

    Buecher-Liebe-de

    02. June 2017 um 18:01

    Über den Inhalt Carl Cederfeldt ist Chirurg. Und Mörder. Sein Instrument ist das Rasiermesser. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut, sondern der Fantasie des Horrorautors Jonas Lerman entsprungen, umstrittener Star der schwedischen Literaturszene. Die Figur des Carl Cederfeldt hat ihn reich gemacht. Aber Lerman hat genug von Blut und Gewalt und beschließt, kein weiteres Cederfeldt-Buch mehr zu schreiben. Doch so einfach ist das nicht. Lerman kann mit dem Schreiben nicht aufhören, und in seiner Umgebung geschehen plötzlich mehrere grausame Morde an jungen Mädchen. Begangen mit einem Rasiermesser. Präzise und brutal. Genau so, wie Carl Cederfeldt vorgehen würde. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut … Meine Meinung Der Anfang ist etwas schwerfällig, ich habe etwas Zeit gebraucht, bis ich so richtig in die Geschichte rein kam. Die ersten Seiten handeln erst einmal vom Leben des Autors. Auch hat das Lesen teilweise einiges an Konzentration gebraucht, da manche Sätze schon sehr lang formuliert sind. Es gilt aber das Prinzip: Gut Ding will Weile haben – wenn die Geschichte dann erst richtig beginnt, nimmt die Spannung auch zu und es entwickelt sich eine Story, die den Begriff „Thriller“ auch wirklich verdient hat. Es gibt auch die ein oder andere Stelle, die schon ganz schön eklig ist.  Es ist schade, dass das Buch erst etwas Anlaufzeit braucht, dadurch macht es erst einmal nicht den besten ersten Eindruck, gibt man im aber die Chance, so wird man es nicht bereuen.

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  • Ein Thriller mit einigen Schwächen

    Skalpelltanz
    LeseKatze

    LeseKatze

    01. August 2016 um 18:32

    Inhalt:Schnitt für Schnitt ...Carl Cederfeldt ist Chirurg. Und Mörder. Sein Instrument ist das Rasiermesser. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut, sondern der Fantasie des Horrorautors Jonas Lerman entsprungen, umstrittener Star der schwedischen Literaturszene. Die Figur des Carl Cederfeldt hat ihn reich gemacht. Aber Lerman hat genug von Blut und Gewalt und beschließt, kein weiteres Cederfeldt-Buch mehr zu schreiben. Doch so einfach ist das nicht. Lerman kann mit dem Schreiben nicht aufhören, und in seiner Umgebung geschehen plötzlich mehrere grausame Morde an jungen Mädchen. Begangen mit einem Rasiermesser. Präzise und brutal. Genau so, wie Carl Cederfeldt vorgehen würde. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut ...Das Cover ist ganz schlicht in weiß gehalten und der Buchtitel in rot geschrieben sieht auch blutig aus und genau nach einen Thriller.Die Story wird aus der Erzählerperspektive berichtet, man begleitet man den Autoren Jonas Lerman. Man darf ihm über die Schulter schauen, wenn er versucht seine Blockade zu lösen, man geht mit ihm zu Lesungen und verhandelt mit dem Verlag.  Das fand ich persönlich als Buchliebhaberin wirklich interessant, wie alles hinter denn Kulissen statt findet, und wie alles abläuft. Aber als Privatperson mochte ich den Protagonist gar nicht denn er wirkte egoistisch, unnahbar und arrogant. wirkt er immer frustrierter, da er immer nur mit seiner Thriller-Reihe in Verbindung gebracht wird, aber selbst nicht den Ruhm erntet, den er sich wünscht. Dennoch hat die Autorin denn Charakter lebendig und authentisch darstellen können..Der Schreibstil war flüssig und einfach zu Lesen, Das Buch konnte ich in einem rutsch durch lesen. Aber bis zur Hälfte des Buches erfährt man eigentlich nur über die Schreib Blockade von Jonas und wurde etwas langatmig weil fast nichts passierte. Erst in der Mitte des Buches wurde die Geschichte spannend. Mehr möchte ich auch gar nicht verraten sonst würde ich spoilern.Fazit: Ein mittelmäßiger Thriller das einige Mängel hat, kann ich aber jedoch empfehlen

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  • Ein Schwedenthriller

    Skalpelltanz
    radmoth

    radmoth

    24. May 2016 um 11:46

    Der Klappentext macht neugierig, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Und mein Gefühl hat mich nicht getäuscht.Jonas Lerman ist Autor und schreibt über den über den Serienmörder Carl Cederfeldt. Er hat bereits drei Bücher über Carl Cederfeldt verfasst. In seinem letzten Buch, kam Carl nicht vor. Als Lerman in eine Schreibblockade gerät, beschließt er, mit dem Schreiben über Carl aufzuhören, doch dann scheinen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität zu verschwimmen… Ist er, Jonas, etwa verrückt geworden?Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr durchwachsen ist. Am Anfang zieht sich die Handlung ein wenig, doch mit voller Hoffnung auf ein unerwartetes Geschehnis, liest man weiter. Teilweise sind die Sätze sehr lang, was mich aber nicht gestört hat. Nachdem man den zähen Beginn überwunden hatte, wurde es sehr spannend und das blieb es auch bis zum Schluss. Teilweise wurde es sehr grausam und blutig, was nicht unbedingt jedem gefällt, aber mir hat es gefallen. Auch das Ende hat mir gut gefallen. Ich war sehr überrascht, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet hatte. Das Buch ist lohnt sich für alle, die Thriller lieben, auch wenn der Anfang sehr schleppend war, aber sonst ist das Buch durch und durch sehr gelungen und ich freue mich schon auf weitere Werke von Jenny Milewski.

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  • Düster, gewalttätig, voller Abgründe...

    Messertanz
    parden

    parden

    DÜSTER, GEWALTTÄTIG, VOLLER ABGRÜNDE... Menschen verschwinden. Menschen sterben. Heute ist es Alla Kusmin. Erstochen und verstümmelt. Die Leiche der Russin liegt in einer Wohnung in Berlin-Marzahn. Viktor Saizew und Rosa Lopez, ein eigenwilliges Ermittlerteam, werden vom LKA Berlin mit dem Fall betraut. Die beiden stellen Nachforschungen in der Familie der Ermordeten an und geraten in einen Sumpf von Korruption, in dem jeder käuflich ist und in dem selbst die Täter Opfer sind. Die Spur führt nach Russland - aber auch tief in die Vergangenheit der beiden Ermittler. Wieder einmal eine Rezension, die mir nicht leicht fällt, da dieser Thriller aus dem Rahmen des Üblichen fällt. Noch bis zur Hälfte des Buches hätte ich hier lediglich zwei Sterne vergeben - am Ende waren es deutliche vier Sterne. Wie das? Am einfachsten kann ich dies vielleicht verdeutlichen, wenn ich schildere, wie es mir im Verlaufe des Romans erging. Zu Anfang dominierte die Verwirrung - ständige Sprünge in kurzgehaltenen Kapiteln zwischen verschiedenen Handlungssträngen, die erst einmal nichts miteinander zu tun zu haben schienen, sowie auch Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wobei nicht immer gleich deutlich wurde, zu welcher Zeit das geschilderte Geschehen gerade spielte; dazu immer wieder neue Personen, häufig russischen Namens, was mir das Merken und Wiedererkennen doppelt erschwerte. Hinzu kam neben der oft skrupellosen Gewalttätigkeit, die für einen Thriller ja nicht untypisch ist, noch eine Düsternis, die ihresgleichen sucht. Sämtliche Charaktere, die hier eine wesentliche Rolle spielen, haben ihren eigenen dunklen, um nicht zu sagen: depressiven Hintergrund, egal ob Opfer, Täter oder auch Ermittler. Der oft abgehackt wirkende Schreibstil mit teilweise nur unvollständigen Sätzen verstärkte diesen düsteren Eindruck noch - mich hat es beim Lesen echt runtergezogen. Es wirkte einfach zu geballt, zu viel, und zeitweise steckte die eigentliche Geschichte hinter den dunklen Facetten der einzelnen Charaktere zurück. Viktor mochte nicht viele Menschen (...) Niemand wollte mit Viktor zusammenarbeiten, da er den meisten Menschen Angst einflößte. Und niemand wollte mit Lopez zusammenarbeiten, denn sie verströmte das Unglück aus allen Poren wie Tote einen Verwesungsgeruch. Sie beide waren Paria. Viktor und Lopez (...) Nur zusammen ergaben sie einen Sinn (...) Viktor bestaunte, wie sie jeden Tag wieder von neuem aufstehen konnte. Wie sie es fertigbrachte, ihr Leben überhaupt zu leben. Obwohl sie dazu schon lange keinen Grund mehr sah. (S. 37) Auch ich mochte Viktor nicht, den aufgrund einer Erkrankung eigentlich beurlaubten Ermittler des Berliner LKA, ebensowenig wie Rosa, seine Kollegin, die sich diszipliniert durch ihre nun schon jahrelang währende Depression kämpft. Ich mochte tatsächlich keine einzige Figur in diesem Thriller, dessen Plot unglaublich komplex ist und erst ganz allmählich seine Untiefen und Geheimnisse preigibt. Ein Plot, der allmählich unglaubliche Zusammenhänge enthüllt - hier erfüllt jede noch so unbedeutend erscheinende Handlung, jede einzelne Figur, und sei sie auch noch so klein, ihren Zweck in dem Puzzlespiel. Und auch, wenn jede Wahrscheinlichkeitsrechnung einen angesichts dessen, dass hier alles mit allem und jeder mit jedem zusammenhängt, nur den Kopf schütteln lassen müsste, hat mich dieser Thriller letztlich in seinen Bann geschlagen. Ich wollte es einfach wissen: was genau steckt dahinter? Wer wird hier ohne zu großen Schaden aus der Geschichte herauskommen? Was alles wird letztlich aufgelöst? Die letzten 150 Seiten habe ich das Buch kaum noch zur Seite gelegt. "Viktor. Kann es sein, dass in diesem Fall mittlerweile alles, aber auch alles schiefläuft?" - Was sollte Viktor dazu sagen? Manchmal hatte Lopez einen Hang zur Untertreibung. (S. 258) Ein Thriller, der sich von dem Gros des Genres abhebt - nicht erfrischend, sondern kaum erträglich anders. Ein Thriller, der seinen Sog trotz aller Widerstände entfaltet, unbemerkt und ganz allmählich, und der einen letztlich nicht mehr aus seinem Bann lässt. Und ein Thriller, der den Leser mit der Frage entlässt, ob hier noch eine Fortsetzung möglich ist. Erstaunlicherweise wirklich empfehlenswert. © Parden

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    • 8
  • Mir hat die Spannung etwas gefehlt

    Skalpelltanz
    Lesemama

    Lesemama

    07. March 2016 um 20:20

    Inhalt: Jonas Lerman ist bekannt für seine Thriller um den Serienkiller Carl Cederfeld. Dann beschließt Jonas keine weiteren Carl-Cederfeld-Bücher mehr zu schreiben. Doch so einfach scheint es nicht zu sein, den was Jonas Nachts schreibt, passiert tatsächlich. Jonas ist völlig verunsichert, ist er vielleicht Carl? Meine Meinung: Mich hat das Buch positiv überrascht. Ich bin mit relativ geringen Erwartungen an das Buch rangegangen und muss sagen, es hat mich doch überrascht. Das Buch ist jetzt nicht unbedingt das spannendste, dennoch hat es einige Stellen die mir richtig gut gefallen haben. Ich habe Skalpelltanz mir 3,5 Sternen bewertet.

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  • Rezension "Skalpelltanz"

    Skalpelltanz
    Kathey

    Kathey

    28. January 2016 um 22:09

    Klappentext: Carl Cederfeldt ist Chirurg. Und Mörder. Sein Instrument ist das Rasiermesser. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut, sondern der Fantasie des Horrorautors Jonas Lerman entsprungen, umstrittener Star der schwedischen Literaturszene. Die Figur des Carl Cederfeldt hat ihn reich gemacht. Aber Lerman hat genug von Blut und Gewalt und beschließt, kein weiteres Cederfeldt-Buch mehr zu schreiben. Doch so einfach ist das nicht. Lerman kann mit dem Schreiben nicht aufhören, und in seiner Umgebung geschehen plötzlich mehrere grausame Morde an jungen Mädchen. Begangen mit einem Rasiermesser. Präzise und brutal. Genau so, wie Carl Cederfeldt vorgehen würde. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut ... Aufbau: Der Thriller wird aus der Sicht des schwedischen Autors Jonas Lerman geschildert. Sie beginnt ab dem Zeitpunkt, wo sich der Protagonist dazu entscheidet keine Cederfeldt-Bücher mehr zuschreiben. Leider fand ich den Schreibstil schwierig zu lesen. Es war anstrengend zu lesen, weil die Sätze relativ lang waren und es viele schwedische Namen oder Begriffe gab. Das hat mich leider etwas in meinem Lesefluss gestört. Aber ansonsten fand ich den Aufbau gut. Gestaltung: Das Cover des Buches ist sehr ansprechend. Es sieht brutal und gruselig aus. Genauso wie es zu der Geschichte passt. Charaktere: Jonas Lerman ist der Protagonist dieses Buches und ein sehr komischer Typ, mit dem ich mich leider fast überhaupt nicht identifizieren konnte. Was ich aber im nachhinein nicht als störend angesehen habe. Die anderen Charaktere fand ich gut und glaubwürdig in ihren Rollen. Es gab auch eine hohe Dicht an individuellen Charakteren, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Das hat mir sehr gut gefallen. Ende: Das Ende hat mich etwas schockiert. Das hatte ich nicht erwartet. Doch obwohl ich schockiert war, dachte ich mir am Ende: Okay? Was ist das Ende? Also ich hatte das Gefühl irgendwas nicht mit bekommen habe, weil ich das Ende nicht ganz verstanden habe und auch irgendwie verwirrt war. Es kam mir so vor, als wenn es noch einen zweiten Teil geben wird. Fazit: Insgesamt ein sehr durchwachsener Thriller. Der Aufbau war gut, aber leider hat mir etwas die Spannung gefehlt. Auch der Schreibstil war etwas schwierig und kompliziert. Die Gestaltung ist jedoch sehr toll. Die Charaktere haben mir auch gut gefallen. Leider konnte ich mich nicht ganz mit Jonas Lerman identifizieren, aber dafür fand ich die Individualität der anderen Charaktere toll. Das Ende hatte mich schockiert und überrascht, obwohl ich das Gefühl hatte etwas nicht verstanden zu haben. Es war noch sehr offen, was mich auf einen zweiten Teil hoffen lässt.

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  • Langsamer Einstieg, zu schnelles Ende

    Skalpelltanz
    Maja_44

    Maja_44

    11. January 2016 um 21:24

    Knapp der Inhalt: Jonas Lerman ist Autor und hat den psychopathischen Carl Cederfeldt erfunden. Mit ihm sind ihm seine größten Erfolge als Autor gelungen, nun versucht er aus Carls Fußstapfen herauszutreten. Dann jedoch geschieht ein Mord in der Realität, der Carls exakte Handschrift trägt. Die erste Hälfte des Thrillers wird nur von Jonas gesprochen, sein Alltag, seine Art zu schreiben etc. Von einem Mordfall auf realer Ebene ist keine Rede. Trotz flüssigem Lesen kam der Plot an sich nur sehr langsam voran, die wenigen Dialoge erleichterten mir das Lesen nicht. Die Autorin versucht den Leser mitsamt ihrer Hauptperson mürbe zu machen, was auch ganz gut gelingt. Sobald jedoch klar ist, dass Carl wirklich existiert und Jonas sich ihn nicht einbildet, war für mich die Spannung weg. Hatte ich vorher schon Theorien aufgestellt, was es mit Carl auf sich haben konnte, war ich fast enttäuscht, dass sich meine erste Vermutung - sie seien Zwillinge - bestätigt hatte. Die eigenartige Zwillingsverbindung hatte für mich einen etwas zu "fantastischen" Charakter (auch wenn man es psychologisch sicher erklären kann), weil es meiner Ansicht nach zu sehr Überhand genommen hatte. Der ruhige erste Teil des Buches und der im Gegensatz dazu fast schon zu aktionslastige zweite Teil war nicht ganz so rund, wie ich es mir erhofft hatte. Ich bin der Ansicht, dass man mehr aus der Geschichte hätte machen können. Denn der Klappentext hatte mir persönlich mehr versprochen, als mit letzten Ende geboten wurde.

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  • Wirst du den Tanz mit dem Skalpell überleben?

    Skalpelltanz
    Kerry

    Kerry

    07. January 2016 um 01:08

    Carl Cederfeldt erfreut sich in Schweden, jedoch nicht nur dort, ausgesprochen großer Beliebtheit, immerhin ist er Chirurg und als solcher gehört er zu den Männern mit einem sehr angesehenen Beruf und mit dem Skalpell kann er umgehen, wie ein Künstler. Seine "Modelle" erfreuen sich nicht über diese Bekanntschaft, denn das Skalpell, das Carl Cederfeldt nutzt, bringt ihnen den Tod, denn Carl ist ein Serienmörder. Dass er sich dennoch solch großer Beliebtheit erfreut, liegt daran, dass Carl "nur" literarisch mordet. Der 35-jährige Jonas Lerman, einst ein 7-Eleven-Supermarkt-Mitarbeiter, hatte eine Eingebung und so wurde Carl Cederfeldt vor fünf Jahren "geboren". Mittlerweile gibt es drei Romane mit Carl als Protagonisten und die Fangemeinde wartet sehnsüchtig auf die langersehnte Fortsetzung, doch Jonas entschied, ein Buch ohne Carl zu schreiben und sein viertes und bisher letztes Buch muss ganz ohne Carl auskommen. Nun hat Jonas jedoch ein Problem: Schreibblockade. Dieses Problem besteht jedoch nicht erst seit kurzer Zeit, sondern schon länger und um ehrlich zu sein, sein letztes Buches, das erste ohne Carl, war ein Plagiat. Noch ist er damit durchgekommen, doch ein zweites Mal wird er nicht so viel Glück haben, das weiß er. Jonas lebt derweil in den Tag hinein, in der Hoffnung, die Blockade würde sich von selbst lösen, doch bisher ohne großen Erfolg. So besucht er zum Beispiel seine Nachbarin Zofia Garbarek, welche ihre letzten Wochen in einem Hospiz verbringt. Sie empfiehlt ihm, mit einem ihrer Therapeutenkollegen zu sprechen. Dieser arbeitet als Kreativitätsexperte bzw. Personal Coach und ist auch New-Age-Ideen nicht abgeneigt, aber ehrlich, Jonas hat nichts zu verlieren, also trifft er sich mit ihm und tatsächlich wird dieses Treffen alles für immer verändern ... Wirst du den Tanz mit dem Skalpell überleben? Der Plot wurde spannend und realistisch erarbeitet, wobei in diesem Buch ein nicht geringer Splatter-Anteil gegeben ist. Die Story fand ich ausgesprochen faszinierend, denn der Gedanke, dass jemand Morde nach einem literarischen Vorbild begeht, empfinde ich in der Realität als sehr erschreckend. Die Figuren wurden authentisch und realistisch erarbeitet, wobei mein Herz hier eindeutig für Carl schlug, denn dieser wusste genau, was er wollte und nahm es sich, ohne Rücksicht auf Verluste. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich mich, gerade zum Ende der Lektüre, kaum noch von dem Buch lösen konnte.

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  • Thriller-Debüt mit einigen Längen und einem fulminanten Showdown am Ende...

    Skalpelltanz
    justitia

    justitia

    30. December 2015 um 14:09

    Ein Thriller-Debüt, das nach vielen Längen am Ende doch noch einen fulminanten Showdown aus Brutalität und Nervenkitzel für den Leser bereithält! Ein kleiner Einblick in den Klappentext: Carl Cederfeldt ist Chirurg. Und Mörder. Sein Instrument ist das Rasiermesser. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut, sondern der Fantasie des Horrorautors Jonas Lerman entsprungen, umstrittener Star der schwedischen Literaturszene. Die Figur des Carl Cederfeldt hat ihn reich gemacht. Aber Lerman hat genug von Blut und Gewalt und beschließt, kein weiteres Cederfeldt-Buch mehr zu schreiben. Doch so einfach ist das nicht. Lerman kann mit dem Schreiben nicht aufhören, und in seiner Umgebung geschehen plötzlich mehrere grausame Morde an jungen Mädchen. Begangen mit einem Rasiermesser. Präzise und brutal. Genau so, wie Carl Cederfeldt vorgehen würde. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut ... (© Text- & Bildmaterial: Heyne Verlag)  Meine Gedanken zu dem Buch: Das Cover dieses Buches besticht vor allem durch seine sehr schlichte Gestaltung. In einfachem weiß gehalten, wirkt das Buch zunächst sehr unscheinbar. Lediglich der Titel „Skalpelltanz“ ist aufwendiger gestaltet. Bei näherem Betrachten erkennt man, dass der Buchtitel so dargestellt ist, als wäre er in etwas hineingeritzt worden. Das passt nicht nur perfekt zum Inhalt des Buches, also zu dem Vorgehen von Carl Cederfeldt, der seine Opfer auch mit Vorliebe mithilfe eines Skalpells aufritzt, sondern harmoniert auch wunderbar mit dem Thriller-Genre. Für mich ist dies zwar ein schlichtes, aber dennoch sehr gelungenes Cover. Der Klappentext war es schließlich, der mich total neuigerig auf das Buch gedacht hat. Erwartet habe ich einen psychologisch äußerst gut durchdachten, aber auch brutalen und vor allem blutigen Thriller. Leider konnte das Buch dies nur zum Teil erfüllen... Los ging es erstmal mit einem Prolog, der es durchaus in sich hatte. Er bot einen fulminanten Einstieg ins Buch, der äußerst packend und geheimnisvoll war. Ich war wie gefesselt und musste unbedingt weiterlesen. Leider war der Einstieg in die eigentliche Geschichte eher zäh. Ih lernte Jonas Lermann, einen Schriftsteller in einer Schaffenskrise, kennen. Auf den nächsten Seiten habe ich viel über Jonas und seinen Schreiballtag erfahren, aber auch darüber wie rseine künstlerischen Probleme im Alkohol zu erträken versucht. Mit seinem Charakter, vorallem aber mit seiner Einstellung zum Leben bin ich leider gar nicht warm geworden. So sehr ich mich auch bemühte, ich konnte einfach keine Sympathie für Jonas entwickeln. Dies hat die ersten circa 150 Seiten des Buches für mich äußerst zäh und auch streckenweise sehr langweilig werden lassen. Hier fehlten mir einfach auch die Spannung und der Nervenkitzel, die einen Thriller erst so richtig lebendig werden lassen. Die Idee dagegen, die gesamte Story als ein Buch im Buch zu verfassen, fand ich genial. Die eingebauten Passagen waren durch eine andere Schriftart hervorgehoben und hatten es auch inhaltlich durchaus in sich. Sie waren streckenweise sehr blutig, gewaltsam und ließen mich des Öfteren erschaudern. Neben den eher langatmigen Passagen rundum Jonas Lermann ließen die Auszüge kurzzeitig Spanung und Nervenkitzel aufkommen. Dies flachte dann allerdings schnell wieder ab, als die eigentliche Handlung fortgefüht wurde. Schade eigentlich, das hätte die Autorin wirklich mehr draus machen können. So ist es ein ständiges Hin und Her zwischen Spannung, Nervenkitzel und Langatmigkeit. Schade eigentlich, gerade weil der Grundgedanke so viel Potential in sich trägt. Überrascht wurde ich von dem Buch allerdings dann doch noch und mein Ausharren in der Geschichte hat sich letztlich ausgezahlt. Die zweite Hälfte des Buches und insbesondere das Ende entwickelten sich dann zu einem wahren Showdown voll Blut, Brutalität und Nervenkitzel. Die Wendungen in der Geschichte waren für mich überhaupt nicht vorhersehbar und somit völlig überraschend. Die Begebenheiten zum Ende hin waren zuden psychologisch sehr gut durchdacht und der Cliffhanger am Ende des Buches bildete dann noch das Sahnhäubchen oben drauf. Dieses Ende ist der Autorin richtig gut gelungen und zeigt, dass in diesem neuen Stern am Thriller-Himmel doch mehr Potential steckt als ich anfangs vermutet hatte. Kurz & Gut – Mein ganz persönliches Fazit Trotz seiner vielen Längen in der ersten Hälfte der Geschichte, hat sich die Handlung am Ende immer mehr gesteigert und endete letztlich in einem wirklich fulminanten Showdown aus Blut, Brutalität und Nervenkitzel. Zudem hielten die Wendungen in der Geschichte dann doch noch die ein oder andere Überraschung für mich bereit. Ein Thriller-Debüt, dass mich am Ende doch noch mitreißen konnte und mich für mein Ausharren in der Geschichte belohnt hat! © Rezension: 2015, "Sunny liest"  

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  • Blutig, erstaunlich gut durchdacht und unterschwelliger Vorhersehbarkeit unterhaltsam!

    Skalpelltanz
    Schattenkaempferin

    Schattenkaempferin

    20. November 2015 um 15:17

    Jonas Lerman ist ein gefeierter und erfolgreicher Autor und der Schöpfer von Carl Cederfeldt. Nachdem dieser ihm eines Tages seltsame Bilder übermittelt hat, konnte Jonas einfach nicht mehr aufhören zu schreiben und brachte so seine ersten Thriller auf den Markt. Doch dann versiegten die Botschaften auf einmal und Jonas entschied sich, es mal mit einer anderen, wenn auch nicht weniger blutigen Geschichte, jedoch einem anderen Protagonisten zu versuchen. Und obwohl seine Fans ein wenig enttäuscht sind, verkauft sich auch der Nachtjäger erstaunlich gut. Allerdings steht Jonas vor einem anderen Problem – die Bilder, die ihn zum Schreiben inspirierten, sind die Grundlage seiner Arbeit und nun steckt der Autor mitten in einer schlimmen Schreibkrise, aus der er nicht herausfindet, aller Tricks und Rituale zum Trotz. Und genauso plötzlich, wie sie verschwanden, kehren die Bilder mit einem Mal wieder zurück und Jonas kann sich kaum bremsen. Doch dann geschehen seltsame Dinge in seinem direkten Umfeld und, was noch schlimmer ist, seine gerade erst nieder geschriebenen Morde werden Wirklichkeit. Anscheinend hat sich jemand Carl Cederfeldt zum Vorbild genommen und stellt die Geschichten eins zu eins nach – auf Kosten der Leben junger Mädchen und Jonas‘ Nerven. Oder ist es gar kein Nachahmer, sondern Carl selbst, der Jonas heimsucht und sich an ihm rächen möchte? Wir haben alle Momente im Leben, in denen wir in gewohnten Gedankenmustern feststecken und nicht weiterkommen. Da kann es nützlich sein, wenn jemand diese Muster durchbricht und alles auf den Kopf stellt. Und wenn es sein muss, kreative Prozesse in Gang setzt, die ein wenig ins Stocken geraten sind. (Seite 84) Wie es scheint, verstehen sich die Schweden nicht nur auf das Herstellen von Möbeln, sondern auch auf das Schreiben von sehr blutigen Thrillern, die dem Leser das Fürchten lehren. Auch Jenny Milewski fährt mit ihrem Debüt Skalpelltanz ziemlich harte Geschütze auf und schafft es, dem Genre neues Leben einzuhauchen. Dabei bedient sie sich nicht unbedingt neuer Ideen, sondern modernisiert vielmehr Altbekanntes und Bewährtes. Außerdem bewegt sich die Autorin hart an der Grenze zum Horror, denn ihre Gewaltszenen sind sehr anschaulich und detailreich beschrieben. Genau das macht den Roman allerdings auch zu einem besonderen Schmankerl, der nach etwas schwer zugänglichem Anfangsgeplänkel voll mitreißt. Zwar verliert sich Jenny Mileswki zwischendurch immer mal wieder in ausschweifenden Erzählungen und Beschreibungen, doch dies kann sie mit den relevanten Szenen durchaus wieder ausgleichen. Geschickt flechtet sie verschiedene Kapitel aus den Büchern des Protagonisten in den Handlungsstrang ein und zeigt dabei auf, dass die Parallelen zwischen Fiktion und Realität oftmals verschwommen sein können. Dieses Verwirrspiel bringt nicht nur den Hauptcharakter fast zum Verzweifeln, sondern kann auch dem Leser so manches Stirnrunzeln entlocken. Auch erschreckende Momente kommen in Skalpelltanz nicht zu kurz und mehr als einmal fragt man sich, ob man nicht selbst in dieser Situation völlig durchdrehen würde. Vielleicht ist ja das innerste Wesen des Bösen gar nichts Vorhandenes, sondern vielmehr etwas, das nicht da ist. Das Fehlen von guten Eigenschaften, die das Loch kitten können. (Seite 234) Wo die Handlung zu wünschen übrig lässt, weil an sich nicht wirklich viel passiert, kann man Jenny Milewski bei der Gestaltung ihrer Charaktere ohne Bedenken die volle Punktzahl anrechnen. Es dauert zwar einige Zeit, bis man ganz dahinter kommt, in welche Richtung sich die ganze Geschichte wahrscheinlich entwickeln wird, doch wenn man am Ball bleibt und sich mit der Zeit einfach mitreißen lässt, wird man mit einem explosionsartigen Finale überrascht. Und dieses lässt auch noch genügend Spielraum für eine mögliche Fortsetzung, auch wenn diese vielleicht nur im Kopf des Lesers stattfindet. Die vielen losen Fäden, die am Ende zusammenlaufen und ein sinnvolles Ganzes ergeben, unterstützen nur das von der Autorin angedachte Verwirrspiel und geben dem Leser zwischendurch immer wieder die Möglichkeit, seine eigenen Vermutungen nochmals über den Haufen zu werfen. Und obwohl lange Zeit alles auf nur eine einzige Möglichkeit hinweist, läuft es letztendlich doch auf etwas anderes hinaus – der Überraschungsmoment ist in diesem Fall definitiv auf Seiten der Autorin. Und wer weiß, ob man nicht schon bald wieder von Frau Milewski und Herrn Lerman hört oder liest. Fazit: Mit Skalpelltanz erreicht der nächste, vermutlich erfolgreiche Schweden-Thriller den deutschen Buchmarkt. Und Jenny Milewski steht ihren Kollegen in nichts nach – ihr Debüt ist blutig, erstaunlich gut durchdacht und kann trotz unterschwelliger Vorhersehbarkeit als Gesamtpaket durchaus unterhalten. Definitiv ein Buch, das von der Autorin überzeugen kann und Lust auf weitere blutige Geschichten aus Schweden macht. Man darf gespannt sein, was diese Feder noch so niederschreiben wird. Wertung: Handlung: 3.5 / 5 Charaktere: 5 / 5 Lesespaß: 4 / 5 Preis/Leistung: 4 / 5

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  • Jenny Milewski lehrt euch das Fürchten – Skalpelltanz, ein Thriller aus Schweden

    Skalpelltanz
    LifeStyleCheck

    LifeStyleCheck

    27. October 2015 um 21:16

    Jenny Milewski ist eine junge Autorin aus Schweden die nun ihren Debütroman veröffentlicht hat: Skalpelltanz. Ein Thriller der mit viel Stärken, aber auch einigen Schwächen aufwartet. Spannend ist er, wenn auch mit Längen.  Jonas ist Horrorautor. Er verpackt die Abgründe des menschlichen Seins in Buchstaben. Seine Hauptfigur ist Carl. Chirurg mit Hang zur Perversität, grausam mit Kittel und Maske. Mit Carl und dessen Grausamkeit hat Jonas Erfolg, er gilt als einer der erfolgreichsten Autoren Schwedens. Skalpelltanz beginnt bereits mit einer surrealen Szene. Ein Junge versteckt sich unter einem Tisch und hört Worte, die er nicht hätte hören sollen. Erst viel später wird der Leser diese Worte verstehen und auch, dass sie größte Verzweiflung ausdrücken. Mit einem spannenden Prolog empfängt Jenny Milewski den Leser in die Welt von Jonas Lermann.Der Autor ist festgefahren, im Leben genauso wie in der Kreativität. Das erste Drittel des Buches erzählt seine Geschichte, er der eine Schreibblockade hat,sich diese nicht eingesteht und plötzlich wieder schreiben kann. Erst wenn der Leser erfahren hat wie Jonas lebt, warum er genauso lebt und die erste Unheimliche Begegnung Gänsehaut gezaubert hat,ist der Startschuss einer Verkettung des Bösen gefallen. Jonas schreibt an einem neuen Buch und plötzlich geschehen die geschriebenen Dinge um ihn herum. Morde, wie sie nur Carl verüben würde. Langsam fragt er sich, ob seine Romanfigur wirklich nicht real ist. Die Auflösung seiner Schreibblockade führt zu einer Reihe von Morden, einer grausamer als der andere. Jonas macht sich auf die Suche, in seiner Kindheit wird er fündig. Mit erschreckendem Ergebnis. 399 Seiten die mit Spannung, aber leider auch Längen vollgepackt sind. Das Buch ist wirklich angenehm zu lesen, die Autorin hat hier einen Thriller konstruiert der so auch als Schwedenkrimi im TV laufen könnte. Wer, wie ich, ein Fan der Skandinavischen Krimis ist, wird hiermit seine Freude haben. Jenny Milewski schafft es, die unheimliche Stimmung auf den Leser zu übertragen, man spürt förmlich die Gefühlsregungen der Hauptfigur. Das hat sie gut hinbekommen! Leider ist der Thriller aber auch an manchen Stellen sehr durchschaubar, insbesondere das Ende ist nicht überraschend. Darüber kann aber hinweggesehen werden, weil der Spannungsbogen perfekt ausbalanciert ist und die Bilder einfach gut beschrieben sind.

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  • Rezension

    Skalpelltanz
    Caboo_Stories

    Caboo_Stories

    22. October 2015 um 19:45

    Über die Autorin Jenny Milewski Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö. Zum Inhalt Das Leben meint es gut mit Jonas Lerman. Er ist ein erfolgreicher schwedischer Schriftsteller und wohnt in Stockholm. Jonas Lerman schreibt Horror- Romane, in denen es um den Chirurgen Carl Cederfeldt geht, dessen liebstes Instrument das Skalpell ist. Damit foltert und zerstückelt er, auf brutalster Weise, hauptsächlich junge Mädchen.  Jonas Lermans Bücher verkaufen sich inzwischen so gut, dass dieser nicht mehr in dem 7 Eleven arbeiten muss, in dem er vor seiner Karriere als Autor beschäftigt war.   Dennoch beschließt er, keine weiteren Romane über Carl Cederfeldt zu schreiben, weil ihm die Gewalt und Brutalität in seinen Büchern zu viel wird. Auf einmal tauchen in seinem Kopf Bilder von grausamen Verbrechen auf, sodass er nicht anders kann und sie aufschreibt.  Gleichzeitig geschehen in seinem Umfeld Morde, die auf erschreckende Art und Weise sehr viele Ähnlichkeiten mit den Bildern aus seinem Kopf und mit der Vorgehensweise von Carl Cederfeldt haben.  Doch es kann nicht Carl Cederfeldt sein. Niemals. Denn der ist schließlich nur in seiner Fantasy entstanden und existiert nur in seinen Romanen. Wird Jonas Lerman etwa verrückt? Bewertung Am Anfang war es sehr mühsam für mich, in die Geschichte rein zu kommen. Es passiert nicht sehr viel und es wird ziemlich trocken über das Leben von Jonas Lerman, als Autor, berichtet.  Zuerst ist es mir, durch teilweise sehr lange Sätze, schwer gefallen flüssig zu lesen und ich musste ein paar Stellen wiederholt lesen, um den Sinn zu verstehen. Aber nach den ersten, ungefähr 96 Seiten, wurde es besser und es fing an richtig spannend zu werden. Das blieb es dann auch. Bis zum Schluss. Es wurde immer verworrener und undurchsichtiger. Zum Ende hin ist es, stellenweise, sehr grausam und ekelig geworden. Ganz nach meinem Geschmack.  Und ohne, dass ich zuviel verraten möchte, muss ich sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt dran zu bleiben und weiter zu lesen, denn die Geschichte nimmt ein sehr spannendes und überraschendes Ende. Deshalb gebe ich dem Buch 4 von 5 möglichen Sternen, obwohl der Einstieg sich als etwas schwieriger erwiesen hat. 

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  • Die eigene Romanfigur erwacht zum Leben ... oder doch nicht?

    Skalpelltanz
    kleinemaus

    kleinemaus

    20. September 2015 um 17:23

    Dieser Thriller musste ja bei Erscheinen viel Kritik einstecken und genau aus diesem Grund war ich sehr gespannt .... würde mir die Geschichte gefallen oder wartete doch ein schwacher Plot auf mich?!? Gleich vorweg sei gesagt: Ich verstehe wenn dieser Thriller nicht bei allen Lesern gut ankommt, denn er ist schon etwas spezieller und genau dieses pikante Etwas hat ihn für mich so interessant und spannend gemacht. Um was geht es? Jonas Lerman ist Thriller-Autor der Etwas anderen Sorte, denn mit seinen Büchern rund um Carl Cederfeldt mischt er die schwedische Literaturszene gehörig auf. Die makaberen Morde seines Chirurgen stehen dabei im Vordergrund und nun soll ein weiterer Teil geschrieben werden. Der Autor möchte aber aus dem Genre heraus, etwas komplett neues schreiben und widmet sich so einem anderem Expose. Doch so schnell kommt er von Carl aber nicht los, denn ein innerer Drang den er nicht bekämpfen kann treibt ihn wieder zurück zu ihm. Und plötzlich ereignen sich die brutalen Morde aus seiner Feder in seinem Umfeld, im realen Leben. Noch während er am Schreiben ist … Und schon bald kann Jonas Lerman nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Der Schreibstil von Jenny Milewski konnte mich von Anfang bis Ende überzeugen, auch wenn der Start etwas ruhig und schwach war. Im Laufe des Buches nimmt dieser dann nämlich an Fahrt auf und bis zur letzten Seite habe ich an meinen Fingernägeln geknabbert. Natürlich gab es ab und zu ein paar Schwachstellen, aber die haben mir das Lesen nicht so madig gemacht wie so manch anderem Leser. Die Autorin ist auf eine so komplett andere Art an diesen Thriller herangegangen und konnte mich damit komplett abholen. Auch Jonas Lerman als Charakter ist sehr eigen, zu Beginn noch sehr unsympathisch und unzufrieden mit seinem bisherigen Leben. Das ändert sich während dem Buch auch nicht so sehr, doch man fängt an ihn als Mensch zu akzeptieren und seine schrulligen Eigenarten irgendwie hinzunehmen. So ist er z.B. eifersüchtig auf Carl, denn dieser steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit ... und er als Autor eben nicht so sehr. Die ganzen Fans und Journalisten wollen mit ihm immer nur über seine Romanfigur sprechen, analysieren seine Texte und stellen Vermutungen über die schreckliche Kindheit von Carl an - und ER, Jonas Lerman, bleibt im Hintergrund stehen, muss dort ein Schattensein fristen. Ab einem gewissen Punkt nimmt "Skalpelltanz" dann richtig an Fahrt auf, reißt den Leser in seinen Sog und lässt einen atemlos zurück. Manche Szenen sind schon sehr heftig und werden dem Einsteiger-Thriller-Leser doch sehr auf den Magen schlagen, es ist also nichts für schwache Nerven!  Doch genau das hat für mich die Atmosphäre der Geschichte ausgemacht, denn auch Jonas Lerman geizt nicht gerade mit Blut und Ekelszenen in seinen Horror-Romanen. Auch wenn mich der Schluss nicht ganz rumbekommen hat, so habe ich diesen außergewöhnlichen ( und auch recht horrormäßigen ) Thriller an einem Nachmittag aufgesogen und mit Jonas den schlimmsten Schrecken eines Horror-Autoren durchlebt: Die eigene Romanfigur erwacht zum Leben. Wenn das mal nicht der Stoff ist, mit dem Alpträume gewebt werden!

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  • Rezension zu "Skalpelltanz" von Jenny Milewski

    Skalpelltanz
    LaDragonia

    LaDragonia

    15. September 2015 um 13:33

    „Carl streckte die Hand nach hinten und legte den Kontakt um. Dann rollte er das Handtuch aus, wählte zwei Messer und krabbelte hinter den Strohballen hervor. Der bis eben noch so dunkle Stall badete jetzt in starkem Scheinwerferlicht. Es hatte die halbe Nacht gedauert, die über dreihundertfünfzig Zweizollnägel am Betonboden festzukleben, ihm taten davon immer noch die Knie und der Rücken weh. Ganz zu schweigen von den langen Stunden, die er gebraucht hatte, um die Spitzen heimlich in der Werkstatt extra scharf zu schleifen. Da lagen seine beiden Opfer, blutend und verwirrt, und blinzelten hilflos in das grelle Licht. Die Teufel. Endlich war seine Zeit gekommen. Endlich würde er zurückschlagen.“ Meine Meinung: Diesem Klappentext nach zu urteilen, sollte man als Leser meinen, hier haben wir es mit einem Thriller der ganz besonders blutigen und brutalen Art zu tun. Doch wenn man den hinteren Klappentext liest, weiß man, dass der Obige nur ein Ausschnitt aus Jonas Lermans Büchern ist. Aber trotzdem wird das Buch im Laufe der Handlung sehr spannend. Aber überwiegend läuft das ganze meiner Meinung nach doch eher in die Richtung Psychothriller, auch wenn es am Ende noch mal einiges an Brutalität und Nervenkitzel zulegt. Im Großen und Ganzen ist dieser Thriller allerdings erstklassig und sehr beängstigend geschrieben. Mit einem Ende bzw. einer Auflösung auf die ich wirklich nie und nimmer gekommen wäre. Ich persönlich kann Jenny Milewskis Thriller „Skalpelltanz“ auf jeden Fall empfehlen. Es lohnt sich wirklich ihr Krimidebüt zu kaufen.

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  • Der Horror hat mir etwas gefehlt !

    Skalpelltanz
    ChristineChristl

    ChristineChristl

    22. August 2015 um 16:48

    Kurzbeschreibung:  Carl Cederfeldt ist Chirurg. Und Mörder. Sein Instrument ist das Rasiermesser. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut, sondern der Fantasie des Horrorautors Jonas Lerman entsprungen, umstrittener Star der schwedischen Literaturszene. Die Figur des Carl Cederfeldt hat ihn reich gemacht. Aber Lerman hat genug von Blut und Gewalt und beschließt, kein weiteres Cederfeldt-Buch mehr zu schreiben. Doch so einfach ist das nicht. Lerman kann mit dem Schreiben nicht aufhören, und in seiner Umgebung geschehen plötzlich mehrere grausame Morde an jungen Mädchen. Begangen mit einem Rasiermesser. Präzise und brutal. Genau so, wie Carl Cederfeldt vorgehen würde. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut ... Broschiert: 400 Seiten, Verlag: Heyne Verlag (11. Mai 2015), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3453418379, ISBN-13: 978-3453418370 Meine Meinung:  Ein wirklich gutes Buch und besticht durch einen sehr gelungenen Schreibstil. Für mich allerdings kein "Thriller" in diesem Sinne. Hab so meine Probleme gehabt in das Buch zu finden und auch die gewohnte Thriller "Spannung" kam bei mir nicht so ganz auf... (Gut, ich weiss es soll ein Thriller und kein Horror sein...) Vielleicht liegt es auch einfach nur daran das ich zur Zeit so viel Fantasy und düstere Dystopien lese. Ich weiss es nicht. Aber auch nach dem 3 Neubeginn hab ich nicht so ganz hineingefunden und hab einfach meinen Lesefluss nicht gefunden. Der Anfang war dafür dann doch eigentlich sehr gut, wurde dann mittig, für mich, etwas langatmig. Die Handlung des Buches hat für mich auch eine weile gebraucht bis sie wirklich ihren "höhe" Punkt erreicht hatte. Die "Buch im Buch" Idee hat mich aber regelrecht gefesselt und mich sehr begeistert. Auch dann gegen Ende war ich dann schön langsam mit Schreibstil/Erzählstil der Autorin vertraut und konnte dann dieses Buch auch geniessen. Einige Beschreibungen waren dann auch ziemlich Blutig und Brutal und definitiv nichts für Schwache Nerven :) Doch dann kam die Handlung wieder etwas ins schwanken und die Spannung sackte langsam wieder ab. Was natürlich bei einem Thriller nicht so viel Spaß macht. Da das Ende dann auch recht vorhersehbar war bekommt das Buch von mir verdiente 3 Masken :)  Cover:  Interessantes Cover. Die Schrift  sieht so aus als würde es mit einem Skalpell geritzt worden sein. Sehr passend.  Fazit:  Ein absolutes muss für richtige Thriller Leser die nicht das ganze Buch über 100% Spannung, Blut und Horror brauchen. Es hat mir dann doch vergnügen gemacht dieses Buch zu lesen. Jedoch, für mich etwas zu wenig Horror und die schwankenden Spannungen haben doch dazu geführt das ich diesem Buch 3 Masken gebe! 

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