Jenny Nordberg

 4,8 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Afghanistans verborgene Töchter, Die Wohltäter und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jenny Nordberg

Jenny Nordberg ist investigative Journalistin und arbeitet für die New York Times und renommierte Radio- und Fernsehsender in Schweden. Sie wurde mehrfach für ihre Arbeit ausgezeichnet, u.a. mit dem Pulitzerpreis für Reportage. Die Autorin lebt zurzeit als Fernsehproduzentin und Kolumnistin für die schwedische Tageszeitung Svenska Dagbladet in New York.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jenny Nordberg

Cover des Buches Afghanistans verborgene Töchter (ISBN: 9783455503494)

Afghanistans verborgene Töchter

 (6)
Erschienen am 11.03.2015
Cover des Buches Die Wohltäter (ISBN: 9783423213387)

Die Wohltäter

 (6)
Erschienen am 01.06.2012
Cover des Buches The Underground Girls Of Kabul (ISBN: 9781844087754)

The Underground Girls Of Kabul

 (0)
Erschienen am 01.01.2015

Neue Rezensionen zu Jenny Nordberg

Cover des Buches Afghanistans verborgene Töchter (ISBN: 9783455503494)gsts avatar

Rezension zu "Afghanistans verborgene Töchter" von Jenny Nordberg

Mädchen, die als Söhne aufwachsen
gstvor einem Jahr

Aufgerollt an der Geschichte von Azita, die es bis zur Abgeordneten in Kabul gebracht hat, erzählt uns Jenny Nordberg in diesem Buch von afghanischen Frauenschicksalen. Sie führt uns in eine völlig fremde Kultur ein und ich hatte beim Lesen das Gefühl, mich plötzlich im Mittelalter zu befinden. Mädchen gelten in diesem Land oft als „dumm von Geburt“ und auf Seite 64 steht, dass Frauen „nicht vernunftbegabt“ sind und daher „einem Tier gleich kommen“.

„In Afghanistan muss man sein Inneres abtöten und sich an die Gesellschaft anpassen. Nur so kann man überleben“ (Seite 88).

Die einzige Aufgabe von Frauen ist das Gebären vieler Nachkommen  („alles vor der Pubertät dient nur der Vorbereitung auf die Fortpflanzung“ - Seite 42) und Töchter gelten weniger als Söhne. Familien mit vielen Mädchen und keinem Sohn kommen ins gesellschaftliche Abseits, werden denunziert. Um dieser Brandmarkung zu entgehen, wird eines der Mädchen in Jungenkleider gesteckt und bekommt all die Freiheiten der männlichen Nachkommen. Sie dürfen unbeschwert draußen spielen, Sport treiben, andere offen anschauen und lernen, sich ungehindert durch Konventionen in der Gesellschaft zu bewegen. Erst mit Beginn der Pubertät werden diese basha posh zurückverwandelt und müssen sich dann ins Haus zurückziehen, um ihren weiblichen Charakter zu entwickeln.

Die Autorin hat sich mit unterschiedlichen Altersgruppen unterhalten. Während sie kleine Wildfänge nur von außen beobachtete, erfuhr sie von Jugendlichen, die sich weigerten, zu Mädchen zu werden. Zahra möchte beispielsweise nie eine afghanische Frau werden. „Das sind Bürger zweiter Klasse“, erklärt sie, „immer an die Männer gebunden und von ihnen beherrscht.“ Manche dieser basha posh müssen, wenn sie von den Eltern verheiratet werden, sehr mühsam das Frausein lernen. So wie Shukria, die plötzlich nur noch in Burka auf die Straße darf, aber dennoch wegen ihrer guten Ausbildung als Krankenschwester den Unterhalt der Familie bestreitet. Nader dagegen hat es geschafft, auch als 35jährige noch „frei“ zu sein. Heiraten will sie nicht: „Ich will in kein Gefängnis“ (Seite 252).

Dank gründlicher Recherche und dem Versuch einer Analyse von allgemeinen Unterschieden zwischen Mann und Frau ist der Autorin ein umfassendes Werk gelungen. Sie hat das Phänomen geschichtlich und geografisch aufgegriffen und erklärt, warum in Ländern mit strenger Geschlechtertrennung Frauen der Weg zur Bildung verwehrt wird. 

Dieses Buch hat mich tief beeindruckt. Anfangs konnte ich nur kleine Abschnitte verdauen, doch ab etwa der Hälfte las ich es wie einen spannenden Krimi. Ich habe sehr viel neues über eine mir völlig fremde Kultur erfahren und möchte es nicht nur Frauen ans Herz legen, die mit ihrem Leben unzufrieden sind. 


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Cover des Buches Afghanistans verborgene Töchter (ISBN: 9783455503494)monerls avatar

Rezension zu "Afghanistans verborgene Töchter" von Jenny Nordberg

"Besser ein verkleideter Sohn als gar keiner"
monerlvor 2 Jahren

Meine Meinung
Über dieses Buch bin ich letztes Jahr gestopert. Nach dem Lesen des Klappentextes war mir klar, dass ich das Buch unbedingt haben muss.

Afghanistan, ein Land, das quasi ausschließlich mit schlechten Nachrichten in den verschiedenen Medien auftaucht: Krieg, Taliban, Burkas, Unterdrückung der Frauen, Abzug der Amerikaner, Aufstockung der Bundeswehr vor Ort, Zwangsverheiratung unvm.

In diesem Buch schreibt Jenny Nordberg über ein Phänomen, über das sie zufällig während ihrer Zeit in Afghanistan gestolpert war: Töchter, die als Söhne erzogen werden.

Diese Mädchen haben nicht nur Jungenkleider an, nein, sie haben kurze Haare, sie spielen mit Jungs, sie benehmen sich wie Jungs, sie haben alle Privilegien von Jungs und sie werden überall als Söhne und Brüder vorgestellt. Und nach und nach wurde klar, dass es sich hier nicht um wenige Einzelfälle handelt, sondern, dass Mädchen, die als Söhne ausgegeben werden, nichts Neues in Afghanistan sind und dieses sogar in der Gesellschaft, bis zu einem gewissen Grad und Alter der Mädchen, akzeptiert wird.

Es gab immer jemanden, der eine Familie mit so einem “Sohn” kannte oder sogar selber so einen “Sohn” hatte. So fand Jenny Nordberg Zugang zu diesen Familien, “Söhnen”, zurückverwandelten Töchtern und auch älteren Frauen, die mit über 40 sogar noch das Leben eines verkleideten Mannes lebten. Viele waren offen und erzählten ihr ihre Geschichten, über die sie dann in dem vorliegenden Buch berichtet.

Wir lernen unter anderem Aziza kennen, die Abgeordnete im Parlament ist. Sie ist Zweitfrau und hat 4 Töchter. Die jünste ist ein verkleideter Junge. Dann ist da auch Zahra, der Wildfang. Sie ist 15 und will nicht heiraten und wieder eine Frau werden. Shukrias Schicksal kann einem nur sehr nahe gehen. Sie war bis einen Monat vor der Hochzeit noch ein Junge. Mit 17 musste sie doch noch heiraten und ist heute Mutter dreier Kinder und geschieden. Nader dagegen hatte großes Glück. Sie ist 35 und lebt immer noch ein verkleidetes Männerleben. Sie hofft, dass sie nun in diesem Alter für den Heiratsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen muss und endgültige ihre Ruhe haben wird. Auch Amir Bibi hat es geschafft. Mit ihren 45 Jahren wird sie niemand mehr behelligen. Sie kann ihr Leben als Mann weiterführen.

Unter der Talibanherrschaft war es sehr gefährlich als Mädchen oder Frau in Männerkleidung angetroffen zu werden. Zu dieser Zeit gabe es kaum noch solche bacha posh (ausgespr. als “batscha posch”), wie die verkleideten Mädchen in Afghanistan genannt werden.

Ein jedes Schicksal schnürte mir die Kehle zu. Denn, WIE SCHLIMM muss die Gesellschaft und das Leben von Mädchen und Frauen sein, wenn Familien in der Verkleidung ihrer Töchter eine Lösung für das Fehlen von Söhnen sehen und der Meinung sind, einen verkleideten Sohn zu haben ist besser als gar keinen!

Doch wie ist das für diese verkleideten Söhne? Alle sind sich darin einig, dass es besser und schöner ist ein Junge als ein Mädchen zu sein. Jungs dürfen raus, Jungs dürfen spielen, Jungs tragen Hosen und keine Burka, die ihnen die Sicht und die Bewegungsfreiheit nimmt. Jungs dürfen lachen, aufrecht gehen, anderen Menschen in die Augen schauen, arbeiten, ohne Begleitung raus gehen, große Schritte machen, Auto fahren unvm. All das dürfen die verkleidenten Mädchen während ihrer Jungenzeit auch machen. Doch, was ist danach?

Und wieder wird eines klar: Verkleidete Mädchen, die vor ihrer Pubertät noch rechtzeitig zurückverwandelt werden, können sich einigermaßen mit ihrem nachfolgenden eingesperrten Mädchen-Dasein abfinden, heiraten und Mutter werden. Wird der Zeitpunkt, der so in etwa bei 10 Jahren liegt, verpasst, streuben sich die Mädchen vehement fraulich zu werden, ihre Menstruation und weibliche Rundungen zu kriegen und ausschließlich darauf zu warten verheiratet zu werden, um dann wieder eingesperrt im Reich der Schwiegermutter bis ans Ende ihres Lebens zu sein, im Schnitt 4-8 Kinder zu kriegen, dem Mann zu gehorchen und sonst, bis auf die Hausarbeit, nichts zu tun zu haben.

Mädchen sind in Afgahnistan ausschließlich Heiratsware, für die die Familie Geld als Brautgabe bekommt und danach sind sie Gebärmaschinen. Ziel ist es natürlich dann so viele Söhne wie möglich zu bekommen. Die Geburt von Töchtern wird beweint, dieses Schicksal beklagt und nicht wenige Frauen müssen mit Gewalt rechnen, wenn sie mit Töchtern nach Hause kommen.

Bisher dachte ich immer, dass Saudi-Arabien das schlimmste Land der Welt ist. Doch nach diesem Buch rutscht Saudi auf den zweiten Platz. In Saudi ist immerhin die Schul- und Ausbildung von Töchtern und Frauen sehr wichtig. Dafür dürfen sie sogar ins Ausland, um gut ausgebildet wieder zurückzukommen. In Afghanistan wird Schulbildung für Frauen als unnütz angesehen. Viele Mädchen kommen über vier Schuljahre nicht hinaus.

Jenny Nordberg traf die oben genannten Mädchen und Frauen immer wieder während ihrer Zeit in Afghanistan. Am Ende des Buches gibt sie noch kurz Auskunft darüber, wie der Stand der Dinge für die Mädchen und Frauen war, als sie in 2014 das letzte Mal in Afghanistan war.

Azizas Schicksal ging mir sehr nahe. All ihr Kampf, ihre Ideologie und Vaterlandsliebe war verloren. Einst Politikerin, musste sie sodann wieder zurück in den Kreis der untätigen und gehorchenden Frauen, ohne Sohn, ohne Arbeit und Verdienst und das als Zweitfrau, von der Großstadt Kabul ins hinterste Land in ein enges Lehmhaus, ohne Perspektive für ein anderes Leben.

Mein Herz weint! Es weint für all die eingesperrten Mädchen und Frauen, die ihrer Freiheit, Kreativität, Geselligkeit, Entwicklung… beraubt wurden und für die es kein Entkommen gibt. Mein Herz weint, dass es in 2019 immer noch Länder gibt, in denen das Patriarchat so viel Macht hat und dass all die Unterstützung des Auslands und all die Gelder nichts bewirkt haben und in absehbarer Zukunft auch nichts bewirken und verändern werden.


Fazit

Ein trauriges Buch, das ich dennoch jedem empfehle! Es muss darüber gelesen und berichtet werden. All die Frauen, all ihre Schicksale, sie sollen nicht vergessen werden! Frauen sind Menschen, sie haben Rechte und Wünsche und dürfen nicht von Männern missbraucht, verkauft und ausgenutzt werden. Frauen verdienen Gleichbehandlung! In Afghanistan und überall auf der Welt! Frauen sind keine Ware, keine Roboter, keine Sklaven!

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Cover des Buches Afghanistans verborgene Töchter (ISBN: 9783455503494)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Afghanistans verborgene Töchter" von Jenny Nordberg

Der heimliche Widerstand in Afghanistan - bacha poch
Bellis-Perennisvor 4 Jahren

Die schwedische Journalistin Jenny Nordberg geht einem Phänomen in Afghanistan nach: Nämlich dem Kuriosum der „bacha posh“. Das sind  Mädchen, die bis zur Pubertät als Jungen verkleidet aufgezogen werden – mit allen Freiheiten, die Männer in diesem Land haben, Frauen jedoch nicht.

Was ist nun die Ursache für dieses ungewöhnliche Verhalten mancher Familien?

Die Autorin spricht mit vielen Frauen, die einerseits selbst ihre Kindheit als Junge verbracht haben und andererseits als Mütter ihre Töchter verkleiden.

Eine Frau, die keine Söhne zur Welt bringt wird verachtet, der dazugehörige Ehemann verlacht und bemitleidet. Die Frauen werden hier unglaublich unter Druck gesetzt. Von der eigenen Familie, von der Öffentlichkeit.

„Über meine Familie wird viel getratscht. Wenn man keine Söhne hat, ist das ein großes Manko, und man wird von allen bemitleidet.“ (Azita, Politikerin)

Es hat sich eingebürgert, nach mehrfachen Mädchengeburten, eines davon als Knaben auszugeben. Das soll einerseits als „Magie“ wirken und das nächste Kind wird „garantiert“ ein Junge. Andererseits kann so der Druck von den Frauen genommen werden. Diese Täuschung ist allgemein bekannt, so dass dies auch in den diversen Vorschriften der Imame und Mullahs Niederschlag findet.

Die als Jungen aufgezogenen Mädchen haben in dieser Zeit alle Freiheiten. Viele davon geben sich betont männlich, laufen mit Waffen herum und benehmen sich entsprechend.
Die Rückverwandlung dieser Pseudo-Männer in eine fügsame und unterwürfige Frau bei einsetzen der Menarche ist häufig nicht konfliktfrei. Denn wer will schon seine Freiheit, überall hingehen zu dürfen, mit dem Kerker der Konventionen tauschen?

In 22 Kapiteln stellt uns Jenny Nordberg höchst unterschiedliche Frauen vor.

Azita ist die gewählte Vertreterin einer armen Provinz Afghanistans, die alles versucht, das Los der Bewohner zu verbessern. Azita, Tochter von gebildeten Eltern und selbst Absolventin einer höheren Schule, unterzieht ihre jüngste Tochter dieser Prozedur. Sie wächst als „Mehran“ auf. Niemand nimmt Rücksicht auf die betroffenen Mädchen. Bei Mehran kündigen sich die Probleme, die bei der Rückverwandlung in ein Mädchen auftreten können, bereits an. Mehran will ihre Unabhängigkeit nicht aufgeben.

Auch Nader ist eine bacha posh. Sie ist Fahrerin und verzichtet wegen ihres Rollentausches auf Familie und eigenen Kinder. Doch das gelingt den wenigsten Frauen. Die Konventionen, die Vorurteile, die Gesellschaft lassen es kaum zu, dass eine Frau alleine lebt.

Viele Mädchen müssen sich auch als Jungs verkleiden, weil es keinen männlichen Verwandten gibt, der die Frauen auf ihren täglichen Lebenswegen, z.B. zum Einkaufen begleitet. So helfen basha posh in den kleinen Läden, um die Familie vor dem Hungertod zu retten.

Leider ist kein Happy End in Sicht. Als die Politikerin Azita ihre politische Funktion verliert und ihren arbeitslosen Ehemann nicht mehr mit Geldsummen (die er übrigens verspielt, obwohl auch Glücksspiele verboten sind) bestechen kann, driftet sie ebenfalls in das Elend der, von der Schwiegerfamilie unterdrückten Frauen ab. Mit „großem Make-up“ kaschiert sie die blauen Flecken, die sie von den Schlägen durch den Ehemann davonträgt.

Meine Meinung:

Die Autorin geht mit diesem Thema sehr behutsam um. Obwohl in Afghanistan jeder darüber Bescheid weiß, wird kaum öffentlich über diese Tatsache gesprochen.
In einer Kultur, die ihre Frauen in kleinen, dunklen Zimmern einsperrt, ihnen jedes Recht auf Selbstbestimmung abspricht ,macht Diskriminierung kreativ.

Die Bemühung diverser Eroberer bzw. Befreier wie Briten, Russen oder Amerikaner die Vorherrschaft der Traditionen zu brechen, ist immer wieder schief gelaufen. In einem Land, in dem die größte Mehrheit der Menschen Analphabeten sind, tut Aufklärung not. Ehen werden nach wie vor den Eltern organisiert. Töchter werden nur nach ihrem Nutzen betrachtet – hübsch, fügsam und natürlich unberührt sollen sie sein, dann sind sie auf dem Heiratsmarkt viel wert. Oft reicht ein Gerücht, ein Mädchen hätte nicht sittsam den Blick gesenkt aus, um den „Wert“ des Heiratsgutes zu mindern. Häusliche Gewalt bis zum Ehrenmord sind die Folge.
Da ist es grundsätzlich verständlich, Mädchen als Jungen aufzuziehen. Doch an die Folgen dieser zweimaligen Geschlechtsumwandlung denkt hier niemand.

Gleichzeitig ist das die einzige Möglichkeit des heimlichen Widerstandes, den Frauen haben. Deshalb gefällt mir der englische Titel des Buches besser: „The Underground Girls of Kabul: In Search of a Hidden Restistance in Afghanistan“

Fazit:

Ein beeindruckendes Buch über ein Thema, das berührt und eher unbekannt ist. Gerne bewerte ich dieses Buch mit 5 Sternen und gebe eine ausdrückliche Leseempfehlung ab.

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