Jenny O'Connell The Book of Luke

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Inhaltsangabe zu „The Book of Luke“ von Jenny O'Connell

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  • Rezension zu "The Book of Luke" von Jenny O'Connell

    The Book of Luke
    Elisabeth87

    Elisabeth87

    25. February 2012 um 13:14

    Klappentext: Emily Abbott has always been considered the Girl Most Likely to Be Nice -- but lately being nice hasn't done her any good. Her parents have decided to move the family from Chicago back to their hometown of Boston in the middle of Emily's senior year. Only Emily's first real boyfriend, Sean, is in Chicago, and so is her shot at class valedictorian and early admission to the Ivy League. What's a nice girl to do? Then Sean dumps Emily on moving day and her father announces he's staying behind in Chicago "to tie up loose ends," and Emily decides that what a nice girl needs to do is to stop being nice. She reconnects with her best friends in Boston, Josie and Lucy, only to discover that they too have been on the receiving end of some glaring Guy Don'ts. So when the girls have to come up with something to put in the senior class time capsule, they know exactly what to do. They'll create a not-so-nice reference guide for future generations of guys -- an instruction book that teaches them the right way to treat girls. But when her friends draft Emily to test out their tips on Luke Preston -- the hottest, most popular guy in school, who just broke up with Josie by email -- Emily soon finds that Luke is the trickiest of test subjects . . . and that even a nice girl like Emily has a few things to learn about love. Meine Meinung: Dieses Buch ist mir spontan in die Hände gefallen und ich musste es einfach lesen. Zu Beginn bekommt man mit, wie Emily mit ihrem Bruder und ihrer Mutter nach Boston zieht, während der Vater in Chicago verbleibt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, macht auch noch ihr Freund Sean direkt vor der Abfahrt vor den Augen ihrer Familie mit ihr Schluss. Dementsprechend verletzt, wütend und ängstlich kommt Emily in Boston an und versucht wieder Kontakt mit ihren Freundinnen aufzunehmen. Die Angst, die Frustration und auch die Spannungen innerhalb der Familie, da der Vater in Chicago geblieben ist, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Allerdings merkt sie bald, dass es gar nicht so übel ist, wieder in Boston zu sein. Sie freundet sich schnell wieder mit ihren besten Freunden Josie und Lucy an und gemeinsam finden sie die perfekte Idee für ihr Abschlussprojekt „Die Senior Time Capsule“. Sie planen einen Guide mit Anweisungen für Männer, der ihnen die Art und Weise, wie sie Mädchen behandeln sollen, nahebringt. Natürlich muss der Guide getestet werden, damit man dann tatsächlich auch sagen kann, ob er funktioniert. An dieser Stelle hatte ich die ersten Unstimmigkeiten in meiner Meinung, denn obwohl mir die Charaktere sympathisch waren und ich sie mochte, konnte ich diese Entscheidung nicht gutheißen. Sie würden einfach einen Jungen als Testobjekt hernehmen, Emily sollte ihn in sich verliebt machen und ihn dann einfach „fallen lassen“, nachdem der Guide getestet war. Und sie finden schnell das Opfer, niemand anderen als Josies Ex-Freund, der mit ihr in einer E-Mail Schluss gemacht hat. Emily, die jetzt unbedingt beweisen will, dass sie nicht so nett ist, wie alle glauben, macht sich an die Arbeit. Ab diesem Zeitpunkt mochte ich sie wirklich nicht besonders! Was ist falsch daran, nett zu sein? Sie versucht Luke zu ändern und merkt gar nicht, dass es sicher auch an ihr Dinge geben würde, die nicht okay sind. Sie spricht zum Beispiel monatelang nicht mit ihrem Vater, weil sie wütend ist, dass er nicht mit gesiedelt ist. Wut ist schön und gut, aber den Vater mit Liebesentzug zu bestrafen, nur weil er in Boston bleiben muss, ist meiner Ansicht nach kindisch und auch absolut nicht okay. Trotzdem mochte ich sie, was ich der Autorin hoch anrechne, da sie sehr vielschichtige Charaktere geschaffen hat, die man einfach mögen muss, obwohl sie so gemeine Sachen macht. Auch Lucy und Josie habe ich ins Herz geschlossen, obwohl die drei unglaublich grausam gegenüber Luke waren. Aber man bekommt gut erklärt, warum sie das tun, man bekommt einen Einblick in Emilys Privatleben. Man begleitet sie auf ihrer Reise, wo sie lernt, dass eben nicht alle Dinge nur schwarz oder weiß sind. Obwohl ich Luke zu Beginn des Buches absolut nicht leiden konnte, ist er mir immer mehr ans Herz gewachsen. Was mir besonders gut gefallen hat, war das er menschlich dargestellt wurde, nicht nur ein gut aussehender Typ, sondern wirklich eine Person, die auch ihre Fehler hat und versucht aus diesen zu lernen. Und ich habe die Szenen mit ihm und Emily einfach geliebt, die beiden scheinen einfach miteinander geklickt zu haben, was mir sehr gut gefallen hat. Schade fand ich jedoch, dass man nicht mehr über die Situation mit Emily und ihrem Vater lernt, da ich diesen sehr gerne hatte, obwohl Emily versucht hat, ihn als den „Bösen“ hinzustellen. Es hätte mir auch gefallen, wenn ein bisschen mehr über die gemeinsame Zeit von Josie, Lucy und Emily zu lesen gewesen wäre, vor allem auch die Gedanken, die sie sich darüber gemacht hat und nicht so viel über den Guide. Was mir jedoch gut gefallen hat und mich oft zum Lachen gebracht hat, waren die Tipps aus dem Guide, die zu Beginn eines jeden neuen Kapitels standen. Fazit: Mir hat dieses Buch wahnsinnig gut gefallen und ich weiß jetzt schon fix, dass ich in Zukunft mehr von Jenny O’Connell lesen werde. Ich bin gespannt, wohin sie uns in ihrem nächsten Buch bringt. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen, gebe jedoch aufgrund der oben genannten Kritikpunkte nur 4 von 5 Sternen.

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