Jenny Offill

 3.9 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Amt für Mutmaßungen, Lucky! und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jenny Offill

Amt für Mutmaßungen

Amt für Mutmaßungen

 (14)
Erschienen am 13.03.2017
Lucky!

Lucky!

 (2)
Erschienen am 18.03.2016
Dept. of Speculation

Dept. of Speculation

 (2)
Erschienen am 28.01.2014
Sparky!

Sparky!

 (0)
Erschienen am 13.11.2014
11 Experiments That Failed

11 Experiments That Failed

 (0)
Erschienen am 27.09.2011

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S

Rezension zu "Amt für Mutmaßungen" von Jenny Offill

Interessant oder Oberflächlich?
Sonnenschein96vor 9 Monaten

Dieses Buch wurde mir vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür :) 


Amt für Mutmaßungen ist ein dünnes Buch, welches gefüllt ist von Liebesbriefen und kleinen Abschnitten in denen das aktuelle Liebesleben zweier namenlosen Menschen geschildert wird. 
Mir ist direkt die Aufteilung der Kapitel positiv aufgefallen, denn diese sind sehr knapp und nochmal unterteilt in einzelne Abschnitte.  Aber auch den Schreibstil könnte man als sehr knapp und sogar abgehackt bezeichnen. Für mich bis dahin ein nicht bekannter Stil. 


Ich lese gerne abends vor dem Schlafen gehen noch ein paar Seiten und ich muss sagen, dass sich dieses Buch dazu hervorragend eignet. Aber genau da setzt zum Teil auch meine Kritik an. Die Geschichte ist interessant, aber meiner Meinung nach nicht besonders fesselnd. Ich bleibe mit einem ungewissen Gefühl zurück, ob mir das Buch gefallen hat, oder ob es zu oberflächlich war. 

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NeriFees avatar

Rezension zu "Amt für Mutmaßungen" von Jenny Offill

Wahr und einfühlend
NeriFeevor einem Jahr

Das Schöne am Lesen für mich persönlich ist, dass ich immer wieder in völlig neue Welten eintauchen kann. Und wenn mir das gelingt, dann handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um ein gutes Buch. Beim Folgenden fällt es mir auch nach dem Beenden noch immer schwer, eine Meinung zu fällen. War es nun ein Buch, welches mich überzeugen konnte oder eher nicht? Mit diesem ungewissen Gefühl bleibe ich nun zurück. Dass ich auch nach dem Lesen nicht klar sagen kann, ob ich das Buch mochte oder nicht, ist selten. Amt für Mutmaßungen hat mich besonders wegen seines Klappentextes angesprochen. Beim Lesen musste ich mich dann ein paar Mal vergewissern, ob ich jenes Buch in den Händen hielt, welches der Klappentext mir versprach.

Klappentext
Ihre Liebesbriefe versahen sie früher mit dem Absender „Amt für Mutmaßungen“. Mittlerweile sind sie verheiratet, haben ein Kind und neue Jobs – aber immer noch viele Fragen und kaum Antworten. 

Die Autorin Jenny Offill war mir bisher kein Begriff. Bis zu diesem Buch. Was ich vorweg sagen kann ist, dass Amt für Mutmaßungen einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Besonders positiv hervorzuheben ist die Gestaltung. Sowohl das Cover, als auch die Innenseiten sind sehr schön anzusehen, weil schlicht, aber ästhetisch.. Durch die kurzen Absätze und vielfältigen Themensprünge wirkt die Story interessant und leicht.

Ich hatte zu Beginn Schwierigkeiten nachzuvollziehen, um wen es eigentlich geht. Alles wirkte sehr wirr. Ich war auf eine zusammenhängende Geschichte eingestellt, die es so aber nicht ist. Aber umso mehr ich las, umso klarer wurde es. Es handelt sich viel mehr um Tagebucheinträge einer Frau. Der Schreibstil als solcher ist anspruchsvoll und klug. Das ist etwas, was mir sehr zusagt. Als Leser sollte einem klar sein, dass dieses Buch nicht nebenbei gelesen werden kann. Viel zu viele Details würden dabei verloren gehen.

Was nach dem Lesen sofort hängen bleibt sind der skurrile Humor und die vielen, oft beeindruckenden Zitate. Vor allem Letztere sind ein großer Pluspunkt dieses Buches. Viele Einträge der Frau regen zum Nachdenken an. Die Hauptprotagonistin lernt man hier nicht persönlich kennen. Deshalb fiel es mir beim Lesen manchmal schwer, mitzufühlen. Wir lernen die Person, welche die Tagebucheinträge schreibt nur aus ihren Aufzeichnungen kennen. Sie hat keinen Namen und wir haben keine Vorstellung im Kopf, wie sie aussehen mag. Somit sind die Texte auf die Mehrheit der Menschen zutreffend und dieser Umstand ist es dann, der dazu führt, dass die Person hinter den Einträgen ein „Gesicht“ bekommt.

Am Ende bleibe ich, wie erwähnt, etwas ratlos zurück. Die Geschichte ist in jedem Fall aufwühlend, emotional und lebensnah. Dennoch hat mir ein Charakter gefehlt, mit dem ich mich identifizieren kann. Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben und fand die Erzählweise sehr interessant und oft faszinierend. Es bleibt ein sehr intelligentes Buch, welches mir oft aus der Seele gesprochen hat, auch wenn es an manchen Stellen zu Verwirrung führte.

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thursdaynexts avatar

Rezension zu "Lucky!" von Jenny Offill

Lucky!
thursdaynextvor 2 Jahren

Eltern sollten immer auf ihre Wortwahl achten.  So auch die Mutter des kleinen Mädchens das sich einen Vogel, ein Kaninchen oder einen dressierten Seehund als Haustier wünscht. Nach tagelanger Bettelei entfährt ihr der Satz.: "Du kannst jedes Tier der Welt haben, solange es nicht ausgeführt, gebadet oder gefüttert werden muss." Die Kleene, nicht blöde lässt sich das sicherjheitshalber schriftlich geben, erkundigt sich bei der patenten Lieblingsbibliothekarin und und bestellt per Kurier ein FAULTIER. Nun fressen Faultiere zwar auch, doch die Mutter lässt sich austricksen. Das Tier ist da und bleibt. Hängt rum, schläft und taugt zu nichts. Die Liebe ist dennoch da, auch wenn sie durch eine Schulkameradin der Kategorie Nervensäge arg strapaziert und auf die Probe gestellt wird. Svhlussendlich macht Lucky seinem Namen alle Ehre und so bleibt ein beglückendes Bilderbuch abseits des mainstreams das viel Platz lässt für eigene Gedanken und mit wunderschönen zurückhaltenden Zeichnungen in schlichter Farbgebung für sich spricht.

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