Leona

von Jenny Rogneby 
3,6 Sterne bei58 Bewertungen
Leona
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Positiv (31):
Aleidas avatar

Spannend! Ungewöhnliche Protagonistin! Bin gespannt auf Teil 2!

Kritisch (10):
Hellena92s avatar

Krimi mit Pseudostory

Alle 58 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Leona"

Stockholm: Ein siebenjähriges Mädchen betritt blutüberströmt eine Bank und schaltet einen Kassettenrekorder ein. Eine Stimme fordert Geld im Austausch für das Leben des Kindes. Kurz darauf verlässt das Mädchen die Bank mit sieben Millionen Kronen und verschwindet. Leona Lindberg, selbst Mutter von zwei Kindern, wird mit dem Fall betraut. Doch schon bald führen ihre Ermittlungen in eine Sackgasse. Denn jeder hat etwas zu verbergen. Allen voran Leona selbst.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453420601
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:14.11.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.08.2015 bei Jumbo erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Hellena92s avatar
    Hellena92vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Krimi mit Pseudostory
    Pseudostory

    Leona, 34, Schwedin, Kriminalbeamtin und Mutter zweier Kinder. Die Autorin stellt Leona als eine psychisch gestörte Ehefrau und Mutter dar, die für ihre eigenen Zwecke jedes Mittel recht ist.

    Primär soll es um ein kleines Mädchen gehen, welches blutverschmiert eine Bank ausraubt und ohne Spur verschwindet. Doch diese Geschichte ist gar nicht primär Augenmerk, obwohl dies der eigentliche Grund ist, dass ich mir das Buch gekauft habe...
    Nein, es geht nur um die arme Leona, die gedrillt und misshandelt von ihren Eltern zu einer gestörten, kranken Frau aufwächst, die auf perverse Art und Weise ihre Ziele erreichen möchte. Sie ist skrupellos und einfach unglaubwürdig.

    Die Story ist ebenfalls einfach an den Haaren herbeigezogen und die Charaktere sind allesamt unsympathisch und in keinen einzigen kann man sich hineinversetzen, da die Autorin lieber Dinge und Orte beschreibt, als einfach mal die Handlung ein wenig voran zu bringen. Der Schreibstil ist ermüdend und nach wenigen Seiten fielen mir die Augen zu, weil ich mich nicht interessiert, wie viele Medaillen ein Bulle auf seinem Schreibtisch hat. Irgendwann konnte ich ihren Egoismus ihrer Familie gegenüber einfach nicht mehr ertragen. Und auch wenn die Autorin denkt, sie könne über ein offenes Ende, ihren viel zu teuren Roman verkaufen, so hat sie sich verrechnet!

    Was ich ebenfalls etwas fehl am Platz fand, war, dass die Autorin sich selber hat ablichten lassen für das Cover... Aber dann weiß man wenigstens, wer diesen Schmarn niedergeschrieben hat.

    Ich empfehle es niemandem, der wirkliche Krimis mag.

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    T
    Tara01092012vor 2 Jahren
    sehr spannend

    Inhalt:
    Dieser Bestseller aus Schweden hat die Krimiszene auf den Kopf gestellt: Was Sie mit der Ermittlerin Leona Lindberg erleben, werden Sie nicht wieder vergessen. Glauben Sie nichts – und machen Sie sich auf alles gefasst. Stockholm: Ein siebenjähriges Mädchen betritt blutüberströmt eine Bank und schaltet einen Kassettenrekorder ein. Eine Stimme fordert Geld im Austausch für das Leben des Kindes. Die Angestellten sind entsetzt. Kurz darauf verlässt das Mädchen die Bank mit sieben Millionen Kronen und verschwindet. Der Fall macht Schlagzeilen. Bei der Polizei wird Leona Lindberg mit den Ermittlungen beauftragt. Leona ist 34, verheiratet und selbst Mutter von zwei Kindern. Sie gilt als Außenseiterin, doch ihr Ruf ist tadellos. Aber diesmal führen ihre Ermittlungen in eine Sackgasse, denn von dem Mädchen fehlt jede Spur. Und jeder scheint etwas zu verbergen. Allen voran Leona selbst.

    Meine Meinung:
    Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das Cover und den Titel. Ein wenig verwundert hat mich, dass das Buch schon 2015 erschienen ist und ich es bisher nirgendwo gesehen habe!? Auch die Inhaltsangabe war voll und ganz nach meinem Geschmack, diese hörte sich wirklich spannend an und hat mich sehr neugierig gemacht!

    Als das Buch ankam, machte ich es mir gleich gemütlich und begann zu lesen. Leider musste ich gleich zu Beginn feststellen, dass dies absolut kein Buch ist, was man einfach mal so "zwischendurch" liest.
    Was mir persönlich auch leider gar nicht gefallen hat sind die recht langen Kapitel. Hinzu kommt bei diesem Buch auch noch, dass die Schrift wirklich recht klein ist. Zwei Dinge, die ich persönlich leider gar nicht so mag.
    Wenn ich das Buch im Laden in den Händen gehabt hätte, hätte ich es aufgrund dessen, auch ehrlich gesagt, eher nicht gekauft.
    Aber das sind persönliche Ansichten.

    Die Story ist recht spannend und unterhaltsam. Leona ist eine Ermittlerin der Stockholmer Polizei, ihre Arbeitsweise ist aussergewöhnlich und stellenweise sehr eigensinnig. Ausserdem hat Leona einen doch recht kalten Charakter, der nicht nur beruflich zur Geltung kommt. Leona wirkt kalt, rechthaberisch und irgendwie ist sie ständig am Nörgeln. Auf den ersten Blick ist sie doch eher eine unsympathische Person. Aber der Grund hierzu wird im Laufe der Geschichte ersichtlich.
    Der Schreibstil gefällt mir recht gut, er ist flüssig zu lesen und verständlich.
    Durch den Sichtweisenwechsel erleben wir das Buch aus der Sicht von Leona, stellenweise aber auch Olivia. Hier muss ich sagen, die Abschnitte mit Olivia haben mir doch schon arg zu schaffen gemacht. Ich hatte echt Mitleid mit dem kleinen Mädchen.

    Alles in allem auf jeden Fall ein starker Krimi, den ich absolut empfehlen kann. Da am Ende wirklich viele Fragen offen bleiben, werde ich in Kürze den zweiten Teil besorgen.
    Auch wenn die Schrift dort sicher auch so klein ist, ich bin sehr neugierig wie es weitergeht!

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    Steffi_the_bookworms avatar
    Steffi_the_bookwormvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Überraschend gut
    Zäher Beginn, aber dann überzeugend

    3.5

    Das Buch hat für mich ziemlich zäh begonnen und es hat einige Zeit gedauert bis ich in das Buch reingefunden habe. Ich hatte sogar schon mit dem Gedanken gespielt das Buch abzubrechen, dann aber doch noch ein wenig weitergelesen und prompt wurde das Buch besser.

    Ich fand das ganze Szenario um den Fall ziemlich interessant und eine absolute neue und eigenwillige Art einen Krimi zu schreiben. Besonders hiermit hat das Buch sein Pluspunkte gesammelt.

    Leona war mir weder sonderlich sympathisch noch extrem unsympathisch. Eigentlich müsste sie einem aufgrund einiger Handlungen wirklich unsympathisch sein, aber man hatte manchmal so einen kleinen Funken von Verständnis, daher konnte ich sie nicht wirklich hassen. Ich bin sonst kein Fan von so widersprüchlichen Charakteren, aber hier hat es für mich gepasst.

    Insgesamt war das Buch für mich einen spannende Unterhaltung und durch den flüssigen Schreibstil ist es dann doch noch zum Pageturner geworden.

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    Gina1627s avatar
    Gina1627vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Thriller um die Polizistin Leona, eine skrupelose, manipulierende und polarisierende Ermittlerin.
    Leona - Eine Polizistin auf Abwegen

    Jenny Rogneby entführt uns beim Lesen in eine etwas andere Welt der Polizeiermittlung. Wir lernen Leona, eine skrupellose,  manipulierende, missbrauchte und polarisierende  Ermittlerin kennen und Olivia, ein unschuldiges Kind, dass Mittel und Zweck für Banküberfälle wird.

     

    Die Autorin hat einen spannenden und flüssigen Schreibstil, der sich gut lesen läßt. Durch ihren nur einseitigen Prolog, in dem ein Banküberfall durch ein kleines blutüberströmtes Kind stattfindet, bekommt man direkt Lust auf mehr. Jenny Rogneby führt uns durch zwei Handlungsstränge, die in der Ich-Form erzählt werden.

     

    Leona kommt am Anfang burschikos und selbstsicher rüber. Eine Frau, die sich in der Männerwelt behaupten will. Aber sie hat Geheimnisse :

    -  durchzechte Nächte, bei denen man sich am Anfang nicht sicher ist, was sie macht,

    -  eine traumatisierte Kindheit, in der sie von ihren Eltern misshandelt und nicht geliebt wird

    -  und schließlich eine Geldnot, die sie dazu bringt Banküberfälle zu planen und durchzuführen.

     

    Sie ist eine zwiegespaltene  Frau, die zwischen einer dem Anschein nach heilen Familien- und Arbeitswelt  und einer skrupellos manipulativen Verbrecherwelt hin und her wechselt. Um an ihr Ziel zu kommen, welches in diesem Thriller noch nicht aufgeklärt wird, erpresst sie sogar die Staatsanwältin Nina und ermordet den Journalisten Christer Skoog. Sie polarisiert die Leser dabei und der Thriller bekommt  dadurch seine Spannung.

     

    Olivia, ein von ihrem  Vater entführtes kleines Mädchen, wird von ihm und Leona als Handlanger für die Banküberfälle auf brutale Weise missbraucht. Ihre Gefühls- und Leidenswelt geht dem Leser sehr nahe. Überlebt sie und findet sie wieder zu ihrer Mutter zurück? 

     

    Das zum Schluß doch nicht alles nach Leonas Plan verläuft und ein drohender Anruf sie aus der Bahn wirft macht die Leser neugierig auf eine Fortsetzung des Thrillers.

     

    Der erste Teil der Triologie von Jenny Rogneby hat mir gut gefallen, sodass ich schon neugierig auf die weiteren Folgen bin.

     

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    mareike91s avatar
    mareike91vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ungewöhnlich, an manchen Stellen etwas too much, aber spannend und originell.
    Unkonventionelles Krimidebüt

    Inhalt:

    Ein siebenjähriges Mädchen betritt halbnackt und blutüberströmt mit einem Kassettenrekorder und einem Teddy unter dem Arm eine Bank. Auf dem Kassettenrekorder befindet sich eine Tonbandaufnahme, die Geld im Austausch gegen das Leben des Mädchens fordert. Die bestürzten Bankangestellten händigen dem kleinen Mädchen das geforderte Geld und es verschwindet spurlos. Leona Lindberg, Kommissarin bei der Stockholmer Polizei, wird mit dem Fall beauftragt. Aber kann sie das Mädchen und den Drahtzieher hinter den Überfällen überhaupt finden? Und was hat sie selber zu verbergen?

    Meine Meinung:

    Ein ungewöhnlicher Fall und eine ungewöhnliche Ermittlerin. 
    Jenny Rogneby hat mit ihrem Debüt und dem ersten Teil der Leona-Trilogie ein etwas anderes Buch geschrieben, das sicher polarisiert.

    Der Schreibstil hat mir zunächst Schwierigkeiten bereitet, ebenfalls wie die mir von Beginn an unsympathische Protagonistin Leona Lindberg. Aber nachdem ich mich durch die ersten Kapitel „durchgekämpft“ habe, war ich doch positiv überrascht und durchaus gefesselt. Die Handlung ist spannend und unkonventionell, völlig anders als bei Krimis bzw. Thriller, die ich bislang gelesen habe.

    Leona Lindberg, die Protagonistin, ist Kommissar bei der Stockholmer Polizei. Sie ist 34 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Sie ist hübsch und intelligent und gilt als gute und taffe Ermittlerin. Aber sie ist anders und absolut berechnend. Sie hat sich angewöhnt so zu handeln, wie es andere von ihr erwarten. Außer ihren Kindern gegenüber scheint sie keinerlei Emotionen zu empfinden. Lediglich die Erinnerung an ihre eigene Kindheit/Jugend scheinen sie aus der Bahn werfen zu können. Hinzu kommt, dass sie hochgradig spielsüchtig ist und bei ihren nächtlichen Pokerturnieren viel Geld verspielt (was sie natürlich nicht wirklich wahrhaben will). Mir persönlich war die Spielsucht zu dominant in der Geschichte. Auch Leonas Charakter war mir an machen Stelle zu extrem. Es gibt zwar durchaus Momente, wo der Leser ihr näher kommen kann, sie kennenlernt, sie fast als „normalen“ Menschen wahrnimmt, aber wirklich sympathisch wird sie einem nie und manche Gedankengänge und Handlungen lassen einen einfach nur mit dem Kopf schütteln oder nach Luft schnappen.

    Die Handlung wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt. Ein Großteil wird aus Sicht der Ermittlerin Leona geschildert, aber es gibt auch Abschnitte, in denen die Geschehnisse aus Sicht des kleinen Mädchens, das die Raubüberfälle begehen muss, beschrieben werden. Diese emotionalen Abschnitte haben mir besonders gut gefallen, da sie dem Leser Einblicke in die Psyche des armen Mädchens und ihr unfassbares Leid gewähren.

    Das Ende und die damit einhergehende Auflösung haben mich ebenso wie die Handlung teils schockiert, teils überrascht, teils sprachlos gemacht. Natürlich bleibt ein Teil der Handlung offen, schließlich handelt es sich um den 1. Band einer Trilogie, und ich für meinen Teil bin sehr gespannt auf den Fortgang der Geschichte, trotzdem ist der Fall an sich abgeschlossen und man muss nicht zwangsläufig weiterlesen.

    Fazit:

    Ungewöhnlicher und absolut unkonventioneller, aber sehr spannender und fesselnder erster Teil der Leona-Lindberg-Trilogie, der ein wenig frischen Wind ins Krimi-und Thrillergenre bringt. Sicher ein Buch das polarisiert, mir hat es (abgesehen von den erwähnten Mankos) gefallen. Ich bin gespannt wie es im nächsten Teil weitergeht….

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    makamas avatar
    makamavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Thriller über ein kleines Mädchen, dass gezwungen wird Banken zu überfallen und über eine Ermittlerin, die anders ist als man erwartet.
    Nichts ist so wie du denkst

    Schweden ist entsetzt, in Stockholm hat ein kleines Mädchen eine Bank überfallen, völlig unbekleidet und mit Blut beschmiert und mit einer auf Band gesprochen Botschaft ist sie entkommen.....
    Die ehrgeizige Polizistin Leona Lindberg, selbst Mutter von zwei Kindern übernimmt die Ermittlungen......
    Doch diese führenzunächst  in eine Sackgasse.....
    Es bleibt nicht bei dieser Tat ..... es gibt einen weiteren Überfall.
    Und Leona will sich nicht in die Karten schauen lassen.....
    Jeder scheint hier Geheimnisse zu haben und Leonas, die keine schöne Kindheit hatte sind besonders brisant.....
    Dann gibts da noch den Journalisten Christer, der einem längst abgeschlossen Sexskandal in den hohe Politiker involviert sind auf der Spur ist....
    Er will das Leona ihm hilft, denn er kennt eines ihrer dunklen Geheimnisse....
    ... und er erpresst sie.
    Wie wird Leona reagieren?
    Dieser Thriller ist anders als gewohnt ....
    Die Protagonistin war mir von Herzen unsympathisch, ihr Mann und ihre KInder taten mir leid, ebenso das kleine Mädchen, dass zu diesen Taten gezwungen wurde.....
    Trotzdem hat mir dieser Thriller, der ein offenes Ende hat ( einen Cliffhanger) nicht schlecht gefallen. (weitere Folgen sind ofenbar geplant)
    Von mir gibt es 4 Sterne

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    Mone80s avatar
    Mone80vor 3 Jahren
    [Rezension] Leona- Die Würfel sind gefallen

    Meine Meinung:

    Ich habe mich ja sehr auf dieses Buch gefreut, weil es sich sehr interessant angehört hat und durch die Beschreibung genau das ist, was ich gerne lese. Ein kleines Mädchen überfällt eine Bank und hinterlässt keine Spuren. Die Polizistin Leona, die so ihre eigene Art hat, übernimmt die Ermittlungen und landet auch schon bald in eine Sackgasse. Man möchte einfach mehr erfahren, die Neugierde ist geweckt.

    Voller Vorfreude habe ich auch das Buch angefangen und war von dem Schreibstil sehr angetan. Ich finde, dass kurze Sätze immer die Spannung aufbauen und es wirkt dadurch schneller.

    Leona fand ich am Anfang sehr sympathisch, eine taffe Polizisten. Doch schon schnell ließen mich einige Gedankengänge von ihr stutzen. Was so in ihrem Kopf vorgeht verschlug mir die Sprache. Da die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist, bekommt man davon sehr viel mit. Meine Sympathie verwandelte sich in Antisympathie und das machte es für mich sehr schwer, dieses Buch noch in die Hand zu nehmen.

    Den anderen Blickpunkt liefert das kleine Mädchen. Ein Teil des Buches wurde aus ihrer Sicht geschrieben und da lässt die Schriftstellerin nichts aus, denn was dieses Mädchen erlebt ist unvorstellbar.

    Der Anfang des Buches ist sehr spannend angelegt und auch der erste Teil ließen sich gut weglesen. Man war gefangen von der Geschichte. Doch das Blatt änderte sich schnell und irgendwie ging die Spannung verloren. Zwar wollte ich noch die Motive erfahren, aber selbst das ließ nach und eigentlich bin ich sehr froh, dass ich es jetzt beendet habe.

    Es mag viele Leser geben, die es bestimmt toll finden, meines war es dann leider doch nicht gewesen. Die Idee ist großartig, der psychologische Aspekt in dem Buch wurde schön ausgearbeitet, aber alles in allem, war es mir dann irgendwann zu unrealistisch und durch die nicht gerade sympathische Hauptprotagonistin, wurde es nicht besser.

    Fazit:

    Sehr interessanter Plot und spannender Anfang, allerdings schafft es das Buch nicht, die Spannung zu halten.

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    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor 3 Jahren
    Starker Auftakt

    Leonas aktueller Fall wird schon bald von den Medien als „Mädchen-Raub“ betitelt. Doch anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich hier nicht um eine Entführung, sondern um Bankraub, begangen von einer Siebenjährigen. Hinweise auf Verbleib und Identität des Mädchens fehlen gänzlich, auch die sonstige Spurenlage ist mehr als dürftig. Die Ermittlungen scheinen sich im Kreis zu bewegen, bis Informationen auftauchen, die das gesamte Bild ins Wanken bringen...

    Leona ist ein durch und durch spezieller Charakter, dem man als Leser sicherlich zwiegespalten gegenüber steht. Dennoch ist gleichzeitig eine gewisse Faszination vorhanden, die zu einer eigentümlichen Verbundenheit führt, die im Grunde gar nicht richtig zu erklären ist. Sie vermag den Leser in der Erzählung zu fesseln, obwohl man sich manches Mal gleichzeitig lieber abwenden würde. Durch den Perspektivwechsel, teilweise wird aus Leonas Sicht, teilweise aus der eines Beobachters geschrieben, gibt es hin und wieder Ruhephasen, die die mitunter aufwühlenden Gedankengänge des Lesers wieder erden können.

    Der Fall stellt nicht nur die Ermittler von Anfang an vor schier unlösbare Aufgaben. Man hat sofort das Gefühl, dass irgendetwas nicht ganz stimmig ist und sich mehr hinter der Geschichte verbirgt als zunächst angenommen. Doch zeichnet sich erst nach und nach eine vielversprechende Spur ab, die allerdings mehr als nur unbeständig ist. Durch zahlreiche Überraschungsmomente und wahrlich unerwartete Wendungen wird die Spannung sowie der Puls des Lesers in die Höhe getrieben. Bis zum Schluss ahnt man kaum was sich noch alles ergibt, denn schnell hat man gelernt, dass kaum etwas so ist wie es auf den ersten Blick erscheint.

    Mit „Die Würfel sind gefallen“ startet die Leona-Trilogie von Jenny Rogneby mit einem regelrechten Auftaktfeuerwerk. Wie erwartet bleibt das Ende daher in gewisser Weise offen, und zwar in der Form, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht, aber dennoch keine unbefriedigte Stimmung aufkommt. Denn die wichtigsten Fragen, die man sich im Verlauf des Geschehens gestellt hat, wurden schlussendlich beantwortet. Alles weitere wird sich ergeben, sobald der nächste Teil vorliegt, was hoffentlich nicht mehr all zu lange dauert.

    Zu diesem Titel gibt es diverse komplett gegensätzliche Meinungen, verständlicherweise, nicht jeder hat denselben Geschmack. Da es sich um eine ungewöhnliche Hauptprotagonistin und eine ebenso ungewöhnliche Thematik handelt muss man tatsächlich individuell entscheiden, ob man sich darauf einlassen kann und möchte. Hier möchte ich persönlich eine absolute Empfehlung aussprechen, sich darauf einzulassen.

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    Zane2604s avatar
    Zane2604vor 3 Jahren
    Raubüberfälle von einem Kind begangen und eine Ermittlerin mit einem Doppelleben

    Der Roman „Leona“ von Jenny Rogneby ist am 20.08.2015 beim Artrium Zürich Verlag erschienen.


    Die Hauptfigur in diesem Buch ist Leona. Sie ist verheiratet, zweifache Mutter und arbeitet in der Abteilung für Gewalttaten in der Stockholmer Polizeibehörde. Leona spielt allen die korrekte Ermittlerin vor und zu Hause ist sie die Ehefrau und sorgenden Mutter. Doch tatsächlich ist Leona ganz und gar nicht so wie man sich eine Ermittlerin und Mutter vorstellt. Dann haben wir da noch Olivia, das kleine Mädchen. Sie begeht in Stockholm mit einem Kassettenrekorder Raubüberfälle.


    Jenny Rogneby erzählt uns mit ihrem Roman die Geschichte einer ganz anderen Ermittlerin. Der Roman startet mit dem Raubüberfall des kleinen Mädchen Olivia. Dieser Raub ist natürlich spektakulär und sorgt für Wirbel. An dieser Stelle lernen wir Leona kennen, die natürlich diesen Fall übernehmen will. Leona erscheint uns hier zuerst als zielstrebige Ermittlerin und wir bekommen auch einen Einblick in ihr Privatleben als Mutter und Ehefrau. Aber schon bald wird klar das nicht alles so perfekt ist wie es scheint. Leona macht die Nächte oft durch, ihr Sohn ist schwerkrank und es fehlt an Geld. Hinzukommt das sie ziemlich gefühlskalt ist und das sie als Kind selber keine Liebe erfahren hat. Es ist zu vermuten, dass sie misshandelt wurde. Aus alldem will sie entfliehen und hat dafür einen außergewöhnlichen Plan entwickelt, bei dem Olivia ein Rolle spielt.


    Der Roman ist gut durchdacht und obwohl man die Ermittlerin immer weniger mag, fiebert man mit. Man muss einfach wissen, ob sie damit durchkommt. Und da ist auch schon mein Negativpunkt. Meines Erachtens haben sich zu oft die Probleme von Leona von selbst gelöst. Da hätte ich mir gewünscht, dass diese Ermittlerin die Probleme mit Skrupellosigkeit und Raffinesse löst. Die Handlung von Leona, die ein Suchtverhalten aufzeigt und alles daran setzt aus ihrem Leben zu entfliehen ist genauso nachvollziehbar wie die Entscheidung der Staatsanwältin, die völlig überrumpelt wird von Leona. Aber letztendlich der Versuchung nicht wieder stehen kann. Obwohl ich hier aber auch als negativ ansehe, dass Leona schon mit einem ganz schön großen Gepäck Problemen rumläuft.


    Der Schreibstil der ist Autorin flüssig und man fliegt durch das Buch, obwohl hier und da die Beschreibungen etwas zu ausführlich waren. Auf jeden Fall ist es Jenny Rogneby gelungen eine Protagonistin zu erschaffen die wandelbar ist Wie bereits erwähnt, löste mir der Zufall zu oft Leonas Probleme. Zum Schluss wird klar das doch nicht alles nach Leonas Plan verläuft. Mit einem drohenden Anruf wird man neugierig gemacht auf den zweiten Teil, den ich auf jeden Fall lesen werde. Ich hoffe das hier mehr Aktion von der Protagonistin zu erwarten ist.


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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein kleines Mädchen begeht einen Banküberfall ohne Spuren zu hinterlassen und die Polizei findet nicht die geringste Spur!
    Macht, Gier und die Welt des Onlinepokers!

    Ein Banküberfall der ganz besonderen Art hält die Polizistin Leona in Atem. Das kleine Mädchen entkommt mit dem Geld, ohne auch nur den Hauch einer Spur zu hinterlassen. Die Ermittlungen verlaufen alle vorerst ins Leere, wäre da nicht die hartnäckige Ermittlerin Leona. Doch es kommt immer anders als man denkt, und das gilt hier nicht für den Ermittler, sondern für den Leser. Brisant und sehr gekonnt nimmt das Buch Wendungen an, denen zeitweise schwer zu folgen ist.

     

    Mit einem lauten Knall endet das Buch, aber der nächste Teil steht schon parat.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    katja78s avatar
    ###YOUTUBE-ID=OAYZ8prwhcE###

    Dieser Bestseller aus Schweden hat die Krimiszene auf den Kopf gestellt: Was Sie mit der Ermittlerin Leona Lindberg erleben, werden Sie nicht wieder vergessen. Glauben Sie nichts – und machen Sie sich auf alles gefasst.

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    Stockholm: Ein siebenjähriges Mädchen betritt blutüberströmt eine Bank und schaltet einen Kassettenrekorder ein. Eine Stimme fordert Geld im Austausch für das Leben des Kindes. Die Angestellten sind entsetzt. Kurz darauf verlässt das Mädchen die Bank mit sieben Millionen Kronen und verschwindet. Der Fall macht Schlagzeilen. Bei der Polizei wird Leona Lindberg mit den Ermittlungen beauftragt. Leona ist 34, verheiratet und selbst Mutter von zwei Kindern. Sie gilt als Außenseiterin, doch ihr Ruf ist tadellos. Aber diesmal führen ihre Ermittlungen in eine Sackgasse, denn von dem Mädchen fehlt jede Spur. Und jeder scheint etwas zu verbergen. Allen voran Leona selbst.

    Leseprobe


    Jenny Rogneby wurde 1974 in Äthiopien geboren und als Ein jährige zur Adoption freigegeben. Sie wuchs im Norden von Schweden auf, wo ihre Adoptiveltern früh ihr musikalisches Talent entdeckten. Jenny Rogneby machte Karriere als Sängerin und stand u. a. mit Michael Jackson auf der Bühne. Sie studierte Kriminologie und arbeitete als Ermittlerin bei der Stockholmer Polizei. Über ihre Arbeit kam ihr die Idee für die Figur der Leona. Der erste Band der Trilogie wurde auf Anhieb ein Bestseller und wird in zehn Ländern erscheinen.

    www.jennyrogneby.com

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