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Milegas

vor 6 Monaten

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Iris ist nicht gerade ein Vorzeigekind, wenn man nach ihrer Mutter gehen würde. Sie macht sich nichts aus Mode – zieht nicht wie die Mutter Louboutin, Gucci und wie die Modemarken alle heißen an – sondern Klamotten, die einfach nur bequem sind. Sie zündelt und spielt gerne mit dem Feuer, das ihren Kopf leer werden lässt. Sie hat sogar schon einmal in der Schule ein Feuer gelegt. Hannah und ihr Lebensgefährte Lowell sind nicht gerade gut bei Kasse und irgendwann dann so verschuldet, dass sie mit Iris von der Heimat in Amerika nach England ziehen, wo Iris und Hannah früher wohnten. Dort ruft Hannah Ernest, Iris' leiblichen Vater, an, der sterbenskrank ist und Etwas zu vererben hat. Die Bedingung ist, dass Hannah mit Iris zu ihm kommt. Hannah, die mehr als geldgierig ist, wittert die Chance, denn sie weiß, dass Ernest sehr reich ist, und so fahren sie zu ihm. Iris hat eine Menge mit ihrem Vater aufzuholen, redet viel mit ihm und erfährt die wahre Geschichte.

Die ersten sechs Kapitel hatte ich Schwierigkeiten, in das Buch reinzukommen, die Geschichte war durcheinander und man bekam nur wenig Hintergrundinformationen. Danach ging es irgendwann und zum Ende hin wollte ich nur so weiterlesen und erfahren, wie es weitergeht.
Doch ist Jenny Valentine gelungen, mich bei der Stange zu halten, indem sie diese Hintergrundinformationen nie sofort erzählt hat. Da wurde dann etwas angedeutet und irgendwann später erfährt man es erst.
Die Story ist ziemlich interessant und auch etwas Neues. Trotzdem kann ich das Buch nur als "seltsam" beschreiben. Es ist für mich nicht "total schön" oder "die Protagonistin war zu zickig", sondern einfach "seltsam". Trotzdem gibt es eine geniale Stelle im Buch und zwar das Ende. Da gibt es noch einen richtigen Knall.

Note 3

Autor: Jenny Valentine
Buch: Durchs Feuer
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