Jenny Valentine Wer ist Violet Park?

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Inhaltsangabe zu „Wer ist Violet Park?“ von Jenny Valentine

Es kommt nicht oft vor, dass der 16-jährige Lucas Swain Freundschaften schließt. Er ist lieber für sich, denkt nach, grübelt herum. So ist es für ihn ein richtiges Ereignis, als er sich mit Violet Park anfreundet, denn Violet ist - tot. Und Lucas rettet ihre Urne. Das erste Mal hörte Lucas von Violet in einem kleinen Minicar-Büro, mitten in der Nacht. Ihre Überreste stehen in einer Schachtel auf einem Regal. Allein die Tatsache, dass sie einmal gelebt hat und nun bis in alle Ewigkeit in einem verräucherten Büro stehen muss, setzt Lucas so zu (mal davon abgesehen, dass er eine Nanosekunde glaubt, sie würde ihn aus der Urne heraus um Hilfe anrufen), dass es für ihn zu einer Mission wird, herauszukriegen, wer diese Frau war. Was er erfährt, lässt ihn sein eigenes Leben besser verstehen.

Ganz nette Geschichte, aber etwas langweilig. Die Figuren blieben mir seltsam fremd und der Schreibstil hat mich leider nicht überzeugt :(

— WordLover

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  • Eine Urne hilft bei der Selbsterkenntnis

    Wer ist Violet Park?

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    Dies ist mein drittes Buch von Jenny Valentine und ihr Debüt. Es handelt sich hierbei, wie auch bei den anderen Werken, um einen Jugendroman. Und wie auch in den anderen Romanen handelt es von einem Jugendlichen, der etwas aus der Rolle fährt und ein unstetes Elternhaus hat. Lucas Vater verschwand eines Tages aus seiner Welt ohne jegliche Erklärung und ward seit dem nicht mehr gesehen. Mit diesem Umstand hat nicht nur er zu kämpfen, sondern auch seine Mutter sowie Bob, der beste Freund seiner Vaters, seine Geschwister Jed und Mercy und seine Großeltern. Lucas hat seine ganz eigene Art mit dem Verschwinden seines Vaters umzugehen: Er trägt dessen Klamotten, hört seine Musik und versucht ihm nachzueifern. Und dann auf einmal trifft er Violet Park. In einer Urne. Ich traf Violet, nachdem sie gestorben war, aber das hielt mich nicht davon ab, sie kennenzulernen. - S. 32 Violets Urne steht in einem Taxiunternehmen, denn sie wurde irgendwann von irgendwem dort vergessen und dieser Umstand lässt Lucas nicht los. Er versucht herauszufinden, wer diese Violet war und entwickelt eine Art spirituelle Verbindung zu ihr. Aus der Suche nach Violet entwickelt sich eine Suche nach ihm selbst und auch nach seinem Vater. Sehr interessant wird alles ineinander gefügt und findet ein wiederum erstaunliches Ende. Die Charaktere der Geschichte sind herzallerliebst entwickelt. Am schönsten fand ich das Verhältnis von Norm, Lucas Großvater, und Jed, seinem kleinen Bruder. Norm ist sehr vergesslich im Alter geworden, doch scheint er seine erleuchteten Momente zu haben und Jed verbringt viel Zeit mit ihm und erfährt dadurch mehr, als Lucas je gedacht hätte. Die Geschichte ist aus Lucas' Perspektive geschrieben und enthält, was ich witzig fand, viele Listen, die er scheinbar braucht, um Dinge zu rechtfertigen oder Sachverhalte in unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Etwas irritierend empfand ich, dass Lucas immer von „Vater“ und „Mutter“ spricht und nicht von Mom und Dad. Ich weiß nicht, ob das der Übersetzung geschuldet ist oder ob es bewusst auch in der englischen Version so eingesetzt wurde. Wenn ja, würde es für mich eine zu starke Distanz zu beiden Elternteilen aufbauen, die nicht homogen in die Geschichte mit eingeht. Schön finde ich die einzelnen Momente, in denen Lucas über bestimmte emotionale Beziehungen und dergleichen nachdenkt, denn diese haben für sich genommen stets eine schöne, lehrreiche Einstellung zum Leben. […] egal, wie oft du vorgewarnt wurdest oder wie sehr du darauf gefasst bist, der Tod ist trotz allem etwas Plötzliches und trotz allem ein Schock. - S. 171 Im Vergleich zu 'Durchs Feuer' und 'Kaputte Suppe' ist dieser Roman für mich der schwächste und am wenigsten berührendste. Leider schafft es Valentine in diesem Roman nicht, mich zu berühren, was mir bisher an ihrem Werk besonders gefiel. Dennoch denke ich, dass es ein gelungener, wenn auch nicht heraus stechender Jugendroman ist.

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    • 5
  • Eine zufällige Begegnung von großer Bedeutung

    Wer ist Violet Park?

    The iron butterfly

    Es ist spät geworden und Lucas Swain ist auf dem Nachhauseweg von einem Abend bei seinem Freund Ed. Als er in seiner Manteltasche den 10 Pfund Schein entdeckt, beschließt er spontan sich die Heimfahrt mit einem Taxi zu gönnen und betritt die verrauchte Taxizentrale. Plötzlich scheint das Schicksal Lucas gelenkt zu haben, denn dort in der kalten, nächtlichen Atmosphäre der Taxizentrale steht eine Urne auf einem Regalbrett und Lucas fühlt sich wie magisch von ihr angezogen. Selbstverständlich lässt sich Lucas ohne die Urne nach Hause fahren, erfährt jedoch von seinem Taxifahrer, dass die Urne vor ungefähr sechs Jahren im Taxi vergessen wurde und bisher niemand nach ihr gesucht hat. Ohne lange darüber nachdenken zu können, ist Lucas damit beschäftigt eine Strategie zu entwickeln, um die Urne von ihrem traurigen Platz auf dem Regalbrett zu befreien und herauszufinden, warum die Asche einer alten Dame namens Violet Park von niemandem vermisst wird. Da Violets Schicksal nicht das einzige ungeklärte Rätsel in Lucas‘ Leben ist, treibt den 16jährigen nun jede Menge Emotionalität um, denn vor sechs Jahren ist sein Vater spurlos verschwunden und hat doch viele Spuren im Leben der Familienmitglieder hinterlassen. Jenny Valentines tief empfundene und kluge Emotionalität habe ich bereits bei der Lektüre von „Kaputte Suppe“ kennen- und liebengelernt und so war ich auf eine interessante Geschichte gefasst. Ich wurde nicht enttäuscht. „Wer ist Violet Park?“ erzählt die Geschichte eines ungewöhnlichen 16jährigen, der, obwohl er sehr feinfühlig gezeichnet wird, auch genug jugendlichen Starrsinn und Coolness offenbart, um nicht als mustergültig durchzugehen. Vielmehr geht es Valentine wohl darum, was Lucas über sich, die Menschen um ihn herum und selbsterschaffene Trugbilder erfährt. Typischerweise glorifiziert er seinen abwesenden Vater und zofft sich regelmäßig mit seiner Mutter. Nick, die von seinem Vater Pete mit zwei Kindern und einem ungeborenen Kind von jetzt auf nachher allein gelassen wurde. Nick, die jeden Tag Lucas in den Klamotten seines Vaters herumlaufen sieht und die, die Ähnlichkeit schier zur Verzweiflung bringt. Ob ich den Roman als Krimi für junge Leser deklarieren würde, weiß ich nicht genau, auch wenn Lucas regelrecht detektivische Fähigkeiten aufwenden muss, um das Rätsel um Violets Asche und dem des Verschwindens seines Vaters aufzulösen. Auf dem Klappentext wird auch von einem „einfühlsam erzählten psychologischen Rätsel“ gesprochen, was ich für treffender halte. Wobei sich junge Leser bitte von beidem angezogen fühlen sollen, denn die Geschichte birgt so viele positive Aspekte in sich, dass man sie nicht zwangsläufig kategorisieren muss. Ich fühlte mich auch an „Der Joker“ von Markus Zusak und Wendy Mass‘ „Das Leben ist kurz, iss den Nachtisch zuerst“ erinnert. Beide Bücher verfügen, wie „Wer ist Violet Park?“ über eine von hoher emotionaler Intelligenz geprägten Botschaft, im Sinne von „Geh‘ deinen eigenen Weg und öffne dabei deine Augen und dein Herz!“. Alle Sterne von ganzem Herzen für Jenny Valentine.

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    • 2
  • Rezension zu "Wer ist Violet Park?" von Jenny Valentine

    Wer ist Violet Park?

    GrauerVogel

    09. January 2012 um 03:41

    Ich habe es voriges Jahr für ein Magazin rezensiert, und habe mich sehr darin wiedergefunden á la "so war ich auch mit 15". Der Hauptcharakter ist sehr authentisch und man begleitet ihn gern durch das Buch.
    Außerdem gibt es am Ende eine Wendung, mit der man vielleicht nicht unbedingt gerechnet hat. Er erwartet zwar eine Wendung, aber sicherlich nicht diese!
    Tolles Buch für Jugendliche!

  • Rezension zu "Wer ist Violet Park?" von Jenny Valentine

    Wer ist Violet Park?

    Sarlascht

    27. September 2011 um 09:37

    Das Leben des 16-jährigen Lucas Swain klingt normal, er wohnt mit seiner Mutter, Schwester und jüngerem Bruder zusammen, was manchmal Streitereien beinhaltet, aber was wohl unter allem immer lauert, ist das Fehlen des Vaters. Vor fünf Jahren verschwand er spurlos und niemand weiß, wo er ist und ob er überhaupt noch lebt. Dieser Verlust hat Lucas verändert, zwar ist er um ein einfaches Leben bemüht, bringt es aber doch nicht immer zu Stande. Der Moment, wo sich sein Leben verändert, ist auch der Moment, in dem Violet in seinen Leben tritt. Eines Nachts treffen sich die Beiden in einer Taxizentrale. Zwischen dem rauchenden und pöbelnden Fahrern steht die alte Dame, wirkt völlig deplatziert. Sofort ist Lucas gefangen genommen, von ihrem Anblick, obwohl er eigentlich nicht weiß, dass es eine sie ist, denn Violet Park steht nicht vor ihm, was vor ihm steht, ist ihre Urne. Einst in einem Taxi vergessen, wartet sie nun hier auf ihren „Besitzer“. Durch einen Trick gelingt es Lucas die Urne an sich zu nehmen und ein Aufkleber auf dieser, verrät ihn auch den Namen der Dame, doch warum vermisst niemand sie? Auf der Suche nach Violet Parks Leben, kommt Lucas seinem eigenen immer näher und findet Antworten, auf Fragen aus der Vergangenheit. . Direkt zu Beginn, wird man in die Geschichte hineingeworfen, findet sich in der Taxizentral wieder. Was zuerst ein bisschen fremd wirkt, da ich mir doch irgendwie erhofft hatte, etwas von Lucas zu lesen, aber vorschnelle Urteile sind nie gut, weil Lucas erzählt aus seinem Leben, nur langsam und immer stückchenweise. Wir lernen ihn von Grund auf kennen und man versteht auch schnell, weshalb er eher jemand ist, der sich dem Schweigen verschreibt. Als er nun die Urne von Violet entdeckt, scheint es so, als habe er endlich eine Aufgabe gefunden, eine, neben dem ausmalen, was mit seinem Vater passiert ist. Was anfangs wie eine schwierige Suche erscheint, entpuppt sich langsam als ein Puzzle, dessen Stücke schon längst in Lucas Leben vorhanden sind, er muss es nur noch zusammensetzen, doch ob ihn das Endbild dann gefallen wird, ist eine andere Frage. . Die Geschichte ist ein riesiger Zufall. Zuerst findet Lucas die Urne mit Violet, dann entwendet er sie, nimmt sie mit nach Hause und entdeckt, dass diese Dame sehr viel mit den Geheimnissen seines Lebens zu tun hat. Möglich durchaus, deswegen will ich da nichts werten. Wie dann aber alles zusammenhängt, ist einfach wunderbar. Zuerst hat man den Gedanken, gut, der Junge stößt auf eine Urne, findet heraus wer die Dame ist und bringt sie zu seiner Familie. Aus. Ein einziger Trugschluss, die Geschichte ist vielschichtiger, wobei ich nichts dazu schreiben kann, ohne zu viel zu verraten. Jedenfalls kann ich sagen, alles ist anders wie erwartet. . Kritikpunkt für mich ist, dass der Gedanke „Jetzt will ich unbedingt weiterlesen, damit ich das Ende erfahre“ fehlt. Man liest, legt es auf die Seite und lässt es dort einige Zeit. Der Schluss ist großartig, keine Frage, aber das Buch nimmt einen nicht wirklich gefangen. Und was noch ist, gerne hätte ich mehr über Violet erfahren, klar, einen kleinen Einblick erhält man, aber da sind noch so viel Leerstellen, die einfach nicht gefüllt werden. Was eventuell zum Konzept des Buches gehört, weil Lucas Leben auch von Leere beherrscht ist (das Verschwinden seines Vaters), trotzdem, ein paar Seiten mehr, hätten sicherlich nicht geschadet. . Fazit: Ein schönes Buch für Zwischendurch.

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  • Rezension zu "Wer ist Violet Park?" von Jenny Valentine

    Wer ist Violet Park?

    merle81

    19. December 2010 um 17:16

    Wer ist Violet Park? Violet ist, nein war, eine alte Dame die bereits ein paar Jährchen verstorben ist und deren Urne in einem Taxi vergessen wurde und nun ihr dasein in einem regal auf der Taxizentrale fristet wo Lucas sie eines nachts sieht und sich sofort mit ihr verbunden fühlt. Lucas setzt alles daran diese Urne zu sich zu nehmen, warum weiss er auch nicht so genau Später stellt sich raus das die alte Dame ein sehr gutes Verhältnis zu Lucas verschollenem Vater hatte. Ein Puzzle beginnt sich zusammenzufühgen. Das Buch ist gut geschrieben und die Story ist nett, keine Frage, aber so richtig vom Hocker gerissen hat mich das schmale Bändchen irgendwie nicht...

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  • Rezension zu "Wer ist Violet Park?" von Jenny Valentine

    Wer ist Violet Park?

    goldfisch

    18. June 2010 um 21:03

    Dieses Buch wäre eigentlich ein "6 Sterne Buch", was leider nicht möglich ist. Zitat:"Ich traf Violet nachdem sie gestorben war,aber das hielt mich nicht davon ab,sie kennenzulernen" Lucas ist 16,als er in einer Taxizentrale in einem Regal eine Urne entdeckt. Vor Jahren hatte sie ein Fahrgast in einem Taxi vergessen, die sterblichen Überreste der Violet Park.Mit Hilfe seiner Großmutter Pansy gelingt es Lucas die Urne aus der Taxizentrale zu holen.Doch,was nun tun damit? Lucas Leben ist sowieso schon problematisch.Seine ältere Schwester macht,wonach ihrder Sinn steht,sein Vater ist vor Jahren spurlos verschwunden,sein kleiner Bruder hat den Vater nie kennengelernt. So leben die drei Geschwister mit ihrer Mutter in dem Haus seiner Goßeltern,den Eltern seines Vaters.Großmutter Pansy ist schwer in Ordnung,der Großvater dement.Und nun noch Violet Park,sie kreuzt immer wieder Lucas Wege.Mal taucht ihr Name im Abspann von Filmen auf oder sie hängt als Bild an einer Wand. Doch so leicht läßt Lucas nicht locker.Wo ist sein Vater und wer ist Violet Park? Am Ende lüfet er vielleicht doch noch alle Geheimnisse. Sehr,sehr gelungenes Buch.

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  • Rezension zu "Wer ist Violet Park?" von Jenny Valentine

    Wer ist Violet Park?

    Lolachen18

    20. March 2010 um 13:12

    In dem Buch geht es um Lucas dessen Vater seit ein paar Jahren verschwunden ist und um Violet Park. Doch Violet Park hat so manche Eigenschaften, die nicht so ganz normal sind, denn man stellt sich etwas anderes vor, wenn man den Namen hört, aber: Sie ist tot, sie war alt, sie steckt in einer Urne auf einem Regal. Und Lucas traf sie zufällig nachts. Und sie veränderte sein ganzes Leben. Zum Cover fällt mir eigentlich nur ein, dass es meiner Meinung nach total unpassend ist. Meiner Meinung nach ist das Buch eins der besten was ich bisher gelesen habe und eine mal etwas andere Geschichte, auf die nicht jeder kommen würde. Diese Buch ist einfach total gut geschrieben und es ist lustig und traurig zu gleich. Ich empfehle diese Buch nur weiter, aber lasst euch nicht von dem Cover beirren, denn meiner Meinung nach stellt man sich unter dem Cover etwas völlig anderes vor ( ich finde das Cover schön, aber nicht gut gewählt zu der Geschichte ). Das Buch hat auch einen Preis gewonnen, also ran an die Buchseiten! =)

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  • Rezension zu "Wer ist Violet Park?" von Jenny Valentine

    Wer ist Violet Park?

    Hasewue

    12. October 2009 um 18:08

    Als der 16 – jährige Lucas Swain in einem kleinen Minicar – Büro die Urne von Violet Park findet, weiß er noch nicht, dass diese Begegnung sein Leben verändern wird und es einen Zusammenhang zu seiner Vergangenheit gibt. Nachdem sein Vater vor fünf Jahren verschwunden ist, ist seine alleinerziehende Mutter depressiv und lässt ihre Wut an Lucas und seinen beiden Geschwistern aus. Lucas streift von da an immer umher auf der Suche nach seinem Vater. Bei einem dieser Streifzüge findet er Violet Parks Urne und ist sofort fasziniert. Er versucht daraufhin deren Identität und Geschichte herauszufinden. Jenny Valentine erzählt in „Wer ist Violet Park?“ auf unterhaltsame und flüssig geschriebene Weise die Geschichte des 16 – jährigen Lucas Swain, der durch das Verschwinden seines Vaters zum Einzelgänger wurde. Am Anfang ist die Geschichte um Lucas und die mysteriöse Violet Park eher unspektakulär, was sich aber im weiteren Verlauf ändert. Die komplette Handlung gewinnt an Tiefgang und macht nachdenklicher. Ein schön zu lesendes Büchlein mit verschiedenen Facetten. 4 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Wer ist Violet Park?" von Jenny Valentine

    Wer ist Violet Park?

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. July 2009 um 19:47

    Es war so schön zu lesen ..

  • Rezension zu "Wer ist Violet Park?" von Jenny Valentine

    Wer ist Violet Park?

    Daniliesing

    19. February 2009 um 17:01

    Was eine Urne uns über das Leben verrät! Die Inhaltsbeschreibung zu "Wer ist Violet Park?" lässt zunächst eine leicht spirituell angehauchte Geschichte vermuten. Ein Junge findet eine Urne und plötzlich nimmt er die Gedanken und Wünsche einer Toten wahr. Nun - das klingt schon ziemlich skurril. Und irgendwie ist es das Buch auch tatsächlich, aber auf eine vollkommen andere und charmante, keineswegs abgedrehte, Weise. Lucas findet besagte Urne mit den sterblichen Überresten von Violet Park in einem Taxi Büro. Er muss ständig an sie denken und schließlich gelingt es ihm, die Urne ins Haus seiner Großeltern zu schaffen. Doch durch diese Urne bzw. Lucas Nachforschungen nach Violet Park, kommen immer mehr Verknüpfungen und Zusammenhänge in der Verworrenheit von Lucas' Familienverhältnissen zum Vorschein. Einer Familie, in der der Vater schon seit Jahren spurlos verschwunden ist und die dessen Verschwinden nie wirklich verarbeiten konnte. Das Buch ist von Gedanken über den Tod, das Altern und die Einsamkeit geprägt. Über all das macht sich Lucas mit seinen gerade mal 16 Jahren so einige Gedanken. Da vieles in der Familie unausgesprochen bleibt, entwickelt er die verschiedensten Fantasien, weshalb wohl alles so für ihn gekommen ist, wie es eben ist. Sehr authentisch ist auch die Sprache dieses Buches. Sie ist jugendlich, frisch und leicht und vermittelt dann doch wieder, mit einer angemessenen Ernsthaftigkeit, die verschiedenen Probleme, die Lucas und seine Familie betreffen. Natürlich hat das Buch auch fröhliche Abschnitte, die durch einen eigenwilligen, aber sehr angenehmen, Humor geprägt sind. Die liebevolle Erzählweise und Lucas' beeindruckende Persönlichkeit haben mich sofort für dieses Buch eingenommen. Selten gelingt es einem Autor seine Figuren so glaubhaft und liebenswert darzustellen, trotz all der kleinen Macken, die ja jeder Mensch hat. Genau diese geben dem Buch die nötige Echtheit. Für mich war es wirklich ergreifend und anrührend zu lesen, wie sich die ganze Geschichte nach und nach auflöst und plötzlich in eine ganz andere Richtung driftet, als anfangs vermutet. Nachdenklich und sehr klug - dabei aber niemals langweilig - erzählt Jenny Valentine diese Geschichte und man mag kaum glauben, dass das alles nur erfunden ist. Ihr ganzes Herzblut scheint in diesem Buch zu stecken. Ich denke, dass dieses Buch sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene sehr lesenswert ist. Empfehlen würde ich es aber frühestens ab 14 und dann auch nur, wenn der Jugendliche jemanden hat, mit dem er über dieses Buch sprechen kann. Immerhin konfrontiert die Geschichte doch sehr direkt mit dem Tod, den Gründen dafür und auch dem Gefühl der Einsamkeit und des Verlassenseins. Ein wunderbares, tragisches und dennoch sehr komisches Buch, das man einfach lieben muss.

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