Diese neueste Biographie über Hans Fallada hat mich sehr beeindruckt! Ich freue mich dass er durch die Neuauflage seines letzten Buches "Jeder stirbt für sich allein" wiederentdeckt worden ist als Autor, der den anständigen Deutschen proträtiert innerhalb der Nazizeit.Er ist keineswegs nur als Kinderbuchauchtor einzustufen,aber er liebte Kinder sehr und hat dadurch auch schöne Kindergeschichten geschrieben.
Er hat im Auf- und Ab seines Lebens wirklich mehrere Leben gelebt und ist mehrere Tode gestorben wenn man an seine Alkohol- und Morphiumsucht denkt.Er hat sich an der neuen politischen Situation gerieben und war ständig von Depressionen begleitet.Zum Glück hatte er an seiner ersten Frau Anna lange eine starke Person zur Seite in der Achterbahn seines Lebens.Seine zweite Ehe mit der sehr viel jüngeren Ulla war sehr schwierig,auch weil sie morphinabhängig war.Nach dem vielen Auf und Ab in seinem Leben ist es kein Wunder, dass er mit 53 Jahren an Herzversagen starb.Ich finde es aber sehr schön, dass er jetzt wiederentdeckt und gewürdigt wird als deutscher Autor.
Rezension zu "Mehr Leben als eins" von Jenny Williams





