Jenny Wood

 4.2 Sterne bei 13 Bewertungen

Alle Bücher von Jenny Wood

Der Hain hinter dem Herrenhaus

Der Hain hinter dem Herrenhaus

 (6)
Erschienen am 25.01.2018
Zombie Zone Germany: Letzter Plan

Zombie Zone Germany: Letzter Plan

 (6)
Erschienen am 01.11.2016
I Wonder Why Kangaroos Have Pouches

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 (0)
Erschienen am 01.03.2011
Das Bilderbuch der wilden Tiere

Das Bilderbuch der wilden Tiere

 (0)
Erschienen am 01.09.1994

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mandalottis avatar

Rezension zu "Zombie Zone Germany: Letzter Plan" von Jenny Wood

Interessante Geschichte
mandalottivor 6 Monaten

Sehr gute Geschichte mit viel Spannung und Tragik. Es ist gut geschildert, wie es ist, wenn man zusammen auf engem Raum lebt und ums Überleben kämpfen muss. Wer auf solche Zombie-Apokalypse-Geschichten steht, kann dieses Buch lesen. 

Punktabzug gab es für die vielen Grammatik- und Logik-Fehler. Es gucken sich so viele Leute vorm Druck das Buch an, da sollte es schonmal jemandem auffallen. Und ganz ehrlich, wenn selbst mir sowas auffällt und stört, jemand den das sonst nicht interessiert, dann ist das schon sehr gravierend. Da sollte sich Amrun nochmal dran setzen. 

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Aleshanees avatar

Rezension zu "Der Hain hinter dem Herrenhaus" von Jenny Wood

Sehr origineller und mitreißender Schreibstil!
Aleshaneevor 7 Monaten

Auf das Buch bin ich durch das schöne Cover aufmerksam geworden, denn obwohl ich es eigentlich nicht so mag, wenn die Schrift dominiert, ist es mit den vielen Ranken und verspielten Ornamenten wunderrschön gemacht! Die Seitenzahl ist für meine Verhältnisse ja recht dürftig, trotzdem war ich gespannt, welche Geheimnisse sich hinter dem Herrenhaus wohl verbergen werden ...

Das Buch beginnt mit einer wunderschönen Widmung, die ich beim Lesen immer im Hinterkopf behalten habe:

"Für alle, die das Gefühl haben, nicht die Erwartungen zu erfüllen.
Das müsst ihr nicht. Ihr seid schon perfekt."

Diese Aussage zieht sich auch durch die ganze Geschichte, denn der Protagonist ist alles andere als der typische Held. Er hat viele Ecken und Kanten und auch wenn man oftmals auf Figuren trifft, die abgehalfterte Lebemänner sind und im Laufe der Ereignisse zum Superstar mutieren, entwickelt sich das ganze hier doch etwas anders. Konstantin scheint auf voller Linie gescheitert zu sein und es fällt ihm wirklich schwer, aus seinen "Fehlern" zu lernen bzw. sich daran anzupassen, was von seiner Familie und der Gesellschaft erwartet wird. Das macht ihn manchmal nicht unbedingt sympathisch aber sehr echt und lebensnah und gerade das hat mir an ihm wirklich gut gefallen!

Jenny Woods lässt ihn die Ereignisse aus der Ich-Perspektive erzählen, so dass man seine inneren Kämpfe mit sich selbst sehr gut nachvollziehen kann. Die Sprache dabei ist geprägt von der historischen Epoche, etwas umständlich formuliert, aber mit einer gewissen Rafinesse, die sehr viel Spaß macht und auch immer wieder mit Humor aufgelockert wird.
Dazu kommen kleine technische Spielereien aus dem Steampunk die eine passende Atmosphäre geschaffen haben.

Über den Hain hätte ich mir etwas mehr erwartet und auch über Sandrin, die Haushälterin, die ihm immer wieder bedenkenlos zur Seite steht. Dabei war sie mir fast zu selbstlos und verständnisvoll, da wären vielleicht ein wenig mehr ausdrucksstärkere Gefühle vonnöten gewesen, um sie mir etwas näher zu bringen. Sie war mir etwas zu glatt und zu großzügig.

Am Ende gerät das ganze etwas außer Kontrolle und ich war etwas überrumpelt wie sich das ganze aufgelöst hat. Damit hatte ich nicht gerechnet und es hat mir nicht so ganz zum Rest der Geschichte gepasst.

Insgesamt hat es mir aber gut gefallen, weil es etwas neues und ungewöhnliches ist und vor allem im Bezug auf das oben erwähnte Zitat sehr schön zeigt, dass jeder Mensch für sich selbst wissen und entscheiden sollte, wie er lebt und denkt. Deshalb war Sandrin wohl auch die Option der Autorin zu zeigen, dass man einfach Geduld haben muss und andere so nehmen, wie sie eben sind. Ob man sie mag oder nicht ist wieder eine andere Sache, aber jeder hat das Recht auf seine Sicht der Dinge, und je mehr man anderen das Gefühl gibt, sich angenommen zu fühlen, desto positiver werden die Auswirkungen sein.

© Aleshanee
Weltenwanderer

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TillyJonesbloggts avatar

Rezension zu "Der Hain hinter dem Herrenhaus" von Jenny Wood

Eine wunderbare Novelle
TillyJonesbloggtvor 9 Monaten

Inhalt/Meinung

Ich hab schon länger keine Novellen mehr gelesen, obwohl ich solchen relativ kurzen Geschichten verdammt viel abgewinnen kann, denn sie können in kurzer Zeit richtig gut unterhalten! Als mit „Der Hain hinter dem Herrenhaus“ über den Weg lief, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss, denn allein schon das Cover spricht mich total an! Verlor ich mich in der Gestaltung oder konnte die Geschichte auch überzeugen?
Die Handlung ist schnell erzählt: Konstantin, ein heruntergekommener Sprössling einer anerkannten Familie, lebt mehr schlecht als recht vor sich hin, als er plötzlich zu einer Erbschaft kommt, die sein ganzes, bisheriges Leben auf den Kopf stellt. Sein Dasein könnte sich in zwei Richtungen entwickeln: entweder bekommt er alles, was er je wollte oder er stürzt noch schlimmer ab als je zuvor. Auf seiner Reise zu dem Wissen, was er eigentlich will und braucht, findet er neue Freunde, neue Feinde und etwas, mit dem er niemals gerechnet hätte.
Das Herrenhaus, in dem das Gros der Geschichte spielt, ist ein wahrer Traum! Sofort, als Konstantin es zum ersten mal sah, hatte ich mich in das Haus verliebt und sog jede Beschreibung in mich auf. Es wirkt verzaubert, einzigartig und dennoch wie ein Heim für einen aus der Spur geratenen Mann. Ganz viel zu dieser Stimmung trägt die Schreibweise von Jenny Wood bei. Das Genre dieser Novelle ist „Gaslichtromantik“ und nichts könnte treffender sein! In meinem Kopf hatten die einzelnen Szenen immer einen Lichtschimmer, wie Kerzenlicht ihn erzeugt, oder Sonnenstrahlen im Frühling ganz zeitig am Morgen, wenn die Welt noch schläft und alles still ist. Die Stimmung war einzigartig und hatte mich von Anfang an in ihren Fängen!
Konstantin Balthasar von Heerstein war eine interessante, manchmal etwas skurrile Hauptfigur. Es gab viele Momente in denen ich ihn gerne mal so richtig geschüttelt hätte, allerdings konnte ich ihn auch verstehen. Wenn man etwas Wunderbares entdeckt, dass sonst kaum jemand kennt, dann möchte man nun mal gerne mehr darüber wissen. Er ist von Natur aus Neugierig, neigt aber dazu keinen wirklichen Geschäftssinn zu haben, was ihm mehr Probleme bereitet, als er zugeben will. Aber Konstantin ist lernfähig, er weiß, was von seinem Scheitern abhängt und tut alles, um das zu verhindern. Er ist kein schlechter Mensch, aber leider auch irgendwie noch nicht richtig erwachsen. Jemand, der ihn führt, ein bisschen lenkt und hin und wieder Nachsicht walten lässt, würde Konstantin gut tun.
Und da kommt das Hausmädchen Sandrin ins Spiel. Sie ist nicht nur die gute Seele des Herrenhauses sondern die gute Seele der Geschichte. Sie wirkte im Gegensatz zu Konstantin immer geradlinig und echt. Sie wusste, was sie will und was nicht. Außerdem war sie taff und nicht auf den Mund gefallen! Ich mochte Sandrin sogar noch ein bisschen mehr als Konstantin, denn sie kam mir nicht so wankelmütig rüber. Es dauert, bis Konstantin seine Mitte gefunden hat, und das machte ihn hin und wieder etwas unberechenbar, auch wenn er sich Mühe gab. Sandrin hingehen war standhaft und loyal!
Manchmal sieht man vor lauter Verlockungen, die einem das Leben vor die Füße wirft, nicht sofort, dass man das, was man am dringendsten braucht und will, eigentlich schon lange in seiner Reichweite hat. Das lernt Konstantin schnell. Auch dass nicht alle Verlockungen gut sind und man vielen von ihnen einfach nicht nachgeben sollte. Egal, wie sehr man sie will.
Die Geschichte „Der Hain hinter dem Herrenhaus“ hält einige Überraschungen bereit, angefangen von den tollen Steampunk-Erfindungen, über die wunderbaren Charaktere, bis hin zu …. *Übertragung abgebrochen* ^^

Fazit

„Der Hain hinter dem Herrenhaus“ ist eine wunderbare Novelle, die zu Unterhalten weiß. Steampunkt trifft auf grandiose Charaktere, von denen jeder wirklich toll ausgearbeitet ist. Auch wenn es nur eine kurze Geschichte ist, fühlt man sich nach dem Lesen, als hätte man eine viel längere erlebt, denn es passiert so viel auf wenig Seiten! Von mir gibt es eine klare Kauf- und Leseempfehlung!

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