Jenny Wood

 4,2 Sterne bei 56 Bewertungen
Autor von Der Hain hinter dem Herrenhaus, Aeronautica und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jenny Wood

Jenny Wood lebt – seit dem sie 1985 geboren wurde - im schönen Ruhrgebiet. Ihr Heim teilt sie mit einem verrückten Schlagzeuger, zwei Katzen und jeder Menge Büchern. Seit dem sie ein Teenager war, schlägt ihr Herz für Fantasy-Literatur. Da nie ein Brief aus Hogwarts kam und Drachentöter auch nicht mehr gebraucht werden, entschied sie sich nach einer längeren Findungsphase für den öffentlichen Dienst. Die Arbeit mit Menschen bereitet ihr große Freude und die Literatur ist der perfekte Ausgleich zur harten Realität.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Totenfluch (ISBN: 9783945045237)

Totenfluch

 (2)
Neu erschienen am 18.03.2022 als Taschenbuch bei Art Skript Phantastik.

Alle Bücher von Jenny Wood

Cover des Buches Der Hain hinter dem Herrenhaus (ISBN: 9783945045268)

Der Hain hinter dem Herrenhaus

 (21)
Erschienen am 25.01.2018
Cover des Buches Aeronautica (ISBN: 9783945045336)

Aeronautica

 (13)
Erschienen am 29.06.2019
Cover des Buches Zombie Zone Germany: Letzter Plan (ISBN: 9783958692664)

Zombie Zone Germany: Letzter Plan

 (9)
Erschienen am 01.11.2016
Cover des Buches Halloweenküsse - Liebe oder saures? (ISBN: 9783958692992)

Halloweenküsse - Liebe oder saures?

 (9)
Erschienen am 15.10.2017
Cover des Buches Totenfluch (ISBN: 9783945045237)

Totenfluch

 (2)
Erschienen am 18.03.2022
Cover des Buches Path into Duat (ISBN: 9783945045398)

Path into Duat

 (0)
Erscheint am 21.10.2022

Neue Rezensionen zu Jenny Wood

Cover des Buches Der Hain hinter dem Herrenhaus (ISBN: 9783945045268)E

Rezension zu "Der Hain hinter dem Herrenhaus" von Jenny Wood

Der Hain hinter dem Herrenhaus
Elenas-ZeilenZaubervor einem Monat

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Wie der Titel schon impliziert, ist der Hain hinter dem Herrenhaus wichtig. Aber es beginnt mit dem Worldbuilding und wir lernen die Protagonisten kennen. Diese bedienen auf den ersten Blick ihre Klischees und ich ahnte bereits, dass mehr dahinter steckt. Aber wie viel mehr, konnte ich nicht absehen.
Nach und nach tasten wir uns gemeinsam mit Konstantin an den Hain heran und erkennen, welche Rolle Sandrine spielt. Denn ... halt ... stopp ... mehr will ich dazu gar nicht verraten, sonst würde ich euch spoilern und ihr würdet der Überraschung beraubt, die mich total faszinierte.
Überhaupt platzierte die Autorin mehrere Überraschungen und Twists sehr geschickt und steigerte damit die Spannung in Wellen. Doch es blieb immer noch Zeit zum Durchatmen und Verarbeiten des Geschehenen.
Die Atmosphäre zieht den Leser in ihren Bann und in die Geschichte. Dies bemerkt man aber erst, wenn man das Buch weglegen bzw. das Hörbuch stoppen muss.
Daran hat auch Marc Bluhm einen Anteil. Er belebte Handlung und Figuren, transportierte Stimmungen und Emotionen.
 Mein Kopfkino wurde durch den Schreibstil zu Beginn angekurbelt und lief bis zum Ende auf Hochtouren. Wood hat eine faszinierende Steampunk-Story mit überraschenden Elementen geschaffen. Und obwohl sie verschwenderisch mit Adjektiven umgeht, gibt es keinen Overload. Es passt einfach, wenn sie bildmalend Szenen, Figuren und Setting beschreibt. Deshalb vergebe ich auch gern 5 Hain-Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘

 "Ich würde meiner Persönlichkeit weitere Rädchen hinzufügen und sie so eines Tages perfektionieren." Konstantin Balthasar von Heerstein ist ein Lebemann - gutaussehend, charmant und pleite. Verstoßen von seiner Familie, mit einem Hang zu Alkohol, Kartenspiel und Frauen versucht er, über die Runden zu kommen. Mit dem Auftauchen eines Anwalts verändert sich jedoch plötzlich alles. Konstantin erbt die Verantwortung für ein Unternehmen, doch die Vorstandssitzungen mit biederen Geschäftsmännern langweilen ihn schnell. Stattdessen weckt das Hausmädchen Sandrin seine Neugierde, die junge Frau wacht über das Geheimnis des Hains hinter dem Herrenhaus. Dort lauert eine noch viel größere Versuchung, die Konstantins Ruf, Vermögen und Verstand gefährdet.

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Cover des Buches Totenfluch (ISBN: 9783945045237)I

Rezension zu "Totenfluch" von Jenny Wood

Spannender Fantasy-Krimi mit göttlichen Funken
IvaMoorvor einem Monat

Mit "Totenfluch" legt Jenny Wood nach zwei Kurzgeschichten den ersten Roman um den ägyptischen Totengott Mafed vor, der als Rechtsmediziner für das NYPD arbeitet und gemeinsam mit seinem menschlichen Kollegen Ian Barnell Fälle löst.

Als eine alte Bekannte in seinem Leben auftaucht, gerät Mafeds Leben aus den Fugen - sowohl beruflich als auch privat.


Obwohl der Roman mit 450 Seiten recht umfangreich ist, versteht Jenny Wood es, zwischen dem modernen New York und dem alten Ägypten zu wechseln und dabei das Geflecht von Mafeds Erfahrungen und seiner alten, verheilt geglaubten und der wieder aufgerissenen Wunden, seinen Beziehungen und seinem Status im Götterpantheon so zu weben, dass wir am Ende den Kater und Totengott gut kennen. Das Ganze tut sie sehr kurzweilig: Durch die schöne Dynamik mit Partner Ian und dem Wechsel zwischen Action, behaglichen Slice of Life-artigen Szenen und Rückblenden wird das Buch nie langweilig oder langatmig.


Allzu viel Crime sollte man vielleicht nicht erwarten. Der Mordfall, an dem Mafed und Barnell ermitteln, liefert zwar den Rahmen und den roten Faden für die Handlung, aber letztlich erlaubt uns "Totenfluch" vor allem, die äußerst interessante Figur von Mafed kennenzulernen - und ich persönlich fand es tatsächlich auch wesentlich spannender, herauszufinden, wie ein mehrere tausend Jahre alter Totengott tickt und wie er sein Leben in der modernen Welt verbringt. Der Roman lebt von den Figuren: Von dem aufgeräumten, kontrollierten Mafed, dessen Leben aus den Fugen gerät, dem empörend sympathischen Ian Barnell sowie diversen einprägsamen Nebenfiguren, die man hoffentlich in den folgenden Bänden noch einmal trifft.


Was mir zudem sehr gefallen hat: Mafed ist ein sehr queerer Protagonist, und das wird sehr selbstverständlich in die Handlung eingewoben. Manchen Lesenden ist der Beziehungsanteil vielleicht zu groß, aber ich fand es erfrischend, dass einem pansexuellen Protagonisten zugestanden wird, "on screen" zu sein, wie er ist, ohne einen Aspekt zu übervorteilen oder unter den Tisch fallen zu lassen. Die homophoben Slurs hätten vielleicht nicht sein müssen, sind in dem Umfeld aber wohl leider realistisch.


Einen kleinen Abzug gibt es dafür, dass bei einer wichtigen Nebenfigur Hintergrund und Motivation etwas auf der Strecke bleiben. So sorgfältig, wie Mafed und Barnell ausgearbeitet sind, so fehlte es bei dieser dritten Figur etwas an Tiefe. 


Insgesamt hatte ich aber sehr viel Lesefreude mit "Totenfluch" und freue mich schon sehr auf die im Oktober anstehende Fortsetzung, in der Jenny Wood gemeinsam mit Melanie Vogltanz Mafed auf seinen Mitgott Seth treffen lässt.

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Cover des Buches Totenfluch (ISBN: 9783945045237)L

Rezension zu "Totenfluch" von Jenny Wood

Sehr unterhaltsam!
LeseMuffinvor 2 Monaten

„Totenfluch“ ist ein äußerst interessanter, frischer Genremix, der mich durch Spannung und Humor, Mysterien und lockere Charaktere sehr gut unterhalten konnte. Ich hoffe auf noch mehr Geschichten von „Mafed und Barnell“. 


Jenny Wood schreibt angenehm, detailliert und bildlich, teilweise sehr einfach und, obwohl es in den Formulierungen wenig Abwechslung gab, die Handlung stellenweise Längen aufweist, habe ich die Story genossen. Als Fan der ägyptischen Mythologie fand ich es interessant, Einblicke in die Zeit ~ 1475 v. Chr. zu bekommen und Mafed heute zu begegnen. Charakterlich wurden die Figuren mit Tiefe und Eigenheiten ausgearbeitet, manche Marotten standen im Kontrast zu Auftreten und Gedanken, sorgten dadurch für Authentizität sowie Sympathie.


Ein Toter im Metropolitan Museum of Arts – damit fängt alles an. Doch dieser Fall ist für Rechtsmediziner Jahi Mafed nicht mit einer läppischen Obduktion abgeschlossen. Es folgt eine folgenschwere Begegnung, Giftmischungen und Intrigen. Jemand wühlt in den privaten Angelegenheiten des Docs, bis hinein in sein Herz. Denn auf dem Weg zu Rache und Vergeltung gibt es keinen Halt, auch nicht vor Sterblichen. Zahlreiche Überraschungen, Sackgassen in der Ermittlung, Verblendung durch melancholische Gefühle und viel Blut begleiten den Fall. Doch die charmanten Figuren, aufschlussreiche Informationen und der Flair von altem, doch nicht verstaubten, Crime machen „Totenfluch“ zu einer Geschichte, von der man mehr will – vor allem nach DIESEM Ende.


Jahi und Ian sind ein tolles Team, welches nicht unterschiedlicher sein könnte. Barnell, gut gestylt, von Zigarettenrauch und Chaos umgeben, aufgeschlossen und liebenswert, erfolgreicher Ermittler des NYPD, lockt den intelligente, reservierten und unnahbaren Totendoc in den Außendienst. Was anfänglich öfter spritzigen Krawall bedeutet, entwickelt sich im Verlauf zu echter, loyaler Freundschaft. Jenny macht es dem Leser nicht leicht, die beiden, ihre neckischen Flirtversuche und den humorvollen Schlagabtausch einzuschätzen – aber es macht ungeheuren Spaß, sie kennenzulernen.


Wir erleben neben dem viel beschäftigten New York, eine Zeit, in der die erste Frau über Teben herrschte, treten in die Hitze des alten Ägypten, welches Götter verehrte. Die damalige Stellung von Jahi ist ernüchternd, seine Situation tragisch und beklemmend, obwohl tausende Jahre reichten, um sich zu entwickeln und anzupassen, genügten sie nicht, um die damaligen Geschehnisse, Verlust und Hohn zu verwinden.

Hatschepsut – eine starke, rücksichtslose und sinnliche Frau, die es gewohnt ist alles zu bekommen, was sie will. Früher bewundernswert, notwendig, um in einer, von Männern dominierten, Dynastie zu bestehen, ist sie nach all der Zeit von Einsamkeit und Trauer zerfressen …


Trotz der außergewöhnlichen Leben und der Macht von Götter und Unsterblichen griff die Autorin moderne Hilfsmittel auf, was der Story zusätzlich Leichtigkeit verlieh. Intime Gefühle und innige Momente sind vorstellbar, angenehm eingeflochten, doch Romantik dominiert „Totenfluch“ nicht. Queerness fliest inkl. verschlagener Andeutungen subtil in die persönlichen Beziehungen ein, doch vor den damit verbundenen Vorurteile unserer verstaubten Gesellschaft kann sich selbst ein Totengott, Wegbegleiter der Seelen, nicht schützen.

Der Crime-Fantasy ist kreativ, leicht zu verfolgen, interessant – und selbst die nordische Göttin Hell ist vor Jenny Wood nicht sicher.


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Gespräche aus der Community

Endlich ist es soweit! Die Leserunde zum zweiten Band der Yggdrasil-Kurzgeschichten Reihe steht an. Diesmal dreht sich alles um die mitunter spannendsten Figuren der nordischen Mythenwelt Fenrir & Loki. 13 Autorinnen und Autoren haben sich an der Anthologie beteiligt und wieder phantastische Geschichten zu Papier gebracht.

Wie bei der erfolgreichen Leserunde zum ersten Band verlost der Wölfchen Verlag wieder 10 gedruckte Exemplare. Die Nichtgewinner bekommen ein E-Book, je nach Wunsch als Epub oder mobi. Es lohnt sich also auf jeden Fall mitzumachen.

Schreibt uns in der Bewerbung doch, was euch an der nordischen Mythenwelt besonders begeistert und welche Figuren ihr am spannendsten findet.

Jeder Gewinner schreibt dann bitte eine Rezension und veröffentlicht sie auf lovelybooks und natürlich gern auch auf anderen Plattformen wie amazon, thalia, goodreads etc.

Der Bewerbungszeitraum endet
am 04. Februar 2018. Danach werden die Gewinner ausgewählt und bekanntgegeben. Die Leserunde selbst startet am darauffolgenden Wochenende.

Viel Glück und Erfolg!
94 BeiträgeVerlosung beendet
S
Letzter Beitrag von  Streiflichtvor 4 Jahren
ja, hab ich so empfunden. hat spaß gemacht!

Community-Statistik

in 74 Bibliotheken

von 23 Lesern aktuell gelesen

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