Jenny Wood

 4,3 Sterne bei 71 Bewertungen
Autor*in von Der Hain hinter dem Herrenhaus, Aeronautica und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Jenny Wood lebt - seit sie 1985 geboren wurde - im schönen Ruhrgebiet. Ihr Heim teilt sie mit einem verrückten Schlagzeuger, einer Katze und jede Menge Büchern. Seitdem sie ein Teenager war, schlägt ihr Herz für phantastische Literatur. Da sie nie den Ring ins Feuer werfen sollte und Drachentöter auch nicht mehr gebraucht werden, entschied sie sich nach einer längeren Findungsphase für den öffentlichen Dienst. Die Arbeit mit Menschen bereitet ihr große Freude und die Literatur ist der perfekte Ausgleich zur harten Realität. Mehr zu Jenny und ihren Werken unter twitter.com/WoodWritings

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jenny Wood

Cover des Buches Der Hain hinter dem Herrenhaus (ISBN: 9783945045268)

Der Hain hinter dem Herrenhaus

 (22)
Erschienen am 25.01.2018
Cover des Buches Aeronautica (ISBN: 9783945045336)

Aeronautica

 (14)
Erschienen am 29.06.2019
Cover des Buches Zombie Zone Germany: Letzter Plan (ISBN: 9783958692664)

Zombie Zone Germany: Letzter Plan

 (9)
Erschienen am 01.11.2016
Cover des Buches Halloweenküsse - Liebe oder saures? (ISBN: 9783958692992)

Halloweenküsse - Liebe oder saures?

 (9)
Erschienen am 15.10.2017
Cover des Buches Totenfluch (ISBN: 9783945045237)

Totenfluch

 (7)
Erschienen am 18.03.2022
Cover des Buches Path into Duat (ISBN: 9783945045398)

Path into Duat

 (4)
Erschienen am 21.10.2022
Cover des Buches Totennacht (ISBN: 9783949880032)

Totennacht

 (2)
Erschienen am 21.10.2023

Neue Rezensionen zu Jenny Wood

Cover des Buches Totenfluch (ISBN: 9783945045237)
Angel12_07s avatar

Rezension zu "Totenfluch" von Jenny Wood

Einfach klasse
Angel12_07vor einem Monat

Ich mag dieses ungleiche Duo so unheimlich. Genauso wie das Setting und das Zusammenspiel von der Vergangenheit und der Gegenwart, was besonders mit den Rückblenden gut gelungen ist, da sie passend gesetzt wurden. Die Dynamik untereinander ist herrlich, dazu eine Prise Spice, Crime, Gefahr, Gefühl und Spannung. All das ergibt eine klasse Story, was natürlich auch dem angenehmen Schreibstil geschuldet ist. 

Cover des Buches Totennacht (ISBN: 9783949880032)
reziprovs avatar

Rezension zu "Totennacht" von Jenny Wood

Ein tolles Wiedersehen mit Mafed und Barnell
reziprovvor 3 Monaten

Inhalt:

Nachdem Mafed der Bitte seiner Kollegin folgt und nach New York zurückkehrt, um im Fall eines Serienmörders zu helfen, muss er feststellen, das nichts mehr so ist wie zuvor.

Sein Weggang hat mehr Scherben hinterlassen, als gedacht, insbesondere bei seinem ehemaligen Partner Barnell.

Mehr schlecht als recht zusammengerauft, müssen die beiden wieder zusammenarbeiten, um den Serienmörder dingfest zu machen, und werden dabei auch noch vom neuen Staatsanwalt bedrängt.


Meine Meinung:

Ich habe mich sehr gefreut, in dieses neue Abenteuer des Kemet-Universums einzutauchen, und wurde nicht enttäuscht.

Es ist schon faszinierend, wie Jenny Wood ihre Fälle aufbaut, denn man hat schon recht früh so eine Ahnung, wer der Täter sein könnte, und doch bleibt die Spannung bis zum Finale erhalten. 

Denn, soviel sei gespoilert, auch diesmal muss sich Mafed mit einem anderen göttlichen Wesen messen. Das »Warum« und das »Wie bringe ich ihn vielleicht zur Strecke«, machen dementsprechend erneut den Reiz der Geschichte aus.

Doch in diesem Roman steckt deutlich mehr, als der offensichtliche Kriminalfall. Mafed findet sich in einem Zwiespalt zwischen Loyalitäten wieder.

Auf der einen Seite ist da sein ehemaliger Kollege Ian, den sein Weggang offensichtlich mehr getroffen hat, als Mafed erwartet hat. Auf der anderen Seite Chaosgott Seth der ein Händchen dafür hat in Schwierigkeiten zu geraten und für Mafed sowas, wie Familie + ist.

 Ferner muss er sein eigenes Trauma überwinden, dass es ihm schwer macht, Vertrauen aufzubauen. Die Ursache hierfür wird in eindringlichen Rückblenden erzählt, die mir sehr gut gefallen haben.

Dabei geht es auch um das Thema Selbstakzeptanz, ein Punkt, der Mafed besonders schwerfällt, ist er doch ein kleiner Gott, der lange von den Größen seines Pantheons unterdrückt wurde.
Gerade diese psychologischen Aspekte sind es, die diesmal den Reiz des Romans ausmachen und zum nachdenken anregen. Nicht zuletzt, wenn es um die Frage geht, wie ein passender Partner sein sollte.


Ein toller Roman, bei dem ich mich gefreut habe, die lieb gewonnenen Figuren aus »Totenfluch« wiederzutreffen, ohne auf die Heliopolis-Crew zu verzichten. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Abenteuer und bin sehr gespannt, mit wem Mafed dann aneinandergerät. Möglicherweise hat er seinen zukünftigen Gegner ja schon kennengelernt?

Cover des Buches Totenfluch (ISBN: 9783945045237)
phantastische_fluchtens avatar

Rezension zu "Totenfluch" von Jenny Wood

Nur vier Sterne, weil die anderen Bände das echt noch toppen
phantastische_fluchtenvor 10 Monaten

Ein aufgebrochener Sarkophag, die Leiche eines Wächters daneben. Mafed ahnt, dass dieser Einbruch und der Mord etwas mit seiner Vergangenheit zu tun haben. Alleine beim betreten der ägyptischen Abteilung des Museums sträuben sich ihm schon die Haare, er spürt die Anwesenheit von etwas Altem, fast Vergessenem. 

Inspektor Ian Barnell, der um das Wesen des Totengottes weiß, bittet Mafed, ihm bei diesem Fall beizustehen. Die beiden sind wie Katze und Hund aber ihre Ergebnisse können sich sehen lassen. Zuerst weigert sich Mafed vehement, die sicheren Mauern der Pathologie zu verlassen aber als eine Frau auf der Bildfläche erscheint, die seit 3500 Jahren tot sein müsste, kann er sich der Bitte des Inspektors nicht mehr verschließen. Immer mehr wird der Totengott in die Ereignisse hineingezogen. Und nicht nur er, allem was ihm lieb und teuer ist droht Gefahr.

Kommentar: 

Unwissentlich habe ich mit dem bisher letzten erschienenen Band der Serie begonnen, in dem Seth und Mafed zusammen auftreten. Es gibt dort viele Hinweise auf das Leben Mafeds bevor er ins das Heliopolis kam, man kann aber alle Bände einzeln lesen und verstehen. Nach »path into duat« habe ich »road to ombos« gelesen aber auch dort wird nicht der Grund für den Fall der Götter erklärt. Hier leider ebenso wenig. Fakt ist, die ägyptischen Götter verschwanden von der Welt, nur Mafed, der nicht im Pantheon weilte, blieb zurück und durchlebte 3500 Jahre der Einsamkeit. Er hat sich angepasst und hat sich in New York ein neues Leben aufgebaut. Alle seine Leben können nur um die zehn Jahre währen. Bevor die Menschen merken, dass er nicht altert. Freundschaften und Beziehungen sind da schwer zu pflegen. Zu groß ist der Schwerz eines jeden Verlustes. 

Doch jetzt, nach dieser endlos langen Zeitspannen, scheinen die Götter zurückzukehren und sie sind nicht bewusst, dass ihre Macht verloren ging und sie keine Bedeutung mehr haben. 

Ian Barnell ist der erste Mensch, der um die Vergangenheit des Totendoc und seiner Aufgabe weiß. Die Seele des Menschen ins Jenseits zu geleiten. Eine wunderbare Vorstellung. 

 Mittlerweile habe ich auch ein paar Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien gefunden, die sich um Seth oder Mafed drehen.  Ich habe schon bei den Vampirromanen immer Mitleid mit den Figuren, die Jahrhunderte durchleben und eigentlich immer einsam sind. Hier, bei Mafed, zerreißt es einem schier das Herz. Er erkennt aber selbst, dass er sich durch die Jahrhunderte verändert hat. Mit den Intrigen der Götter wollte nie etwas zu schaffen haben, trotzdem wurde er immer wieder in die Ränkespiele mit hineingezogen. Die »mächtigen Neun« konnten ihm befehlen und er musste stets gehorchen, egal, wie abscheulich der Auftrag der Götter war. In den 3500 Jahren der Einsamkeit hat der Totengott sich entwickelt, er hat sich neu erschaffen und lebt sein Leben abseits von allem göttlichem. Der Rückkehr der Götter sieht er mittlerweile gelassen entgegen denn er weiß, dass sie nichts mehr zu melden haben. Er wird nicht mehr buckeln und gehorchen, er wird weiterhin Jahi Mafed bleiben und als Totendoc arbeiten. 

Bei Melanie Vogeltanz und Jenny Wood handelt es sich um zwei junge Autorinnen und das merkt man der Sprache dieses Buch an. Sie schreiben beide locker, salopp und sehr modern und achten beide sehr auf politische Korrektheit. Es ist eine neue Art des Schreibens aber es liest sich flüssig und stört den Lesefluss nicht. Ich denke, Wörter wir »die Hörenden« oder »die Untersuchenden« werden ihren Platz in der Literatur finden und das ist auch gut so. Trotzdem musste ich dann schmunzeln als ich »der Tourist« gelesen habe, ganz so einfach ist die Umstellung sicher nicht. 

Während ich »path into duat« als sehr humorvoll empfand, steht hier der Kriminalfall im Vordergrund. Natürlich sorgt das Geplänkel zwischen Ian und Mafed immer mal wieder für einen Lacher aber insgesamt ist der Fall zu ernst und zu persönlich für den Totendoc. 

Das Cover zeigt die Stadt, die niemals schläft. Die obere Hälfte ist in einem starken orange gehalten, man ahnt die Hitze der Wüste. Die Cover alle Bände passen zueinander, so dass man eine schöne Serie im Regal stehen hat. 

Jetzt mache ich mich auf die Suche nach den Bänden, die Kurzgeschichten zu dieser Welt enthalten. Denn alle drei Bücher haben definitiv Lust auf mehr gemacht. Ich habe schon die drei Bücher von Rick Riordan verschlungen, in denen die Götter Ägyptens eine Hauptrolle spielen, diese Serie braucht sich dahinter nicht verstecken. Sie zielt allerdings auf eine ältere Leserschaft ab als die Bücher von Rick Riordan und die Jugendschutzwarnungen zu Beginn der Geschichte sollte man sorgfältig lesen. Mit einem Augenzwinkern zwar aber sie sind durchaus berechtigt. Das Glossar am Ende des Buches erklärt einige der ägyptischen Begriffe und listet die bekanntesten Götter auf. Bisher war ja Bastet meine Lieblingskatzengöttin aber Mafed  macht ihr durchaus Konkurrenz. 

Ich kann auch nicht sagen, ob mir die Geschichte von Jenny Wood oder Melanie Vogeltanz besser gefallt. Auf jeden Fall sind beide Damen zusammen ein tolles Duo. Bitte mehr davon. 

Fazit: 

Modern, spannend, unterhaltsam, humorvoll = lesenswert 

Auf dem Cover steht: crime, mystery und romance und es ist von allem etwas dabei 

Gespräche aus der Community

Endlich ist es soweit! Die Leserunde zum zweiten Band der Yggdrasil-Kurzgeschichten Reihe steht an. Diesmal dreht sich alles um die mitunter spannendsten Figuren der nordischen Mythenwelt Fenrir & Loki. 13 Autorinnen und Autoren haben sich an der Anthologie beteiligt und wieder phantastische Geschichten zu Papier gebracht.

Wie bei der erfolgreichen Leserunde zum ersten Band verlost der Wölfchen Verlag wieder 10 gedruckte Exemplare. Die Nichtgewinner bekommen ein E-Book, je nach Wunsch als Epub oder mobi. Es lohnt sich also auf jeden Fall mitzumachen.

Schreibt uns in der Bewerbung doch, was euch an der nordischen Mythenwelt besonders begeistert und welche Figuren ihr am spannendsten findet.

Jeder Gewinner schreibt dann bitte eine Rezension und veröffentlicht sie auf lovelybooks und natürlich gern auch auf anderen Plattformen wie amazon, thalia, goodreads etc.

Der Bewerbungszeitraum endet
am 04. Februar 2018. Danach werden die Gewinner ausgewählt und bekanntgegeben. Die Leserunde selbst startet am darauffolgenden Wochenende.

Viel Glück und Erfolg!
94 BeiträgeVerlosung beendet
Streiflichts avatar
Letzter Beitrag von  Streiflichtvor 6 Jahren
ja, hab ich so empfunden. hat spaß gemacht!

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