Jens-Hendrik Artschwager

 4.1 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Vakuumsprung, Plasmaherz und weiteren Büchern.
Jens-Hendrik Artschwager

Lebenslauf von Jens-Hendrik Artschwager

Jens-Hendrik Artschwager wurde in Recklinghausen geboren. Nach einem Studium und vielen Jahren journalistischer Tätigkeit arbeitet er heute als Pressesprecher. Er schreibt Science-Fiction-, Fantasy- und Horror-Geschichten. Mit Vakuumsprung ist jetzt sein Debütroman erschienen.

Alle Bücher von Jens-Hendrik Artschwager

Jens-Hendrik ArtschwagerVakuumsprung
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Vakuumsprung
Vakuumsprung
 (7)
Erschienen am 23.03.2017
Jens-Hendrik ArtschwagerPlasmaherz
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Plasmaherz
Plasmaherz
 (2)
Erschienen am 28.11.2017
Jens-Hendrik ArtschwagerDying Origin
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Dying Origin
Dying Origin
 (0)
Erschienen am 05.07.2018

Neue Rezensionen zu Jens-Hendrik Artschwager

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Rezension zu "Plasmaherz" von Jens-Hendrik Artschwager

Eine Reise in dunkle Unbekannte
nicbookvor 3 Monaten

„Plasmaherz“ von J.H. Artschwager ist der zweite Roman aus der Feder des Autors und lockt uns ins unendliche All. Für mich war es die erste Reise in das Genre SciFi-Horror und wie ich es empfunden habe, könnt ihr nun lesen:

Getrieben von Gier, reist Desmon K'larian tief ins Weltall, um ein uraltes Artefakt zu finden. Im Schlepptau hat er seine Jugendliebe Anbel Varea, die nach vielen Jahren plötzlich wiederaufgetaucht ist.
Fernab der bekannten Systeme wagt sich Desmon immer tiefer in die Dunkelheit, bis sie schließlich Besitz von ihm ergreift. Als er herausfindet, dass das Artefakt der Schlüssel zu einer verborgenen Welt jenseits der unseren ist, beginnt sich die längst vergessene Vergangenheit zu wiederholen ...

Desmon K’larian ist ein sehr starker Charakter. Man begleitet ihn gerne auf seinem Abenteuer und durch die Rückblenden erfahren wir auch gleich mehr aus seiner Jugend. Etwas, was uns den Charakter und auch Anbel näherbringt. Ebenso erfahren wir mehr über die besondere Beziehung zwischen Desmon und Anbel, was ich persönlich sehr interessant fand.

Der Schreibstil von J.H. Artschwager hat mir persönlich sehr gefallen. Die bildliche Beschreibung ist wirklich gelungen und hat mir, als SciFi-Laie, es leichter gemacht die Dinge vor Augen zu haben. Der stetige Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit lässt einen tiefer in die Geschichte eindringen und baut eine stärkere Verbindung zu den Charakteren auf. Auch Wortwahl und Stil sind sehr einfach und flüssig gehalten. Auf jeden Fall eine gute Leistung.

Was kann ich abschließend sagen? „Plasmaherz“ von J.H. Artschwager ist ein wirklich interessantes Abenteuer. Es hat mir viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Nach meinem Geschmack dürfte der Horroranteil noch etwas extremer und finsterer sein. Da es aber mein erstes Buch dieses Genres war, kann ich auch keinen Vergleich ziehen zu anderen Büchern. Was ich jedoch sagen, dass es spannend war, mal ins Weltall zu reisen und ein Abenteuer zu erleben.

Mein Fazit: Jeder der SciFi und Horror mag, kommt mit „Plasmaherz“ definitiv auf seine Kosten. Ein finsteres Abenteuer erwartet uns im All. Um es mit Worten des Klappentextes zu sagen: „Angst ist in diesem Buch das einzig richtige Gefühl.“

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Der_Buchdraches avatar

Rezension zu "Vakuumsprung" von Jens-Hendrik Artschwager

Solide SF
Der_Buchdrachevor 7 Monaten

Es müssen nicht immer riesige Epen und fulminante Reihen sein. Manchmal genügt auch bedeutend weniger. Mit »Vakuumsprung« legt J.H. Artschwager eine bezaubernde kleine Geschichte um einen Jungen vor, der seinen Vater in den Weiten des Weltalls sucht und in etwas weitaus Größeres stolpert.

Ered wird in dem Glauben gelassen, dass sein Vater gestorben sei. Doch plötzlich erreicht ihn und seine Mutter eine sonderbare Botschaft von seinem Vater Lave, der Ered zu entnehmen glaubt, dass es Lave gut geht und er auf seinen Sohn wartet. Gegen den Willen seiner Mutter begibt der Junge sich auf die Suche nach seinem Vater, nichts ahnend, dass das weitaus größere Dinge in Bewegung setzen wird.

Wirklich: Es bedarf nicht immer eines Monstrums von 800 und mehr Seiten. Es bedarf auch nicht immer mehrteiliger Reihen, um spannende Abenteuer zu erzählen, oder gar innovativer neuer Ideen. Manchmal genügen auch gute dreihundert Seiten und alt hergebrachtes. Ereds Abenteuer liest sich gut weg, mitunter auch einmal an einem Nachmittag. Hinzu kommt, dass auf den 300 Seiten, die der Roman umfasst, die Spannung nicht zu kurz kommt. Es gibt durchaus Stellen, an denen man das Buch nur ungern aus der Hand gibt, da man unbedingt wissen will, wie es weiter geht.

Die Charaktere überzeugen weitestgehend, auch durch ihre Sprache, die dem etwas niederen Milieu angepasst ist, aus dem die meisten stammen. Der Autor schafft es, eine Brücke zwischen ihnen und dem Leser zu bauen, sodass man mit ihnen mitfühlt und mitunter auch mitleidet. Wobei gerade dieser Punkt mit einem Aber versehen werden muss. Denn zu wirklich 100% überzeugend erschien dann doch nicht alles.

An einigen wenigen Stellen fehlten ein wenig die Emotionen, sodass, soviel kann man vorausnehmen, zum Beispiel das Wiedersehen zwischen Ered und Lave irritierend unterkühlt wirkt. So authentisch auch die Sprache der Charaktere wirkt, an einigen Stellen wirkten ein paar Abkürzungen irritierend, auch wenn sie, wie ich vermute, gängige Abkürzungen in der Technik sind. Es wird wahrscheinlich nicht jeder Leser immer etwas damit anzufangen wissen.

Und schlussendlich die Liebesgeschichte. Solche stören mich persönlich eigentlich immer, wirkte in diesem Falle aber doch sehr gekünstelt und aufgesetzt. Ered ist kaum in der Pubertät und denkt bereits ernsthaft über das andere Geschlecht nach? Das wirkte wenig überzeugend. Hinzu kam, dass die ganze Beziehung von Vanja und Ered sehr konstruiert. Klar, jeder Roman ist ein Konstrukt, liest sich aber im besten Falle sehr natürlich. Das war in diesem Fall leider nicht so.

Trotzdem: Sieht man über die Liebesgeschichte, das größte Manko des Romans, und ein zwei andere Schönheitsfehler hinweg, ist »Vakuumsprung« durchaus ein Roman, der einen Blick wert ist.


Ich danke dem Autor für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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Der_Buchdraches avatar

Rezension zu "Plasmaherz" von Jens-Hendrik Artschwager

Solide
Der_Buchdrachevor 7 Monaten

»Angst ist hier draußen das einzig richtige Gefühl.« So lautet der Leitspruch von Jens Artschwagers zweitem Roman »Plasmaherz«, ein Science Fiction Horrortrip in die Tiefen des Weltalls.

Desmon K’larian ist Schatzjäger. Er fliegt quer durch das Weltall auf der Suche nach kostbaren Artefakten, die er verkaufen kann. Eine dieser Reisen führt ihn weiter als jemals zuvor in kaum erforschte Gebiete. Dort, so sagte ihm seine Quelle, solle das Plasmaherz verborgen sein, ein Artefakt von unschätzbarem Wert. Gemeinsam mit seiner Jugendliebe Anbel macht er sich auf die Reise ins Unbekannte und ahnt nicht, was ihn dort tatsächlich erwarten wird.

Der Roman besitzt zwei sich abwechselnden Handlungsstränge. Zum einen die Jetztzeit, in der wir verfolgen, wie Desmon das Plasmaherz sucht und sich den Gefahren auf seinem Weg stellt, und zum Anderen seine Vergangenheit, in der wir erfahren, wie er aus den Slums an die Akademie kam, dort zum Piloten ausgebildet wurde, Anbel kennenlernte und sie schließlich verlor.

Die Abwechslung dieser beiden Handlungssträngte ist echt super gelungen! Zum einen bringen sie Abwechslung in die Erzählung hinein. Außerdem wird so Desmon als zentraler Charakter der Handlung näher beleuchtet und wir lernen ihn ausführlich kennen. Als besonderes Sahnehäubchen fließen die beiden Stränge manchmal fast schon traumartig ineinander über, was echt klasse war!

Der Roman wird sehr schnell sehr spannend, da fackelt der Autor nicht lang, um Desmon dorthin zu bringen, wo die Action steigt. Dort angekommen, gelingt es ihm sehr gut, die bedrückende Atmosphäre einzufangen, die dort vorherrscht und Desmon belastet.

Ein paar kleine Kritikpunkte gibt es aber doch. Es soll in diesem Roman nun einmal um Angst gehen, besonders vor einer bestimmten Sache, die ich aufgrund von potenziellen Spoilern hier nicht vorwegnehmen möchte. Angst ist aber nicht immer nur Angst vor einer greifbaren Sache, sondern kommt häufig auch aus uns selbst heraus. Nicht immer richtet sich Angst auf eine konkrete, gerade anwesende Sache. Gerade in Desmons Situation an einem fremden, dunklen Ort wäre es sehr gut denkbar, dass sein Geist ihm Streiche spielt und er beginnt, Dinge zu sehen und zu fürchten, die gerade gar nicht da sind und es vielleicht auch nie sein werden. Das ist in einigen Szenen durchaus vorhanden, wäre aber gerade im Hauptteil des Romans wünschenswert, wenn es häufiger auftritt.

Desmon ist die zentrale Figur der Handlung. Der Autor kommt mit einem relativ kleinen Ensemble von Protagonisten aus, was ich durchaus als gut empfinde, da es das Lesen erleichtert. Auf der anderen Seite fallen die meisten Nebencharaktere ein wenig hinten über. Bei den allermeisten spielt es für mich in diesem Roman keine große Rolle, dass sie nicht näher beleuchtet werden, da ich es meist auch nicht als notwendig empfunden hätte, wenn es geschehen wäre. Nur bei Anbel wäre es sehr wünschenswert gewesen, wenn wir mehr zu ihr erfahren. Wir wissen, dass Desmon sie nach seiner Zeit an der Akademie völlig aus den Augen verloren hatte. Dann taucht sie plötzlich wieder auf und bringt ihn dazu, sie auf seine Mission mitzunehmen. Wir wissen nicht, wie ihre Motive dafür lauten, noch wissen wir, warum sie so plötzlich auftaucht.

Das führte mich übrigens zu der These, dass Anbel nur eine Einbildung Desmons sei. Das traf es zwar nicht zu 100%, aber so gänzlich falsch war das allerdings auch nicht. Der Twist am Ende des Romans Anbel betreffend war ausgesprochen gelungen und erklärt vielleicht, warum wir quasi nichts über Anbel nach der Zeit an der Akademie wissen. Trotzdem: Es hätte sicher einen Weg gegeben, doch noch etwas davon einzubauen.

Auch wenn ein paar kleine Kritikpunkte dabei sind, bleibt der Roman eine unbedingte Empfehlung! Er ist ein ausgesprochen gutes Beispiel von Selfpublishing, den ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

Ich danke dem Autor vor die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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Gespräche aus der Community

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jensartschwagers avatar

Hallo zusammen,

in dieser Leserunde geht es um mein frisch erschienenes Erstlingswerk VAKUUMSPRUNG (292 Seiten, Science-Fiction). Dafür verlose ich zehn gedruckte (und signierte) Exemplare des Buchs, um es gemeinsam mit euch zu lesen und mich darüber auszutauschen.

Dies ist der Klappentext:

Als sich sein totgeglaubter Vater unerwartet meldet, setzt der 14-jährige Ered alles auf eine Karte, um ihn endlich wiederzufinden. Nach einer abenteuerlichen Reise durchs kalte Weltall schließt er ihn tatsächlich in die Arme; doch das Glück währt nur kurz. Denn Ered entdeckt ein furchtbares Geheimnis und erkennt, dass zwischen ihm und seinem Vater unüberwindbare Gräben verlaufen. Während Vater und Sohn versuchen, einander doch noch zu finden, beschwört ihr Konflikt das Donnergrollen der Kriegsschiffe herauf ...

Den Leseprozess will ich eng begleiten - zum einen, um eure Reaktionen auf die Geschichte mitzubekommen, zum anderen, um mögliche Fragen zeitnah beantworten zu können.

Da ich Indie-Autor bin, und keinen Verlag im Rücken habe, ist jede öffentliche (und ehrliche!) Rezension enorm wichtig für mich. Ich würde mich daher freuen, wenn ihr euch an dieser Leserunde rege beteiligt und anschließend eure Gedanken dazu öffentlich macht - etwa in Form einer Rezension auf Amazon.

Für mich ist diese Leserunde die erste - ich freue mich sehr darauf! Wenn ihr noch fragen habt, zögert nicht, euch bei mir zu melden!

Folgt mir gerne auch auf Facebook.

Wir lesen uns! Bis bald!
Jens Artschwager

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Jens-Hendrik Artschwager wurde am 29. November 1985 in Recklinghausen (Deutschland) geboren.

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