Jens-Hendrik Artschwager Vakuumsprung

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Inhaltsangabe zu „Vakuumsprung“ von Jens-Hendrik Artschwager

Als sich sein totgeglaubter Vater unerwartet meldet, setzt der 14-jährige Ered alles auf eine Karte, um ihn endlich wiederzufinden. Nach einer abenteuerlichen Reise durchs kalte Weltall schließt er ihn tatsächlich in die Arme; doch das Glück währt nur kurz. Denn Ered entdeckt ein furchtbares Geheimnis und erkennt, dass zwischen ihm und seinem Vater unüberwindbare Gräben verlaufen. Während Vater und Sohn versuchen, einander doch noch zu finden, beschwört ihr Konflikt das Donnergrollen der Kriegsschiffe herauf ...

Ein abwechslungsreiches und vor allem gelungenes Romandebüt!

— Fascination
Fascination

Eine tolle Science -Fiction Geschichte...

— buecherwuermli
buecherwuermli

Eine Vater-Sohn-Geschichte vor den Weiten des Weltraums. Ein Buch über kleine Entscheidungen und große Wirkung in einer zukünftigen Welt,

— utaechl
utaechl

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— Ciri_von_Riva
Ciri_von_Riva

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  • Vater und Sohn

    Vakuumsprung
    Fascination

    Fascination

    27. June 2017 um 07:06

    Irgendwann in der Zukunft. Die galaktische Gemeinschaft ist längst aus den Fugen geraten. Ein Krieg scheint unvermeidlich! Der vierzehnjährige Ered und sein Kumpel Coff bekommen vom schwelenden Konflikt auf dem abgelegenen Planeten Euclite nichts mit. Wie viele Jungen träumen sie, bei den Bodentruppen oder dem Sprungkommando des Bundes eingesetzt zu werden. Tatsächlich warten aber wohl vielmehr die Gruben der öden Gaskolonie auf sie. Ered schwelgt in Erinnerungen an seinen Vater. Lave Vhe’tiis, auf einem interstellaren Flug im äußeren Ring verunglückt. Inzwischen sind fünfeinhalb Jahre vergangen, seitdem er ihn zuletzt gesehen hat. Er kann sich kaum daran erinnern … Wie vom Schicksal gelenkt, wird Ered nur wenige Augenblicke später Zeuge einer Aufzeichnung auf dem Terminal seiner Mutter. Sein Vater lebt! Man hatte ihn belogen. Hals über Kopf fasst Ered einen Entschluss. Die Sehnsucht nach seinem Vater treibt ihn an und weckt unvermutete Lebensgeister in ihm. Plötzlich ist da Zuversicht. Es ist riskant und wahrlich nicht einfach, aber er wird ihn wiedersehen! Man sollte meinen, die Freude sei auf beiden Seiten immens, Vater und Sohn hätten sich viel zu erzählen. Stattdessen scheint Lave ständig beschäftigt und glänzt vor allem durch Abwesenheit. Als Ered die Hintergründe erkennt, ist seine Enttäuschung riesengroß! Obwohl ich ein bekennender Querbeet-Leser bin, zieht die Science-Fiction bei mir oft den Kürzeren. Nicht so, als sich die Gelegenheit bot, in die Leseprobe von JENS-HENDRIK ARTSCHWAGERs Romandebüt VAKUUMSPRUNG hineinzuschnuppern. Die ersten Seiten des Titels machen zusammen mit dem Klappentext tatsächlich Lust auf mehr! Statt allzu viel Technik und Taktik, winkt ein emotionales Abenteuer. Und so kam es dann auch, dass ich den Titel mehr oder weniger ununterbrochen zur Lektüre in Händen hielt. VAKUUMSPRUNG umfasst fünf Kapitel, erzählt in dritter Person Singular aus Sicht der jugendlichen Hauptfigur. Der Schreibstil ist für einen Autor am Anfang seines Schaffens überraschend flüssig und lebendig. Das hat mir richtig gut gefallen und beförderte mich mitten ins Geschehen. Das Kopfkino hat wunderbar funktioniert! Die Handlung ist zudem abwechslungsreich sowie hier und da recht spannend aufgebaut. Die Schauplätze wirken nahezu echt, auch diesen Part hat JENS-HENDRIK ARTSCHWAGER hervorragend umgesetzt. Bei der Einordnung der Geschichte, habe ich allerdings kleinere Probleme. An und für sich handelt es sich bei VAKUUMSPRUNG um ein Buch für Erwachsene. Ered ist nun aber mit seinen 14 Jahren recht jung. Der Charakter an sich ist dem Autor gut gelungen. Er ist aufgeweckt, mutig und handelt für einen Teenager durchaus nachvollziehbar. In Vanja Hvaed findet er schnell eine bewundernswerte Gleichgesinnte. Auch sie packt das Leben beim Schopfe und weiß sogar wie man ein Raumschiff fliegt. Die Action kommt nicht zu kurz. Schließlich bleibt auch eine kleine Romanze nicht aus. Alles in allem also der perfekte Plot für ein doch eher jüngeres Publikum. Dagegen sprechen dann allerdings Szenen brutaler Gewalt gegen Ende des Romans. Irgendwie erscheint mir dies insgesamt nicht ganz rund. Über ein paar Fehlerchen und die regelmäßige, leicht irritierende Verwendung des Ausdrucks „Pa“ sehe ich großzügig hinweg. Es hat meinen Lesefluss nicht gehemmt. Und um schließlich meiner Begeisterung für dieses durchaus unterhaltsame Debüt Ausdruck zu verleihen, bewerte ich mit 4.75 intergalaktischen Sternen, macht aufgerundet 5. VAKUUMSPRUNG kann als Taschenbuch oder E-Book erworben werden. Das Cover ist, kurz gesagt, minimalistisch gut. Harmonische Farbgebung und nur wenige Details. Die Inhaltsbeschreibung macht neugierig, verrät jedoch nicht zu viel. Passt! Fazit: VAKUUMSPRUNG ist ein emotionales sowie actionreiches Abenteuer in den unendlichen Weiten des Weltalls. Lebendig, unterhaltsam und zudem ein gelungenes Romandebüt. Weiter so, JENS-HENDRIK ARTSCHWAGER!

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  • Eine tolle Science Fiction Geschichte...

    Vakuumsprung
    buecherwuermli

    buecherwuermli

    26. May 2017 um 17:36

    Titel : VakuumsprungAutor : J. H. ArtschwagerSeitenzahl : 292Verlag : Books on DemandInhaltsangabe:Als sich sein totgeglaubter Vater unerwartet meldet, setzt der 14-jährige Ered alles auf eine Karte, um ihn endlich wiederzufinden. Nach einer abenteuerlichen Reise durchs kalte Weltall schließt er ihn tatsächlich in die Arme; doch das Glück währt nur kurz. Denn Ered entdeckt ein furchtbares Geheimnis und erkennt, dass zwischen ihm und seinem Vater unüberwindbare Gräben verlaufen. Während Vater und Sohn versuchen, einander doch noch zu finden, beschwört ihr Konflikt das Donnergrollen der Kriegsschiffe herauf ...Die Geschichte handelt vom 14jährigen Ered und seinem Vater. Ered und seine Freundin Vanja waren sympathische Charakter, während der Vater wirklich kein netter Mensch war. Nein, dem Vater konnte ich wirklich nichts abgwinnen. Die Geschichte handelt von der Suche Ereds nach seinem Vater. Er muss einige Abenteuer bestehen bis er ihn findet und auch danach muss er einiges durchmachen.Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben und lässt sich leicht lesen. Ich möchte die Bilder die der Autor mit seinen Beschreibungen malt. Er wird nicht zu technisch. Hier steht wirklich die Geschichte um Ered im Vordergrund.Leider hat ich manchmal das Gefühl das Ered ein wenig zu jung ist für das was er da erlebt. Ich hätte ihn wohl etwas Älter gemacht.Fazit:Trotzallem fand ich Vakuumsprung einen tollen Erstlingsroman der wirklich Spaß macht.

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  • Leserunde zu "Vakuumsprung" von Jens-Hendrik Artschwager

    Vakuumsprung
    jensartschwager

    jensartschwager

    Hallo zusammen, in dieser Leserunde geht es um mein frisch erschienenes Erstlingswerk VAKUUMSPRUNG (292 Seiten, Science-Fiction). Dafür verlose ich zehn gedruckte (und signierte) Exemplare des Buchs, um es gemeinsam mit euch zu lesen und mich darüber auszutauschen. Dies ist der Klappentext: Als sich sein totgeglaubter Vater unerwartet meldet, setzt der 14-jährige Ered alles auf eine Karte, um ihn endlich wiederzufinden. Nach einer abenteuerlichen Reise durchs kalte Weltall schließt er ihn tatsächlich in die Arme; doch das Glück währt nur kurz. Denn Ered entdeckt ein furchtbares Geheimnis und erkennt, dass zwischen ihm und seinem Vater unüberwindbare Gräben verlaufen. Während Vater und Sohn versuchen, einander doch noch zu finden, beschwört ihr Konflikt das Donnergrollen der Kriegsschiffe herauf ... Den Leseprozess will ich eng begleiten - zum einen, um eure Reaktionen auf die Geschichte mitzubekommen, zum anderen, um mögliche Fragen zeitnah beantworten zu können. Da ich Indie-Autor bin, und keinen Verlag im Rücken habe, ist jede öffentliche (und ehrliche!) Rezension enorm wichtig für mich. Ich würde mich daher freuen, wenn ihr euch an dieser Leserunde rege beteiligt und anschließend eure Gedanken dazu öffentlich macht - etwa in Form einer Rezension auf Amazon. Für mich ist diese Leserunde die erste - ich freue mich sehr darauf! Wenn ihr noch fragen habt, zögert nicht, euch bei mir zu melden! Folgt mir gerne auch auf Facebook. Wir lesen uns! Bis bald!Jens Artschwager

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  • Vakuumsprung

    Vakuumsprung
    Lessayr

    Lessayr

    12. May 2017 um 13:56

    Der Sci-Fi Roman "Vakuumsprung" von Jens-Hendrik Artschwager erschien im März 2017 beim Books on Demand und umfasst knapp 300 Seiten. Es handelt sich hierbei um sein Debütroman.Es handelt von Ered, einem 14-Jährigen Jungen, der mit seiner Mum zusammen wohnt. Jahrelang erzählte diese sein Vater sei Tod. Unerwartet meldet sich sein Vater und bittet ihm um Hilfe. Ab diesem Punkt ändert sich das Leben von Ered schlagartig und man wird in sein Abenteuer durch das Weltall hineingezogen. Über die Interstellaren zu einem verlassenen Planeten und wieder zurück in seine alte Welt. Das Cover des Buches spricht einen direkt an und zeigt sofort das Genre. Die Farbgebungen sind gut in Szene gesetzt. In echt empfinde ich es auch als schöner und leuchtener.Das Buch liest sich recht flüssig und die Geschichte wird nur aus der Perspektive von Ered geschildert. Ausdrucksweisen und Redewendungen sind für mich dem Alter eines 14- Jährigen angepasst. Ich hatte auch das Gefühl Ered folgen zu können bei all seinem Unternehmungen. Das für ihn mit 14 Jahren das Rauchen normal scheint hat mich nicht weiter gestört. Auch ich hatte in dem Alter angefangen. Er hat mir als Hauptcharakter gut gefallen. Die Entscheidung seine Mum zu verlassen konnte ich nachvollziehen allerdings die am Ende bezüglich seinem Dad weniger, gerade weil es ihm so leicht gefallen ist. Der Dad von Ered war eher nicht meins. DIeser kam durchweg unsymphatisch rüber. Vielleicht lag das an seine blinden Einstellung zum System. Vanja seine "Schwester" gefiel mir von ihrer Art gut. Sie brachte frischen Wind in die Geschichte und verdrehte Ered ganz schön den Kopf.Für mich ist es ein gelunger Science-Fiction ohne viele technischen Details dafür mit einer schönen und sogleich teils traurigen Geschichte in der Welt von Ered.

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  • Ein Vater-Sohn Abenteuer im Weltraum

    Vakuumsprung
    utaechl

    utaechl

    10. May 2017 um 17:45

    Eine Vater-Sohn-Geschichte vor den Weiten des Weltraums. Ein Buch über kleine Entscheidungen und große Wirkung in einer zukünftigen Welt, in der das Leben nicht wirklich einfacher geworden ist.Inhalt:Der vierzehnjährige Ered erfährt, dass sein totgeglaubter Vater noch am Leben ist. Ohne seine Mutter zu informieren macht er sich auf den abenteuerlichen Weg zur Raumstation, um ihn zu treffen. Der kühne Plan geht auf, wobei er nicht nur seinen Vater, sondern gleich auch noch eine Schwester zurück erhält. Doch damit fängt das Abenteuer erst an, nachdem Ered erfährt, dass sein Vater Pläne verfolgt, mit denen er sich überhaupt nicht anfreunden kann. Es kommt zum Knall zwischen ihnen, der die wirklichen Mächte des Sonnensystems zum Handeln zwingt.Setting und Stil:J.H. Artschwager entführt uns in eine Welt 500 Jahre in der Zukunft. Sie erinnert stark an Endzeit-Szenarien, wobei hier allerdings noch genug High Tech zur Verfügung steht, wenn auch nicht für große Teile der menschlichen Bevölkerung. Das Leben ist hart, die Zukunftaussichten nicht wirklich rosig und die Chancen, aus diesem Trott auszubrechen, äußerst gering. Es geht um Rohstoffgewinnung, Einflussbereichssicherung und zwei galaktische Fraktionen, die der nächsten Auseinandersetzung entgegen fiebern.Eine glaubhafte Welt, in der man schnell erwachsen werden muss, die einen an Grenzen führt und zu Entscheidungen zwingt, die Leben oder Tod bedeuten können.Erzählt wird die Geschichte aus Ereds Sicht, dem der Leser als Beobachter ständig über die Schulter schaut.Charaktere:Ered hat mit seinen jungen Jahren schon einiges hinter sich. Dank des Verschwinden seines Vaters verlief sein Leben anders als geplant und nun sieht er die Chance, seine alten Wunschvorstellungen doch wieder erfüllt zu sehen. Wir erleben mit, wie er sich alleine aufmacht, seinen Vater und seine neue "Familie" trifft, seine Technikbegabung gefragt ist und im Endeffekt doch alles auf den Kopf gestellt wird. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle, auf die man sich leicht einlassen kann.Sein Vater hat es gelernt zu überleben und für sich das Beste aus den sich ihm bietenden Möglichkeiten zu machen. Dabei hat er allerdings nicht mit Ereds Moralvorstellungen gerechnet, wahrscheinlich sein größter Fehler.Spannend ist die Begegnung mit Vanja, seiner "Schwester", die ihm gehörig den Kopf verdreht. Wobei dies definitiv nicht ihr einziges Talent ist.Neben diesen dreien gibt es noch eine spannende Mischung aus äußerst unterschiedlicher Charaktere, die alle perfekt in die extreme Lebenssituation abseits der großen Siedlungen passen.Geschichte:Was vielleicht als Dystopie beginnt verwandelt sich zum Ende hin in ein von Raumschlachten geprägtes Weltraumabenteuer. J.H. Artschwagers Geschichte ist deshalb schwer in eine der üblichen Unterkategorien der Science Fiction zu packen und steht deshalb eher für sich selbst, als für das zu enge Korsett der Erwartungshaltung des Lesers. Gerade die Mischung aus familiärem Leben und globalen, planetenvernichtenden Raumschiffflotten macht hier den Reiz aus.Fazit:Dem Autor ist es mit seinem Erstlingswerk gelungen, einen Science Fiction Roman zu schreiben, der sicherlich zu einigen Kontroversen führen kann. Diese haben wahrscheinlich hauptsächlich etwas mit falscher Erwartungshaltung zu tun. Mir hat er sehr gut gefallen, ich bin gerne mit Ered auf das Abenteuer seines Lebens gegangen, auch wenn ich nicht unbedingt mit all seinen Entscheidungen einverstanden war. Aber auch das macht ja einen gewissen Reiz aus. Ich kann es Fans des Genres nur ans Herz legen. Es ist eine tolle Geschichte in einer faszinierenden Welt, die gerne noch weiter erforscht werden kann.

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  • Vakuumsprung

    Vakuumsprung
    Ciri_von_Riva

    Ciri_von_Riva

    09. May 2017 um 07:13

    Es fing so gut an... und ging leider nicht so gut weiter. Ein 14-jähriger Junge, der erfährt, dass alles bisher eine Lüge war! Sein Vater ist gar nicht tot, seine Mutter hatte ihn jahrelang belogen. Er macht sich auf die Reise zur Interstellaren, um seinen Vater zu finden... Ja es klingt spannend. Spannender wäre es gewesen, hätte man nicht schon vom Klappentext erfahren, dass er seinen Vater sofort findet, aber das ist denke ich Geschmackssache. Das erste Kapitel fand ich gut, wobei auch einige Szenen übertrieben in die Länge gezogen wirkten. Die Figuren verhalten sich leider hier schon etwas unlogisch. Alles wird streng überwacht, man darf erst ab 16 Jahren alleine reisen, sonst in Begleitung und Ered hat keine Begleitung dabei. Trotzdem kommt er mit fadenscheiniger Aussage irgendwie durch, obwohl er total zerlumpt aussieht... ich glaube, das hätte man anders lösen können. Auch verhält sich Hauptfigur Eren wie alles andere als 14 Jahre. Zigaretten rauchen ist für ihn scheinbar Alltag und auch einige andere Handlungen sind nicht ganz nachvollziehbar. Er hätte einfach ein paar Jahre älter sein müssen, was aber wahrscheinlich schwierig war, denn als 14-Jähriger reagiert man emotionaler. Was sofort auffällt, es ist quasi nie von Ered's Vater die Rede sondern nur von „Pa“ und das irritierte mich zunehmends. Irgendwann bekommt man den Eindruck, die Person hieße Pa, dabei handelt es sich um das Kosewort für Papa, was mir bis jetzt nur in der direkten Anrede bekannt war. Ered's Vater hat einen Namen und ich glaube es wäre besser gewesen und hätte ihm mehr Tiefe verliehen, hätte der Autor diesen mehr benutzt. Teilweise musste ich mich zum Weiterlesen antreiben, weil viele Stellen sehr langatmig sind und man das Gefühl hat, sie sind als Lückenfüller eingefügt. Mit dem Charakter Vanja konnte ich nicht viel anfangen, da waren einfach für mich zu viele Zufälle im Spiel und mit ihr konnte ich nicht sympathisieren. Einen wirklichen Lieblingschara habe ich demnach leider nicht gehabt, weil ich keinen Charakter richtig „abkaufen“ konnte, außer Ered's Freund Coff am Anfang. Des Weiteren sind einige Schreib- und Grammatikfehler vorhanden: Diese Fehler fielen mir leider zuerst auf. Schon auf der Rückseite im ersten Satz des Klappentextes, eigentlich in der Überschrift steht „Fusstapfen“. Dabei wurde das Wort im Buch immer richtig geschrieben. Mir macht das nicht viel, aber der ein oder andere Leser mag sich vielleicht abgeschreckt fühlen, wenn er das Buch umdreht und in den ersten 5 Wörtern schon so ein Fehler ist. Ein paar weitere Fehler haben sich auch im Buch eingeschlichen, welche, die hätten vermieden werden können. Also keine Setzfehler in dem Sinne, sondern Rechtschreib- und Grammatikfehler. „Das Takt des Ratterns war langsamer geworden“ (S. 41) , ist ein Beispiel oder es sollte wohl ein Satz entfernt werden: „Doch dann verließ öffnete der die Hände. Der Mut hatte ihn verlassen.“ - Seite 10 Wie gesagt, mir macht das nicht viel aus, ich sage es nur den Autoren, damit sie es für die nächste Auflage ändern können, weil es einfach schade ist. Zuletzt bleibt mir zu sagen, dass der Autor, Jens Artschwager unheimlich sympathisch rüber kommt und man das Bedürfnis hat, mit ihm ein Bierchen zu trinken. Er macht wirklich einen tollen Eindruck und es tut mir wahnsinnig leid, dass mir sein Erstlingswerk jetzt nicht so sehr gefallen hat. Ich hoffe, ich konnte ihm mit meiner Rezi ein Feedback geben und möchte mich auf diesem Wege nochmal bei ihm bedanken. :)

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  • Rezension zu "Vakuumsprung"

    Vakuumsprung
    Zsadista

    Zsadista

    08. May 2017 um 11:30

    Ered lebt mehr schlecht als recht mit seiner Mutter auf dem Planeten Euclite. Sein Vater verstarb bereits vor fünf Jahren auf einer Weltraum-Mission. Er ist 14 Jahre alt und hat so gut wie keine Zukunftsaussichten. Wahrscheinlich wird er irgendwann in den Minen arbeiten müssen. Dabei träumt er von einer Zukunft im Weltall. So gerne möchte er auf den Sprungschiffen arbeiten. Doch als Ered eines Tages nach Hause kommt, erwischt er seine Mutter dabei, wie sie eine Nachricht abhört. Die Nachricht ist von seinem Vater und er will, dass die beiden zur Interstellaren kommen. Ereds Mutter besteht darauf, dass dies eine alte Nachricht ist. Doch Ered lässt sich nichts sagen und macht sich heimlich auf den Weg dorthin. Mit der Ausrede, zur Sternenakademie zu fliegen, kommt er an Bord des Transporters. Und dann trifft er endlich auch auf seinen Vater. Doch nichts ist, wie es scheint. Und Ered muss ganz schnell lernen, dass hier etwas ganz und gar nicht rund läuft. „Vakuumsprung“ ist das Debüt Werk des Autors J. H. Artschwager. Das Cover des Buches hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die düstere Farbgebung mit dem rot und gelb ist ein richtiger Hingucker. Der Schreibstil ist stellenweise nicht ganz ausgereift. Ich finde ihn allerdings für ein Debüt recht gelungen und kann über die paar Hürden beim Lesen hinwegsehen. Da habe ich wirklich schon schlimmere Bestseller gelesen. Nur die ständigen Bezeichnungen „Ma“ und „Pa“ sollte man vielleicht mit den Namen der Personen austauschen. Wenn Personen durchweg nur so genannt werden, sieht es sehr schräg in einem Roman aus. An sich ist der Roman flott und spannend geschrieben. Wobei es allerdings auch einige Längen am Anfang gibt. Trotzdem ließ sich das Buch sehr gut und schnell lesen. Ered selbst, sowie sein Vater, waren mir im kompletten Buch absolut unsympathisch. Ich bin mit keinem der beiden klar gekommen. Das ist für mich allerdings kein Problem. Ich komme auch sehr gut mit unsympathischen Charakteren zu Recht. So lange die komplette Geschichte rund ist, muss ich die Personen nicht leiden können. Hauptsache, das Gesamtbild passt. In der Geschichte selbst fand ich im Groben schon einige Stellen, die mir nicht recht passten. Genaue Beispiele kann ich hier leider nicht nennen, sonst müsste ich spoilern. Dem abgetauchten Leser wird es vielleicht auffallen, an welchen Stellen ich da meine Probleme hatte. Als Schlagwort nenne ich jetzt einmal die Zugfahrt. Da war für mich alles recht unrealistisch und übertrieben. Wie wusste Ereds Vater wann und wie Ered zur Station kommt, zumal er ihm nicht einmal ein Ticket oder Geld geschickt hat. Oder die letzte Begegnung zwischen Ered und seinem Vater. Die Grundgeschichte hat mir allerdings sehr gut gefallen. Den Part um Ered fand ich dann wieder sehr übertrieben, zumal er erst 14 Jahre alt sein sollte. Meine Meinung schwankt hier stark zwischen drei und vier Sternen. Entschließe mich allerdings für die vier Sterne. Das Buch und der Autor haben Potential. Dazu kommt, dass Science Fiction keine einfache Sparte ist. Wenn man hier Ereds Alter auf 18 setzen und ein paar Übertreibungen streichen würde, wäre es ein durchweg gelungenes Werk. 

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