Jens Böttcher Herr Sturm und die Farbe des Windes: Eine fabelhafte Reise in die Welt des Glaubens

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Inhaltsangabe zu „Herr Sturm und die Farbe des Windes: Eine fabelhafte Reise in die Welt des Glaubens“ von Jens Böttcher

Herr Sturm hat das Leben satt. Der erfolglose Schriftsteller hangelt sich durchs Leben, indem er Texte für dämliche TV-Soaps fabriziert. Doch dann wird in einer geheimnisvollen Zeitungsannonce jemand gesucht, der 12 Menschen interviewt und ein Buch über ihren Glauben schreibt. Die Bezahlung ist gut und Sturm nimmt den Auftrag an. Doch die Gespräche wühlen ihn mehr auf, als er gedacht hat. Er wird nicht nur mit dem Glauben der anderen konfrontiert, sondern auch mit einem schmerzhaften Teil seiner eigenen Geschichte: der verlorenen Liebe seines Lebens. Langsam fragt er sich, wer sein Auftraggeber in Wirklichkeit ist.

Poetischer Tiefgang

— Yannah36
Yannah36
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    Herr Sturm und die Farbe des Windes: Eine fabelhafte Reise in die Welt des Glaubens
    Yannah36

    Yannah36

    08. August 2017 um 18:45

    Dieses Buch hat mich gefesselt wie kaum ein aderes Buch, es ist tiefgründig, spannend und reich an Wortwitz. Als Leser begleitet man Richard Sturm auf seiner Suche nach dem wahren Glauben. Er erhält von einem mysteriösen alten Mann, den Auftrag ein Buch zu schrieben woran Menschen glauben, dazu soll er 12 Menschen interviewen. Gemeinsam mit Herrn Sturm taucht man in unterschiedlichste Lebenswelten und Glaubensvorstellungen ein. Dem Autor gelingt es meiner Meinung nach hervorragend durch dieses schwierige Terrain zu navigieren. Trotz zum Teil schwieriger Theologischer Kost – man Erhält Einblick in die großen Weltreligionen durch einen Relgionsprofesor, trifft mit Herrn Strum einen kämpferischen Atheisten aber auch einen auf mich sehr abschreckend wirkenden Freikirchler genauso wie auf Vertreter der Feröstlichen Kulturen – lässt sich das Buch wundervoll lesen und ist zu jedem Zeitpunkt spannend. Zum einem ist der Roman durch leuchtente Poesie geprägt und verspürt eine tolle Lebendigkeit. Zum anderen fiebert man als Leser mit Richard auf seiner Reise zu Innerenfrieden mit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich immer wissen wollte wer Richards nächster Gesprächspartner ist, bzw. was der Grund war, dass er so zurückgezogen lebt. Nicht nur die Hauptperson begibt sich auf eine Reise, sondern auch wir als Leser. Die Gespräche rütteln einen immer wieder wach und wirken so, dass man über das Leben und insbesondere die Liebe nachdenkt.Das Buch klärt nicht alle Fragen, aber das empfand ich an dieser Stelle nicht schlimm, denn manche Fragen zum Thema Glaube und Gott kann man sich wohl nur selbst beantworten.Das Buch macht Mut und hilft einen sich auf das wesentliche zu besinnen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, besonders denen die mal einen anderen Blick auf das Thema Glauben und Religion haben wollen, des es werden wirklich unterschiedliche Sichtweisen dargestellt.

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