Jens Böttcher Interview mit dem Teufel

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(2)
(2)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Interview mit dem Teufel“ von Jens Böttcher

Ein geheimnisvoller Fremder, der allen Ernstes behauptet, der Teufel persönlich zu sein, lädt zu einer Pressekonferenz. Eine Handvoll neugieriger Journalisten erscheint. Natürlich rechnet keiner von ihnen damit, dass dieser Aufschneider tatsächlich der Teufel ist. Doch sie alle werden eines Schlechteren belehrt: Der Leibhaftige - charmant, boshaft und zynisch - eröffnet ihnen, dass er gekommen ist, um endlich einmal die "ganze Wahrheit" über sich selbst und sein Wirken in der Welt zu offenbaren. Die meisten der Anwesenden ergreifen bald die Flucht. Nur der mutige Journalist Richard Kolbach bietet dem Teufel die Stirn und bringt ihm mit klugem Nachfragen immer wieder an den Rand seiner düsteren Fassung. Ein intelligentes und schonungsloses Ringen um die Wahrheit beginnt. Wird es Kolbach gelingen, dem Teufel sein Geheimnis zu entlocken? Und wird er die cleveren Verführungen des Feindes abwehren können? Oder wid am Ende der Widersacher (wieder mal) triumphieren?

Ein Theaterstück in zwei Akten. Der Autor scheut sich nicht vor der Wahrheit, nennt sie, schreit sie, besteht darauf. Zweimal gelesen.

— LFrank
LFrank

Stöbern in Romane

Der Sommer der Inselschwestern

Typisch Mallery...es macht Lust auf eine Fortsetzung! Ein ganz toller Roman mit viel Gefühl!

Kristall86

Der Junge auf dem Berg

Wenn dich ein Buch verstört, fasziniert und einfach sprachlos zurück lässt...

joojooschu

Ein Gentleman in Moskau

Ein grandioses Meisterwerk, einer vergangenen Epoche,Lebendig und Kraftvoll erzählt

Arietta

Die goldene Stadt

Es benötigt viel Aufmerksamkeit,die Infos aus dem Buch aufzunehmen und in die Handlung einzutauchen,eher an freien Tagen lesen und ausgeruht

Kallisto92

Die Tänzerin von Paris

Streckenweise langatmige Analyse der Lucia Joyce zwischen Fiktion und Wahrheit.

SinjeB

Töte mich

Der einfache und schlichte Schreibstil steht im Kontrast zum ausgefallen Handlungsgeschehen bzw. zu den Gedankengängen der Figuren.

ameliesophie

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Jens Böttcher. Ein Sprachtalent.

    Interview mit dem Teufel
    LFrank

    LFrank

    29. October 2014 um 18:31

    EIn Theaterstück??? Wer will denn sowas lesen fragst du dich. Glaube mir, wer in die Tiefe geht, nicht oberflächlich ist, Mut zur Kritik hat, sich nach echter, wertiger Liebe sehnt, wird dieses kleine Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es hat mir so gut gefallen, dass ich es sogar zweimal gelesen habe. Seitenweise Lebensklugheit einer sensiblen Seele. Gehört in jeden privaten und schulischen Bücherfundus.

    Mehr
  • Trotz guter Idee eher enttäuschend

    Interview mit dem Teufel
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    07. May 2014 um 02:06

    "Interview mit dem Teufel" von Jens Böttcher ist ein kurzes Drama in zwei Akten. Zur Handlung:Ein Mann, der behauptet der Teufel zu sein, gibt eine Pressekonferenz in einer Kleinstadt. Während die Anfänge und Enden der beiden Akte eine teils mehr, teils weniger gelungene Mischung aus interessanter Handlung und theologischem Dialog des Teufels mit den Journalisten darstellt, ist es im Mittelteil beider Akte leider so, dass die Handlung völlig in den Hintergrund tritt und der Teufel einen theologischen Monolog hält, bei dem die anwesenden Journalisten nur noch Stichwortgeber sind. Thematisch ist es so, dass der Teufel sich im ersten Akt mit dem Alten Testament und im zweiten Akt mit dem neuen Testament auseinandersetzt. Dabei gelingt es dem Teufel (oder besser gesagt dem Autor) die meisten theologischen Klippen weiträumig zu umschiffen. Lediglich an ein oder zwei Stellen wird das Buch ein wenig provokant. Am Ende steht eine eindeutige theologische Botschaft, die ich hier nicht wiedergeben möchte, um nicht zu viel vorweg zu nehmen. Nur so viel: es ist eine Botschaft, die die meisten wohl vom Teufel nicht erwarten würden. Insgesamt hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt. Das liegt zum Teil an der Botschaft, die am Ende steht, aber vor Allem daran, dass es entweder ein theologisches Werk mit zu viel Rahmenhandlung und zu wenig Neuigkeitswert ist oder eine Geschichte mit zu wenig Handlung.

    Mehr
  • Rezension zu "Interview mit dem Teufel" von Jens Böttcher

    Interview mit dem Teufel
    irismaria

    irismaria

    31. August 2011 um 15:08

    In "Interview mit dem Teufel" hat der Autor eine ungewöhnliche Begegnung ausgestaltet: der Teufel (in Menschengestalt) lädt zu einer Pressekonferenz in einer Kleinstadt - und einige Reporter und ein kleines Fernsehteam kommen. Die Geschichte ist als Theaterstück in 2 Akten konzipiert, lässt sich aber auch gut als Buch lesen. Es entwickeln sich teils witzige, teils tragische, teils tiefgründige Gespräche zwischen Menschen und Teufel. Eine Vorbildung bezüglich religiöser Begriffe und Bibelkenntnisse erleichtern hier das Verstehen beim Leser/Zuschauer. Am Ende bleibt man nachdenklich zurück.

    Mehr