Jens Bühler Reset

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Inhaltsangabe zu „Reset“ von Jens Bühler

»Die Horde kreischte, wie tausend kaputte Kreissägen. Wovor liefen die weg? Demirs Verstand blockierte. Während die Bilder durch seine Augen hindurch ins Nichts liefen, meldete sich ein urzeitlicher Instinkt. Die flohen nicht. Die jagten.« Hauptkommissar Markus Steller leitet einen Polizeieinsatz von Spezialkräften in der Frankfurter Innenstadt. Zeitgleich, nur wenige hundert Meter entfernt, überfällt Demir Kara zusammen mit seinem Komplizen einen Diamantenkurier. Beide Unternehmungen versinken im Chaos, als sich die Stadt innerhalb von Minuten in ein Tollhaus verwandelt. Von rasender Wut besessen beginnen die Menschen übereinander herzufallen. Wer sich nicht in Sicherheit bringt, wird in Stücke gerissen. Verzweifelt versuchen beide Männer, gemeinsam mit anderen Überlebenden, der Hölle zu entkommen. Während die Welt dem Wahnsinn zu erliegen droht, erfährt die Kommandantin des Forschungsbunkers Fenris, Generalmajor Aila Torbeck, dass der Feuersturm der Wut, der die Welt verbrennt, erst der Anfang ist. Der Druck, der auf Torbeck lastet, ist gewaltig. Sie und ihre Mitarbeiter sind die letzte Hoffnung auf Rettung vor dem drohenden Untergang. Aber die Kommandantin hat noch ganz andere Sorgen. Wie soll sie ihre Tochter Katta retten, die alleine in Frankfurt um ihr Leben kämpft? Beim Kampf ums Überleben zählt nur der Sieg. Zweite Plätze gibt es nicht. Ein Thriller aus der Apokalypse.

Gut geschrieben, gut durchdacht und dann plötzlich so unerwartet, das es keinen Spaß mehr zu lesen macht. Leider komplett misslungen am Ende

— DreamBell
DreamBell

Spannender Endzeit-Thriller der durch Wortgewandheit besticht

— M_J
M_J

Sehr guter apokalyptischer Thriller

— SaintGermain
SaintGermain

Sehr gelungenes, spannendes Buch... kann ich nur weiter empfehlen, wenn man Endzeit-Geschichten mag!!!

— Liala
Liala

Spannend bis zur letzten Seite

— Land_kinder
Land_kinder

Ein Crossover ... und was für eins!

— AberRush
AberRush

Gelungener, atmosphärischer Endzeit-Thriller mit überraschenden Wendungen!

— Lovely_Lila
Lovely_Lila

Ein außergewöhnliches Debüt und ein großartiger dystopischer Thriller. Lassen Sie sich nicht von dem Wort Zombie abschrecken - lesen!

— Kerstin_KeJasBlog
Kerstin_KeJasBlog

Besonders die Erklärungen der Wissenschaftler zu den Ereignissen konnten überzeugen - interessante Mischung aus Thriller, Zombie und sci-fie

— annlu
annlu

Ein rasanter apokalyptischer Thriller. Speziell, unheimlich, unterhaltsam!

— Baerbel82
Baerbel82

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  • Genialer Anfang und das Ende zu abgedreht um es ernst zu nehmen

    Reset
    DreamBell

    DreamBell

    19. June 2017 um 16:40

    Ein weiteres Buch, das ich mir aufgrund eines genialen Klappentextes geholt habe. Ein weiteres Buch wo ich zum Ende hin nur dachte "Wo zur Hölle bin ich hier gelandet?". Das Buch ist super, es ist abgesehen von ein paar Rechtschreibfehlern o.ä, genial geschrieben und das einzige Problem, was ich hatte, waren die militärischen und polizeilichen Kürzel von verschiedenen Dingen, aber ansonsten wirklich geiles Buch - bis zu der Stelle, an der Aliens auftauchen. Aliens, die nicht im Klappentext erwähnt werden. Aliens die alles kaputt machen. In einem Crossover-Thriller. Der nichts von Science Fiction erwähnt. Keine Frage, der Autor hat die Aliens richtig gut mit den Geschehnissen verbunden aber trotzdem war ich leicht ungläubig. Aber gut, irgendwie scheint das ja jetzt ein Trend zu werden, wenn ich mir einige andere Bücher mit Zombies ansehe.  Aber was mich extrem stört - die übrigen Menschen entschließen sich zu kämpfen, die letzte Warte der Menschheit, die was ausrichten kann, entschließt, nicht aufzugeben und dann - genau, nichts. Das Buch setzt im Epilog an. Wo ist mein finaler Endkampf?  Ich muss sagen, so genial das Buch auch ist - am Ende kam ich mir doch recht veräppelt vor.

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  • Spannend bis zum Schluss

    Reset
    M_J

    M_J

    30. March 2017 um 11:13

    Über den Inhalt brauche ich nichts mehr zu schreiben, das wurde bereits in anderen Rezensionen getan.Dieses Buch, hat mir schlaflose Nächte beschert, und zwar im positivem Sinne. Einmal angefangen, konnte ich kaum damit aufhören. Der Autor schreibt in angenehmem und flüßigem Stil, eine Geschichte, wie sich das Ende unserer Zivilisation abspielen könnte. Anfänglich, lernt man die jeweiligien Protagonisten kennen und wird in die Charaktere eingeführt. Doch schnell kommt Spannung auf und die Story nimmt an Fahrt auf und es scheint, als würde es gar nicht mehr enden wollen. Ich lese sehr gerne und viele Bücher in diesem Genre und muss sagen, dass mich dieses hier sehr beeindruckt und gefesselt hat. Ich fand auch die Umsetzung, woher das Virus kommt und den Schluss als sehr gelungen. Ich kann dieses Buch denjenigen weiterempfehlen, die dieses Genre mögen und anders als bei gewöhnlichen Splattergeschichten, eine interessante Geschichte lesen wollen.

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  • Spannung von Anfang bis zum Ende

    Reset
    Martina28

    Martina28

    01. March 2017 um 06:55

    Inhalt: »Die Horde kreischte, wie tausend kaputte Kreissägen. Wovor liefen die weg? Demirs Verstand blockierte. Während die Bilder durch seine Augen hindurch ins Nichts liefen, meldete sich ein urzeitlicher Instinkt. Die flohen nicht. Die jagten.« Hauptkommissar Markus Steller leitet einen Polizeieinsatz von Spezialkräften in der Frankfurter Innenstadt. Zeitgleich, nur wenige hundert Meter entfernt, überfällt Demir Kara zusammen mit seinem Komplizen einen Diamantenkurier. Beide Unternehmungen versinken im Chaos, als sich die Stadt innerhalb von Minuten in ein Tollhaus verwandelt. Von rasender Wut besessen beginnen die Menschen übereinander herzufallen. Wer sich nicht in Sicherheit bringt, wird in Stücke gerissen. Verzweifelt versuchen beide Männer, gemeinsam mit anderen Überlebenden, der Hölle zu entkommen. Während die Welt dem Wahnsinn zu erliegen droht, erfährt die Kommandantin des Forschungsbunkers Fenris, Generalmajor Aila Torbeck, dass der Feuersturm der Wut, der die Welt verbrennt, erst der Anfang ist. Der Druck, der auf Torbeck lastet, ist gewaltig. Sie und ihre Mitarbeiter sind die letzte Hoffnung auf Rettung vor dem drohenden Untergang. Aber die Kommandantin hat noch ganz andere Sorgen. Wie soll sie ihre Tochter Katta retten, die alleine in Frankfurt um ihr Leben kämpft? Beim Kampf ums Überleben zählt nur der Sieg. Zweite Plätze gibt es nicht. Ein Thriller aus der Apokalypse. Cover: Das Cover ist gut gestaltet. Durch den toten Vogel am Boden mit der Skyline einer Stadt im Hintergrund, kann sich der Leser viele Gedanken machen, um was es in dem Buch geht. Schreibstil: Dieser ist durch das ganze Buch immer gleichbleibend. Protagonisten sowie Orte werden gut beschrieben. Fazit: Das Buch hat mich von anfang an gefesselt. ich konnte es kaum aus den Händen legen. Durch die guten Beschreibungen von Orten und Protagonisten konnte ich mir alles bildlich vor die Augen führen. auch konnte ich mich gut in die einzelen Protagonisten hineinversetzen. Ich kann das Buch an alle Thriller - Liebhaber weiterempfehlen.

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  • Thriller, Dystophie und etwas Science Fiction

    Reset
    SaintGermain

    SaintGermain

    29. September 2016 um 15:39

    Das Cover des Buches ist auffällig und sehr gut gemacht.Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, die Protagonisten und Orte werden sehr gut dargestellt. Sie wirken sehr authentisch und man tut sich bezüglich Imagination sehr leicht.Obwohl ich normalerweise selten Zombie-Bücher lese (bzw. mir auch Filme oder Serien dieses Genres ansehe), konnte mich dieses Buch wirklich positiv überraschen.Dazu kam auch eine Portion Wissenschaft und eine Prise Humor, die die Geschichte interessant machte und aufgelockert hat.Fazit: Sehr guter apokalyptischer Thriller

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  • Spannung pur

    Reset
    Liala

    Liala

    03. July 2016 um 11:56

    Durch die Leserunde bin ich über dieses Buch gestolpert, anders kann man es nicht nennen, denn sonst wäre ich nicht auf das Buch aufmerksam geworden. Eigentlich ist es jedoch eine Schande... denn ich kann dieses Buch ganz klar nur weiter empfehlen! :-)Klappentext:»Die Horde kreischte. Ein Geräusch wie von tausend kaputten Kreissägen. Wovor liefen die weg? Demirs Verstand blockierte. Während die Bilder durch seine Augen hindurch ins Nichts liefen, meldete sich ein urzeitlicher Instinkt. Die flohen nicht. Die jagten.«Hauptkommissar Markus Steller leitet einen Polizeieinsatz von Spezialkräften in der Frankfurter Innenstadt. Zeitgleich, nur wenige hundert Meter entfernt, überfällt Demir Kara zusammen mit seinem Komplizen einen Diamantenkurier. Beide Unternehmungen versinken im Chaos, als sich die Stadt innerhalb von Minuten in ein Tollhaus verwandelt. Von rasender Wut besessen beginnen die Menschen übereinander herzufallen. Wer sich nicht in Sicherheit bringt, wird in Stücke gerissen. Verzweifelt versuchen beide Männer, gemeinsam mit anderen Überlebenden, der Hölle zu entkommen. Während die Welt dem Wahnsinn zu erliegen droht, erfährt die Kommandantin des Forschungsbunkers Fenris, Generalmajor Aila Torbeck, dass der Feuersturm der Wut, der die Welt verbrennt, erst der Anfang ist. Der Druck, der auf Torbeck lastet, ist gewaltig. Sie und ihre Mitarbeiter sind die letzte Hoffnung auf Rettung vor dem drohenden Untergang. Aber die Kommandantin hat noch ganz andere Sorgen. Wie soll sie ihre Tochter Katta retten, die alleine in Frankfurt um ihr Leben kämpft?Beim Kampf ums Überleben zählt nur der Sieg. Zweite Plätze gibt es nicht.Ein Thriller aus der Apokalypse..Meine Meinung:Als Leser muss man etwas für die Thematik "Endzeit" über haben, aber dann ist man mit diesem Buch definitiv gut bedient! Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und auch diejenigen, mit denen ich am Anfang weniger etwas anfangen konnte, nehmen noch eine tolle Entwicklung. Es gibt nicht nur Sympathisanten, aber hier herrscht halt Endzeit, also ist das nackte Überleben wichtig und nicht, dass ich alle toll finde. ;-) Für mich ist es authentisch rüber gekommen. Auch die ein oder andere wissenschaftliche Erklärung fand ich gut, da musste ich eben mal etwas langsamer und ruhiger lesen, aber es war gut verständlich. Ein wenig erinnert mich das Buch an den Film "World War Z" und dennoch ist es anders. *g* Es gab keine Längen im Buch, sondern hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Ganz klare Lese Empfehlung von mir!!! 

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  • Spannend bis zur letzten Seite

    Reset
    Land_kinder

    Land_kinder

    29. June 2016 um 15:09

    Was passiert nur? Von einen Moment auf den anderen scheint die Menschheit durchgedreht zu sein. Wer nicht schnell genug flüchten kann wird in Stücke gerissen. Nur vereinzelt können sich Gruppen in Sicherheit bringen. Was steckt dahinter? Etwa eine Seuche? Oder hat ganz Gemetzel einen anderen Grund? Jens Bühler schafft es, durch geschickte Unterbrechungen, die Spannung bis zuletzt aufrecht zu erhalten. Nur Anfangs ließ die Spannung kurz nach, aber solche Kapitel braucht es eben um die Charaktere besser kennenzulernen, die dann alle auch sehr  authentisch wirken. Ansonsten Nervenkitzel pur! Wenn die wütende Meute hinter ihren Opfern herjagt kommt man selbst ins schwitzen. Das Wort "Zombies" finde ich etwas fehl am Platz. Bei dem Wort Zombies denke ich an langsam schlurfende Gestalten die schon langsam auseinander fallen. Der Epilog ist anfangs ein bisschen verwirrend, aber wenn man die Zusammenhänge erkennt genial. Der Buchtitel "Reset" ist sehr gut gewählt! Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut, allerdings hätte ich persönlich wohl ein anderes ausgesucht. Darum 5 Sterne von mir. 

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  • Leserunde zu "Reset" von Jens Bühler

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    Jens_Buehler

    Jens_Buehler

    Hallo,ich bin zwar eigentlich noch mit der Leserunde für mein anderes Buch beschäftig, aber irgendwie macht mir die Sache spaß. Daher möchte ich hiermit zu einer Leserunde mit meinen Erstlingswerk einladen.Leider gibt es den Roman nur als eBook (mobi, epub). Ich habe also keine Taschenbücher im Angebot.Aber vielleicht finden sich ja trotzdem ein paar Interessierte. Würde mich freuen. Sollten mehr als 20 Bewerbungen eintrudeln, wird natürlich verlost."Reset" ist ein Endzeitroman der einige Horror-Elemente besitzt. Allerdings steht die Gewalt nicht im Fokus (Es gibt keine extrem ausführliche Gewaltschilderungen).Wer mag kann bei Amazon ins Buch hineinlesen. Hier der Klappentext:Hauptkommissar Markus Steller leitet einen Polizeieinsatz von Spezialkräften in der Frankfurter Innenstadt. Zeitgleich, nur wenige hundert Meter entfernt, überfällt Demir Kara zusammen mit seinem Komplizen einen Diamantenkurier. Beide Unternehmungen versinken im Chaos, als sich die Stadt innerhalb von Minuten in ein Tollhaus verwandelt. Von rasender Wut besessen beginnen die Menschen übereinander herzufallen. Wer sich nicht in Sicherheit bringt, wird in Stücke gerissen. Verzweifelt versuchen beide Männer, gemeinsam mit anderen Überlebenden, der Hölle zu entkommen. Während die Welt dem Wahnsinn zu erliegen droht, erfährt die Kommandantin des Forschungsbunkers Fenris, Generalmajor Aila Torbeck, dass der Feuersturm der Wut, der die Welt verbrennt, erst der Anfang ist. Der Druck, der auf Torbeck lastet, ist gewaltig. Sie und ihre Mitarbeiter sind die letzte Hoffnung auf Rettung vor dem drohenden Untergang. Aber die Kommandantin hat noch ganz andere Sorgen. Wie soll sie ihre Tochter Katta retten, die alleine in Frankfurt um ihr Leben kämpft?Beim Kampf ums Überleben zählt nur der Sieg. Zweite Plätze gibt es nicht.Ein Thriller aus der Apokalypse.

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    • 469
  • Das große Sterben beginnt!

    Reset
    Kerstin_KeJasBlog

    Kerstin_KeJasBlog

    23. June 2016 um 20:36

    Zombies? Hasse ich! Lesen? Muss ich solche Geschichten trotzdem! Wobei - hier handelt es sich definitiv nicht um ein fressen und gefressen werden-Buch. Die Bezeichnung Zombie trifft es nur ansatzweise, ein klitzekleines bisschen nur und deshalb sollte man (oder auch Frau) sich darauf einstellen, dass in diesem Buch keine sabbernden, stöhnenden und halbverfaulten Beisser/Untote/Stinker und wie sie sonst noch genannt werden, herumlungern um sich sich hier und da ein Stückchen Mensch abzubeisen. "RESET" ist das Debüt von Autor Jens Bühler und ich bin mehr als glücklich ihn und seine Bücher entdeckt zu haben - ich hätte was verpasst. Normalerweise erzähle ich immer erst einmal kurz etwas zur Story, dass lasse ich hier mal sein, sondern stürze mich direkt mitten in das Geschehen um meine Leseeindrücke besser schildern zu können. 2 Orte, die wichtig sind und ein paar wenige Protagonisten machen dieses Buch aus. Im Wechsel aus ihren Sichtweisen erfährt der Leser das es im Schwarzwald den Hochsicherheitsbunker FERNIS gibt, eine Institution, geleitet von Aila Thorbeck, die eigentlich gar nicht so genau weiß warum sie dort ist und ein plötzlicher Notfallalarm der zu einer kompletten Abriegelung von der Außenwelt führt.Dann noch Frankfurt, eine Stadt mit enormer Kriminalitätsrate und deshalb lernt man auch direkt den Sonderling Demir kennen, dessen erster und wohl einziger Coup total in die Hose geht, aber nicht weil er erwischt wird.Parallel dazu der Hauptprotagonist schlechthin, Markus Steller, Polizist mit schwindendem Lebensmut und der Tatsache das eins der Opfer die er nicht retten konnte zu seinem persönlichen Schicksal wird. Was geschieht? Ein Virus? Eine Seuche? Irgendwie etwas in der Art, eine Pandemie die innerhalb kürzester Zeit aus den meisten Menschen eine Art tollwütiges Tier macht. Nur wenige sind nicht 'infiziert' und diese müssen sehen wie sie klar kommen, alleine oder in kleinen Gruppen. Dabei ist jedes Mittel recht, wer überleben will muss auch töten.So kommt es das sich eine kleine Gruppe auf den Weg macht Richtung FERNIS. Der Autor Jena Bühler hat einen wunderschönen Erzählstil, dass trotz der Endzeitstimmung im Buch so richtig viel Empathie und auch Hoffnung zu spüren ist. Jeder der Protagonisten kämpft seine eigene Schlacht und es wird nicht verschönt oder herunter gespielt. Ausnahmesituationen sorgen für Ausnahmehandlungen. Ohne anzuklagen dürfen die Protas im Buch handeln und denken. Jeder so wie er ist und bei manchen hat sich im Laufe des Buches herausgestellt wer da wirklich Mensch ist und bleibt. Die technischen Details, diverse Kampfhandlungen und medizinische Informationen waren detailliert und auch für einen Laien wie mich sehr gut verständlich und vorstellbar.Da haben sich geradezu neue und interessante Thesen entwickelt - gar nicht mal so abwegig. Es wird blutig, aber nicht übertrieben, dafür sind aber jede Menge Szene vorhanden die dafür sorgen das man nicht stillsitzen kann. Ich sage nur - der Besuch im Dorf und der Gang durch die Kanalisation, Kopfkino das sich die Nackenhaare aufstellen. Open your mind - es werden Dinge geschehen die so unvorstellbar und jenseits aller natürlichen Erklärungen sind, man muss es ja nicht glauben, es ist ja 'nur' eine Geschichte, aber so ganz unglaublich war es nicht. Es lebe die Fantasie! Hier und da gibt es kleinere Fehler, die mit Sicherheit noch behoben werden, aber wenn mich ein Buch und die Geschichte so spannend unterhält und gar zum weinen bringt, ist es mir allemal 5 von 5 Sternen wert. Lesen, bitte, es lohnt sich. Ganz großes Kino, es fehlte nur noch die Musik! "RESET" ist zur Zeit nur als Ebook erhältlich , ich hoffe aber mal auf eine Printausgabe, schon alleine wegen dem Cover.Das Vögelchen ist übrigens, wie ich aus sicherer Quelle weiß, nur ein gut dressierter Schauspieler ;-)c)K.B. 06/2016

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    • 4
  • Was für ein spannendes Untergangszenario!

    Reset
    AberRush

    AberRush

    21. June 2016 um 09:30

    „Reset“ bezeichnet sich selbst als Crossover-Thriller, besser könnte man es wohl nicht beschreiben. Das apokalyptische Szenario mag zwar nicht ganz neu sein, aber diese Interpretation hat es in sich. Man trifft auf Zombies und ja, es ist wieder ein Virus dran schuld. Aber so banal wie es klingt, ist es nicht. Der Autor geht genauer auf die Entstehung des Virus ein und versucht durch plausible Erklärungen eine erschreckende Vision zu schaffen. Im Vordergrund stehen hier allerdings nicht die menschenfressenden Infizierten, vielmehr wird Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen gelegt und genauer analysiert wie Menschen in dieser Extremsituation mit sich und ihrer Umwelt umgehen. Typisch für den Menschen ist, dass sich wieder jeder der nächste ist und auch wenig Rücksicht auf andere genommen wird um selber heil aus der Sache herauszukommen. Natürlich gibt es noch den anderen Schlag Mensch der selbstlos und mutig ist, um sich und seinen Mitmenschen zu helfen. Die Geschichte hat mehrere Handlungsstränge und Erzählperspektiven, dies funktioniert hier ausgezeichnet und ich mochte jede einzelne Szene. Langeweile kommt absolut nicht auf. Es passiert in jedem Kapitel etwas Neues und Unerwartetes, mit Ideenreichtum wurde definitiv nicht gegeizt, außerdem kommt auch Action, Gore und Spannung nicht zu kurz. Ich halb selten ein so spannendes Untergangsszenario erlebt. Als Leser sollte man aber wissen, dass man sich hier auch noch im Genre Sci-Fi befindet und es gerade zum Ende hin etwas … nun ja, wie soll ich es sagen? … unrealistisch wird. Das ist keineswegs kritisch zu sehen, vielmehr ist es Teil der Geschichte, der super zum Gesamtkonstrukt passt. Ist aber für Leute mit Abneigung gegen Übernatürliches zu beachten und nur bedingt zu empfehlen, es ist halt ein Crossover. Das Ende ist stimmig und nachvollziehbar, so wie ich es mir gewünscht habe. Die Story könnte gar nicht besser und logischer enden, soviel dazu. Ich bin restlos begeistert und habe mir bereits das nächte Buch des Autors organisiert, denn was mir hier geboten wurde, ist der absolute Wahnsinn und eines meiner Highlights 2016. Uneingeschränkte Leseempfehlung.

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    • 4
  • Gelungener, atmosphärischer Endzeit-Thriller mit überraschenden Wendungen!

    Reset
    Lovely_Lila

    Lovely_Lila

    20. June 2016 um 03:43

    ~ Ein gelungener Endzeit-Thriller mit überraschenden Wendungen, gut ausgearbeiteten Figuren und einer tollen, unheimlichen Atmosphäre, die stellenweise stark an „The Walking Dead“ erinnert. ~ Inhalt Demir ist gerade dabei einen Diamantenkurier zu überfallen, Hauptkommissar Markus Steller nimmt an einem Polizeieinsatz teil und Aila Torbeck wartet auf eine problematische Anhörung wegen ihrer Leitung eines geheimen Forschungsprojektes, als von einer Minute auf die andere die Hölle losbricht. Menschen verwandeln sich in wütende Raubtiere, die nur eines im Sinn haben: töten… Erzählstil: Personaler Erzähler; Präteritum; Perspektive: viele verschiedene Perspektiven (männlich und weiblich) Meine Meinung Einstieg Der Einstieg fiel mir leicht, vor allem die Kapitel aus Stellers Sicht überzeugen von Anfang an. Damit können die Kapitel aus anderen Perspektiven leider zu Beginn nicht mithalten, so dass Spannung erst später aufkommt. Schreibstil Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und abwechslungsreich. In seinen weniger guten Momenten ist der Schreibstil ein bisschen zu detailliert und wirkt stellenweise langatmig (manche Stellen / Kapitel hätte man kürzen können), in seinen besten Momenten hingegen (und diese dominieren bei weitem) kreiert er atemlose Spannung, anschauliches Kopfkino und große Gefühle (positive wie negative). Auch wenn ich mich zuerst aus irgendeinem Grund erst daran gewöhnen musste, gefiel er mir die Sprache mit jeder gelesenen Seite mehr. Zusätzlich ist der Schreibstil sehr filmisch und atmosphärisch, ich fühlte mich bei einigen Szenen stark an „The Walking Dead“ erinnert. Zwei Dinge hätten dem Buch sicher noch gut getan: Mehr Absätze, damit es übersichtlicher zu lesen ist, und weniger Fachbegriffe. Während des Lesens merkt man, dass der Autor sehr genau recherchiert hat, was das ganze Szenario sehr plausibel erscheinen lässt. Allerdings scheint der Autor in seinem Bemühen, alles so authentisch und richtig wie möglich zu schreiben (das gelingt vorzüglich!), manchmal darauf vergessen zu haben, dass der Leser ja nicht recherchiert hat und somit von vielen dieser Dinge keine Ahnung hat. Stellenweise wird wirklich mit Fachbegriffen um sich geworfen, und während man aus dem Kontext zu verstehen versucht, was nun das eine Wort heißt, „knallt“ einem schon das nächste um die Ohren. Auch wenn viele Begriffe erklärt wurden, reichte mir das nicht, um den vollen Durchblick zu haben (und den habe ich nun mal gerne, also wurde Google bemüht). Dennoch: Es ist leicht verschmerzbar, weil die Geschichte ja nicht nur aus wissenschaftlichen Erklärungen besteht. Lieber so, als ein Autor, der nur oberflächlich recherchiert und von der Materie keine Ahnung hat. Idee Als Zombie- und Endzeitfan freue ich mich natürlich immer, wenn sich jemand entschließt ein Buch in diesem Genre zu veröffentlichen. Auch wenn das Rad hier sicher nicht neu erfunden wird und man so manche Szene in abgewandelter Form schon gesehen hat, so ist es doch genau das, was man als „Zombiebegeisterter“ erwartet. Unheimliche, emotionale Momente, Fluchtszenen, Menschen, die ihre moralischen Vorstellungen über Bord werfen und den Untergang der Zivilisation – das alles bekommt man hier geboten, und noch viel mehr. Was sich der Autor hier alles einfallen hat lassen, werde ich nicht verraten, aber so viel kann ich sagen: Die Ideen sind ihm während des Schreibens offensichtlich nicht ausgegangen. Themen Obwohl viele Themen angesprochen werden, geht es in diesem Roman hauptsächlich um das menschliche Verhalten in Ausnahmesituationen. Im Buch wird oft sehr drastisch und blutig geschildert, wie sich Menschen im Zweifel für sich selbst entscheiden und sprichwörtlich über Leichen gehen, nur, damit sie selber davonkommen. Diese pessimistische Sichtweise ist stellenweise schwer zu ertragen. Man kann nur hoffen, dass man in einer Ausnahmesituation an eine Gruppe gerät, die auch dann ihre moralischen Werte nicht sofort aufgibt. Immer wieder versuchen Figuren die richtige Entscheidung zu treffen, immer wieder scheitern sie und bereuen ihre fatale Wahl schmerzhaft. Wer Probleme mit drastischen Gewaltdarstellungen hat und nicht lesen möchte, wie Menschen auf verschiedenste Weisen sterben, der sollte um dieses Buch einen großen Bogen machen. Personen Die Personen sind bis in die Nebenfiguren so dreidimensional gezeichnet, wie es möglich ist (viele kommen nur am Rande vor). Nur die Jungs von SEK hätte ich gerne noch ein bisschen besser kennengelernt. Sie bleiben bis zum Schluss etwas blass und sind schwer auseinanderzuhalten. Aber ansonsten bin ich von den unterschiedlichen Charakteren sehr begeistert. Eine Sache war leider schwer zu ertragen: Dieser Roman ist wirklich sehr pessimistisch, was das Verhalten von Menschen in Ausnahmesituationen angeht. Leider findet man lange Zeit keine Person, mit der man sich identifizieren kann, weil sie fast alle unsympathisch sind. Immer wieder handeln sie egoistisch bis ekelhaft. Viele Menschen werden in einer solchen Lage mit Sicherheit nur noch an sich selber denken, aber dass sich alle so verhalten - das will und kann ich nicht glauben. In jeder schweren Zeit hat es schließlich auch immer Menschen gegeben, die nicht nur an sich gedacht, sondern anderen geholfen und so manche heldenhafte Tat begangen haben. Auch glaube ich nicht, dass so viele Menschen bereits Stunden nach dem Zusammenbruch all ihre moralischen Grundsätze über Bord werfen. Hier haben mir zu den negativen Extremen ein paar positive Gegenpole gefehlt. Zum Glück verändern sich manche Personen im Laufe des Romans, so dass ich dann doch den einen oder anderen gefunden habe, mit dem ich mich anfreunden und mit dem ich mitfiebern konnte. Hauptpersonen Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zu Beginn sind es nur drei, später werden es noch mehr. Von den toll ausgearbeiteten Protagonisten laden alle Schuld auf sich, doch manche lernen daraus und ändern darauf hin ihr Verhalten. Mein Favorit war das ganze Buch über Steller, der einen ganz besonderen Charakter darstellt: Außen hart und „unbesiegbar“, innerlich zerbrochen und kaputt. Schön finde ich auch, dass es immer wieder überraschende Wendungen in der Personenentwicklung gibt, so dass Dinge offenbart werden, die eine gewisse Figur sofort in einem anderen Licht erscheinen lassen. Am schwersten zu ertragen war für mich Aila. Sie folgt blind Befehlen, ohne selbst nachzudenken und legt dabei eine Doppelmoral an den Tag, dass einem schlecht werden kann. Mit ihr war ich die ganze Zeit über auf Kriegsfuß. Handlung und Spannung Immer wieder lässt sich der Autor überraschende Wendungen einfallen, die man nicht vorhersehen kann. Man fürchtet permanent um den Tod so mancher gemochter Figur, denn Jens Bühler geht mit seinen Personen nicht gerade zimperlich um. Nicht jeder wird damit glücklich sein, doch ich fand seinen neuen Ansatz, was die Zombie-Apokalypse betrifft, durchaus einmal erfrischend. Und nachdem, bis auf eine Sache (die ich hier nicht erwähnen kann), alles gut und logisch erklärt wurde, bin ich zufrieden. Dialoge und Humor Die Dialoge haben mir meist sehr gut gefallen. Nur manchmal hätte ich mir mehr beschreibende Sätze dazwischen gewünscht, damit man nicht durcheinanderkommt, sondern immer weiß wer was sagt. Zusätzlich hätte das den Dialogen noch mehr Tiefe verliehen, weil man hier auf die Mienen der Figuren genauer hätte eingehen können. Auch wenn es ein düsteres Buch ist, enthält die Geschichte „Spuren“ von Humor. Das fand ich sehr schön, weil es so manche Situation ein bisschen aufgelockert hat. Ende Das Ende (vor dem Epilog) ist wirklich ausgezeichnet gemacht, nur hätte ich mir noch ein bisschen mehr Details gewünscht. So bleibt alles sehr offen, so dass man sich vieles nur selbst zusammenreimen kann, was ich in diesem Fall etwas unbefriedigend finde. Mein Fazit Ein gelungener Endzeit-Thriller mit überraschenden Wendungen, gut ausgearbeiteten Figuren und einer tollen, unheimlichen Atmosphäre, die stellenweise stark an „The Walking Dead“ erinnert. Meine Empfehlung: Ein Buch für alle Fans des Zombie-Genres, die sich vor detaillierten, wissenschaftlichen Erklärungen nicht fürchten und es gerne düster mögen. Bewertung: Idee: 4 Sterne Ausführung: 4 Sterne Schreibstil: 4 Sterne Personen: 4 Sterne Protagonisten: 4 Sterne Zusatzkriterien bei diesem Buch: Spannung: 4 Sterne Humor: + Insgesamt: ❀❀❀❀ Ich vergebe 4 zufriedene Lilien! Es wird bestimmt nicht mein letztes Buch dieses Autors sein. Ist dieses Buch Teil einer Reihe? – Nein.

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    • 6
  • Neustart für die Menschheit?

    Reset
    annlu

    annlu

    18. June 2016 um 22:09

    Der Mann sah ihn an. In seinen stumpfen Augen glimmte kein menschlicher Funke. Blut lief an seinem Kinn hinab, tropfte ihm in seinen Kragen, der Kerl begann sich hochzustemmen. Der Irre wollte ihn angreifen, er musste auf die Beine und verschwinden. Hauptkommissar Markus Steller soll in der Frankfurter Innenstadt einen international gesuchten Kriminellen stellen. Währenddessen hat sich Demir Kara von einem Kumpel dazu überreden lassen, einen Diamantenkurier zu überfallen. Beide Unternehmungen scheitern daran, dass die Menschen in ihrer Umgebung von einem Moment auf den anderen völlig durchdrehen und aufeinander los gehen. Die beiden Männer gehören zu den wenigen, die sich aus der Masse retten können und müssen lernen über Leichen zu gehen, um das eigene Leben zu schützen. Doch was war der Grund für die Veränderung? Hängt alles mit den angeblichen Forschungen zu biologischen Waffen im nicht mehr ganz so geheimen Militärstützpunkt Fenris zusammen? Die Kapitel erzählen abwechselnd die Ereignisse um Steller, Demir und der Kommandantin des Stützpunktes, Generalmajor Aila Torbeck. Das erste Kapitel gab einen interessanten Einstieg in dem es Steller auf einen seiner Einsätze begleitete. Der Kommissar ist kein Mann ohne Fehler, ich konnte mich aber gut in ihn hinein versetzen. Die nächsten Kapitel um Aila und Demir, die dazu dienten, die beiden vorzustellen, empfand ich als etwas langatmig. Doch schon bald kommen die Ereignisse in Schwung. Die „Seuche“ erfasst die Menschen und eine Massenpanik greift um sich. Steller und Demir befinden sich mitten im Geschehen, sodass in ihren Abschnitten die Angriffe konkret angesprochen werden, wenn auch die Veränderten nicht ausführlich beschrieben werden. Die Beschreibung während der Auseinandersetzungen konnten das Gefühl der Panik und den Schock gut rüberbringen, da sie sich auf einzelne Details konzentrieren. Obwohl Aila nicht weiß, was in der Welt vorgeht, brachten ihre Abschnitte einen Blick auf einige Zusammenhänge und Erklärungen. Diese waren für mich schlüssig und ich fand mich in der Situation wieder, dass mich die genannten wissenschaftlichen Hintergründe genauso interessierten wie die rasanteren Erzählungen um die Flucht der Überlebenden in Frankfurt. Im Laufe der Geschichte stehen die Charaktere einigen schweren Entscheidungen gegenüber. Die Situationen, in die sie geraten sind an die Weltuntergangstimmung angepasst und damit auch teils grausam und voller Gewalt. Meine Sympathien für sie waren schwankend, mal mochte ich die Abschnitte um den einen, mal die um den anderen lieber. Besonders gut fand ich, dass die Personen einige Entwicklungen durchmachten. Gegen Ende spitzte sich die Geschichte zu, die Perspektiven wurden öfter gewechselt und die Situationen erfordern harte Tribute von den Handelnden. Das Buch befasst sich immer wieder auch damit, zu was Menschen in einer Extremsituation fähig sind und welche Entscheidungen sie dabei treffen. Fazit: Zu Beginn habe ich etwas gebraucht, um in die Geschichte zu kommen. Doch schon bald konnte sie mich fesseln. Nicht nur die schwungvollen Szenen um den Überlebenskampf, sondern auch die Hintergründe zur Seuche fand ich sehr interessant. Es kam zwar zu einer für mich unerwarteten Wendung in Bezug auf diese, die ich im ersten Moment nicht schätzte. Sie war aber so überzeugend mit Hintergrundwissen untermauert, dass ich mich recht bald damit anfreunden konnte und das Ende unglaublich gut beschrieben fand.

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  • Die Hoffnung stirbt zuletzt

    Reset
    Baerbel82

    Baerbel82

    17. June 2016 um 15:44

    Dieses Buch ist ein Slow Burner, vom Krimi zum extremen Horror. Man muss es lesen, um es zu begreifen. RESET ist definitiv nichts für sanfte Gemüter oder Leute mit einem schwachen Magen. Ihr seid jetzt gewarnt. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Hauptschauplätze sind Frankfurt am Main und ein Bunker im Schwarzwald. Gleich mehrere Handlungsstränge gilt es zu verfolgen. Wir erleben Hauptkommissar Markus Steller und den alltäglichen Wahnsinn in den Straßenschluchten von Frankfurt. Die dunkle Seite. Er fühlt sich schuldig am Tod der 15-jährigen Sarah, will sogar Suizid begehen. Dabei ahnt er nicht, dass ihm der wahre Horror erst noch bevorsteht. Zur gleichen Zeit planen Demir und Bilal, zwei Kleinkriminelle, den Überfall auf einen Diamanten-Kurier. In einem weiteren Handlungsstrang wird die Geschichte von Aila Torbeck erzählt. Sie lebt im Schwarzwald und arbeitet für „Fenris“, ein geheimes Forschungsprojekt. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: In Berlin ist die Hölle los, auch in Asien gibt es Probleme und eine Massenpanik in Abu Dhabi. Im Schwarzwald wird Alarm ausgelöst. Aila wird mit einem Panzer abgeholt und in die Forschungsanlage gebracht. Aber, was wird aus ihrer Tochter Katta, die sich zurzeit in Frankfurt befindet? Denn in der Main-Metropole beginnen die Menschen übereinander herzufallen. Wer sich nicht in Sicherheit bringt, wird in Stücke gerissen - und Steller mittendrin. Zitat: »Die Horde kreischte. Ein Geräusch wie von tausend kaputten Kreissägen. Wovor liefen die weg? Demirs Verstand blockierte. Während die Bilder durch seine Augen hindurch ins Nichts liefen, meldete sich ein urzeitlicher Instinkt. Die flohen nicht. Die jagten.« Handelt es sich um eine Virus-Pandemie? Aber, was war der Auslöser? Ist es möglich, dass tatsächlich der Weltuntergang bevorsteht? Zwei Gruppen von Überlebenden treffen nach actionreichen Abenteuern in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs aufeinander. Unter ihnen Steller, Demir und Katta. In der Frankfurter Uniklinik finden sie die kleine Anna, Sarahs traumatisierte Schwester. Werden sie es bis in den Schwarzwald zu Kattas Mutter schaffen? RESET ist Jens Bühlers Debütroman und das mag man kaum glauben. Denn RESET ist ein lupenreiner Thriller aus der Apokalypse, der in Sachen Spannung seinesgleichen sucht. Auch wenn der Roman in der nahen Zukunft spielt, haben wir es hier nicht mit Science Fiction zu tun. Biologie und Technik befinden sich im Rahmen des Wahrscheinlichen. Kurze Kapitel mit wechselnden Protagonisten und Perspektiven sorgen für Dynamik. Zudem lässt es der Autor so richtig krachen. Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Steller ist ein interessanter Charakter, unkaputtbar, ein lonesome Cowboy mit Beschützerinstinkt. Jens Bühler ist es gelungen, mit einem buntgemischten Personal, Polizei, Militär, Zivilisten, Frauen und Kinder, einen turbulenten Plot zu schmieden. Selbst fantastische Kreaturen haben ihren spannungsgeladenen Auftritt. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Bis zum Schluss bleibt es daher ungewiss, ob jemand überleben wird. Fazit: Ein rasanter apokalyptischer Thriller. Speziell, unheimlich, unterhaltsam!

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  • Dieses Buch legst du nicht weg!!

    Reset
    Wanja

    Wanja

    17. June 2016 um 12:27

    Das Buch fesselt einen von Anfang an. Aus verschiedenen Ich-Perspektiven betrachtet man das plötzliche Chaos, was in Frankfurt, aber auch in der ganzen Welt ausbricht. Jeder geht anders mit dieser Extremsituation um. Man fühlt sich durch die Beschreibung sehr an "The Walking Dead" erinnert, aber dadurch weiß man schon ein paar Dinge über Zombies. Wird einer von den Personen gebissen oder generell "verletzt" wird er selber ein Zombie. Interessanterweise ist gibt es aber noch mehr Parallelen zu der bekannten Serie: im Vordergrund stehen nicht die gedanken- und gefühllosen Hüllen von ehemaligen Menschen sondern die Organisation der Überlebenden. Wer ist der Anführer und warum? Gibt es Hierarchien? Hilft es, sich mit anderen zusammen zu tun? Und reagiert die Gruppe auf Angriffe bzw. verletzte Mitglieder? Im Ganzen ist das Buch "Reset" einfach nur zu empfehlen. Lest es, gruselt euch und lasst es auf euch wirken. Ihr werdet nicht so schnell wieder durch dunkle Tunnel laufen, ohne euch umzudrehen ...

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  • Sie kommen wieder

    Reset
    Ambermoon

    Ambermoon

    14. June 2016 um 17:27

    Hauptkommissar Markus Steller leitet einen Polizeieinsatz von Spezialkräften in der Frankfurter Innenstadt. Zeitgleich, nur wenige hundert Meter entfernt, überfällt Demir Kara zusammen mit seinem Komplizen einen Diamantenkurier. Beide Unternehmungen versinken im Chaos, als sich die Stadt innerhalb von Minuten in ein Tollhaus verwandelt. Von rasender Wut besessen beginnen die Menschen übereinander herzufallen. Wer sich nicht in Sicherheit bringt, wird in Stücke gerissen. Verzweifelt versuchen beide Männer, gemeinsam mit anderen Überlebenden, der Hölle zu entkommen. Während die Welt dem Wahnsinn zu erliegen droht, erfährt die Kommandantin des Forschungsbunkers Fenris, Generalmajor Aila Torbeck, dass der Feuersturm der Wut, der die Welt verbrennt, erst der Anfang ist. Der Druck, der auf Torbeck lastet, ist gewaltig. Sie und ihre Mitarbeiter sind die letzte Hoffnung auf Rettung vor dem drohenden Untergang. Aber die Kommandantin hat noch ganz andere Sorgen. Wie soll sie ihre Tochter Katta retten, die alleine in Frankfurt um ihr Leben kämpft?....(Klappentext) ------------------------------------------- Die Story wird aus der Perspektive dieser Hauptprotagonisten erzählt: Markus Steller - Hauptkommissar und nach einem mißglücktem Einsatz mit den Nerven am Ende, knapp davor sich selbst das Licht auszuknipsen. Der Zufall will es, daß die Patrone nicht zündet und ein neuer Einsatz reißt ihn aus seiner Depression. Während des Einsatzes überschlagen sich die Ereignisse, unbegreifliche Szenen spielen sich ab, die Menschheit scheint durchzudrehen und auf einmal ist er der Gejagte. Steller ist eher der ernsthafte und überlegte Typ. Leicht kaputt, leicht überarbeitet, auch gegen ein Näschen Koks hat er nichts einzuwenden, aber er geizt auch nicht mit Sarkasmus, Zynismus und schwarzem Humor. Aila Torbeck - Generalmajor und Leiterin des Geheimprojektes Fenris. In dieses Projekt ist sie eher hineingeschlittert, bzw. wurde sie als prophylaktischer Sündenbock auf den Chefsessel gesetzt. Da dieses Projekt aufgeflogen ist, muss sie sich nun der Kommission stellen, aber so weit kommt es erst gar nicht, denn die Welt scheint unterzugehen. Nun muss sie wirklich das Kommando übernehmen. Schnell wird klar, daß sie bis dato absolut keine Ahnung hatte, um was für ein Projekt es sich überhaupt handelt und was für eine Aufgabe es hat. Die Wahrheit ist schockierend und beängstigend. Torbeck ist eine Frau, hin- und hergerissen zwischen militärischer Pflicht und Muttergefühlen. Ihre Tochter Katta sitzt in Frankfurt fest, eine Rettung scheint unmöglich und da beschließt sie ihre militärische Stellung und Möglichkeiten als Kommandantin auszunutzen und einige Regeln zu brechen. Karl Wiegner - die rechte Hand von Aila. Ebenfalls als prophylaktischer Sündenbock an die Spitze von Fenris gesetzt. Ein Soldat durch und durch. Hat nach einem Einsatz in Irak mit Phobien besonderer Art zu kämpfen, unter anderem hat er ein sehr gespanntes Verhältnis zu Kaninchen. Sein Humor ist herrlich einzigartig und ließ mich nicht nur einmal lachen. Demir - ein kleiner Mitläufergangster der mit einem Kumpel aus Kindertagen das ganz große Ding abziehen möchte. Ein Überfall auf einen Diamantenkurier scheint all seine Probleme lösen zu können. Während des Überfalls gerät die Welt aus den Fugen und schnell wird ihm klar, daß seine Probleme null und nichtig sind in Anbetracht der hungrigen und fletschenden Meute, der er plötzlich gegenüber steht. Im Grunde ein guter und intelligenter Kerl der auf die schiefe Bahn geriet. Auch er besitzt schwarzen Humor und Selbstironie. Die Zombie-Apokalypse verläuft anfangs nur am Rande. Hier und da undurchsichtige Meldungen über Ausschreitungen und Chaos, scheinbar weit weg von Deutschland. Die Protagonisten sind mit ihren eigenen Problemen beschäftigt und schenken diesen nur geringe Beachtung. Nur der Leser ahnt was sich hier anbahnt und dann geht es Schlag auf Schlag und man ist mit den Protagonisten mitten drin, statt nur dabei. Man ist dabei wenn militärische Strategien und Lösungsmöglichkeiten diskutiert und durchgeführt werden. Man flüchtet mit den Protagonisten durch Häuserschluchten und Gebäude, immer die Gefahr im Nacken - und die besteht nicht nur aus scheinbar tollwütigen und beißenden Zombies. Der Thriller besticht durch seine komplexen und gut gezeichneten Charaktere. Als Leser spürt man die Panik der Protagonisten, es stellen sich einem die Nackenhaare nicht nur einmal auf und das Adrenalin schnellt in einem hoch. Der Wechsel zwischen den Perspektiven erfolgt immer an der richtigen Stelle und ist mit einem unglaublichen Cliffhanger versehen, der einem immer und immer wieder weiterlesen lässt. Die Spannung bleibt konstant auf hohem Niveau und wird hin und wieder gekonnt durch trockene Sprüche und Humor aufgelockert. Der Schreibstil einfach nur genial - fesselnd und temporeich. Das Setting düster und beklemmend. Die Auflösung etwas noch nie dagewesenes und das Ende stimmig. Fazit: Ein absolut gelungener Endzeit-Thriller, wobei nicht die Zombies sondern die Charaktere und deren Wandlung im Vordergrund stehen. Der Plot und die Auflösung ist mit nichts zu vergleichen und einfach nur genial, ebenso der Schreibstil. In kürzester Zeit habe ich dieses Buch verschlungen, dabei Ängste und Panik durchgestanden und ein, zwei Fingernägel abgekaut. Danach stellt man die Weltordnung in Frage und blickt paranoid aus dem Fenster. Ein Thriller, der den Leser so derart mitreißen und an ein Buch fesseln kann und alles um einen vergessen lässt, hat eine absolute Leseempfehlung und noch mehr verdient. Ich habe auf jeden Fall für mich einen neuen Lieblingsautor entdeckt, der das Zeug hat bei der ganz großen Liga mitzuspielen.

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  • Stoff für Alpträume - geniale Mischung aus Thriller, Dystopie und etwas Sci-Fi

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    tweedledee

    tweedledee

    14. June 2016 um 15:11

    Schauplatz Frankfurt: Kommissar Markus Steller ist mit seinem Kollegen zusammen in der Innenstadt. In der Zeil findet ein Straßenfest statt, seine Zielperson, ein gesuchter Waffenhändler, befindet sich in der Menschenmenge. Steller beobachtet und wartet auf das Eintreffen des unterstützenden SEK, als die Situation eskaliert. Ohne ersichtlichen Grund spielt ein Teil der Menschen verrückt, greift andere Menschen an. Rette sich wer kann! Zeitgleich sind die Kleinkriminellen Bilal und Demir Kara vor dem Commerzbank Tower, um einen Diamantenkurier zu überfallen. Weit weg von Frankfurt im Schwarzwald befindet sich die geheime Forschungsanlage Fenris. In einem ehemaligen, erweiterten Bunker liegen die Räumlichkeiten mehrere Stockwerke unter der Erde. Die Kommandantin Aila Thorbeck wird durch einen Alarmruf in die Anlage beordert. Wow, was für ein actiongeladener und spannender Thriller! Spannend und fesselnd von der ersten Zeile an entwirft Jens Bühler ein düsteres und bedrohliches Szenario, das mich voll in seinen Bann gezogen hat. Einmal angefangen ist es schier unmöglich, das Buch wieder aus den Händen zu legen. Anfangs werden die Protas nacheinander eingeführt, Figuren mit Format, eine jede für sich komplex und mehrschichtig. Keine Schwarz-Weiß-Malerei, sondern Menschen in allen Schattierungen von Gut und Böse. -Markus Steller, ein Bulle der eigentlich nach seinem letzten Einsatz mit dem Leben abgeschlossen hat. Den die Ereignisse überrollen und der keine andere Chance hat, als zu handeln. Sein Lebenswille erwacht. -Demir Kara, ein Kleinkrimineller mit einem guten Kern, der über sich hinaus wächst, Verantwortung übernimmt. -Aila Thorbeck, die plötzlich schwerwiegende Entscheidungen treffen muss. Entscheidungen über Leben und Tod. Eine Frau, die die Nerven behält und Stärke beweist. Neben diesen drei Hauptfiguren gibt es noch viele Nebendarsteller, die auch sehr gut gezeichnet sind, Menschen, die lebendig und authentisch wirken. Jens Bühler entlässt seine Darsteller in ein Horrorszenario. In eine Situation, in der es nur gilt, zu überleben. Keiner weiß was passiert ist, es gibt keine Möglichkeit an Informationen zu kommen, das öffentliche Leben bricht zusammen. Jeder ist sich selbst der nächste. Auch als Leser weiß man nicht, in welche Richtung die Geschichte geht und kann erst mal eigene Überlegungen anstellen. Die Erklärung die er letztlich bietet ist sehr gut durchdacht und schlüssig, so gut, dass man sich fast fragt ob es im Bereich des Möglichen wäre.... Dabei schildert der Autor den Überlebenskampf dermaßen intensiv, dass man beim lesen alles um sich herum vergisst, tief in die Story eintauchen kann. Es geht brutal zu, blutig und gewalttägig, also nicht unbedingt für Leser mit schwachen Nerven geeignet. Ich bin an diese Story mit großen Erwartungen, da ich auch "Geister" vom Autor gelesen habe und von diesem Thriller begeistert war. Hier wurden meine Erwartungen in jeder Hinsicht übertroffen. Angefangen beim Schreibstil, der anspruchsvoll ist und sich wunderbar flüssig lesen lässt, über die interessante Protas zum mitfiebern bis hin zum fesselnden Plot. Ich stand beim lesen so unter Strom, hatte Kopfkino vom Feinsten. Definitiv ein Stoff, der sich für eine Verfilmung eignen würde. Fazit: Süchtig machende Mischung aus Thriller, Dystopie und etwas Sci-Fi. Einfach genial und vor allem für Fans von TWD unbedingt zu empfehlen. Für mich ein Lesehighlight 2016, bitte mehr davon!

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