Jens Balzer

 3,9 Sterne bei 35 Bewertungen
Autor von Schmalz und Rebellion, High Energy und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jens Balzer

Jens Balzer, geboren 1969, ist Autor und Kolumnist, u.a. für die «Zeit», «Rolling Stone», den Deutschlandfunk und radioeins. Er war stellvertretender Feuilletonchef der «Berliner Zeitung» und kuratiert den Popsalon am Deutschen Theater. 2016 erschien sein vielgelobtes Buch «Pop», 2019 «Das entfesselte Jahrzehnt. Sound und Geist der 70er», über das der «Tagesspiegel» schrieb: «So lehrreich wie unterhaltsam ... Am Ende ist man um nie geahnte Erkenntnisse reicher – und wünscht sich, dass sich der Autor bald das nächste Jahrzehnt vornehmen möge.»

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Ethik der Appropriation (ISBN: 9783751805353)

Ethik der Appropriation

Neu erschienen am 18.08.2022 als Taschenbuch bei Matthes & Seitz Berlin.

Alle Bücher von Jens Balzer

Cover des Buches Schmalz und Rebellion (ISBN: 9783411756698)

Schmalz und Rebellion

 (23)
Erschienen am 16.05.2022
Cover des Buches High Energy (ISBN: 9783737101141)

High Energy

 (3)
Erschienen am 15.06.2021
Cover des Buches Die Tocotronic Chroniken (ISBN: 9783351050207)

Die Tocotronic Chroniken

 (2)
Erschienen am 05.05.2015
Cover des Buches Pop (ISBN: 9783871348303)

Pop

 (3)
Erschienen am 22.07.2016
Cover des Buches Pop und Populismus (ISBN: 9783896842725)

Pop und Populismus

 (1)
Erschienen am 13.05.2019
Cover des Buches Zahlen sind Waffen (ISBN: 9783957579607)

Zahlen sind Waffen

 (1)
Erschienen am 25.02.2021
Cover des Buches Ethik der Appropriation (ISBN: 9783751805353)

Ethik der Appropriation

 (0)
Erschienen am 18.08.2022

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Jens Balzer

Cover des Buches Schmalz und Rebellion (ISBN: 9783411756698)sop1234s avatar

Rezension zu "Schmalz und Rebellion" von Jens Balzer

War leider nicht so meins
sop1234vor einem Monat

Das Buch erzählt die Geschichte des deutschen Pop. Ich fand dies ziemlich langwierig und das Buch konnte mich leider gar nicht packen. Anders als andere Bücher musste ich mich ganz fest zwingen, um bis zum Ende zu schauen. Ich hatte Zuviel Erwartungen, gerade weil der Verlag von Duden ist. ich hatte Mühe einen Einstieg zu finden und war der Schluss war leider auch nicht wirklich meins. Zwischendurch aber, gab es vieles Interessantes und ich kann mir vorstellen, dass Leute, die sich wirklich für die Geschichte des deutschen Pops interessieren, dieses Buch eine sehr gute Basis bilden. Ich musste leider mit viel Mühe herausfinden, dass dieses Thema mich leider nicht wirklich interessierte, obwohl ich es gedacht habe. Ich denke überhaupt nicht, dass dieses Buch langweilig war, ich denke eher es lag an mir. 

Ich werde aber dieses Buch weiterverschenkten :)

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Cover des Buches Schmalz und Rebellion (ISBN: 9783411756698)B

Rezension zu "Schmalz und Rebellion" von Jens Balzer

Für Musikinteressierte trotz ein paar Kritikpunkten ein interessantes Werk.
Bookcheckervor 2 Monaten

Deutsche Musik ist vielseitig, vielfältig und dennoch habe ich mir bisher recht wenige Gedanken zu Hintergründen gemacht – ein Versäumnis, dass ich mit der Lektüre des Buches aufgearbeitet habe. Rund 200 Seiten voller Musik von den 50ern bis heute – das klingt nicht unbedingt nach tiefer Ausarbeitung einzelner Aspekte – doch tatsächlich gelingt genau dies dem Autor, finde ich zumindest. Er hat sich natürlich auf bestimmte Aspekte verlegt, die ihm besonders wichtig erscheinen und diese wirklich mehrheitlich sehr gut ausgebaut. Nicht alles konnte mich so richtig mitnehmen, anderes dagegen hat mich richtig überrascht und informativ war es allemal – auch dieser ganze Gangsterrap, wenngleich mich diese Musik wirklich abstößt. Wie die gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten auf die Musik einwirken hat der Autor sehr gut gezeigt und insbesondere gut verständlich ausgearbeitet.

Ich kannte den Autor vorher nicht, sah aber, dass er noch weitere Bücher zum Thema geschrieben hat und ich werde auch da zuschlagen, selbst wenn ich hier die eine oder andere Seite(n) nicht so zugesagt haben, so gefiel mir die Zusammenstellung an sich gut und auch der Schreibstil war gut lesbar. Auch wichtig: Durch das Buch habe ich wirklich sehr viel neue Musik kennengelernt – nicht immer traf es meinen Geschmack, aber man sieht auch manches mit ganz anderen Augen, wenn man sich mal mit der Geschichte dahinter beschäftigt. Beispielsweise fand ich es sehr gut mehr über die feministischen Musikgruppen oder DDR Musik zu erfahren. Spannend fand ich, dass Krautrock international so bekannt war, ein bisschen gestört hat mich manchmal, welche Künstler es nicht ins Buch schafften, wie Sabrina Setlur, die Toten Hosen, die Ärzte, Roy Black, während andere extrem ausgearbeitet werden (Helene Fischer) und unverständlich ist mir noch immer, wie wenig die NDW thematisiert wird. Sie kommt zwar vor, aber ich hätte da einfach mehr Tiefe erwartet.

Etliche Künstler aus dem Buch kannte ich nicht und ihr Werk ebenso wenig. Besonders solche Künstler habe ich noch zusätzlich gegoogelt, um noch mehr zu erfahren. Durch die beigefügte Musikliste (QR-Code) habe ich auch etliches angehört und auch selbst weitergesucht und so richtig viel Musik kennengelernt, allein dafür hat sich die Lektüre schon gelohnt.


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Cover des Buches Schmalz und Rebellion (ISBN: 9783411756698)E

Rezension zu "Schmalz und Rebellion" von Jens Balzer

Musik liegt in der Luft
ErikHuyoffvor 2 Monaten

Vor einiger Zeit habe ich „Schmalz und Rebellion: Der deutsche Pop und seine Sprache“ von Jens Balzer gelesen. Das Buch ist 2022 im Duden Verlag erschienen und als Sachbuch einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Die deutsche Popmusik hatte immer ein spannungsreiches Verhältnis zur Sprache ihrer Heimat. Die ersten Rockbands sangen natürlich auf Englisch, als Rebellion gegen die spießigen Eltern. Politische Liedermacher entdeckten später die regionalen Mundarten für sich. In der Neuen Deutschen Welle wurde das Spiel mit der Sprache ironisch und kunstvoll. Und im Hip-Hop der Gegenwart zeigt sich, wie divers, vielstimmig und auch widersprüchlich die Gesellschaft geworden ist.

„Schmalz und Rebellion: Der deutsche Pop und seine Sprache“ ist  – wie es das Cover auch schon verkündet – ein Streifzug durch die Musikgeschichte Deutschlands „Von den 50er-Jahren bis heute“. Dabei bezieht sich der Begriff „Pop“ hier (die erste, große Überraschung) nicht auf das Genre Popmusik, sondern ist vielmehr als Sammelbegriff für populäre – / Unterhaltungsmusik zu sehen, der – gerade in den letzten Jahren populär gewordene – Deutschpop wird quasi gänzlich ignoriert, lediglich Mark Forster taucht als Vergleich in einem Satz kurz auf.

Die zweite große Überraschung ist die Schwerpunktsetzung des Buches. Natürlich kann man bei den unzähligen Songs, Bands und Interpreten keinen wie auch immer gearteten vollständigen Überblick erwarten. Dass aber Generationen prägende Bands wie „Die Ärzte“ oder „Die Toten Hosen“ gänzlich außen vor gelassen werden, oder auch die NDW nur kurz erwähnt wird, verwundert dann doch, wenn man bedenkt, dass seitenweise über „AG Geige“ oder „Flying Lesbians“ berichtet wird. Gleiches gilt übrigens für Ostdeutschland (AG Geige stammt ja zum Beispiel von dort) – auch hier wurden die populären Bands wie Karat, Silly, Keimzeit o.ä. gänzlich ignoriert.

Abgesehen davon gelingt es Jens Balzer dennoch, durchaus spannende und interessante Fakten mit – dem Highlight des Buches – teils lustigen, teils bizaren Songtexten zu vermischen. Dass sich naturgemäß Kapitel, die dem eigenen Musikgeschmack entsprechen, besser lesen als die zum Beispiel zum modernen Hip-Hop, dessen Sontexte nur für Ekel und Kopfschütteln sorgen, erschließt sich dabei von selbst.

Da Jens Balzer zum Buch gleich eine Spotify-Playlist mitliefert, kann die Lektüre durchaus auch von passender und unpassender Musik beleitet werden – sie erleichtert es jedenfalls Einsteigern, sich in der deutschen Musik zurechtzufinden und ermöglicht es, in im Buch entdeckte Songs teils direkt einmal reinzuhören.

Die Buchgestaltung ist solide. Lektorat und Korrektorat haben sauber gearbeitet, der Buchsatz ist fehlerfrei, aber – gerade beim Setzen der Songtexte – etwas mutlos. Der Schutzumschlag ist auf dem ansehnlichen Covermotiv hochwertig geprägt, der restliche Umschlag und das darunter befindliche Buch sind sehr schlicht.

Mein Fazit? „Schmalz und Rebellion: Der deutsche Pop und seine Sprache“ ist ein interessantes und informatives Sachbuch, das vor allem durch die eingestreuten Songtexte glänzen kann, gleichzeitig aber auch Schwächen in der Auswahl und Schwerpunktsetzung hat. Für Musikinteressierte dennoch zu empfehlen.

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Gespräche aus der Community

Musik ist ein Spiegel der Gesellschaft. Sie bewegt Generationen, Nationen und hat Jahrzehnte geprägt. Bestsellerautor und Kulturjournalist Jens Balzer erzählt in "Schmalz und Rebellion" die ungewöhnliche Geschichte der Popmusik und ihrer Sprache. Von Schlager über Krautrock bis hin zu Deutsch-Rap – entdeckt Gesellschafts- und Kulturgeschichte in vielen erstaunlichen, oft bizarren und manchmal unglaublichen Songtexten ...

Herzlich willkommen zur Leserunde zu "Schmalz und Rebellion"!

Was verband die ersten deutschen Rockbands? Englischer Gesang – schließlich musste gegen die spießigen Eltern rebelliert werden. Wie zeigt sich im Hip-Hop der Gegenwart die Vielschichtigkeit der Gesellschaft? Was macht das Spiel mit der Sprache so ironisch und kunstvoll? Diese Fragen und viele mehr beantwortet uns Jens Balzer in seinem vielschichtigen Sachbuch "Schmalz und Rebellion", welches uns durch deutsche Musikgeschichte mitnimmt. Wollt ihr mit uns darin eintauchen?

Gemeinsam mit Duden verlosen wir 25 Exemplare von "Schmalz und Rebellion" für eine spannende Leserunde.

Um euch zu bewerben, beantwortet einfach folgende Frage:
Welche Musik-Ära fasziniert euch am meisten und weshalb?

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und wünschen viel Glück!

345 BeiträgeVerlosung beendet
B
Letzter Beitrag von  Bookcheckervor 2 Monaten

Die Befürchtung, dass es zu trocken werden könnte hatte ich auch - aber schnell auch wieder abgelegt. Die Playlist ist schon gut, aber sie verführt dazu noch viel, viel mehr zu hören. Was ich mir nicht alles in den vergangenen Wochen angehört habe...das war ein echt interessanter und auch ein bisschen wilder Mix ;)

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