Jens Bormann. Die Reise

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Inhaltsangabe zu „Die Reise“ von Jens Bormann.

Der sechzehnjährigen Annika fliegt eines Tages ein mysteriöser schwarzer Vogel nach. Da ahnt sie noch nicht, dass ihr bisheriges Leben nur Stunden davon entfernt ist, sich dramatisch zu ändern. Als dem schüchternen Mädchen klar wird, dass die Dinge, die beginnen, um sie herum zu geschehen, nicht mehr auf natürliche Weise erklärbar sind, versucht sie herauszufinden, was es mit diesen und dem geheimnisvollen Vogel auf sich hat. Dabei gerät sie ungewollt ins Kreuzfeuer zweier mächtiger Gruppierungen, denen nicht sonderlich viel am Wohlergehen des jungen Mädchens liegen. Allein scheint sie dieser Situation kaum gewachsen, jedoch so allein, wie sie anfangs zu sein glaubt, ist sie nicht... Rezensionen von Videobloggern: http://www.youtube.com/watch?v=uV3XFY0atkA

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    Die Reise

    CocuriRuby

    26. January 2015 um 00:01

    Der Einstieg war für mich nicht ganz so einfach. Das lag hauptsächlich an den extrem vielen Ausrufezeichen. Das sind nun mal Signalzeichen und deshalb fiel mir das auch sehr auf. Ich fand es sehr ungewohnt – sogar schon ziemlich störend. Der andere Grund ist, dass das Buch eine wirklich sehr lange Einleitungsphase hat. Dort lernen wir so ziemlich alles über Annika, was es über sie zu wissen gibt – das Ganze zieht sich aber leider sehr lange hin. Ab einen gewissen Punkt allerdings, nimmt das Buch dann an Fahrt auf und es wird regelrecht brisant. Man schon regelrecht von einem Umbruch sprechen, dann ab da geht das Buch auch in eine Richtung mit der man so ganz gewiss nicht gerechnet hat. Dort kommen dann auch immer wieder immer mehr Aspekte hinzu, mit denen man wirklich einfach nicht rechnet und die auch neu und interessant sind. Es gab zwar auch ein paar Dinge, die irgendwie verwirrend waren, welches sich dann zwar im Kontext aufklärte, aber auf Dauer ist es trotzdem etwas störend, obwohl mir klar ist, dass das als Stilmittel so gewollt ist – das man zunächst mit Anika verwirrt ist. Was jedoch während der gesamten Handlung eine Konstante ist, sind die detaillierten umfangreichen Schilderungen und Erklärungen. Diese sind sowohl ein Plus, als auch ein Minuspunkt: Plus, weil man so das Gefühl hat, dass man ein echtes Ereignis genau beobachtet, also wirklich alles so sieht wie es ist und nichts verpasst. Minus, weil so sehr viel unnützes entsteht – es gibt sehr viel, was weder wichtig für die Handlung, noch für die Situation, noch für sonst was förderlich ist; weshalb man das Gefühl hat, dass vieles in die Länge gezogen wurde. Mein größtes Problem war jedoch die Protagonistin – wir wurden überhaupt nicht warm miteinander. Sie ist zu Beginn das typische Mauerblümchen, welches alles nuttig findet, was die Figur nicht großzügig versteckt und es als aufgedonnert bezeichnet, wenn man sich nur die Wimpern tuscht – nur Wimperntusche! Auch im vorangeschrittenen Verlauf handelt sie oft unbesonnen und so ziemlich alles was sie tut geht nur gut, weil der Autor wollte, dass es funktioniert. In Bezug zu einer gewissen Person ist sie extrem egoistisch. Sie überschätzt sich oft selbst. Freundlichkeit und Besonnenheit ist nicht unbedingt ihre Stärke – ich mag sie einfach nicht. Gewisse Dinge (oh man, es ist wirklich sehr schwer bei diesem Buch nicht zu Spoilern) sind sehr fantasiereich und besonders und irgendwie neu. Auch wenn es in diesem Zusammenhang, meiner Meinung nach, ein paar Logikfehler gab. Aber man hat gemerkt, dass viel Recherche und viel Arbeit in diesem Buch steckt.

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