Jens Burmeister

 4.3 Sterne bei 10 Bewertungen
Autorenbild von Jens Burmeister (©privat)

Lebenslauf von Jens Burmeister

Jens Burmeister, geboren 1967 in Wilhelmshaven, hat Chemie studiert und darin auch promoviert. Er lebt und arbeitet in Leverkusen. Seit 2003 schreibt er sowohl online als auch in Sachbüchern über Wein. 2008 erschien "Weinromantik und Terroirkultur", 2011 folgte "Mittelrheinwein - Ein dionysisches Porträt". Mit "Tod in der Steillage" legte er 2015 seinen ersten Genusskrimi vor.

Alle Bücher von Jens Burmeister

Cover des Buches Tödlicher Riesling (ISBN: 9783740806156)

Tödlicher Riesling

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Erschienen am 25.07.2019
Cover des Buches Tod in der Steillage (ISBN: 9783748125761)

Tod in der Steillage

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Erschienen am 22.02.2019
Cover des Buches Mittelrheinwein (ISBN: 9783844806809)

Mittelrheinwein

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Erschienen am 30.11.2011
Cover des Buches Tod in der Steillage (ISBN: 9783945195970)

Tod in der Steillage

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Erschienen am 01.09.2015

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Rezension zu "Tödlicher Riesling" von Jens Burmeister

Tödlicher Riesling
BuchNotizenvor einem Jahr

Buchbeschreibung

Die Weinlese ist am Mittelrhein in vollem Gang, als Jaspal Wöhler den Bopparder Pfarrer tot in seinem Beichtstuhl findet. Hat sein Tod mit der Sekte zu tun, die sich auf Burg Stahleck niedergelassen hat? Der charismatische Guru war ihm ein Dorn im Auge. Die Frauen liefen ihm scharenweise nach und Gerüchte tauchten auf, seine Anhänger sollen Orgien feiern und aggressiv um neue Mitglieder werben. Jaspal hielt sich da heraus, zudem er mit der Gründung einer Winzervereinigung beschäftigt war. Doch der tote Pfarrer lässt ihm keine Ruhe, er muss wissen, wer ihn auf dem Gewissen hat.

Jaspal Wöhler und der Wein

Wie auch im ersten Krimi von Jens Burmeister spielt in “Tödlicher Riesling” der Wein, insbesondere der Riesling, eine wichtige Rolle. Das Besondere an diesem Buch ist die gelungene Mischung aus einem mysteriösen Fall und der Atmosphäre des Weinbaugebietes am Mittelrhein. Für den Leser sehr anschaulich schildert der Autor die Abläufe bei der Weinlese und der Weinherstellung und spricht dabei die Probleme der kleinen Winzer an, die die Winzervereinigung “Vinea Rhenus Media” gründen möchten, um sich neben den Großen zu behaupten.

Jaspal hat seinen Job als Aromaforscher bei den “Rheinischen Aromafabriken” in Köln aufgegeben, um sich ganz seinem neuen Leben als stolzer, bodenständiger Winzer zu widmen. Sein Credo: Nur natürliche Aromen dürfen in seinen Wein. Seine erste Lese ist eine Bewährungsprobe für ihn.

Das Ermittlerduo Bäumler/Bächle

Positiv überrascht bin ich über die Wandlung von Hauptkommissar Bäumler, der jetzt die Koblenzer Kripo verstärkt. Charakterlich gefällt er mir viel besser und wirkt zwischendurch durchaus sympathisch. An seinem Aussehen kann er noch arbeiten, aber vielleicht sind die zerknitterten karierten Jacketts und die grellen Socken sein Markenzeichen. Gut gewählt ist das Duo Bäumler/Bächle. Die ehrgeizige Kommissarin ist nicht nur optisch ein Gegensatz zu Bäumler, die “Businesswoman” ist ihm immer einen Schritt voraus. 

Wie hat mir „Tödlicher Riesling“ gefallen?

Die Passagen mit dem Guru sind sehr unterhaltsam zu lesen und bestätigen die gängigen Klischees. Der Streit unter den Winzern hätte ruhig mehr Raum einnehmen können. Dafür hätte ich auf die Perspektive des Täters, die den Lesefluss unterbricht, gerne verzichtet und seine Motive am Schluss dargelegt. Die Auflösung ist trotz der Perspektive des Täters nicht vorhersehbar. Sehr gelungen ist die Schlusspointe, Jaspels Privatleben betreffend.

Die Charaktere sind glaubwürdig angelegt. Jaspal Wöhler gefällt mir noch besser, als im letzten Buch. Hauptkommissar Stephan Bäumler wurde mir direkt sympathisch. Kommissarin Sigrid Bächle ist als ehrgeizige Karrierefrau authentisch dargestellt. Etwas zu kurz kommt diesmal Jaspals malender Freund Paul Zeehse. Amüsant sind die Dialoge zwischen Jaspel und seinem Freund Daniel. Der Winzer Daniel will seine Weine nach der „Dionysos“ Methode keltern, die er als glühender Anhänger des Gurus, wieder entdeckt hat.

Fazit

Der fesselnde zweite Fall für den Aromaforscher und passionierten Rieslingfan Jaspal Wöhler und Hauptkommissar Bäumler hat mich noch mehr überzeugt als “Tod in der Steillage”. „Tödlicher Riesling“ bescherte mir spannende Lesestunden bei einem Glas Wein. Ich freue mich auf weitere Fortsetzungen.

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Rezension zu "Mord post mortem (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe 189)" von Jens Burmeister

Kuzweiliger Krimi der einfach Spaß macht
Yoyomausvor einem Jahr

Zum Inhalt:
Mord auf Italienisch

Kriminalhauptkommissar Stephan Bäumler wird zu einem Tatort in der Nachbarschaft gerufen: Der Besitzer der Pizzeria Al Forno liegt erschossen vor seinem Holzofen. Stecken die Chinesen dahinter, die den Italienern in letzter Zeit die Geschäfte schwer machen? Und wie, bitteschön, kann man jemanden post mortem ermorden? Bäumler ermittelt in einem kniffligen Fall und fördert überraschende Antworten zu Tage.

Cover:

Das Cover fand ich eher wieder nichts aussagend, was mich ehrlich gesagt nicht wirklich angesprochen hat. Zu sehen sind hier einige, typische Dinge, die man mit italienischem Essen verbinden würde, welche auf einem Tisch stehen - eine Flasche Wein und Trauben. Das ist zwar eine weit her geholte Assoziation zur Thematik wie ich finde und vielleicht auch raffiniert, aber mich konnte das Cover nicht wirklich packen. Schade.

Eigener Eindruck: 
Kommissar Bäumler wird zu einem Mord gerufen. Das Opfer ist ein beliebter Kneipier aus der Stadt. Ein Italiener. Doch wer könnte ihn ermordet haben? Die chinesische Mafia? Wurde er Opfer der italienischen Mafia? Oder steckt noch etwas ganz anderes dahinter? Ein Gespräch mit der Ehefrau bringt die ersten Spuren zu Tage, doch wie kann das alles, was sie noch heraus finden zusammen passen? Und dann wird eine neue Leiche entdeckt, die den Fall durchaus lösen könnte...  

Dieser Booksnack liest sich sehr angenehm. Er ist einfach geschrieben und liefert doch genug Details, um gut in die Geschichte hinein zu kommen. Es macht Spaß dem Komissar bei seiner Spurensuche über die Schulter zu blicken und die Geschichte leitet dazu an, eigene Möglichkeiten zu dem Fall durchzuspielen. Dass es schließlich so kommt, wie es kommen muss, finde ich richtig gut. Karma trifft eben alle irgendwann. Aber leider schwächelt die Geschichte in meinen Augen zum Ende hin, als die Geschichte aufgelöst wird. Irgendwie war mir das dann doch etwas zu plump. Trotzdem hat mir die Geschichte aber gut gefallen. Mehr davon bitte.

Fazit:
Den Snack sollte man einmal gelesen haben. Er ist perfekt für eine kurze Pause.

4 von 5 Sterne

Daten:
Format: Kindle Ausgabe
Dateigröße: 1133 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 23 Seiten
Verlag: booksnacks.de (22. Januar 2019)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B07MZZ964Z

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Rezension zu "Mord post mortem (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe 189)" von Jens Burmeister

Ein Mini-Krimi
Flaventusvor einem Jahr

Passt ein Krimi in einen Booksnack? Jens Burmeister beweist, dass dieses Format wunderbar für eine Mini-Kurzgeschichte geeignet ist, die auf wenigen Seiten ihre Geschichte erzählt. Natürlich fallen dafür die kompletten Nebenhandlungen und -erzählungen weg. Also die Teile eines Krimis, der ihn zu einem Buch werden lässt.

Dennoch konnte auch dieser Mini-Krimi mich als Leser erreichen und unterhalten, ohne sich in der Belanglosigkeit oder Langeweile zu verlieren. Mit solchen Mini-Kurzgeschichten lassen kurze Wartepause wunderbar überbrücken.

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