Jens Burmeister

 4,4 Sterne bei 61 Bewertungen
Autor von Tödliche Toskana: Ein kulinarischer Krimi, Winterwein und weiteren Büchern.
Autorenbild von Jens Burmeister (©privat)

Lebenslauf

Jens Burmeister, gebürtiger Wilhelmshavener, veröffentlicht Weinführer, kulinarische Krimis und Kurzgeschichten. Er studierte Chemie in Göttingen und promovierte anschließend in Freiburg und Bloomington / USA. Mehr als 25 Jahre arbeitete er in der chemisch-pharmazeutischen Forschung, bevor er sich in 2020 als Autor selbständig machte.

2001 gründete er den Mittelrhein-Weinführer (www.mittelrhein-weinfuehrer.de), mit dem er sich in kurzer Zeit eine eingeschworene Fangemeinde eroberte. Regelmäßig bewertet er die Weingüter dieses dynamischen Anbaugebietes und schreibt über aktuelle Entwicklungen in der Weinszene. Im romantischen Tal der Loreley zwischen Bingen und Bonn spielen auch seine Weinkrimis. Wenn der knorrige Kommissar Stephan Bäumler ermittelt und der Aromaforscher und Winzer Jaspal Wöhler ihm dabei immer wieder in die Quere kommt, spielt der Wein mindestens eine Nebenrolle. Kulinarische Schätze gibt es bekanntlich auch in der Toskana zur Genüge. Und die lässt sich der forensische Archäologe Professor Tiefenthal auf keinen Fall entgehen, wenn er gemeinsam mit der temperamentvollen Commissaria Stella Bernucci zwischen Florenz und Siena ermittelt.

Jens Burmeister lebt in Göttingen und in der Nähe von Köln.

Neue Bücher

Cover des Buches Tödliche Toskana (ISBN: 9783759715418)

Tödliche Toskana

Neu erschienen am 29.04.2024 als Taschenbuch bei BoD – Books on Demand.

Alle Bücher von Jens Burmeister

Neue Rezensionen zu Jens Burmeister

In diesem dritten Fall bekommen es der forensische Archäologe Josef Tiefenthal und seine Lebensgefährtin Stella Bernucci, die toskanische Commissaria, mit einem komplexen Kriminalfall zu tun, der sie sogar zur italienischen Armee, die sich naturgemäß nicht gerne in die Karten blicken lässt, führt. Da ist zum einen der Handlungsstrang rund um tote Mountainbikerin, die man in einem Kiefernwäldchen im Chianti findet. Zunächst sieht alles nach einem bedauerlichen Unfall aus, war doch Eleonara Gatti als rasante Sportlerin bekannt. Doch bei näherer Betrachtung der Leiche der Biologin wird klar, dass hier nachgeholfen wurde. Nur warum? Hat ihr Tod mit der Rodung eines Weingutes zu tun, dessen Rebstöcke an einer gefährlichen Rebkrankheit befallen waren? Und warum ausgerechnet dieses eine Weingut, das nach biologischen Grundsätzen Wein produziert? Sollte da eine Konkurrenz ausgeschaltet werden?  

In einem zweiten Handlungsstrang entdeckt Tiefenthal, der nun die Arbeit als Gerichtsmediziner übernehmen soll, mit dem  von ihm entwickelten Computerprogramm zur Sequenzierung von DNA, dass ein Knochen eines angeblich etruskischen Skelettes gefälscht worden ist. Als dann noch die dazugehörige Archäologin, Carola Moretti, verschwindet, ist sein kriminalistischer Spürsinn wieder geweckt. Doch Tiefenthals Alleingänge erzürnen nicht nur Bernucci sondern haben weitreichende Folgen. 

Meine Meinung: 

Nachdem mir der zweite Fall für den forensischen Archäologen Josef Tiefenthal und Commissaria Stella Bernucci nicht gar so gut gefallen hat, habe ich Autor Jens Burmester noch eine Chance geben wollen. Diesmal finde ich den Krimi ziemlich überfrachtet. Es werden nämlich zu viele kriminelle Machenschaften in den Krimi verpackt, die getrost auf zwei Bücher aufgeteilt werden hätten können. 

Ich finde ja die Story mit den an dem Feuerbakterium Xylella fastidiosa erkrankten Weinreben allein schon sehr interessant. Immerhin mussten in Apulien tausende Hektar von befallenen Olivenhainen gerodet werden, da es kein Mittel gegen das Bakterium gibt, das für mehr als 650 Pflanzenarten gefährlich ist. Da hätte es den zweiten Handlungsstrang rund um das etruskische Skelett gar nicht gebraucht, das vor allem das Klischee der Chinesen als Fälscher bedient, sowie den dritten rund um den Cold Case in Florenz rund die beiden weiblichen Skelette gar nicht gebraucht.  

Die Alleingänge Tiefenthals erzürnen nicht nur Bernucci, sondern erwecken den Anschein, dass Gerichtsmediziner in Italien unterbeschäftigt sind, so dass sie ihren persönlichen Neigungen nachgehen können, wann immer es ihnen beliebt. 

Der Schreibstil ist beschreibend, mehr „tell“ denn „show“. Weder blaugefärbte Haare und pinkfarbene Leggings von Touristinnen noch Stellas Blick in die haselnussbraunen Augen eines Mitstreiter der toten Eleonora bringen die Handlung weiter. Auf diese Beschreibung hätte gut und gerne verzichtet werden können, da sie nur dazu dienen, die Seiten mit Belanglosigkeiten zu füllen. Dann gibt es noch einige Tippfehler wie „Kindstot“ statt „Kindstod“ oder „Florence“ statt Florenz bzw. Firenze.

Das Privatleben von Josef und Stella kommt auch nicht zu kurz. Dass Stella demnächst Nonna also Großmutter wird, stellt die Weichen für einen vierten Fall.  

Das italienische Flair wird uns durch Lieder von Antonello Venditti, Lucio dalla und Luciano Pavarotti sowie typisch italienische Speisen vermittelt. So dürfen die Protagonisten Steinpilzrisotto, Tortelli di patate sowie Pollo alla contadina, dessen Rezept im Anhang zu finden ist, speisen. Dazu wird passender Wein wie ein Sangiovese oder ein Primitivo aus Apulien kredenzt. Natürlich dürfen italienische Autos nicht fehlen. So fährt Stella einen Fiat Seicento und ein Verdächtiger ein feuerrotes Alfa Romeo Cabrio, dessen Anschaffungspreis sein Monatsgehalt um ein Vielfaches übersteigt.  

Fazit:

Ein Krimi aus der Toskana, in den viel zu viel hineingepackt ist. Hier wäre weniger mehr gewesen, daher gibt es von mir 3 Sterne. 

 

Cover des Buches Mord post mortem (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe 189) (ISBN: 9783960877011)
K

Rezension zu "Mord post mortem (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe 189)" von Jens Burmeister

Wer hat ihn ermordet?
KUebnervor 4 Monaten

Das Cover dieses Booksnacks gefällt mir sehr gut. Es passt sehr gut zum Inhalt der Kurzgeschichte. Die Short-Story handelt von der Ermordung des Inhabers der beliebten Pizzeria Al Forno. Wer hat den Eigentümer ermordet? Kriminalhauptkommissar Stephan Bäumler beginnt zu ermitteln.

Der Schreibstil ist leicht verständlich, gespickt mit vielen Dialogen. Die Handlung ist kurzweilig. Die Spannung konnte mich allerdings leider nicht erreichen, da der Titel leider bereits ziemlich viel verrät. 

Wie üblich für Kurzgeschichten gibt es auch in „Mord post mortem“ nur wenige Charaktere, die die Handlung gestalten. 

Verhängnisvolle Toskana von Jens Burmeister

Den Leser erwartet der 3. Teil einer humorvollen Krimireihe. Es ist ein packender, spannender und fesselnder Kriminalroman. Dieser ist leicht und flüssig geschrieben. Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen ein bekannter forensischer Archäologe aus Köln und die temperamentvolle Commissaria Stella Bernucci. Durch detaillierte Beschreibungen der beide Protagonisten konnte ich sie mir bildlich bei ihrer Recherche vorstellen. In der Toskana wird anders ermittelt als im konservativen Deutschland...

Inzwischen sind aus der Commissaria Stella und dem forensischen Archäologen Josef ein Paar. Josef hat sogar von der forensischen Archologie zur Rechtsmedizin umgesattelt... aus Liebe zu Stella. In dieser Geschichte dreht sich alles um den Tod einer Wissenschaftlerin, die heimliche Untersuchungen in einem Weinberg gemacht hat und eine große Schweinerei aufdecken wollte...

Der Spannungsbogen wird bereits durch den Leichenfund der Aktivistin Eleonora Gatti gefüllt. Doch warum musste sie sterben? Stella und Josef tauchen tief in das Leben der hervorragenden Wissenschaftlerin ein.

Für den kulinarischen Genuss sorgen Stella und Josef abwechselnd.

Gespräche aus der Community

Ein Aromaforscher mit eigenem Weinberg. Eine Frau, die von einem Flusskreuzfahrtschiff in den Rhein springt. Und ein Weinkritiker, der morgens tot in seiner Kabine gefunden wird. Habt Ihr Lust auf die turbulente Jagd nach einem Mörder, den der Wunsch nach Rache antreibt? In dieser Leserunde könnt ihr eines von zwölf E-Books gewinnen, über die Story diskutieren und den Autor mit Fragen löchern.

49 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  JBurmeistervor einem Jahr

Vielen Dank für die Teilnahme an der Lesrunde und für das Feedback zum Schluss des Krimis🙏. Jetzt bin ich natürlich auf Deine Rezi gespannt! 😀

Eine archäologische Sensation in der Piccolomini-Bibliothek! Professor Tiefenthal reist nach Siena, um seinem Kollegen zu helfen. Doch er findet den toten Archäologen und der Verdacht fällt auf ihn selbst. Gemeinsam mit Commissaria Bernucci versucht er, seine Unschuld zu beweisen, während weitere Morde geschehen.

Den Krimi gibt es nur als E-Book. Bitte schreib mir, welches Format Du benötigst.

144 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  JBurmeistervor 2 Jahren

Vielen Dank dafür, dass Du uns auf unserer Gedankenreise in die Toskana begleitet hast. Danke auch für Deine Rezension und für das Teilen auf verschiedenen Plattformen 🙏. Es freut mich sehr, dass Du spannende und entspannte Stunden mit dem Krimi hattest. 😀

Lust auf eine kriminell-kulinarische Reise in die Toskana? Ein Leichenfund in San Gimignano und ein forensischer Archäologe aus Köln, der gemeinsam mit der Commissaria ermittelt...

Hier kannst Du in die Leseprobe reinschnuppern:

https://midnight.ullstein.de/book/toedliche-toskana-ein-kulinarischer-krimi/

Die Leseexemplare gibt es nur als E-Book. Bitte lass mich wissen, welches Format Du benötigst.


167 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  JBurmeistervor 2 Jahren

Vielen Dank dafür, dass Du bei der Leserunde dabei warst. „Packend, spannend und fesselnd“, das sind doch tolle Attribute für einen Kriminalroman 😀.

Zusätzliche Informationen

Jens Burmeister im Netz:

Community-Statistik

in 60 Bibliotheken

auf 7 Merkzettel

von 2 Leser*innen aktuell gelesen

von 4 Leser*innen gefolgt

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