Jens Castner , Max Otte Erfolgreiche Value-Investoren

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Inhaltsangabe zu „Erfolgreiche Value-Investoren“ von Jens Castner

Dieser Band ist die Fortsetzung des Bandes „Erfolgreiches Value-Investieren“. Hier erklärt die Elite der unabhängigen deutschsprachigen Vermögensverwalter, wie der klassische Value-Ansatz in der Praxis funktioniert. Ungewöhnlich tief lassen sich die zehn porträtierten Investoren in die Karten schauen. Über Jahrzehnte erfolgreiche Anlagestrategen wie Dr. Jens Ehrhardt, Peter E. Huber und Frank Lingohr geben wertvolle Tipps zu Vermögensaufbau und Portfoliogestaltung.

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  • Eine gute Ergänzung zum ersten Band

    Erfolgreiche Value-Investoren
    R_Manthey

    R_Manthey

    27. June 2015 um 16:14

    Während man beim Lesen des ersten Bandes ("Erfolgreiches Value-Investieren") noch das unterschwellige Gefühl bekommen konnte, dass diese Art des Vermögensaufbaus logisch begründet und auf lange Sicht unschlagbar ist, legen in diesem Band einige deutsche Vermögensverwalter die Karten wenigstens im Ansatz auf den Tisch. Und so erhält der Leser dieses Buches ganz nebenbei einige interessante Informationen, die die Angelegenheit relativieren und die Wahrnehmung der Wirklichkeit näher bringen. Fremdes Geld zu verwalten und angemessen zu vermehren, ist nicht einfach. Stets hat man Kunden im Nacken, zu deren Stärken Geduld nicht gehört, obwohl die Value-Investing-Strategie dies zwingend voraussetzt. Immerhin haben es unabhängige Vermögensverwalter, um die es in diesem Buch geht, einfacher als Fondmanager großer Banken, Versicherer oder Fondgesellschaften. Sie sind in ihren Entscheidungen freier und müssen nicht ständig in Sorge um ihren Arbeitsplatz sein, wenn sie die entsprechende Benchmark nicht schlagen können, was bei Institutionellen schon alleine dadurch erschwert wird, dass gesetzliche Vorschriften die Flexibilität bei der Aktienauswahl deutlich einschränkt und dazu noch ständig alle möglichen Leute in die Entscheidungsfindung hinreden. Bereits im Vorwort dieses Buches erfahren wir, dass die vergangenen Jahre das Value-Investing in Deutschland erheblich zurückwarfen, denn die Ergebnisse lagen zweistellig im Minus. Ganz so genial wie im Untertitel behauptet können die entsprechenden Investmentstrategien dann doch nicht gewesen sein, selbst wenn man auf lange Sicht investiert. Vorgestellt werden folgende zehn Vermögensverwaltungen: Dr. Hendrik Leber und Acatis, Braun, von Wyss & Müller, Dr. Jens Ehrhardt und die DJE Kapital AG, Hans-Peter Schupp und die Fidecum AG, Andreas Grünewald, Alexander Kapfer und die FIVV AG, , Martin Wirth und Frankfurt Performance Management AG, Frank Lingohr, Max Otte und die Privatinvestor Verwaltungs AG, Norman Rentrop sowie Peter E. Huber und die StarCapital AG. Jede Vermögensverwaltung wird nach demselben Schema abgehandelt: die handelnden Personen, die Strategie, ein Interview und die Angabe der entsprechenden Fonds. Bereits bei Dr. Leber und Acatis erfahren wir viele interessante, aber auch sonderbare Dinge, die einige der Aussagen im ersten Band deutlich relativieren. Eigentlich wollte ich schon in dessen Rezension auf Enron eingehen, denn dies ist ein klassisches Beispiel dafür, wie man durch Geschäftsberichte in die Irre geleitet werden kann. Ich habe es mir verkniffen, obwohl Enron die Tücken des Value-Investing offenbarte. Leider hatte Acatis Enron im Depot. Auch bei einigen anderen im Buch vorgestellten Gesellschaften ist zu lesen, dass ihre Flops zum Teil auf frisierte Bilanzen von Unternehmen zurückzuführen waren. Das ist eben die Achilles-Ferse des Value-Ansatzes. Sehr interessant im Zusammenhang mit den allgemeinen Ausführungen im ersten Band dieses Werkes ist der Abschnitt über Jens Ehrhardt, der wohl das meiste Geld als privater Vermögensverwalter in Deutschland zu vermehren hat. Ehrhardt betreibt Value-Investing im Komplex mit einer technischen Analyse der Märkte, vermischt also die reine Lehre mit dem, was die Autoren früher ziemlich arrogant als Kaffeesatzleserei brandmarkten. Und er ist dabei - oh Wunder - sehr erfolgreich. Weitere Interviews zeigen, dass Ehrhardt bei der Beachtung von markttechnischen Aspekten nicht alleine steht. Da alle Interviews mit fast denselben Fragen geführt werden, zeigen sich auch Differenzen in der Methodik. Insbesondere wird die Frage nach der wichtigsten Kennzahl bei der Unternehmensbewertung völlig unterschiedlich beantwortet. Fazit. Sieht man dieses Werk als Ergänzung zum ersten Band des Buches, so konterkariert es in verschiedenen Aspekten die dort aufgestellte Lehre etwas. Insofern ist es ein aufschlussreiches Buch. Für sich genommen sind die einzelnen Firmenvorstellungen im Sinne der Entwicklung eigener Strategien durch den Leser letztlich nicht sehr informativ, weil sie natürlich nur wenig wirklich belastbare Informationen preisgeben. Dieses Buch ist so eine Art deutsches "Magier der Märkte" im Bereich des Value-Investierens. Nicht uninteressant, auch wenn man praktisch nicht viel schlauer wird als man vorher schon war. Wer hingegen einen Vermögensverwalter sucht, der Value-Investing betreibt, für den ist dieses Buch sicher eine Fundgrube.

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