Jens Eisel Bevor es hell wird

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Inhaltsangabe zu „Bevor es hell wird“ von Jens Eisel

Als Alex aus dem Knast kommt, ist alles anders. Er erinnert sich gut an die schönen Tage in seiner Kindheit, in denen er mit seinem Bruder Dennis um die Backsteinhäuser im Viertel gezogen ist. Daran, wie er den Schiffen auf der Elbe nachgesehen hat, wenn ihre Mutter auf der Arbeit war. Es war keine sorgenfreie, aber eine glückliche Zeit. Bis ein Unglück sie auseinanderreißt. Jetzt muss Alex Verantwortung übernehmen: für sich und seinen großen Bruder Dennis, der immer mehr die Kontrolle über sein Leben verliert. Wie weit kann Alex gehen, um seinem Bruder zu helfen? - Wie kein anderer macht Jens Eisel einfache Menschen zu den Helden seiner Geschichten. In seinem ersten Roman erzählt er mit großer emotionaler Kraft von zwei Brüdern und einer Verbundenheit, die keine Grenzen kennt.

2 Sterne - die nüchterne Sprache scheint mir das größte Hindernis...

— Sommerregen

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    Bevor es hell wird

    Sommerregen

    17. August 2017 um 18:08

    Mit sehr nüchterner Sprache erzählt Jens Eisel von Alex, der 2006 nach zwei Jahren Gefängnisaufenthalt wieder auf freiem Fuße ist. Nun muss er sich erst wieder einleben und blickt auf seine Kindheit, Jugend sowie auf fatale Ereignisse, die zu seiner Freiheitsstrafe führten, zurück. Recht schnell beschleicht einen das Gefühl, dass es irgendwie mit dem Tod seines Bruders zusammenhängen könnte.Die Idee des Buches hat mich sehr angesprochen, da ich nach Lesen des Klappentextes neugierig war, welche Ereigniskette zu der Verhaftung geführt haben könnte. Allerdings wird sich dieser Frage nur am Rande gewidmet, wie ich es empfunden habe, denn der Leser erhält derart viele Einblicke in die Erinnerungen des Protagonisten, dass die wirklich wichtigen Ereignisse dabei unterzugehen drohen. Selbstverständlich werden auch diese mehr oder weniger behandelt, jedoch verliert sich der Autor immer wieder in Belanglosigkeiten.Man könnte arguementieren, dass dies zu einer besonderen Atmosphäre beitragen und einem die Charaktere nahebringen könnte, jedoch hatte es auf mich eher den gegenteiligen Effekt: Die Figuren wirkten auf mich auch auf der finalen 208. Seite noch blasser als mir lieb gewesen wäre und davor hatte die Erzählung meine Neugierde nicht aufrecht erhalten können. An manch einer Stelle waberte eine Erklärung zur Ausgangssituation zwischen den Zeilen, aber die meiste Zeit war kaum etwas Unheilvolles zu spüren. Auch wenn es traurig mit anzusehen ist, wie Stück für Stück alles den Bach runter geht, vermochte mich die Erzählung einfach nicht zu packen.Dies hängt wahrscheinlich in großen Stücken mit dem Schreibstil zusammen, der durch seine nüchterne Sachlichkeit eine für mich unüberwindbare Distanz aufbaute und mich stellenweise etwas ermüdete. Obwohl ich persönlich gelegentlich - sofern es zu einer kühlen zu übermittlenden Atmosphäre passt - einen kargen Sprachgebrauch durchaus zu schätzen weiß, erschien es mir hier einfach nicht als Wirkungsmittel eingesetzt. Manchmal erweckte es vielmehr den Eindruck, als wäre es nicht von einem Erwachsenen geschrieben worden, was ich äußerst schade finde..."Weißt du, ich dachte damals, dass ich verrückt werde. Am schlimmsten waren die Nächte. Kurz bevor es hell wird." (S.168)Alles in allem kann ich festhalten, dass mir die Grundidee des Buches sehr gefallen, der Schreibstil mir jedoch kaum zugesagt hat. Schade ist es in meinen Augen, dass der Autor so vielen Beachtung schenkt, das für mich nicht wirklich von Belang zu sein scheinte, weswegen für mein Empfinden wichtigere Teilgebiete zu kurz gekommen sind. So fehlte ein gutes Stück Lesefreude...

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