Jens Förster

 3.8 Sterne bei 18 Bewertungen

Lebenslauf von Jens Förster

Jens Förster lehrte 16 Jahre lang als Professor für Psychologie an den Universitäten Bremen, Amsterdam und Bochum. 2017 hat er das Systemische Institut für Positive Psychologie in Köln mitgegründet, wo er neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit als Systemischer Berater und Therapeut arbeitet. Er ist Autor mehrerer Bücher, u.a. "Was das Haben mit dem Sein macht" und "Der kleine Krisenkiller" sowie der ZEIT-Akademie „Psychologie“. Jens Förster gilt als "einer der international einfluss­reichsten Psychologen seiner Generation« (Deutsche Gesellschaft für Psychologie).

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Schublade auf, Schublade zu

Erscheint am 01.09.2020 als Hardcover bei Droemer.

Alle Bücher von Jens Förster

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Cover des Buches Warum wir tun, was wir tun9783426277416

Warum wir tun, was wir tun

 (5)
Erschienen am 03.09.2018
Cover des Buches Kleine Einführung in das Schubladendenken9783442155071

Kleine Einführung in das Schubladendenken

 (4)
Erschienen am 11.07.2008
Cover des Buches Was das Haben mit dem Sein macht9783426301234

Was das Haben mit dem Sein macht

 (4)
Erschienen am 10.01.2017
Cover des Buches Der kleine Krisenkiller9783426788936

Der kleine Krisenkiller

 (3)
Erschienen am 13.01.2020
Cover des Buches Unser Autopilot9783421044259

Unser Autopilot

 (2)
Erschienen am 17.04.2012
Cover des Buches Unser Autopilot9783641082208

Unser Autopilot

 (0)
Erschienen am 17.04.2012
Cover des Buches Schublade auf, Schublade zu9783426277904

Schublade auf, Schublade zu

 (0)
Erscheint am 01.09.2020
Cover des Buches XXL-Leseprobe: Warum wir tun, was wir tun9783426454244

XXL-Leseprobe: Warum wir tun, was wir tun

 (0)
Erschienen am 04.06.2018

Neue Rezensionen zu Jens Förster

Neu
D

Rezension zu "Was das Haben mit dem Sein macht" von Jens Förster

Was macht glücklich: Haben, Sein, Verzicht oder Konsum?
Denise43437vor einem Jahr

Das Buch „Was das Haben mit dem Sein macht“ wurde von Jens Förster geschrieben. Er lehrte sechzehn Jahre lang als Professor für Psychologie an den Universitäten Bremen, Amsterdam und Bochum. 2017 hat er das Systemische Institut für Positive Psychologie in Köln mitgegründet, wo er neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit als Systemischer Berater und Therapeut arbeitet. Außerdem ist er Therapie-Ausbilder (Beratung, Coaching, Therapie und Supervision) am Institut für systemische Ausbildung und Entwicklung in Weinheim.

Das Buch gliedert sich in die Abschnitte „I Haben als Problem“, „II Haben und Sein – Worum geht es?“, „III Versionen des Habens“, „IV Versionen des Seins“, „V Warum wollen wir haben?“, „VI Warum wollen wir etwas sein?“, „VII Macht Haben glücklich?“, „VIII Macht Sein glücklich?“ und „IX Eine selbstregulatorische Theorie vom Haben und Sein“.

Es werden das Haben und das Sein aus verschiedenen Richtungen vom Autor beleuchtet. Dabei wird nicht nur deutlich in welcher Verbindung die beiden zueinanderstehen, sondern auch welche negativen Seiten sie haben können. Hierzu gehört beispielsweise beim Haben das Raffen, das Prassen aber auch die Kaufsucht und das Horten sowie die Gier und der Neid. Ebenfalls weist der Autor darauf hin, welchen Fußabdruck der Mensch auf Grund seines Verhaltens und insbesondere des Habens bei der Umwelt hinterlässt und welchen Einfluss die Gesellschaft auf das eigene Haben und Sein wollen hat. 

Für einen einheitlichen Sprachgebrauch werden die vom Autor verwendeten (Fach-)Begriffe zu Beginn ihrer Verwendung definiert. Darüber hinaus enthält das Buch auch ein Glossar. Die einzelnen Abschnitte sind meist kurzgehalten und mit einer eigenen Überschrift versehen. Wie bei Herrn Förster üblich, nutzt er auch in diesem Buch Beispiele aus seinem Leben und informiert über den wissenschaftlichen Hintergrund einschließlich Forschungsergebnissen. Anmerkungen des Autors sind in den Fußnoten enthalten, so dass der Lesefluss durch diese nicht unterbrochen wird. Leider holt der Autor an mancher Stelle für meinen Geschmack zu weit aus.

Insgesamt ist es ein Buch, das verständlich viel Wissen über das Haben und Sein vermittelt, allerdings manchmal etwas zu ausschweifend ist. Mich hat es außerdem zum Nachdenken über meine dazugehörigen Ziele sowie deren Auswirkungen auf die Umwelt angeregt.

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D

Rezension zu "Der kleine Krisenkiller" von Jens Förster

Eine gute Unterstützung bei beruflichen, persönlichen oder gesundheitlichen Krisen
Denise43437vor einem Jahr

Das Buch „Der kleine Krisenkiller“ wurde von Jens Förster geschrieben. Er lehrte sechzehn Jahre lang als Professor für Psychologie an den Universitäten Bremen, Amsterdam und Bochum. 2017 hat er das Systemische Institut für Positive Psychologie in Köln mitgegründet, wo er neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit als Systemischer Berater und Therapeut arbeitet. Außerdem ist er Therapie-Ausbilder (Beratung, Coaching, Therapie und Supervision) am Institut für systemische Ausbildung und Entwicklung in Weinheim.

Das Buch beginnt mit der „Einleitung – Die Krise trennt das Vergangene vom Zukünftigen“. Daran schließen sich die zwölf Wege aus der Krise an. Das sind „1. Sport – den Körper stärken“, „2. Natur – Energie und Wohlbefinden atmen“, „3. Freunde, Gleichgesinnte – sich (mit)teilen“, „4. Coaching – Ressourcen (wieder)entdecken“, „5. Achtsamkeit – im Hier und Jetzt sein“, „6. Religion und Spiritualität – Licht saugen“, „7. Spenden, Ehrenamt, helfen – Gutes tun“, „8. Wellness für Körper und Seele – sich etwas gönnen“, „9. Hobbys und Lernen – Horizonte erweitern“, „10. Musik und Kunst – sich mit Schönem umgeben“, „11. Der Umgang mit der Krise – konfrontieren oder meiden“ sowie „12. Krisen einen Sinn geben“.

Viele kennen den Satz: „Wenn eine Tür zugeht, geht eine andere auf.“ Leider wird dieses in einer Krise oft nicht erkannt. Daher zeigt Jens Förster in seinem Buch verschiedene Wege auf, die hinter angelehnten Türen liegen. Die Tür oder die Türen richtig öffnen und einen oder mehrere der aufgezeigten Wege gehen, muss jeder jedoch selber. Allerdings bekommt er hierfür hilfreiche Informationen durch den Autor. 

Das Buch ist verständlich geschrieben. Zur Verdeutlichung, dass die einzelnen Wege helfen können, wird vom Autor nicht nur sein eigenes Leben als Beispiel herangezogen, sondern auch Beispiele aus seinem Umfeld und seiner Arbeit. Auch fließen Forschungsergebnisse in das Buch mit ein. Auf Grund der Zielgruppe des Buchs (Menschen in einer akuten Krise und Menschen, die sich auf solche Situationen vorbereiten bzw. sich grundsätzlich stärken wollen) ist das Buch insgesamt einfach gehalten und es wird beispielsweise darauf verzichtet auch die Versuchsabläufe darzustellen, die Ausgangsbasis für die dargestellten Forschungsergebnisse waren. Auch deshalb stehen in den Fußnoten Anmerkungen des Autors und nicht die Quellenangaben. Diese befinden sich im Literaturverzeichnis am Ende des Buchs.

Gut gefallen hat mir neben den vorgestellten Möglichkeiten auch, dass der Autor hervorhebt, dass jeder für sich entscheiden muss, ob, wann, wo und wie einer oder mehrere der Wege gegangen werden. Er weißt auch darauf hin, dass nicht jeder Weg zu jeder Person passt und welche Schwierigkeiten es geben kann. Beispielsweise betont Herr Förster bei den Hobbys und dem Lernen, dass die Aktivitäten verwertbar oder nutzbar sein sollten und insbesondere ehrgeizige Personen in der Krise keine Ziele verfolgen sollten, die sie zusätzlich stressen könnten. 

Insgesamt ist es ein Buch, dass sowohl als Vorbeugung für eine Krise herangezogen werden kann als auch bei der Überwindung einer Krise auf verständliche Weise verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation aufzeigt.

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Rezension zu "Warum wir tun, was wir tun" von Jens Förster

Spannendes Thema aber etwas zu viel
tine1211vor 2 Jahren

Warum wir tun , was wir tun von Jens Förster

Alles, was jeder von uns im Alltag macht, jeder Händedruck, jede Entscheidung, jedes Aufeinandertreffen mit Menschen ist Psychologie. Jens Förster hat es sich mit diesem Buch zur Aufgabe gemacht, alltägliche Gegebenheiten des Alltages psychologisch zu durchleuchten.

Förster lehrte sechzehn Jahre lang als Professor für Psychologie an den Universitäten Bremen, Amsterdam und Bochum. Heute arbeitet er als Systemischer Berater und Therapeut.

Warum Komplimente unser Selbstbewusstsein stärken, Warum bei Zeugenaussagen überraschenderweise viele Abweichungen zu erkennen sind und viele spannende Situationen mehr.  Zu Beginn schildert er eine ganz alltägliche Pendlersituation, wie sie fast jeder bereits erlebt hat und seine eigene Wahrnehmung darauf. Interessant ist hier zu erfahren, warum und wie man in unterschiedlichen Situationen und Stimmungen darauf reagiert.

Der erste Teil befasst sich mit dem Einleitungsteil „Das pralle Leben“. Darauf folgt „Teil I: Psychologie- Was ist das eigentlich“, ein Einblick in die Alltagspsychologie und was uns Menschen antreibt.

Teil II: Die Grundpfeiler der Psychologie: Denken, Fühlen und Verhalten: Dieser Teil beschäftigt sich mit Lernen, Vergessen und Gedächtnis, unseren Stimmungen und Emotionen und das Unbewusste.

Teil III Alltagspsychologie: Themen, Bereiche du Problemfelder. Dieses Kapitel widmet sich den spannenden Themen Urteil und Entscheidungen, Personenbeurteilung, Beziehungen, Kommunikation u.v.m.

Die Themen sind sehr umfassend und sehr interessant. Allerdings lässt sich dieses Werk nicht besonders leicht daher lesen. Herr Förster hat die Themen zwar für Laien verständlich geschrieben, doch leider hat mich manchmal der Eindruck erfasst, dass er sich in seinem Schreibfluss nicht bremsen konnte. Es ist zum Teil für meinen Geschmack zu umfassend und mit Forschungen hinterlegt, dass es meinen Lesefluss meist sehr gebremst hat.

Alles in allem handelt es sich aber um ein spannendes Thema, das wirklich keine Bereiche ausgelassen hat. Für Interessierte des Themas Psychologie ist es sehr zu empfehlen.

Durch den für mich etwas unstrukturierten Schreibstil ziehe ich einen Stern in meiner Bewertung ab.

 

ISBN 978-3-426-27741-6

Erschienen beim Droemer Verlag

510 Seiten

 

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