Jens Förster Der kleine Krisenkiller

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(0)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der kleine Krisenkiller“ von Jens Förster

Wenn einem Konflikte und Probleme über den Kopf wachsen und sich kein Ausweg bietet, dann ist dringend Hilfe angesagt, um neue Perspektiven zu eröffnen. Der kleine Krisenkiller ist der ideale Begleiter für Menschen, die in einer beruflichen, persönlichen oder gesundheitlichen Krise stecken. Der renommierte Motivationspsychologe und systemische Coach Jens Förster bietet umfassende Orientierungshilfe für eine Neuausrichtung und liefert wertvolle Anregungen, wie man in schwierigen Lebenssituationen die eigene Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit zurückerlangt.

Stöbern in Sachbuch

Ohne Wenn und Abfall

Ein Ratgeber für eine bessere Zukunft!

Aria_Buecher

Die Herzlichkeit der Vernunft

Hatte manchmal Probleme alles zu verstehen, da die Sprache sehr gehoben ist. 3,5 Sterne

eulenmatz

Das Universum in deiner Hand

Ich konnte für mich leider nicht viel mitnehmen, wobei die Idee pädagogisch gut ist.

leucoryx

Die Genies der Lüfte

Vollste Entdecker und Leseempfehlung- ein toller informativer Einblick in die Vogelwelt und ihre unglaublichen Fähigkeiten.

Buchraettin

Brot

Dem Brot ein würdiges Denkmal gesetzt

Sporchie

Gegen Trump

Klare und verständliche Beschreibung der aktuellen amerikanischen Verhältnisse. Sehr unaufgeregt und gleichzeitig mit positiver Botschaft!

Jennifer081991

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Currywurst und Therapie, sehr unterschiedliche Wege aus der Krise

    Der kleine Krisenkiller

    Eva-Maria_Obermann

    15. May 2017 um 11:57

    Jens Förster ist selbst Psychologe und hat bereits einige Krisen hinter sich gelassen. Dass er selbst weiß, wie wichtig und simpel manche Strategien sind, um kritische Lebenssituationen zu überwinden, macht das Buch authentisch. Dennoch dreht sich bei Förster nicht alles um sich. Dieses Buch wird nicht als autobiografische Krisenbewältigung genutzt, sondern bleibt professionell.Angesichts der Krise reagiert jeder Mensch unterschiedlich. Viele Reaktionen sind bereits Strategien, mit der Situation umzugehen. Sport, Unternehmungen mit Freunden, aber auch künstlerisches Schaffen und das Wahrnehmen von Kulturangeboten.Schon hier wird sichtbar, dass manche der Wege, die Förster hier präsentiert so häufig ablaufen, dass sie schon an der Grenze zur Verkitschung stehen. Die Schokolade oder der Eisbecher, das Gläschen Wein, eine Zigarette, eine Auszeit. Und genauso wird hier auch klar, dass nicht alle diese „automatischen“ Reaktionen gleich gut funktionieren. Wie schnell wird das Gläschen zur Flasche, die Auszeit zur Ausgrenzung. Wer nicht erkennt, dass die Krise bereits zu groß ist, rutscht in Depressionen, Abhängigkeiten, Folgeprobleme. Darum zeigt auch Förster die Gefahren auf. Er selbst gönne sich auch mal eine Currywurst, aber eben nur in der akuten Situation der Krise, nicht ständig. Denn wo die Probleme sich nicht mit kleinen Veränderungen beseitigen lassen, müssen große her. Konkrete Umsetzungen von Plänen, Coaching, Therapie. Was in der Öffentlichkeit leider noch immer als unverzeihliche Schwäche gewertet wird, ist für den Einzelnen essentiell. Das Besinnen auf sich selbst, das Erkennen der eigentlichen Krise, das Überwinden dieser.Jens Förster nutzt einen Stil, der schnell auf Augenhöhe ansetzt. Nicht von oben herab als klassischer Ratgeber mit dem „ihr müsst das so machen“ Prinzip, sondern mit dem Verständnis, dass jedem andere Wege helfen können. Eingängig ist das und sorgt auch dafür, dass auch die fremden Wege erkennbar werden. Die Gründe, warum gerade dieses oder jenes helfen kann, werden aufgezeigt. So stehen die Behauptungen nicht einfach im Raum, sondern lassen sich nachvollziehen. Hin und wieder nimmt es der Autor dabei sehr genau. Nicht nur Kunst als Oberthema wird beispielsweise aufgegriffen, sondern darunter auch die Abzweigungen zur Rezeption von Musik, Malerei, Literatur – um danach zum Schaffen dergleichen zu kommen.Gut lesbar wird das Buch auch durch kleinere Anekdoten, die immer wieder die einzelnen Wege und Argumentationen unterstreichen. Auch andere Psychologen und Fachkräfte werden genannt. Authentisch und fachlich gut ausgearbeitet ist Der kleine Krisenkiller ein sehr interessantes Buch.  Als kleinen Einblick in das, was uns helfen kann, Krisen zu bewältigen, ist das Buch ideal. Gerade zur Vorbeugung oder in kleineren Krisenfällen lohnt es sich, einen Blick hinein zu werfen.

    Mehr
  • "Ich will anderen Leuten helfen, Türen zu öffnen"

    Der kleine Krisenkiller

    R_Manthey

    06. April 2017 um 16:23

    Wenn man in einer scheinbar ausweglosen Situation steckt, sei es nun im Kleinen oder im Großen, dann hilft es oft, den eigenen Fokus zu verändern. Jens Förster nennt das "Türen öffnen". Als Coach hat diese Strategie seinen Klienten sicher in vielen Fällen geholfen. Ihm selbst wohl auch, denn Förster geht in diesem Buch auch auf seine eigenen Krisen ein. Das klingt wie ein wirklich vernünftiger Ansatz: "Einer meiner Hauptgedanken ist die Selbstregulation - ich bin überzeugt davon, dass Psychologie die Selbstheilungskräfte des Menschen stärken kann, egal, in welcher Situation er sich befindet." Das findet man am Ende des Einführungskapitels. Danach zeigt Förster in jeweils einem Kapitel seine 12 Türen: Sport, Natur, Freunde, Coaching, Achtsamkeit, Religion und Spritualität, Spenden und Ehrenamt, Wellness für Körper und Seele, Hobbys und Lernen, Musik und Kunst, Konfrontieren oder meiden? (der Umgang mit der Krise), Krisen einen Sinn geben. Wenn man das so liest, dann könnte man meinen, das wären die üblichen Allerweltsvorschläge. Dass Förster mich dennoch wenigstens in den ersten Kapiteln erreicht hat, liegt an seiner Art, die unterschiedlichen Strategien zur Krisenbewältigung so darzustellen, dass man sich ersten durch seine direkte und zunächst angenehm persönliche Art angesprochen fühlt und man zweitens die eingeschobenen Coachingfälle gut nachvollziehen kann. Allerdings hielt diese Spannung nicht bis zum Ende des Buches. Vielleicht lag das daran, dass Förster sein eigenes Credo nicht wirklich durchzieht. Wenn man anderen Menschen helfen möchte, Türen zu öffnen, dann ist es sicher nützlich, sich selbst zurückzunehmen. Das aber gelingt dem Autor ziemlich bald nicht mehr. Förster hält sich für einen fortschrittlichen Menschen, und diese Selbstüberzeugung führt erfahrungsgemäß fast immer dazu, andere belehren zu wollen oder zu müssen. Wie man dies vermeidet, könnte Förster bei Zen-Buddhisten lernen. Inzwischen hat die moderne Psychologie Teile des nicht religiösen Buddhismus für sich entdeckt. Auch in diesem Buch gibt es ein Kapitel über Achtsamkeit, das dieses Urkonzept des Buddhismus in einer ersten Näherung ganz ordentlich darstellt. Nach meinem Empfinden vermischt Förster seine ursprüngliche Idee, anderen bei der Selbstregulation zu helfen, leider zunehmend mit seiner Sicht der Dinge und seiner eigenen Geschichte, in die natürlich auch seine Weltsicht einfließt. Das ist allein schon deshalb  schade, weil dadurch der Fokus auf den Leser ein wenig verloren geht. Wäre er bis zum Ende mehr auf seine sicher sehr vielfältigen Coaching-Fälle eingegangen und hätte sich stattdessen zurückgenommen, wäre vielleicht ein noch besseres Buch mit einer deutlicheren Linienzeichnung entstanden. 

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks