Jens Hildebrand Cyberstalker

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Inhaltsangabe zu „Cyberstalker“ von Jens Hildebrand

"Gripping and insidiously convincing". MG Harris, best-selling author of "The Joshua Files"

"I love you."Lilly's heart misses a beat when these words appear on her screen. Okay, she'd love to have a boyfriend, and when Ian sends her a friendship request, she eagerly accepts. He just looks so gorgeous in the pictures. But when she's about to meet him in person, things take a dramatic turn. Who is Ian really? And how far will he go to get what he wants?"

Cyberstalker" - a gripping YA novel for the Facebook generation. (Quelle:'Flexibler Einband/30.09.2013')
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  • Rezension zu "Cyberstalker" von Jens Hildebrand

    Cyberstalker

    utaechl

    30. January 2013 um 20:11

    Ein sehr aktuelles Buch, das ich Kindern, Jugendlichen, Eltern und Lehrern ohne Einschränkungen empfehlen kann. Eine Sensibilisierung für das Thema kann niemand schaden. Inhalt: Lena ist ein ganz normales 14-jähriges Mädchen. Sie verbringt ihre Freizeit gerne mit ihren Freundinnen, beginnt sich für Jungs zu interessieren und nutzt das Internet ganz selbstverständlich, um immer in Kontakt mit ihrem Umfeld zu sein. Eines Tages will ein Fremder ihr Freund bei MyWorld werden. Da er mit einigen anderen aus ihrer Schule befreundet ist, stimmt sie zu. Sie unterhalten sich, verabreden sich, kommen sich virtuell näher, ohne dass Lena wirklich etwas über ihn weiß... Cover: Ein sehr schön klares Cover, das die Bedrohung durch den Cyberstalker greifbar macht. Der Gegensatz zwischen verspieltem jungem Mädchen und sie belauernder Mann sollte bei jedem Betrachter Grusel erzeugen. Setting: Ein Roman, der im Hier und Jetzt spielt. Eine ganz normale Familie, normale Schule und normale Freunde. Eine Situation, die heute jedem passieren könnte. Jens Hildebrand schafft es, dass sich jeder Leser angesprochen fühlt und Situationen aus seinem Leben wiedererkennen kann. Perfekt gewählt und umgesetzt. Charaktere: Die jungen Leserinnen werden sich ohne Probleme in Lena hineinversetzten können. Ihre Probleme mit den Eltern und dem kleinen Bruder sind "normal". Freundinnen, die zum Teil in Sachen Jungs schon weiter sind und einen Cliquenzwang erzeugen. Die Nutzung des Internets und die Probleme wirklich zu wissen, was wer wann wie sehen kann. Doch nicht nur Lena und ihr näheres Umfeld wirkt natürlich, sondern auch Lehrer und Polizisten. Selbst in den Cyberstalker kann man sich gut hineinversetzen. Geschichte: Eine Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Allerdings ist das Ende nicht zur Nachahmung zu empfehlen. Es passt zu einem Jugendbuch, aber in der Realität sollte es doch etwas anders ablaufen. Jens Hildebrand erzählt Lenas Geschichte so, dass man das Buch kaum weglegen kann und jeder neuen Seite entgegenfiebert. Ein absoluter Pageturner, der Klein und Groß fesseln dürfte. Fazit: Ich hab ja schon so viel gelobt, dass ja kaum noch ein Fazit übrig bleibt. Cyberstalker ist in der heutigen Zeit ein sehr wichtiges Buch, das ich jedem ans Herzen legen kann, der sich mit dem Thema auseinandersetzen will. Man lernt einiges über die Abläufe, die zu solchen Stalkings führen können und gleichzeitig, wie man aus so einer Situation wieder herauskommt. Interessant und lebhaft geschrieben handelt es sich nicht um ein Sachbuch, sondern eine altersgerechte Auseinandersetzung mit dem Thema. Vielleicht finden Jungs es doof, ein Buch mit einem Mädchen als Hauptperson zu lesen. Aber solange kein Buch mit einem Jungen als Hauptperson geschrieben wird, sollten sie es trotzdem lesen, denn es kann auch sie betreffen. Also alle fleißig zugreifen und dafür sorgen, dass die Menschheit etwas aufgeklärter wird.

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  • Rezension zu "Cyberstalker" von Jens Hildebrand

    Cyberstalker

    franzi303

    22. January 2013 um 17:57

    Das Buch für die 'Generation Facebook' Das Cover: Schon das Cover ist unheimlich und deutet auf den Inhalt der Geschichte hin. Im oberen Teil ist eine junge Frau vor ihrem Laptop zu sehen. Sie schaut gespannt darauf, wartet vermutlich auf die nächste Nachricht. Im Teil dadrunter, der die größte Fläche des Covers einnimmt, sieht man die obere Geschichtshälfte eines Mannes, also seine Augen, die den Betrachter irgendwie irre anstarren und seine hohe Stirn. Der Blick des Mannes ist wirklich angsteinflößend und man kann schon erahnen, dass er nichts Gutes im Sinn hat. Die Geschichte: Lena ist vierzehn und chattet täglich auf dem sozialen Netzwerk ‘MyWorld’. Sie hat ein Bild von sich im Urlaub als Profilbild, auf dem sie im blauen Bikini auf dem Wasser schwimmt. Eines Tages bekommt sie eine Freundschaftsanfrage von einem Janus, den sie selbst nicht kennt, der jedoch ein paar gemeinsame Freunde von ihrer Schule hat. Sie nimmt seine Anfrage an und die beiden beginnen einen leichten Chat, bei dem es um ihre Lehrer und den Mathematikunterricht geht. Lena schaut sich auch seine Bilder und Videos an. Auf den Bildern ist er jedoch nicht genau zu erkennen. Sie chatten hin und her und verabreden sich dann zu einem Treffen. Ihre Freundinnen Isa, Sophie und Karo begleiten sie und wollen das Treffen heimlich versteckt beobachten. Doch das Treffen platzt unerwartet. Am nächsten Tag wird Lena von einem Jungen in einer Kapuzenjacke verfolgt. Sie schreibt weiterhin mit Janus und plant schon ein weiteres Treffen. Doch dieses Treffen soll ihr in Erinnerung bleiben. Meine Meinung: Schon der Titel des Buches lässt erahnen, worum es in ‘Cyberstalker’ geht. Es ist, wie es so schön angepriesen wird, für die ‘Gerneration Facebook’ und das nicht ohne Grund. Im Buch gibt es kein Facebook, sondern um MyWorld, doch es ist genauso wie das berühmte soziale Netzwerk. Freundschaftsanfragen, Profilfotos und Statusnachrichten. Nachdem man dieses Buch gelesen hat, denkt man ganz anders über Facebook und Co. Ich persönlich nehme nur Freundschaftsanfragen von Leuten an, die ich kenne. Doch andere, so wie auch Lena, nehmen Leute in ihre Freundesliste auf, die sie nicht kennen, nur um viele Freunde zu haben und ‘cool’ zu sein. Man weiß nie, wer sich hinter einem Profil verbirgt, wenn man die Person nicht wirklich kennt. So nett und süß die Person auch zu sein scheint, sie kann gefährlich für einen selbst und die Familie sein. Und so ist es auch in dem Buch. Die Geschichte ist sehr aufklärend und man glaubt gar nicht, was man alles mit kleinen Nachrichten wie ‘Heute Abend alleine DVD schauen’ anrichten kann. Sowas muss nicht nur Lena passieren, sondern kann bei falsch eingesteller Privatsphäre jedem passieren. Ich selbst wollte vor ein paar Tagen ein Bild von meinem Auto als Headerbild nehmen, doch ich habe es mir überlegt. Warum? Weil das Bild jeder sehen kann. Und wer weiß, wer das Bild sieht und auf die Idee kommt, mein Auto kaputt zu machen. So habe ich schon aus dem Buch gelernt. Es wird aus Lenas Sichtweise in der ‘Ich’-Form geschrieben, sodass der Leser sich in Lena reinversetzen kann. Für mich war ‘Cyberstalker’ ein wirklich gutes, aufklärendes Buch. Es war spannend bis zum Ende und sehr authentisch. Von mir gibt es definitiv eine Empfehlung, das Buch zu lesen, nicht nur für diejenigen, die jedes Bisschen auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken posten, sondern auch für die, die etwas vorsichtiger sind. Es ist gut, über solche Gefahren und ihre Konsequenzen aufgeklärt zu sein. Meine Bewertung: Ein aufklärendes Buch für die ‘Generation Facebook’, die mit ihren Daten meist viel zu leichtsinnig umgeht. Ganz klar fünf Sterne.

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  • Rezension zu "Cyberstalker" von Jens Hildebrand

    Cyberstalker

    Sunnyle

    29. November 2012 um 22:57

    Klappentext: "*** Der Roman für die Generation FACEBOOK. *** "ICH LIEBE DICH." Lenas Herz setzt einen Schlag aus, als sie diese Worte auf ihrem Bildschirm liest. Okay, sie hätte gern einen Freund, und als dieser Janus ihr eine Freundschaftsanfrage schickt, nimmt sie an. Auf den Fotos sieht er richtig gut aus. Aber als ein Treffen platzt, ändert sich sein Ton, und Lena kommen Zweifel. Wer ist Janus wirklich? Klar ist nur, dass er es ernst mit ihr meint. Sehr ernst sogar." MEine Meinung: Jens Hildebrand behandelt in "Cyberstalker" ein wichtiges und in der heutigen Zeit nicht zu verachtendes Thema: Wie viel sollte ich im Internet von mir preisgeben? Die 14-jährige Lena hatte noch nie einen Freund und das wichtigste in ihrem Leben sind für sie ihre Freundinnen und das Internetportal "MyWorld". Dass sie schlechte Noten nach Hause bringt und deswegen Internetverbot von ihrer Mutter auferlegt bekommt, macht sie ziemlich fertig. Doch dies hält sie nicht davon ab, sich dennoch bei "MyWorld" einzuloggen. Als sie 4 neue Freundschaftsanfragen erhält, muss sie nicht wirklich lange über deren Annahme nachdenken. Sie prüft, ob sie gemeinsame Freunde hat, und freut sich, als Janus, welcher ihr zwar nicht bekannt, aber ihre Freundschaftsanzahl erheblich erhöht, sie auch noch anchattet. Sie denkt sich nicht viel dabei. Immerhin ist er mit ein paar Schülern der Oberstufe befreundet und so nimmt sie auch dessen Anfrage an. Obwohl sie Janus nicht persönlich kennt, sondern lediglich ab und an mit ihm chattet oder simst stellt sich bei ihr ein ungewohntes Gefühl ein. Sie verliebt sich in einen für sie eigentlich vollkommen Fremden. Doch wer ist Janus überhaupt? Nach und nach erscheint ihr die Sache mit diesem immer merkwürdiger und sie versucht herauszufinden, mit wem sie es zu tun hat. Was sie herausfindet, ist alles andere als lustig und bringt nicht nur sie in Gefahr. Der Autor verwendet in der wörtlichen Rede eine jugendliche Sprache. Zu den Protagonisten, deren Handlungen und Benehmen passt dies sehr gut und lässt diese hierdurch sehr authentisch erscheinen und agieren. Lena reagiert so, wie es wohl einige 14-jährige in ihrer Situation tun würden. Trotz dessen, dass sich bei ihr nach und nach das Gefühl von Angst einstellt, traut sie sich nicht, sich ihren Eltern anzuvertrauen. Lediglich ihre beste Freundin weiß bescheid und ist glücklicherweise wesentlich skeptischer als Lena oder die anderen Mädels ihrer Gruppe. Für diese ist vor allem deren Lipgloss oder der süße Typ der letzten Party Gesprächsthema. Lena muss am eigenen Leib erfahren, was im Internet alles öffentlich zugänglich ist, wie auf Dinge, welche sie postet reagiert werden kann und das Onlinefreundschaften nicht alles sind. Ich fand dieses Buch sehr spannend und es hat mich nicht nur spannend unterhalten sondern ebenso zum Nachdenken angeregt. Meiner Meinung nach sollte, gerade in der heutigen Internetzeit, dieses Thema wesentlich öfter auf den Tisch gebracht werden! Durch die Ich-Perspektive aus Lenas Sicht kennt man deren Gedanken sowie Gefühle und kann sich gut in sie hineinversetzen. Manchmal hätte ich gerne schützend meine Arme um sie gelegt, weil sie trotz oder gerade wegen ihrer (jugendlichen) Unwissenheit hier und da hilflos erscheint, sich jedoch nicht unterkriegen lässt. Das ist es auch, was sie so sympathisch macht. Lena ist keineswegs eine dumme Protagonistin. Sie ist selbstbewusst und macht sich einfach "nur" zu wenig Gedanken was sie zunächst vielleicht naiv erscheinen lässt im Ganzen allerdings nicht wirklich ihren Charakter ausmacht. Dies bringt der Autor sehr authentisch zum Ausdruck. Mein Fazit: Jens Hildebrand verknüpft hier gekonnt die Aufklärfunktion mit spannendem Lesestoff ohne böse den Zeigefinger zu erheben. Durch den leicht und flüssig zu lesenden Schreibstil ist man sofort mitten in der Geschichte gefangen. Mit "Cyberstalker" konnte der Autor mich sehr von sich überzeugen und in seinen Bann ziehen. Ein Beiseitelegen, war mir unmöglich, wollte ich doch wissen, wie es für Lena weitergehen würde. Von mir erhält dieses Buch eine uneingeschränkte Leseempfehlung - welche ich vor allem Jungendlichen sehr ans Herz legen möchte.

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  • Rezension zu "Cyberstalker" von Jens Hildebrand

    Cyberstalker

    Angelheart76

    16. September 2012 um 10:51

    ein brisantes Thema - sehr realitätsnah zum Inhalt: Lena, 14 lernt via Social Network einen Jungen kennen und verlieb sich in ihn, obwohl sie ihn nicht kennt. Sie ahnt nicht, mit welch krankem Wesen sie es zu tun bekommt. ... meine Meinung: Dieses Buch zeigt sehr klar, dass die Benutzung des Internets insbesondere für Jugendliche nicht nur mit Spaß verbunden ist, sondern, dass bei unsachgemäßem bzw. allzu leichtfertigem Umgang nicht zu unterschätzende Gefahren lauern. Es geht darum, dass ein 14 jähriges Mädchen auf einerSocial Network Plattform Freundschaftsanfragen annimmt, weil man umso cooler ist, je mehr "Freunde" man hat. Als sie Janus Anfrage annimmt und sein Profilfoto sieht, erhofft sie sich auch ein wenig mehr und entwickelt ziemlich schnell Gefühle für den unbekannten Jungen, der sich alsbald jedoch als Stalker entpuppt. Das Thema dieses Buches ist brisant und in dieser Zeit, wo das Internet für viele Jugendliche der beliebteste Zufluchtsort ist, hochaktuell. Als Mutter eines Teenagers konnte ich sehr gut Parallelen zwischen dem Buch und dem realen Leben ziehen. Lena ist absolut authentisch, die Geschichte ist realitätsnah und glaubhaft. Die Gedanken und Gefühle der Jugendlichen sind sehr treffend dargestellt. Der Jugendlich lockere Schreibstil, ließ sich zügig lesen. Die dazwischen ablaufenden Chatgespräche mit den witzigen Smilies lockern das Buch immer wieder auf. Lena ist hin und her gerissen zwischen ihrer Zuneigung zu Janus und dem Wissen, dass das was er macht und auch ihre Reaktion darauf falsch sind. Ich fand sie erschreckend naiv, wobei ich allerdings befürchte, dass viele Jugendliche in ihrer Situation ähnlich reagieren würden. Die Charaktere sind sehr facettenreich und realistisch dargestellt. Lenas Freundin Karo ist für ihr Alter erstaunlich reif und vernünftig. Die anderen beiden Mädchen dagegen fand ich noch sehr unreif und oberflächlich. Auch der Stalker ist absolut überzeugend herausgearbeitet, sein krankes Denken gut zu spüren und aus seiner Sicht sogar ein Stück weit nachvollziehbar. Der Autor gibt mit seinem Buch einen deutlichen Denkanstoß zum Thema Gefahren des Internets. Fazit: Dieses Buch fördert einige Schattenseiten des Internets zu Tage und öffnet sicher so manch einem Jugendlichen ein wenig die Augen. Ganz bestimmt regt es auch Eltern an, sich doch etwas mehr Gedanken darüber zu machen, was ihre Kids so im Internet treiben.

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  • Rezension zu "Cyberstalker" von Jens Hildebrand

    Cyberstalker

    beate_bedesign

    15. September 2012 um 15:19

    Inhalt: Lena, ist ein ganz normaler Teenager. Nach der Schule chattet sie mit ihren Schul-Freundinnen auf „MyWorld“ – ein soziales Netzwerk im Internet. Außerdem nutzt sie MyWorld natürlich auch um Fotos von sich zu zeigen, ihren augenblicklichen Status zu veröffentlichen und Nachrichten an ihre Freundinnen zu schicken. Je mehr „Freunde“ man in MyWorld hat, desto „cooler“ ist man. Deshalb überlegt sie auch nicht lange als Janus ihr eine Freundschaftsanfrage schickt. Sie bestätigt diese Anfrage und nach ein paar Nachrichten, die sie mit Janus auf MyWorld austauscht, telefonieren die beiden und verabreden ein erstes Treffen. Meine Meinung: Auf dem Cover, welches mir übrigens ausgesprochen gut gefällt und welches richtig gut zu dem Buch passt, steht, dass es sich bei diesem Buch um einen Roman handelt. Ich finde dieses Buch ist viel mehr als nur ein Roman. Das ist Roman, das ist Krimi, das ist Aufklärungsarbeit und es liest sich hervorragend. Mir kommt es nicht eine einzige Sekunde lang wie eine „fiktive und frei erfundene Geschichte“ vor. Jens Hildebrand hat es hier geschafft über ein Thema zu berichten, das uns alle angeht. Er zeigt auf wie naiv und vertrauensvoll Jugendliche (und sicher auch der eine oder andere Erwachsene) Daten im Internet preisgeben ohne sich Gedanken über irgendwelche Folgen zu machen. Wie leichtfertig man den Illusionen (falsche Videos, falsche Fotos usw.) Glauben schenkt. Und wie fatal die Folgen sein können. Aber er zeigt auch verschiedene Lösungsansätze auf, worauf man achten sollte, wo man Hilfe bekommt usw. Das schöne: es ist wirklich ein Roman und spannend bis zum Schluss. Die Personen sind sehr real geschildert. Der Text ist immer wieder aufgelockert von den „Chatgesprächen“ auch die passenden Smilies sind abgebildet. Genauso wie Abbildungen der Statusmeldungen in MyWorld. Sogar Lenas Profilbild ist zu sehen. Ich finde „Cyberstalker“ wäre eine super Lektüre für den Schulunterricht für Kinder und Jugendliche, die Internetzugang haben. Es ist sicher eine gute Basis für daran anknüpfende Aufklärungsarbeit. Und hat den tollen Nebeneffekt, dass es auch noch Spaß macht dieses Buch zu lesen. Mein Fazit: Meine absolute Leseempfehlung für alle Schüler, Eltern, Lehrer und alle anderen, die mit Jugendlichen zu tun haben.

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  • Rezension zu "Cyberstalker" von Jens Hildebrand

    Cyberstalker

    Arthanis

    Eher was für Jugendliche. Das Thema ist verständlich und in der Sprache der Jugend geschrieben (ich hab sogar eine neue Vokabel gelernt ;) )
    Allerdings glaube ich, dass die meisten Jugendlichen das Ganze zu naiv finden würden und sich nicht wirklich mit der Protagonistin identifizieren.

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  • Rezension zu "Cyberstalker" von Jens Hildebrand

    Cyberstalker

    Ebookbiber

    28. August 2012 um 22:03

    Sehr spannend und durchdacht, die Hauptfigur ist hin- und her gerissen zwischen Verliebtsein und Zögern, aus dem dann blanke Angst wird. Und am Ende Mut und Stärke. Aus jahrelanger Arbeit mit Jugendlichen weiß ich, dass es genau so laufen kann, ob im Internet oder auf Partys... die Faszination ist groß, aber genau so groß ist die Gefahr.
    Ein super Buch!!!

  • Rezension zu "Cyberstalker" von Jens Hildebrand

    Cyberstalker

    Fabella

    16. August 2012 um 18:00

    Inhalt: Lena liebt es, Ihre Zeit bei MyWorld zu verbringen. Eine Internetplattform, wo man Freunde treffen, chatten und vieles mehr kann. Und natürlich ist man viel angesagter, wenn man viele Freunde hat. Und so prüft sie Freundschaftsanfragen nur flüchtig. Und so nimmt sie auch Janus Freundschaftsanfrage an. Wie es scheint ist er ein Schüler der Oberstufe. Anfänglich fühlt sich Lena ziemlich gut, mit einem älteren Schüler zu chatten, der scheinbar auch noch toll aussieht. Doch als dann ein geplantes Treffen ins Wasser fällt, beginnt sich Janus zu verändern. Und Lena bekommt Angst. Wer ist Janus wirklich? Meine Meinung: Es ist nicht mein erstes Buch zu diesem Thema. Doch ich finde, es ist eigentlich sehr gut, wenn man immer mal wieder eine kleine Warnung bekommt, wie schnell sich eine vermeintliche Freundschaft im Internet wandeln kann. Das Internet ist in meinen Augen, gerade für etwas naive oder auch für junge Menschen ziemlich gefährlich. Sie können noch nicht so gut wie wir die Gefahren abschätzen, lassen sich leichter manipulieren. Ich würde jetzt nicht behaupten, mir könnte so etwas nicht passieren, ich denke jedoch, die Wahrscheinlichkeit ist geringer. Bei Cyberstalker geht es eigentlich darum, wie leicht gerade die Jugendlichen getäuscht werden können. Anerkennung, dazugehören, beliebt sein spielt hierbei bestimmt eine große Rolle. Denn nicht umsonst nimmt Lena Janus als Freund an. War sie zuerst einen Moment skeptisch, sah sie dann dass er auch mit anderen ihrer Schule befreundet war und schwupps bestätigte sie seine Anfrage und stellte anfangs auch nichts weiter in Frage. Zudem ist Lena auch noch sehr freizügig, was ihr Bild angeht und die Auskünfte zu ihrer Person .. dadurch nimmt das Unglück seinen Lauf. Der Autor hat hier auf sehr eindringliche, sehr glaubhafte Weise den Verlauf einer anfangs so harmlos scheinenden Freundschaftsanfrage geschildert. Das Buch wechselt im Verlauf immer mal von der normalen Erzählung zu richtigen Bildern, dei z.B. die Umgebung von MyWorld zeigen, als auch zu Chat-Verläufen. Diese Abwechslung machte das Buch fast zu einem Film. Mühelos konnte man sich in die Geschichte fallen lassen und wollte das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Ich gebe zu, selbst mir lief ab und an mal eine Gänsehaut über den Nacken bei der Vorstellung, wie leichtgläubig man doch manchmal ist. Jens Hildebrand arbeitet sowohl als Lehrer als auch in der Krisenintervention in der Schule und hat dadurch täglich mit Jugendlichen und den Problemen des moderenen Zeitalters zu tun. Und ich finde, genau das merkt man im Buch auch. Es klingt nicht einfach wie ein Roman. Vielmehr hat man das Gefühl, es könnte genau so gelaufen sein. Fazit: Ein brandaktuelles Thema, das man nicht aus den Augen verlieren sollte. Ich finde, solche Bücher öffnen einem immer wieder ein Stück die Augen, wie gefährlich das Internet auch sein kann. Dabei ist es in packender Romanform geschrieben, ein echter Pageturner. Eine absolute Empfehlung!

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  • Rezension zu "Cyberstalker" von Jens Hildebrand

    Cyberstalker

    Bookilicious

    12. August 2012 um 00:57

    Inhalt Eigentlich will die 14 jährige Lena dasselbe wie alle anderen Mädchen ihres Alters auch: Mit ihren Freundinnen rumhängen, chatten, telefonieren und: genau, einen Freund. Als ihr ein gewisser Janus eine Freundschaftsanfrage auf "MyWorld" sendet, nimmt sie an, obwohl sie ihn nicht kennt, denn wer viele Freunde hat, ist cooler. Und vielleicht ist er ja genau der richtige für sie? Auf den Fotos sieht er jedenfalls richtig gut aus und schon bald verabreden sich die beiden. Doch zu dem Treffen kommt es nicht und nach und nach kommt Lena ihre Internetbekanntschaft immer seltsamer vor..wer ist Janus eigentlich und was will er von ihr? Nur eines ist sicher: Janus meint es ernst. Verdammt ernst. Zitate "Wir gehen in den Raum, in dem die Lehrer immer Besprechungen mit einzelnen Schülern oder Eltern abhalten. Er ist höchstens halb so groß wie ein Klassenzimmer und riecht etwas muffig, wie eigentlich jeder Raum in der Schule. Vielleicht sind hier irgendwo tote Schüler versteckt, die sich nicht benommen haben und heimlich aus dem Verkehr gezogen wurden. Sie mussten mit einem Lehrer mitgehen und wurden nie wieder gesehen." `Fazit "Cyberstalker" ist ein Roman von Jens Hildebrand. Als sich der Autor selbst bei mir meldete und anfragte, ob ich gerne seine Romane rezensieren würde, konnte mich die Inhaltsangabe von Cyberstalker direkt überzeugen, denn gerade heutzutage ist die virtuelle Welt natürlich ein großes Thema, bei Kindern wie bei Jugendlichen. Gespannt begann ich also den Roman zu lesen und wurde entführt in die Welt einer 14 jährigen Schülerin, die wohl im großen und ganzen das Leben eines heutigen Teenagers führt: Sie chattet mehr als sie telefoniert und viel Konversation findet vor allem über das Internet statt. In Lena's Welt ist das soziale Netzwerk der Wahl "MyWorld", ganz offensichtlich beabsichtigt ist aber die Ähnlichkeit zum bekanntesten aller Netzwerke: Facebook. Lena, die hauptsächlich über dieses Netzwerk mit ihren Freundinnen Isa, Sophie und Karo chattet, aktualisiert natürlich auch ständig ihren Status, stellt Bilder online und hat ein Profilbild, auf dem sie im Bikini zu sehen ist, wie sie auf dem Rücken im Wasser treibt. Eines Tages bekommt sie also eine Freundschaftsanfrage eines gewissen "Janus Bauerstille", den sie eigentlich gar nicht kennt, nimmt nach kurzem zögern jedoch trotzdem an. Da sich unter Janus' Freunden auch 2 Leute aus ihrer Schule befinden, geht sie davon aus, dass es sich bei dem Jungen um einen Schüler ihrer Schule handelt, der ihr bisher einfach nicht aufgefallen ist. Schon bald beginnen die beiden zu chatten und schon kurz darauf fällt der Vorschlag eines ersten Treffens, worauf Lena nach kurzer Bedenkzeit auch eingeht. Lena begegnet und als typisches 14 jähriges Mädchen, sie will immer top informiert sein, ist immer umgeben von ihren Freundinnen und wünscht sich nichts sehnlicher, als auch mal mit ihren Freundinnen "mithalten" zu können und einen festen Freund zu finden. Die Schülerin wirkt auf den Leser von Anfang an zwar sympathisch, intelligent und überaus nett, über ihre Handlungen scheint sie jedoch oft nicht wirklich nachzudenken und wirkt so etwas naiv und vorallem sehr leichtsinnig. Dies ändert sich im kompletten Verlauf des Romanes nicht mehr, Lena bleibt unvernünftig und leichtsinnig und bringt dadurch manchmal nicht nur sich selbst in Gefahr... trotzdem schließt man sie irgendwie in's Herz und will sie beschützen, will sie wachrütteln und darauf aufmerksam machen, in welche Gefahr sie sich selbst begibt. Lena's Freundinnen Sophie und Isa scheinen eher oberflächliche, stylesüchtige junge Mädchen zu sein, die sich vorallem für Jungs interessieren und sonst nur wenig Interessen zu haben scheinen. Trotzdem begegnen sie uns stellenweise mit etwas Witz und Charme, was sie dann trotzdem irgendwie sympathisch erscheinen lässt. Karo dagegen, ebenfalls eine Freundin von Lena, wirkt wesentlich reifer und vernünftiger, ist immer für Lena da und ist so manches Mal zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort - eine Freundin, auf die man sich immer verlassen kann. Die Thematik der Geschichte ist mehr als aktuell, gerade im heutigen Zeitalter begegnen wir immer mehr dem Medium Internet und müssen lernen, verantwortungsbewusst damit umzugehen - eine Tatsache, die wahrlich nicht jedem von uns besonders leicht fällt. Ähnlich wie Lena in dem Roman geben wir wahrscheinlich oft mehr von uns Preis als gut für uns ist bzw. als uns bewusst ist, und manövrieren uns so vielleicht in die ein oder andere verzwickte Lage, aus der wir uns manchmal vielleicht gar nicht mehr so einfach befreien können. Viele Jugendliche heute nutzen das Internet und gerade auch die sozialen Netzwerke intensiver als vielen Eltern wohl bewusst ist und so manchem Erwachsenen würden wohl die Haare zu Berge stehen, wenn sie wüssten was ihre Sprösslinge so im Internet von sich preisgeben. Jens Hildebrand's Roman zeigt sehr deutlich auf, welche Gefahren im Internet lauern, was sich aus einem einfachen Chat entwickeln kann und was passiert, wenn man nur allzu leichtfertig mit Informationen im Internet um sich wirft. Oftmals lassen wir uns von schönen Worten oder tollen Bildern täuschen und glauben vieles ohne Nachzufragen, oft auf Dinge, die wir im Alltag, in der "Realität" viel mehr hinterfragen würden, als wir es in der fiktiven Welt tun. Lena lässt sich von schönen Worten bezirzen, schwärmt Bilder eines Jungen an, den sie noch nie gesehen hat und träumt von einer wunderbaren, heilen Welt, ohne wirklich zu wissen worauf sie sich einlässt - und vorallem mit wem. Dieser Roman hat mich, mehr als jeder andere in der letzten Zeit, sehr zum nachdenken angeregt, vor allem da auch ich mich (nicht zuletzt wegen meines Blogs) ebenfalls sehr viel in der virtuellen Welt bewege und auch die sozialen Netzwerke nicht scheue. Gerade während der Zeit, in der ich diesen Roman gelesen habe, bin ich etwas aufmerksamer durch die "fiktive Welt" gegangen und mir vielen einige Dinge und Aktionen bei Bekannten und auch Freunden auf, die mich irritiert, sprachlos gemacht oder verwirrt haben, und mir die Frage in den Kopf trieben, was sich manch einer bei manchen Post's eigentlich so denkt und wie leichtfertig er oder sie mit diversen Informationen umgeht. Insgesamt konnte mich "Cyberstalker" mehr als überzeugen: Die Thematik, sowie die Geschichte selbst blieben spannend, die Personen waren greifbar und real gestaltet, und die Sprache gut verständlich. Der Showdown am Ende konnte mich vollends überzeugen, er ist realistisch und man fiebert in jeder Sekunde mit - einfach weil das Ende nicht vorhersehbar ist. Fazit: Unbedingt lesen!

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