Jens Johler

 3,8 Sterne bei 90 Bewertungen
Autor von Kritik der mörderischen Vernunft, Gottes Gehirn und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jens Johler

Jens Johler schrieb Theaterstücke, Erzählungen, Politthriller (Kritik der mörderischen Vernunft) und als Co-Autor die Biographie der Band Ton Steine Scherben. Sein Bach-Roman "Die Stimmung der Welt" wurde ins Englische und Ungarische übersetzt. Zuletzt erschien sein Erzählungsband "Beim Verleger - Geschichten aus dem Literaturbetrieb".

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jens Johler

Cover des Buches Kritik der mörderischen Vernunft (ISBN: 9783548269542)

Kritik der mörderischen Vernunft

 (41)
Erschienen am 14.01.2009
Cover des Buches Gottes Gehirn (ISBN: 9783548282244)

Gottes Gehirn

 (22)
Erschienen am 12.05.2010
Cover des Buches Keine Macht für Niemand (ISBN: 9783847512165)

Keine Macht für Niemand

 (12)
Erschienen am 01.12.2013
Cover des Buches Keine Macht für Niemand (ISBN: 9783896024688)

Keine Macht für Niemand

 (5)
Erschienen am 01.10.2003
Cover des Buches Das falsche Rot der Rose (ISBN: 9783492244930)

Das falsche Rot der Rose

 (2)
Erschienen am 01.01.2006
Cover des Buches Beim Verleger (ISBN: 9783756202539)

Beim Verleger

 (0)
Erschienen am 25.04.2022

Neue Rezensionen zu Jens Johler

Cover des Buches Die Stimmung der Welt (Johann Sebastian Bach) (ISBN: 9783895813641)BrittaRoeders avatar

Rezension zu "Die Stimmung der Welt (Johann Sebastian Bach)" von Jens Johler

Porträt eines genialen Künstlers
BrittaRoedervor einem Jahr

Es war der Titel dieser Romanbiografie von Jens Johler, der mich lockte: „Stimmung der Welt“ klingt stark danach, dass es um mehr als „nur“ um Musik geht. Wobei Musik alleine ja schon eine Welt für sich ist. Ich wurde nicht enttäuscht.
Im Mittelpunkt steht das Leben und Schaffen des berühmten Barockmusikers Johann Sebastian Bach. Johlers Erzählton ist durchgängig leicht verständlich und daher angenehm zu lesen. Behutsam verknüpft er historisches Hintergrundwissen mit belegten Fakten um den berühmten Musiker. In einem ausführlichen Anhang am Ende des Buches zeigt er außerdem, wo er sich auf Fakten stützte und wo er beim Erzählen leere Zwischenräume mit eigener Fiktion auffüllte.
Da ich nicht viel über Bach wusste, habe ich einiges aus dieser Roman-Biografie mitnehmen können.
Johler zeichnet ein lebendiges Bild von Bachs Epoche, in der Kunst und Gesellschaft (und die Kunst als Spiegel der Gesellschaft) in einem offenen Umbruch sind. Das Bürgertum etabliert sich und die Kunst, die sich an diesem neuen Publikum orientiert, befreit sich von kirchlichen und höfischen Zwängen. Bach erkennt die Zeichen dieser neuen Zeit. Dennoch bleibt er – anders als sein Zeitgenosse Händel, der mit weltlichen Kompositionen Furore macht - mit seinem Werk der kirchlichen Tradition verhaftet.
Johler porträtiert Bach als einen Menschen, der trotz wirtschaftlicher und politischer Abhängigkeit um seinen persönlichen Weg zu künstlerischer Freiheit kämpft. Er zeigt uns einen genialen Künstler, der Zeit seines Lebens um musikalische Vollkommenheit rang und auf seine Weise auch erreichte.

Kommentare: 1
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Cover des Buches Kritik der mörderischen Vernunft (ISBN: 9783548269542)badwomans avatar

Rezension zu "Kritik der mörderischen Vernunft" von Jens Johler

Spannend und schockierend
badwomanvor 7 Jahren

Dieses Buch über die Hirnforschung und deren mögliche Folgen ist sehr spannend geschrieben. Es geht um "Menschenzucht" und darum, ob alles, was machbar ist, auch verwirklicht werden sollte. Ist es sinnvoll, religiöse Eiferer (den 11.9. werden wir alle nicht vergessen) schon vor eventuell geplanten Attentaten so zu manipulieren, dass diese Attentate abgewendet werden können? Wo gäbe es dann noch Grenzen in der Wissenschaft? Wer würde entscheiden, was einen Menschen ausmacht? Wo bleiben Moral und Menschlichkeit? Diese ganzen Fragen wurden in einen wirklich spannenden Krimi verpackt: Der Journalist Troller ist auf mysteriöse Weise in eine Mordserie verstrickt, der Hirnforscher zum Opfer fallen. Erst spät werden die Zusammenhänge deutlich. Auch seine Freundin wird in den Fall hineingezogen und begibt sich dadurch in Lebensgefahr. Einige Längen bei philosophischen Erörterungen kann man da getrost vernachlässigen. Für mich persönlich war es auch ein lehrreiches und schockierendes Buch, denn vieles, wie im Nachwort des Autoren nachzulesen ist, ist nicht frei erfunden, sondern seriös recherchiert. Der Titel dieses Buches hätte mich unter normalen Umständen allerdings nicht angesprochen oder animiert, dieses Buch zu kaufen. Umso besser, dass ich es vorablesen durfte, sonst hätte ich ein wirklich gutes Buch wahrscheinlich nicht gelesen!

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Cover des Buches Kritik der mörderischen Vernunft (ISBN: 9783548269542)Themistokeless avatar

Rezension zu "Kritik der mörderischen Vernunft" von Jens Johler

Kritik der mörderischen Vernunft
Themistokelesvor 9 Jahren

Bei diesem Buch hat mich zunächst vor allen Dingen der Titel gereizt. Das lag wohl vor allen Dingen an der Kombination von mörderisch und Vernunft, zum anderen aber auch daran, dass zumindest ich unwillkürlich an Kant denken musste. Und damit lag ich nicht einmal allzu weit weg.

Was ich jedoch eher etwas seltsam fand, war der Einstieg in diesen Roman. Zunächst wird man viel mit Belanglosigkeiten, fast schon, belästigt, die irgendwie den Lesefluss ein wenig hemmen. Man fragt sich einfach die ganze Zeit, warum man so viele Informationen zu so wenig wichtigen Dingen bekommt. Auch die Charaktere sind leider ein wenig oberflächlich gestaltet, wenn auch nicht unbedingt schlecht, was aber auch daran liegen mag, dass es schon der zweite Roman um die beiden Journalisten ist und man sie sicherlich eigentlich schon etwas näher kennen könnte, auch wenn ich es immer besser finde, wenn einem neuen Leser, der Einstieg etwas mehr erleichtert wird. Besonders auch dann, wenn man nicht einmal wirklich erkennen kann, dass es schon einen Band zu den beiden gibt, wenn man es durch Zufall nicht schon weiß.
Irgendwie fand ich Troller von seiner Persönlichkeit, wie man sie kennenlernt eh eher etwas unsympathisch, durch die Art, wie er mit seinen Mitmenschen umgeht, vor allen Dingen auch mit seiner Tochter. Und auch Jane ist ein Charakter, den ich vom Verhalten her sehr unsympathisch fand, denn wer sich so verhält wie sie, den würde ich nicht als Freundin haben wollen. Also eigentlich zwei Protagonisten, die mir nicht wirklich sympathisch werden konnten. Wobei ich den Großteil der Charaktere sehr oberflächlich beleuchte fand, vor allen Dingen leider auch den Täter Kant.

Dazu kommt dann noch, dass der Roman zwar als Thriller deklariert ist und ja, es geschehen auch Morde, aber das eher fast schon am Rande des Geschehens. Manchmal bekommt man sie auch direkt mit, aber es ist nie so, dass diese auf mich irgendwie die Spannung verbreiteten, wie ich sie eigentlich von einem Thriller erwarte. Wenn hatte das Ganze eher ein wenig etwas von einem Krimi, bei dem die Ermittelnden Journalisten sind. Auf jeden Fall fehlt an vielen Stellen einfach die Spannung und der Roman plätschert eher einwenig vor sich hin.

Trotzdem muss ich ihm lassen, dass ich die Theorien zum freien Willen auf jeden Fall sehr interessant fand, wenn auch das Thema ein wenig überspitzt dargestellt wurde. Jedoch scheint es mir zumindest da so zu sein, dass der Autor schon einen relativ großen Teil an Recherche in das Buch gesteckt hat, was es auf jeden Fall aufwertet.

Kein wirklicher Thriller, dafür viel Wissenschaft und etwas seltsame Charaktere. Ein Buch, das man durchaus lesen kann, bei dem man aber auch nicht viel verpasst, wenn man es nicht macht.

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