Jens Johler , Olaf-Axel Burow Gottes Gehirn

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Inhaltsangabe zu „Gottes Gehirn“ von Jens Johler

Ein berühmter Klimaforscher und Nobelpreisträger wird in den USA ermordet aufgefunden. Das Gruselige: Der Leiche fehlt das Gehirn. Kurz darauf kommt in Berlin ein weiterer Forscher auf mysteriöse Weise ums Leben. Der Wissenschaftsjournalist Troller und die Gerichtsreporterin Jane Anderson wittern eine Story und gehen der Mordserie auf den Grund. Ihre Nachforschungen führen sie in die Labore der Zukunft – und zu der Erkenntnis, dass die Menschheit in höchster Gefahr ist.

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  • Rezension zu "Gottes Gehirn" von Jens Johler

    Gottes Gehirn

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. June 2011 um 15:39

    Das göttliche Gehirn – oder: wie ein Fanatiker Wissenschaftler Gehirne verknüpfen will (Achtung: Spoiler!!!) Regelmäßige Leser meines Blogs werden wissen, dass ich großer Fan von Wissenschaftsthriller bin, allerdings müssen diese fundiert sein bzw. sollte ein wenig Wahrheit schon enthalten sein. „Gottes Gehirn“ verspricht dem Leser am Anfang sehr viel, allerdings werden die Versprechen größtenteils nicht eingehalten. Die Story bietet, um es mal mit den Worten eines Journalisten zu sagen, einen sehr vielversprechenden Aufhänger: hochkarätige Wissenschaftler, die alle an einer Konferenz im 20. Jahrhundert teilgenommen haben, bei der es um die Verknüpfung von Wissen und Wissenschaften ging, werden seltsam verstümmelt und tot aufgefunden. Klingt doch toll, oder? Das dachte ich mir auch und ließ mich beim Lesen dieses sogenannten Wissenschaftsthrillers fallen, um mich der Story hinzugeben, doch das ging nicht lange. Zwei deutsche Journalisten reisen, im Auftrag eines deutschen Magazins, in die USA um dort mit Wissenschaftlern zu sprechen, die als Koryphäen auf ihrem Gebiet anerkannt werden und deren Forschungen über die Zukunft der Menschheit und der Welt entscheiden werden. Getarnt als Interviewreihe befragen die beiden Journalisten die Wissenschaftler aber auch über die Konferenz aus und müssen dabei feststellen, dass ein Verrückter hinter den Gehirnen jener Wissenschaftler her ist. Klingt doch auch noch toll, oder? Soweit war die Handlung auch noch völlig hinnehmbar und spannend, doch die letzten hundert Seiten gingen gar nicht. Doch dann kommt das Unglaubliche: dieser Verrückte will die Gehirne der Wissenschaftler verknüpfen, um Gottes Gehirn herzustellen und um damit die Zukunft der Menschheit und der Welt zu retten, denn seiner Meinung nach hängt die Welt am seidenen Faden, weil das Wissen und die Wissenschaften immer weiter spezialisiert werden. Verrückt oder? Aber das war noch nicht das Unglaublichste, denn das kommt jetzt: durch das Verknüpfen dieser Gehirne erhält dieser Verrückte die Macht über das gesamte Universum und kann es lenken und steuern, so wie er will. Das Ende ist viel zu abgedreht und viel zu unrealistisch für einen Wissenschaftsthriller. Die einzelnen Wissenschaftler, die mitsamt ihren Forschungen dargestellt werden, wirken bei weitem realistischer, denn an den erforschten Themen arbeiten Wissenschaftler rund um die Welt. Und genau deswegen passt das Ende zu 200% nicht zu dem Rest des Buches – völlig bekloppt! Doch das war noch nicht alles. Die Charaktere in diesem Buch bleiben unheimlich oberflächlich und zeigen während des gesamten Buches keine Gefühlsregungen, absolut keine. Es ist völlig unrealistisch, dass zwei Charaktere während des gesamten Buches nicht ein privates Gespräch führen oder dass sie am Ende dann doch auf einmal ein Paar werden, wenn die dreihundert Seiten vorher nichts passiert ist! Und last but not least: dem Buch fehlt es völlig an Thrill und teilweise sogar absolut an Spannung. Die Story wird lediglich durch die Frage, wer der, bereits erwähnte, Verrückte sein könnte, angetrieben. Diesem Buch dem Genre Thriller zu zuordnen ist komplett daneben, denn es fehlt der für einen Thriller typische Thrill, der dadurch erzeugt wird, dass der Leser dem Protagonist immer einen Schritt voraus ist. Insgesamt ein unheimlich grauenvolles Buch, durch das ich mich quälen musste, aber das gerne gemacht habe, um mit dieser Rezension vor diesem Buch zu warnen. Wer einen Wissenschaftsthriller erwartet, der einem die Nerven raubt, ist bei diesem Buch komplett falsch; wer interessante Charaktere erwartet, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen; und wer sich ein atemberaubendes Ende erhofft, hat hier zum absolut falschen Buch gegriffen. FINGER WEG VON DIESEM BUCH!

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  • Rezension zu "Gottes Gehirn" von Jens Johler

    Gottes Gehirn

    ChiefC

    22. September 2010 um 19:26

    Wenn es gelänge, alle Wissensgebiete zu verknüpfen, schüfe man dann "Gottes Gehirn"? Um diese Frage dreht sich der gleichnamige Thriller. Es ist der erste Roman um den Wissenschaftsjournalisten Troller, den Johler, damals noch mit Koautor, geschrieben hat. Das ist zwar zehn Jahre her, doch das Buch hat nichts an Aktualität verloren. Es wurde jetzt neu aufgelegt, wohl auch wegen des Erfolgs des zweiten Troller-Romans "Kritik der mörderischen Vernunft." Besser als in diesen beiden Bänden lassen sich Suspense, Spannung, und gut verständliche Einblicke in die real existierende Wissenschaft kaum verbinden. Wäre ein Superhirn tatsächlich die Lösung all unserer Probleme? Oder würde es nicht vielmehr neue schaffen? Vor allem: Wer bestimmt, ob und wie ein solches Hirn eingesetzt würde und zu welchem Preis? Im Buch spielt ein gewisser Jeff Adams eine tragenende Rolle, ein Multimilliardär dessen Vor- und Nachnamen nicht zufällig genau gleich viele Buchstaben enthalten wie die von Software-Tycoon Bill Gates. Moment mal, tut der nicht auch viel Gutes mit seinem Geld? Sicher, aber Menschen, die viel geben, können auch bestimmen, wofür. Oder wie ein kritischer Journalist vor kurzem anmerkte: Gates kann also beeinflussen, welche Krankheiten künftig als nächste ausgerottet werden. Das mag wie kleinliche Nörgelei klingen: Ist es nicht besser, das eine zu tun, selbst wenn man das andere lässt, als nichts zu tun? Das mag schon sein. Dennoch birgt Mäzenatentum natürlich auch Gefahren, und falls ich persönlich mal auf Hilfe angewiesen sein sollte, würde ich sie lieber von einem neutralen Sozialstaat gewährt bekommen als von irgendeinem edlen Spender, der mir vielleicht nebenbei noch seine Weltanschauung oder Religion aufdrücken will. Nun ist Jeff Adams in dem Thriller nur einer der üblichen Verdächtigen, seine Darstellung ist aber ein Beispiel dafür, wie prophetisch dieses Buch ist. Wer einen spannenden Thriller lesen will und nebenei noch unangestrengt etwas über Genetik, Künstliche Intelligenz, Hirnforschung Astrophysik und eine ganze Reihe anderer Disziplinen erfahren will, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Das gilt auch für seinen Nachfolger. Darin geht's dann darum, ob der Mensch einen freien Willen hat oder nicht. Ich jedenfalls entscheide mich heute schon freiwillig dafür, auch den dritten Troller-Band zu lesen - wenn's denn einen geben sollte. Denn was könnte nach diesen profunden Rundumschlägen in puncto Wissenschaft und Philosophie wohl noch kommen?

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  • Rezension zu "Gottes Gehirn" von Jens Johler

    Gottes Gehirn

    Arthanis

    02. November 2009 um 14:44

    Spannend und interessant, allerdings überwiegt hier der Fantasy Anteil. Der wissenschaftliche Hintergrund kommt etwas zu kurz.

  • Rezension zu "Gottes Gehirn" von Jens Johler

    Gottes Gehirn

    Leserrezension_2009

    25. August 2009 um 17:52

    "Johler und Burow präsentieren die Trends der rasanten Entwicklung in Technik und Biowissenschaften auf einen orginellen Thriller mit Science-Fiction-Elementen." Frankfurter Rundschau --- Jens Johler, geboren 1944 in Neumünster, studierte nach einer Schauspielausbildung Volkswirtschaftslehre und lebt heute als freier Autor in Berlin. Er veröffentlichte unter anderem die Romane "ein Essen bei Viktoria", "Der Falsche" und "Gottes Gehirn". . Olaf - Axel Burow, geboren 1951 in Berlin, ist Professor für Pädagogik an der Universität Kassel. Er schrieb zahlreiche Sachbücher und veröffentlichte zusammen mit Jens Johler den Berlin - Roman "Bye bye Ronstein" und den Wissenschaftsthriller "Gottes Gehrin". --- Im August 1998 sterben eine handvoll renomierter Wissenschaftler. Ihre Gemeinsamkeit: Alle haben an der Blake Wissenschaftskonferenz und Zukunftskonferenz teilgenommen. Doch man weiß nur wenig über diese Konferenz. Das Thema: die Zukunft der Wissenschaften und - und das vor allem - die Zukunft der Menschheit. Einige Jahre später wird ein anerkannter, aber auch umstrittener, Klimawissenschaftler und Nobelpreisträger, der auch der "Klimapapst" genannt wird, ermordet. Als man seinen Körper untersucht stellt man fest, dass man ihm das Gehirn entfernt hat. Der deutsche Wissenschaftsjournalist Troller und die Kriminalreporterin Jane Anderson von der Zeitschrift Fazit beginnen in Amerika nachzuforschen, als immer mehr Wissenschaftler der Zukunftskonferenz sterben, und alle Leichen enthalten kein Gehirn oder der Kopf fehlt. Bei ihren Nachforschungen treffen die beiden Journalisten auf durchgedreht und hochintelligente Wissenschaftler. Alle haben an der Konferenz teilgenommen, doch sie forschen alle auf unterschiedlichen Gebieten zur Verbesserung der Menschheit. Informatiker mit dem Schwerpunkt Künstliche Intelligenz, Genetiker, Neurowissenschaftler, Astrophysiker, Musiktheoretiker und Psychologen. Die Genetiker können Gene perfekt und ins kleinste Detail manipulieren, die Informatiker träumen von einer Zukunft, in der man das menschliche Gehirn auf eine Festplatte übertragen kann, die Neurowissenschaftler wollen Köpfe und Gehirne transplantieren und die Astrophysiker wollen das Universum besiedeln und glauben an ein ulimatives Gehirn, an Gottes Gehirn. Troller und Anderson wird schnell klar, dass die Welt, so wie wir sie kennen, in großer Gefahr schwebt... --- "Gottes Gehirn" ist ein packender Roman, der zusammen mit Science-Fiction-Elementen einen lecker schmeckenden, spannenden und interessanten Wissenschaftsthriller ergibt. Das Buch ist einer der wenigen Wissenschaftsthriller, die wirklich den Namen THRILLER verdient haben. Es wird sehr spannend, aber nicht nur auf diese typische wissenschaftliche Art und Weise, sondern auch auf eine andere Art und Weise, die man nicht erklären kann. Leider sind wenig witzige Elemente vorhanden und diese wenigen verstecken sich auch noch recht gut! Doch trotzdem halte ich dieses Buch für wirklich sehr gut und empfehlenswert. Ein sehr gelungener Wissenschaftsthriller. Diese Rezension hat Humanist eingereicht.

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