Jens Lossau , Jens Schumacher Der Orksammler

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Inhaltsangabe zu „Der Orksammler“ von Jens Lossau

Aus dem Heerlager einer Militärstreitmacht, die seit Wochen in der Ebene von Torr auf ihren Einsatz wartet, verschwinden Nacht für Nacht Soldaten, allesamt Orks. Die Vermissten werden Tage später tot in der Karstwüste rings um das Lager gefunden. Jemand – oder etwas – hat ihnen mit roher Gewalt die Herzen aus dem Leib gerissen! Da Leichen und Tatorte Rückstände von Magieanwendung aufweisen, schickt man umgehend nach den beiden erfahrensten Ermittlern des IAIT, Meister Hippolit und Jorge dem Troll. Die beiden folgen der Fährte des Täters bis in die Mauern von Torrlem, der berüchtigten Grabstadt. Hier, umgeben von Abertausenden von Leichen, stoßen sie auf ein grauenhaftes Geheimnis ...

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  • Eine Reihe ohne Zwänge und Ketten

    Der Orksammler
    Wortmagie

    Wortmagie

    10. June 2015 um 10:09

    Das Autorenduo Jens Lossau und Jens Schumacher ist für mich einer der besten Gründe, ab und zu mal einen Ausflug ins Cross-Genre zu machen. Ihre Art und Weise, Thriller/Krimi-Elemente in eine Fantasy-Welt zu übertragen, ist einfach fabelhaft und witzig, weswegen ich mich sehr auf die Fortsetzung ihrer Reihe Die Fälle des IAIT, „Der Orksammler“, freute. Ich bewundere sie beide dafür, dass sie sich weigern, in eine Schublade zu passen und einfach das schreiben, worauf sie Lust haben. Gemeinsam decken sie so eine ziemliche Bandbreite ab: Krimis, Thriller, Kinderbücher, Fantasy und Mystik. Es ist schade, dass ich nicht herausfinden konnte, wie es überhaupt zu dieser literarischen Zusammenarbeit kam. Sie tragen den gleichen Vornamen, wurden im gleichen Jahr geboren und wuchsen in der gleichen Stadt auf. Daraus schlussfolgere ich, dass sie schon ewig Freunde sind, aber es ist ja nicht gerade alltäglich, dass zwei Freunde genau den gleichen Berufswunsch haben und diesen auch realisieren. Diese Geschichte würde mich wirklich brennend interessieren. Nachdem Meister Hippolit und Jorge der Troll den mysteriösen Fall des Ebenschlächters lösten, haben sie sich eigentlich einen erholsamen Urlaub verdient. Doch aus der Entspannung wird nichts, denn das Verbrechen gönnt ihnen keine Pause. Nacht für Nacht verschwinden Orks aus einem Soldatenlager vor den Toren der Totenstadt Torrlem. Ihre Leichen werden kurz darauf übel zugerichtet aufgefunden, mit aufgebrochenem Brustkorb und fehlenden Herzen. Ein Serienkiller treibt sein Unwesen. Die Spuren führen M.H. und Jorge tief in die Eingeweide Torrlems. Dort erwartet sie jedoch nicht nur der Killer, sondern auch das hässliche Geheimnis der Stadt der Toten… Die Romane aus der Reihe Die Fälle des IAIT machen mir viel Freude. Es ist unterhaltsam, Meister Hippolit und Jorge bei der Arbeit zu beobachten und dabei zu spüren, wie viel Spaß Jens Lossau und Jens Schumacher beim Schreiben ihrer Abenteuer hatten. Trotzdem muss ich zugeben, dass ihnen „Der Orksammler“ meiner Meinung nach etwas weniger gut gelungen ist als der erste Band „Der Elbenschlächter“. Hätten die beiden Bücher nichts mit einander zu tun, würde ich das vermutlich nicht so empfinden. Als Einzelband wäre „Der Orksammler“ sicher komplett überzeugend. Doch da es sich um eine Fortsetzung handelt, muss ich leider bemängeln, dass ihm dieser bestimmte Fortsetzungscharakter fehlt. Jens Lossau und Jens Schumacher haben zwar einen interessanten neuen Fall für M.H. und Jorge konzipiert, aber sie bieten kaum neue Informationen über die beiden an. Das hat mich durchaus ein wenig enttäuscht, denn ich hatte wirklich auf Details aus dem Privatleben des ungleichen Duos gehofft. Sie sind so außergewöhnliche Persönlichkeiten, doch ihre Biografien sind unvollständig. Beispielsweise war ich immer wieder von Jorges Ausdrucksweise überrascht; er nutzt Redewendungen und Formulierungen, die darauf hindeuten, dass er wesentlich intelligenter und anscheinend auch gebildeter ist als für einen Troll üblich. Da ich aber bisher nichts über seine Vergangenheit weiß, kann ich mir diesen Umstand nicht erklären. Man sollte meinen, es läge an Jorges Nähe zu Meister Hippolit, doch dafür verbringen sie wie bereits im ersten Band einfach nicht genug Zeit zusammen. Auch das fand ich schade, denn es gibt so vieles, das ich bezüglich ihrer Beziehung nicht verstehe. Ein kleines, intensives Gespräch über ihre jeweiligen Lebensgeschichten hätte Wunder gewirkt. Stattdessen streiften sie wieder hauptsächlich allein durch die düsteren Straßen Torrlems, einer Stadt, deren großartiges Potential Lossau und Schuhmacher meines Erachtens nach nicht voll ausgenutzt haben. Diese Stadt ist ein einziges riesiges Bestattungsunternehmen – ein skurrileres Setting will mir bei bestem Willen nicht einfallen. Ich hätte gern mehr von ihr gesehen; hätte gern mehr Komplikationen in der Ermittlung des Falls und eine solidere Atmosphäre erlebt. Natürlich enträtseln M.H. und Jorge das Problem der ermordeten Orks; die Auflösung dieses Falls empfand ich allerdings als weniger spannend als den Fall des Elbenschlächters. Vor allem kannte ich die Antwort bereits vor den beiden Ermittlern. Trotz der angenehmen Befriedigung, die einfach daher rührt, dass ich Recht hatte, wäre es mir doch lieber gewesen, wenn mich Lossau und Schumacher erneut geschickt aufs Glatteis geführt hätten. Ich denke, ich werde meine Erwartungshaltung hinsichtlich der Reihe Die Fälle des IAIT korrigieren müssen. Sicher gehören die Geschichten aus Meister Hippolits und Jorges Ermittlerleben auf gewisse Weise zusammen und folgen einer chronologischen Reihenfolge, doch sie sind offenbar keine Fortsetzungsromane. Diese Bücher sind nicht wie all die anderen Reihen, die ich sonst lese. Sie sind purer Spaß ohne Zwänge und Ketten. Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass Jens Lossau und Jens Schumacher vielleicht einfach keine Lust darauf haben, sich komplizierte Hintergrundgeschichten für ihre Protagonisten auszudenken – also lassen sie es. So müssen sie sich zumindest nie die Frage stellen, ob diese oder jene Verhaltensweise zu M.H. oder Jorge passen könnte. Und das ist okay, ich kann das akzeptieren. Ich muss mich wohl nur daran gewöhnen. Ich bin überzeugt, wenn mir das gelingt, sind diese Romane erfrischende, ungewöhnliche und humorvolle Ausflüge ins Cross-Genre, die mich zum Lachen bringen und euch sicher auch, wenn ihr diesen beiden Käuzen eine Chance gebt. Und damit meine ich nicht nur M.H. und Jorge. ;)

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  • Rezension zu "Der Orksammler" von Jens Lossau

    Der Orksammler
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. October 2010 um 08:58

    Inhalt: Ein neuer Fall für Jorge und Hippolit Nacht für Nacht verschwinden Soldaten aus einem Heerlager in der abgelegenen Steinwüste von Torr. Bei den Vermissten handelt es sich immer um Orks, und ihre Leichen tauchen später wieder auf - mit herausgerissenem Herzen! An den Tatorten finden sich Spuren von Magieanwendung. Ein klarer Fall für Meister Hippolit und Jorge den Troll. Die beiden Ermittler verfolgen die Fährte des rätselhaften Mörders in die berüchtigte Grabstadt Torrlem. Hier, zwischen Millionen von Leichen, stoßen sie auf ein grauenhaftes Geheimnis ... Meine Meinung: Sie sind wieder da! Nachdem ich vor einigen Monaten „der Elbenschlächter“ gelesen hab, und mir anfangs noch dachte, wer schreibt so abstrakte Fantasy, hat mich ganz schnell das „Jorge & Hippolit Fieber“ gepackt und die Autoren konnten, meiner Meinung nach, den nächsten Teil nicht schnell genug veröffentlichen. Auch der Orksammler ist wieder spannend, sarkastisch, ironisch und voller Witz. Manchmal aber auch etwas eklig und ordinär. Jorge der Troll ist nun etwas selbstbewusster, vor allem aber ist er jetzt „Jorge der Erwischer“ und sein „Wir Trolle haben da ein Sprichwort, und das geht so.“ bleibt dem Leser weiterhin erhalten. Stolz zeigt er nun überall seinen IAIT-Siegelring ( Institut für angewandte investigative Thaumaturgie“ )und erzählt jedem von seinem geheimen Auftrag. Schmunzelnd fragte ich mich des Öfteren, ob die Autoren vor lauter Sprichworten, diese nicht schon singen konnten. Hippolit ist weiterhin in knabenhafter Figur, dennoch weise und nun vielleicht sogar einen Tick toleranter. Zumindest Jorge gegenüber, der seinen Meister weiterhin schier in die Verzweiflung treiben kann. Doch genau das macht ja das Team aus: Jorge, der zeitweise sehr naive und plumpe Troll, mit dem schlechten Benehmen und Meister Hippolit, der weise aber auch schon mal sehr ungeduldig ist. Beide zusammen bieten uns wieder einen spannenden Fall und bringen den Leser auch so manches Mal zum Lachen, während sie gemeinsam für das IAIT ermitteln. Doch Vorsicht, diese Fantasy hat es in sich. Der Orksammler ist nicht einfach nur ein Fantasyroman, sondern auch gleichzeitig ein Thriller. Blutig und brutal werden hier den Orks die Herzen herausgerissen. Ich bin auch der Meinung, dass man „der Elbenschlächter“ vorher nicht gelesen haben muss, um die Handlung zu verstehen, aber empfehle diesen Teil ebenfalls. Der Schreibstil ist spannend, ironisch und witzig zu gleich. Das lockert die Geschichte auf und daher lassen sich die 317 Seiten recht schnell lesen. Das Cover zeigt einen ängstlichen Ork und passt zum Titel. Fazit: Ein witziges Ermittlerteam in einem harten Fantasythriller. Ich habe Jorge und Hippolit längst in mein Herz geschlossen und freue mich auf den nächsten Fall mit den beiden.

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