Jens Lossau Die Menschenscheuche

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Inhaltsangabe zu „Die Menschenscheuche“ von Jens Lossau

Das außergewöhnliche Ermittlerduo ist zurück: Diesmal verschlägt es Tillmann Grosch und Frank Passfeller in die österreichischen Alpen. Dort wird eine Reihe von Leichen gefunden, jede einzelne zerhackt in unzählige, exakt gleich große Würfel. Die Polizei tappt im Dunkeln: Treibt ein wahnsinniger Serienmörder sein Unwesen? Oder haben die Greueltaten etwas mit der "Menschenscheuche" zu tun, einer mythischen Schreckgestalt, die in den schroffen Berghängen ihr Unwesen treiben soll? Handelt es sich womöglich um eine Abart des sagenumwobenen Yeti?§§Jens Lossau und Jens Schumacher mischen in ihrem Roman Reales mit Fiktivem, Haarsträubendes mit Amüsantem - ein rasanter Thriller auf den Spuren des unheimlichen Schneemenschen!

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  • Rezension zu "Die Menschenscheuche" von Jens Lossau

    Die Menschenscheuche
    Webbee

    Webbee

    03. September 2012 um 15:17

    In Waldgebiet nahe des kleinen Tiroler Dorfes Hohlstein werden in exakt gleich große Würfel zerstückelte Leichname gefunden. Hinzu kommt, dass immer öfter von Sichtungen eines merkwürdigen affenähnlichen Wesens in den Wäldern berichtet wird. Könnte es da einen Zusammenhang geben? Der örtliche Polizeischef ist jedenfalls ratlos. Da treten Passfeller und Grosch – ein Ermittlerduo des BKA auf den Plan. Sie sind spezialisiert auf „mysteriöse“ Fälle und wurden als Spezialermittler auf diesen Fall angesetzt. Zunächst sind sie verwirrt und frustriert auf Grund scheinbar unzusammenhängender Indizien, die sich aus Gesprächen mit teilweise sehr merkwürdigen Einheimischen ergeben. Und die Art und Weise des zu Tode kommens der Opfer zu erklären, ist natürlich ebenfalls eine beachtliche Hürde auf dem Weg zu einer Lösung des Falles. Doch die beiden, die sich trotz ihrer Verschiedenheit wunderbar ergänzen, schaffen es letztendlich den Mörder zu überführen. Doch können sie tatsächlich alle Rätsel aufklären, die dieser Fall aufgibt? Das Buch liest sich sehr schnell und flüssig, was zum einen an der gut strukturierten und stets spannend gehaltenen Geschichte liegt und zum anderen an den Charakteren Grosch und Passfeller. Deren Eigenheiten sorgen für die witzigen Momente in dem Buch (von denen es so einige gibt). Fazit: Spannend, myteriös und ein bisschen gruselig und dazu noch witzig. Sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Die Menschenscheuche" von Jens Lossau

    Die Menschenscheuche
    kfir

    kfir

    03. November 2007 um 14:07

    Thematisch interessant - handwerklich grenzwertig Mysteriöse Morde in einem Dorf in Tirol, möglicherweise ein Yeti in den österreichischen Alpen ... das verspricht Aussergewöhnliches und Spannung. Dass das alles reichlich fiktiv ist, sollte klar sein und ist auch nicht weiter störend. Das Thema wird sehr ideenreich umgesetzt. Unerträglich sind allerdings die Charaktere, die Dialoge und die kleinen Details: Leider albert sich das deutsche Ermittler-Duo mit den immer gleichen Spässchen und platten Verallgemeinerungen durch das gesamte Buch. Erstaunlich, dass Stunden nach einem bizarren Mord in einem tiroler Seitental gleich die Kommissare einer deutschen Sonderkommision inklusive Freibrief am Tatort erscheinen und es nicht wirklich für nötig halten, sich mit der örtlichen Polizei konstruktiv auseinanderzusetzen. Dass der eine Bulle einen süssen kleinen Spatz in seiner Hemdtasche spazieren trägt und mit ihm spricht, sei nur am Rande erwähnt. Fortan wird abwechselnd seitenlang entweder übereinander geschimpft, über die Sportverletzung des anderen hergezogen oder vom Essen geredet - wenn man nicht gerade beim Essen ist. Wirklich absurd sind die kleinen Details am Rande: Da ist man im Jahre 2002 n.Chr. und da wird in einem tiroler Ski-Ort ein Snowboard als aufsehenserregende Neuheit hingestellt. Ein altes Muttchen, welches seit Jahren abgeschnitten im Walde haust, spricht perfektes Schriftdeutsch mit Begriffen aus dem Brockhaus. Und dann haben die ortsansässigen Kinderchen Vornamen, die in keinem tiroler Telefonbuch oder Grabstein zu finden sind: Lennart, Ulf, Bengt, ... Stellt sich die Frage, ob die Autoren jemals südlich des Mains waren und ob ein Zufallsgenerator bei der Wahl des Handlungsortes behilflich war. Alles in allem ein interessantes Thema, leider mehr als mangelhaft in Szene gesetzt.

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