Schwarzes Erbe

von Jens Lossau 
3,9 Sterne bei30 Bewertungen
Schwarzes Erbe
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Positiv (22):
soetoms avatar

Spannend, lehrreich, fesselnd - tolles Buch!

Kritisch (3):
AdelheidSs avatar

Geschichtliches Drama mit zäher und verwirrender Handlung

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Inhaltsangabe zu "Schwarzes Erbe"

Ein Psychothriller, der unter die Haut geht. Jetzt zum Vorbestellerpreis sichern! Erste Leserstimmen „Der Autor befasst sich auf eine intensive und spannende Art mit der Schuldfrage in der NS-Zeit.“ „Ungewöhnlich geschrieben. Kein Standard. Toll“ „Spannung bis zum Schluss“ Über Schwarzes Erbe Lina weiß, dass sie sterben wird: Ohne Ausweg, eingeschlossen von Feuer, beschließt sie ihre Geschichte niederzuschreiben. Die von Ben, ihr und der „Rabenwelt“. Wer in Alzey aufwächst, wird unweigerlich mit der Doppelmoral seiner Einwohner konfrontiert: Nichts sehen, nichts hören und schon gar nichts sagen. Das ist nicht nur heute der Fall, sondern war es schon damals, 1945. Um diesen Panzer des Schweigens zu durchbrechen, veröffentlichen Lina und Ben den Comic „Rabenwelt“ – mit ungeahntem Erfolg. Doch dann beginnen die Geheimnisse, das Morden und nichts ist mehr, wie es war. Sogar zwischen Lina und Ben verändert sich etwas: Jeder scheint eine Maske zu tragen – auch Ben? Erste Leserstimmen „Der Autor befasst sich auf eine intensive und fast poetische Art mit der Schuldfrage in der NS-Zeit.“ „Ungewöhnlich geschrieben. Kein Standard.“ „Spannend bis zum Schluss. Gerne Mehr von Lossau!“ Über den Autor Jens Lossau wurde 1974 in Mainz geboren und begann bereits früh mit dem Schreiben eigener Texte. Der gelernte Buchhändler liebt die dunklen Seiten der Literatur. In seinen Romanen und Kurzgeschichten hat er einen charakteristischen Mix aus Horror, Krimi und Spannung entwickelt, der seine Werke zu einem besonderen Leseerlebnis macht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783960871293
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:408 Seiten
Verlag:dp DIGITAL PUBLISHERS
Erscheinungsdatum:27.10.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    ManuelaBes avatar
    ManuelaBevor 2 Jahren
    Schwarzes Erbe

    Schwarzes Erbe ist ein Thriller des Autors Jens Lossau in dem er sich mit der Schuldfrage in der NS-Zeit auseinandersetzt. Lina befindet sich in einer ausweglosen Situation und schreibt daher ihre Geschichte sowie die von Ben und der Rabenwelt auf. Rabenwelt ist ein Comic der sich mit den Taten in der NS Zeit auseinandersetzt, dies passt nicht jeden in der Umgebung von Lina und Ben und das Schicksal nimmt seinen Lauf.


    Der Autor erzählt auf intensive Art die Geschichte von Lina und Ben und rückt damit Geschehnisse der NS-Zeit, über die lange Zeit geschwiegen wurde, in den Fokus. Das Buch ist keine Wohlfühlliteratur oder was zum schmunzeln, sondern eher düster und zum Teil verstörend. Die Charaktere sind schwierig und nicht immer verständlich. An einigen Punkten der Geschichte habe ich mich schwer getan weiter zu lesen weil die Protagonisten wirr handelten. Außerdem wurden einzelnen Gedankengänge der Handelnden zum Teil recht weit schweifend abgehandelt, das störte den Fluss der Geschichte. Ein Buch das sicherlich nicht jedermann gefallen wird und das versucht ein schwieriges Thema anzugehen.

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    Molaudys avatar
    Molaudyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Trotz mancher Schwächen ein interessantes und gutes Buch. Klare Leseempfehlung!
    Trotz mancher Schwächen ein interessantes und gutes Buch. Klare Leseempfehlung!

    Zitat

    Lina fand das merkwürdig - früher waren es Geheimagenten, Stuntmen und Millionäre gewesen, die einen abends unterhalten hatten, heute waren es Köche. Was war schief gelaufen?
    Seite 118 | Zeile 9 - 11


    Meine Meinung

    Mit ihrem Comic "Rabenwelt" werden Lina und Ben nicht nur berühmt und reich, sondern treten auch Ereignisse los, deren Kontrolle sich ihrer entzieht. Menschen mögen es nicht wenn man in ihrer Kiste voller Geheimnisse herumstochert. Jeder in der Welt der Schlafwandler scheint eine Maske zu tragen und bald muss sich Lina fragen, welche Maske ihr Freund Ben trägt und wie das alles mit ihrem Comic in Verbindung zu bringen ist.
    Einen gewöhnungsbedürftigen aber kurzem Einstieg hat es mich gekostet, um mit der Geschichte warm zu werden. Während der Spannungsbogen dieses Buches ein Wellenritt war, der mich holprig durch die Handlung und immer wieder auf und ab führte, war die Geschichte an sich sehr interessant zu lesen. Wie es das Thema der KZ-Bordelle damals in 1945 aufgriff, war informativ und ich wünschte man hätte noch mehr ausgebaut und vielleicht noch etwas mehr thematisiert, als nur das eine. Auch wenn viele Dinge ungeklärt bleiben, einiges meiner Meinung nach nicht zusammen passt und mich die Handlung an manchen Stellen verwirrte, war es eine Lesevergnügen, dass man sich nicht entgehen lassen sollte. Das Buch beschäftigt sich mit moralischen Fragen, wie z.B. der Schuld, die auf eine tragische und doch gleichtzeitg unterhaltsame Weise dargelegt wird. Kann man an seine Überzeugung glauben oder muss man sich eingestehen, dass es möglicherweise ein Hirngespinst ist, dass sich in einem zusammenbraut?
    Der Schreibstil war durchgehend angenehm zu lesen und die Beschreibungen waren sehr schön. Die Charaktere dieser Geschichte waren durchaus gut durchdacht und sie haben einen lebendigen Eindruck hinterlassen, allerdings konnte ich mich mit keinem wirklich anfreunden. Wesentlich leichter wäre es mir vermutlich gefallen, wenn auch nur ein Charakter irgendwann im Laufe der Handlung mal eine logische Entscheidung getroffen hätte. Das hätte dem Ganzen etwas mehr Glaubwürdigkeit verliehen und ich hätte etwas mehr mitgefiebert.

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    tigerbeas avatar
    tigerbeavor 2 Jahren
    Rezension zu "Schwarzes Erbe" von Jens Lossau

    Die in einem Keller eingesperrte Lina weiß, sie wird sterben. Um sie herum wüten die Flammen.  Sie nutzt die ihr verbleibenden Zeit, um ihre Geschichte niederzuschreiben. Sie erzählt von Alzey und wie es seine Vergangenheit nicht wahr haben will, ihrem Onkel, mit dem sie einen Roman schreibt und vor allem mit ihrer NS-Vergangenheit.

    Hier hat der Autor ein Buch geschrieben, daß den Leser nachdenklich zurück läßt. Denn was dort über die NS-Zeit geschrieben steht ist schon hart. Man bekommt tiefe Einblicke in das Leben in einem Konzentrationslager mit all seinen Grausamkeiten. Der Einstieg in das Buch ist jedoch etwas schwierig, denn man muß sich erst zurecht finden. Die Charaktere sind gelungen dargestellt, man lernt sie kennen und durch die Beschreibungen bekommen sie richtig Leben eingehaucht. Trotz des schwierigen Themas ist das Buch unterhaltsam und man liest gern weiter.

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    Melody73s avatar
    Melody73vor 2 Jahren
    Traurig aber wahr

    In der ungewöhnlichen, geheimnisvollen Geschichte geht es um Lina, die – ohne Ausweg, eingeschlossen von Feuer –beschließt ihre Geschichte niederzuschreiben. Die von Ben, ihr und der „Rabenwelt“.

    Ich hab mich sehr schwer getan in die Geschichte reinzukommen. Die ganze Thematik mit Nazis und Juden ist absolut interessant geschrieben und doch hat es mich nicht gefesselt. Leider kam ich mit dem Schreibstil gar nicht zurecht. Ich musste beim Lesen immer wieder Pausen einlagen was mir natürlich dann wieder das anfangen erschwerte.

    Ich hab das Buch auch abgebrochen da ich nicht richtig reingekommen bin. Evtl. versuche ich es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal.

    Die Geschichte mit Ben und Lina war auch gewöhnungsbedürftig. Irgendwie konnte ich mich auch mit keinem der Protagonisten identifizieren.
    Linas Eltern mochte ich von Anfang an nicht.
    Dass Ben nicht gut auf KZ´s zu sprechen ist nach der Geschichte seiner Mutter kann ich nachvollziehen.

    Aber leider wie gesagt hat mich die Geschichte nicht in ihren Bann gezogen wie ich es erwartet hatte. eine 2. Chance? Mal sehen. Vlt irgendwann

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    isabellepfs avatar
    isabellepfvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nicht ganz meins, mit düsterer und verwirrender Handlung
    Düsterer Rabenthriller

    Der Psychothriller "Schwarzes Erbe" handelt von einem veröffentlichen Comic, der sich speziell mit dem Konzentrationslagern in der NS-Zeit beschäftig, geschrieben von Jens Lossau.

    Lina, das Mädchen das in Alzey aufwächst, lernt auch hier ihren Freund und Lebensgefährten Ben kennen. Beide sind begnadete Zeichner, und veröffentlichen in einer Nacht und Neben Aktion den Comic ihres Lebens, "Rabenwelt". Dieser handelt von Konzentrationslagern, in der NS-Zeit, und unweigerlich werden beide mit der Doppelmoral der Einwohner Alezey konfrontiert. Nicht jeder der Einwohner, teilt die Meinung der beiden und sie werden zur Zielscheibe in den Medien. Für Lina, scheint die Zeit still zu stehen, doch Ben, steigert sich immer tiefer in die Geschichte der Nazi Zeit, und erfährt schreckliche Dinge, die er zu einem hohen Preis bezahlen muss.
    Nach und nach, kommt auch Lina hinter das Geheimnis und merkt, das die schwarzen Raben, noch immer unter ihnen weilen.

    Der Einstieg in die Geschichte, war nicht von Beginn gleich mitreisend und verständlich, da der Autor immer wieder in die Zukunft blicken lassen hat. Doch was am Anfang noch eher unverständlich war, setzt sich am Schluss wie ein Puzzleteil zusammen. Jedoch war mir die Handlung ab einem gewissen Punkt einfach zu düster, und zu verwirrend. Sodass ich mich an manchen Stellen schwer getan habe, weiter zu lesen. Und dennoch ist der Thriller, Schwarzes Erbe, kein Buch für schwache Nerven, denn es steckt auch ein harter Kern darin.

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    Fortivor 2 Jahren
    Interessante Geschichte mit kleinen Schwachstellen

    Jens Lossau besetzt seinen Roman "Schwarzes Erbe" mit ungewöhnlichem Personal. Sowohl Haupt- als auch Nebencharaktere scheinen aus der Zeit gefallen. Wer ist gut, wer böse? Man kann sich hier nie sicher sein. 

    Lina und Ben teilen ihr Interesse für Comics und Raben. Gemeinsam veröffentlichen sie einen Comic, in dem drei Raben in einem KZ-artigen Lager landen. Der Comic wird ein internationaler Überraschungserfolg. Die Anspielungen auf die nationalsozialistische Vergangenheit werden im provinzellen Rheinhessen als Provokation verstanden. Das mutet manchmal übertrieben an, da die Handlung im Jahr 2004 angesetzt ist und ich dachte, dass die am Nationalsozialismus Beteiligten größtenteils tot sind und nachfolgende Generationen entweder reflektierter mit der Vergangenheit umgehen - oder diese einfach ignorieren.

    Wenn ich den Zeitfaktor (über den man sicher streiten kann) außer Acht lasse, handelt es sich um eine ungewöhnliche und interessante Geschichte, bei der man als Leser lange nicht weiß, woran man ist. Das beinhaltet hin und wieder leider auch leichte Längen, bei denen die Handlung auf der Stelle tritt.

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    Siko71s avatar
    Siko71vor 2 Jahren
    Am Ende doch noch spannend

    Zuerst habe ich mich mit dem Einstieg in diesen Psychothriller schwer getan, aber bein weiterlesen wurde die Geschcihte von Lina und Benn noch richtig spannend.
    Lina lernt Ben kennen und lieben. Allerdings ist ihre Liebe etwas anders, die beiden Protagonsten sind anders als alle anderen. Beide bringen einen Comic "Rabenwelten" auf den Markt und erneten dami einen großen Erfolg. Allerdings birgt dieses Werk einen sehr traurigen Hintergrund. Ben verarbeitet in diesem Werk mehr schlecht als recht die Vergangenheit seiner Mutter. Diese war zu Kindeszeiten in einem KZ und wurde dort missbraucht. Ben will die Täter von damals heute zur Rechenschaft ziehen.
    Wird es ihm gelingen? Welchen Preis muß er und Lina dafür bezahlen.

    Mir hat der Triller seht gut gefallen, wenn man mal üer die wenigen langatmigen Textstellen hinweg sieht ist er 4 Sterne wert.

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    soetoms avatar
    soetomvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, lehrreich, fesselnd - tolles Buch!
    Spannende Geschichte mit "message" ohne belehrend zu sein

    Es gibt Bücher, da merkt der Leser irgendwann: Ah, der Autor hat da von etwas gehört und gedacht, dass man da eine Geschichte draus machen könnte. Das ist hier auch so. Aber oft vergisst der Autor dann, dass ich als Leser nicht über sein tolles Fachwissen staunen, sondern ein spannendes Buch lesen will. Das ist hier nicht so.

    Der Hintergrund der Geschichte aus der Nazizeit wirkt authentisch und die Geschichte ist so flüssig und spannend erzählt, dass es keine Rolle spielt, ob alles fiktiv oder historisch korrekt ist. Und ich finde den Umgang mit der Vergangenheit, das Verdrängen und alle daraus resultierenden Konflikte aus der Realität wieder (auch aus der aktuellen), ohne dabei einen allzu erhobenen erhobenen Zeigefinger zu entdecken.

    Das Spannende war dabei für mich, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, in welches Genre ich das ganze einordnen soll. Es beginnt als Teenager-Geschichte, mit den Rollenkonflikten des Erwachsenwerdens. Dann ist es auf einmal fast eine Mystery-Story, in der man nie weiß, was jetzt real ist. Und die Geschichte macht einen kurzen Abstecher in die Möglichkeiten, ein Patienten-Arzt-Verhältnis zu missbrauchen, um denn ein handfester Thriller zu werden.

    Dadurch war für mich alles ständig im Fluß, stand nie fest und gab mir ein sehr nachvollziehbares Gefühl für die innere Unsicherheit der Protagonistin. Und bis zu den letzten Zeilen habe ich auf den großen Knall, die Auflösung von allem gewartet. Ein wirklich gelungenes Lese-Erlebnis.

    Der einzige Schwachpunkt war für mich, dass die Heldin zwar im Laufe der Geschichte zehn Jahre älter wird, sich aber bis zuletzt wie ein bockiger, pubertierender Teenager benimmt. Das wirkte zwischenzeitlich nicht sehr authentisch.

    Ansonsten: Lesenswert!

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    Brixias avatar
    Brixiavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Konnte mich leider nicht begeistern, teilweise sehr verwirrender Schreibstil. Gute Ansätze die leider nicht ausgebaut worden sind.
    Verwirrende Handlungen in der Rabenwelt!

    Klappentext

    Lina weiß das sie sterben wird: Ohne Ausweg, eingeschlossen vom Feuer, beschließt sie ihre Geschichte niederzuschreiben. Die von Ben, ihr und der Rabenwelt. Wer in Alzey aufwächst, wird unweigerlich mit der Doppelmoral seiner Einwohner konfrontiert: Nichts sehen, nichts hören und schon gar nichts sagen. Das ist nich nur heute der Fall, sondern war es auch schon damals, 1945. Um diesen Panzer des Schweigens zu durchbrechen, veröffentlichen Lina und Ben den Comic "Rabenwelt" - mit ungeahnten Erfolg. Doch dann beginnen die Geheimnisse, das Morden und nichts ist mehr, wie es war. Sogar zwischen Lina und Ben verändert sich etwas: Jeder scheint eine Maske zu tragen - auch Ben?

    Meine Meinung

    Durch das Cover bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, denn dieses ist schon sehr markant und kann sich durch die Farben und den darauf abgebildeter Raben aus der Masse hervorheben. Auch der Klappentext verspricht hier einen spannenden Thriller, der sich zusätzlich noch mit der Schuldfrage in der NS - Zeit beschäftigt und damit ein immer noch brisantes Thema aufgreift. Allerdings könnte mich das Buch dennoch nicht überzeugen, weder mit der Geschichte noch mit dem Schreibstil des Autors. Die eigentlich sehr guten Ansätze vom Anfang wurden während des Buches nicht ausgebaut, so dass ich am Ende nicht wirklich schlau geworden bin.

    Der Leser begleitet Lina und Ben mit ihren Raben durch eine eher verwirrende Story und in die Rabenwelt. Der Autor verstrickt sich hier in Ausschweifungen und immer wiederkehrende Handlungen der Charaktere. Zwischendurch garniert er diese dann mit etwas Spannung die er dann aber auch gut und fesselnd aufbaut. Die ersten Kapitel haben mir sehr gut gefallen ich könnte gut in das Buch einsteigen und dem Autor und seinen roten Faden folgen. Leider wurde es mit jedem Kapitel schwieriger die Handlungen von Lina und Ben nachzuvollziehen und dem roten Faden zu folgen. Zwischendurch hatte ich diesen sogar verloren, weil ich nicht mehr ganz wusste in welche Richtung der Autor jetzt wollte.
    Dabei werden die meiste Zeit alle Situationen aus der Sicht von Lina geschildert, zwischendurch lockert der Autor alles auf in dem er die Kapitel der Rabenwelt dazwischen setzt und den Leser dorthin entführt. Die Rabenwelt ist emotional mein Höhepunkt in diesem Buch gewesen, dessen Seiten einfach dahin flogen. Hier verarbeiten die beiden Protagonisten Lina und Ben die NS - Zeit und geben dem Leser Stoff zum nachdenken. Diese Kapitel sind sehr gut ausgearbeitet und recherchiert - mit all seinem Schrecken.
    Die Charaktere an sich werden mir im Laufe des Buches zu sehr als "psychisch" krank beschrieben. Dies ist auch einer der Gründe wieso ich insgesamt von diesem Buch so verwirrt bin, bis zum Ende wusste ich nicht genau was es mir sagen soll. Dazu kam das Situationen sehr schwammig dargestellt worden sind und ich Sätze zweimal lesen musste um den Inhalt verstehen und einordnen zu können. Der Lesefluss kam damit immer wieder zum stehen und teilweise hat mich das Ende dieses Buches schon nicht mehr interessiert. Mir fehlte die wirkliche Spannung und das richtige Geschehen, bis zur Hälfte des Buches passiert nicht wirklich etwas.

    Fazit

    Grundsätzlich fand ich die Ansätze der Story toll und könnte gut Einsteigen. Im Laufe der Geschichte stagnierten die Charaktere und auch die Ansätze entwickelten sich zu nichts größerem. Mit dem Ergebnis das der Autor kaum Spannung aufbaute und auch die Ereignisse nicht wirklich überraschend kamen. Insgesamt hätte ich mir einfach etwas mehr Handlung gewünscht und wiederkehrende Handlungen ausgelassen.

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    AdelheidSs avatar
    AdelheidSvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Geschichtliches Drama mit zäher und verwirrender Handlung
    Geschichtliches Drama mit zäher Handlung

    Lina weiß, dass sie sterben wird: Ohne Ausweg, eingeschlossen von Feuer, beschließt sie ihre Geschichte niederzuschreiben. Die von Ben, ihr und der „Rabenwelt“. Wer in Alzey aufwächst, wird unweigerlich mit der Doppelmoral seiner Einwohner konfrontiert: Nichts sehen, nichts hören und schon gar nichts sagen. Das ist nicht nur heute der Fall, sondern war es schon damals, 1945. Um diesen Panzer des Schweigens zu durchbrechen, veröffentlichen Lina und Ben den Comic „Rabenwelt“ – mit ungeahntem Erfolg. Doch dann beginnen die Geheimnisse, das Morden und nichts ist mehr, wie es war. Sogar zwischen Lina und Ben verändert sich etwas: Jeder scheint eine Maske zu tragen – auch Ben?

    Zum Cover: Es überzeugt in seiner Schlichtheit die doch einige Details enthält. 

    Meine Meinung zum Buch: Das Buch könnte eigentlich gedrittelt werden. Im ersten Drittel war ich ganz knapp davor das Buch generell abzubrechen. Es war verwirrend und unübersichtlich. Nicht nur die Zeitsprünge sondern die Handlung selber waren sogzusagen "langweilig". Obwohl das Grundthema in der SS-Zeit mit dem Leben im KZ und den dortigen Verbrechen an und für sich noch immer aktuell sind und auch berühren. Das Schreiben und Zeichnen eines Comics "Rabenwelt" die das Leben dieser Zeit aufnimmt wäre auch spannend, aber die Umsetzung war nichts für mich. Das ständige herumtragen von Stofftieren durch erwachsene Personen war mir zu viel. Dass Ben ein psychisches Problem hat, war ja von Anfang an klar, aber auch Lina kommt mir sehr weltfremd vor. 

    Im 2. Drittel beginnt man die Handlung ein wenig besser nachvollziehen zu können. Trotzdem habe ich bisher noch keine Elemente eines Thrillers erkennen können. Mit der Erwartung einen Thriller zu lesen bin ich hier enttäuscht worden. Ich würde das Buch als Drama ankündigen, denn in diese Schiene passt es wunderbar. 

    Das 3. Drittel legt dann endlich an Fahrt zu und birgt auch einer gewissen Spannung. Diesem Part des Buches verdankt es über einen Stern hinausgekommen zu sein. 

    Fazit: Wer sich einen richtigen Thriller erwartet, wird enttäuscht sein. Dies ist ein Drama mit geschichtlichem Hintergrund für Leser die es nicht scheuen in "verwirrende" Gedankenwelten einzutauchen. Wie hat schon mal jemand geschrieben. Manchmal passt einfach der Leser nicht zum Buch.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Ein Psychothriller der unter die Haut geht! 

    Liebe Krimi-Fans,

    wir starten eine neue Leserunde zu dem Thriller Schwarzes Erbe von Jens Lossau. In der ungewöhnlichen, geheimnisvollen Geschichte geht es um Lina, die – ohne Ausweg, eingeschlossen von Feuer –beschließt ihre Geschichte niederzuschreiben. Die von Ben, ihr und der „Rabenwelt“.

    Neugierig? Dann macht mit! Wir freuen uns auf Euch!

    Wir verlosen wir 20 Freiexemplare im epub- oder mobi-Format unter den Bewerber/innen! Bewerbungsschluss ist der 6. Dezember 2016.

    Worum es geht? Wer in Alzey aufwächst, wird unweigerlich mit der Doppelmoral seiner Einwohner konfrontiert: Nichts sehen, nichts hören und schon gar nichts sagen. Das ist nicht nur heute der Fall, sondern war es schon damals, 1945. Um diesen Panzer des Schweigens zu durchbrechen, veröffentlichen Lina und Ben den Comic „Rabenwelt“ – mit ungeahntem Erfolg. Doch dann beginnen die Geheimnisse, das Morden und nichts ist mehr, wie es war. Sogar zwischen Lina und Ben verändert sich etwas: Jeder scheint eine Maske zu tragen – auch Ben?

    Der Thriller erscheint in einer überarbeitete Neuauflage.

    Zur Leseprobe geht es hier: 
    http://www.digitalpublishers.de/2016/11/schwarzes-erbe/

    Zum Autor: Jens Lossau, 1974 in Mainz geboren, begann bereits früh mit dem Schreiben eigener Texte, die überwiegend dem Genre der phantastischen Literatur zuzuordnen sind. Anfangs erschienen seine Erzählungen in Zeitschriften, später wurden diese in eigenen Sammlungen wie zum Beispiel »Entitäten« (Ventil-Verlag, Mainz, 1997, zusammen mit J. Schumacher) veröffentlicht.
    Der gelernte Buchhändler liebt die dunklen Seiten der Literatur. In seinen Romanen und Kurzgeschichten hat er einen charakteristischen Mix aus Horror, Krimi und Spannung entwickelt, der seine Werke zu einem besonderen Leseerlebnis macht.

    Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!
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