Jens Lubbadeh

 3.8 Sterne bei 98 Bewertungen
Autor von Neanderthal, Unsterblich und weiteren Büchern.
Autorenbild von Jens Lubbadeh (©Random House / Christina Körte)

Lebenslauf von Jens Lubbadeh

Jens Lubbadeh, geboren 1973, ist Autor, freier Journalist und Redakteur u.a. für „Die Zeit“, „Greenpeace Magazin“ und „Spiegel Online“. Für seine Arbeit wurde er mit dem Herbert Quandt-Medienpreis ausgezeichnet. Sein Debüt als Schriftsteller lieferte er 2016 mit dem Science-Fiction-Thriller „Unsterblich“. Der Nachfolger „Neanderthal“ erscheint im November 2017. Lubbadeh lebt und arbeitet in Hamburg.

Neue Bücher

Transfusion - Sie wollen dich nur heilen

 (1)
Erscheint am 11.11.2019 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von Jens Lubbadeh

Cover des Buches Neanderthal (ISBN:9783453318250)

Neanderthal

 (43)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Unsterblich (ISBN:9783453317314)

Unsterblich

 (41)
Erschienen am 11.07.2016
Cover des Buches Das Neanderthal-Projekt (ISBN:9783641223571)

Das Neanderthal-Projekt

 (13)
Erschienen am 16.10.2017
Cover des Buches Transfusion - Sie wollen dich nur heilen (ISBN:9783453320086)

Transfusion - Sie wollen dich nur heilen

 (1)
Erscheint am 11.11.2019

Nach New York mit...

Jens Lubbadeh hat sich in seinem Debütroman "Unsterblich" mit einem der größten Rätsel der Menschheit jeher befasst: Dem Leben nach dem Tod. Beziehungsweise dem Weiterleben als Hologramm. Auch in seinem Zweitwerk "Neanderthal" befasst sich der Journalist und Umweltadvokat mit der Zukunft, diesmal in Form eines packenden Thrillers. Mit uns sprach Jens Lubbadeh über die Wirkung düsterer Musik und verriet, was er machen würde, wenn er einen Tag Bundeskanzler wäre...

Lieber Jens, was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Dass ich sie mit meinem Buch berührt und zum Nachdenken gebracht habe.

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autor reizt?

Ich denke eigentlich nicht in Schubladen äh Genres, aber wenn ihr mich so fragt: Horror, Satire (oder besser noch: Horror-Satire?).

Wann kommen dir die besten Ideen?

Die kommen, wann sie wollen. Beim journalistischen Arbeiten, bei Gesprächen mit Freunden, beim Dösen, im Restaurant, im Wald, in der Ubahn...

Welche Musik hörst du beim Schreiben?

Musik hat einen enormen Einfluss auf meine Schreibe. Ich habe herausgefunden, dass ich damit meinen Stil beeinflussen kann, was wirklich toll ist. Düstere Musik für düstere Szenen, schnelle, klare Rockmusik für dynamischen Erzählfluss.

Hast du ein Lieblingswort?

Vaterland. Leider hat es eine patriotisch-nationalistische Konnotation, die mir gar nicht gefällt. Ich mag es dennoch, in seiner wörtlichen Bedeutung und von seinem Klang her.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Bundeskanzler. Dann würde ich sofort SUVs verbieten lassen ;-)

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Mit Wäschewaschen, Einkaufen, Baden, Schwimmen

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Kaffee. Früher Nutellabrote, aber das nimmt nie ein gutes Ende...

Hast du für uns einen Tip für eine gute Serie?

„Real Humans“, aber im schwedischen Original („Äkta människor“)

Welches Buch verschenkst du gerne?

„The Circle“ von Dave Eggers. Jeder sollte es lesen. Und danach am besten „1984“.

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns auf dieser Reise begleiten?

Nach New York City, mit der „New York Trilogie“ von Paul Auster im Gepäck.

Welches Tier wärst du?

Ameise oder Nymphensittich oder Rauhhaardackel

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Ich wäre gerne ein Sprachgenie und würde mich dann in jeder beliebigen Sprache unterhalten können.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Ich liebe amerikanische Comedians wie Stephen Colbert, Jimmy Fallon, Trevor Noah und John Oliver. Deutsche kann ich leider kaum ertragen.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Pippi Langstrumpf. Ich würde mit ihr zusammen in See stechen.

Neue Rezensionen zu Jens Lubbadeh

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Rezension zu "Das Neanderthal-Projekt" von Jens Lubbadeh

Projekt 'Neanderthal'
widder1987vor einem Jahr

Klappentext: Das Prequel zum Roman „Neanderthal“ Zwölf junge Frauen werden auf ein Luxusresort eingeladen. Der Grund: sie wurden für ein geheimes Forschungsprojekt gecastet. Noch glauben alle, es gehe lediglich um eine normale Studie für einen Pharmakonzern. Doch als sie unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen eingesperrt werden, bekommen die Zwölf es mit der Angst zu tun. Denn das Projekt dauert neun Monate, und noch weiß keine von ihnen, was dabei herauskommen wird …


Fazit: Ich fand das Buch über den eigentlichen Roman 'Neanderthal', welches mich fesseln interessiert, lohnenswert vorab zu lesen.

Aber ich würde leider von Jens Lubbaden, nachdem ich zur Leipziger Buchmesse seinen 'Neanderthal'-Romanverstellung beiwohnte, sehr enttäuscht und war froh, dass ich diese lückenhafte wie datierungslose 'Projektdurchführung' gratis erworben habe. Mir kam es beim Lesen der knapp 30 Seiten vor als würde der Autor den Leser schon die Antwort auf den Silbertablett präsentierten und mir die Lesefreude auf den  Wissenschaftthriller  'Neanderthal' durch abgehackte Handlungsverlauf, oberflächliche Storytiefe und schemenhafte Personendarbietung nehmen.

Ich werde das Hauptbuch irgendwann mal lesen und hoffen, dass ich bis dahin die Lösung des unnatürlichen 'Sensationsfund' zu vergessen haben...0,75 Sterne

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Rezension zu "Unsterblich" von Jens Lubbadeh

Unheimlich
Hellena92vor einem Jahr

Das Buch "Unsterblich" handelt von der angeblichen Unsterblichkeit der Menschen. Diese ist käuflich... nun ja... zumindest die Kopie des Selbst ist käuflich, womit den Menschen vor gespielt wird, sie würden ewig leben. Ich muss sagen, mir würde dies die Angst vor dem Tod nicht nehmen, denn mein Bewusstsein wäre ja schließlich mit mir begraben. Wie dem auch sei... ich war anfangs sehr beeindruckt von der Idee, Benjamin Kari ist ein sehr introvertierter Charakter und ich hatte eigentlich gedacht, dass sich dies im Laufe des Buches ändern würde, doch auch wenn er am Ende der Held der Geschichte sein soll, so doch nur, weil er eine Marionette ohne viel eigenen Verstand ist. Ich war etwas enttäuscht, denn das Thema ist eigentlich sehr philosophisch. Man hätte mehr daraus machen können.

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Rezension zu "Unsterblich" von Jens Lubbadeh

Thema verfehlt
MilaWvor einem Jahr

In naher Zukunft ist der Mensch unsterblich. Beziehungsweise seine digitale Kopie, der sogenannte „Ewige“. Als Marlene Dietrich verschwindet, wird Benjamin Kari damit beauftragt, sie zu suchen. Er hat zwar keine Ahnung, was er tut, aber gute Absichten und ein nicht verarbeitetes düsteres Geheimnis.

Die ganze Geschichte wirkt etwas altbacken und unrealistisch. Das ist vielleicht ein komischer Kritikpunkt für Sci-Fi. Trotzdem musste ich wirklich das Veröffentlichungsdatum nachsehen, da es mir vorkommt, als könnte das Szenario vielleicht vor ein paar Jahrzehnten realistisch gewesen sein. Das liegt vielleicht an der rasanten Entwicklung der letzten Jahre. Bei Lubbadeh sind alle total von der Vergangenheit besessen. Schauspieler wie Marlene Dietrich würde ich jetzt nicht unbedingt in hundert Jahren als DEN STAR sehen. (Noch dazu in den USA!) Nicht, dass sie kein Potential hätte, aber was ist mit Madonna/Cher/Liz Taylor/Audrey Hepburn/Ingrid Bergman? Und warum zum Teufel sind gerade Queen unbekannt geworden? Und warum fahren die Charaktere in den USA Autos mit Gangschaltung? Und warum... Leider hat auch die Realität einen Sprung in eine andere Richtung gemacht und den Roman teilweise schon überholt und das wenige Jahre nach dem Erscheinen. *autsch* Die technischen Details werden oft damit weggewischt, dass auch die Hauptperson nie verstanden hat, wie das eigentlich funktioniert und es deswegen auch nicht erklärt wird. Irgendwie scheint auch sonst niemand was zu wissen. Programmierer kommen nicht vor. Es gibt nur einen einzigen irre begabter Eso-Hacker und sonst nur irgendwelche Konzernchefs und Handlanger, die auch nicht viel Ahnung von Technik haben. Datenschutzbedenken, Kartellbehörden, Opposition, Strafverfolgung von Konzernen, die Killerdrohnen irgendwelche Leute auf Verdacht umnieten lassen… Alles verschwunden.

Anscheinend kommt es dem Autor also gar nicht so sehr auf typische Sci-Fi an. Vielleicht ist es eher ein Krimi mit philosophischen Anteilen über die menschliche Angst vor der Unsterblichkeit, der nur zufällig in der Zukunft oder sagen wir, einer Parallelwelt spielt.

So funktioniert es besser, aber der Handlungsaufbau überzeugt mich immer noch nicht und auch die Figuren konnten mich nicht mitreißen. Kari ist trotz seines „dunklen Geheimnisses“ eher ein Standardtyp, mit dem ich nicht recht mitfiebern konnte. Auch die Nebenfiguren sind in Ordnung, bleiben aber nicht im Gedächtnis. Der „Endkampf“ hat mich dann richtig genervt und sehr unzufrieden zurückgelassen.

Das Scifi-Setting wäre interessant, wird aber dem Leser nur vorgesetzt, ohne Durchdenken zu ermöglichen. Darauf wird ein standardmäßiger Krimiplot mit einer standardmäßigen Hauptfigur gesetzt. Ein paar Gedanken über Unsterblichkeit und Angst vor dem Tod sind ganz interessant, aber oft auch nur mäßig tiefgründig. Insofern für mich Thema verfehlt, da ich wirklich SciFi erwartet hatte.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Neanderthal (ISBN:undefined)



Liebe Lovelybooks-Gemeinde!


Ich mache hier eine Leserunde zu meinem zweiten Roman "Neanderthal" - es ist meine erste Leserunde überhaupt und ich bin sehr gespannt darauf. Hiermit möchte ich jeden ganz herzlich dazu einladen, ich bin sehr neugierig mit euch darüber zu diskutieren. 


Darum geht's in "Neanderthal":


„Neanderthal“ spielt in einem Deutschland der nahen Zukunft. Seine Bürger sind besessen von Gesundheit, Schönheit, von Selbstoptimierung und Kontrolle. Das Solidarsystem verpflichtet jeden Einzelnen dazu, seine Gesundheit und Psyche vor Krankheit zu bewahren, während die Regierung den Genpool von schlechten Genen säubert. Es ist ein Deutschland, in dem man kein Risiko mehr eingehen muss, selbst nicht als werdende Eltern: Ein umfangreiches Angebot an Pränataldiagnostik und Erbgutkorrekturen garantiert gesunden Nachwuchs. Es ist ein Deutschland, in dem es kaum noch Andersartigkeit gibt, geschweige denn Menschen mit Behinderungen.


Eine Welt, in der sich Kommissar Philipp Nix nur schwer zurecht findet. Als er eines Tages auf eine seltsam aussehende Leiche stößt, führt ihn das zu einem grausigen Massengrab in einem Tal bei Düsseldorf. Die Knochen sehen sonderbar aus, wirken wie die von Urmenschen. Nix ruft den Anthropologen Max Stiller zu Hilfe. Stiller ist Neandertaler-Experte und zugleich einer der letzten behinderten Menschen Deutschlands, er kann nicht hören. Gemeinsam mit seiner Kollegin Sarah Weiss soll er die Knochen untersuchen. Der Gehörlose und seine Kollegin stellen schnell fest: Ja, die Knochen stammen von Neandertalern. Doch etwas stimmt nicht mit ihnen, sie sind viel zu gut erhalten. Die beiden Wissenschaftler finden heraus, dass die Knochen  keine 100 Jahre alt sind. Aber wie kann das sein? Die Neandertaler starben vor 40.000 Jahren aus. 


Für diese Leserunde stellt der Heyne Verlag 15 kostenlose Bücher zur Verfügung, für die ihr euch ab sofort bewerben könnt. Natürlich können aber auch alle Leser an dieser Leserunde teilnehmen und mit mir über das Buch diskutieren. Ihr könnt euch für Freiexemplare bis einschließlich Sonntag, den 11.02.2018 bewerben. Die Auslosung findet dann am Montag statt.


Wer möchte, findet hier eine Leseprobe: https://www.randomhouse.de/leseprobe/Neanderthal-Roman/leseprobe_9783453318250.pdf
145 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Suse33vor einem Jahr
Meine Rezi: https://www.lovelybooks.de/autor/Jens-Lubbadeh/Neanderthal-1448973351-w/rezension/1552345890/ Tolles Buch... welches mich dazu bewegt hat nun auch "Unsterblich" zu lesen.

Zusätzliche Informationen

Jens Lubbadeh im Netz:

Community-Statistik

in 190 Bibliotheken

auf 63 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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