Jens Lubbadeh

 3,7 Sterne bei 153 Bewertungen
Autor von Neanderthal, Unsterblich und weiteren Büchern.
Autorenbild von Jens Lubbadeh (©Random House / Christina Körte)

Lebenslauf von Jens Lubbadeh

Journalist und Autor: Jens Lubbadeh, geboren 1973, ist Autor, freier Journalist und Redakteur u.a. für „Die Zeit“, „Greenpeace Magazin“ und „Spiegel Online“. Für seine Arbeit wurde er mit dem Herbert Quandt-Medienpreis ausgezeichnet. 

Sein Debüt als Schriftsteller lieferte er 2016 mit dem Science-Fiction-Thriller „Unsterblich“. Dieser und auch seine folgenden Romane wurden zu großen Erfolgen.  Lubbadeh lebt und arbeitet in Hamburg.

Neue Bücher

Cover des Buches Der Klon (ISBN: 9783453320130)

Der Klon

 (4)
Neu erschienen am 20.06.2022 als Taschenbuch bei Heyne.
Cover des Buches Der Klon (ISBN: B0B2WXYLRQ)

Der Klon

Neu erschienen am 20.06.2022 als Hörbuch bei Ronin Hörverlag.

Alle Bücher von Jens Lubbadeh

Cover des Buches Neanderthal (ISBN: 9783453318250)

Neanderthal

 (48)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Unsterblich (ISBN: 9783453321151)

Unsterblich

 (46)
Erschienen am 10.01.2022
Cover des Buches Transfusion - Sie wollen dich nur heilen (ISBN: 9783453320086)

Transfusion - Sie wollen dich nur heilen

 (33)
Erschienen am 11.11.2019
Cover des Buches Das Neanderthal-Projekt (ISBN: 9783641223571)

Das Neanderthal-Projekt

 (14)
Erschienen am 16.10.2017
Cover des Buches Vertragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker? (ISBN: 9783499601521)

Vertragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker?

 (7)
Erschienen am 01.11.2013
Cover des Buches Der Klon (ISBN: 9783453320130)

Der Klon

 (4)
Erschienen am 20.06.2022
Cover des Buches Der Klon (ISBN: 9783961543427)

Der Klon

 (0)
Erscheint am 21.06.2023

Nach New York mit...

Jens Lubbadeh hat sich in seinem Debütroman "Unsterblich" mit einem der größten Rätsel der Menschheit jeher befasst: Dem Leben nach dem Tod. Beziehungsweise dem Weiterleben als Hologramm. Auch in seinem Zweitwerk "Neanderthal" befasst sich der Journalist und Umweltadvokat mit der Zukunft, diesmal in Form eines packenden Thrillers. Mit uns sprach Jens Lubbadeh über die Wirkung düsterer Musik und verriet, was er machen würde, wenn er einen Tag Bundeskanzler wäre...

Lieber Jens, was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Dass ich sie mit meinem Buch berührt und zum Nachdenken gebracht habe.

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autor reizt?

Ich denke eigentlich nicht in Schubladen äh Genres, aber wenn ihr mich so fragt: Horror, Satire (oder besser noch: Horror-Satire?).

Wann kommen dir die besten Ideen?

Die kommen, wann sie wollen. Beim journalistischen Arbeiten, bei Gesprächen mit Freunden, beim Dösen, im Restaurant, im Wald, in der Ubahn...

Welche Musik hörst du beim Schreiben?

Musik hat einen enormen Einfluss auf meine Schreibe. Ich habe herausgefunden, dass ich damit meinen Stil beeinflussen kann, was wirklich toll ist. Düstere Musik für düstere Szenen, schnelle, klare Rockmusik für dynamischen Erzählfluss.

Hast du ein Lieblingswort?

Vaterland. Leider hat es eine patriotisch-nationalistische Konnotation, die mir gar nicht gefällt. Ich mag es dennoch, in seiner wörtlichen Bedeutung und von seinem Klang her.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Bundeskanzler. Dann würde ich sofort SUVs verbieten lassen ;-)

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Mit Wäschewaschen, Einkaufen, Baden, Schwimmen

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Kaffee. Früher Nutellabrote, aber das nimmt nie ein gutes Ende...

Hast du für uns einen Tip für eine gute Serie?

„Real Humans“, aber im schwedischen Original („Äkta människor“)

Welches Buch verschenkst du gerne?

„The Circle“ von Dave Eggers. Jeder sollte es lesen. Und danach am besten „1984“.

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch soll uns auf dieser Reise begleiten?

Nach New York City, mit der „New York Trilogie“ von Paul Auster im Gepäck.

Welches Tier wärst du?

Ameise oder Nymphensittich oder Rauhhaardackel

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Ich wäre gerne ein Sprachgenie und würde mich dann in jeder beliebigen Sprache unterhalten können.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Ich liebe amerikanische Comedians wie Stephen Colbert, Jimmy Fallon, Trevor Noah und John Oliver. Deutsche kann ich leider kaum ertragen.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Pippi Langstrumpf. Ich würde mit ihr zusammen in See stechen.

Neue Rezensionen zu Jens Lubbadeh

Cover des Buches Der Klon (ISBN: 9783453320130)B

Rezension zu "Der Klon" von Jens Lubbadeh

Gut recherchiertes Buch mit einigen Längen
Bluejellowvor 5 Tagen

Cover: Das Cover ist sehr klug gewählt, da es die Farben des Nationalsozialismus zeigt und gleichzeitig ein Embryo, was auf das Klonen anspielt. Durch die Farbe ist es außerdem sehr auffällig.


Geschichte: Mara hat durch einen Informanten herausgefunden, dass die Familie Wohlpflug ihre Kinder geklont hatte. Eine perfekte Story, die die arme Journalistin benötigt, um nicht aus der Zeitung zu fliegen. Doch als sie die Zwillinge kontaktiert erfährt sie noch mehr düstere Geheimnisse des klonenden Arztes aus Südkorea, in der auch die rechtsradikale neue Partei eine Rolle spielt.

Mich hat die Idee sofort angesprochen. Die Idee von Hitlers Klon klang sehr interesannt, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Der Einstieg fiel mir dabei zwar leicht, doch der Schreibstil machte es mir dennoch das Buch durchgehend etwas schwer. Es gab viele Wissenschaftliche und Historische Informationen, was ich sehr gut fand in der Kombination mit der Geschichte der nahen Zukunft. Jedoch zog sich das Buch ab der Mitte. Vieles drehte sich im Kreis oder wiederholte sich. Ich denke, es sollte die eher bedrückende, Politisch-/Wissenschaftliche Atmosphäre aufgelockert werden, aber es hat eher gestört. Das Ende war wieder spannend auch wenn einige Fragen offen blieben. Ich mochte vor allem die Idee und die Mühe die dahinter stand. Vor allem das Nachwort hat mich dann noch sehr fasziniert.


Charaktere: Die Charaktere waren alle recht oberflächlich gewesen, was jedoch nicht schlimm war, da der Fokus auf der Geschichte lag. Mara, Friedrich, Robin und selbst der Arzt waren mir dennoch auf ihre Art sympathisch, da sie viel hinterfragten, obwohl sie oberflächlich und recht einseitig geblieben sind. Doch wieso, muss gefühlt jeder Charakter Rauchen? Das hatte nichts für mich beigetragen außer zu nerven und Szenen in die länge zu ziehen.


Schreibstil: Der Schreibstil war okay. Er ließ sich flüssig und gut lesen, doch ich hatte mit der eher trockenen Schreibart mit den vielen sehr politischen Erklärungen ein paar Probleme, dass mir die Spannung fehlte und ich eher müde vom lesen wurde.


Fazit: Auch wenn ich einige Kritikpunkte habe, ist es dennoch ein echt gutes und sehr gut recherchiertes Buch was einige wichtige Messages hat und eine tolle Idee besitzt die mir trotz allem Spaß gemacht hat.

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Cover des Buches Der Klon (ISBN: 9783453320130)F

Rezension zu "Der Klon" von Jens Lubbadeh

Sehr interessant, spannend und ... hallt nach.
Franci_Beckervor 6 Tagen

„Der Klon“ ist ein Roman der auf Fakten und Fiktion beruht, History meets Dystopie. Ein Gedankenexperiment, das eine, vielleicht gar nicht so abwegige, Zukunft aufzeigt, wenn wir die von Jens Lubbadeh aufgestellten gesellschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten betrachten.


Diese Geschichte spielt hauptsächlich im Jahr 2033 sowie 2007, wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass wir einen detaillierten Einblick in Gegebenheiten, Charaktere und deren Intentionen bekommen, Rückblenden und Schilderungen der aktuellen Lagen sorgen für Verständnis.

Der Autor spielt mit einem interessanten, sensiblen und auch fraglichen Thema: Klonen. Und setzt diesen – unbestritten großartigen — Fortschritt in ein Deutschland, dass für rechtsradikales Gedankengut anfällig ist.

Da dieses Buch sehr komplex ist, Fragen aufwirft, sich Handlungsstränge nach und nach zusammen finden, ist es schwer, nicht zu spoilern. Aber die Geschichten, Hintergründe und Reaktionen der einzelnen, teilweise undurchsichtigen, Figuren waren wirklich interessant zu verfolgen. Die Idee hinter „Der Klon“ regt zum Nachdenken an, beschäftigt, verleitet den Leser, sich mit Themen auseinandersetzen, die selten zur Sprache kommen und stetig abzuwägen. Hinzu kamen unerwartete Sequenzen, Spannung, Skrupellosigkeit. Obwohl Aufbau und Stil von Jens Lubbadeh verständlich waren, braucht „Der Klon“ Konzentration. Manche Ausführungen tragen weder zum Fortschreiten der Ereignisse noch zur Erklärung bei, dennoch geht weder Intensität noch Interesse verloren.

 Eine rasante Story — in der die Zeit langsam knapp wird. 

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Cover des Buches Der Klon (ISBN: 9783453320130)B

Rezension zu "Der Klon" von Jens Lubbadeh

Handeln Klone genauso wie ihre Originale?
belanaherminevor 10 Tagen

Inhalt

Wenn Eltern ihre Kinder verlieren und sie greifen zu dem Strohhalm sie klonen zu können, dann kann man das bis zu einem gewissen Grad verstehen. Aber was, wenn lange verstorbene Menschen geklont werden, um sie zu eigenen politischen Interessen zu gebrauchen? Dann ist Spannung vorprogrammiert. Gleichzeitig erhebt sich die Frage, ob ein Klon eines Menschen, genau die gleichen Eigenschaften haben wird und genau dieselben Dinge tun wird wie das "Original".

Um diese beiden Punkte herum baut Herr Lubbadeh diesen Roman.

Subjektive Eindrücke

Auf der technischen Ebene ist der Roman durchaus interessant. Auch der Plot an sich ist gut durchdacht und hält interessante Wendungen bereit. Jedoch sind fast alle Schritte im Voraus nahezu klar, sodass sich die Spannung leider in Grenzen hält.

An einigen Stellen haben die Charaktere überraschend passendes Werkzeug dabei, wo man sich als Leser/in fragt, wie er/sie das im Vorfeld hat wissen können. In diesem Sinne hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt.

Die Frage, ob eher die Gene oder die Umwelt den größeren Einfluss auf unsere Eigenschaften und Taten haben, ist nicht neu und wird immer mal wieder unterschiedlich heißt diskutiert. In diesem Buch scheint sie Dreh- und Angelpunkt sein. Allerdings trägt die Diskussion die Handlung nicht zuverlässig durch das ganze Buch. Auch hier hätte ich mehr von diesem Buch erwartet.

Trotzdem habe ich das Buch gern gelesen, habe interessante Aspekte gefunden und habe es nicht bereut, es gelesen zu haben.

Fazit

Ein bisschen flach, verglichen mit früheren Werken, trotzdem (für mich) interessant zu lesen.

Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

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Gespräche aus der Community




Liebe Lovelybooks-Gemeinde!


Ich mache hier eine Leserunde zu meinem zweiten Roman "Neanderthal" - es ist meine erste Leserunde überhaupt und ich bin sehr gespannt darauf. Hiermit möchte ich jeden ganz herzlich dazu einladen, ich bin sehr neugierig mit euch darüber zu diskutieren. 


Darum geht's in "Neanderthal":


„Neanderthal“ spielt in einem Deutschland der nahen Zukunft. Seine Bürger sind besessen von Gesundheit, Schönheit, von Selbstoptimierung und Kontrolle. Das Solidarsystem verpflichtet jeden Einzelnen dazu, seine Gesundheit und Psyche vor Krankheit zu bewahren, während die Regierung den Genpool von schlechten Genen säubert. Es ist ein Deutschland, in dem man kein Risiko mehr eingehen muss, selbst nicht als werdende Eltern: Ein umfangreiches Angebot an Pränataldiagnostik und Erbgutkorrekturen garantiert gesunden Nachwuchs. Es ist ein Deutschland, in dem es kaum noch Andersartigkeit gibt, geschweige denn Menschen mit Behinderungen.


Eine Welt, in der sich Kommissar Philipp Nix nur schwer zurecht findet. Als er eines Tages auf eine seltsam aussehende Leiche stößt, führt ihn das zu einem grausigen Massengrab in einem Tal bei Düsseldorf. Die Knochen sehen sonderbar aus, wirken wie die von Urmenschen. Nix ruft den Anthropologen Max Stiller zu Hilfe. Stiller ist Neandertaler-Experte und zugleich einer der letzten behinderten Menschen Deutschlands, er kann nicht hören. Gemeinsam mit seiner Kollegin Sarah Weiss soll er die Knochen untersuchen. Der Gehörlose und seine Kollegin stellen schnell fest: Ja, die Knochen stammen von Neandertalern. Doch etwas stimmt nicht mit ihnen, sie sind viel zu gut erhalten. Die beiden Wissenschaftler finden heraus, dass die Knochen  keine 100 Jahre alt sind. Aber wie kann das sein? Die Neandertaler starben vor 40.000 Jahren aus. 


Für diese Leserunde stellt der Heyne Verlag 15 kostenlose Bücher zur Verfügung, für die ihr euch ab sofort bewerben könnt. Natürlich können aber auch alle Leser an dieser Leserunde teilnehmen und mit mir über das Buch diskutieren. Ihr könnt euch für Freiexemplare bis einschließlich Sonntag, den 11.02.2018 bewerben. Die Auslosung findet dann am Montag statt.


Wer möchte, findet hier eine Leseprobe: https://www.randomhouse.de/leseprobe/Neanderthal-Roman/leseprobe_9783453318250.pdf
144 BeiträgeVerlosung beendet
S
Letzter Beitrag von  Suse33vor 4 Jahren
Meine Rezi: https://www.lovelybooks.de/autor/Jens-Lubbadeh/Neanderthal-1448973351-w/rezension/1552345890/ Tolles Buch... welches mich dazu bewegt hat nun auch "Unsterblich" zu lesen.

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