Jens Lubbadeh Neanderthal

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Inhaltsangabe zu „Neanderthal“ von Jens Lubbadeh

Waren sie die besseren Menschen?
Deutschland in der Zukunft. Krankheiten, Schönheitsfehler und Suchtprobleme sind abgeschafft, Gesundheit ist das höchste Ideal. Eine Welt, in der sich Kommissar Philipp Nix nur schwer zurecht findet. Als er eines Tages auf eine seltsam aussehende Leiche stößt, führt ihn das zu einem grausigen Massengrab in einem Tal bei Düsseldorf. Sind es Neandertaler? Aber warum sind die Überreste nur dreißig Jahre alt? Nix' Ermittlungen enthüllen einen Skandal, der die Gesellschaft der Zukunft in ihren Grundfesten erschüttert …

Spannend, unterhaltsam, stellenweise sehr wissenschaftlich aber dennoch gut verständlich.

— Suse33

Gelungener Wissenschafts-Thriller mit einem beängstigenden Blick in die Zukunft

— ech

Insgesamt ein klasse und fesselndes Buch, welches ich seit langem in seiner Form nicht gelesen habe.

— PaCa

schöne neue Welt? Oder vielleicht doch nicht? Ein möglicher Blick in die Zukunft...

— Kaffeetasse

interessante Zukunftsvisionen

— Diana182

Faszinierender Science-Fiction Thriller mit einer verrückt perfekten Welt!

— Tine13

Für mich ein außergewöhnlicher Mix aus Thriller und Dystopie, sehr gut recherchiert und bis auf einen kleinen Kritikpunkt ein top Buch

— HappySteffi

Eine Welt, die die Perfektion anstrebt und das Gegenteil erreicht

— gusaca

Vielschichtig, spannend und informativ

— Nisnis

Sehr gesellschaftskritisch. Mir persl. zu wissenschaftlich. Spannung - Fehlanzeige. Das Prequel dazu ist hingegen sehr gut!

— Lia_Luna

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  • Spannende Thematik...überzeugend geschrieben

    Neanderthal

    Suse33

    22. April 2018 um 11:36

    Die Geschichte erzählt von einem Deutschland in naher Zukunft, welches geprägt ist von absoluter Gesundheit, nicht existierenden Schönheitsfehlern und abgeschafften Suchtproblemen. Kommissar Nix stößt jedoch auf eine merkwürdig aussehende Leiche, die so gar nicht dem Ideal entspricht und ihn vor ein Rätsel stellt. Der Tote hat erschreckend viel Ähnlichkeit mit einem Neandertaler. Doch wie kann das sein? Sind sie nicht seit Zehntausenden Jahren ausgestorben? Schon bald machen er und seine Kollegen eine grauenvolle Entdeckung... Das Cover hat mich von Anfang an überzeugt. Es ist minimalistisch gehalten und dennoch aussagekräftig. Die gewählten Farben passen gut und zeigen auf, dass es sich um eine Geschichte in der Zukunft dreht. Der Schreibstil von Jens Lubbadeh hat mir gut gefallen. An manchen stellen wird sehr viel wissenschaftliches Vokabular genutzt, aber dennoch kann man der Story gut folgen. Die verschiedenen Erzählstränge machen die Handlung spannend, da sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereinen. Ich hatte viele gute Lesestunden mit diesem Buch. Konnte mich in die Thematik hineinversetzen und manchmal vor lauter Spannung das Buch nicht weg legen. Die Charaktere fand ich passend gezeichnet und größtenteils sehr sympathisch.  Vor allem die Protagonisten, die eben nicht dem Ideal entsprachen, haben mich sehr beeindruckt. Die Settings waren außergewöhnlich. Der einzige Kritikpunkt bei der Geschichte war die Tatsache, dass Charaktere einfach verschwanden, gestorben sind ohne genauer darauf einzugehen. Das fand ich etwas schade. Sehr gern hätte ich mir da mehr Informationen gewünscht. Alles in Allem ein gutes und spannendes Buch, was einen zum nachdenken anregt.

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  • Armes perfektes Land

    Neanderthal

    badwoman

    15. April 2018 um 13:05

    Deutschland in naher Zukunft: Die Menschen unterliegen einem gewissen Gesundheitszwang, Sport ist eine Verpflichtung und ungesunde Speisen sind verpönt. Um Krankheiten und Behinderungen auszumerzen, wird schon vor der Geburt in das Erbgut des Embryos eingegriffen. Alle Menschen sollen gesund, schön und klug sein. Max fällt in dieser Gesellschaft auf: Er ist gehörlos. Und auch seine Kollegin Sarah passt durch ihren ungewöhnlichen Körperbau nicht in das Schema des perfekten Menschen. Max und Sarah werden als Wissenschaftler zu einem seltsamen Todesfall hinzugezogen. Ein junger Mann wurde tot aufgefunden, doch Einiges an seinem Körper ist sonderbar – er ähnelt einem Neandertaler. Doch wie ist das möglich? Schließlich sind Neandertaler schon seit Jahrtausenden ausgestorben. Für Max und Sarah beginnt eine gefährliche Expedition in eine Welt aus Perfektionismus, Manipulation und Machtgier. Der Journalist Jens Lubbadeh hat mit „Neanderthal“ seinen zweiten Wissenschaftsthriller veröffentlicht. In diesem Buch  nimmt er den Leser mit auf die Reise in eine Zukunft, wie wir sie uns sicher nicht wünschen. Und doch ist auch heute schon Einiges machbar, was zum Glück noch per Gesetz nicht alles erlaubt ist. Wer sich auf ein Szenario einlassen kann und möchte, in dem dieses und noch mehr versucht und perfektioniert wurde, ist bei diesem Thriller richtig. Spannend und flüssig erzählt Jens Lubbadeh die Geschichte einer scheinbar perfekten Welt, die jedoch viele Opfer kostet. Der Spannungsbogen wird auch über weite Teile des 526 Seiten starken Buches hoch gehalten, nur zum Schluss hin schleichen sich einige wissenschaftliche Ausführungen ein, die für mich als Laien zu viele waren. Trotzdem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, auch die Ausflüge in die Zeit der Neandertaler sind lesenswert. Das Cover ist toll, dieser bläulich glänzende halbe Schädel fällt auf und macht neugierig. Der Titel „Neanderthal“ ist, gerade auch durch das zusätzliche „h“ gut gewählt, weist dieser Buchstabe doch darauf hin, dass es sich bei dieser Geschichte um eine Fiktion handelt.

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  • Perfekte Zukunft?

    Neanderthal

    specialang

    26. March 2018 um 19:22

    Inhalt: Deutschland in der nahen Zukunft. Krankheiten, Schönheitsfehler und Suchtprobleme sind abgeschafft. Die Gesundheit ist das höchste Ideal, wofür sogar in das menschliche Erbgut eingegriffen wird. Kommissar Nix findet sich nur schwer zurecht in dieser Welt. Eines Tages wird eine Leiche gefunden, die etwas merkwürdig ist. Die Ähnlichkeiten des Toten mit Neandertalern sind sehr groß. Diese sind aber schon seit Zehntausend Jahren ausgestorben. Bald macht Nix eine furchtbare Entdeckung. Wurden Neandertaler geklont, um Menschen zu optimieren? Meinung: Bereits der Anfang ist sehr spannend geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte liest sich sehr gut. Beängstigend war für mich, wie unsere Zukunft beschrieben wird. Behinderte sind Menschen 2. Klasse und es gibt sogar „Ehrenmorde“. Ich hoffe nicht, dass uns so etwas erwartet. Nix ist ein toller Charakter, der sich nicht so recht anpassen kann. Dies macht ihn sehr sympathisch. Die Personen sind facettenreich und authentisch gestaltet. Einige Passagen sind sehr emotional gehalten und ich habe sogar einige Tränen verloren. Die Spannung ist von Anfang an sehr hoch und lässt leider immer wieder etwas durch die Wissenschaftserklärungen nach. Dennoch finde ich das Buch lesenswert und kann es auch empfehlen.

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  • Gelungene Ergänzung zum Wissenschafts-Thriller "Neanderthal"

    Das Neanderthal-Projekt

    ech

    26. March 2018 um 16:24

    In dieser Kurzgeschichte wird die Vorgeschichte zum Projekt "Neanderthal" aus dem gleichnamigen Wissenschafts-Thriller von Jens Lubbadeh erzählt. Die Story stellt dabei eine gelungene Ergänzung zu diesem Thriller da, sollte aber eigentlich erst nach dem Buch gelesen werden, da hier doch einige wichtige Informationen vorweggenommen werden. So könnte später der eine oder andere Überraschungseffekt aus dem Buch verpuffen.

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  • Gelungener Wissenschafts-Thriller mit einem beängstigenden Blick in die Zukunft

    Neanderthal

    ech

    23. March 2018 um 14:27

    Der Autor Jens Lubbadeh entführt seine Leser in diesem gelungenen Wissenschafts-Thriller in eine nicht allzu weit entfernte Zukunft und entwirft dabei ein doch ziemlich beängstigendes Szenario.Im Deutschland des Jahres 2053 ist fast das gesamte Leben auf das Thema Gesundheit ausgerichtet, Krankheiten und Behinderungen sind fast komplett verschwunden, die Optimierung der Menschheit beginnt auch schon weit vor der Geburt. Doch der Wunsch bzw. die Besessenheit nach Perfektion und Schönheit hat auch seine Nebenwirkungen, die sich vor allem in einer steigender Zahl an Menschen zeigt, die an einer besonders ausgeprägten Form von Depression erkranken. Eine seltsame aussehende Leiche führt den Düsseldorfer Kommissar Christoph Nix, der in dieser neuen Welt nur schwer zurechtkommt, zu einem Massengrab im Neandertal. Die dort gefundenen Knochen entpuppen sich dann auch als Überreste von Neandertalern, sind aber überraschenderweise nur knapp 30 jahre alt. Als Nix den gehörlosen Anthropologen Max Stiller und dessen Kollegin Sarah Weiss um Hilfe bittet, stoßen die drei auf das Projekt "Neanderthal" und geraten dabei ins Visier einer Verschwörung, die alle Spuren zu diesem Projekt mit aller Macht vernichten will.  Mit einem packenden Schreibstil und einer intelligent aufgebauten Geschichte liefert der Autor hier einen über weite Strecken perfekten Mix aus Spannungsmomenten und wissenschaftlichen Theorien bzw. Hintergründen und weiß dabei auch immer wieder mit überraschenden Wendungen zu überzeugen. Die Charaktere sind zudem überwiegend sehr lebendig und vielschichtig gezeichnet. Die Auflösung im letzen Abschnitt gerät dann zwar durchaus überzeugend und nachvollziehbar, weist aber doch ein paar kleine Schwächen auf. Der wissenschaftliche Anteil gerät hier streckenweise doch etwas zu langatmig und nimmt so ein wenig das Tempo und somit auch die Spannung aus der Geschichte.Dieser Aspekt kann den insgesamt überzeugenden Gesamteindruck aber nur wenig trüben. Wer auf Thriller mit wissenschaftlichem Hintergrund steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.

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  • Super fesselnd, klasse und spannend

    Neanderthal

    PaCa

    22. March 2018 um 20:07

    Die Geschichte, welche in der Zukunft handelt, ist selbst und die Personen darin sehr authentisch. Der "designte" Mensch ohne Fehler und Makel, durchaus vorstellbar. Besonders beeindruckend sind die historischen Vergangenheitsreisen, welche eine Abwechslung zum Verständnis der NT's geben. Das Buch ist nur schwer aus der Hand zu legen, weil die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch unerwartete Wendungen beinhaltet, mit welcher man so überhaupt nicht gerechnet hat. Der designte sowie geklonte Mensch ist ein großes Thema. Das es aus technologischer Sicht möglich ist Menschen oder gar Tiere zu klonen, ist moralisch schwer debattierbar und dabei stellt man sich in der Tat die Frage, in wie weit wir überhaupt gehen dürfen. Wo hört es auf und wann soll/darf der Mensch nun mal naturgemäß vergänglich sein. Die Geschichte ist ein Geflecht aus der Vergangenheit, der Gegenwart und die der Zukunft. Bereits im ersten Teil war es beinahe unheimlich spürbar, wie realistisch die Zukunft aus „Neanderthal“ für uns heute sein könnte. Persönlich empfand ich, dass die gewaltige Kraft von Mutter Natur auf eine Art zerstörerisch doch auch balancierend sein kann. Insgesamt ein klasse und fesselndes Buch, welches ich kompakt mit der Wissenschaft, zukunftbasiertes und technologischem seit langem nicht mehr gelesen habe. Besonders sehr zu empfehlen.

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  • Leserunde zu "Neanderthal" von Jens Lubbadeh

    Neanderthal

    lubbadeh

    Liebe Lovelybooks-Gemeinde!Ich mache hier eine Leserunde zu meinem zweiten Roman "Neanderthal" - es ist meine erste Leserunde überhaupt und ich bin sehr gespannt darauf. Hiermit möchte ich jeden ganz herzlich dazu einladen, ich bin sehr neugierig mit euch darüber zu diskutieren. Darum geht's in "Neanderthal":„Neanderthal“ spielt in einem Deutschland der nahen Zukunft. Seine Bürger sind besessen von Gesundheit, Schönheit, von Selbstoptimierung und Kontrolle. Das Solidarsystem verpflichtet jeden Einzelnen dazu, seine Gesundheit und Psyche vor Krankheit zu bewahren, während die Regierung den Genpool von schlechten Genen säubert. Es ist ein Deutschland, in dem man kein Risiko mehr eingehen muss, selbst nicht als werdende Eltern: Ein umfangreiches Angebot an Pränataldiagnostik und Erbgutkorrekturen garantiert gesunden Nachwuchs. Es ist ein Deutschland, in dem es kaum noch Andersartigkeit gibt, geschweige denn Menschen mit Behinderungen.Eine Welt, in der sich Kommissar Philipp Nix nur schwer zurecht findet. Als er eines Tages auf eine seltsam aussehende Leiche stößt, führt ihn das zu einem grausigen Massengrab in einem Tal bei Düsseldorf. Die Knochen sehen sonderbar aus, wirken wie die von Urmenschen. Nix ruft den Anthropologen Max Stiller zu Hilfe. Stiller ist Neandertaler-Experte und zugleich einer der letzten behinderten Menschen Deutschlands, er kann nicht hören. Gemeinsam mit seiner Kollegin Sarah Weiss soll er die Knochen untersuchen. Der Gehörlose und seine Kollegin stellen schnell fest: Ja, die Knochen stammen von Neandertalern. Doch etwas stimmt nicht mit ihnen, sie sind viel zu gut erhalten. Die beiden Wissenschaftler finden heraus, dass die Knochen  keine 100 Jahre alt sind. Aber wie kann das sein? Die Neandertaler starben vor 40.000 Jahren aus. Für diese Leserunde stellt der Heyne Verlag 15 kostenlose Bücher zur Verfügung, für die ihr euch ab sofort bewerben könnt. Natürlich können aber auch alle Leser an dieser Leserunde teilnehmen und mit mir über das Buch diskutieren. Ihr könnt euch für Freiexemplare bis einschließlich Sonntag, den 11.02.2018 bewerben. Die Auslosung findet dann am Montag statt.Wer möchte, findet hier eine Leseprobe: https://www.randomhouse.de/leseprobe/Neanderthal-Roman/leseprobe_9783453318250.pdf

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    • 145
  • schöne neue Welt? Oder vielleicht doch nicht? Ein möglicher Blick in die Zukunft...

    Neanderthal

    Kaffeetasse

    16. March 2018 um 19:12

    Dieses Buch war für mich eine Mischung aus Geschichte, Bio, Wissenschaft, Dystopie und Thriller und irgendwie fand ich diese Mischung doch recht gelungen. Der Autor hat viele wissenschaftlich-technischen Abschnitte in seinem Buch untergebracht, erklärt diese aber relativ gut. An manchen Stellen musste ich mich etwas konzentrieren, um folgen zu können, dennoch konnten mich diese Passagen letztlich doch packen und überzeugen. Der Autor überzeugt hier definitiv mit seinem großen Wissensschatz. Doch auch die Geschichte selbst fand ich spannend und abwechslungsreich, teilweise düster, aber nicht actionüberladen (was hier auch nicht gepasst hätte). Was mir nicht ganz so gut gefiel war der letzte Teil, Teil drei, weil hier die Handlung nochmal eine ganz andere Wende annimmt und mir aus dem vorherigen Teil ein paar Fragen offen blieben. Dennoch ergab sich schlussendlich ein rundes Gesamtbild und mich konnte das Buch überzeugen. Vor allem die Idee, dass es keine kranken Menschen mehr gibt und wie sich dies auf die Gesellschaft auswirkt fand ich sehr spannend. Immer wieder fragte ich mich, ob ich mir solch eine Zukunft wie im Buch vorstellen könnte und will, aber auch, was denn heute schon tatsächlich alles möglich ist und vielleicht sogar in geheimen Organisationen schon durchgeführt wird.

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  • Neanderthal - ein Thriller mit Blick in die Zukunft!

    Neanderthal

    Diana182

    14. March 2018 um 08:56

    Das Cover ist recht dunkel gehalten. Dennoch ist ein Schädel in grünen, leuchtenden Licht erkennbar. Mittig ist der Titel angebracht. Dieses Gesamtbild wirkte auf mich direkt mysteriös und weckte meine Neugier als Thriller Fan! Auch die Buchbeschreibung versprach eine spannende, mitreißende Geschichte und lies mich schnell ins Buch starten. Es war hier mitunter recht interessant, aber auch teils etwas erschreckend und verstörend zu lesen, worin unsere Zukunft liegen könnte. Der Autor schafft hier Visionen, die heute noch klingen, wie aus einen Scince Fiction Roman, aber bald vielleicht schon Realität werden könnten. Vieles regte mich direkt zum Nachdenken an und weckte aber auch meine Neugier. Wann ist Klonen sinnvoll und wo sollten dem ganzen Grenzen gesetzt werden!? Der Schreibstil des Autors ist stets flüssig und gut zu verfolgen. Wissenschaftlich fundiert und gut erklärt, führt er den Leser gekonnt durch die vorliegenden Geschichte. Ich bin auf dem Gebiet ein absoluter Laie und war stets daran interessiert, etwas Neues zu lesen und zu erfahren. So bildet man sich beim Thriller lesen direkt noch ein wenig weiter! Die Geschichte habe ich mit viel Spannung gelesen, da sie zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar war. Mitunter staunte ich über einige Wendungen nicht schlecht und war stets neugierig, was als nächstes geschehen würde. So hatte der Autor einiges an Überraschungen im petto, was den Leser zunehmend ans Buch fesselte!Das Ende kam mir leider etwas zu schnell und lies für mich ein paar Fragen im Raum stehen, die ich gerne noch beantwortet gewusst hätte. Mein Fazit:Ein gelungener Thriller mit Zukunftsvisionen und Theorien, die mich zum Nachdenken anregten. Lesenswert und wissenschaftlich gut recherchiert und unterlegt!

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  • Alle fit und munter !?

    Neanderthal

    Tine13

    08. March 2018 um 13:49

    Blick in die Zukunft in drei Abschnitten. Die Welt in ca. 30 Jahren ist eine Andere, besonders in Deutschland. Alles soll perfekt, kontrolliert und gesund sein! Alles Abnorme, Ungesunde und Unschöne wird verteufelt und ausgemerzt. Ein Ministerium für Glück und Gesundheit regelt und überwacht das alles. Das Leben der Menschen könnte so toll und perfekt sein, wenn jeder sich an die Regeln halten würde! Doch gibt es immer noch unmotivierte und unverbesserliche Normalos, die keine Bonus-Gesundheitspunkte sammeln und einfach Aufzug fahren! Dazu gehört auch Kommissar Nix und der wir zu einem interessanten Fall gerufen, ein Selbstmord oder auch Ehrenmord gibt Rätsel auf und führt zu einem Massengrab mit rätselhaften Knochen direkt in das bekannte Neanderthal…. „Neanderthal, die Jagd ist eröffnet“, ist ein spannender Sci-Fi-Roman, in dem Autor Jens Lubbadeh eine recht dystopische Zukunftsversion unserer Welt erschafft, die auch erschreckend realistisch anmutet! Es dreht sich alles um den perfekten Menschen. Dank Genmanipulation ist inzwischen anscheinend alles möglich, doch gibt es anscheinend auch Nebenwirkungen der ganzen Genoptimierung. „Gute Gene, schlechte Gene“, gerade mal wieder ist Deutschland auf dem Vormarsch;) mit optimierten Gesundheitswahn kontrolliert und gängelt die deutsche Regierung ihre Bevölkerung. Die Nebenwirkungen des Genwahnsinns bewirken, immer mehr Menschen gerade Kinder und Jugendliche leiden an Depressionen.  Auf die Jagd nach Antworten begeben sich, ein recht normaler Kommissar, ein paar Wissenschaftler und deren Nachkommen, denn die Handlung bewegt sich über mehrere Zeitebenen. Es gibt sogar noch eine vorzeitliche Handlungsebene aus Sicht einiger Neandertaler die sich auch recht gut in die Story einfügt. Die Figuren sind allesamt sehr gut beschrieben und auch spannend dargestellt, Gute sowie Böse!  Auch wenn insgesamt ein wenig viel wissenschaftlicher Kram abgehandelt wird, störte mich das eigentlich nicht so enorm, da die Handlung immer interessant bleibt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und die Story bleibt bis zuletzt spannend. Man merkt, der Autor kennt sich in der Materie aus und es ist für einen Laien wirklich schwer zu sagen, welche Techniken heutzutage wirklich schon möglich sind, daher ist die Vorstellung an sich schon gruselig;) Die Erschaffung einer fiktionalen Utopie hat mich schon immer begeistern können und auch diese "Idee von Morgen", konnte mich durchweg fesseln und hat mich dazu auch noch enorm gut unterhalten! Das Thema „Gentechnik“ und „Gesundheit“ regt zum Nachdenken an, über das immer wieder aktuelle Thema: „Wie weit darf der Mensch gehen!? Welche Risiken bewirken Manipulation der Natur und Eingriffe in die persönlichen Belange der Menschen!?  Auch das Cover finde ich sehr gut gelungen, der fast schon leuchtende Schädel sieht cool aus und passt super zum Inhalt!

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  • [Rezension] Neanderthal von Jens Lubbadeh

    Neanderthal

    HappySteffi

    04. March 2018 um 20:23

    Taschenbuch: 528 SeitenVerlag: Heyne Verlag Erscheinungstermin: 13. November 2017ISBN-10: 3453318250KlappentextWaren sie die besseren Menschen?Deutschland in der Zukunft. Krankheiten, Schönheitsfehler und Suchtprobleme sind abgeschafft, Gesundheit ist das höchste Ideal. Eine Welt, in der sich Kommissar Philipp Nix nur schwer zurecht findet. Als er eines Tages auf eine seltsam aussehende Leiche stößt, führt ihn das zu einem grausigen Massengrab in einem Tal bei Düsseldorf. Sind es Neandertaler? Aber warum sind die Überreste nur dreißig Jahre alt? Nix' Ermittlungen enthüllen einen Skandal, der die Gesellschaft der Zukunft in ihren Grundfesten erschüttert AutorJens Lubbadeh hat während seiner Diplomarbeit ein Jahr lang tapfer Elektroden in Fliegenhirne gestochen. Ziemlich bald merkte er, dass er lieber über spannende Experimente schrieb, als sie selbst zu machen. Er ist Journalist und arbeitet für viele verschiedene Wissenschafts- und Technik-Magazine. 2013 gewann er für seine Arbeit den Herbert Quandt Medien-Preis. Bei seinen Recherchen kommen ihm die Ideen für seine Romane. Jens Lubbadeh lebt in Hamburg. CoverAuf diesem schwarzen Untergrund wirkt die Schrift in Petrol fast wie eine Leuchtreklame und zog meinen Blick direkt auf sich. Dazu der obere Teil eines Schädels, der in selber Farbe hinter dem mittig angeordnetem Titel und Autorennamen zu sehen ist. Macht neugierig, ein Eyecatcher und MeinungDa mich Cover und Klappentext absolut gecatcht haben, musste ich Neanderthal auch direkt lesen. Der Gedanke an eine Gesellschaft, in der Gesundheit das Maß aller Dinge ist, Makel abgeschafft wurden und Krankheiten nicht mehr zu existieren scheinen löst in mir direkt viele Gedanken aus. Wenn nun in diese Grundhandlung noch ein spannender Thriller eingebaut ist, trifft es genau meinen Geschmack. Lubbadeh hat mich dann auch an einigen Punkten überrascht. Erwartet hatte ich eine spannungsgeladene Geschichte, die man mit offenem Mund lesen möchte im Stil von Dan Brown´s Sakrileg. Das dies so gar nicht eintreffen würde und mir eben dies auch noch gefallen könnte hatte ich Anfangs nicht gedacht. Neanderthal kommt wesentlich wissenschaftlicher daher, hat einen recht komplexen Storyaufbau, der gespickt mit Intrigen, Manipulationen und sich überschlagenden Ereignissen, die unterm Strich doch noch für ein gewisses Spannungsgefühl sorgen. Ein weiterer unerwarteter Twist kam, als der Focus auf eine andere Person gelegt wurde und sich somit die Möglichkeit eines völlig anderen Endes ergibt. Das bringt noch einmal richtig Würze ins Geschehen und hat mir an der Stelle sehr gut gefallen. Natürlich kann nicht jeder Charakter, der vorkommt bis ins Kleinste ausgearbeitet sein, doch die Hauptpersonen sind gut gezeichnet und hinterlassen einen tiefen Eindruck. Der Schreibstil ist gut, streckenweise zwar etwas trocken, wenn es sehr wissenschaftlich wird aber dies ist verkraftbar. Vielleicht wäre es besser zu lesen gewesen, wenn hier ein wenig gerafft worden wäre. Insgesamt ist Neanderthal intelligent, wirkt gut recherchiert und macht aufgrund seiner dystopischen, dennoch nahbaren Note absolut Spaß. FazitFür mich ein außergewöhnlicher Mix aus Thriller und Dystopie, sehr gut recherchiert und bis auf einen kleinen Kritikpunkt ein richtiges Leseerlebnis. 

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  • Männer-Roman

    Neanderthal

    kidcat283

    04. March 2018 um 12:41

    Mehr als 30 Jahre in der Zukunft. Die Menschen haben sich verändert. Es gibt keine Krankheiten mehr, Suchtprobleme sind abgeschafft, denn Rauchen und Trinken sind verboten worden, das Essen von Fleisch verwerflich. Schwangere Frauen können nicht nur selbst bestimmen wie ihr Kind aussehen soll, nein es werden schon im Mutterleib Unstimmigkeiten festgestellt und entfernt, so dass es schier unmöglich scheint ein krankes Kind auf die Welt zu bringen. Schönheits-OP´s  bzw. Korrekturen werden von der Krankenkasse gern gesehen und honoriert. Umso eigenartiger ist der Leichenfund, dem Kommissar Nix Rätsel aufgibt. Es werden zwei Spezialisten hinzugezogen, die den Toten als Neandertaler identifizieren. Nach einer weiteren Entdeckung lässt Nix der Verdacht nicht los, dass hier Neandertaler geklont wurden. Meine Meinung: Ich weiß auch nicht, warum ich mir immer solche komplizierten Bücher aussuche. Und ich bin froh nicht in die Bewertungen reingesehen zu haben, denn ganz oft konnte ich lesen, dass dieses Buch abgebrochen wurde. Es gab natürlich Stellen, die viel mit Wissenschaft zu tun hatten und einfach unverständlich waren, aber im Großen und Ganzen war es bestückt mit einer Geschichte mehrerer Menschen, Gefühlen, Emotionen und Spannung. Der Klappentext sprach für sich und ich rechnete mit einem normalen Krimi, wo man einen Mord aufdecken wollte. Was ich aber zu lesen bekam war im Grunde eine Dystopie, mal wieder eine Möglichkeit wie die Welt in naher Zukunft aussehen könnte. Keine Ahnung was passieren würde, wenn man tatsächlich Rauchen und Trinken verbieten würde und es sogar als Straftat gelten lässt. Aber gerade was die wissenschaftliche Seite der Idee angeht, was das Klonen betrifft, könnte ich mir das schon in der Zukunft vorstellen. Obs erlaubt ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt Papier. Die Charaktere mochte ich auch ganz gerne, allerdings war der Kommissar Nix nur in einem Drittel des Buchs anwesend, danach gar nicht mehr. Die wisschenschaftliche Seite war doch sehr intensiv und schon etwas störend. Allerdings nicht die komplette Wissenschaft, denn einiges war auch sehr lehrreich. Man hat schon gemerkt, dass der Autor sich da ganz gut auskennt. Ich dachte manchmal ich habe ein Bio Buch vor der Nase und muss lernen. Thema: Genetik

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  • Eine Gesellschaft , die die Perfektion anstrebt und das Gegenteil erreicht

    Neanderthal

    gusaca

    27. February 2018 um 18:38

    Im Deutschland der nahen Zukunft werden Behinderungen genetisch ausgemerzt und als Folge entstehen neue schwere Krankheiten , wie die schwere Depression.  Doch zunächst erkennt niemand diese Zusammenhänge. Ein Toter trägt Hinweise auf ein Massengrab bei sich, das Knochen von Neandertalern enthält.Doch diese Knochen sind mal gerade 30 Jahre alt. Dieser Fund wirft Fragen auf, die zu dramatischen Ereignissen führen.Der Autor entwirft in dieser Dystophie eine Zukunftswelt, die den perfekten MEnschen anstrebt und dabei das Gegenteil erreicht.Ein Gehörloser und eine Epileptikerin nehmen in dieser makellosen genetisch manipulierten Welt eine Hauptrolle ein. Der Schreibstil ist toll, spannend und mit mehreren Handlungssträngen sehr vielschichtig angelegt. Immer neue Wendungen und wissenschaftliche Erkenntnissenhalten den Spannungbogen von Anfang an sehr hoch.Verschiedene Zeitsprünge bzw. Rückblicke  werden als Stilmittel gekonnt angewandt.Der wiederkehrende Einschub mit den Urzeitmenschen hat mir sehr gut gefallen. Er verstärkt und verdeutlicht die Entdeckungen die Valerie am Ende bezüglich des Jesus-GEns macht. DAs Ende kommt mir jedoch zu plötzlich und unvermittelt.Der ein oder andere Handlungsstrang wird nicht ganz aufgelöst, die ein oder andere Frage  nicht ganz beantwortet.Auch ist mir der letzte Abschnitt zu wissenschaftlich angelegt. Die biologischen Vorgänge sind mir zu genau und für mich teilweise unverständlich beschrieben worden. Mir hätte es gereicht, wenn die BEsonderheiten grob erklärt worden wären, so das man den Zusammenhang , der für die Handlung wichtig ist, verstanden hätte. Außerdem ist es nur durch eine Aneinanderreihung von Zufälle dazu gekommen, das Valerie die bewußte VErschlüsselung in ihrem eigenen Genom entdecken konnte.Und da das für die Entwicklung des Heilmittels von entscheidender Bedeutung ist, wird mir da zuviel dem Zufall überlassen.Insgesamt gesehen hat mich das Buch sehr gut unterhalten und es wirft einige ethische Fragen auf, die den LEser zum Nachdenken anregen.

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  • Neandertaler in der Zukunft

    Neanderthal

    Estrelas

    25. February 2018 um 16:46

    In einer nahen Zukunft steht in Deutschland die Gesundheit an oberster Stelle, und Genveränderungen sind gang und gäbe, um diese zu erreichen. Dabei stellt sich die Frage, ob Neandertaler die besseren Menschen waren. "Sie saß mit einem Gehörlosen und einem Roboter in der Pferdekutsche eines Amish-Mannes, und sie waren auf dem Weg zu einem verschollenen Neandertaler." Der Autor nimmt uns mit auf eine spannende Reise in die Urzeit und in die Zukunft. Nicht nur lernen wir dabei, wie die Neandertaler gelebt haben könnten, auch werden wir mit einer Zukunftsvision konfrontiert, in der Klonen, Roboter und Genkontrolle normal sind. "Neanderthal" ist packende Science Fiction. Wissenschaftliche Erklärungen schaffen eine glaubhafte neue Welt. Dies kombiniert mit Politik und persönlichen Schicksalen bildet eine unterhaltsame Mischung. Auf mich hatte der Roman eine Sogwirkung. Mehr davon bitte!

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