Jens Niemeyer Seelenloser Schwur

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Inhaltsangabe zu „Seelenloser Schwur“ von Jens Niemeyer

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  • Spannend, aber hölzerner Schreibstil

    Seelenloser Schwur

    RapsUndRuebe

    03. March 2017 um 07:54

    Inhalt:Siehe Klappentext oder andere Rezensionen. Stil:Spannend, grausam, Ich-Perspektive, hölzern Fazit:Von Anfang an offenbart sich der etwas amateurhafte und hölzerne Schreibstil. Auch hat es noch einige grammatikalische und orthographische Fehler, über die man aber gut hinwegsehen kann. Ausserdem als störend empfand ich die Ich-Perspektive. Besonders deshalb, da dieses Mittel nicht nur für die Sicht der Hauptperson, sondern auch mehrmals für die Sicht anderer Personen im Roman benutzt wird. Trotzdem versteht es der Autor den Leser in den Bann zu ziehen. Das Buch ist teilweise sehr spannend und lässt einen nicht mehr los. Bis zum Schluss weiss man nicht wer der Racheengel ist. Wer jedoch als die "letzten" Opfer an der Reihe sein werden wird schnell klar. Spannend, muss aber nicht gelesen werden.

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  • Seelenloser Schwur ein blutiger Krimi-Thriller

    Seelenloser Schwur

    Meliebook

    24. March 2013 um 13:42

    Klappentext: Nach einem grauenhaften und blutigen Drama während eines Einsatzes muss sich Detective Michael Cold vom Los Angeles Police Cepartment von diesen Erinnerungen befreien. Zweifel, Angst und quälende Gedanken zeichnen seinen Weg. Doch nachdem er die Tragödie im Haus der Porters überwunden hat, muss er sich an seinem ersten Arbeitstag einer neuen Bedrohung stellen. Ein anonymer Brief weist Michael und seinem Team den Weg zum Beginn eines zerstörischen Spiels, dessen Ausgang von Anfang an feststeht. Michael soll sterben und mit ihm viele weitere Menschen. Als Michael den Tatort betritt, begibt er isch in die Fänge eines unbekannten Gegners. Dieser Gegner bestimmt ab jetzt das Spiel und zieht die Fäden. Michael erkennt, dass sein Gegenspieler ein erbarmungsloser Serienmörder ist und er diesen von seinem blutigen Weg abbringen muss. Jeder wird sterben, der sich ihm in den Weg stellt. Er ist der Racheengel. Cover: Auf dem Cover von "Seelenloser Schwur" von Jens Niemeyer sieht man eine Hand mit  einem großen Messer. Man weiß sofort das dieses Buch ein Thriller oder Krimi ist. Das erste Cover das für das ebook war passte nicht so gut zum Inhalt und wurde dann geändert. Das zweite Cover gefällt mir jetzt sogar viel besser! Erster Satz: Jedes Jahr sterben weltweit mehr als fünzig Millionen Menschen. Meinung: Michael Cold ist Detective in Los Angeles Police Department. Während eines blutigen Dramas bei einem Einsatz nimmt der junge Detective eine Auszeit um sich von diesen Erinnerungen zu erholen. Doch nach seinem ersten Arbeitstag nach dem Vorfall, in den Haus Porters beginnt, eine neue Bedrohung. Michael Cold erreicht ein anonymer Brief im Los Angeles Police Department. In dem Brief muss sich Michael und seinem Team ein blutiges Spiel mitspielen. Es sollen viele Menschen sterben darunter auch Michael. Als er den Tatort betritt, beginnt ein Wettlauf der Zeit gegen einen unbekannten Gegner. Der unbekannte Gegner bestimmt das Spiel. Er ist ein Serienmörder den Michael Cold von seinem Weg abbringen muss. Jeder der sich in den Weg des Racheengels stellt muss sterben. Am Anfang des Buches von „Seelenloser Schwur“ liest man von dem Vorfall und wie der Protagonist Michael Cold seine Auszeit nimmt als Detective. Doch dann konnte mich das Buch nicht mehr packen. Es wurde in den nächsten Kapiteln nicht mehr spannend und so musste ich mich wieder durchquälen. Erst aber, als dann der anonyme Brief kam und Detective Michael Cold zu dem Schauplatz des Verbrechens gerufen wurde kam etwas mehr Leben in das Buch. Und ab da konnte ich das ebook oder sozusagen meinen Kindle Fire HD nicht mehr aus der Hand legen. Ich fieberte regelrecht mit das der Täter endlich gefasst wird und wer in dem Buch der Täter sein könnte. Genau so hab ich mir dann auch einen Krimi-Thriller vorgestellt: blutig, spannend etwas brutal aber danach ein Pageturner. Ich wurde beim Lesen dann einfach überrascht den mit hohen Erwartungen bin ich mit dem Buch nicht ran gegangen da ich Thriller oder Krimis nicht so gerne lese. Aber das Buch konnte mich regelrecht faszinieren. Selbst zum Schluss, als der Täter endlich gefasst wurde und ich nie gedacht hätte, dass es diese Person ist, wollte ich mehr von Detective Michael Cold und seinem Team lesen. Was ich auch toll fand, ist das man immer Kleinigkeiten von Michael Cold´s Vergangenheit erfahren hat z.B. warum er Detective werden wollte. Mit "Seelenloser Schwur" hat Autor Jens Niemeyer einen blutigen, brutalen aber auch spannenden Thriller geschrieben. Am Anfang noch etwas lasch aber Thriller oder Krimi Fans kommen auf ihre Kosten.

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  • Rezension zu "Seelenloser Schwur" von Jens Niemeyer

    Seelenloser Schwur

    Manja82

    16. January 2013 um 09:10

    Kurzbeschreibung: Nach einem grauenhaften und blutigen Drama während eines Einsatzes muss sich Detective Michael Cold vom Los Angeles Police Department von diesen Erinnerungen befreien. Zweifel, Angst und quälende Gedanken zeichnen seinen Weg. Doch nachdem er die Tragödie im Haus der Porters überwunden hat, muss er sich an seinem ersten Arbeitstag einer neuen Bedrohung stellen. Ein anonymer Brief weist Michael und seinem Team den Weg zum Beginn eines zerstörerischen Spiels, dessen Ausgang von Anfang an feststeht. Michael soll sterben und mit ihm viele weitere Menschen. Als Michael den Tatort betritt, begibt er sich in die Fänge eines unbekannten Gegners. Dieser Gegner bestimmt ab jetzt das Spiel und zieht die Fäden. Michael erkennt, dass sein Gegenspieler ein erbarmungsloser Serienmörder ist und er diesen von seinem blutigen Weg abbringen muss. Jeder wird sterben, der sich ihm in den Weg stellt. Er ist der Racheengel. (Quelle: amazon) Meine Meinung: Michael Cold ist erst seit kurzen wieder zurück im Dienst. Er ist leitender Detective beim Los Angeles Police Departement (LAPD). Und es geht auch direkt und ohne Umschweife wieder zur Sache. Michael und sein Team jagen einen brutalen und kaltblütigen Mörder, der sich selbst als Racheengel bezeichnet. Dieser beginnt mit Michael ein perfides Spiel. Er kündigt an 4 Personen umzubringen, wobei Michael die 4. Und letzte Person der Reihe ist. Die Zeit spielt nun gegen die Ermittler. Sie können die Morde leider nicht verhindern, doch nach und nach kommt Michael dem Mörder immer näher. Der Psychothriller „Seelenloser Schwur“ stammt aus der Feder des jungen Autors Jens Niemeyer. Er hat seinen Roman selbst verlegt. Der Protagonist Michael Cold ist Detective beim LAPD. Nach einer zwangsweisen Auszeit, er hat einen Menschen erschossen und musste dies mit Hilfe einer Therapie erst mal verarbeiten, ist er noch nicht lange wieder im Dienst. Er wird aber direkt wieder voll gefordert. Michael ist ein ziemlich sympathischer und authentischer Typ. Der Mörder zeigt eine äußerst brutale Vorgehensweise. Seine Taten werden zum Teil schonungslos und detailliert von Jens Niemeyer beschrieben. Der Schreibstil des Autors ist locker, flüssig und gut verständlich. Die Geschichte wird aus Sicht von Michael in der Ich-Perspektive geschildert. So ist man als Leser immer direkt dabei und fiebert regelrecht mit dem Protagonisten mit. Die Handlung ist sehr spannend und anhand von sehr geschickt eingebauten Wendungen, die den Leser immer wieder auf falsche Fährten locken, ist man regelrecht ans Buch gefesselt und möchte immerzu weiterlesen um zu erfahren wer denn nun der Mörder ist und was ihn zu seinen Taten antreibt. Das Ende mit der Auflösung, wer der Mörder ist, ist nachvollziehbar und absolut logisch. Fazit: „Seelenloser Schwur“ von Jens Niemeyer ist ein richtig guter Psychothriller und ein wirklich erstklassiges Debüt. Die Handlung ist schlüssig und nachvollziehbar aber auch schonungslos brutal. Demnach ist dieses Buch nichts für schwache Nerven! Absolute Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Seelenloser Schwur" von Jens Niemeyer

    Seelenloser Schwur

    Marie1990

    08. January 2013 um 16:43

    Nach einem grauenhaften und blutigen Drama während eines Einsatzes muss sich Detective Michael Cold vom Los Angeles Police Department von diesen Erinnerungen befreien. Zweifel, Angst und quälende Gedanken zeichnen seinen Weg. Doch nachdem er die Tragödie im Haus der Porters überwunden hat, muss er sich an seinem ersten Arbeitstag einer neuen Bedrohung stellen. Ein anonymer Brief weist Michael und seinem Team den Weg zum Beginn eines zerstörerischen Spiels, dessen Ausgang von Anfang an feststeht. Michael soll sterben und mit ihm viele weitere Menschen. Als Michael den Tatort betritt, begibt er sich in die Fänge eines unbekannten Gegners. Dieser Gegner bestimmt ab jetzt das Spiel und zieht die Fäden. Michael erkennt, dass sein Gegenspieler ein erbarmungsloser Serienmörder ist und er diesen von seinem blutigen Weg abbringen muss. Jeder wird sterben, der sich ihm in den Weg stellt. Er ist der Racheengel. "Seelenloser Schwur" aus der Feder von Jens Niemeyer ist ein spannender Psychothriller, der ab der ersten Seite zu fesseln weiß. Fans dieses Genres kann ich dieses Buch definitiv empfehlen, da es direkt in die Materie einsteigt und bis zum Schluss eine hohe Spannungskurve beibehält. Auch das Erzähltempo ist durchweg straff gehalten, wodurch man durch die Seiten fliegt und dabei die eine oder andere Überraschung erlebt. Auch wenn ich ziemlich schnell wusste wer hinter den Morden steckt, hat mich "Seelenloser Schwur" trotzdem bis zum Ende gepackt, da sich der Autor noch ein paar kleine Details hat einfallen lassen, um einen passenden Schluss zu schaffen. "Seelenloser Schwur" ist stets ausgeklügelt und gut durchdacht geschildert, sowie schlüssig erzählt, so entsteht ein packender Thriller zum Miträtseln. Da die Geschichte doch sehr blutig und auch brutal zu lesen ist, sollten zartbesaitete Leser eher davon Abstand nehmen. Auch wenn die Szenen niemals ins Abartige abdriften, so sind sie dennoch authentisch und anschaulich beschrieben. Die Hauptperson dieses Romans ist durchaus ein sympathischer Charakter, auch wenn ich die eine oder andere Handlung nicht ganz nachvollziehen konnte. Trotz allem fiebert man bei seiner Jagd nach dem Täter stets mit und bekommt mit ihm einen passenden Ermittler zur Seite gestellt. Trotz einiger Fehler in der Grammatik und Rechtschreibung, sowie einiger Wortwiederholungen, liest sich "Seelenloser Schwur" durchweg flüssig und auch packend. Von der ersten bis zur letzten Seite ist man gepackt, da die Handlung im richtigen Maße undurchsichtig und auch geheimnisvoll wirkt.

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  • Rezension zu "Seelenloser Schwur" von Jens Niemeyer

    Seelenloser Schwur

    LiebezuBuechern

    06. January 2013 um 01:25

    Nach einem traumatischen Erlebnis während eines Einsatzes ist Detective Michael Cold vom Los Angeles Police Departement erst einmal außer Dienst. Als er endlich wieder arbeiten kann und zurückkehrt, muss er sich bereits einer neuen Bedrohung stellen. Ein anonymer Brief eines Psychopathen trifft auf dem Revier ein. Darin wird angekündigt, dass weitere Menschen, und auch Michael selbst, sterben müssen. Der Gegner bestimmt das Spiel und zieht die Fäden. Michael muss alles dafür tun, dass der Racheengel seine Vorhersage nicht in die Tat umsetzt und keine weiteren Menschen sterben. Der Klappentext und die bereits sehr positiven Vorrezensionen haben mich neugierig gemacht und so habe ich mich entschlossen diesen Thriller, den Jens Niemeyer selbst veröffentlicht hat, zu lesen. Im Mittelpunkt der Handlung steht Detective Michael Cold, der nach einer längeren Auszeit ins LAPD zurückkehrt und auch bereits den ersten Fall auf den Tisch bekommt. Kurze Zeit danach trifft ein anonymer Brief im Revier ein, unterzeichnet vom Racheengel. Er kündigt an, dass weitere Menschen sterben werden und am Ende auch Michael Cold selbst. Doch wer steckt hinter diesen Briefen und den Taten? Um möglichst viele Menschenleben zu retten, ermittelt Michael Cold und sein Partner nun fieberhaft um den Racheengel schnellstens zu fassen. Die Idee der Geschichte finde ich vom Autor gut gewählt, ist es doch eine die große Spannung verspricht. Die Umsetzung hatte aber kleinere Fehler, die ich hier nun erläutern werde. Während des Lesens fühlte ich mich öfter in die typischen amerikanischen Fernsehserien hineinversetzt und hatte das Gefühl, dass auch der Autor diese vor Augen hatte, als er diese Geschichte verfasst hat. Das ist aber kein Negativpunkt. Wer also gerne diverse Fernsehserien schaut, wird auch mit diesem Thriller seine Freude haben. Die Charaktere und der Schreibstil konnten mich leider nicht überzeugen. E-Books die im Selbstverlag veröffentlicht werden, durchlaufen in der Regel ja kein professionelles Lektorat, was es natürlich schwierig macht, alle Fehler aus zu bessern. Grammatikalisch ist dieses Buch aber soweit in Ordnung. Einzig an der Satzstellung und dem Aufbau könnte noch gearbeitet werden. Die Charaktere kommen neben Michael Cold alle relativ blass und unscheinbar daher. Cold steht die ganze Handlung über im Mittelpunkt und für alle anderen Protagonisten ist es schwierig da heran zu kommen. Auch ein bisschen mehr Privatleben hätte dem Ermittler nicht geschadet um ihn besser zu verstehen und ihn auch ein wenig sympathischer zu finden. Das Ende des Buches war dann ein wenig verworren. Scheint fast so, als war lange Zeit nicht klar wie das Ende genau aussehen sollte. Ein oder zwei Protagonisten weniger hätten dem ganzen sicher gut getan. Die Motivation des Täters war jedoch gut gewählt und auch verständlich, was er sich durch die Tat erhofft hat. Fazit: Ein Thriller mit viel Potenzial, der aber doch einige kleinere Schwächen hat. Sei es die relativ unscheinbaren Charaktere oder das verwirrende Ende. Alles in allem würde ich dem Buch 3,5 Punkte geben. Weil meine Wertung aber keine halben Punkte zulässt, runde ich großzügig auf 4 Punkte auf.

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  • Rezension zu "Seelenloser Schwur" von Jens Niemeyer

    Seelenloser Schwur

    World_of_tears91

    04. January 2013 um 14:31

    Wenn ein Buch es schafft, mich gleich von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen, dann ist das schon mal ein Zeichen, dass es ein gutes Buch sein muss. Wenn es es dann auch noch schafft, mich die ganze Zeit bei Laune zu halten und ich mich förmlich gezwungen sehe, die Seiten in Rekordtempo umzublättern, dann ist es ein sehr gutes Buch. "Seelenloser Schwur" ist beides, hat aber auch ein paar kleine Schwächen. Die Geschichte ist auf den ersten Blick nichts Neues und man geht mit gewissen Vorbehalten ran, schließlich kennt man als eingefleischter Thriller-Fan das Prinzip ja schon. Aber das muss gar nicht schlecht sein, denn wenn der Plot spannend und gut geschrieben ist, dann kann ich locker darüber hinweg sehen, dass ich ihn so schon häufiger mal gelesen habe. Die Story wird in diesem Buch erbarmungslos und ohne Verschnaufpause für den Leser vorangetrieben, hinter jeder Ecke wartet eine neue Wendung und ich liebe es, wenn mich diese Wendungen nach dem Prinzip "Wow, das ist wirklich heftig" überraschen können. Gut also, dass es in "Seelenloser Schwur" viele solcher Wendungen gibt. An manchen Stellen fand ich den Plot aber dann doch zu vorhersehbar und das ein oder andere Ereignis kam mir ein wenig "too much" vor. Die Hauptfigur ist ziemlich stereotypisch und leider fehlen ihm für meinen Geschmack noch ein paar Ecken und Kanten. Andererseits bietet das natürlich Entwicklungspotential für eventuell kommende Bücher. Der Schreibstil ist wunderbar leicht zu lesen und trotzdem auf einem hohen Niveau. Mir persönlich hat außerdem sehr gut gefallen, dass es hier nicht für alles und jeden ein Happy End gibt - ich mag solche düsteren und pessimistischen Plots einfach. Bewertung Jens Niemeyers Debüt-Thriller ist sehr gut gelungen und für jeden Fan dieses Genres zu empfehlen. Aber er hat auch mit ein paar kleineren Schwächen zu kämpfen.

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  • Rezension zu "Seelenloser Schwur" von Jens Niemeyer

    Seelenloser Schwur

    Malibu

    18. December 2012 um 21:43

    Es gibt immer einen Mörder, der noch grausamere Dinge tut, als die, welche man schon als zu grausam empfunden hat. Der Mörder in Jens Niemeyers Roman „Seelenloser Schwur“ macht vor nichts halt, er wütet und nietet alles um, was ihm im Weg steht. Doch was hat das für einen Sinn, die ganze Geschichte? Michael Cold und sein Team haben einen schweren Bissen zu verdauen. Cold ist erst seit kurzem wieder zurück im Dienst, er hatte einen Menschen erschossen und musste erst eine Therapie und Urlaub machen. Kaum ist er zurück, geht es auch schon wieder gewohnt hektisch weiter. Er muss einen Mörder jagen, der sich für den Racheengel hält. Möglichst schnell soll er herausfinden, wer dieser ist und was sein Motiv ist – denn er macht vor nichts Halt und bringt immer schneller Menschen um.... Der junge Autor versteht es, den Leser sogleich in die Geschichte hineinzuziehen. Mit seinem lockeren, leichten Schreibstil lockt er den Leser sofort ins Geschehen, man mag nicht aufhören zu lesen, sondern wissen, was den Mörder antreibt und was es alles mit Michael auf sich hat. Die Personen hat er gut gezeichnet – sie brennen sich direkt in den Kopf des Lesers ein und man lernt, diese zu mögen mit ihren Macken. Michael ist eigentlich ein bodenständiger Kerl, der durch den Schuss auf einen Menschen einmal den Boden unter den Füßen verloren hat. Jedoch kehrt er als der alte zurück und nimmt die Ermittlung professionell in die Hand. Sein Kollege Tom ist eine eher zurückhaltende Person, aber er hat eine gefährliche Aura um sich, wenn er auch einen sympathischen Eindruck macht. Von Bill bekommt man nicht viel mit, da er sich lieber mit seiner Arbeit am PC beschäftigt, er mag Tatorte nicht so. Selbst als man einen Namen vorgesetzt bekommt, der der Mörder sein soll, gibt die Spannung nicht auf – denn es könnte ja immernoch jemand anders sein, oder? Man fragt sich wirklich bis zum Schluss hin, wer es ist und wieso er das ganze macht, obwohl man eigentlich durchweg mit Informationen gefüttert wird. Der junge Autor versteht es, seinen Leser so richtig mitzunehmen, eine Reise in den Wahnsinn. Zartbesaitet sollte man auch nicht unbedingt sein, sind hier doch einige Szenen, die etwas blutig sind. Rasant und schnell leitet er den Leser zur Lösung des Rätsels, man vermag sich gar nicht auszudenken, wie real das alles sein könnte. Zum Finale hin wird es nochmal sehr, sehr spannend und überraschungsreich - es wendet sich nochmal alles! Wie möchte ich nicht verraten, sonst sei zuviel gesagt. Das Ende lässt auf einen weiteren Thriller rund um Michael Cold hoffen, was ich doch schwer hoffen mag, wo es hier doch reichlich gute Kost zu lesen gab! Wer nicht grade schwache Nerven hat und einige blutige Szenen abhaben kann, dem sei dieser Thriller in die Hände gelegt - mit viel Action, Spannung und losen Fäden, die sich am Ende zusammenziehen. Ein Thriller, der alle Spurenelemente eines solchen besitzt und den Leser fesselt!

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  • Rezension zu "Seelenloser Schwur" von Jens Niemeyer

    Seelenloser Schwur

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. December 2012 um 17:22

    Kurzbeschreibung: Nach einem grauenhaften und blutigen Drama während eines Einsatzes, muss sich Detective Michael Cold vom Los Angeles Police Department von diesen Erinnerungen befreien. Zweifel, Angst und quälende Gedanken zieren seinen Weg. Doch nachdem er die Tragödie im Haus der Porters überwunden hat, muss er sich an seinem ersten Arbeitstag einer neuen Bedrohung stellen. Ein Brief von einer unbekannten Person weist Michael und seinem Team den Weg zum Beginn eines zerstörerischen Spiels, dessen Ende von Anfang an festzustehen scheint. Michael wird sterben und mit ihm viele weitere Personen. Als Michael den ersten Tatort betritt, muss er feststellen, dass er sich bereits in den Fängen seines Gegners befindet, den er nicht einmal kennt. Er bestimmt das Spiel. Er stellt die Regeln auf. Er ist ein Serienmörder, der kein Erbarmen kennt und nicht von seinem blutigen und grausamen Weg abzuwenden sein wird. Jeder wird sterben, der sich ihm in den Weg stellt und es verdient hat zu leiden. Er ist der Racheengel. Zum Autor: Jens Niemeyer wurde im Jahre 1990 in Leer (Ostfriesland) geboren und lebt zurzeit in Osnabrück. Nach seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und dem neunmonatigen Wehrdienst bei der Bundeswehr studiert er seit einem Jahr Rechtswissenschaften an der Universität in Osnabrück. Seelenloser Schwur ist sein erster geschriebener Roman. Ein weiterer Roman befindet sich bereits in Arbeit und soll voraussichtlich nächstes Jahr fertiggestellt sein. Rezension: Michael Cold, Leitender Detective beim Los Angeles Police Department, wird nach einer Auszeit, die er seinem letzten Fall zu verdanken hat, mit einem brutalen Serientäter konfrontiert, der ein Spiel mit ihm beginnt. Der Täter kündigt an, vier Personen umzubringen und Michael soll der letzte in dieser Reihe sein. Michael und sein Team haben nicht viel Zeit, den unbekannten Täter zu schnappen und können auch mehrere Morde, die er während dieses makabren Spiels begeht, nicht vereiteln. Doch Stück für Stück kommt Michael ihm auf die Spur und zum Schluss muss er erkennen, dass nicht nur er in großer Gefahr schwebt... Jens Niemeyer konnte mich mit seinem Roman Seelenloser Schwur gleich von der ersten Seite an fesseln. Ich lese ja sehr gerne blutige Psychothriller und mit dieser Geschichte wurde ich wirklich bestens bedient. Detective Michael Cold war mir von Beginn an sympathisch, man fiebert und leidet automatisch mit ihm mit bei seiner Jagd auf den unbekannten Serientäter, der ein grausames Spiel mit ihm spielt. Mich hat die Handlung in einigen Punkten sehr an Das Schweigen der Lämmer erinnert, was ich aber nicht als negativ empfand. Der Täter selbst geht äußerst brutal vor, Jens Niemeyer schildert seine unfassbaren Taten detailliert und ohne jedwede Ausschmückung, für zartbesaitete Leser ist das eher nichts! Auch versteht Jens Niemeyer es geschickt, einige Wendungen einzubauen, die den Leser beim Miträtseln in die Irre führen, was die Mutmaßung, wer denn nun der Täter ist, angeht. Die Lösung ist schlüssig und durchaus nachzuvollziehen, auch wenn Michael am Ende einen herben Verlust hinnehmen muss. Ich bin wirklich begeistert von Seelenloser Schwur und kann den Roman allen Thriller-Liebhabern nur wärmstens empfehlen. Ich hoffe, dass man von Jens Niemeyer in der Zukunft noch mehr lesen wird! Fazit: Seelenloser Schwur ist ein sehr spannendes, aber auch brutales Thriller-Debüt von Jens Niemeyer, das mich bis zur letzten Seite fesseln konnte. Eine schlüssige Handlung, ein äußerst ausgefuchster Täter und ein sympathischer Ermittler können hier vollends punkten.

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