Jens Söring NICHT SCHULDIG!

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Inhaltsangabe zu „NICHT SCHULDIG!“ von Jens Söring

Seit einem Vierteljahrhundert sitzt der Deutsche Jens
Söring in den USA im Gefängnis – für ein Verbrechen,
das er nicht begangen hat. Als junger Student legte
er aus blinder Liebe ein falsches Geständnis ab,
um seine damalige Freundin vor der Todesstrafe zu
bewahren. Am Ende lautete das Urteil: zweimal
lebenslänglich.
Sörings Fall sorgte für internationale Schlagzeilen.
Nun berichtet er von dem fatalen Fehler, der sein
Leben zerstörte, von der Hoffnungslosigkeit des
amerikanischen Haftalltags und von seinem bis heute
andauernden Kampf um die Freiheit.

Authentisch, packend und eindringlich erzählt:

Jens Sörings Lebensgeschichte geht unter die Haut.

Scheint mir sehr interressant und lesenswert.

— Munck

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Kristall86

Ich glaub, mir geht's nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen

Stuckrad-Barre ist wirklich ein sehr guter Beobachter. Ein abwechslungsreiches, unterhaltsames und bissiges Buch.

leolas

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Bis ungefähr Seite 200 ist es ganz gut zu lesen, aber es wird immer langweiliger und das Ende ist die schlimmste Heuchelei!

ju_theTrue

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Total offen und ehrlich, voll auf die 12, polarisiert auch in mir, doch das mag ich sehr, dass es auch nach dem Lesen nachwirkt. Toll!

MeiLingArt

Wir hier draußen

Spannend und lebendig erzählt. Manches in dem Bericht hat mich irritiert!

wandablue

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Wow, tiefgründig und kaum vorstellbar wie schrecklich diese Zeit für Johann Scheerer gewesen sein muss.

Sassenach123

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  • Rezension zu "NICHT SCHULDIG!" von Jens Söring

    NICHT SCHULDIG!

    Sandy_W

    18. March 2012 um 14:40

    Eine unglaubliche Geschichte! Jens Söring sitzt nun seit mehr als 25 Jahren im US Bundesstaat Virginia im Gefängnis - und das nur, weil er seine damlige erste große Liebe vor dem elektrischen Stuhl retten wollte. Eine fatale Entscheidung und Fehleinschätzung, die ihn um sein eigentlich erfolgversprechendes Leben gebracht hat. Er hätte mit Sicherheit sehr gute Chancen, schon längst wieder in seiner deutschen Heimat zu sein, wenn die Politiker in Virginia ihn nicht zum TOP Wahlkampthema missbrauchen würden - das ist wirklich unfassbar - ein Menschenleben für den eigenen Profit! Eigentlich müsste seine Geschichte schon sehr gut durch Zeitungs- und vor allem Fernsehberichte in Deutschland bekannt sein. In diesem, seinem neuesten Buch, fasst er die ganze tragische Geschichte zusammen. Wenn man einmal mit dem Lesen begonnen hat, kann man das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Es ist bewundernswert, wie Jens es geschafft hat, trotz dieser wahnsinnig langen Zeit hintern den trostlosen Gittern seinen Verstand zu wahren und nicht den letzten Funken Hoffnung zu verlieren. Jens beteuert, die Morde, für die er verurteilt wurde, nicht begangen zu haben. Wer sich darüber ein eigenes Bild machen möchte, der kann sich auf seiner HP www.jenssoering.de einen sehr guten Überblick verschaffen. Er hat trotz des harten Umfeldes, in all den Jahren keinerlei "Regelverstoß" im Gefängnis begangen. Für mich einer von vieen Punkten, die mich an seine Unschuld glauben lassen.

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  • Rezension zu "NICHT SCHULDIG!" von Jens Söring

    NICHT SCHULDIG!

    Leseviel

    29. February 2012 um 13:16

    Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht ... Kaum einer wüsste besser als Jens Söring, wie wahr dieser abgedroschen wirkende Spruch ist. Seit über zwanzig Jahren sitzt der Deutsche in US-Gefängnissen ein, verurteilt zu zweimal lebenslanger Haft für ein furchtbares Verbrechen, von dem er beteuert, es nicht begangen zu haben. Wäre er doch bloß nie auf die Idee gekommen, die wahre Täterin durch ein falsches Geständnis vor dem Tod auf dem elektrischen Stuhl retten zu wollen! Jens Söring, der als deutscher Diplomatensohn mit seiner Familie in den USA lebt, hat eine glänzende Zukunft vor sich: Der Hochbegabte erhält ein Stipendium für die University of Virginia, genießt die Freiheit fern des Elternhauses und lernt seine erste große Liebe kennen, die zwei Jahre ältere Elisabeth Haysom, eine faszinierend-schillernde, aber leider auch schwer gestörte Persönlichkeit - Letzteres ist ihm zu dieser Zeit allerdings nicht bewusst. Elisabeth Haysom erbaut die schönsten Luftschlösser für ein gemeinsames Leben, doch diese zerplatzen wie Seifenblasen, als sie im März 1985 völlig aufgelöst nachts bei Jens Söring erscheint und ihm gesteht, sie habe ihre Eltern ermordet. Die Vorstellung, dass seine Liz für diese Tat auf dem elektrischen Stuhl "gegrillt" werden soll, ist dem jungen Mann so unerträglich, dass er beschließt, im Falle einer Verhaftung die Schuld auf sich zu nehmen - in der irrigen Annahme, durch den Status seines Vaters eine teilweise diplomatische Immunität zu genießen. Er malt sich aus, nach Deutschland überstellt und zu einer Jugendstrafe verurteilt zu werden, doch wieder einmal sieht die Realität anders aus. Nachdem er ohne anwaltlichen Beistand vor der Polizei ein grob fehlerhaftes Geständnis ablegt, wird er in den USA vor Gericht gestellt. Obwohl er sein Geständnis widerruft, am Tatort keinerlei Spuren von ihm gefunden werden und es keine Zeugen gibt, wird er in einem äußerst fragwürdigen Prozess für schuldig befunden und zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt - und in den Vereinigten Staaten bedeutet lebenslänglich tatsächlich bis zum Tode. Söring gibt jedoch nicht auf; er beginnt vielmehr einen bis heute andauernden unermüdlichen Kampf um seine Freiheit. Nach jedem Rückschlag - und davon gibt es unzählige - schöpft er neue Hoffnung und beginnt wieder von vorn ... Das wäre ein guter Stoff für einen spannenden Roman, doch "Nicht schuldig!" ist eine Biografie - und das verleiht dieser "Story" einen ausgesprochen bitteren Geschmack. Jens Söring beschreibt seine verhängnisvolle Beziehung zu seiner damaligen Freundin, schildert das - sein - Leben in diversen Haftanstalten, berichtet von (durch einsehbare Quellen belegten!) Ermittlungs- und Verfahrensfehlern und der Unmöglichkeit, neu erbrachte entlastende Beweise juristisch geltend machen zu können. Einmal zur Hand genommen, lässt sich "Nicht schuldig!" nicht so leicht wieder aus der Hand legen - und lässt seine Leser auch danach nicht los. Ergreifend, erschütternd: Dieses Buch geht unter die Haut!

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