Jens Schäfer

 3 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf von Jens Schäfer

Literarischer Reiseführer und Multitalent: Geboren wurde Jens Schäfer 1968 im Schwarzwald, jedoch folgte er dem Ruf der Großstadt und lebt heute in Berlin. In seine Heimat kehrt er vor allem auch in seinen Büchern zurück – seine Hingabe und Liebe zum Land spricht aus seinen Texten, insbesondere aus „Gebrauchsanweisung für den Schwarzwald“. Daneben veröffentlicht Schäfer in verschiedenen deutschen Verlagen Romane und Sachbücher, schreibt Theaterstücke und Drehbücher und teilt sein Wissen in Schreib-Seminaren. 2018 erscheint sein erster Krimi, „Wer sich in die Provinz begibt, kommt darin um“. Darin wird Leo Jonas, Arbeitsloser und seit Neuestem Privatdetektiv, damit beauftragt, im Fall eines verschwundenen Regio-Krimi-Autors zu ermitteln. Jonas, der nichts mehr hasst als Regio-Krimis, aber das Geld dringend braucht, macht sich also widerwillig auf die Reise durch ganz Deutschland und stößt dabei auf größere Gefahren, als er zunächst angenommen hätte.

Alle Bücher von Jens Schäfer

Umzugsroman

Umzugsroman

 (4)
Erschienen am 01.03.2008
Gebrauchsanweisung für den Schwarzwald

Gebrauchsanweisung für den Schwarzwald

 (0)
Erschienen am 10.03.2014

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Rezension zu "Wer sich in die Provinz begibt, kommt darin um" von Jens Schäfer

kurzweilig und gut
Normal-ist-langweiligvor 6 Monaten

Meine Meinung:

Mit dem Buch habe ich endlich mal wieder einen  Krimi gefunden, den man sehr flüssig und schnell lesen kann. Hier trifft für mich die Aussage einer kurzweiligen Unterhaltung voll und ganz zu. Die 288 Seiten lesen sich weg wie nichts.

Leo Donat ist neu in der Detektivbranche und macht dafür seinen Job aber wirklich gut. Er selbst kriegt zwar schon vieles auf die Reihe, er hat aber auch viele Freunde, von denen wiederum jeder jemanden kennt, der jemanden kennt, usw.

Es handelt sich um einen leichten Kriminalroman, bei dem ich einfach abschalten konnte beim Lesen. Der Fall ist nicht sehr komplex und auch nicht sehr verzwickt. Es ist eher ein Fall, bei dem alle Indizien mit Hilfe vieler Gespräche und einiger Hilfestellungen von Freunden letztendlich auf die Auflösung hinarbeiten.

Gut gefallen hat mit z.B., dass der Fall in Deutschland spielt und man als Leser mit Leo Donat viele Orte bereist. Die Einzigartigkeit dieser Orte, allen voran Berlin, wird gut herausgestellt. Berlin wird einem wirklich schmackhaft gemacht, wenn man auf Vielseitigkeit steht.

Des Weiteren fand ich Leo Donat einfach herrlich normal. Ein Typ, der trotz Erreichen des Erwachsenenalters noch nicht seinen Platz im Leben gefunden hat, der noch mit sich selbst zu kämpfen hat und der zudem auch ganz normale Freunde hat, die sich abends zum Skatspielen und zu einem Bier treffen.

Alles in allem wurde ich gut unterhalten und ich habe es genossen, dass ein Fall nicht 100 Überraschungen bereit hält. Ein klarer Fall, der ohne seitenweise Einführung von 25 Personen auskommt, mal weniger als 300 Seiten aufweist und trotzdem gut unterhalten kann.

Ich bin gespannt, ob Leo Donat einen weiteren Fall wird lösen dürfen. Ich wäre gerne wieder dabei!

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