Jens Schöne Ende einer Utopie

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Inhaltsangabe zu „Ende einer Utopie“ von Jens Schöne

»Der Mauerbau war für das Fortbestehen der kommunistischen Herrschaft in der DDR unumgänglich. Es waren die gesellschaftlichen Entwicklungen in der DDR, nicht der Kalte Krieg der Supermächte, die als Ursache für den Bau der Berliner Mauer ausschlaggebend waren. Die scheinbare Alternative zum ›kapitalistischen Weltsystem‹ starb mit dem 13. August 1961.« Jens Schöne stellt in seinem Buch die Zusammenhänge, die zum Mauerbau führten, anhand von prägnanten Beispielen anschaulich und lebendig dar und untermauert seine These mit zahlreichen Quellen. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt hierbei auf dem geteilten Berlin. Gut lesbar, fundiert und umfassend präsentiert dieses Buch eine Fülle neuer Erkenntnisse, die zeigen: Der Mauerbau trug im Kern bereits das Ende der sozialistischen Entwicklung Ostdeutschlands in sich.

Sehr empfehlenswert!

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  • Leserunde zu "Ende einer Utopie. Der Mauerbau in Berlin 1961" von Jens Schöne

    Ende einer Utopie
    BerlinStoryVerlag

    BerlinStoryVerlag

    Hallo an alle Sachbuch-Leser, diese Woche erscheint "Ende einer Utopie - Der Mauerbau in Berlin 1961" von Jens Schöne in unserem Verlag und wir suchen zehn geschichtsinteressierte Testleser. Einfach im Unterthema unter "Bewerbung Utopie" posten, warum ihr Testleser werden wollt und was ihr mit dem Thema Mauer verbindet. Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 31. Mai. Anfang nächster Woche senden wir euch die Bücher dann zu und starten mit der Leserunde am 6. Juni. Wir wünschen euch viel Erfolg und freuen uns über Feedback :)

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  • Rezension zu "Ende einer Utopie" von Jens Schöne

    Ende einer Utopie
    Starbucks

    Starbucks

    25. July 2011 um 09:36

    Jens Schönes Buch 'Das Ende einer Utopie – Der Mauerbau in Berlin 1961' ist eigentlich ein Buch über den Weg zur Mauer, den Bau der Mauer und den Fall der Mauer. Der Titel lässt sich so begreifen, dass der Bau der Mauer bereits das Ende des Systems heraufbeschwor. Das Buch ist in klare und überschaubare Kapitel eingeteilt, und obwohl es ein Sachbuch ist, kann man es auch als Laie mit viel Spaß wirklich durchlesen und nicht nur zum Nachschlagen verwenden, denn es ist interessant, fast spannend, geschrieben und hat mit seinen 133 Seiten auch eine überschaubare Länge. Zudem gibt es durchgehend Bilder auf allen Doppelseiten, bekannte und unbekannte Bilder, z.T. auch sehr emotionale und schockierende Bilder (z.B. zwei Frauen mit ihren Babys auf beiden Seiten des Stacheldrahtes). Die Sprache ist klar, die Gliederung des Buches deutlich, der Aufbau logisch. Jens Schöne, der Autor des Buches, ist der Stellvertretende Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Berlin, und man hat das Gefühl, er weiß wirklich, wovon er spricht. Zur Zeit des Mauerfalls war ich selbst Jugendliche im Westgebiet der Zonengrenze. Die Geschichte der 'Ostzone' und des Grenzbaus habe ich lebhaft durch Erzählungen mitbekommen. Auch als Wessis in unmittelbarer Grenznähe ist das ein Stück (persönlicher) Geschichte für mich. Trotzdem habe ich durch 'Das Ende einer Utopie' viel Neues erfahren, zumal im Schulunterricht selbst ja nicht so viel DDR-Geschichte vorkam. Das Buch eignet sich wirklich als 'Lesebuch' – schade nur, dass eher weniger Leser zum Sachbuch greifen, da diese meist doch eher abschrecken. Ich würde mir wünschen, dass es mehr solcher Sachbücher gäbe. Das Buch bekommt von mir vier Sterne und eigentlich 4,5. Bei aller Leser- und Lesefreundlichkeit fehlt mir trotzdem eines: Es gibt Bildunterschriften, die m.E. gut gewählt sind, und es gibt auch einen Abbildungsnachweis am Ende des Buches. Es fehlt aber die sachliche Beschreibung der Bilder mit Datum und dem, was man tatsächlich sieht. Dies müsste wirklich nicht im laufenden Text sein, es könnte auch im Anhang geschehen. Ich möchte mich noch einmal für diese Leserunde bedanken und würde mich freuen, wenn auch hier öfters Sachbücher ins Gespräch/in die Leserunden kämen.

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  • Rezension zu "Ende einer Utopie" von Jens Schöne

    Ende einer Utopie
    siebenundsiebzig

    siebenundsiebzig

    18. June 2011 um 12:47

    Nur wer die Vergangenheit kennt wird die Gegenwart verstehen und auch die Zukunft meistern. Diese Worte möchte ich gerne über dieses interessante und aufklärungsreiche Buch von Jens Schöne stellen. Ich habe selten ein so lebendiges und überzeugendes Werk der deutschen Nachkriegsgeschichte gelesen. Wenn sich auch der Autor bemüht hat, die Sitationen und Ereignisse, welche dann letztendlich zum Mauerbau geführt haben, in sachlicher Weise darzustellen, machte es mich beim Lesen trotzdem sehr nachdenklich. Betroffenheit und gar manche Emotion löste der Inhalt dieses Buches in mir hervor. Erinnerungen an persönliche Schicksale und das Gedenken an die 136 Toten, die dieser politische Wahn von der Bevölkerung forderte, werden uns noch lange begleiten. Ich hoffe, daß die zukünftigen Generationen unseres Volkes nie wieder so einen Machtwahnsinn erleben müssen. Möge dieses, sehr empfehlenswerte Buch, seinen Teil dazu beitragen.

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  • Rezension zu "Ende einer Utopie" von Jens Schöne

    Ende einer Utopie
    Nordic

    Nordic

    16. June 2011 um 07:45

    Ein Buch über Berliner Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg. Dem Autor ist es gelungen, auf lebhafte und interessante Weise, dem Leser Fakten zur Geschichte Berlins und dem damit verbundenen Mauerbau zu vermitteln. Ich habe sehr viele, mir noch nicht bekannten Informationen erhalten und mich dabei in keinster Weise gelangweilt. In dem Text sind immer wieder Bilder als Zeitzeugen eingefügt. Sie harmonieren wunderbar mit dem jeweiligen Text . Auf diese Weise kann man auch visuell erfahren, wie es damals aussah. Es gibt aber auch einige Stellen, da sagen Bilder mehr aus als Worte, da musste ich schon mal kräftig schlucken. Wer etwas über den Mauerbau, die politischen Hintergründe und das Leben in Berlin in der damaligen Zeit erfahren möchte, dem kann man dieses Buch nur empfehlen. Absolut lesenswert ! Wissen wird auf interessante Art und Weise vermittelt !

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  • Rezension zu "Ende einer Utopie" von Jens Schöne

    Ende einer Utopie
    Tami

    Tami

    15. June 2011 um 15:36

    Wenn man die Jugendlichen von heute fragt, was sie über die DDR wissen, ist man erstaunt. Aber definitiv nicht im positiven Sinne. Denn das, was damals geschah, geriet viel zu schnell in Vergessenheit oder wurde nie erzählt. "Ende einer Utopie.Der Mauerbau in Berlin 1961" ist ein Buch, das den Leser in die DDR entführt. Man wird mitgerissen von den Ereignissen der damaligen Zeit und kann nicht glauben, was damals alles geschah. Jens Schöne hat einen wunderbaren Schreibstil. Er ist zwar sachlich, lässt sich aber dennoch flüssig lesen. Trotzdem muss man aufmerksam bei der Sachen sein um nicht den Faden zu verlieren, da der Sachgehalt sehr groß ist. Dank seiner Insider-Informationen kommt so einiges ans Tageslicht, von dem man nichts wusste. Es ist interessant zu erfahren, wer wirklich die treibende Kraft hinter dem mauerbau war und wie alles wirklich ablief. Man bekommt eine Gänsehaut, wenn man sich in die Situation der Bevölkerung versetzt, die völlig überrumpelt wurde, und keine Wahl hatte, als ihr Leben zu riskieren um nach West-Berlin zu kommen. Berlin, eine große Metropole, wurde wortwörtlich über Nacht geteilt. Ich kann das Buch wirklich jedem Geschichtsliebhaber empfehlen, denn außer den vielen neuen Informationen läßt es sich flüssig lesen und fesselt den Leser.

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  • Rezension zu "Ende einer Utopie" von Jens Schöne

    Ende einer Utopie
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    15. June 2011 um 13:52

    Ergreifende Geschichte Es sollte viel mehr Sachbücher dieser Art geben! Jens Schöne hat bewiesen das mit einem leichten, lockeren Stil (der dennoch sprachgewandt ist) genauso gut von Geschichte berichtet werden kann, wie wenn man es mit komplizierten Texten tut. Auf eine fesselnde Weise nimmt er seine Leser mit in die Zeit vor dem Mauerbau und vermittelt nicht nur die Hintergründe, die zum Bau der Mauer führten sondern auch das Lebensgefühl, welches damals herrschte. Man erfährt dabei viele interessante Fakten, die noch mit Fotos untermalt werden. Ich hätte mit zwar bei dem ein oder anderem Bild mehr Information oder bessere Bildqualität gewünscht aber das schmälert nicht den emotionalen Eindruck. Nach diesem Buch bin ich nicht nur besser informiert sondern ich sehe auch mit anderen Augen auf Berlin. Dieser Buch ist für jeden der Geschichte mag, mehr über die Hintergründe des Mauerbaus wissen will und gute Sachbücher zu schätzen weiß.

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  • Rezension zu "Ende einer Utopie" von Jens Schöne

    Ende einer Utopie
    aba

    aba

    15. June 2011 um 10:18

    Keine komplizierte Abhandlung Man muss keine komplizierte Abhandlung schreiben, um die Zusammenhänge zu erklären, die zum Bau der Berliner Mauer geführt haben. Das zeigt Jens Schöne ganz deutlich mit seinem Buch "Ende einer Utopie. Der Mauerbau in Berlin 1961". In einer einfachen aber absolut anspruchvollen Sprache erzählt Schöne die Geschichte der Berliner Mauer. Mit viel „Insider-Wissen“ (er ist Stellvertretender Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen in Berlin) sorgt er für manche Überraschungen. Absolut spannend ist es zu erfahren, welche die treibende Kraft für den Mauerbau war, welche Gründe dahinter steckten und welche Rolle die Supermächte (Sowjetunion und USA) dabei spielten. Jens Schöne erzählt auch wie die Mauer gebaut wurde, wie alle Vorbereitungen getroffen wurden und wie die plötzliche Teilung der Stadt durch die Mauer und die Abriegelung West-Berlins die Bevölkerung komplett unvorbereitet erwischt haben. Dabei bleibt Jens Schöne komplett sachlich und trotzdem schafft er es, bei dem Leser Emotionen zu erwecken. Das Buch ist definitiv spannend. Und gerade bei diesem Thema, bei dem man das Ende genau kennt, liest man die letzten Seiten so gespannt, als würde sich um eine ganz neue Geschichte handeln. Das hat mir gut gefallen. Sehr neugierig wurde ich bei diesem Buch durch einen Satz im Klappentext geworden: "Der Mauerbau trug im Kern bereits das Ende der sozialistischen Entwicklung Ostdeutschlands in sich". Diese Neugierde wurde befriedigt. An dieser Stelle soll nicht viel verraten werden… Unterstützt werden die Texte durch viele Abbildungen. Viele davon selten gesehene Bilder. Ich persönlich hätte mir zum Teil etwas mehr Information zu den Bildern gewünscht, denn sie sind wichtig für die emotionale Komponente. Das aber schmälert keinesfalls meine Bewertung zu dem Inhalt des Buches insgesamt. Nachdem man dieses Buch gelesen hat, wird man Berlin sicher bewusster erleben…. Noch bewusster als man so eine Stadt ohnehin erlebt! Für diejenigen, die sich für deutsche Geschichte interessieren, insbesondere für die Geschichte der Nachkriegszeit, ist dieses Buch ein Muss!

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  • Rezension zu "Ende einer Utopie" von Jens Schöne

    Ende einer Utopie
    sabatayn76

    sabatayn76

    12. June 2011 um 09:35

    'Das Reich des Menschen ist gekommen' oder 'In der letzten Nacht hat Ulbricht die Sowjetzone endgültig zum KZ gemacht.' Inhalt: Jens Schöne beleuchtet in 'Ende einer Utopie' die Hintergründe, die zur Errichtung der Berliner Mauer geführt haben, beschreibt das Vorgehen beim Mauerbau, setzt sich mit den Folgen auseinander und thematisiert im Epilog den Mauerfall. Die Texte werden durch zahlreiche s/w-Abbildungen veranschaulicht. Mein Eindruck: In leicht verständlicher Sprache und mit klarer Struktur erhält der Leser Informationen rund um die Berliner Mauer. Dadurch eignet sich das Buch meiner Meinung nach sowohl für Neueinsteiger als auch für diejenigen Leser, die sich schon intensiver mit dem Thema beschäftigt haben, denn Neues lernt man hier sicherlich auch, wenn man bereits Vorwissen hat. Gefallen hat mir auch, dass das Buch zahlreiche Abbildungen enthält, die das Geschriebene oft deutlicher machen. Allerdings ist die Auflösung einzelner Bilder so schlecht, dass man nur wenig erkennen kann. Auch hätte ich mir bisweilen ausführlichere Bildlegenden gewünscht, denn die Informationen, die man zu den Abbildungen erhält, ist meist zu dürftig und lässt Fragen offen, statt Antworten zu geben. Mein Resümee: Ein spannendes und wichtiges Buch zum Mauerbau und Mauerfall. Empfehlenswert!

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