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BerlinStoryVerlag

vor 7 Jahren

Hallo an alle Sachbuch-Leser,
diese Woche erscheint "Ende einer Utopie - Der Mauerbau in Berlin 1961" von Jens Schöne in unserem Verlag und wir suchen zehn geschichtsinteressierte Testleser. Einfach im Unterthema unter "Bewerbung Utopie" posten, warum ihr Testleser werden wollt und was ihr mit dem Thema Mauer verbindet. Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 31. Mai. Anfang nächster Woche senden wir euch die Bücher dann zu und starten mit der Leserunde am 6. Juni.
Wir wünschen euch viel Erfolg und freuen uns über Feedback :)

Autor: Jens Schöne
Buch: Ende einer Utopie

DieBuchkolumnistin

vor 7 Jahren

Bewerbung Utopie

Ich finde das Thema prinzipiell sehr interessant - leider weiß ich viel zu wenig darüber. Ich kann mich noch erinnern, dass meine Lehrerin in der Grundschule mal stolz ein Stück Stein hochgehoben hat und dann erzählte, dass es von der Mauer wäre. Damit konnte ich als Kind nicht soviel anfangen.
Anfang des Jahres war ich in Berlin und habe dort einige Male auf dem Boden stehen sehen, wo die Grenze entlang ging, das fand ich schon interessant, wobei man als Berliner selbst wahrscheinlich noch mehr Bezug dazu hat!

BerlinStoryVerlag

vor 7 Jahren

Bewerbung Utopie
@DieBuchkolumnistin

In Berlin wird man oft gefragt, ob man aus Ost- oder West-Berlin kommt. Für Touristen scheint das eine größere Bedeutung zu haben als für uns. Für Geschichts-Einsteiger ist das Buch gut geeignet. Jens Schöne schreibt sehr anschaulich und verständlich.

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Emma.Woodhouse

vor 6 Jahren

Die Folgen (S.105-Ende)
@BerlinStoryVerlag

Hab mich schon beworben! :)
Mir hat es auch sehr viel Spaß gemacht!!!!

Tami

vor 6 Jahren

Die Folgen (S.105-Ende)

Emma.Woodhouse schreibt:
Hab mich schon beworben! :) Mir hat es auch sehr viel Spaß gemacht!!!!

hab mich auch gleich beworben...ich fand diese leserunde schon total schön...würde mich freuen, wenn ich mich weiter mit dem Thema befassen dürfte...:D

aba

vor 6 Jahren

Die Folgen (S.105-Ende)

BerlinStoryVerlag schreibt:
Vielen Dank für die vielen Kommentare und Rezensionen. Das war unsere erste Leserunde bei lovelybooks. Es hat uns mit euch aber soviel Spaß gemacht, dass wir gleich die nächste gestartet haben :)

Oh super!
Mir hat es auch nicht nur Spaß gemacht, ich habe auch sehr viel gelernt.
Ich werde mich auch bewerben und mit etwas Glück, bin ich wieder mit von der Partie!

BerlinStoryVerlag

vor 6 Jahren

Die Folgen (S.105-Ende)

An alle die vielleicht nächste Woche in Berlin sind:
Jens Schöne ist in der Gedenkstätte Bernauer Straße bei einer Podiumsdiskussion zu sehen.

Der Mauerbau: vier Autoren - vier Interpretationen

Wann: Mittwoch, 27. Juli · ab 19:00
Wo: Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119/ Gartenstraße, 13355 Berlin

Erklärungen für die Abriegelung West-Berlins am 13. August 1961
Wer war die treibende Kraft für die Abriegelung West-Berlins?
Wo lagen die wichtigsten Ursachen? Historiker geben auf diese Fragen unterschiedliche Antworten. Vier prominente Forscher diskutieren erstmals ihre Interpretationen miteinander.

Kurzvorträge und Podiumsdiskussion

Diskussion:
Prof. Hope Harrison (George Washington Universität)
Dr. Gerhard Wettig (Historiker)
Prof. Manfred Wilke (Freie Universität Berlin)
Dr. Jens Schöne (Stellvertretender Landesbeauftragter für die Stasiunterlagen)

Moderation: Dr. Axel Klausmeier (Direktor der Stiftung Berliner Mauer)

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit der LStU.

Autor: Jens Schöne

BerlinStoryVerlag

vor 6 Jahren

Und für alle, die Anfang August in Leipzig sind:

"Vortrag und Diskussion mit dem Historiker Jens Schöne
Die Berliner Mauer und ihre Geschichte werden nur dann verständlich, wenn man den Blick von der Hauptstadt der DDR abwendet und in die vermeintliche „Provinz“ des Landes schaut. Das gilt insbesondere für den Kreis Eilenburg. Ursachen und Folgen des Mauerbaus zeigen sich hier wie unter einem Brennglas. Sozialistische Euphorie, ökonomischer Niedergang, verlorene Hoffnungen und brachiale Gewalt – all dies ist mit dem 13. August 1961 verbunden. Derartige Erscheinungen sind aber eben nicht nur in Berlin nachweisbar, sondern auch im Bezirk Leipzig, und es gab Wechselwirkungen zwischen beiden Regionen. Die Geschehnisse vor Ort in den Jahren 1959 bis 1962 werden daher ebenso im Zentrum der Veranstaltung stehen wie die Frage, was die SED-Führung letztlich veranlasste, die eigene Bevölkerung einzumauern."

http://www.runde-ecke-leipzig.de/termine/veranstaltungen.html?tx_jwcalendar_pi1[eventid]=491&tx_jwcalendar_pi1[uid]=1133&tx_jwcalendar_pi1[action]=singleView&cHash=825db8fcee

Autor: Jens Schöne

aba

vor 6 Jahren

Fernseh-Empfehlung:

"Grenzenlose Liebe" Teile 1 und 2 heute um 20:15 bei Phoenix!
Zweiteilige Dokumentation von Roland May

Beschreibung:
"Die Dokumentationsreihe "Grenzenlose Liebe" berichtet deutsch-deutschen Liebespaaren, die durch den Bau der Berliner Mauer getrennt wurden. Gefangen in gegensätzlichen politischen Systemen blieb ihnen nur die Sehnsucht nach ihren Liebsten. Viele riskierten für die große Liebe ihr Leben und flohen. Andere wieder lernten sich erst nach dem Bau der Mauer kennen und lieben. Auch sie standen vor schwerwiegenden Entscheidungen..."

Liebe Grüße (leider noch aus dem Krankenhaus....)

Starbucks

vor 6 Jahren

Eine späte Rezension, aber es ging wirklich nicht anders:
Jens Schönes Buch 'Das Ende einer Utopie – Der Mauerbau in Berlin 1961' ist eigentlich ein Buch über den Weg zur Mauer, den Bau der Mauer und den Fall der Mauer. Der Titel lässt sich so begreifen, dass der Bau der Mauer bereits das Ende des Systems heraufbeschwor.
Das Buch ist in klare und überschaubare Kapitel eingeteilt, und obwohl es ein Sachbuch ist, kann man es auch als Laie mit viel Spaß wirklich durchlesen und nicht nur zum Nachschlagen verwenden, denn es ist interessant, fast spannend, geschrieben und hat mit seinen 133 Seiten auch eine überschaubare Länge. Zudem gibt es durchgehend Bilder auf allen Doppelseiten, bekannte und unbekannte Bilder, z.T. auch sehr emotionale und schockierende Bilder (z.B. zwei Frauen mit ihren Babys auf beiden Seiten des Stacheldrahtes).
Die Sprache ist klar, die Gliederung des Buches deutlich, der Aufbau logisch. Jens Schöne, der Autor des Buches, ist der Stellvertretende Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Berlin, und man hat das Gefühl, er weiß wirklich, wovon er spricht.
Zur Zeit des Mauerfalls war ich selbst Jugendliche im Westgebiet der Zonengrenze. Die Geschichte der 'Ostzone' und des Grenzbaus habe ich lebhaft durch Erzählungen mitbekommen. Auch als Wessis in unmittelbarer Grenznähe ist das ein Stück (persönlicher) Geschichte für mich. Trotzdem habe ich durch 'Das Ende einer Utopie' viel Neues erfahren, zumal im Schulunterricht selbst ja nicht so viel DDR-Geschichte vorkam.
Das Buch eignet sich wirklich als 'Lesebuch' – schade nur, dass eher weniger Leser zum Sachbuch greifen, da diese meist doch eher abschrecken. Ich würde mir wünschen, dass es mehr solcher Sachbücher gäbe.
Das Buch bekommt von mir vier Sterne und eigentlich 4,5. Bei aller Leser- und Lesefreundlichkeit fehlt mir trotzdem eines: Es gibt Bildunterschriften, die m.E. gut gewählt sind, und es gibt auch einen Abbildungsnachweis am Ende des Buches. Es fehlt aber die sachliche Beschreibung der Bilder mit Datum und dem, was man tatsächlich sieht. Dies müsste wirklich nicht im laufenden Text sein, es könnte auch im Anhang geschehen.
Ich möchte mich noch einmal für diese Leserunde bedanken und würde mich freuen, wenn auch hier öfters Sachbücher ins Gespräch/in die Leserunden kämen.

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