Jens Schumacher , Jens Lossau Der Elbenschlächter

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Inhaltsangabe zu „Der Elbenschlächter“ von Jens Schumacher

In den Straßen Nophelets, der Hauptstadt des Königreichs Sdoom, werden in rascher Folge die Leichen von fünf Elbenjünglingen gefunden. Als bekannt wird, dass die Opfer auf magischem Wege ihres gesamten Bluts beraubt wurden, bricht Unruhe unter der Bevölkerung aus. Ein Fall für das IAIT, das Institut für angewandte investigative Thaumaturgie, das sich der Aufklärung magischer Verbrechen verschrieben hat. Seine besten Mitarbeiter, Meister Hippolit und der Troll Jorge, werden ausgeschickt, um dem mysteriösen Elbenschlächter auf die Spur zu kommen. Die Entdeckungen, die sie dabei machen, überraschen jedoch sogar die beiden erfahrenen Ermittler ...

Ein Troll und ein Teenager gehen auf Verbrecherjagd!!

— Kruemelmonster28

Ein etwas gewöhnungsbedürftiger Humor zeichnet das Buch aus, der aber nicht die Ermittlungsarbeit überdeckt - war ganz ok

— annlu

Musste das Buch leider auch im dritten Anlauf abbrechen - Der Inhalt hielt leider nicht, was der Klappentext versprach!

— kfir

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  • Ein Troll und ein Teenager gehen auf Verbrecherjagd!!

    Der Elbenschlächter

    Kruemelmonster28

    04. April 2017 um 17:05

    Der Troll Jorg und sein Partner H.B. werden zum Fall des Elbenschlächters hinzugezogen. Der Fall scheint trotz des Einsatzes von Jorgs Fäusten zu nächst nicht zu lösen zu sein...

    Ein Fantasy-Krimi mit Steampunk Anleihen und einer Prise Humor. Nicht das Beste was ich je gelesen habe, aber doch innovativ und ich werde die Reihe weiter verfolgen.

  • Leserunde zu "Die Bücherflüsterin" von Anjali Banerjee

    Die Bücherflüsterin

    leucoryx

    Leucoryx SuB-Abbau-Challenge 2017 Ich möchte gerne mit euch zusammen daran arbeiten unsere SuBs kleiner werden so lassen oder zumindestens nicht entarten zu lassen. Ich habe mir dafür ein paar Regeln ausgedacht, an die ihr halten könnt, wenn ihr wollt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. ------------------------------------------------------------------------------- Die Regeln:1. Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2. Es zählen die Bücher zum SuB, die sich bei euch Zuhause ungelesen befinden. Geliehene Bücher (z.B. Bibliotheksbücher, Wanderbücher) müssen nicht gezählt werden.3. Geldbeträge werden in einem extra Sparschwein gesammelt. Bitte legt für euch fest, ob ihr an diesen Geldbetrag erst nach Ablauf der Challenge rangehen wollt oder ob es euer (ausschließliches) Geldreservoir für neue Bücher ist.4. Geldbeträge:         1€ je gelesenes (/gehörtes) SuB-Buch ODER         2€ falls das Buch dem Monatsthema entspricht         Ende des Monats: + 3€, falls SuB <= SuB Ende des letzten Monats;   - 3€, falls SuB > SuB Ende des letzten Monats 5. Ich werde jeden Monat ein Auswahlkriterium benennen. Das soll als Hilfestellung dienen, falls ihr nicht wisst was ihr als nächstes lesen wollt.-------------------------------------------------------------------------------Teilnehmer: (Aktualisiert am 23.10.2017)Name                      |  Aktueller SuB   |  Original-SuB  |  Erspartesleucoryx                                  12                           22                     75,00€PollyMaundrell                     15                           60                     47,00€Kirschbluetensommer     181                         181                    53,00€ annlu                                        49                         100                   253,00€Nelebooks                            765                        703                      94,90€ulrikeu                                      81                          50                      30,00€Oanniki                                    28                          38                      25,00€ChattysBuecherblog             0                          20                     104,80€ Kurousagi                             346                        251                     0,00€StefanReschke                      69                          68                     -3,00€darkshadowroses              569                        554                     1,00€dia78                                   1.204                     1.249                    37,00€Julie209                                    72                          76                      16,00€

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  • Dem Elbenschlächter auf der Spur

    Der Elbenschlächter

    annlu

    02. January 2017 um 23:09

    Was für ein Glück! Innerlich jubelte Jorge, äußerlich ließ er sich nichts anmerken. Ein altes Trollsprichwort besagte: Glück ist großartig, aber behalte es für dich, sonst klaut es dir noch jemand. Fünf tote Elben, die ausgeblutet wurden und die Stadtwache hat noch keine Spur. Nun müssen der Thaumaturge Hippolit und sein Assistent Jorge den Fall übernehmen und werden dabei ganz schön unter Druck gesetzt. Nicht nur ihr Vorgesetzter beim IAIT – dem Institut für angewandte investigative Thaumaturgie – sondern auch die Königin wollen schnelle Erfolge sehen. Der Prolog bringt dem Leser das letzte Opfer näher. Dass es sich bei dem Elbenjungen um einen Prostituierten handelt, der im schlimmsten Stadtteil seiner Arbeit nachgeht der dann auch noch auf brutale Weise umgebracht wird, macht gleich schon klar, dass die Geschichte kein netter fantasy Roman ist. Auch die beiden Hauptcharaktere, die in den folgenden Kapiteln vorgestellt werden, sind keine typischen Agenten. Jorge ist ein Troll, der sich eigentlich mehr für Saufgelage, Schlägereien und Frauen interessiert, als für seine Arbeit und der zu allem und jedem ein spontanes Trollsprichwort parat hat. Hippolit wäre eigentlich ein angesehener Magier – nur hat eine lebensverlängernde Maßnahme seinen Körper in den eines Dreizehnjährigen zurück versetzt, sodass es ihm schwer fällt, überhaupt noch Beachtung zu finden. In Kombination ergeben sie ein Ermittlerteam, das mitunter eher in den Bereich der Satire driftet, als in den des Thrillers. Zusammen mit einigen der Beschreibungen, die nicht sehr appetitlich waren, waren diese Szenen ganz anderes, als ich sie erwartet hätte. Ich musste mich erst einmal an die Tatsache gewöhnen, dass hier manchmal ein Humor vorherrschte, den ich nicht immer lustig fand und sehr oft als Verarschung klischeehafter Fantasygeschichten empfand. Gerade dieser Sarkasmus, der mir manchmal schon grotesk vorkam, kam sehr überraschend für mich – wird er doch im Klappentext überhaupt nicht angedeutet. So hatte ich mir mehr Thriller als Klamauk erwartet. Dennoch zog sich ein roter Faden durch die Geschichte, die Ermittlungen gingen nicht im Drumherum unter. Erst einmal an die mitunter auch vulgäre Art von Jorge gewöhnt, mochte ich die Abschnitte um ihn am liebsten – wobei mich auch Hippolit im Laufe der Geschichte überraschen konnte. Diese nahm langsam an Fahrt auf und ich fand sie immer besser zu lesen. Der Fall war nicht so leicht zu knacken, sodass auch ich lange nicht auf den Täter kam und den Ermittlungen gespannt folgte. Fazit: Der Humor kam nicht immer bei mir an. Erst einmal an die ungewöhnlichen Charaktere gewöhnt, fand ich die Geschichte zwar anders, als erwartet, aber doch gut.

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  • Der 100-jährige Albino-Teenie und der Troll

    Der Elbenschlächter

    Wortmagie

    01. October 2014 um 11:28

    „Der Elbenschlächter“ vom Autorenduo Jens Lossau und Jens Schumacher ist für mich nun schon der zweite Ausflug ins Cross-Genre dieses Monats. Wie ihr seht, haben die beiden High Fantasy mit Krimi/Thriller – Elemente kombiniert. Obwohl viele High Fantasy– oder auch Urban Fantasy– Romane Merkmale des Thrillergenres beinhalten, habe ich meiner Meinung nach noch kein Buch gelesen, das beides so eindeutig verbindet und die Jagd nach einem Serienmörder in eine High Fantasy – Welt transferiert. In Foggats Pfuhl, dem wohl sündhaftesten Viertel der Stadt Nophelet, treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Nur wenige Tage liegen zwischen den Morden an fünf elbischen Lustknaben. Alle Leichen sind völlig blutleer und weisen deutliche Spuren von Magie auf. Das ruft die beiden gefürchtetsten Ermittler des IAITs auf den Plan, des Instituts für angewandte investigative Thaumaturgie: Lichtadept Meister Hippolit und Jorge, den Troll. Das ungewöhnliche Duo steht vor einem Rätsel. Wer könnte nur ein Interesse am Blut junger Elben haben und wozu soll es verwendet werden? Gemeinsam begeben sie sich auf die Jagd nach dem Mörder und müssen dabei in die tiefsten Abgründe Nophelets eintauchen. Ich glaube, Thrillerautoren wie Jens Lossau und Jens Schumacher macht es unglaublich viel Spaß, einen Ausflug in die Fantasy zu wagen, weil dieser Rahmen keine Grenzen hinsichtlich der Morde kennt. Sie können ungewöhnliche und brutale Gewalttaten geschehen lassen, ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen, ob diese durchführbar und/oder realistisch sind, denn mit Magie ist eben alles möglich. In „Der Elbenschlächter“ konnte ich die Freude der beiden am Schreiben spüren. Dieser fröhliche Übermut übertrug sich auch auf mich, weshalb ich ihren fantastischen Thriller wirklich genossen habe. Zu allererst ist dieses Buch so dermaßen witzig. Jorge der Troll hat Sprüche drauf, da kann man nur laut lachen und den Kopf schütteln. Meister Hippolit, oder kurz M.H., ist dazu die perfekte Ergänzung, weil er eine so tragisch-absurde Figur ist. Der gute Mann ist über 100 Jahre alt, steckt aber aufgrund eines verpatzten Zaubers im Körper eines pubertierenden Albino-Jungen. Er wird nirgendwo ernst genommen, obwohl er einen absolut überlegenen Intellekt sein Eigen nennt. So kam es auch zu der Partnerschaft mit Jorge, denn M.H. brauchte einen Mann fürs Grobe an seiner Seite, der seinen Argumenten Nachdruck verleiht. Die beiden sind so verschieden, wie es überhaupt nur möglich ist, ergänzen sich bei der Arbeit aber genau deswegen perfekt. Was mir allerdings gefehlt hat, war ein detaillierterer Einblick in ihre Beziehung. In „Der Elbenschlächter“ sind Jorge und M.H. größtenteils getrennt unterwegs, man sieht sie selten miteinander agieren. Die Situationen, in denen sie gemeinsam auftreten, deuten jedoch auf ein erstaunliches Vertrauensverhältnis hin; ich wüsste gern mehr darüber, wie sie über einander denken und wie sie sich zusammen rauften, um eine effektive Zusammenarbeit zu erreichen. Auch das Privatleben beider Protagonisten wird nur gestreift; ich hoffe, dass die Autoren dazu in den nächsten Bänden mehr offenbaren und somit parallel Jorges und M.H.s Beziehung nachvollziehbarer wird. Die Umgebung, in der sich das Ermittler-Duo bewegt, empfand ich als brillant beschrieben. Der Schmutz, der Lärm, der Gestank, die verschiedenen Viertel mit eigenem Charakter – Nophelet kam mir genau wie der Sündenpfuhl vor, den Lossau und Schumacher wohl auch im Sinn hatten. Sie haben definitiv ein Gespür für Atmosphäre; ich hatte nicht im Geringsten Probleme, mich in die Straßen der Stadt hineinzuversetzen. Foggats Pfuhl sticht da natürlich als Lasterhölle besonders heraus, was mich auch direkt zum nächsten Punkt bringt: wie großartig ist bitte die Idee der Elben-Prostitution? Ein Volk, das sonst verherrlicht und romantisiert wird, haben die Autoren mal in ein ganz anderes Licht gerückt. Ich fand das herrlich erfrischend. Ausnahmsweise sind sie mal nicht die Helden, sondern die Opfer eines brutalen Serienmörders, den ich übrigens nicht selbst ermitteln konnte. Als dann herauskam, wer es war und wieso, war ich ernsthaft überrascht. Das Motiv ist hochgradig trivial und egoistisch, da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen, doch erst dadurch wird es richtig glaubwürdig und überzeugend. Insgesamt fand ich „Der Elbenschlächter“ toll, es mangelt für mich allerdings noch ein wenig an den Details. Ich möchte die beiden Ermittler unbedingt besser kennenlernen, mehr über die Stadt erfahren und die organisatorischen Strukturen von der Königin bis hin zur Stadtwache besser verstehen können. Glücklicherweise habe ich schon zwei der drei weiteren Bände rund um Jorge und M.H. im Regal stehen. Ich denke, „Der Elbenschlächter“ ist eine erfrischende Abwechslung für Thriller-Fans, die auch gern mal High Fantasy lesen. Jens Lossau und Jens Schumacher nehmen ihre eigene Geschichte nicht übertrieben ernst, daher enthält das Buch viel Humor an den richtigen Stellen. Sie erzählen alle Ereignisse mit einem Augenzwinkern, vernachlässigen dadurch aber nicht die für einen Thriller nötige Spannung. Begebt euch nach Nophelet, schmunzelt über Jorges einzigartige Sprüche und betreibt ernsthafte, wenn auch ungewöhnliche investigative Arbeit mit Meister Hippolit – ihr werdet es nicht bereuen!

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  • Die Kriminalfälle des IAIT 01. Der Elbenschlächter - Jens Lossau & Jens Schumacher

    Der Elbenschlächter

    Nazurka

    22. February 2014 um 13:59

    Ein anspruchsvoller Thriller rund um Magie! Der Elbenschlächter Klappentext: "Fünf tote Elbenjünglinge innerhalb weniger Tage und alle auf magische Weise ihres Blutes beraubt - Ein Fall für das IAIT, das Institut für angewandte investigative Thaumaturgie, spezialisiert auf die Aufklärung magischer Verbrechen. Seine beiden besten Agenten, Lichtadept Meister Hippolit und Jorge der Troll, werden ausgeschickt, um dem rätselhaften Elbenschlächter auf die Spur zu kommen. Die Entdeckungen, die sie dabei machen, überraschen sogar die beiden erfahrenen Ermittler ..." Zu den Autoren: Jens Lossau und Jens Schumacher, geboren 1974, veröffentlichen seit Mitte der 90er Jahre zusammen und solo in unterschiedlichen Genres. Lossau legte zuletzt den Thriller Dunkle Nordsee vor, Schumacher hat sich als Verfasser zahlreicher Kinder- und Jugendbücher einen Namen gemacht. Als Autorenduo haben Lossau und Schumacher eine Reihe von Krimis und Kurzgeschichtenbänden verfasst. Der Elbenschlächter ist ihr erster gemeinsamer Ausflug in die Fantasy. Autorenhomepage: Jen Lossau: www.jenslossau.de Jens Schumacher: www.jensschumacher.de (Aus: Der Elbenschlächter, Informationen zu den Autoren) Rezension Wenn es um magische Verbrechen geht, sind diese beiden besonders gefragt: Ermittler Hippolit und der Troll Jorge haben schon so manch düsteres Verbrechen aufgedeckt und auch diesmal kommen sie zum Einsatz: Fünf Elbenjünglige wurden alle in kürzester Zeit ermordet. Die beiden Ermittler machen sich auf die Suche nach Spuren und Hinweisen, wer für diese Taten verantwortlich sein könnten und geraten dabei immer tiefer in Entdeckungen, welche Grundfeste zu erschüttern drohen. Um auch ihr eigenes Leben zu retten, müssen sie so schnell wie möglich den Mörder finden - koste es, was es wolle. Mit dem ersten Fall des IAIT, Der Elbenschlächter, schaffen die Autoren Jens Lossau und Jens Schumacher einen beeindruckenden Roman voller Spannung, Gänsehaut und Humor. Nicht nur der Thrill-Faktor ist ständig präsent - auch die Magie kommt nicht zu kurz. Es herrscht eine perfekte Balance vor, welche nur noch durch einem ausgeprägt schönen und vielfältigen Sprachstil und der Zeichnung individueller und faszinierender Figuren ergänzt wird. Und während man sofort in die Handlung einsteigt und sich gemeinsam mit den beiden wirklich voneinander zu differenzierenden Ermittlern auf die Suche nach dem Mörder begibt, wird einem vielfältige und auch humorvolle Unterhaltung geboten. Dies liegt vor allem an den beiden Hauptfiguren der Story, welche unterschiedlicher nicht sein könnten: Lichtadept Meister Hippolit ist eine faszinierende Figur - im Alter und Wissen um Jahrhunderte weiter als die meisten, aber eingesperrt in den Körper eines Jünglings, kämpft er stets um die ihm zustehende Anerkennung und Akzeptanz. Das das nicht immer hinhaut und hinter seinem Rücken kräftig gelacht wird ist nur einer der Gründe, weshalb sein Charakter eine wundervoll sarkastische Prägung aufweist. Wie um seine Defizite zu kompensieren, erscheint sein Partner als genau gegenteiliges Erscheinungsbild: Der Troll Jorg ist dumm, säuft nur und gibt sein ganzes Geld zum Vergnügen aus. Mit Gewalt lässt sich so einiges erreichen und wenn jemand den geringsten aller Wortschätze aufzuweisen wüsste, dann ist er die Wahl. Dennoch: In Kombination sind die beiden ein skurriles Team, welches oft von ihren Gegnern unterschätzt wird - und ihren Erfolg daher umso größer und spektakulärer erscheinen lässt. Im Zusammenspiel haben sie innerhalb der Handlung einen vorzüglichen Humor parat, der den Leser so manches Mal zum Schmunzeln und Lachen ermutigt und schnell merkt man, wie diese beiden Chaoten einem mehr und mehr ans Herz wachsen. Doch nicht nur die Charaktere sind schön gezeichnet: Auch die Handlung kann mit Logik und Kreativität aufwarten. Immer ist die Handlung dem Leser einen Schritt voraus, kaum gibt es vorhersehbare Taten, meist nur völlig überraschende, aber in sich schlüssige Wendungen, welche immer und immer wieder neuen Wind in die Segeln setzt. Vor allem aber weist die Handlung eine gewisse Komplexität auf, welche in Kombination mit dem doch etwas behobenerem Sprachstil durchaus keiner leichten Lektüre entspricht. Während die Storyline voranschreitet gewöhnt man sich jedoch schnell daran und auch zum Ende des Romans hin bleibt man gespannt, wer denn nun für diese Morde verantwortlich ist. Eine authentische Atmosphäre tut ihr übriges, nur etwas mehr Spannung und Aktion wären sicher wünschenswert gewesen. Dennoch: Hier findet sich ein toller und hervorstechender Roman im Bereich der Fantasy wieder und man darf ruhig hoffen, dass das Potenzial der Geschichte auch in den Folgebänden aufgegriffen wird. Fazit Der Elbenschlächter von Jens Lossau und Jens Schumacher ist eine erfrischende Brise im Bereich der Fantasy, welche mit einigen überraschenden Wendungen, Gänsehaut-Feeling und trockenem Humor aufwartet. Sicherlich keine leichte Lektüre, aber für all jene, die sich nach mehr sehnen als dem gängigen Einheitsbrei, sei dieser Roman dringendst zu empfehlen. Witzig, charmant und einfach einzigartig! Gesamte Reihe in einem Überblick: 01. Der Elbenschlächter 02. Der Orksammler 03. Der Schädelschmied Pro & Contra + Individuelle Figuren + Überraschende Wendungen + Besonderer touch + Komplexität des Falls + Sympathische Figuren + Gegensätze bei den Protagonisten + Vielfältiger Schreibstil o Offenes Potenzial - Es hätte etwas mehr Action sein dürfen Bewertung: Handlung: 4,5/5 Charaktere: 4,5/5 Lesespaß: 3,5/5 Preis/Leistung: 4/5

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  • Rezension zu "Der Elbenschlächter 01" von Jens Lossau

    Der Elbenschlächter

    ChristineElinor

    21. February 2013 um 13:48

    Jens Lossau – der Elbenschlächter 4,5/5 Mal was anderes Das ist doch mal wirklich was Neues in einem bekannten Genre. Jack the Ripper meets Fantasy. Das macht neugierig. Und ließ mich zum Buch greifen. Wobei ich das dritte Buch der Reihe schon kannte und daher vorgewarnt war. Foggarts Pfuhl, ein Stadtviertel in Nophelet wird der Schauplatz bestialischer Morde. Innerhalb kürzester Zeit werden Elbenstricher tot in den Straßen gefunden. Das merkwürdige daran: In den Leibern befindet sich kein Tropfen Blut mehr und auch die Hoden fehlen. Für diesen Fall werden zwei Spezialisten der IAIT- einer Organisation, die sich auf die Aufklärung magischer Verbrechen spezialisiert hat, beauftragt, den Mörder so schnell wie möglich zu fassen. Das Agentenduo besteht aus Hippolit, einem der besten und ältesten Magier des Landes, der wegen eines missglückten Verjüngungszaubers im Körper eines Knaben steckt, und Jorge, einem Troll, der dem Alkohol nicht abgeneigt ist und körperliche Gewalt bevorzugt. Auf ihren Ermittlungsgängen treffen die Beiden allerlei illustre Personen. Doch vom Elbenschlächter fehlt jede Spur. Ja, es ist mal was anderes. Es ist Fantasy mit allen dazugehörigen Elementen und irgendwie dann auch wieder nicht. Es ist anders. Es ist neu. Es spielt mit klassischen Themen der Fantasy in einer klassischen Welt und erzählt von typischen Krimi/Thriller-Plots. Hmhm... Vielleicht ist das Buch des Autorenduos am Besten beschrieben, wenn man sich auf "es ist eigen" einigt. Was ist an dem Buch so eigen? Die Grundidee von einem Ermittlerduo aus einem so gar nicht prototypischen Troll und einem nicht minder "abgefahrenen" Magier in einem Teenie-Körper als Ermittler in einem klassischen Thriller in einer Fantasywelt, drängt tatsächlich Vergleiche auf, die reichlich gezogen werden. Pratchett wird genannt und Tarrantino hinterhergeschoben. Das wird aber keinem von ihnen gerecht. Es geht gnadenlos ruppig und rabiat zu, aber das allein macht noch keinen Tarrantino. Die Tatorte sind sehr plastisch beschrieben, Gewalt und Erotik sind tragende Themen und werden drastisch, oft lakonisch, aber nicht um ihrer selbst willen dargestellt. Aber das macht Rodriguez in seinen Filmen auch und seit Abercrombie und Cook ist auch das in der Fantasy nicht mehr so ganz neu. Und ähnlich wie Pratchett wird bewusst mit bekannten Motiven Schindluder getrieben. Elfen als Stricher erfrischend respektlos. Das Buch ist düsterer, schräger und stellenweise pointenverliebter als bei Pratchett, aber weniger doppelbödiger/philosophisch. Die mich anfangs irritierenden Trollsprichwörter sind wie unsere auch - mal mehr und mal weniger gelungen... Ich hätte sie als überspitzt empfunden, wären sie nicht längst zum Running Gag geworden. Insgesamt zeichnet sich das Buch der versierten Autoren durch einen spannenden Ausbau, eine liebevoll aber gelegentlich überbordend ausgestaltete Welt und skurrile Figuren aus. Das muss man aber auch mögen, dass man ständig seine liebgewordenen (Lese)Gewohnheiten um die Ohren bekommt. Wer sich auf der Suche nach etwas Neuem von jeglichem Respekt freimachen kann und vor drastisch-plastischen Schilderungen von Gewalt nicht abschrecken lässt, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Ich werde die Folgebände gewiss auch lesen.

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  • Rezension zu "Der Elbenschlächter 01" von Jens Lossau

    Der Elbenschlächter

    Webbee

    14. August 2012 um 10:11

    Jorge ist ein Troll und Hippolit ein über hundertjähriger Meister der Thaumaturgie (Zauberei) im Körper eines jugendlichen Albinos . Sie sind das Star-Ermittler-Team des IAIT (Instituts für angewandte investigative Thaumaturgie) und werden mit der Aufklärung mittels Thaumaturgie verübter Verbrechen betraut. Im aktuellen Fall (welcher der erste Band einer ganzen Reihe ist) muss ein Serienmörder überführt werden, der in Nophelet der Hauptstadt Sdooms schwule Elbenjünglinge, die als Prosituierte arbeiten, reihenweise ermordet, indem er ihnen sämtliches Blut (und und nicht nur das) entzieht. Jorge und Hippolit werden von der Monarchin persönlich auf den Fall angesetzt und ermitteln in den übelsten Vierteln der Hauptstadt aber auch in der nobelsten Gesellschaft. Wie man sich schon denken kann, führt schon allein die Ermittler-Kombination aus einem grobschlächtigen, ungehobelten Troll und einem schmächtigen Albino-Teenager mit der Erfahrung eines über hundertjährigem Zauberes zu diversen witzigen Begebenheiten und absurden Situationen. Dazu kommt eine schön gestrickte Krimi-Geschichte, deren Ausgang bis fast zum Schluss ein Rätsel bleibt. Und weil das ganze sich in einer Fantasiewelt mit den üblichen Verdächtigen wie Elben, Trollen, Zauberern und noch einigen anderen exotischen Wesen abspielt, kommen sowohl Krimi- als auch Fantasy-Fans auf ihre Kosten. Fazit: Spannend, witzig, clever geschrieben. Ein Buch das einfach Spaß macht.

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  • Rezension zu "Der Elbenschlächter 01" von Jens Lossau

    Der Elbenschlächter

    PMelittaM

    12. February 2012 um 10:10

    In Sdoom (könnte durchaus eine Anspielung auf Sodom sein) werden mehrere Elbenjünglinge, die als Prostituierte gearbeitet hatten, bestialisch ermordert. Da ihnen alles Blut entfernt wurde, werden die Vampyre verdächtigt. Um einen drohenden Aufstand zu vermeiden, setzt die Königin Lislott II. die besten Ermittler des IAIT (= Institut für angewandte investigative Thraumaturgie) ein, Meister Hippolit und den Troll Jorge. In den letzten Jahren kommt immer mehr humorvolle Fantasy auf den Markt. Auch „Der Elbenschlächter“ schlägt in diese Kerbe. Alleine das Ermittlerpaar, Hippolit, der durch eine nicht ganz erfolgreiche thaumaturgische Praktik nun in einem für seine Belange nicht geeigneten Körper steckt und Jorge, der als Troll so seine eigene Weltanschauung hat, sind mehr als ein Schmunzeln wert. Gleichzeitig erhält man aber auch Einblick in eine besondere Welt, bei der sehr viel nicht mehr heil ist, die aber auch einige interessante Wesen hervorgebracht hat. Und dann gibt es noch den Kriminalfall, der spannend erzählt ist und den das Ermittlerpaar am Ende auch löst, wenn auch mit einigen kleineren Problemen. Mir hat das alles sehr gut gefallen. Ich mag diese Art von Fantasy und konnte mich sofort gut einfinden. Die Ermittler sind vielleicht nicht direkt sympathisch, wachsen einem aber doch ans Herz und man bangt (oder ärgert sich) mit ihnen. Auch ist die Geschichte wunderbar flüssig geschrieben, am liebsten würde man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Da es noch zwei weitere Romane mit Hippolyt und Jorge gibt, hoffe ich, dass das nicht alles war, ich jedenfalls bin jetzt schon süchtig nach den beiden.

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  • Rezension zu "Der Elbenschlächter 01" von Jens Lossau

    Der Elbenschlächter

    vormi

    22. September 2010 um 09:01

    Ein Fantasy-Thriller, der ein wenig an Jack the Ripper erinnert. Die Morde geschehen unter elbischen Lustknaben in nebligen Nächten, zwei extrem unterschiedliche Ermittler und das ganze mit einer Prise Humor angereichert. Das Buch läßt sich gut und flüssig lesen, Langeweile kommt nicht auf. Ich werde die beiden Autoren auf jeden Fall im Auge behalten. Aber, ehrlich gesagt, für den 5. Punkt hat mir noch der allerletzte Pfiff gefehlt.

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  • Rezension zu "Der Elbenschlächter 01" von Jens Lossau

    Der Elbenschlächter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2010 um 19:39

    Klappentext: Fünf ermordete Elbenjünglinge im Abstand weniger Tage - das ist selbst für Foggats Pfuhl, das Viertel der dunklen Lustbarkeiten in der Stadt Nophelet, eine beunruhigend hohe Quote. Noch unheimlicher wird die Sache, als sich herausstellt, dass den Opfern durch Einsatz illegaler Magie sämtliches Blut aus den Adern gepumpt wurde - während sie noch am Leben waren ! Da die Stadtwache Nophelets, der Hauptstadt des Königsreich Sdoom, mit dem Fall völlig überfordert ist, wird das IAIT hinzugezogen, das Institut für angewandte investigative Thaumaturgie. Die Agenten dieses Instituts sind auf die Aufklärung magischer Verbrechen spezialisiert, eine ebenso wichtige wie verantwortungsvolle Aufgabe in einer Welt, wo Technik und Zauberei gemeinsam den Alltag bestimmen. Das Institut setzt seine besten Ermittler auf den Fall an. Meine Meinung : Es passieren Morde in Foggats Pfuhl, das Sündenviertel in Sdoom. Da die Stadtwache mit der Aufklärung der Morde und der weiteren Verhinderung überfordert ist, werden zwei Agentenprofis hinzugezogen. Ihr Weg führt in die Niederungen des Lustviertels. Die Geschichte wird von dem Autorenduo blumig und spannend erzählt, der Erzählstil ist humorvoll und voll deftiger Andeutungen angelegt. Nach meiner Ansicht sind die beiden, Meister Hippolit und mein besonderer Liebling, der Troll Jorge, das tragende Gerüst der Geschichte, alle anderen Figuren erscheinen mir zu farblos und schwach. Besonders den wirklichen Bösewicht hätte man facettenreicher und böser ansetzen können, diese Chance hatte man vertan. Was mich noch etwas gestört hat, mir war da zuviel Technik in der Geschichte...wollte mehr Magie lesen. Aber im Grunde gut zu lesen.

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  • Rezension zu "Der Elbenschlächter 01" von Jens Lossau

    Der Elbenschlächter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. June 2010 um 10:49

    Kurzbeschreibung: Blut ist ein ganz besonderer Saft...vor allem Elbenblut. Das weiß auch der geheimnisvolle Elbenschlächter, der in den Straßen Nophelets, der Hauptstadt des Königreichs Sdoom, fünf elbische Jünglinge auf brutale Weise ermordet. Mit der Klärung des Falls werden Meister Hippolit und der Troll Jorge betraut. Beide sind Ermittler des "Instituts für angewandte investigative Thaumaturgie", welches sich mit der Aufklärung magischer Verbrechen befasst. Ihre Arbeit führt die beiden nicht nur in das Strichermilieu Nophelets, sondern interessanterweise auch an den Königshof...ist doch nicht alles Gold, was glänzt? Das gilt es herauszufinden. Zu den Autoren: Jens Schumacher ist in zahlreichen Genres beheimatet. Sein Schwerpunkt liegt beim Krimi und in der Kinder- und Jugendliteratur. Jens Lossau schreibt Thriller, Krimis, Horror und Mystery. Als Autorenduo haben Lossau und Schumacher eine Reihe von Krimis und Kurzgeschichtenbänden verfasst, darunter den Gutenberg-Krimi "Der Schädeltypograf" (2002). "Der Elbenschlächter" ist der erste Ausflug des Autorenduos in die High Fantasy. Mit ausdruckslosem Blick betrachtete Hippolit die fingerdicken Buchstaben auf der Titelseite. "Elbenschlächter schlägt erneut zu", stand dort. "Mordserie in Foggats Pfuhl fordert sechstes Opfer. Ordnungsmacht rat- und tatenlos!" (Seite 230) Rezension: Ich muss sagen, ich habe lange Zeit nichts so Gutes mehr gelesen wie dieses Buch. Es klingt zwar etwas hochgegriffen, doch die beiden Autoren erinnern mich mit ihren Einfällen an Terry Pratchett und seine Scheibenwelt. "Der Elbenschlächter" ist ein gekonnter Mix aus Fantasy und Krimi/Thriller, bei dem auch der Humor eine große Rolle spielt. Die beiden Hauptfiguren Meister Hippolit und vor allem Jorge, den Troll, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Jorge hat immer ein markiges Trollsprichwort auf der Zunge, er trinkt gerne mal einen über den Durst, ist aber sonst ein wirklich liebenswerter Zeitgenosse. Meister Hippolit ist eigentlich ein älterer Mann, da er aber nicht mehr so mobil war, wurde er mittels Thaumaturgie in einen Albinojungen verjüngt, den Fremde nicht für voll nehmen und sich somit in mancher Hinsicht einige Probleme für ihn ergeben. Es hat mir als Leser wirklich sehr viel Spaß gemacht, die beiden auf ihren Ermittlungen durch die Stadt Nophelet und das verruchte Viertel Foggats Pfuhl zu begleiten, die mich sehr an Terry Pratchetts Ankh-Morpork erinnerten, und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung "Der Orksammler", der laut Verlagsseite im Oktober 2010 erscheinen wird. Zur Gestaltung des Buchs: Auf dem Cover ist am unteren Bildrand ein Elb zu sehen, der ermordet in einer schummrigen Gasse liegt. Der Titel des Buches ist in Spottlack-Optik geprägt. Fazit: Ein uneingeschränkt empfehlenswertes Buch für alle, die auch gerne Terry Pratchett-Romane lesen und vor einem Mix aus Fantasy, Krimi und Humor nicht zurückschrecken. Wertung: 5 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Der Elbenschlächter 01" von Jens Lossau

    Der Elbenschlächter

    anette1809

    06. June 2010 um 18:44

    Quintessenziell hat mir der erste Fall des Ermittlerduos Meiser Hippolit und Jorge, des Trolls vom IAIT - das Institut für angewandte investigative Thaumaturgie - gut gefallen. "Der Elbenschlächter" ist ein kurzweiliger Mix aus Fantasy- und Thrillerelementen. Der Thrilleranteil hat mich zeitweise an die Geschichte von Jack, the Ripper erinnert, wobei ich den Vergleich "Fantasy für Thrillerliebhaber und Fans von Quentin Tarantino!" aus der Luft gegriffen finde. Wer zum Krügerschwein schreibt denn diese Klappentexte? Ich habe mich als Quentin Tarantino Fan an keiner Stelle dieses Buches angesprochen gefühlt. Die Geschichte zeichnet sich besonders durch den raffinierten Wortwitz und die einfallsreichen fantastischen Spielereien des Autorenduos aus. Was zum einen ein großer Pluspunkt dieser Geschichte ist, beinhaltet für mich aber auch ein Minus: durch die zahlreichen ungewöhnlichen Eigennamen habe ich eine Weile gebraucht, um richtig in die Geschichte einzutauchen und habe mir mehr als nur einmal ein umfangreiches Glossar gewünscht. Für mich lebt und stirbt die Geschichte eindeutig mit dem komisch naiven Charakter des Trolls Jorge. Unbedarft wie ein kleines Kind - und manchmal genau so eine Nervensäge - "Wenn ich in fahrenden Wagen lese, muss ich kübeln." ;o) unterhält er den Leser mit seinen ewigen Troll-Sprichwörtern und seinem Hunger nach Krügerschweinen. Zusammen mit seinem Vorgesetzten Meister Hippolit trägt er die gesamte Handlung von "Der Elbenschlächter", da es ansonsten relativ wenige komplex ausgearbeitete Charaktere in diesem Buch gibt. Das führte zu dem weiteren Mangel, den ich für mich festgestellt habe: auf Grund der geringen Anzahl an potentiellen Elbenschlächtern, war für mich relativ früh abzusehen, wer sich hinter dem Serienkiller verbirgt. Insgesamt trotzdem ein Serienstart mit hohem Potential, der in erster Linie durch gekonnten Genremix, Sprachwitz und die beiden sympathischen Ermittler zu überzeugen weiß! Ich vergebe diesem Buch drei Krügerschweine, äääh... Sterne und werde auf jeden Fall die für den Herbst angekündigte Fortsetzung "Der Orksammler" lesen.

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  • Rezension zu "Der Elbenschlächter 01" von Jens Lossau

    Der Elbenschlächter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. April 2010 um 17:34

    In Pfugger Pfuhl werden Elben die als Lustknaben arbeiten, ermordet. Das ganze Viertel in dem Trolle, Elben, Vampyre, Menschen usw. leben hat Angst vor dem sogenannten Elbenschlächter.Ganz zu Anfang wird einer dieser Morde brutal beschrieben. Der Leser wird also sofort in die Morde einbezogen. Allerdings bleibt dieses Buch nicht so brutal. Mit viel Witz und Sarkasmus haben hier Jens Schuhmacher und Jens Lossau einen fantastischen Krimi/Thriller geschrieben. Ein Leser wie ich der sich mit der Elbenwelt nicht auskennt findet hier schnell Erklärung über die Herkunft und das Leben der Elben in Pfuggers Pfuhl. Nachdem der Elbenschlächter nicht gefasst wird und man nun auch weiß das Thaumarturgie angewandt wurde (eine Gabe die nur „versierten“ möglich ist), werden Jorge der Troll, der etwas plump wirkt und immer ein Sprichwort auf Lager hat, sowie Meister Hippolit der stets um Respekt kämpft, vom IAIT hinzugerufen um die Fälle zu klären und den Elbenschlächter zu fassen. Mehr möchte ich hier über den Inhalt nicht verraten ausser das es wirklich bis zum Schluß spannend und ab und zu auch amüsant bleibt. Dieser Roman ist wirklich ein Fantasy Thriller oder gar Krimi und man fiebert richtig mit wer denn nun der Elbenschlächter ist und vor allem warum er diese Elben so grausam ermordet. Ich freue mich schon auf den Orksammler der im Oktober erscheinen soll und hoffe das auch dort das Ermittlerteam Jorge & Meister Hippolit ihren Fall lösen.

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