Jens Schumacher , Jens Lossau Der Knochenhexer

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Inhaltsangabe zu „Der Knochenhexer“ von Jens Schumacher

Als Unbekannte vier haushohe Urechsenskelette aus dem naturhistorischen Museum von Nophelet entwenden, ahnen Meister Hippolit und Jorge der Troll vom IAIT, dem Institut für angewandte investigative Thaumaturgie, noch nichts Böses. Bevor sie jedoch Licht in den ungewöhnlichen Diebstahl bringen können, kommt es zu einem unvorhergesehenen Zwischenfall: Vier gigantische Echsenmonster attackieren die Stadt – und die beiden Ermittler stehen plötzlich vor dem vielleicht schwersten Fall ihrer Karriere!

Freue mich schon auf den neuen Band!

— Papi0508
Papi0508

Der beste Band der Reihe, spannend, mysteriös, dramatisch und mit einem berührenden Ende. Leider ist das Cover hier nicht das richtige...

— Webbee
Webbee

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    Der Knochenhexer
    Webbee

    Webbee

    30. November 2013 um 09:58

    In Nophelet der Hauptstadt des Königreiches Sdoom werden aus dem Museum die Skelette riesiger Urechsen gestohlen. Dass hierbei Thaumaturgie (Zauberei) im Spiel war, wird schnell klar. Außerdem sind die Skelette einzigartig und deshalb unersetzlich Also werden die Star-Ermittler des IAIT (Institut für angewandte investigative Thaumaturgie) Meister Hippolit und Jorge der Troll auf den Fall angesetzt. Dann greifen plötzlich riesige drachen- oder echsenähnliche Wesen die Stadt an und vernichtet binnen Minuten einen ganzen Stadtteil. Bei diesem und weiteren Angriffen verlieren Tausende Einwohner der Stadt ihr Leben. Jorge und Hippolit ermitteln auf Hochtouren, denn augenscheinlich gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Knochenraub und den angreifenden Echsen. Doch so einfach, wie es schein, ist das Ganze gar nicht. Das Ermittlerteam funktioniert gemeinsam so gut wie nie doch trotzdem stehen sie vor einem Rätsel. Sogar der große Meister Hippolit stößt an die Grenzen seines Wissens und muss sich wohl oder übel mit einem Thema befassen, das ein seriöser Wissenschaftler wie er, normalerweise nicht ernst nehmen kann. Was er dabei entdeckt, lässt die Geschehnisse in einem ganz anderen Licht erscheinen und ihm wird klar, dass dieser Fall weit über seine Kräfte hinaus geht. Um die Stadt und Hunderttausende Leben zu retten, sind Jorge und Hippolit bereit, ihr Leben zu riskieren. Doch das Opfer, das am Ende notwendig wird, ändert alles – für immer… Der vierte Band der Fantasy-Thriller-Reihe um das Ermittler-Duo Jorge und Hippolit ist irgendwie anders als die Vorgänger. Man hat das Gefühl, dass die beiden grundverschiedenen Ermittler auf einmal besser zusammenpassen. Natürlich bleibt Jorge ein grobschlächtiger Troll mit fürchterlichen Manieren und Hippolit ein über einhundertjähriger, hoch gebildeter Thaumaturgen-Meister im Körper eines 13jährigen Albino-Jungen und doch schafft es vor allem Jorge, das ungleiche Verhältnis von Intelligenz und Einfühlungsvermögen, etwas zu verändern. Das hat natürlich einen Grund, den ich hier aber taktischer Weise nicht preisgeben möchte. Der Leser bekommt wieder eine spannende und mysteriöse Geschichte präsentiert, die dieses Mal auf Grund der massiven Gewalt durch die riesigen Bestien und der vielen Opfer, ein besonderes Maß an Dramatik aufweist. Der Druck auf die Ermittler ist enorm – so auch auf den Leser, der sich dringlichste Aufklärung wünscht. Die Rückschläge, die die Ermittler hinnehmen müssen, gehen einem selbst auch an die Nerven. ;-) An Witz wird ebenfalls nicht gespart. Zum einen ist da Jorges „Wendung“, die durchaus amüsant ist und es gibt noch viele weitere Kleinigkeiten, die für Lacher sorgen. Ich habe mich besonders über einen Vogel namens Borst amüsiert und über eine dicke Dame mit sehr speziellen Phantasien. Es gibt da noch etwas, das meines Erachtens eher ungewöhnlich ist. Die Autoren, die mit der Reihe bisher eine Mischung aus den Genres Krimi/Thriller und Fantasy gewagt haben, bringen noch ein weiteres Genre ins Spiel. Ich persönlich finde das hochinteressant und hoffe, dass dieses Thema in den Folgebänden (die es hoffentlich gibt) weiter ausgeführt wird. Das Ende der Geschichte hat mich zum ersten Mal (was die Jorge und Hippolit-Reihe angeht) sehr betroffen gemacht. Es ist ein gutes Ende aber eben nicht für alle. Und deshalb schließe ich mit einem Zitat aus dem Buch von … (wird nicht verraten): „Ich persönlich glaube, manchmal ist es unumgänglich, etwas zu verlieren, um etwas zu gewinnen. Wahre Sieger siegen durch ihre Opfer.“ Fazit: Der Beste dieser Reihe! Ein Muss für alle Jorge und Hippolit-Fans und eine heiße Empfehlung an alle anderen. Tipp: Man kann diesen Band (wie auch alle anderen der Reihe) lesen, ohne die Vorgänger kennen zu müssen. Klappt wunderbar!

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