Jens Voigt

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Autor von Jens Voigt: Shut Up Legs, Man muss kämpfen! und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jens Voigt

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Jens VoigtJens Voigt: Shut Up Legs
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Jens Voigt: Shut Up Legs
Jens Voigt: Shut Up Legs
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Erschienen am 11.07.2016
Jens VoigtLaubbäume
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Laubbäume
Laubbäume
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Erschienen am 31.01.2011
Jens VoigtUnser Alfred - aus dem Leben eines Trabis
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Unser Alfred - aus dem Leben eines Trabis
Unser Alfred - aus dem Leben eines Trabis
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Erschienen am 01.03.2007
Jens VoigtNadelbäume
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Nadelbäume
Nadelbäume
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Erschienen am 31.01.2011
Jens VoigtDas Fahrrad
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Das Fahrrad
Das Fahrrad
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Erschienen am 31.01.2011
Jens VoigtKeep it simple
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Keep it simple
Keep it simple
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Erschienen am 01.12.2013
Jens VoigtMan muss kämpfen!
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Man muss kämpfen!
Man muss kämpfen!
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Erschienen am 01.03.2009
Jens VoigtFischland-Darß
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Fischland-Darß

Neue Rezensionen zu Jens Voigt

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Jens Voigt: Shut Up Legs" von Jens Voigt

"Dann konnte ich einfach nicht aus meiner Haut"
R_Mantheyvor 2 Jahren

Wieder einmal war Jens Voigt in einer Fluchtgruppe gelandet, obwohl er es eigentlich gar nicht wollte. Und dann kommt so ein Spruch. Es ist schon komisch, wenn man so etwas liest und diesen Radrennfahrer immer wieder dafür bestaunt hat, dass er sich immer wieder an scheinbar chancenlosen Ausreißversuchen beteiligte. Einerseits - so liest man es in diesem Buch - gelangte Voigt oft eher zufällig in solche Gruppen, weil er "einfach auf eine Bewegung an der Spitze des Feldes" reagierte.  Andererseits waren Fluchtgruppen sein Weg, um Rennen zu gewinnen. 

Gerade mit seinem unermüdlichen Kämpferherzen gewann er viele Fans. Voigt ist eine Legende, auch weil er 17 Mal an der Tour de France teilnahm. Welcher Radrennfahrer quält sich eigentlich noch mit über vierzig Jahren auf Spitzenniveau durch eine solche Tour? Voigt hat es getan. Bei diesem Thema kommt man allerdings sofort auch auf das leidige Doping, das sich auch durch Voigts Erinnerungen zieht. Nach seinen glaubhaften Bekundungen hat er nie zu solchen Mitteln gegriffen. Und doch musste er sich stets Fragen danach gefallen lassen, schließlich fuhr er auf einem Niveau, das andere nur gedopt mithalten konnten. 

Das Buch ist eine recht gelungene Mischung aus Lobpreisungen seiner ehemaligen Mitstreiter und Voigts Erinnerungen an bestimmte Rennen oder Rennsituationen. Das Ganze verläuft entlang des Zeitstrahls und ist in einer einfachen Sprache verfasst. Man kann sich mit diesem Buch ein gewisses Bild vom Rennfahrer und vom Menschen Jens Voigt machen. Der sympathische Eindruck, den man aus dem Fernsehen gewinnen konnte, verstärkt sich beim Lesen noch. Offenbar ist Voigt ein sehr geselliger Mensch, der gerne von sich erzählt, hilfsbereit ist und sich in seine Aufgaben ohne Rücksicht auf Verluste hineinkniet. 

Eine besondere Rolle spielte dabei offenbar seine Formung in der verblichenen DDR. Auch dies zieht sich durch das ganze Buch. Voigt war damals allerdings noch ein Kind und in den Wendejahren ein jugendlicher Spätentwickler. Dass seine Erinnerungen nicht ganz die ostdeutsche Wirklichkeit spiegeln, liegt wohl genau daran. Allerdings hätte wenigstens der Verlag die gröbsten Irrtümer beseitigen können. Voigts Vater wurde 1946 geboren und "war eines der jüngsten Kinder der neu gegründeten Republik", heißt es. Die DDR wurde aber erst 1949 gegründet. Es gab in der DDR auch nicht nur zwei Automarken, und die SED war nicht die Sozialdemokratische Einheitspartei Deutschlands, sondern die Sozialistische. Auch konnte man in Voigts Jugendjahren völlig problemlos Westfernsehen schauen, wenn man nicht gerade im Elbtal bei Dresden wohnte. Das sind zwar Kleinigkeiten in diesem Buch, das eigentlich mehr dem Radrennsport und Voigts Karriere gewidmet ist. Allerdings leidet die Glaubwürdigkeit dann doch etwas unter solchen Ausrutschern. 

Wenn man etwas über die Karriere des Jens Voigt erfahren möchte oder über den Profiradsport allgemein und bestimmte Kollegen von Voigt im Besonderen, dann ist dieses Buch sicher eine gute Quelle. Eine gewisse naive Herangehensweise an bestimmte Themen lässt sich allerdings nicht übersehen. Aber auch das gehört vielleicht zu Jens Voigt. 

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Bibi1960s avatar

Rezension zu "Jens Voigt: Shut Up Legs" von Jens Voigt

Eine große Radsportkarriere und ein lesenswertes Buch
Bibi1960vor 2 Jahren

Nach seinem ersten Buch „Man muss kämpfen!“ aus dem Jahr 2007 hat der Radsportler Jens Voigt nun ein neues Buch mit dem Titel „Shut up legs - Meine Profijahre“ geschrieben.

Auch hier erzählt er von den Anfängen seiner Karriere in der DDR, den Höhen und Tiefen im Radsport bis hin zum Ende seiner Profikarriere im Jahr 2014.

 

Sicher ist Jens Voigt nicht der nächste „Pulitzer Preisträger“ und der Stil ist manchmal etwas holprig, aber es gelingt ihm trotzdem in der ihm eigenen lockeren Art, den Leser bei der Stange zu halten. Zu Beginn einzelner Abschnitte lässt er seine Weggefährten wie z.B. Stuart O’Grady oder Bobby Julich zu Wort kommen, was eine schöne Einführung in die Kapitel darstellt. Neben Berichten über Training, Rennen, Etappen, Siege und Niederlagen gibt Voigt auch Einblicke in sein Familienleben.

Jens Voigt hat mit diesem Buch erneut bewiesen, dass er einer der sympathischsten deutschen Radsportler war und ist. Seine Lebensgeschichte und große Sportkarriere wird nicht nur eingefleischten Radsportlern gefallen (bin auch nur die Ehefrau eines Radsportlers ;)).

Seltsam mutet es allerdings an, dass das Buch aus dem Englischen übersetzt werden musste…

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A

Rezension zu "Man muss kämpfen!" von Jens Voigt

Abteilung Attacke - typisch Jens Voigt
Amy18vor 4 Jahren

2003 sah ich zum ersten mal im Fernsehen die Tour de France und seit dem bin ich ein Radsportfan- was nicht zuletzt an dem Autor dieses Buches liegt. 
In diesem Buch berichtet Jens Voigt, mit der Unterstützung von Jochen Willner, vom Verlauf seiner Karriere, seinem Weg zum Radsport.
Das Buch beginnt mit einem wunderbaren Grußwort von Bjarne Riis, der ihn als seinen Helden  bezeichnet. Was er mit Sicherheit nicht nur für ihn ist- sondern auch für den gesamten Radsportzirkus.
Jens Voigt beginnt seine Geschichte mit seiner Jugendzeit, in der er seine Leidenschaft für das Radfahren fand, erzählt über seine Zeit in der Nationalmannschaft der DDR und im Amateur-Weltcup. Schließlich schafft er es in den Weltcup und startete in Frankreich durch- besonders bei der Tour de France 2001: sein erster Etappensieg . Auch der Festina-Skandal findet in seinem Buch einen Platz und am Ende dieses Kapitels sagt er einen schönen Satz:
"Doping kommt für mich nicht in Frage. Wie soll ich das wohl später meinen Kindern mal erklären?".
Danach folgen noch viel mehr Kapitel über seine Zeit bei CSC in Dänemark, seine Weggefährten wie z.B. Thor Husovd, der Tour de France und auch eine wenig über den Familienmenschen Jens Voigt.

Es ist ein schönes Buch für Fans von Jens Voigt, für Radsportfans und vielleicht auch für Personen, die gar nichts mit diesem Sport anfangen können- vielleicht könnt ihr dann auch verstehen was uns Fans daran fasziniert...

Viel Spaß beim Lesen!
Enjoy!

Lg Amy :)

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