Jens Voigt , James Startt Jens Voigt: Shut Up Legs

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Inhaltsangabe zu „Jens Voigt: Shut Up Legs“ von Jens Voigt

Eine große Radsport-Karriere
Zuerst war es nur ein schnell dahin gesagter Spruch: Auf die Frage eines Journalisten, wie er es immer schaffe, sich in den Rennen dermaßen zu quälen, antwortete der Berliner Radprofi Jens Voigt 2008: „In den schweren Momenten sage ich mir selbst immer: Shut up legs! Do what I tell you. “ Diese Selbstmotivation ist mittlerweile zum geflügelten Wort, zur Marke Jens Voigt und nun auch zum Titel dieser Sportler-Biografie geworden.
Jens Voigt, einer der populärsten Radprofis Deutschlands, zieht in dieser Autobiografie Bilanz über 18 Jahre Rennradsport – von seinen Kindheitstagen in der DDR bis zu seinem Rücktritt als Profi 2014. Voigt, aufgrund seiner geradlinigen Art auf und neben dem Rennrad sowohl im Peloton als auch bei Zuschauern und Medien stets hoch angesehen, gibt tiefe Einblicke in die Welt des Profi-Radsports, beleuchtet sowohl die Höhen der Siege als auch die Tiefen bei Niederlagen, Stürzen oder Doping-Skandalen.
Ein Buch voller Insider-Wissen, mit ruhiger Ernsthaftigkeit aber auch dem selbstironischen Charme des so beliebten Ex-Profis.

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    Jens Voigt: Shut Up Legs

    R_Manthey

    06. September 2016 um 10:45

    Wieder einmal war Jens Voigt in einer Fluchtgruppe gelandet, obwohl er es eigentlich gar nicht wollte. Und dann kommt so ein Spruch. Es ist schon komisch, wenn man so etwas liest und diesen Radrennfahrer immer wieder dafür bestaunt hat, dass er sich immer wieder an scheinbar chancenlosen Ausreißversuchen beteiligte. Einerseits - so liest man es in diesem Buch - gelangte Voigt oft eher zufällig in solche Gruppen, weil er "einfach auf eine Bewegung an der Spitze des Feldes" reagierte.  Andererseits waren Fluchtgruppen sein Weg, um Rennen zu gewinnen. Gerade mit seinem unermüdlichen Kämpferherzen gewann er viele Fans. Voigt ist eine Legende, auch weil er 17 Mal an der Tour de France teilnahm. Welcher Radrennfahrer quält sich eigentlich noch mit über vierzig Jahren auf Spitzenniveau durch eine solche Tour? Voigt hat es getan. Bei diesem Thema kommt man allerdings sofort auch auf das leidige Doping, das sich auch durch Voigts Erinnerungen zieht. Nach seinen glaubhaften Bekundungen hat er nie zu solchen Mitteln gegriffen. Und doch musste er sich stets Fragen danach gefallen lassen, schließlich fuhr er auf einem Niveau, das andere nur gedopt mithalten konnten. Das Buch ist eine recht gelungene Mischung aus Lobpreisungen seiner ehemaligen Mitstreiter und Voigts Erinnerungen an bestimmte Rennen oder Rennsituationen. Das Ganze verläuft entlang des Zeitstrahls und ist in einer einfachen Sprache verfasst. Man kann sich mit diesem Buch ein gewisses Bild vom Rennfahrer und vom Menschen Jens Voigt machen. Der sympathische Eindruck, den man aus dem Fernsehen gewinnen konnte, verstärkt sich beim Lesen noch. Offenbar ist Voigt ein sehr geselliger Mensch, der gerne von sich erzählt, hilfsbereit ist und sich in seine Aufgaben ohne Rücksicht auf Verluste hineinkniet. Eine besondere Rolle spielte dabei offenbar seine Formung in der verblichenen DDR. Auch dies zieht sich durch das ganze Buch. Voigt war damals allerdings noch ein Kind und in den Wendejahren ein jugendlicher Spätentwickler. Dass seine Erinnerungen nicht ganz die ostdeutsche Wirklichkeit spiegeln, liegt wohl genau daran. Allerdings hätte wenigstens der Verlag die gröbsten Irrtümer beseitigen können. Voigts Vater wurde 1946 geboren und "war eines der jüngsten Kinder der neu gegründeten Republik", heißt es. Die DDR wurde aber erst 1949 gegründet. Es gab in der DDR auch nicht nur zwei Automarken, und die SED war nicht die Sozialdemokratische Einheitspartei Deutschlands, sondern die Sozialistische. Auch konnte man in Voigts Jugendjahren völlig problemlos Westfernsehen schauen, wenn man nicht gerade im Elbtal bei Dresden wohnte. Das sind zwar Kleinigkeiten in diesem Buch, das eigentlich mehr dem Radrennsport und Voigts Karriere gewidmet ist. Allerdings leidet die Glaubwürdigkeit dann doch etwas unter solchen Ausrutschern. Wenn man etwas über die Karriere des Jens Voigt erfahren möchte oder über den Profiradsport allgemein und bestimmte Kollegen von Voigt im Besonderen, dann ist dieses Buch sicher eine gute Quelle. Eine gewisse naive Herangehensweise an bestimmte Themen lässt sich allerdings nicht übersehen. Aber auch das gehört vielleicht zu Jens Voigt. 

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  • Eine große Radsportkarriere und ein lesenswertes Buch

    Jens Voigt: Shut Up Legs

    Bibi1960

    12. August 2016 um 20:27

    Nach seinem ersten Buch „Man muss kämpfen!“ aus dem Jahr 2007 hat der Radsportler Jens Voigt nun ein neues Buch mit dem Titel „Shut up legs - Meine Profijahre“ geschrieben. Auch hier erzählt er von den Anfängen seiner Karriere in der DDR, den Höhen und Tiefen im Radsport bis hin zum Ende seiner Profikarriere im Jahr 2014.   Sicher ist Jens Voigt nicht der nächste „Pulitzer Preisträger“ und der Stil ist manchmal etwas holprig, aber es gelingt ihm trotzdem in der ihm eigenen lockeren Art, den Leser bei der Stange zu halten. Zu Beginn einzelner Abschnitte lässt er seine Weggefährten wie z.B. Stuart O’Grady oder Bobby Julich zu Wort kommen, was eine schöne Einführung in die Kapitel darstellt. Neben Berichten über Training, Rennen, Etappen, Siege und Niederlagen gibt Voigt auch Einblicke in sein Familienleben. Jens Voigt hat mit diesem Buch erneut bewiesen, dass er einer der sympathischsten deutschen Radsportler war und ist. Seine Lebensgeschichte und große Sportkarriere wird nicht nur eingefleischten Radsportlern gefallen (bin auch nur die Ehefrau eines Radsportlers ;)). Seltsam mutet es allerdings an, dass das Buch aus dem Englischen übersetzt werden musste…

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