Jens Waschke

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Autor*in von Einbein und Waidmannsheil.

Lebenslauf

Jens Waschke ist ein deutscher Anatom, Lehrbuchautor und Professor für vegetative Anatomie an der LMU München. Waschke studierte Humanmedizin an der Universität Würzburg und promovierte dort. 2002 wurde er als Arzt approbiert. Anschließend war er bis 2008 Assistent am Würzburger Institut für Anatomie und Zellbiologie. Seit 2005 ist er Fachanatom der Anatomischen Gesellschaft. Nach der Habilitation für Anatomie und Zellbiologie im Jahr 2007 wurde er 2008 an der Universität Würzburg auf einen Lehrstuhl für Anatomie und Zellbiologie berufen. Im Jahr 2011 übernahm er den Lehrstuhl für vegetative Anatomie an der LMU München. Waschke ist einer der beiden Herausgeber des Sobotta Atlas der Anatomie sowie weiterer Lehrbücher der Anatomie.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jens Waschke

Cover des Buches Einbein (ISBN: 9783965434080)

Einbein

(1)
Erschienen am 15.06.2023
Cover des Buches Waidmannsheil (ISBN: 9783965434264)

Waidmannsheil

(0)
Erschienen am 20.09.2023

Neue Rezensionen zu Jens Waschke

Cover des Buches Einbein (ISBN: 9783965434080)
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Rezension zu "Einbein" von Jens Waschke

HansBayer
Rätsel der Anatomie

Was darf man erwarten, wenn ein Anatomie-Professor, der Lehrbücher schreibt und Co-Autor eines der bedeutendsten Anatomie-Standardwerke ist, einen Krimi schreibt? 


Logisch - jede Menge Leichen. 


Dabei kommt die den Krimi auslösende Leiche eigentlich nur in Einzelteilen vor und bei unserem Professor Nodus im Roman sogar nur als ein kunstvoll präpariertes Bein an. Der etwas kauzige, aber sehr liebenswerte Anatomie-Professor Nodus fühlt sich herausgefordert, dem Rätsel des einen Beins auf den Grund zu gehen. Da beginnt eine vielfach das Zwerchfell strapazierende Ermittlung, die den Romanhelden Nodus irgendwann sogar selbst in Gefahr bringt (wie auch der Klappentext verrät). 


Ob wir wollen oder nicht, dank Nodus erfahren wir so ziemlich alles über die Architektur unseres Körpers, weshalb sich der Roman auch für Menschen eignet, die überhaupt keine Lust auf Krimi, aber auf Anatomieunterricht haben. Im übrigen eignet sich der Krimi für jeden, der schwarzen Humor schätzt, denn davon gibt es jede Menge. Dass dann auch noch ein trotteliger Wachtmeister den intellektuellen Zustand der Münchner Polizei karikiert, muss als endgültiger Angriff auf das Zwerchfell gewertet werden. 


Trotz allem Slapstick, teils auch sprachlicher Art (sic!), hat der Krimi auch einen ziemlich ernsten Kern, nämlich den kommerziellen Handel mit Leichen und Leichenteilen, der zum einen lukrativ zu sein scheint und zum anderen fragwürdig, soweit es um die Fragen der postmortalen Menschenwürde geht.


Zum Glück muss man diesen Roman nicht in Formaldehyd tauchen, um ihn für sich festzuhalten. Es genügt, das Büchlein zu kaufen und sich ins Bücherregal zu stellen. Selten so ein geistreiches und humorvolles Lehrbuch gelesen.

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